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01.10.2021

Pressezusammenfassung, 01.10.2021
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Allgemein

Industrie und Bau im Sommer mit kräftiger Konjunktur

Deloitte-Umfrage: Unternehmen mehrheitlich für Impfpflicht statt Lockdown

Budget-Defizit im ersten Halbjahr weiter gestiegen

Lehrlinge sollen häufiger Auslandspraktika machen

Österreichische Studenten sind älter und arbeiten häufig

Öffi-Klimaticket: Startschuss am 26. Oktober in ganz Österreich

Euro-Arbeitslosigkeit geht abermals zurück

IV-Mitglieder in den Medien

MFL baut hochkomplexe Anlage für russisches Stahlwerk

Wagner GmbH ist Vorreiter bei innovativen Energiekonzepten

Rath hat Gewinn mehr als verdreifacht

Verbund-Chef pocht für Energiewende auf breiten Schulterschluss

Kapsch BusinessCom und RLB OÖ/Stmk prüfen IT-Kooperation

RLB OÖ: Vertrag von Generaldirektor bis Ende 2025 verlängert

Neuer Verbandspräsident für die Bahnindustrie

Energie AG verlängert Preisgarantie bis 2023

Windhager mit neuer Werbe-Botschaft zum 100-Jahr-Jubiläum

Allgemein

Industrie und Bau im Sommer mit kräftiger Konjunktur

Im Produzierenden Bereichen zogen die Umsätze heuer im August im Vergleich zum Vorjahresmonat um 24,6 Prozent an, wie die Konjunktur-Frühschätzungen zu Industrie und Bau der Statistik Austria zeigen. Damit lagen sie sogar um 17,4 Prozent über dem Vorkrisenniveau im August 2019. Der Beschäftigtenindex kletterte um 1,1 Prozent, der Index der geleisteten Arbeitsstunden um fünf Prozent. „Die rasante Fahrt von Österreichs Konjunkturlokomotiven Industrie und Bau geht weiter“, so Statistik-Austria-Chef Tobias Thomas. Für den Produzierenden Bereich rücke die wirtschaftliche Corona-Krise damit in immer weitere Ferne. (Krone S. 8)

Deloitte-Umfrage: Unternehmen mehrheitlich für Impfpflicht statt Lockdown

Bei einer Online-Befragung des Unternehmensberaters Deloitte hat sich die Mehrheit der Führungskräfte für eine generelle COVID-Impfpflicht im eigenen Unternehmen ausgesprochen, wenn ein weiterer großflächiger Lockdown drohen würde. Fast die Hälfte der Befragten befürwortet eine Impfpflicht, mehr als ein Viertel antwortete mit „eher ja. Neun Prozent sagten „eher nein“ und zehn Prozent waren dagegen. „Die Umfrageergebnisse sprechen für sich – heimische Führungskräfte wollen erfolgreich wirtschaften und einen Beitrag zur Bekämpfung der Pandemie leisten", kommentierte Deloitte-Österreich-Chef Harald Breit die Umfrageergebnisse. Derzeit laufen Gespräche zwischen Regierung und Sozialpartnern über mögliche 3G-Regeln am Arbeitsplatz in Österreich. (Alle TZ)

Budget-Defizit im ersten Halbjahr weiter gestiegen

Das Staatsdefizit ist im ersten Halbjahr weiter angewachsen – und zwar trotz deutlich höherer Einnahmen. Wie die Statistik Austria vermeldete, mussten Bund, Länder und Gemeinden bis einschließlich Juni ein Minus von 13,9 Mrd. Euro hinnehmen. Das entspricht 7,2 Prozent der Wirtschaftsleistung nach 6,8 Prozent im ersten Halbjahr 2020. Zwar lagen die Einnahmen aus Steuern und Sozialbeiträgen wieder über dem Vorkrisenniveau, die Corona-Ausgaben sind weiter gestiegen. „Insgesamt hat die Corona-Krise Österreich vom Konsolidierungspfad gedrängt“, sagte Statistik Austria-Generaldirektor Tobias Thomas mit Verweis auf die auf 334,7 Mrd. Euro (86,2 Prozent der Wirtschaftsleistung) angewachsenen Staatsschulden. (Kurier S. 9, Krone S. 8, OÖN S. 7, Volksblatt S. 2)

