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04.05.2022

Pressezusammenfassung
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IV in den Medien

Industrie warnt vor dramatischen Folgen eines Öl- und Gas-Embargos

Salzer: „Energie ist ein strategischer Produktionsfaktor“

Pierer als neuer IV-OÖ-Präsident vorgeschlagen

Allgemein

EU-Kommission legt Entwurf für Öl-Embargo vor

Produktivitätsrat: Neues Expertengremium nimmt Arbeit auf

Unternehmen investieren mehr für Cybersicherheit

KV-Abschluss in der chemischen Industrie

Österreichs Jugendarbeitslosenquote sinkt

Euro-Arbeitslosenquote auf Rekordtief gesunken

IV-Mitglieder in den Medien

ams Osram spürt zum Jahresauftakt Lieferketten-Engpässe

OMV-Tankstellengeschäft in Deutschland an EG Group verkauft

Pierer Industrie AG steigerte Gewinn und Umsatz kräftig

Volle Auftragsbücher federn bei Fill Corona- und Kriegsfolgen ab

Uniqa eröffnet neue Standorte für „hybrides Arbeiten“

Stieglbrauerei bietet „Speed-Jobbing als unkomplizierte Form der Bewerbung

Verbund investiert kräftig in den Ausbau der erneuerbaren Erzeugung und Infrastruktur

Alpla entwickelt PET-Mehrwegflasche

Grabher Group: 1,6 Mio. Euro für Textilbeton-Innovation

Neues Prisma-Innovationsquartier für Bregenz

IV in den Medien

Industrie warnt vor dramatischen Folgen eines Öl- und Gas-Embargos

Das auf EU-Ebene diskutierte Embargo für russisches Öl lässt die Industriellenvereinigung vor dessen Folgen warnen. „Wir warnen daher eindringlich davor, diesen gefährlichen Weg zu beschreiten“, betonte IV-Generalsekretär Christoph Neumayer. Die IV befürchtet, dass der Ausstieg von russischem Öl nur der Anfang sei und am Ende auch ein Gas-Embargo drohe, was dramatische Folgen hätte. Kohle und auch Öl aus Russland seien im Gegensatz zu russischem Gas zwar durch Lieferungen aus anderen Ländern mittelfristig ersetzbar, dies gehe nach Einschätzung der IV aber mit höheren Kosten einher. Bei Gas gibt es laut Neumayer hingegen keine Alternative zu Russland: „Diese schmerzliche Wahrheit müsse uns allen bewusst sein. Den Gashahn von heute auf morgen so stark zu drosseln, hätte katastrophale Auswirkungen auf unser alltägliches Leben, unsere Energieversorgung und unsere Wirtschaft insgesamt.“ Die EU-Kommission will heute ihren Vorschlag für ein neues Paket mit Russland-Sanktionen präsentieren. Unmittelbar würde ein Öl-Embargo laut Wifo Österreich kurzfristig etwa 0,3 Prozentpunkte an Wachstum kosten und zu einem Anstieg der Inflation um 0,5 bis 0,75 Prozentpunkte führen. IV-Chefökonom Christian Helmenstein erwartet einen Rückgang der Wirtschaftsleistung von 0,25 Prozentpunkten. (Alle TZ; 3.5. orf.at, kurier.at, kleinezeitung.at, wienerzeitung.at) 

