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Viel zu tun in diesem Jahr!

Die Auftragsbücher der burgenländischen Industrie sind gut gefüllt. Allerdings wirken vor allem Lieferengpässe von Materialien und deren gestiegenen Preise einer nachhaltigeren Konjunkturerholung in der Burgenländischen Industrie entgegen. 

Auch fehlende Fachkräfte und deutlich gestiegene Energiekosten belasten die aktuelle Geschäfts- und Auftragslage.

Omikron zwingt viele unserer Mitarbeiter in Quarantäne zwingt. Dank beharrlicher Interessenvertretung der IV hält die Regierung dabei an der Freiwilligkeit des Homeoffice und der 3G-Regel am Arbeitsplatz fest. Alles andere wäre in dieser Situation fatal. Mit dem Aussetzen der Ökostrompauschale reagiert die Regierung auf die derzeit explodierenden Strom- und Gaspreise. Verharren die Energiepreise auf dem aktuellen Niveau, wird es für viele Unternehmen eng.

Die überaus ambitionierten Zielen der Regierung in Sachen CO2 - Reduktion werden ohne einen ausreichend dotierten „Industrie-Dekarbonisierungs-Fonds“ und ein Überdenken der Timeline nicht zu erreichen sein. Die KÖst Senkung und die ausgeweitete Investitionsprämie entlastet Mitarbeiter und Unternehmen und wird sich positiv auf die Wettbewerbsfähigkeit auswirken. Aber die Abgabenquote auf 40 Prozent sinken.

Ohne qualifizierte Mitarbeiter werden wir bald an unsere Grenzen stoßen. Es braucht also Perspektiven wie Kinderbetreuungseinrichtungen, Breitbandverfügbarkeit, Bildungs- und Freizeitangebote und optimale Berufsorientierung in den Schulen, um junge Menschen im Lande zu halten. Und es braucht eine optimale Infrastruktur. Der Lückenschluss der A3 bis zur Staatsgrenze alternativlos. Die Blockade des Ausbaus wichtiger Infrastrukturprojekte schadet dem Wirtschaftsstandort Burgenland und gefährdet Arbeitsplätze.

Ja, es gibt viel zu tun in diesem Jahr! Wir werden uns weiterhin mit voller Kraft für wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen einsetzen!