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03.09.2021

Pressezusammenfassung, 03.09.2021
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IV in den Medien

Greiner: „Machen wir Oberösterreich fit für die Zukunft“

IV-Tirol fordert Einrichtung einer Forschungskoordinationsstelle

Allgemein

Bund und Länder beraten über Maßnahmen gegen vierte Corona-Welle

Österreichs Wirtschaftsleistung fast wieder auf Vorkrisenniveau

Breitbandanschlüsse: Plus zehn Prozent in einem Jahr

Republik nimmt wieder frisches Kapital am Markt auf

Erzeugerpreise in Eurozone stiegen im Juli mit Rekordtempo

IV-Mitglieder in den Medien

Wiener Börse feierte 250-jähriges Bestehen 

Gebrüder Weiss will weiteres Wachstum durch Übernahme in Süddeutschland

Pöttinger-Landmaschinen 2020/21 erneut mit Umsatzzuwachs

Hypo Tirol bilanzierte zum Halbjahr mit knapp zehn Mio. Euro Gewinn

Wiener Stadtwerke: Wien-Leopoldau bekommt Wasserstoff-Tankstelle 

Neuroth eröffnete Hör-Erlebniswelt in Lebring 

Seilbagger-Prototyp nach 40 Jahren wieder im Liebherr-Werk in Nenzing

IV in den Medien

Greiner: „Machen wir Oberösterreich fit für die Zukunft“

Die IV-OÖ stellt jetzt schon die Weichen für ein Oberösterreich im Jahr 2030. Hierfür wurde ein „Zukunftsplan 2030“ entwickelt, den IV-OÖ-Präsident Axel Greiner skizziert: „Es geht im Wesentlichen um fünf Punkte: Wir müssen die Digitalisierung im öffentlichen Bereich – von der Verwaltung bis zur Bildung – vorantreiben, wir brauchen mehr MINT-Fachkräfte, wir benötigen eine technische Universität mit einer Spezialisierung auf Digitalisierung, wir müssen die Infrastruktur ausbauen und das Energieversorgungsproblem lösen. Wenn wir das erledigt haben, schaffen wir den Aufstieg in den Kreis der industriellen Spitzenregionen Europas.“ Vor dem Hintergrund der anstehenden Landtagswahlen und der Rolle der Politik für den Industriestandort OÖ betont Greiner: „Auf die zentralen internationalen Herausforderungen im neuen Jahrzehnt müssen wir in Oberösterreich Antworten geben. Die Standortpolitik ist der Dreh- und Angelpunkt für unser wirtschaftliches Fortkommen. Sie entscheidet, ob sich ein Land in Richtung Wachstum und Prosperität mit finanzierbaren Sozial- und Gesundheitsleistungen, hochwertigen Bildungs- und Forschungseinrichtungen sowie einer modernen Infrastruktur entwickelt oder ob es Kurs nimmt in Richtung Deindustrialisierung, hoher Arbeitslosigkeit, Überschuldung und Wohlstandsverlust.“ (NEWS/OÖ-Beilage S. 16-17)

IV-Tirol fordert Einrichtung einer Forschungskoordinationsstelle

Die aktuellen Zahlen der Statistik Austria zu Forschung und Entwicklung (F&E) zeigen, dass in Tirol im Jahr 2019 insgesamt etwas mehr als eine Mrd. Euro, davon 516,6 Mio. Euro im Unternehmenssektor, für F&E aufgewendet wurden. Damit sind die Forschungsausgaben in Tirol nominell zwar gestiegen, aber die F&E-Quote lag mit 2,82 Prozent unter dem Bundesschnitt von 3,13 Prozent. „Die gestiegenen Ausgaben im Unternehmenssektor zeigen die Dynamik und Innovationskraft unserer Tiroler Industrie, die den größten Teil der F&E-Ausgaben bestreitet. Der Rückgang ist unzufriedenstellend“, so IV-Tirol-Präsident Christoph Swarovski. Mittelfristig müsse Tirol bei der Forschungsquote wieder zumindest im Österreich-Schnitt liegen. Die IV-Tirol fordert nun in ihrem aktuellen Grundsatzpapier für eine bessere Unterstützung der Unternehmen durch das Land die Einrichtung einer Forschungskoordinationsstelle, wie es sie in anderen Bundesländern schon gebe. Swarovski: „Die großen Herausforderungen – von der Digitalisierung bis zum Klimawandel – sind schließlich nur bzw. jedenfalls sehr umfassend mit Innovation zu bewältigen.“ (Krone/Tirol S. 26, TT S. 21)