Den IV-Standpunkt zum Thema finden Sie HIER 

Salzer: „Energie ist ein strategischer Produktionsfaktor“

„Energie ist ein strategischer Produktionsfaktor für die Industriebetriebe – dementsprechend setzt die aktuelle Preissituation die Unternehmen besonders unter Druck“, sagt IV-NÖ-Präsident Thomas Salzer. Nach der Pandemie habe der Krieg in der Ukraine und die Sanktionen für Russland einmal mehr gezeigt, wie eng verzahnt die weltweiten Lieferketten seien. Dieser Krieg habe vor allem den Betrieben vor Augen geführt, „wie sehr wir von russischem Gas abhängig sind, denn etwa 50 Prozent des heimischen Gasbedarfs fallen in der Industrie an.“ Salzer: „Ohne Gas können die Betriebe nicht produzieren. Ein Gas-Embargo würde enorme Kettenreaktionen auslösen und tausende Arbeitsplätze vernichten.“ Um diese Abhängigkeit zu reduzieren, könnte zumindest ein Teil des Energiebedarfs durch Biomasse gedeckt werden – „das funktioniert aber nicht von heute auf morgen und vor allem brauchen wir dafür schnellere Genehmigungsverfahren für Biogasanlagen. Um die Abhängigkeit von Gas zu reduzieren, müssen wir auch die Wasserstoffwirtschaft weiterentwickeln.“ Das erfordere laut Salzer eine grundsätzliche politische Offenheit für alle Arten von klimaneutralem Wasserstoff sowie das Zulassen von Wasserstoffimporten in großem Umfang. (NÖN-Extra S. 11)

Pierer als neuer IV-OÖ-Präsident vorgeschlagen

Stefan Pierer soll nächster Präsident der Industriellenvereinigung Oberösterreich werden. So lautet der bei der Vorstandssitzung präsentierte Wahlvorschlag. Als Vizepräsidenten werden wie bisher die Firmen-CEOs Elisabeth Engelbrechtsmüller-Strauß (Fronius), F. Peter Mitterbauer (Miba) und Herbert Eibensteiner (voestalpine) sowie neu Thomas Bründl (Starlim Spritzguss) angeführt. Im Rahmen der Vollversammlung werden der Vorstand und das Präsidium der IV-Oberösterreich neu gewählt. Pierer, zu dessen Pierer Industrie AG die Pierer Mobility mit KTM, Husqvarna und GasGas gehört, ist seit 2016 Vizepräsident der IV-OÖ. (Krone/OÖ S. 28, OÖN S. 7, Volksblatt S. 14, Heute/OÖ S. 10; 3.5. orf.at, krone.at)

Allgemein

EU-Kommission legt Entwurf für Öl-Embargo vor

Die EU-Kommission hat den Mitgliedstaaten den Entwurf eines neuen Sanktionspakets gegen Russland vorgelegt, das vor allem ein Öl-Embargo vorsieht. Nach Diplomatenangaben hat die Kommission den EU-Mitgliedern das Papier in der Nacht auf Mittwoch zukommen lassen. Es sieht einen schrittweisen Importstopp binnen sechs bis acht Monaten vor. Ausnahmen soll es für Ungarn und die Slowakei geben, die stark von russischem Öl abhängig sind. Sie sollten Importe bis Ende 2023 fortsetzen dürfen. Das Öl-Embargo ist Hauptbestandteil des sechsten Sanktionspakets gegen Russland. Heute sollen sich erstmals Vertreter der Mitgliedstaaten mit den neuen Strafmaßnahmen befassen. Für die Annahme ist ein einstimmiger Beschluss der 27 EU-Staaten erforderlich. (Ö1-„Morgenjournal“)

Produktivitätsrat: Neues Expertengremium nimmt Arbeit auf

Einer EU-Ratsempfehlung aus 2016 folgend hat nun auch Österreich einen Produktivitätsrat eingerichtet. Das Expertengremium will sich mit Fragen zur Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit befassen, dabei aber auch die Bereiche Umwelt und Soziales nicht außer Acht lassen. Angesiedelt ist der Rat in der Österreichischen Nationalbank (OeNB). Der Präsident des Fiskalrates, derzeit Christoph Badelt, übernimmt gleichzeitig auch die Präsidentschaft im Produktivitätsrat. Badelt ist eine von drei Personen, die von der Bundesregierung entsandt werden. Berichten wird der Produktivitätsrat an die Bundesregierung und den Nationalrat. „Wir wollen faktenbasiert in der Wirtschaft mitreden“, sagte Badelt. Die Ergebnisse sollen zumindest jährlich in einem Bericht präsentiert werden, den ersten Bericht werde es im ersten Halbjahr 2023 geben. (Alle TZ)

