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02.02.2022

Pressezusammenfassung, 02.02.2022
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IV in den Medien

Hohe Energiepreise: Industrie für Sofort-Hilfe für betroffene Betriebe

Steiermark sät Fachkräfte-Nachwuchs ab sofort im Science Garden

Salzer: „Politik wegen hoher Energiekosten gefordert“

Umfrage: Corona-Pandemie brachte großen Digitalisierungs-Schub in NÖ

Vorarlberger Industrie ist Garant für Stabilität

Allgemein

EU-Kommission entscheidet über Einstufung nachhaltiger Brückentechnologien für Finanzinvestitionen

Ende Jänner über 400.000 Personen arbeitslos oder in Schulung 

EY-Studie: Fachkräftemangel belastet Mittelstandsunternehmen

OeNB: Banken erwarten weiter steigende Firmenkredit-Nachfrage

Elektroindustrie: Hohe Energiepreise und Lieferengpässe belasten

Industriestimmung im Euroraum hellte sich auf

IV-Mitglieder in den Medien

öGIG investiert rund eine Mrd. Euro in Glasfaser-Ausbau

Pierer Mobility im Vorjahr mit deutlichem Ergebnisplus

Austrotherm investiert erneut in Österreich

RWA übernimmt serbisches Mischfutterunternehmen

Energetica Industries mit neuem Eigentümer 

Staffelübergabe bei TCM International in Stainz

Engel richtet Geschäftsführung neu aus

Palfinger: Vertrag von Finanzvorstand wurde verlängert

IV in den Medien

Hohe Energiepreise: Industrie für Sofort-Hilfe für betroffene Betriebe

Die Inflation ist aufgrund der stark steigenden Energiepreise auf einem Zehn-Jahres-Hoch. Auch die Wirtschaft spürt die Teuerung massiv. Für manche Betriebe sind die hohen Energiepreise inzwischen existenzbedrohend. In der Industriellenvereinigung ist man mit den derzeitigen Maßnahmen unzufrieden. Man hofft auf weitere Gespräche und Unterstützung. „Betroffene Betriebe stehen mit dem Rücken zur Wand und brauchen dringend Hilfe. So gesehen waren wir enttäuscht, dass auf diese Unternehmen beim Energiepreisgipfel vergangenen Freitag de facto vergessen wurde. Wir müssen gerade hier weitersprechen, um jenen Unternehmen auch kurzfristig Hilfe geben zu können, weil sie sonst nicht mehr konkurrenzfähig sind“, so IV-Generalsekretär Christoph Neumayer. (1.2. ORF-„Report“)  

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Steiermark sät Fachkräfte-Nachwuchs ab sofort im Science Garden

Fachkräfte wachsen nicht auf Bäumen, aber in der Steiermark sollen ab sofort die Samen für junge, technikbegeisterte Menschen in einem „Wissenschaftsgarten“ ausgesät werden: Der sogenannte Science Garden ist am Dienstag in Graz vorgestellt und eröffnet worden. Es handelt sich dabei um einen Zusammenschluss von Industriellenvereinigung, Wirtschaftskammer und den steirischen Hochschulen, die gemeinsam MINT-Erlebnisse für Kinder und Jugendliche auf einer Plattform anbieten. Besonders in den MINT-Fächern seien junge Menschen gefragt, die ihre Ausbildung in diesem Bereich anstreben. Genau diese Themenfelder seien aber oft schwer zugänglich, schilderte IV-Steiermark-Präsident Stefan Stolitzka bei der Präsentation. Auf der nun vorgestellten digitalen Plattform werden derzeit rund 350 Workshops, Kurse und Führungen angeboten, die MINT-Inhalte näherbringen sollen. (Kleine S. 22; 1.2. Steiermark heute, Radio Steiermark-Journal, steiermark.orf.at, kleinezeitung.at)