Allgemein

Bund und Länder beraten über Maßnahmen gegen vierte Corona-Welle

Angesichts steigender Infektionszahlen beraten Bund und Länder am 8. September über die Verschärfung der Corona-Maßnahmen. Während die Regierung den Termin bestätigte, zeigten sich Kanzleramt und Gesundheitsministerium bei inhaltlichen Details zurückhaltend. Als Themen genannt wurden u.a. die Erhöhung der Durchimpfung vor allem der jungen Bevölkerung, der „dritte Stich“ sowie welche Maßnahmen gesetzt werden können, wenn die Auslastung der Intensivstationen weiter steigt. (Alle TZ)

Österreichs Wirtschaftsleistung fast wieder auf Vorkrisenniveau

Österreichs Wirtschaft ist im zweiten Quartal 2021 erstmals seit Beginn der Corona-Krise wieder gewachsen, im Vergleich zum Vorjahresquartal legte die Wirtschaftsleistung um 12,0 Prozent zu. Inzwischen ist das Vorkrisenniveau fast wieder erreicht, geht aus dem Austrian Recovery Barometer der Statistik Austria hervor. „Im zweiten Quartal 2021 ist der österreichischen Wirtschaft der Turnaround gelungen“, sagte Statistik-Austria-Generaldirektor Tobias Thomas. Allerdings hat das BIP-Wachstum auch mit dem Basiseffekt zu tun – der Vergleichswert des zweiten Quartals 2020 war sehr niedrig. Gemessen am zweiten Quartal 2019 lag die Wirtschaftsleistung im zweiten Jahresviertel 2021 aber schon bei 97,6 Prozent. (Alle TZ)

Breitbandanschlüsse: Plus zehn Prozent in einem Jahr

12,97 Millionen Breitbandanschlüsse wurden in Österreich Ende des ersten Quartals 2021 registriert. Das bedeutet rund zehn Prozent mehr Anschlüsse innerhalb von zwölf Monaten, wie aus dem aktuellen RTR Internet Monitor hervorgeht. Rund zehn Millionen Breitbandanschlüsse entfielen dabei auf Mobilfunknetze. Die Nachfrage ist hier im letzten Jahr um 11,5 Prozent gestiegen. Mit aktuell 2,6 Millionen Breitbandanschlüssen verzeichnet das Festnetz ein Plus von drei Prozent. Auffällig ist, dass die Anzahl der Nummernportierungen, also der Betreiberwechsel, signifikant angestiegen ist – „was das Funktionieren des Wettbewerbs und der Instrumente der Regulierung bestätigt“, so die Regulierungsbehörde RTR. (Volksblatt S. 17, TT S. 20)

Republik nimmt wieder frisches Kapital am Markt auf

Die Republik Österreich nimmt am kommenden Dienstag wieder Geld am Finanzmarkt auf. Zwei Bundesanleihen werden für 1,6 Mrd. Euro aufgestockt. Auf dem Programm steht die Aufstockung eines zehnjährigen und eines 30-jährigen Papiers mit 16 Jahren Restlaufzeit, teilte die Oesterreichische Bundesfinanzierungsagentur (OeBFA) mit. Die zehnjährige Anleihe wurde im Jänner dieses Jahres begeben und wird heuer bereits zum siebenten Mal aufgestockt. Sie hat einen Kupon von 0,00 Prozent und mittlerweile ein Gesamtvolumen von rund 9,2 Mrd. Euro. Die 30-jährige Anleihe wurde bereits 2007 begeben und hat einen Kupon von 4,15 Prozent. Sie wurde heuer noch nicht aufgestockt. (Standard S. 20)

