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01.02.2022

Pressezusammenfassung, 01.02.2022
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IV in den Medien

IV-NÖ: Aufschwung zwischen Fachkräftemangel und Energiepreisexplosion

IV-Burgenland: Zahlreiche Störfaktoren bremsen konjunkturelle Entwicklung

Allgemein

Budgetloch 2021 deutlich geringer als im Budgetvoranschlag

Vorschläge zum schnelleren UVP-Verfahren im Februar

Wifo: Österreichs Wirtschaft Ende 2021 eingetrübt 

Omikron bremste Wachstum im Euroraum Ende 2021

Taxonomie: EU-Kommission beschließt neue Einstufung der Energieträger

IV-Mitglieder in den Medien

Fabasoft erwirbt Mehrheit an MicroLearning-Pionier KnowledgeFox

Doppelmayr errichtete Seilbahnanlagen für Olympia 2022 in China

Wintersteiger macht Athleten fit für die Olympischen Spiele

Kärnten verlängerte Pachtvertrag mit Bundesforsten für zehn Seen

Staffelübergabe bei Hirschmann Automotive

Blum zieht positive Bilanz über betriebliche Impfaktion

Altstoff Recycling Austria startet Kampagne

Pierer will weiter wachsen

Salzburg AG erhöht die Strom- und Gaspreise für Neukunden

IV in den Medien

IV-NÖ: Aufschwung zwischen Fachkräftemangel und Energiepreisexplosion

Die Auftragsbücher der niederösterreichischen Industriebetriebe waren im vierten Quartal 2021 durchaus gut gefüllt, zugleich bleibt das aktuelle Umfeld herausfordernd. Zu diesem Ergebnis kam das aktuelle Konjunkturbarometer der IV-NÖ. Hohe Infektions- und Quarantänezahlen sowie der Rohstoffmangel würden die Produktionsabläufe in den Betrieben erschweren. „Dazu kommen stark gestiegene Energiekosten sowie der anhaltende Fachkräftemangel“, betonte IV-NÖ-Präsident Thomas Salzer. „Sofern sich geopolitische Konflikte nicht zu unerwartet und massiv zuspitzen, wird sich der aktuelle Aufschwung in einem moderaten Tempo fortsetzen. Hohe Energie- und Rohstoffpreise sowie Materialengpässe setzen die Produktionsbetriebe dennoch zunehmend unter Druck“, merkte IV-Chefökonom Christian Helmenstein an. Unzufrieden sind die befragten Unternehmen vor allem mit ihrer aktuellen und künftigen Ertragssituation: Bei der derzeitigen Ertragssituation sank der Bewertungssaldo von +25 auf -3 Prozentpunkte. Diese pessimistische Erwartungshaltung führte Salzer vor allem auf die hohen Energiepreise zurück, die mittlerweile sowohl Unternehmen als auch Privathaushalte deutlich zu spüren bekommen. Gefordert werden daher etwa eine Kompensation für erhöhte Strompreise aufgrund hoher CO2-Zertifikatekosten, wie sie in anderen EU-Ländern bereits längst üblich ist. (Kurier/NÖ S. 17; 31.1. Niederösterreich heute, Radio Niederösterreich-Journal, noe.orf.at, noen.at)

IV-Burgenland: Zahlreiche Störfaktoren bremsen konjunkturelle Entwicklung

Nach den positiven Entwicklungen im Vorquartal wirken vor allem der Mangel an Rohstoffen und bestimmter Vormaterialien sowie massiv gestiegene Energiekosten einer nachhaltigeren Konjunkturerholung in der burgenländischen Industrie entgegen, teilte die IV-Burgenland anhand der Ergebnisse der aktuellen Konjunkturumfrage mit. „Das zeigt sich auch in der vorsichtigeren Bewertung der derzeitigen Geschäftslage und Auftragsbestände gegenüber dem Vorquartal“, betonte IV-Burgenland-Geschäftsführerin Ingrid Puschautz-Meidl. Dazu komme nach wie vor der Mangel an Fach- und Arbeitskräften, der die aktuelle Geschäfts- und Auftragslage zusätzlich belaste. Die gute Entwicklung auf den Exportmärkten und die damit verbundene positivere Bewertung der Auslandsaufträge könne den rückläufigen Trend bei der Gesamtauftragslage nicht kompensieren. „Angesichts dieser Fülle an Herausforderungen für die heimische Industrie ist es umso wichtiger, die Qualität des Standorts weiter zu verbessern“, so Puschautz-Meidl. Dafür seien weitere Maßnahmen zur Eindämmung der „aktuellen Kostenexplosion bei Strom und Gas ein Gebot der Stunde“. (Kurier/Burgenland S. 16)

