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03.05.2022

Pressezusammenfassung
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IV in den Medien

IV-Salzburg feierte 75-Jahr-Jubiläum

Salzburgs Industrie vehement gegen Gas-Embargo

IV-Vorarlberg attestiert Land fehlenden Mut bei Elementarbildung

Allgemein

Industrie warnt zu Vorsicht bei Diskussion um Öl-Importstopp

EU-Kommission: Leitlinien für Gas-Zahlungen in Arbeit

Arbeitsmarkt: Ende April waren 327.308 Personen ohne Job

Arbeitslosigkeitsrisiko für Pflichtschulabsolventen stark gestiegen

Universitäten bekommen neue Digital-Strategie bis 2030

Zentralmatura gestern gestartet

EU-Regionalförderung: Österreich erhält 1,3 Mrd. Euro bis 2027

IV-Mitglieder in den Medien

Energie Steiermark: Baustart für Photovoltaik-Park im oststeirischen Neudau 

Wien Energie investiert massiv in Erneuerbare

CNH Österreich bringt Rekordzahl an Traktoren auf Europas Felder

voestalpine: High Performance Metals Division erhält Verstärkung

IV in den Medien

IV-Salzburg feierte 75-Jahr-Jubiläum

Die IV-Salzburg hat am Montag ihr 75-jähriges Bestehen in der World of Windhager in Seekirchen gefeiert. Wiedergewählt wurden in der Vollversammlung zuvor auch das Präsidium und dessen Präsident Peter Unterkofler, der in seiner Ansprache die Resilienz der Salzburger Industrie lobte und vor allem mehr Tempo bei behördlichen Umweltgenehmigungen forderte. Durch die Energiekrise sollen Unternehmen Transformationsfonds begleiten, lautet sein Wunsch an den Finanzminister. Unter den Ehrengästen waren Bundeskanzler Karl Nehammer, Finanzminister Magnus Brunner und IV-Präsident Georg Knill. Gespräche und Diskussionen über eine Megainflation, horrende Energiepreise, die Rohstoffknappheit und ein drohendes Gasembargo dominierten den Industrieempfang. (SN L7)

Salzburgs Industrie vehement gegen Gas-Embargo

Grundsätzlich vertraut man in Salzburg auf Zusicherungen der Salzburg AG, dass es keinen Engpass beim Erdgas geben werde. Dieser Energieträger wäre für zahlreiche Industriebetriebe in Salzburg nicht ersetzbar, betonte IV-Salzburg-Präsident Peter Unterkofler: „Auf das russische Gas können wir nicht verzichten. Deshalb gibt es den ganz klaren Wunsch auch in Europa, weg von diesem Boykottgedanken. Andere Länder sind zwar anders aufgestellt. Aber Österreich kann ohne russisches Erdgas nicht auskommen“, sagte IV-Salzburg-Präsident Peter Unterkofler. Dieses Anliegen hat die Salzburger Industrie am Montag auch bei höchsten politischen Stellen auf Landes- und Bundesebene deponiert. (Radio Salzburg Aktuell, salzburg.orf.at)