Unternehmen investieren mehr für Cybersicherheit

Der Fachkräftemangel, Ransomware-Attacken und staatliche Angreifer gehören zu den derzeit größten Herausforderungen für Unternehmen im Bereich Cybersecurity. Das ist das Ergebnis einer KPMG-Studie. 67 Prozent der befragten Unternehmen wurden bereits Opfer einer Cyberattacke, 20 Prozent berichten, dass durch Cyberkriminelle ein finanzieller Schaden entstanden sei. 51 Prozent der Angriffe waren Phishingattacken, 71 Prozent verzeichnen einen Anstieg des Cybersecurity-Budgets. (Alle TZ)

KV-Abschluss in der chemischen Industrie

Für die rund 47.000 Beschäftigten der chemischen Industrie steigen rückwirkend per 1. Mai die Ist-Löhne und -Gehälter um 4,75 Prozent (zumindest um 120 Euro) und die kollektivvertraglichen Löhne und Gehälter um 4,95 Prozent. Darauf haben sich Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertreter in der vierten Verhandlungsrunde verständigt. (Alle TZ)

Österreichs Jugendarbeitslosenquote sinkt

Laut der Statistikbehörde Eurostat lag die Jugendarbeitslosigkeit in Österreich Ende März bei 6,9 Prozent. Im europäischen Vergleich liegt Österreich damit hinter Deutschland (5,5 Prozent) auf Platz zwei, an letzter Stelle verharrt Spanien (29,6 Prozent). (Kleine S. 33)

Euro-Arbeitslosenquote auf Rekordtief gesunken

In der Eurozone ist die Arbeitslosigkeit im März auf ein Rekordtief gefallen. Die Arbeitslosenquote fiel gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozentpunkte auf 6,8 Prozent, wie das Statistikamt Eurostat mitteilte. Dies ist der niedrigste Stand seit Einführung des Euro. Allerdings wurde die Arbeitslosenquote für Februar nach oben revidiert, von zuvor 6,8 auf 6,9 Prozent. Ein Jahr zuvor hatte die Quote noch deutlich höher bei 8,2 Prozent gelegen. In der Europäischen Union (EU) war die Entwicklung ähnlich. Im Monatsvergleich sank die Zahl der Arbeitslosen im Euroraum im März um 76.000 auf 11,274 Millionen. Zum entsprechenden Vorjahresmonat ging die Zahl um 1,93 Millionen zurück. (Alle TZ)

IV-Mitglieder in den Medien

ams Osram spürt zum Jahresauftakt Lieferketten-Engpässe

Der steirische Sensorspezialist ams Osram hat im ersten Quartal die angespannte Lieferketten- und Marktsituation zu spüren bekommen. Bei um drei Prozent gesunkenen Erlösen von 1,25 Mrd. Euro schrumpfte der Betriebsgewinn (Ebit) um zwölf Prozent auf 126 Mio. Euro. Der Umsatz liege damit oberhalb der Mitte der Erwartungsspanne, erklärte das Unternehmen. Nach Steuern stieg der Gewinn hingegen um 38 Prozent auf 102 Mio. Euro. Für das zweite Quartal rechnet ams Osram mit einem Umsatz zwischen 1,15 und 1,25 Mrd. Euro. Die operative Marge werde zwischen acht und elf Prozent erwartet. Berücksichtigt sei darin die derzeit volatile Nachfrageentwicklung im Consumer-Markt. (Presse S. 18)

OMV-Tankstellengeschäft in Deutschland an EG Group verkauft

Die OMV AG hat den Verkauf des deutschen Tankstellengeschäftes an die EG Group abgeschlossen. Verkauft wurden 285 Tankstellen im süddeutschen Raum mit Schwerpunkt Bayern und Baden-Württemberg. Bezahlt wurden 485 Mio. Euro. Als Teil der Vereinbarung wird EG Group ausstehende Leasingverpflichtungen übernehmen. „Der Kaufpreis resultiert in einem Unternehmenswert von rund 614 Mio. Euro und ist vorbehaltlich der Anpassung von Nettoumlaufvermögen und Nettofinanzverbindlichkeiten“, so das börsenotierte Öl- und Gasunternehmen. Die OMV werde weiterhin ihre verbleibenden Aktivitäten in Deutschland auf die Petrochemie und die Entwicklung dieser Wertschöpfungskette in Burghausen konzentrieren. (Volksblatt S. 16)

