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04.03.2022

Pressezusammenfassung, 04.03.2022
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IV in den Medien

Industrie fordert raschere Genehmigungsverfahren

IV-Steiermark: Hilfsaktion für Flüchtlinge aus der Ukraine gestartet

Allgemein

Rot-Weiß-Rot-Karte: Kocher plant baldige Reform

Finanzminister unterstützt Budgetaufstockung für Verteidigung

Mückstein tritt als Gesundheitsminister zurück

Österreich öffnet einen Teil seiner Ölreserven 

Arbeitslosenquote in Eurozone zu Jahresbeginn weiter rückläufig

Euro-Erzeugerpreise legten im Rekordtempo zu

IV-Mitglieder in den Medien

Lukoil ruft zu Beendigung des Krieges auf

Netzbetreiber pochen auf raschere Genehmigungen

AT&S investiert in neues Substrat-Zentrum

Mondi mit kräftigem Ergebnissprung

PMS errichtet E-Auto-Ladestationen für APG

Quehenberger Logistics im Vorjahr mit Umsatzrekord

AUA trotz Ukraine-Krieg vorsichtig optimistisch

Kuhn Holding erwirbt rumänischen Betrieb

Rhomberg Bau an vielversprechendem Projekt beteiligt

Verbund erhöht ab Mai Strom- und Gaspreise

Salzburg AG-Vorständin wirbt für mehr Frauen in der Energiebranche

IV in den Medien

Industrie fordert raschere Genehmigungsverfahren

Die Industrie drängt angesichts des russischen Angriffs auf die Ukraine und der Sorgen um Österreichs Erdgasversorgung auf den schnelleren Ausbau von grünen Energiequellen. „Das größte Sorgenkind ist das Gas“, sagt IV-Präsident Georg Knill. Die politische Diskussion dazu und Forderungen nach sofortigem Ausstieg „stimmen uns befremdlich“. „Zu sagen, wir drehen morgen den Gashahn ab, wäre Selbstaufgabe“, warnt der IV-Präsident. Österreich und Europa müssten „aufpassen, dass wir uns nicht selbst überrumpeln“. Bisher liefere Russland vereinbarungsgemäß. Die Industrie will laut Knill unabhängig von fossilen Brennstoffen werden und sieht sich als Treiber der Dekarbonisierung. Die Transformation und der notwendige Ausbau von Wind-, Sonnen- und Wasserkraft kommen aber aus seiner Sicht viel zu langsam voran. „Ich sage, es scheitert nicht an der Industrie, sondern am politischen Umsetzungswillen.“ Die im Sommer von Klimaministerin Leonore Gewessler eingesetzte Arbeitsgruppe hat diese Woche ihren Abschlussbericht vorgelegt. Das Ergebnis sei „ernüchternd“, so Knill: „Wir werden uns weiter in endlosen Verfahren verfangen und keine Kilowattstunde ans Netz bringen.“ Er befürchtet, dass ohne schnellere UVP-Verfahren die Umstellung auf 100 Prozent Ökostrom bis 2030 scheitern wird. Für den IV-Präsident gibt es mit dem Standortentwicklungsgesetz bereits ein Mittel, um vor allem die notwendigen Leitungsprojekte zu beschleunigen. Gewessler müsste ein Zeichen setzen, fordert der IV-Präsident. (SN S. 17)

IV-Steiermark: Hilfsaktion für Flüchtlinge aus der Ukraine gestartet

Die steirische Industriellenvereinigung und die Wirtschaftskammer haben eine Hilfsaktion für die Menschen in der Ukraine, die sich auf der Flucht befinden, gestartet: Nicht nur finanzielle Hilfe, auch Flüchtlingsquartiere werden in Aussicht gestellt. „Wir alle sind gefordert, rasch zu helfen“, betonte dazu IV-Steiermark-Präsident Stefan Stolitzka. (Kleine S. 20-21)