Lehrlinge sollen häufiger Auslandspraktika machen

Lehrlinge sollen im Zuge ihrer Ausbildung in Zukunft vermehrt ins Ausland gehen. Das ist das Ziel einer gemeinsamen Initiative der zuständigen Ministerien, der WKÖ und des Österreichischen Austauschdienstes (OeAD). Um die Lehrlingsmobilität zu erhöhen, sollen Betriebe, Ausbildende, Berufsschulen, Lehrlinge und Eltern zukünftig besser über die Unterstützungs- und Fördermöglichkeiten informiert und untereinander vernetzt werden. Bis 2027 soll die jährliche Zahl der Lehrlinge, die ins Ausland gehen, auf 2.000 verdoppelt werden. Dafür wurde auch das Budget des Austauschprogrammes Erasmus+ nahezu verdoppelt. Bis 2027 sollen 120 Mio. Euro fließen, erklärte Jakob Calice vom OeAD. Bei einem Auslandsaufenthalt bekommen die Betriebe das Bruttogehalt ihres Lehrlings ersetzt, außerdem gibt es einen Zuschuss für Reise- und Aufenthaltskosten, gratis Sprachkurse und ein Taschengeld von 15 Euro pro Tag für Lehrlinge. (Alle TZ)

Österreichische Studenten sind älter und arbeiten häufig

Die Studenten in Österreich sind im europäischen Vergleich älter und arbeiten nebenbei häufiger. Das zeigt die neue „Eurostudent“-Studie, in der die sozialen und ökonomischen Studienbedingungen in 26 Staaten gegenübergestellt werden. Bei der Bildungsherkunft ist das Bild differenziert: In Österreich sind sowohl Studenten aus bildungsfernen Haushalten als auch jene aus Akademikerfamilien weniger stark repräsentiert als in den Vergleichsländern. (OÖN S. 2, Volksblatt S. 3, TT S. 14)

Öffi-Klimaticket: Startschuss am 26. Oktober in ganz Österreich

Das österreichweite Öffi-Klimaticket startet am 26. Oktober. Nun sind auch die Bundesländer Wien, Niederösterreich und das Burgenland mit dabei. Das verkündete Verkehrsministerin Leonore Gewessler gemeinsam mit den drei Landeshauptleuten in Wien. Der Vorverkauf der zuvor als 1-2-3-Ticket geplanten Netzkarte startet bereits am 1. Oktober. Ab dem heutigen Vorverkaufsstart bis zum Nationalfeiertag kostet die österreichweite Karte 949 statt 1.095 Euro für ein Jahr. Für alle unter 26 und für Senioren gibt es eine Ermäßigung auf 821 Euro, mit den 15 Prozent Rabatt zum Start sind es 699 Euro. Mit dem Klimaticket Now ist es möglich, jeden Linienverkehr (öffentlicher und privater Schienenverkehr, Stadtverkehr und Verkehrsverbünde) in einem bestimmten Gebiet zu nutzen. Es wird ab sofort im Vorverkauf auf www.klimaticket.at, bei allen Schaltern von ÖBB und Westbahn und auch bei allen Vertriebsstellen der teilnehmenden Verbünde erhältlich sein. (Alle TZ)

Euro-Arbeitslosigkeit geht abermals zurück

Die Lage auf dem Arbeitsmarkt der Eurozone hat sich im August erneut verbessert. Die Arbeitslosenquote fiel im Vergleich zum Vormonat um 0,1 Prozentpunkte auf 7,5 Prozent, verlautbarte das Statistikamt Eurostat. Der Arbeitsmarkt erholt sich so weiter von den Folgen der Corona-Pandemie. In den 19 Ländern der Eurozone sind derzeit 12,16 Millionen Menschen arbeitslos. Im Monatsvergleich ging die Zahl um 261.000 zurück, im Jahresvergleich verringerte sie sich um 1,86 Millionen. In den 27 Ländern der EU war die Entwicklung vom Trend her ähnlich. Die niedrigste Quote wurde in Tschechien mit 2,9 Prozent registriert, die höchste in Spanien mit 14 Prozent. In Österreich lag die Arbeitslosenquote bei 6,1 Prozent. (30.9. diepresse.com, sn.at)