Allgemein

Budgetloch 2021 deutlich geringer als im Budgetvoranschlag

Das Budgetloch des Bundes ist 2021 deutlich geringer ausgefallen als noch im Budgetvoranschlag prognostiziert. Der Nettofinanzierungssaldo lag mit -18 Mrd. Euro um rund 4,5 Mrd. Euro besser als im Jahr 2020 und um rund 12,8 Mrd. Euro besser als im Voranschlag, gab Finanzminister Magnus Brunner bekannt. Dies bedeute in etwa ein Defizit von 4,5 Prozent, sagte Wifo-Direktor Gabriel Felbermayr, „deutlich weniger als wir befürchtet haben“. Es zeige sich, dass man auf einem „sehr, sehr guten Weg“ sei, so der Finanzminister. Österreich müsse sich aber auch auf die Zeit nach der Pandemie vorbereiten und Wachstum nachhaltig absichern – etwa durch die Ökosoziale Steuerreform. „Mittelfristig wollen wir auch wieder zu einem nachhaltigen Budgetpfad zurückkehren.“ Nach einem Zeitrahmen dazu befragt, sagte Brunner, das werde nicht in einem Jahr gelingen und hänge auch von der pandemischen Entwicklung ab. (Alle TZ)

Vorschläge zum schnelleren UVP-Verfahren im Februar

Eine Arbeitsgruppe im Infrastrukturministerium wird im Februar Vorschläge vorlegen, wie UVP-Verfahren beschleunigt werden können. Die UVP-Prüfung gehe zwar zügig über die Bühne und dauere etwa für einen Windpark im Schnitt nur sieben bis elf Monate, aber das gesamte Verfahren von der Einreichung aller Unterlagen bis zur endgültigen Abwicklung könne durchaus beschleunigt werden, hieß es. (Alle TZ)

Wifo: Österreichs Wirtschaft Ende 2021 eingetrübt 

Die heimische Wirtschaft ist im Schlussquartal des abgelaufenen Jahres wegen erneuter Corona-Einschränkungen geschrumpft, hat das Wirtschaftsforschungsinstitut (Wifo) für seine Schnellschätzung errechnet. Gegenüber dem Vorquartal lag das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 2,2 Prozent tiefer. Im Jahresabstand wuchs das BIP jedoch um 5,4 Prozent. Einbußen verzeichneten durch den vierten Lockdown im Schlussquartal Tourismus, Handel und Verkehr – und das spiegelte sich in geringeren Konsumausgaben wider. Auch die Industrie- und Baukonjunktur verlor vor dem Hintergrund von Lieferengpässen an Dynamik, erklärte das Wifo. Die Wertschöpfung in der Industrie sank um 1,7 Prozent, in der Bauwirtschaft um 1,4 Prozent. Der Außenhandel wurde durch die schwächere Industrie und eine geringere Reiseverkehrsnachfrage gedämpft, die Exporte und Importe sanken um je 1,2 Prozent. Die Investitionsnachfrage war weiter stabil. (Alle TZ)

Omikron bremste Wachstum im Euroraum Ende 2021

Inmitten der Omikron-Welle hat sich das Wirtschaftswachstum der Eurozone Ende 2021 abgeschwächt. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) kletterte von Oktober bis Dezember um 0,3 Prozent im Vergleich zum Vorquartal, wie das Statistikamt Eurostat auf Basis vorläufiger Zahlen mitteilte. Im Sommer war das BIP noch um 2,3 Prozent gewachsen. Unter den Euro-Ländern, für die BIP-Daten für das vierte Quartal 2021 vorliegen, verzeichnete Spanien (plus 2,0 Prozent) den höchsten Anstieg. Mit Abstand den größten Rückgang registrierte Österreich mit einem Minus von 2,2 Prozent, wie das Wifo bereits bekanntgab. Im Gesamtjahr 2021 legte die Wirtschaft der Eurozone laut Eurostat um 5,2 Prozent zu. Die 27 EU-Länder wuchsen im selben Tempo. (Standard S. 20, WZ S. 9)