Allgemein

Rot-Weiß-Rot-Karte: Kocher plant baldige Reform

Arbeitsminister Martin Kocher will vor dem Hintergrund des zunehmenden Fachkräftemangels in Österreich noch im ersten Halbjahr 2022 einen Gesetzesentwurf zur Reform der Rot-Weiß-Rot-Karte vorlegen. Das Ziel müsse sein, internationale Fachkräfte zu gewinnen. Dafür müsse der Zugang unbürokratischer gestaltet werden, betonte Kocher. Entscheidend für den Arbeitsmarkt seien auch die Qualifizierung und attraktive Arbeitsbedingungen. Für einen Zugang von ausländischen Fachkräften zum österreichischen Arbeitsmarkt sei es unverzichtbar, aktive Maßnahmen der Arbeitsmarktpolitik zu setzen. Die entsprechenden Verfahren für einen geregelten Zuzug sollen laut Kocher künftig schneller und flexibler gestaltet werden. Parallel zur Reform gelte es, eine Abwanderung österreichischer Fachkräfte ins Ausland zu vermeiden. Dazu sei es notwendig, ein sicheres und attraktives Arbeitsumfeld für die Arbeitnehmer in Österreich zu gestalten. Zudem fasse man auch die Förderung weiterer Qualifizierungsmaßnahmen ins Auge, so Kocher. Erfreut über die Ankündigung des Arbeitsministers zeigt sich IV-Generalsekretär Christoph Neumayer: „Internationale Fachkräfte für Österreich zu gewinnen ist eine wesentliche Maßnahme im Kampf gegen den wachsenden Arbeits- und Fachkräftemangel.“ Mit einem solchen Vorhaben würde eine standortpolitische Notwendigkeit aufgegriffen werden. (Alle TZ; 3.3. kleinezeitung.at) 

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Finanzminister unterstützt Budgetaufstockung für Verteidigung

Finanzminister Magnus Brunner unterstützt grundsätzlich die Aufstockung des Budgets für höhere Verteidigungsausgaben. „Ich bin dabei, wenn es darum geht, hier Budgetaufstockungen vorzunehmen, wo es Sinn macht", sagte der Minister. Das sei auch zwischen allen Parteien ausgemacht. Da werde diskutiert, in welchen Stufenplänen und in welchen Zeithorizonten das sinnvoll sei. Über die Höhe eines künftigen Verteidigungsbudgets wollte er nicht spekulieren, aber „es wird schon mehr werden“ als die derzeitigen 0,74 Prozent des BIP. Zugleich müsse Österreich seine Neutralität sichern. Sicherheitsinvestitionen würden aber nicht nur die Landesverteidigung betreffen, sondern etwa auch Cybersecurity oder Wirtschaftsresilienz und die Energieversorgung, gab Brunner zu bedenken. (Alle TZ)

Mückstein tritt als Gesundheitsminister zurück

In einer „persönlichen Erklärung“ hat Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein seinen Rücktritt bekanntgegeben. Im Kampf gegen die COVID-19-Pandemie zog Mückstein eine positive Bilanz: „Noch nicht überstanden, aber im Griff.“ Sein Nachfolger soll aller Voraussicht nach der Vorarlberger Landesrat Johannes Rauch werden. Der scheidende Minister betonte, er übergebe ein „gut aufgestelltes Haus“ und werde bis zur Angelobung seines Nachfolgers die Amtsgeschäfte weiterführen. (Alle TZ)

Österreich öffnet einen Teil seiner Ölreserven 

Zur Beruhigung der Ölmärkte hat Österreich 387.000 Fass (je 159 Liter) oder 2,4 Prozent (der Verbrauch von zwei Tagen) der gespeicherten, strategischen Ölvorräte freigegeben. Damit sorge man für Stabilität und zeige Solidarität, so Energieministerin Leonore Gewessler. Mit diesem über die Internationale Energieagentur (IEA) akkordierten Vorgehen der Industrieländer sollen etwaige Angebotsengpässe durch den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine verhindert werden. Dessen ungeachtet kletterten die Ölnotierungen für Brent und WTI bis Donnerstag weiter nach oben. Österreich steuert zu der gesamten IEA-Menge 0,6 Prozent bei. (SN S. 13)

