MAM: Große Schritte in Richtung klimaneutrale Produktion

Der aktuelle Nachhaltigkeitsbericht von MAM zeigt beeindruckende Fortschritte bei der Nachhaltigkeit in der Produktion, der Verpackung, dem Energieverbrauch und Frauen in Führungspositionen

Der österreichische Babyartikelhersteller MAM, mit dem Sitz des Forschungszentrums im Burgenland, präsentierte seinen Nachhaltigkeitsbericht für den Zeitraum 2019 und 2020 und zeigt: es geht immer besser. Laufende Fortschritte wurden in Sachen Nachhaltigkeit in der Produktion, Verpackung, Energieverbrauch, aber auch sozialer Gerechtigkeit gesetzt. Der MAM Nachhaltigkeitsbericht umfasst auf über 102 Seiten alle Maßnahmen, welche in den Jahren 2019 und 2020 gesetzt wurden.

Mit drei Hebeln zur klimaneutralen Produktion

Jene drei Hebeln sind der Ausbau Erneuerbarer Energien an den MAM Produktionsstandorten, die Erhöhung der Energieeffizienz in der Produktion als auch die Kompensation der unvermeidbaren CO2-Emissionen.

MAM konnte etwa den Energieeinsatz pro Materialeinsatz um 45 Prozent reduzieren. Ebenso werden nun 97 Prozent der Produktkomponenten von österreichischen Lieferanten bezogen, wodurch MAM nicht nur heimische Unternehmen unterstützt, sondern auch lange Transportwege vermeidet.

Ein weiterer Meilenstein: Seit dem Berichtszeitraum werden viele der Schnullerkomponenten zu 100 Prozent „angusslos“ – also mittels einer speziellen Produktionstechnik – hergestellt. Durch diese Methode ist es möglich, die herkömmliche Produktionsmenge an Energie und Material zu reduzieren, wodurch MAM über zehn Tonnen Kunststoff einsparen konnte.

Auch wurde in das Thema Verpackung investiert. Seit 2020 stammen sämtliche Papier- und Kartonmaterialien zu 99 Prozent aus FSC-zertifizierten Materialien, also aus nachhaltiger Forstwirtschaft. „Es ist unsere Mission Verpackungen so zu gestalten, dass sie die Gesundheit und das Wohlbefinden von Babys schützen, einen möglichst niedrigen ökologischen Fußabdruck haben und gerechte Bedingungen in der Lieferkette sicherstellen“, erklärt Peter Röhrig, Gründer von MAM Baby.

Auch im Bereich Lieferantenmanagement hat MAM neue Wege beschritten. Seit dem Sommer 2020 ist das Familienunternehmen Mitglied der gemeinnützigen Organisation „Fair Rubber“. Diese setzt sich aktiv für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen der Kautschukbäuer*innen sowie eine umweltschonendere Herstellung von Kautschukprodukten ein.

50 Prozent Frauenanteil im Top Management

„Da die Gleichbehandlung der Geschlechter, vor allem in den Punkten führender Positionen oder Vergütung, oftmals leider noch nicht gang und gäbe ist, freut es uns umso mehr, dass wir den Frauenanteil im Top-Level-Management auf über 50 Prozent steigern konnten und der Anteil der weiblichen Mitarbeiterinnen in der Geschäftsführung seit 2018 um 11 Prozent gestiegen ist“, ergänzt Röhrig. Bereits im Jahr 2019 zählte MAM zu „Österreichs Beste Arbeitgeber“ im „Rahmen der Great Place to Work“ Initiative.


Foto: MAM Babyartikel