Taxonomie: EU-Kommission beschließt neue Einstufung der Energieträger

Am Mittwoch will die Europäische Kommission ihre neuen Regeln zur Kategorisierung von Energiequellen in der EU fixieren. Bei dem Rechtsakt zur sogenannten Taxonomie geht es vor allem um die Frage, welche Energieträger als nachhaltig bzw. als zulässige Überbrückung auf dem Weg zur klimaneutralen Energiegewinnung gelten sollen – Technologien, die das „grüne“ Siegel der Brüsseler Behörde erhalten, sind für Investoren attraktiver und können Zuschüsse erhalten. (Alle TZ)

IV-Mitglieder in den Medien

Fabasoft erwirbt Mehrheit an MicroLearning-Pionier KnowledgeFox

Das Software-Unternehmen Fabasoft ist Mitte Jänner beim Wiener Lern- und Trainings-App-Anbieter KnowledgeFox eingestiegen. Das börsenotierte Unternehmen aus Linz übernahm die Beteiligungen von nicht im Unternehmen mitarbeitenden Gesellschaftern und brachte zudem neues Kapital ein. Damit hält Fabasoft 70 Prozent an KnowledgeFox, die restlichen 30 Prozent behält der Gründer des Wiener App-Anbieters, Gregor Cholewa. Das Start-up bietet eine App für Microlearning an, bei der Kunden die Inhalte selbst gestalten können und dabei von KnowledgeFox unterstützt werden. Ob Computerprogramme, Cloud-Angebote oder andere Geschäftsprozess-Lösungen: Der Trend geht in Richtung IT-Unternehmen als Dienstleister. Einmalzahlungen für die Nutzung von Software werden immer seltener. Auch bei Fabasoft geht man mit dem Trend. Man habe ein Ökosystem für Geschäftsprozess-Lösungen als Service etabliert, sagt Vorstand Helmut Fallmann. Das stelle man eigenständigen Unternehmen zur Verfügung, um „ihnen die sichere und nachhaltige Eroberung neuer, internationaler Märkte“ zu ermöglichen. Die Beteiligung an KnowledgeFox sei Teil dieser Wachstumsstrategie. (Presse S. 18)

Doppelmayr errichtete Seilbahnanlagen für Olympia 2022 in China

Der Vorarlberger Seilbahnhersteller Doppelmayr hat im Vorfeld der Olympischen Winterspiele 2022 in Peking einen 50-Mio.-Euro-Auftrag aus China erhalten. Konkret baute das Vorarlberger Unternehmen neun Seilbahnanlagen im Yanqing National Alpine Ski Center. Dort, wo die olympischen Ski-Bewerbe stattfinden, werden die Athleten mit fünf kuppelbaren Achter-Gondelbahnen, zwei kuppelbaren Sechser-Sellselbahnen mit Bubble und zwei Vierer-Sesselliften befördert. Ausgeführt habe den Bau, der bereits 2019 fertig wurde, die Doppelmayr-Niederlassung in China, berichtet Doppelmayr-CEO Thomas Pichler. (Kurier S. 11)

Wintersteiger macht Athleten fit für die Olympischen Spiele

Für gute Luft während der Olympischen Spiele in Peking sorgt für die Athleten des heimischen und des deutschen Ski-Verbands auch ein oberösterreichischer Betrieb. Der Innviertler Maschinen- und Anlagenbauer Wintersteiger stattet die Athleten und Betreuer aus, das Material ist bereits am Weg. Geliefert werden unter anderem zehn Cubusan-Luftreinigungsgeräte. Im Rennservice unterstützt Wintersteiger die angesprochenen Verbände etwa mit einer Omega RS 150. Diese Rennlauf-Steinschleifmaschinen zeichnen sich laut Wintersteiger mit überlegener Technik, einfachem Handling und kompakter Größe aus. „Durch die unbekannten Schneebedingungen in China ist es ein absolutes Muss, noch schnell reagieren zu können“, so Wintersteiger-Racingexperte Emanuel Mayringer. (OÖN S. 29, Volksblatt S. 17)

Kärnten verlängerte Pachtvertrag mit Bundesforsten für zehn Seen

Das Land Kärnten hat die Verlängerung des Pachtvertrages mit der Österreichischen Bundesforste AG für zehn Kärntner Seen offiziell besiegelt. Die Vereinbarung gilt für Wörthersee, Ossiacher See, Millstätter See, Weißensee, Brennsee, Afritzer See, Längsee, Pressegger See, Baßgeigensee und Falkertsee. Der neue, zehn Jahre geltende Vertrag wurde bereits im vergangenen Herbst von der Landesregierung beschlossen, die Pacht wurde nicht erhöht. (Krone/Kärnten S. 20, Kurier/Kärnten S. 16, Kleine/Kärnten S. 17, Österreich/Kärnten S. 18)