Arbeitslosenquote in Eurozone zu Jahresbeginn weiter rückläufig

In der Eurozone ist die Arbeitslosigkeit im Jänner erneut gefallen. Die Arbeitslosenquote sank gegenüber dem Vormonat um 0,2 Prozentpunkte auf 6,8 Prozent, wie das Statistikamt Eurostat bekanntgab. Im Jänner 2021 lag die Quote noch bei 8,3 Prozent. Die Zahl der Arbeitslosen fiel im Euroraum zum Vormonat um 214.000 auf 11,225 Millionen. Zum entsprechenden Vorjahresmonat sank die Zahl um 2,117 Millionen. (3.3. orf.at)

Euro-Erzeugerpreise legten im Rekordtempo zu

Der schon hohe Preisauftrieb in der Eurozone verstärkt sich weiter. Im Jänner kletterten die Erzeugerpreise abermals mit Rekordtempo nach oben. Die Preise, die Hersteller für ihre Waren erhalten, erhöhten sich zum Vorjahresmonat um 30,6 Prozent, verlautbarte das Statistikamt Eurostat. Das ist die höchste Rate seit der Einführung des Euro als Buchgeld im Jahr 1999. Besonders deutlich verteuerte sich abermals Energie, die 85,6 Prozent teurer war als ein Jahr zuvor. Gegenüber dem Vormonat stiegen die Erzeugerpreise insgesamt um 5,2 Prozent. (3.3. trend.at)

IV-Mitglieder in den Medien

Lukoil ruft zu Beendigung des Krieges auf

Russlands zweitgrößter Ölproduzent Lukoil fordert die schnellstmögliche Beendigung des Konflikts in der Ukraine. In einer Erklärung auf der Website des Unternehmens hieß es am Donnerstag, man sei besorgt über die „tragischen Ereignisse in der Ukraine“ und unterstütze die Verhandlungen zur Beendigung des Konflikts. In der Mitteilung spricht sich der Vorstand für einen dauerhaften Waffenstillstand und eine Lösung durch ernsthafte Verhandlungen und Diplomatie aus. Lukoil, einer der größten börsennotierten Ölkonzerne der Welt, will seine internationalen Aktivitäten künftig in Wien bündeln und errichtet derzeit eine neue Firmenzentrale am Wiener Schwarzenbergplatz. (Alle TZ)

Netzbetreiber pochen auf raschere Genehmigungen

Die Stromnetzbetreiber drängen auf raschere Genehmigungen für den Netzausbau, weil sonst der Zeitplan für die Energiewende wackeln könnte. Bis 2030 will Österreich seinen Strombedarf übers Jahr gerechnet zu 100 Prozent aus Erneuerbarer Erzeugung decken. Es müsse ein Ende des Nachschiebens von Beschwerdegründen nach Ablauf der Beschwerdefrist in den verwaltungsgerichtlichen Verfahren geben, „sonst ufert die Dauer aus. Es muss einmal eine bestimmte Deadline geben“, forderte Wiener-Netze-Geschäftsführer Thomas Maderbacher. Die gesamten Genehmigungsverfahren sollten besser geplant und vorbereitet werden, derzeit gebe es viele Leerläufe. Trotzdem könne man dann jeden Einspruch behandeln, der kommt. „Klimaschutz und Landschaftsschutz sehen wir nicht als Widerspruch“, man wolle den Dialog mit allen führen. „Es geht darum, Verfahren effektiv zu straffen und effizienter zu gestalten – und nicht darum, das Umweltschutzniveau abzusenken“, zitierte Maderbacher IV-Präsident Georg Knill und schloss sich dieser Aussage an. (3.3.energynewsmagazine.at)