Salzer: „Politik wegen hoher Energiekosten gefordert“

Mit gemischten Gefühlen blickt IV-NÖ-Präsident Thomas Salzer auf das Schlussquartal 2021. Konjunkturbarometer und Auftragsbücher stimmen zwar optimistisch, die explodierenden Energiepreise sorgen aber für enorme Verunsicherung. Salzer nimmt daher die Politik in der Pflicht. Denn die aktuellen Energiepreise sind aus seiner Sicht zu einem großen Teil politischen Entscheidungen geschuldet. Eine Maßnahme zur Eindämmung der Kostenexplosion bei Strom und Gas könnte etwa eine Kompensation für erhöhte Strompreise aufgrund hoher CO2-Zertifikatekosten sein. „Das ist in anderen EU-Ländern bereits längst üblich.“ Die Zeit dränge jedenfalls, denn bereits jetzt sehen sich viele Unternehmen gezwungen, die gestiegenen Kosten in den Verkaufspreisen weiterzugeben. „Sonst wären die Verluste in der Produktion zu hoch“, so Salzer. Als weitere Wachstumsbremsen der eigentlich guten konjunkturellen Entwicklung in Niederösterreich sieht er den Rohstoff- und Fachkräftemangel: „Zusammen mit den hohen Infektions- und Quarantänezahlen erschwert das die Produktionsabläufe in den Betrieben.“ Für Verunsicherung sorgt zudem der Ukraine-Konflikt. (Krone/NÖ S. 21)

Umfrage: Corona-Pandemie brachte großen Digitalisierungs-Schub in NÖ

Eine Umfrage von Land, IV-NÖ und WK-NÖ zeigt, dass Gewerbe und Industrie in Niederösterreich stark auf Digitalisierung setzen. Über 60 Prozent der Unternehmen haben die Corona-Krise genützt, um Pilotprojekte zu realisieren — 95 Prozent sehen Weiterbildung als zentralen Schlüssel. Knapp 50 Prozent der nö. Unternehmen entwickeln bereits eine eigene Strategie zur Digitalisierung. Für IV-NÖ-Präsident Thomas Salzer ist diese Entwicklung positiv: „Spätestens seit Corona sollte jedem klar sein: Wer nicht digitalisiert, verliert. Die Krise hat uns vor Augen geführt, wie notwendig Digitalisierung ist – ohne sie hätten wir keine Lockdowns, sondern ein regelrechtes Game Over erlebt.“ In der Industrie spiele Digitalisierung nicht nur im Vertrieb, sondern vor allem in der Produktion, im Supply-Chain-Management sowie in der Forschung und Entwicklung eine große Rolle. „82 Prozent der befragten Industriebetriebe gaben an, dass sie im Bereich Digitalisierung verstärkt mit Zulieferbetrieben, Vertriebspartnern und Logistikbetrieben zusammenarbeiten möchten“, unterstreicht Salzer. (NÖN-Extra „WIR – Wirtschaftskraft NÖ-Süd“ S. 9)

Vorarlberger Industrie ist Garant für Stabilität

44 Vorarlberger Industriebetriebe, die gesamt rund 27.400 Menschen beschäftigen, zeichnen ein positives Bild von ihrer aktuellen Geschäftslage und erwarten das auch für die kommenden sechs Monate. Das ist das Ergebnis der quartalsmäßigen Umfrage von IV und Sparte Industrie in Vorarlberg. 78 Prozent der Unternehmen beurteilen ihre Geschäftslage als gut. Ähnlich positiv schaut es beim Auftragsbestand und bei den Auslandsaufträgen aus. Hauptträger der guten Konjunktur ist weiterhin die Maschinen- und Metallindustrie. Genauso gibt es von der Lebensmittelindustrie positive Signale, während sich in der Textilindustrie ein sehr differenziertes Bild zeigt. Währenddessen habe sich die Lage bei den Elektrounternehmen verbessert, so IV-Vorarlberg-Geschäftsführer Christian Zoll, wenngleich sie auch im Vergleich zu anderen Branchen hinterherhinke. „In der Verpackungsindustrie läuft es indes grundsätzlich gut.“ Zudem will über die Hälfte der befragten Industriebetriebe zusätzliche Mitarbeiter einstellen. Allerdings bleibt die Suche schwierig, denn in Vorarlbergs Industrie spricht man längst von keinem Fachkräfteproblem, sondern vielmehr von einem generellen Mitarbeitermangel. Herausfordernd bleibt auch die Rohstoffsituation. (Krone/Vorarlberg S. 18, VN D1, NVT S. 26-27; 1.2. Vorarlberg heute)