Erzeugerpreise in Eurozone stiegen im Juli mit Rekordtempo

Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte in der Eurozone haben im Juli in Rekordtempo angezogen. Sie legten um 12,1 Prozent zum Vorjahresmonat zu, wie das Statistikamt Eurostat mitteilte. Das ist der höchste Wert seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 1996. Energie verteuerte sich diesmal um 28,9 Prozent. Vorprodukte kosteten 12,6 Prozent mehr als vor Jahresfrist. Bei diesen Erzeugnissen gibt es weltweite Engpässe – etwa bei Holz und Stahl. (Standard S. 21)

IV-Mitglieder in den Medien

Wiener Börse feierte 250-jähriges Bestehen 

Die Wiener Börse hat am Donnerstag ihr 250-jähriges Jubiläum gefeiert: Der erste Handelstag – initiiert von der damaligen Kaiserin Maria Theresia – fand am 2. September 1771 statt. Ferdinand Habsburg-Lothringen, Nachkomme von Maria Theresia und Rennfahrer, läutete Donnerstagfrüh in der Börse den Handel ein. „Es ist mir eine besondere Ehre, heute die Börsenglocke zu läuten und mit ihr den Start in die nächsten 250 Jahre“, sagte Habsburg-Lothringen. Wiener-Börse-Chef Christoph Boschan warb für die Vorzüge von Aktien und Anleihen. „Industrienationen, die den Kapitalmarkt zu nutzen wissen, werden schneller und nachhaltiger wachsen. Gleichzeitig erhalten die Bürger die Möglichkeit ihr Kapital in innovative Unternehmen zu investieren“, sagte der Börsenvorstand anlässlich des Jubiläums. „Das Wissen darüber sollte der künftigen Anleger-Generation in die Schultüte gepackt werden. Denn Wissen um den Aktienmarkt darf kein Eliten-Thema bleiben.“ (Alle TZ)

Gebrüder Weiss will weiteres Wachstum durch Übernahme in Süddeutschland

Der Vorarlberger Logistiker Gebrüder Weiss übernimmt zum 1. Oktober die bayrische Spedition Lode GmbH. Mit dem auf Landverkehr, Distributions- und Lagerlogistik sowie Sonderservices spezialisierten Familienunternehmen in Waldkraiburg wolle man in Süddeutschland weiter wachsen, erklärte das Unternehmen. „Das Serviceportfolio der Spedition Lode passt perfekt in unser süddeutsches Landverkehrsnetz. Gemeinsam mit den dortigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern werden wir das Potenzial des Standorts weiterentwickeln und unser Stückgutnetzwerk verdichten“, so Wolfgang Senger-Weiss, Vorsitzender der Geschäftsleitung bei Gebrüder Weiss. Der Vorarlberger Logistiker sieht in dem Zukauf eine Ergänzung zum engen Netz an süddeutschen Landverkehrs-Niederlassungen. (VN D1)

Pöttinger-Landmaschinen 2020/21 erneut mit Umsatzzuwachs

Der Landmaschinenhersteller Pöttinger mit Hauptsitz in Grieskirchen in Oberösterreich hat im per 31. Juli abgeschlossenen Geschäftsjahr 2020/21 seinen Umsatz erneut gesteigert. Er wuchs um elf Prozent auf 405 Mio. Euro und lag damit erstmals über 400 Mio. Euro. Österreich als Heimmarkt zählt mit einem Anteil von zwölf Prozent am Gesamtumsatz nach wie vor zu den stärksten Absatzgebieten. Der Exportanteil beträgt demnach 88 Prozent, dabei sind Deutschland und Frankreich mit 18 bzw. 15 Prozent Anteil die größten Einzelmärkte. Positive Entwicklungen zeigen auch die Umsätze in Übersee. Anfang Juni wurde ein neues Montagewerk für die Erzeugung von Rundballenpressen und Ladewagen in St. Georgen unweit der Unternehmenszentrale – der vierte Produktionsstandort in Europa – eröffnet. Dabei erfolgte auch gleich der Spatenstich für den weiteren Ausbau, um die steigenden Aufträge bewältigen zu können. (Krone/OÖ S. 10, OÖN S. 11, Volksblatt S. 18)