AT&S investiert in neues Substrat-Zentrum

Der Halbleiterhersteller AT&S investiert in Leoben-Hinterberg bis 2025 rund 500 Mio. Euro in den Bau eines neuen Forschungszentrums für die Herstellung von hochminiaturisierten Leiterplatten. Mehr als 700 neue Mitarbeiter werden eingestellt. In dem Gebäude mit gut 10.000 Quadratmetern Fläche sollen auch Kleinserien und Prototypen produziert werden. „Was hier entsteht, kann ein einzigartiger Leuchtturm für ganz Europa sein“, sagte AT&S-Vorstandsvorsitzender Andreas Gerstenmayer bei der Spatenstichfeier des neuen Forschungszentrums. Aus Leoben werden künftig auch Vorprodukte zu den großen AT&S-Werken in China und Malaysia geliefert. (Krone/Steiermark S. 36, Standard S. 18, Kleine S. 38-39)

Mondi mit kräftigem Ergebnissprung

Das Verpackungs- und Papierunternehmen Mondi mit acht Produktionsstandorten und 2.500 Mitarbeitern in Österreich hat 2021 ein bereinigtes Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 1,503 Mrd. Euro erzielt, ein Plus von 150 Mio. Euro im Jahresvergleich. Der Gewinn vor Steuern legte um 28 Prozent auf 983 Mio. Euro zu. Zum Krieg in der Ukraine hielt Mondi fest: „Wir haben bedeutende Aktivitäten in Russland, die im Jahr 2021 rund zwölf Prozent des Umsatzes der Gruppe nach Produktionsstandort ausmachten, einschließlich unserer margenstarken, kostengünstigen, integrierten Zellstoff-, Verpackungspapier- und unbeschichteten Feinpapierfabrik in Syktyvkar. In den letzten drei Jahren haben unsere russischen Betriebe rund 20 Prozent des bereinigten EBITDA des Konzerns erwirtschaftet.“ (3.3. industriemagazin.at)

PMS errichtet E-Auto-Ladestationen für APG

Die PMS Elektro- und Automationstechnik GmbH mit Zentrale in St. Stefan im Lavanttal hat im Zuge einer öffentlichen Ausschreibung einen Auftrag in zweistelliger Millionenhöhe an Land gezogen. Es geht um die Errichtung von E-Auto-Ladestationen. Auftraggeber ist der Übertragungsnetzbetreiber Austrian Power Grid (APG), der seinen Fuhrpark auf E-Mobilität umstellt. PMS soll 200 sogenannte Ladepunkte an 50 APG-Standorten errichten. Zunächst werden die Netzknoten, also die größten besetzten Umspannwerke der APG, ausgerüstet. Der erste Umbau erfolgt im Umspannwerk in Obersielach im Bezirk Völkermarkt. APG steuert das überregionale Stromtransportnetz auf der Höchstspannungsebene. Das Leitungsnetz erstreckt sich auf einer Trassenlänge von 3.400 Kilometern. Insgesamt investiert APG bis 2032 rund 3,5 Mrd. Euro in den Netzausbau und Umbau. (Kleine/Kärnten S. 35)

Quehenberger Logistics im Vorjahr mit Umsatzrekord

Das Transport- und Logistikunternehmen Quehenberger Logistics mit Sitz in Straßwalchen bei Salzburg hat im Geschäftsjahr 2021 seinen Umsatz um 26 Prozent auf ein Rekordergebnis von 540 Mio. Euro erhöht. Nach einem Rückgang im ersten Corona-Jahr 2020 sei die Prognose für 2021 (470 Mio. Euro) damit mehr als deutlich übertroffen worden, hieß es. Auch für das laufende Jahr wird ein ähnlich starkes Wachstum erwartet. Das Umsatzplus sei ohne Zukäufe erzielt worden, erklärte Quehenberger-CEO Christian Fürstaller. Das vor allem in Zentral-, Ost- und Südosteuropa tätige Unternehmen konnte in allen Geschäftsbereichen zulegen, weil der Onlinehandel in der Pandemie weiter zulegte. Bei der Seefracht profitierte Quehenberger von stark gestiegenen Frachtraten. In der Luftfracht gab es neben der weiter hohen Nachfrage nach medizinischen Produkten vor allem Bedarf am raschen Transport, etwa von Computerchips. (SN S. 15; SN L9)