Allgemein

EU-Kommission entscheidet über Einstufung nachhaltiger Brückentechnologien für Finanzinvestitionen

Die EU-Kommission will heute über die Einstufung von unter anderem Gas als nachhaltige Brückentechnologie für Finanzinvestitionen entscheiden. Nach Angaben von EU-Finanzkommissarin Mairead McGuinness ist die Entscheidung für das grüne Label sicher. Zuvor hatten Österreich, Dänemark, Schweden und die Niederlande in einem gemeinsamen Brief an die Brüsseler Behörde gefordert, Erdgas dürfe nicht als „grün“ eingestuft werden. Kritik daran kam von IV-Präsident Georg Knill: „Die Energiewende kann nur mit einem realistischen Zugang und machbaren Rahmenbedingungen gelingen. Der Ausbau erneuerbarer Energien ist richtig und wichtig. Allerdings braucht es für die volatile – vom Wetter abhängige – erneuerbare Stromerzeugung konventionelle Energieträger als notwendige Stütze für unser Energiesystem. Erdgas kommt hier in Österreich, wie in zahlreichen anderen EU-Mitgliedsstaaten nach wie vor eine entscheidende Rolle zu.“ Die EU-Kommission habe daher völlig zurecht im vergangenen Jahr Erdgas als „grün“ eingestuft. „Für Österreich ist es entscheidend, dass diese Entscheidung aufrecht bleibt“, so Knill. (Standard S. 12, Volksblatt S. 6, TT S. 20, VN D9) 

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Ende Jänner über 400.000 Personen arbeitslos oder in Schulung 

Per Ende Jänner waren in Österreich 404.943 Personen in der Arbeitslosigkeit, etwas mehr als Ende Dezember. Der saisonale Höhepunkt der Arbeitslosigkeit – üblicherweise im Jänner – dürfte damit überschritten sein, sagte Arbeitsminister Martin Kocher. 332.956 Menschen waren Ende Jänner beim Arbeitsmarktservice (AMS) als arbeitslos gemeldet, 71.987 nahmen an Schulungsmaßnahmen des AMS teil. Die Arbeitslosenquote betrug 8,1 Prozent. Zur Kurzarbeit waren zum Monatsende 172.101 Personen vorangemeldet – dieser spürbare Anstieg im Monatsverlauf liegt laut dem Arbeitsressort auch daran, dass Unternehmen wegen der ungewissen Pandemie-Situation dieses Instrument als Vorsichtsmaßnahme beantragen. (Alle TZ)

EY-Studie: Fachkräftemangel belastet Mittelstandsunternehmen

Der Fachkräftemangel spitzt sich bei mittelständischen Unternehmen in Österreich weiter zu. Laut einer Umfrage des Wirtschaftsprüfers EY bei rund 600 Unternehmen wird der Mangel an Fachkräften als größte Gefahr für die Unternehmensentwicklung angesehen. Rund 83 Prozent der Befragten tun sich nach eigenen Angaben schwer, qualifiziertes Personal zu finden. Jeder vierte Betrieb geht aber davon aus, in den kommenden sechs Monaten mehr Personal einzustellen. (Presse S. 1, Kurier S. 4, Kleine/Kärnten S. 29, OÖN S. 7, TT S. 22)