IV-Vorarlberg attestiert Land fehlenden Mut bei Elementarbildung

Alles andere als zufrieden sind die Verantwortlichen der IV-Vorarlberg mit dem neuen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetz (KBBG). Immer noch würde den Familien zu wenig Flexibilität geboten, es brauche eine besser ausgebaute und qualitativ hochwertige Kinderbetreuungsmöglichkeit – und zwar für alle. Immer wieder betonen Vorarlbergs Landespolitiker, das Ländle zum chancenreichsten Lebensraum für Kinder machen zu wollen. Die IV-Vorarlberg unterstützt dieses Anliegen, nimmt die Landesregierung nun beim Wort – und erkennt einige Mängel in deren Arbeit. So kritisiert IV-Vorarlberg-Präsident Martin Ohneberg das neue Kinderbildungs und -betreuungsgesetz (KBBG). „Flächendeckende, qualitativ hochwertige Elementarbildung fördert nicht nur die Jüngsten selbst, sondern sie ermöglicht auch den Eltern, autonome Entscheidungen in Sachen Beruf und Unabhängigkeit zu treffen.“ Doch genau da würde es hapern. Das von der IV-Vorarlberg entwickelte „Dashboard Elementarbildung“ veranschaulicht dabei die aktuelle einschlägige Datenlage in Vorarlberg, so IV-Vorarlberg-Geschäftsführer Christian Zoll: „Die Transparenz der vorhandenen Daten ist ein wichtiger Schritt, um einerseits die Verantwortlichen in der Entscheidungsfindung zu unterstützen, andererseits aber auch um die Öffentlichkeit zu informieren.“ Mehr Mut und Entschlossenheit habe man sich vor allem in der Frage der Betreuung der unter Dreijährigen erwartet. Denn für Zweijährige gäbe es nur einen Versorgungsauftrag von fünf Stunden, für unter Zweijährige gar keinen. Zudem bräuchte es eine rechtliche Handhabe, um den Gemeinden beim Versorgungsauftrag mehr Druck zu machen, erklärte JI-Vorarlberg-Vorsitzende Katharina Rhomberg-Shebl. (Krone/Vorarlberg S. 21, VN D1, NVT S. 12-13; 2.5. Vorarlberg heute, Radio Vorarlberg Landesrundschau, vorarlberg.orf.at)

Allgemein

Industrie warnt zu Vorsicht bei Diskussion um Öl-Importstopp

Österreich verwehrt sich nicht gegen einen Import-Stopp von russischem Öl. Vor diesem Hintergrund warnt die heimische Industrie abermals eindringlich vor den dramatischen Folgen eines Öl- und Gas-Embargos. IV-Generalsekretär Christoph Neumayer betont: „Die diskutierten Pläne rund um ein Öl-Embargo gehen Hand in Hand mit der Diskussion um einen Gas-Lieferstopp, wir warnen daher eindringlich davor, diesen gefährlichen Weg zu beschreiten.“ Die Energieminister beraten in Brüssel ein mögliches sechstes Sanktionspaket als Antwort auf die russische Invasion in der Ukraine. Energieministerin Leonore Gewessler sagte am Montag am Rande eines Sondertreffens der EU-Energieminister in Brüssel: „Österreich ist bereit, ein Öl-Embargo auch konsequent mitzutragen, wenn die Kommission und die Mitgliedstaaten sich dafür entscheiden.“ Das Land sei vorbereitet, versicherte Gewessler. Bereits seit März sei in Österreich kein russisches Öl mehr verarbeitet worden. (Alle TZ) 

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EU-Kommission: Leitlinien für Gas-Zahlungen in Arbeit

Die EU-Kommission arbeitet derzeit an genaueren Leitlinien, wie EU-Länder weiterhin für russische Gas-Lieferungen zahlen können, ohne die Sanktionen gegen Russland zu verletzen. Viele EU-Staaten haben Anleitungen gefordert, nachdem Russland vergangene Woche Gaslieferungen nach Polen und Belarus gestoppt hatte. EU-Energiekommissarin Kadri Simson betonte nach dem Sondertreffen der EU-Minister, dass die Energiesicherheit nicht gefährdet sei. Die Speicher seien zu mehr als 32 Prozent voll. Man müsse sich aber für mögliche Versorgungsunterbrechungen wappnen. (Alle TZ)