AUA trotz Ukraine-Krieg vorsichtig optimistisch

Die AUA ist für 2022 vorsichtig optimistisch. Zuletzt sei man von den Buchungszahlen für den Sommer „schon fast euphorisiert“ gewesen, wenn auch die Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine noch nicht abgeschätzt werden können. Der geplante Personalabbau ist weit fortgeschritten und sollte ohne Kündigungswelle abgeschlossen werden, sagten die Vorstände Michael Trestl und Francesco Sciortino bei der Präsentation der Jahresbilanz. Bisher hat die AUA knapp 1.200 Stellen abgebaut, Ziel war ursprünglich eine Reduktion um 1.350 Vollzeitstellen, wobei der Abbaubedarf inzwischen geringer sein könnte. Inzwischen gebe es in einzelnen Bereichen, etwa beim Kabinenpersonal, Engpässe, sodass „eine dreistellige Anzahl“ von Kabinenmitarbeitern aufgenommen wird. Kurzarbeit sei in einigen Bereichen weiter sehr hilfreich, werde aber laufend evaluiert. (Alle TZ)

Kuhn Holding erwirbt rumänischen Betrieb

Die Kuhn Holding aus Eugendorf hat Ende Februar das rumänische Unternehmen Marcom übernommen. Mit seinem Vertrieb von Komatsu-Baumaschinen passt der Betrieb ins Profil des Familienunternehmens. Die Holding ist in drei Bereiche gegliedert: Baumaschinen, Ladetechnik und Produktion von Werkzeugmaschinen (Emco). (SN L9)

Rhomberg Bau an vielversprechendem Projekt beteiligt

Ein vielversprechendes Projekt aus dem Waldviertel und Vorarlberg ist die Kooperation des Vitiser Tischlers Stefan Schrenk mit dem Bregenzer Bauunternehmen Rhomberg. Mit dem gemeinsamen Unternehmen „Myblock“ will man den Wohnbau revolutionieren. Denn in den vorgefertigten Badezimmermodulen verbirgt sich bei Bedarf die komplette Technikzentrale für eine Wohnung. Bereits 13 dieser Module wurden verbaut, weitere 21 sind bestellt. (Krone/NÖ S. 40)

Verbund erhöht ab Mai Strom- und Gaspreise

Der Verbund erhöht mit 1. Mai die Strom- und Gastarife für Haushalts- und Gewerbekunden. Für Endverbraucher mit normalem Energieverbrauch erhöhen sich die monatlichen Energiekosten bei einer jährlichen Belieferungsmenge von 3.500 kWh Strom um durchschnittlich rund 21 Euro, bei einer Menge von 15.000 kWh Gas um rund 75 Euro, rechnete das Energieunternehmen vor. Der Verbund zählte Ende 2021 rund 450.000 Strom- und 80.000 Erdgaskunden. (Alle TZ)

Salzburg AG-Vorständin wirbt für mehr Frauen in der Energiebranche

Seit Jänner 2021 ist Brigitte Bach als Vorständin der Salzburg AG die einzige Frau in dieser Position in der österreichischen Energiewirtschaft. Aus ihrer Sicht täten der heimischen Energiebranche mehr Frauen gut: „Ich bin überzeugt, dass wir schneller, innovativer und besser wären. Doch die Anfangsträgheit des Systems zu überwinden ist herausfordernd.“ Mit einer Aktion zum Weltfrauentag will die Salzburg AG junge Frauen für die Technik begeistern. Noch bis 8. März werden auf das Heizkraftwerk Mitte die Porträts sieben bedeutender Wissenschaftlerinnen projiziert. (SN L10)