OeNB: Banken erwarten weiter steigende Firmenkredit-Nachfrage

Die Kreditnachfrage der heimischen Unternehmen dürfte auch im ersten Quartal weiter ansteigen, erwarten die Banken in Österreich gemäß der neuen vierteljährlichen Umfrage durch die Oesterreichische Nationalbank (OeNB). Bereits seit dem zweiten Quartal 2021 wächst die Nachfrage nach Firmenkrediten im Zuge der wirtschaftlichen Erholung nach dem Pandemie-bedingten Einbruch im Jahr 2020. Im vierten Quartal 2021 kam es zu einem Anstieg der Nachfrage nach kurzfristigen Krediten, den die OeNB auf Finanzierungsbedarf für Lagerhaltung und Betriebsmittel zurückführt. Weitere Gründe für die zuletzt gestiegene Gesamtnachfrage nach Unternehmenskrediten waren der Finanzierungsbedarf für Fusionen/Übernahmen und Umstrukturierungen sowie jener für Anlageinvestitionen. (Presse S. 15)

Elektroindustrie: Hohe Energiepreise und Lieferengpässe belasten

Die Elektro- und Elektronikindustrie sieht die Wettbewerbsfähigkeit gefährdet und fordert von der Politik eine Entlastung der heimischen Industrie. Lieferengpässe, fehlende Ressourcen, hohe Rohstoffpreise, Fachkräftemangel, letztlich die Corona-Pandemie – all das beschere den Firmen nach wie vor eine instabile Situation und belaste die Branche, so FEEI-Geschäftsführerin Marion Mitsch. Aktuell sei man zwar gut unterwegs, aber noch nicht ganz auf dem Vorkrisenniveau von 2019. Laut einer Umfrage sehen 83 Prozent der Mitgliedsunternehmen den Energiekostenanstieg als „problematisch“ oder „sehr problematisch“. Drei Viertel wollten verstärkt in Energieeffizienz investieren, die Hälfte ihre Eigenversorgung mit Energie ausbauen. Diese Investitionen gehen der Umfrage zufolge aber zu Lasten jener in Forschung und Entwicklung (F&E). Es brauche einen Verzicht auf neue zusätzliche Belastungen, Technologieoffenheit statt Technologieverbote und die Absicherung der Versorgungssicherheit durch einen raschen Ausbau erneuerbarer Stromerzeugung, so der FEEI an die Politik. (1.2. kurier.at)

Industriestimmung im Euroraum hellte sich auf

Die Stimmung in den Industrieunternehmen der Eurozone hat sich zu Jahresbeginn aufgehellt. Der Einkaufsmanagerindex des Forschungsunternehmens IHS Markit stieg von Dezember auf Jänner um 0,7 Punkte auf 58,7 Zähler, wie Markit bekanntgab. Die Erstschätzung wurde leicht nach unten korrigiert. Markit verwies auf Zuwächse bei Produktion, Auftragseingang und Beschäftigung. Zudem hätten sich die teils schweren Lieferengpässe abgemildert. (1.2. handelsblatt.com, boerse-express.com)

IV-Mitglieder in den Medien

öGIG investiert rund eine Mrd. Euro in Glasfaser-Ausbau

Laut Hartwig Tauber, Chef der österreichischen Glasfaser-Infrastrukturgesellschaft (öGIG), will man in den nächsten vier Jahren möglichst viele Haushalte und Unternehmen an das Glasfasernetz anschließen. Knapp eine Mrd.  Euro soll dafür investiert werden – vor allem im ländlichen Raum. Damit Betriebe am Land bleiben oder sich dort ansiedeln, müssten Daten auch dort so schnell fließen wie in urbanen Zentren. Auch für die Beschäftigten am Land sei schnelles Internet wichtig, betont Christian Helmenstein, Geschäftsführer des Economica-Instituts. Das Institut hat zudem errechnet, dass der Glasfaserausbau über vier Jahre 634,2 Mio. Euro an Bruttowertschöpfung in Österreich bringt. Zudem sollen dadurch 9.500 Jobs entstehen oder erhalten werden. Ein Grund für den großen Wertschöpfungseffekt ist laut Helmenstein, dass ein großer Teil des Geldes in Bauleistungen geht. Die werden häufig von regionalen Betrieben erbracht. Die Rechnung zeige auch den hohen Grad an inländischer Spezialisierung, so Helmenstein: Österreichische Unternehmen können viele Leistungen entlang der Wertschöpfungskette erbringen. Die öGIG jedenfalls, will durchschnittlich 100.000 Anschlüsse im Jahr fertigstellen. (Alle TZ)