IV-Mitglieder in den Medien

MFL baut hochkomplexe Anlage für russisches Stahlwerk

Die Maschinenfabrik Liezen und Gießerei (MFL) hat einen Großauftrag für eine Anlage in Russland erhalten: Das Technologieunternehmen Primetals Technologies hat eine sogenannte Hot-Fines-Recyclinganlage in Auftrag gegeben. Die Förderanlage für die Rückführung von Feinerz-Resten nach dem Brikettierungsprozess soll Ende 2022 ausgeliefert werden. 30 zusätzliche Arbeitsplätze entstehen, denn Planung, Entwicklung und Produktion finden in Liezen statt. Die Anlage wird über 50 Tonnen schwer und 30 Meter hoch sein und 750 Grad Celsius heiße und hochwertige Überreste, die beim Verpressen der Feinerze zu Eisen-Briketts anfallen, in den Produktionsablauf zurückführen. Für MFL-Geschäftsführer Herbert Decker ist der Auftrag ein Meilenstein: „Es zeugt von der massiven Kompetenz und Innovationskraft unserer Fachkräfte, dass wir mit dem Vertrauen dieses internationalen Technologiekonzerns ausgestattet wurden, eine solche hochkomplexe und anspruchsvolle Recyclinganlage umzusetzen.“ Die Auftragssumme beläuft sich auf einen hohen einstelligen Mio.-Euro-Betrag. Für die MFL ist es die bereits dritte derartige Anlage, die im Ennstal entwickelt und gebaut wird. (Kleine S. 38-39)

Wagner GmbH ist Vorreiter bei innovativen Energiekonzepten

Die Umwelt zu verbessern – das ist das Leitmotiv der Wagner GmbH in Nüziders. Vor 60 Jahren als klassischer Installateur gegründet, hat sich das Vorarlberger Unternehmen seither kontinuierlich weiterentwickelt, wie Geschäftsführer Martin Wagner erklärt. Wagner hat sich auch auf Energiekonzepte zur Einsparung von CO2 spezialisiert. Heute ist man Experte für die Realisierung von Kühlanlagen, beispielsweise von Wasserkraftwerken. Im Obervermuntwerk II wurde eine Energieeinsparung von 80 Prozent gegenüber einer herkömmlichen Kraftwerkskühlung erreicht. Auch der neue Eiskanal in Bludenz wurde mit einer Kühlung von Wagner ausgestattet. Unlängst wurden am Standort drei Mio. Euro in den Neubau einer Montagehalle, in den Ausbau des Bürogebäudes sowie in einen neuen Radweg entlang des Firmengeländes investiert. (VN J9; 30.9. Vorarlberg online)

Rath hat Gewinn mehr als verdreifacht

Die niederösterreichische Rath AG hat ihre Gewinnspannen im ersten Halbjahr 2021 deutlich gesteigert. Bei einem gegenüber dem ersten Halbjahr 2020 gleich gebliebenen Umsatz von 46 Mio. Euro, ist der Nettogewinn von 1,3 auf 4,3 Mio. Euro gestiegen. Die operative Gewinnmarge erhöhte sich von 4,7 auf 8,4 Prozent und ist damit wieder auf dem Niveau von 2019, geht aus dem Halbjahresbericht des Unternehmens hervor. Das Unternehmen mit Sitz in Wien und Werk in Krummnußbaum hat rund 570 Mitarbeiter und bietet verschiedene feuerfeste Produkte, etwa Schamottsteine und Mörtel für Hafner oder Brotbacköfen für Bäcker. Auch Pizzaplatten für Zuhause produziert Rath. (30.9. boerse-express.com)