Hypo Tirol bilanzierte zum Halbjahr mit knapp zehn Mio. Euro Gewinn

Die Hypo Tirol Bank AG hat im ersten Halbjahr 2021 einen Gewinn nach Steuern von 9,6 Mio. Euro erwirtschaftet. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres lag das Ergebnis nach Steuern bei 12,1 Mio. Euro. Die Konjunktur-Aussichten hätten sich „in Erwartung einer Überwindung der Gesundheitskrise“ seit Jahresbeginn deutlich gebessert, hieß es seitens des Instituts. 2021 sei bisher „von einer Mischung aus Licht und Schatten“ geprägt gewesen. Nach dem massiven Wachstumseinbruch durch die Corona-Pandemie befinde sich die Konjunktur derzeit deutlich im Aufwind, schrieb der Vorstand der Hypo Tirol im Lagebericht. Man gehe aufgrund von Nachholeffekten von einer starken Nachfrage bei Investitionen und Anschaffungen im Jahresverlauf aus. Gleichzeitig führe der Nachfrageschub in Teilen der Wirtschaft jedoch zu „deutlich spürbaren Engpässen und Preiserhöhungen“, die aber „nur von vorübergehender Dauer“ sein dürften. (Krone/Tirol S. 36, Standard S. 20, TT S. 20)

Wiener Stadtwerke: Wien-Leopoldau bekommt Wasserstoff-Tankstelle 

Im zweiten Wiener Gemeindebezirk, der Leopoldau, erfolgte gestern der Spatenstich für die erste Wasserstoff-Tankstelle für Busse und LKW der Wiener Stadtwerke GmbH. Neben der Busgarage Leopoldau standen die Verdichterstation für den Erdgasröhrenspeicher und die Gasregelstation der Wiener Netze sowie eine Power2Heat-Anlage für Fernwärme von Wien Energie auf dem Programm. „Hier in der Leopoldau ist besonders gut sichtbar, wie weit unsere klimafreundlichen Pläne reichen und was wir uns für die kommenden Jahre vorgenommen haben. Ich denke, dass wir mit grünem Wasserstoff zur Betankung unserer Busse den Lückenschluss zu einem durchgehend CO2-neutralen Antrieb unserer Öffi-Flotte schaffen“, erklärte Wiener Stadtwerke-Generaldirektor Martin Krajcsir. (Krone/Wien S. 35, WZ S. 13, Heute S. 16)

Neuroth eröffnete Hör-Erlebniswelt in Lebring 

Das steirische Traditionsunternehmen Neuroth hat am Donnerstag seine Hör-Erlebniswelt eröffnet. Damit möchte man das Thema Hören in den Fokus rücken, denn es dauere sieben bis zehn Jahre, bis man sich ein Hörgerät zulege – obwohl man bereits wisse, dass man es benötige. „Der Hörsinn und dessen Wichtigkeit werden oft unterschätzt“, sagt Vorstandschef Lukas Schinko. „Und dabei ist jedes Ohr so einzigartig wie ein Fingerabdruck.“ Neuroth beliefert sieben europäische Länder mit den 500 unterschiedlichen Hörgerät-Modellen der Firma. „Wir haben insgesamt rund 1.200 Mitarbeiter, davon arbeiten ungefähr 190 in Lebring, in der Fertigung, im Lager und in der Logistik“, sagt Schinko. (Kleine S. 32-33)

Seilbagger-Prototyp nach 40 Jahren wieder im Liebherr-Werk in Nenzing

Mit dem Prototypen des Seilbaggers „HS 870“, der 1980 erstmals auf der Baumaschinen-Messe „Bauma“ in München präsentiert wurde, ist ein alter Bekannter nach 40 Jahren wieder in das Liebherr-Werk in Nenzing zurückgekehrt. Fast vier Jahrzehnte lang war das Gerät seitdem im Einsatz und verrichtete zuletzt in einer Kiesgrube nahe der deutschen Stadt Bonn noch tagtäglich seinen Dienst. Im Februar 2018 kam der „Urvater der Nenzinger Baumaschinenproduktion“ dann schließlich wieder an seinem Geburtsort an. Insgesamt über 700 Stunden Arbeit haben Montageleiter Jürgen Gass und ein Team aus Monteuren, Schlossern, Ingenieuren sowie Lehrlingen seither in die Restauration des Seilbaggers gesteckt. Ziel war es, den Charakter des Prototypen zu erhalten. (NVT S. 22-23)