Pierer Mobility im Vorjahr mit deutlichem Ergebnisplus

Die oberösterreichische Pierer Mobility hat 2021 kräftig Gas gegeben. Der Umsatz legte um 33 Prozent auf 2,042 Mrd. Euro zu, beim Betriebsgewinn (EBIT) gab es einen Zuwachs von 80 Prozent auf 193,5 Mio. Euro, das EBITDA erhöhte sich um 42 Prozent auf 332,2 Mio. Euro. Der Absatz bei den Motorrädern erreichte 332.881 Stück (plus 23 Prozent), bei den Fahrrädern waren es 102.733 (plus 40 Prozent). Bei einer EBITDA-Marge von 16,3 Prozent und einem Rekord-Free Cashflow von 172,2 Mio. Euro seien im Vorjahr 178,5 Mio. investiert worden. Die Anzahl der Beschäftigten erhöhte sich um 663 Mitarbeiter. Per Ende 2021 beschäftigte der Motorradhersteller insgesamt 5.249 Mitarbeiter, davon 4.340 in Österreich. Im Bereich Forschung & Entwicklung sind rund 1.000 Mitarbeiter tätig. Zur Prognose teilte das Unternehmen mit, dass auf Wachstum in allen Kernbereichen gesetzt wird. Das Umsatzwachstum werde zwischen sechs und zehn Prozent und die EBIT-Marge bei acht bis zehn Prozent sowie die EBITDA-Marge zwischen 15 und 17 Prozent erwartet. (Alle TZ)

Austrotherm investiert erneut in Österreich

Der Dämmstoffspezialist Austrotherm, startet mit einem Großprojekt in das Jahr 2022: Der Dämmstoffpionier investiert 20 Mio. Euro in den Ausbau der Produktionskapazitäten in Purbach/Neusiedlersee und schafft damit nicht nur 20 zusätzliche Vollzeit-Arbeitsplätze, sondern beschäftigt mit diesem Investitionsprojekt auch regionale Klein- und Mittelbetriebe. Langfristig wird der Standort für 130 Mitarbeiter gesichert. Service und Lieferfähigkeit sowie Produktqualität werden nachhaltig verbessert. Die Inbetriebnahme ist bereits im Herbst 2022 geplant. „Die Nachfrage nach klimaschützenden XPS-Dämmstoffen wächst rasant und wird durch den ‚Green Deal’ der EU weiter zulegen. Daher bauen wir unsere XPS-Produktionskapazitäten im heurigen Jahr in Purbach weiter aus“, erläutert Klaus Haberfellner, Geschäftsführer der Austrotherm Gruppe. (Kurier/Burgenland S. 18)

RWA übernimmt serbisches Mischfutterunternehmen

Das österreichische Lagerhaus- und Mischunternehmen RWA (Raiffeisen Ware Austria) hat das serbische Mischfutterunternehmen Patent Co. mit Sitz in Mišicevo übernommen. Das entsprechende Closing wurde am 31. Jänner 2022 vollzogen. „Mit dem Kauf von Patent Co. setzt die RWA einen wesentlichen Wachstumsschritt in den Kernsegmenten Futtermittel und Futtermittel-Zusatzstoffe“, betonte RWA-Generaldirektor Reinhard Wolf. „Wir sind überzeugt, dass die Übernahme zu einer deutlichen Stärkung des Produktportfolios und der geografischen Positionierung im Futtermittelbereich führt. Die zukünftige Zusammenarbeit wird somit weitere wichtige Innovations-, Wachstums- und Entwicklungspotenziale heben.“ Patent Co. wird mit den RWA-Tochterunternehmen Garant Tiernahrung und Agromed, das am Weltmarkt stark mit Nahrungsergänzungsmitteln für Tiere vertreten ist, zusammenarbeiten. (SN S. 15, TT S. 21)