Verbund-Chef pocht für Energiewende auf breiten Schulterschluss

Michael Strugl, Generaldirektor der Verbund AG, hält einen breiten Schulterschluss für den Umbau des Energiesystems für unabdingbar, um die Dekarbonisierung und damit auch die Klimaziele erreichen zu können. Es gehe um eine Akzeptanz in der Bevölkerung, aber auch um Mut bei den Entscheidern in der Politik. „Die Gesellschaft als ganze muss sich dazu bekennen, dass wir das machen müssen – dafür ist auch eine geistige Wende nötig“, betonte Strugl. Genehmigungsverfahren und auch Umweltverträglichkeitsprüfungen (UVP) sollten nach Möglichkeit gestrafft werden. Verfahren dürften nicht 20 oder 15 Jahre dauern, bis man eine 380-kV-Stromleitung bauen könne. „Um Verfahren zu straffen und zu beschleunigen, gibt es schon Möglichkeiten“, so Strugl. (Kurier S. 6, Krone S. 10, WZ S. 2, Österreich S. 29)

Kapsch BusinessCom und RLB OÖ/Stmk prüfen IT-Kooperation

Die Wiener Kapsch BusinessCom sowie die Raiffeisenlandesbanken (RLB) Oberösterreich und Steiermark prüfen eine strategische Kooperation im Bereich IT. „Ziel der Zusammenarbeit wäre die Schaffung eines gemeinsamen Full Service IT- Providers für Banken, der im Sinne der Kunden und Mitarbeiter auf die bestehenden personellen und technischen Ressourcen zurückzugreift", erklärte die RLB Steiermark. (30.9. boerse-social.com)

RLB OÖ: Vertrag von Generaldirektor bis Ende 2025 verlängert

Der Aufsichtsrat der Raiffeisenlandesbank (RLB) Oberösterreich hat beschlossen, den Vertrag von Generaldirektor Heinrich Schaller bis Ende 2025 zu verlängern. Er habe in seiner Funktion „wesentliche Weichen für die erfolgreiche Entwicklung“ der RLB OÖ gestellt und „in der Corona-Krise starke Führungsqualität bewiesen", hieß es. Der Vertrag von Beteiligungsvorstand Reinhard Schwendtbauer wurde um fünf Jahre verlängert. (Kurier S. 13, OÖN S. 9)

Neuer Verbandspräsident für die Bahnindustrie

Die Generalversammlung des Verbandes der Österreichischen Bahnindustrie hat Thales-Österreich-Chef Hannes Boyer zum Präsidenten gewählt. Er folgt auf Kari Kapsch, der diese Position seit 2019 innehatte. Neu in den Vorstand gewählt wurde auch der Geschäftsführer von Siemens Mobility Austria, Arnulf Wolfram. (30.9. industriemagazin.at)

Energie AG verlängert Preisgarantie bis 2023

Die Energie AG Oberösterreich hat ihre Preisgarantie für Strom, Gas und Internet für Bestandskunden bis 1. Jänner 2023 verlängert. Für Strom und Gas geschehe dies bereits zum vierten Mal, gaben die beiden Leiter des Vertriebes, Michael Baminger und Klaus Dorninger, bekannt. Die Preisgarantie sei deshalb möglich, weil man rechtzeitig die entsprechenden Strom- und Gasmengen auf den Terminmärkten gekauft habe, so Baminger. Die Preise für Strom sind seit 2017 stabil, jene für Gas seit 2018. In der Sparte Internet wurde die Preisgarantie zum ersten Mal im Vorjahr gegeben. (OÖN S. 9, Volksblatt S. 16, Österreich/OÖ S. 19) 

Windhager mit neuer Werbe-Botschaft zum 100-Jahr-Jubiläum

„Mit der Energie von morgen“ – mit diesem Slogan setzt der Heizungsspezialist Windhager eine neue (Werbe-)Botschaft zum 100-Jahr-Jubiläum des Unternehmens in Seekirchen. Bisher standen oft kühl anmutende Heiztechniken im Vordergrund. Jetzt setzt Windhager auf Natursujets, die die Eigenschaften der Heizlösungen bildhaft spiegeln sollen – beispielsweise ein Tiger oder eine Pflanze, die durch eine kleine Ritze wächst. Am Mittwoch stattete Bundesministerin Leonore Gewessler der World of Windhager einen Besuch ab. Der Heizkesselhersteller beschäftigt rund 500 Mitarbeiter. Produziert wird ausschließlich am Stammsitz in Seekirchen. Der Exportanteil liegt bei rund 70 Prozent. (30.9. SN L24)