Arbeitsmarkt: Ende April waren 327.308 Personen ohne Job

Die Konjunkturabkühlung aufgrund des Ukraine-Kriegs und der Russland-Sanktionen hat die positive Entwicklung am heimischen Arbeitsmarkt vorerst noch nicht gestoppt. Mit rund 327.300 Menschen ohne Job gab es die niedrigsten April-Arbeitslosenzahlen seit 2012 und mit 6,1 Prozent die geringste April-Arbeitslosenquote seit 2008. Zur Kurzarbeit vorangemeldet waren zuletzt rund 52.600 Personen. Bei den offenen Stellen gab es wieder einen neuen Rekord. Beim Arbeitsmarktservice (AMS) waren Ende April 128.777 offene Stellen als sofort verfügbar gemeldet. Das entspricht einem Anstieg von 59 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Die Bekämpfung des Fachkräftemangels hat für Arbeitsminister Martin Kocher hohe Priorität. Er verwies unter anderem auf den Ausbau der Qualifizierungsmaßnahmen und die Reform der Rot-Weiß-Rot-Karte. Der Arbeits- und Fachkräftemangel spitze sich immer weiter zu, stellte IV-Generalsekretär Christoph Neumayer fest. Die Zahl der offenen Stellen steige auch im April weiter an und verdeutliche die massive Herausforderung für den Standort Österreich. „Die vorhandenen Potenziale am Arbeitsmarkt müssen bestmöglich genutzt und die Beschäftigungsanreize weiter gestärkt werden“, betonte Neumayer. Beim AMS sind mittlerweile fast 129.000 offene Stellen gemeldet, davon über 46.000 im produzierenden Sektor. Die AMS-Plattform „alle jobs“ weise sogar weit über 250.000 Jobangebote aus. (Alle TZ; 2.5. orf.at) 

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Arbeitslosigkeitsrisiko für Pflichtschulabsolventen stark gestiegen

Das Risiko 18 Monate nach dem Bildungsabschluss arbeitslos zu sein, ist bei Pflichtschulabsolventen stark gestiegen. Das geht aus einer Studie des Arbeitsmarktservice (AMS) hervor. Unter jenen die 2008/09 die Pflichtschule abgeschlossen haben, waren eineinhalb Jahre später 48,7 Prozent arbeitslos gemeldet. Beim 2017/18er-Jahrgang traf dies auf 64,3 Prozent der Absolventen zu. Bei allen anderen Schulabschlüssen hat sich die Lage hingegen gebessert. Mit einer Lehre hat sich das Risiko 18 Monate nach Lehrabschluss ohne Arbeit zu sein im beobachteten Zeitraum von 11,2 auf 9,7 Prozent reduziert. Gleichzeitig lasse sich ein klarer Trend hin zu höherer Bildung beobachten, heißt es in der AMS-Studie. (Standard S. 9, SN S. 11)

Universitäten bekommen neue Digital-Strategie bis 2030

An den Unis ist die Digitalisierung seit den frühen 1990ern Thema in Lehre, Forschung und Administration, mit der durch die Corona-Pandemie erzwungenen Umstellung auf Fernbetrieb gab es zuletzt einen deutlichen Schub. Ausgehend vom Digitalen Aktionsplan von Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck soll das Thema weiter vorangetrieben werden: Bis zum Herbst soll eine Uni-Digitalstrategie bis 2030 für Forschung, Lehre und Verwaltung erarbeitet werden. Darin solle es etwa um die Frage gehen, welche Lehrformate die Unis aus der Pandemie mitnehmen in den Regelbetrieb und welche Studienangebote notwendig sind, um besser auf die Bedürfnisse der Studierenden einzugehen, erklärte Bildungsminister Martin Polaschek. Noch heuer stellt das Bildungsministerium zudem über eine Ausschreibung 40 Mio. Euro für „(Digitale) Forschungsinfrastruktur“ zur Verfügung. Gefördert werden damit u.a. Ausbau, Modernisierung oder Neuanschaffung digitaler Forschungsinfrastrukturen sowie Zugang zu europäischen und internationalen Forschungsinfrastrukturen. (Alle TZ)

Zentralmatura gestern gestartet

Mit den Klausuren in Latein und Griechisch hat am Montag die heurige Zentralmatura begonnen. Zum Auftakt der Reifeprüfungssaison standen damit zwei „kleinere“ Fächer auf dem Programm – in Latein maturieren rund 2.100 Schüler, in Griechisch etwa zwei Dutzend. Für den Großteil der rund 46.000 Maturanten an AHS, BHS und bei der Berufsreifeprüfung starten dann am heutigen Dienstag die Klausuren in Mathematik. (Alle TZ)

EU-Regionalförderung: Österreich erhält 1,3 Mrd. Euro bis 2027

Die EU-Kommission hat grünes Licht für 1,3 Mrd. Euro an EU-Regionalförderungen für Österreich gegeben. Dafür wurde eine entsprechende Partnerschaftsvereinbarung geschlossen, die bis 2027 gilt. Die Vereinbarung umfasst 18 Programme, darunter vier nationale und sieben grenzüberschreitende INTERREG-Programme. (Presse S. 4, Standard S. 16, Volksblatt S. 1, TT S. 21)