Energetica Industries mit neuem Eigentümer 

Das Photovoltaik-Unternehmen Energetica Industries GmbH mit Sitz in Liebenfels hat mit Erwin Toplak einen neuen Eigentümer. 2021 hat der erfahrene Unternehmensberater gemeinsam mit einem Partner die Irma Power GesmbH in Wien gegründet, um in großem Rahmen in den Bereich Green Energy einzusteigen, grüne Technologien zurück nach Europa zu holen und sie zu kombinieren. Erster bedeutender Zu- bzw. Ankauf der Irma Power ist nun der Kärntner Photovoltaik-Erzeuger Energetica, dessen Produkten Toplak „hohe Qualität und Langlebigkeit“ attestiert. Der neue Eigentümer will jedenfalls investieren und den Standort zu einem Technologiezentrum ausbauen. Geld für neue Materialbestellungen soll bald einfließen, um eine maximale Auslastung zu erreichen. (Krone/Kärnten S. 19, Kleine/Kärnten S. 32)

Staffelübergabe bei TCM International in Stainz

Mit der Übernahme des Grazer Werkzeughändlers Hausensteiner begann am 1. Februar 1986 die Unternehmerkarriere von Manfred Kainz. Gemeinsam mit seiner Frau Anna legte er damals den Grundstein für sein Tool-Management-Unternehmen TCM. Auf den Tag genau 36 Jahre später schloss sich für Kainz der Kreis. Im Rahmen einer kleinen Zeremonie vor versammelter Belegschaft am TCM-Stammsitz in Stainz zog er sich aus der Geschäftsführung zurück. Kainz führt künftig den Vorsitz in der Gesellschafterversammlung und bleibt Anteilseigner. Der neue Chef von TCM International ist nun Markus Temmel, der seit 2016 bereits zur Geschäftsleitung gehört. Als größte Herausforderungen sieht Temmel neben der Digitalisierung die Veränderungen im Automotive-Bereich, der für rund 60 Prozent des Umsatzes bei TCM sorgt. (Kleine S. 35)

Engel richtet Geschäftsführung neu aus

Der Maschinenbauer Engel richtet seine Geschäftsführung neu aus. Gerhard Dimmler, bisher Bereichsleiter für Forschung und Entwicklung, wird neuer technischer Vorstand. Als solcher ist für Entwicklung und Digitalisierung beim Mühlviertler Leitbetrieb zuständig. Finanzchef Markus Richter wird das oberösterreichische Unternehmen Ende März hingegen auf eigenen Wunsch verlassen. Ihm folgt Simon Zeilberger nach, der von der deutschen Max-Aicher-Gruppe zu Engel stößt. (Krone/OÖ S. 27, OÖN S. 9)

Palfinger: Vertrag von Finanzvorstand wurde verlängert

Der Salzburger Kranhersteller Palfinger hat den Vertrag von Finanzvorstand Felix Strohbichler verlängert. Der Aufsichtsrat habe einstimmig den Beschluss zur Wiederbestellung als CFO bis Ende 2027 gefasst, teilte Palfinger mit. Strohbichler ist seit 2017 für den Bereich Finanzen bei Palfinger verantwortlich, davor war er zwei Jahre bei der B&C Industrieholding GmbH tätig, wohin er von Palfinger gewechselt war. (SN S. 15, OÖN S. 9)