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04.10.2021

Pressezusammenfassung, 04.10.2021
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IV in den Medien

Knill: Steuerreform setzt notwendige Schritte in Richtung Entlastung

Tag der Industrie 2021: Zukunft für nächste Generationen positiv gestalten

40 Jahre IV-Burgenland: „Sind eine erfahrene und dynamische Einheit“

Greiner: Jetzt die Weichen für die Zukunft stellen

IV-OÖ: Weiterentwicklung des Standorts forcieren

Traisental-Schnellstraße S 34: IV-NÖ drängt auf „Entlastungs-Verbindung“ 

IV-Tirol: Kollektivvertragliche Vier-Tage-Regelung derzeit nicht vorstellbar 

Allgemein

Arbeitslosigkeit in Österreich im September weiter gesunken

Kocher: 3G am Arbeitsplatz kommt

Verkehrsinvestitionen 2020: 2,8 Mrd. für Schiene, 1,1 Mrd. für Straße

Inflation dürfte im September 3,2 Prozent betragen haben

Zahl der Lehranfänger nimmt wieder zu 

Euro-Inflation auf höchsten Stand seit 13 Jahren gestiegen

IV-Mitglieder in den Medien

Miba will mit Technologien für Umweltbereich wachsen

Heldeco als Innovationsvorreiter in der mitteleuropäischen Metallverarbeitung

Grabher Group punktet mit „Smart Textiles“-Projekten

Zumtobel will mit Lichtlösungen zu positiver Arbeitsumgebung beitragen

Ölz-Backwaren sind „oft länger gut“

Alpla übernimmt deutsches Recyclingunternehmen

Doppelte Auszeichnung für Flextronics International

Hasslacher zählt zu den bestgeführten Unternehmen der Republik

Auszeichnung für steirische Paradeunternehmen

Generali-Group arbeitet mit Green-Tech-Start-up zusammen

Baja-Beteiligung an KTM geht an Pierer Mobility

IV in den Medien

Knill: Steuerreform setzt notwendige Schritte in Richtung Entlastung

Die Koalitionsparteien ÖVP und Grüne haben sich auf die Eckpfeiler der ökosozialen Steuerreform verständigt. Bundeskanzler Sebastian Kurz sprach von der „größten Steuerentlastung der zweiten Republik“, sie soll 18 Mrd. Euro für die Bürger sowie Unternehmen bis 2024 bringen. Sozialversicherungsbeiträge für kleine Einkommen werden gesenkt, ebenso Stufe zwei und drei der Lohn- und Einkommensteuer. Weiters kommt eine Mitarbeiterbeteiligung, eine Erhöhung des Familienbonus, eine Senkung der Körperschaftsteuer (KÖSt) sowie eine CO2-Bepreisung. Die Eckpfeiler der Steuerreform im Detail: Ab Juli nächsten Jahres beginnt die Besteuerung mit einem Anfangspreis von 30 Euro pro Tonne, dieser Preis wird dann schrittweise angehoben auf 45 Euro bis 2023, später auf 45 und 55 Euro bis 2025. Die geplante Senkung der Lohnsteuer erfolgt stufenweise: Die zweite Einkommensstufe wird von 35 auf 30 Prozent ab Juli 2022 gesenkt, die dritte Stufe von 42 auf 40 Prozent ab Juli 2023. Der CO2-Preis fließt als „regionaler Klimabonus“ an die Bevölkerung zurück. Es wird vier Stufen geben, abhängig von der Einbindung an den öffentlichen Verkehr: 100, 133, 167 und 200 Euro pro Jahr. Für Kinder gibt es einen Aufschlag von 50 Prozent auf den Klimabonus. Unternehmen werden mit einer KÖSt-Senkung um bis zu 700 Mio. Euro entlastet. Konkret wird die KÖSt 2023 von 25 auf 24 Prozent und im Jahr darauf dann auf 23 Prozent gesenkt. Fix und neu ist auch eine steuerfreie Mitarbeiter-Beteiligung in Höhe von bis zu 3.000 Euro pro Jahr. Entlastungen soll es auch für besonders CO2-intensive Unternehmen geben – Betriebe sollen nicht wegen der mit den Klimamaßnahmen verbundenen Kosten ihre Produktion in andere Länder mit weniger strengen Auflagen verlagern. Für besonders energieintensive Unternehmen ist eine „Härtefallregelung“ vorgesehen. Die Eigenstromsteuer für die Einspeisung von selbst erzeugtem Strom soll entfallen. Förderungen sind auch für den Ausstieg aus Öl- und Gasheizungen sowie thermische Sanierungen vorgesehen. „Für die Industrie hat und hatte eine spürbare Entlastung für Menschen und Unternehmen Priorität. Die Industriellenvereinigung betonte, es seien „notwendige Schritte in Richtung Entlastung“ gesetzt worden. Mit der schrittweisen Senkung der Körperschaftsteuer auf 23 Prozent bewege sich Österreich in Richtung EU-Durchschnitt und stärke damit den Standort. Dies und der Investitionsfreibetrag seien jedenfalls richtige Maßnahmen, die zur Stärkung von Beschäftigung und Investitionen beitragen, so IV-Präsident Georg Knill. (4.10. Alle TZ, Ö1-„Morgenjournal“; 3.10. Ö1-Journale, orf.at, oe24.at, kurier.at, krone.at, diepresse.com, derstandard.at, kleinezeitung.at) 