Pierer Industrie AG steigerte Gewinn und Umsatz kräftig

Die Pierer Industrie AG hat 2021 deutlich mehr Gewinn und Umsatz erwirtschaftet. Der Umsatz stieg trotz der großen Herausforderungen in den globalen Lieferketten und den Auswirkungen der Corona-Pandemie um knapp 30 Prozent auf einen Rekordwert von 2,73 Mrd. Euro, wie das Unternehmen mitteilte. Das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (Ebit) wurde auf 220,7 Mio. Euro (nach rund 97 Mio. Euro) mehr als verdoppelt. Das operative Ergebnis vor Abschreibungen (Ebitda) stieg um rund 50 Prozent auf 423,6 Mio. Euro. Das Ergebnis nach Steuern hat sich laut Jahresfinanzbericht von 49,1 auf 150 Mio. Euro erhöht. (Krone/OÖ S. 28, Kurier S. 10, Volksblatt S. 15)

Volle Auftragsbücher federn bei Fill Corona- und Kriegsfolgen ab

Andreas Fill, geschäftsführender Gesellschafter des gleichnamigen Maschinenbauers mit Zentrale in Gurten, sieht die derzeitige Situation seines Unternehmens „mit einem lachenden und einem weinenden Auge“. Denn einem Rekord-Auftragseingang von 218 Mio. Euro stehen die Auswirkungen der Corona-Pandemie und des Kriegs in der Ukraine sowie die weltweit rissigen Lieferketten gegenüber. „Eigentlich waren wir gerade dabei, den russischen Markt auf- und auszubauen. Das haben wir nun auf Eis gelegt", sagt Fill. Zwei dort stationierte Vertriebsmitarbeiter holte das Unternehmen mit Kriegsbeginn ebenso zurück wie zehn Monteure. Fill geht davon aus, dass sich das Projekt etwas verzögert. 2021 konnte das Unternehmen einen Umsatz von rund 180 Mio. Euro erwirtschaften. Heuer peilt der Maschinenbauer an, den Wert von 200 Mio. Euro zu überspringen. Zuversichtlich stimmen Fill die gefüllten Auftragsbücher. (OÖN S. 9)

Uniqa eröffnet neue Standorte für „hybrides Arbeiten“

Wie alle Unternehmen, die Fachkräfte suchen oder ausbilden wollen, muss das Versicherungsunternehmen Uniqa Zugeständnisse machen. „Homeoffice muss man anbieten, um Mitarbeiter zu halten oder neue zu bekommen“, betont Uniqa-Vorstand für „Kunde & Markt“, Peter Humer. Daher werde man heuer in Bruck und Gleisdorf zwei Standorte für „hybrides Arbeiten“ zu Hause und im Büro. Derzeit „müssen wir uns bemühen, die Leute wieder in die Büros zu holen. Wir brauchen auch das Miteinander, die Reibung“, so Landesdirektor Johannes Rumpl. Wirtschaftlich blickt man auf ein gutes erstes Quartal zurück: „Wir sind wieder auf dem Niveau von vor Corona“, so Humer. 2021 kam die Uniqa Steiermark bei einem Marktanteil von 20 Prozent auf 493,6 Mio. Euro Prämienvolumen (plus 5,1 Mio. Euro). (Kleine S. 30-31)

Stieglbrauerei bietet „Speed-Jobbing als unkomplizierte Form der Bewerbung

Nach guten Erfahrungen bei zwei Terminen in Salzburg veranstaltet die Stieglbrauerei am 13. Mai auch in der Niederlassung Bruck ein „Speed-Jobbing“. Dabei kann man sich ohne Anmeldung und Bewerbungsunterlagen mit verschiedenen Bereichsleitern unterhalten. Bei Interesse hinterlassen die Besucher ihre Kontaktdaten. Siegl reagiert damit auf die Pandemie-bedingten Veränderungen am Arbeitsmarkt und den generellen Mangel an Arbeitskräften. (SN L15)

Verbund investiert kräftig in den Ausbau der erneuerbaren Erzeugung und Infrastruktur