IV-Mitglieder in den Medien

Energie Steiermark: Baustart für Photovoltaik-Park im oststeirischen Neudau 

Die Energie Steiermark hat am Montag offiziell mit dem Bau eines der größten Photovoltaik-Parks der Steiermark begonnen: Im oststeirischen Neudau entsteht bis Herbst auf rund zwölf Hektar Fläche eine Anlage mit einer Leistung von elf Megawatt, die jährlich über zwölf Millionen Kilowattstunden Sonnenstrom erzeugen wird. Der steirische Energieversorger investiert – zusammen mit dem Unternehmen Supernova – rund 7,5 Mio. Euro in den Park. Mit der neuen Anlage können mehr als 3.500 Haushalte mit Energie versorgt werden. Jährlich werden etwa 3.600 Tonnen CO2 eingespart. Die Energie Steiermark habe landesweit rund 450 Hektar für ähnliche Parks gesichert. „Dabei ist eine agrarische Doppelnutzung wichtig“, so Vorstandssprecher Christian Purrer. In Neudau werden nach Ende der Bauarbeiten Schafe auf der Fläche der PV-Anlage gehalten werden. (Krone/Steiermark S. 20, Presse S. 11, Kleine S. 26-27, Volksblatt S. 17)

Wien Energie investiert massiv in Erneuerbare

Die Wien Energie GmbH wird in den nächsten fünf Jahren mehr als eine Mrd. Euro in den Gas-Ausstieg investieren. Mit massiven Investitionen in Geothermie, Großpumpen und den Ausbau von Photovoltaik und Windkraft will der Energiedienstleister die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern Schritt für Schritt beenden. Eine Schlüsselrolle bei der Dekarbonisierung der Stadt nimmt auch die Fernwärme ein. 2040 sollen 56 Prozent des Wärmebedarfs von Wien durch Fernwärme gedeckt werden. 2021 stieg der Fernwärmeabsatz um knapp sieben Prozent an. Insgesamt kamen bei der Fernwärme bereits 23,6 Prozent aus erneuerbaren Quellen. (Alle TZ)

CNH Österreich bringt Rekordzahl an Traktoren auf Europas Felder

Bei der CNH Industrial Österreich GmbH läuft es grundsätzlich gut, „heuer sind die Auftragsbücher voll“, berichtet Geschäftsführer Christian Huber. Der Mitarbeiterstand wurde im Vorjahr um 100 auf 676 aufgestockt, 25 weitere werden gesucht. Mehr als 11.000 Traktoren verlassen jährlich das Werk in St. Valentin – so viele wie nie zuvor. Gut 80 Prozent gehen in den Export, der Großteil nach Europa, Australien und Neuseeland. Im abgelaufenen Geschäftsjahr (per 31.12.) wurde in Österreich ein Umsatz von 957 Mio. Euro erzielt (2020: 759 Mio. Euro). Die Investitionsprämie hat viel zur guten Entwicklung beigetragen: „Dazu kommt die Inflation. Investitionen werden vorgezogen, bevor das Geld noch weniger wert ist“, so Huber. Auch für heuer und möglicherweise noch für 2023 rechnet er mit einem guten Jahr: „Aber wie es dann weitergeht, kann keiner sagen. Wir haben eine Spitze an Aufträgen.“ (OÖN S. 9)

voestalpine: High Performance Metals Division erhält Verstärkung

Seit 1. April ist Gerhard Gerstmayr im Vorstand der High Performance Metals Division der voestalpine. Der Linzer folgt in dieser Funktion auf Gerhard Lichtenegger, teilte das Stahl- und Technologieunternehmen mit. Gestmayr ist Teil des fünfköpfigen Vorstands der Division, die Werkzeug- und Spezialstähle für die Auto-, Energie- und Luftfahrtindustrie erzeugt und verarbeitet. (OÖN S. 9)