Staffelübergabe bei Hirschmann Automotive

Der langjährige Hirschmann-Automotive-Chef Volker Buth hat nach 15 Jahren an der Spitze des Unternehmens seinen Abschied bekanntgeben. Aus gesundheitlichen Gründen übergibt Buth, der aus Hirschmann einen der führenden Automobilzulieferer für die Top-Hersteller der Welt machte und seit seinem Eintritt 2007 den Umsatz fast verfünffacht hat, die Führung an seine Kollegen in der Geschäftsführung, Markus Ganahl, Pascal Hetzenauer und Stefan Tschol. Am Stammsitz in Brederis, wo in den nächsten zwei Wochen ein neuer Zubau in Betrieb genommen wird, sind 1.200 Personen beschäftigt. Für die Zukunft sei man gut aufgestellt, so Buth: „Ich bin froh und stolz, dass ich das Unternehmen in diesem guten Zustand übergeben kann.“ (VN D1)

Blum zieht positive Bilanz über betriebliche Impfaktion

Der Vorarlberger Beschlägespezialist Blum aus Höchst ist mit dem Ergebnis der betrieblichen Impfaktion zufrieden. Insgesamt ließen sich bei den drei angebotenen Impfterminen an verschiedenen Standorten mehr als 400 Mitarbeiter und einige Angehörige impfen. Unter den 412 Impfungen waren 90 Prozent Drittimpfungen. „Wir sehen jeden Stich als Erfolg und sind zufrieden mit der Bilanz unserer Impfaktion. Hauptsächlich sind wir von Booster-Impfungen ausgegangen, umso mehr freuen wir uns, dass sich einige den Erststich abgeholt haben“, erklärt Geschäftsführer Martin Blum. Das Angebot während der Arbeitszeit und auch für Angehörige sah man als Motivation, um weitere Menschen zur Impfung zu bewegen. Denn in den letzten Tagen sei die Zahl der Infizierten und Quarantänefälle im Unternehmen wieder steil nach oben geklettert. (VN D2)

Altstoff Recycling Austria startet Kampagne

Die Altstoff Recycling Austria AG (ARA) startet mit rund 20 österreichischen Unternehmen die Kampagne „Rohstoffe im Kreislauf halten“, um mehr Bewusstsein bei der Mülltrennung zu schaffen. Kommunikationskanäle von Ikea, Ölz, Ankerbrot, Efko, Fressnapf, Samsung und weiteren sollen genutzt werden, um „ein Zeichen für noch mehr Nachhaltigkeit zu setzen“, erklärte ARA-Vorstand Harald Hauke. Damit soll die Sammelmotivation der Bevölkerung gesteigert und das „Bewußtsein geschaffen werden, dass Abfall als Wertstoff zurück in den Kreislauf gehört.“ Die ARA serviciert mehr als 15.000 Kunden. Österreichweit stehen mehr als 1,9 Millionen Sammelbehälter zur Verfügung. 2021 sammelten die Haushalte 1,1 Millionen Tonnen Verpackungen und Altpapier. (Volksblatt S. 15)

Pierer will weiter wachsen

Noch hat die Pierer Mobility die Ergebnisse für 2021 nicht veröffentlicht, schon gibt es die erste Prognose für 2022. Trotz der Lieferketten-Problematik werde man weiterwachsen, gab das Unternehmen gestern bekannt. Der Vorstand rechnet mit einem Umsatzwachstum zwischen sechs und zehn Prozent. Die EBIT-Marge werde bei acht bis zehn Prozent liegen, hieß es in der Prognose. Für 2021 wird ein Umsatz von etwas mehr als zwei Mrd. Euro erwartet. (Volksblatt S. 16)

Salzburg AG erhöht die Strom- und Gaspreise für Neukunden

Die stark steigenden Energiepreise am Weltmarkt spüren nun auch die Konsumenten. Die Salzburg AG hat aufgrund der steigenden Energiepreise am Weltmakrt die Preise für Neukunden mit 1. Februar 2022 erhöht. In den Wintermonaten erzeugt die Salzburg AG laut eigenen Angaben im Schnitt 40 Prozent des benötigten Stroms. „60 Prozent müssen zugekauft werden“, hieß es. In den Sommermonaten können bis zu 100 Prozent des Bedarfs durch eigene Energiequellen gedeckt werden. (SN L3)