„Im Markt bestimmt nicht das Wasserkraftwerk den Preis, sondern das Gaskraftwerk. Das Gas braucht man zum Ausgleich der Nachfrageschwankungen“, erklärt Verbund-CEO Michael Strugl zur aktuellen Debatte. Das sei in ganz Europa seit Jahrzehnten das Marktmodell. Durch den Krieg zeige der Markt extreme Verwerfungen. Aktuell investiere der Verbund in den Ausbau der erneuerbaren Erzeugung und Infrastruktur, also etwa in neue Stromleitungen und Speichersysteme. „Unser Plan für 2022 bis 2024 sieht drei Milliarden Euro an Investitionen vor, allein heuer rund eine Milliarde“, so Strugl, der vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen davon ausgeht, „dass wir auch in den kommenden Jahren höhere Strompreise haben werden. Mittel- bis langfristig müssen wir so viel Erneuerbaren-Erzeugung in ganz Europa dazu bauen, dass wir diesen Preisauftrieb wieder in den Griff kriegen. Je schneller wir sind beim Ausbau, desto schneller geht’s nach unten.“ (Kurier S. 4)

Alpla entwickelt PET-Mehrwegflasche

Die Alpla Group und Vöslauer präsentieren nach Einführung der zu 100 Prozent aus recyceltem PET bestehenden Flasche im Jahr 2018 nun mit der 1-Liter-PET-Mehrwegflasche die nächste innovative Lösung. „Die Menschen wollen nachhaltig konsumieren. Obwohl Mehrweg-PET die optimale Verpackungslösung ist, gab es aktuell kein einziges Produkt am österreichischen Markt“, betont Rainer Widmar, Managing Director Zentral- und Osteuropa bei Alpla. Die mit dem österreichischen Umweltzeichen ausgezeichnete Flasche bleibt mit mindestens zwölf Umläufen geschätzte drei bis vier Jahre im Einsatz und ist mit 55 Gramm rund 90 Prozent leichter als die Glas-Mehrwegvariante. Dadurch reduziert sich der CO2-Fußabdruck um 30 Prozent. (VN D2)

Grabher Group: 1,6 Mio. Euro für Textilbeton-Innovation

Der Wiener Investor und Unternehmer John Renos investiert 1,6 Mio. Euro in das Vorarlberger Start-Up „Basalt+“. Das Projekt der Grabher Group aus Lustenau produziert Textilbeton. Dieser wird aus Basalt-Gestein hergestellt und ist komplett wiederverwertbar. Vor zehn Jahren hat das Start-Up mit dem Projekt gestartet. Ziel sei die Einzelzulassung eines Brückenelements aus Basalt-Beton, sagt Günther Grabher aus der Geschäftsführung. Er rechnet damit, dass der Textilbeton in rund eineinhalb Jahren auf den Markt kommt. Die Bauindustrie im Land zeige bereits großes Interesse daran. (3.5. ORF Vorarlberg)

Neues Prisma-Innovationsquartier für Bregenz

Der Vorarlberger Standort- und Projektentwickler Prisma will in Kooperation mit Siemens ein neues Quartier in Bregenz gestalten. Der aktuelle Siemens-Standort wird komplett neu bebaut. Entstehen soll ein Innovations-Cluster. Auch Wohnungen sind geplant, Baubeginn ist im Jahr 2024. Gebaut werden sollen drei bis vier Einheiten, darunter der neue Siemens-Bau. Gastronomie, Wohnungen und Tiefgarage sind ebenfalls geplant. Prisma-Vorstand Bernhard Ölz rechnet mit Playern aus der Digitalisierungsbranche und hofft auf einen Kreislaufwirtschaftseffekt. Bis 2028 soll das gesamte Areal bebaut werden. Die Pläne werden nicht unbedingt aus nur einer Hand stammen, mehrere Architekten könnten bei dem Projekt zum Zug kommen. Das Investitionsvolumen wird von Ölz derzeit auf 60 Mio. Euro geschätzt. (Krone/Vorarlberg S. 18, VN A6, NVT S. 18-19, 3.5. ORF Vorarlberg)