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Tag der Industrie 2021: Zukunft für nächste Generationen positiv gestalten

„Wir sind seit 75 Jahren Teil und Treiber der industriellen Erfolgsgeschichte unseres Landes – darauf sind wir stolz, das ist unser Ansporn für die Zukunft“, betonte IV-Präsident Georg Knill anlässlich des Tages der Industrie 2021, der heuer ganz im Zeichen des 75-jährigen Bestehens der Industriellenvereinigung stand. Den Blick hat Knill nach vorne gerichtet: „Das große Ganze zu sehen, über den Tellerrand zu schauen, Vordenker zu sein, wenn es um Megatrends und große Zukunftsfragen geht – das hat uns als Organisation immer ausgezeichnet und tut es auch heute noch.“ So habe die IV im Laufe des Jahres eine Industriestrategie mit Empfehlungen bis 2040 entwickelt, „denn es reicht nicht, nur an morgen zu denken. Wir müssen uns heute schon fragen, was in einem Jahr und in zehn oder 20 Jahren ist. Erfolg ist kein Selbstläufer. Er braucht dafür eine kluge, zukunftsgerichtete Standortpolitik“, so der IV-Präsident. Innovation, Technologie, Qualifizierung, Digitalisierung seien aus Sicht der IV die Eckpfeiler eines wettbewerbsfähigen Industrielandes Österreich 2040. Knill: „Wir müssen Rahmenbedingungen schaffen, unter denen sich diese Dinge bestmöglich entwickeln können.“ Unter anderem gelte es, den immer drängender werdenden Fachkräftemangel zu lösen, Menschen und Unternehmen weiter zu entlasten sowie den digitalen Wandel erfolgreich zu gestalten, „damit Österreich auch 2040 und lange darüber hinaus zu den lebenswertesten Orten der Welt gehört“. (2.10. Presse S. 20-21) 

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40 Jahre IV-Burgenland: „Sind eine erfahrene und dynamische Einheit“

Vergangene Woche wurde das 40-jährige Jubiläum der IV-Burgenland gefeiert. IV-Burgenland-Präsident Manfred Gerger beschrieb die IV-Burgenland als eine „erfahrene und dynamische Einheit“. Diese könne aber durchaus sehr kontrovers diskutieren, um gemeinsam zu Lösungen zu den vielfältigen Themen zu kommen. „Leicht haben wir es uns noch nie gemacht“, dankte Gerger den Unternehmern für ihr Engagement zum Wohle der burgenländischen Industrie. IV-Chefökonom Christian Helmenstein fügte hinzu: „Das Burgenland hatte über Jahre den Ruf eines Auspendlerlandes, was ihm auch relativ hohe Einkommen bescherte. Jetzt allerdings muss das Bundesland trachten, nicht zur Seniorenresidenz zu werden. Es braucht also Perspektiven wie Kinderbetreuungseinrichtungen, optimale Infrastruktur, Breitbandverfügbarkeit, Bildungs- und Freizeitangebote, um junge Menschen im Lande zu halten.“ (Kurier/Bgld S. 11)

Greiner: Jetzt die Weichen für die Zukunft stellen

Nach den geschlagenen Wahlen in Oberösterreich ist für IV-OÖ-Präsident Axel Greiner wichtig, dass die neue Landesregierung die erfolgreiche Standortpolitik der vergangenen sechs Jahre fortsetzen wird. „Daran hängen Arbeitsplätze, Steueraufkommen, Wohlstand und Einkommen, die wir beispielsweise für die Finanzierung unserer Sozial- und Gesundheitsleistungen benötigen. Besonders in Oberösterreich als Industrieregion brauchen wir eine kluge Balance zwischen Klima- und Wirtschaftspolitik, die eine technologieoffene Transformation des Energie- und Mobilitätssystems fördert und die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie stärkt.“ Laut Greiner „müssen wir in erster Linie die Pandemie hinter uns lassen“. Noch sei die Covid-19-Krise nicht überstanden. Abseits der Gesundheitskrise gebe es bei den Lieferketten noch immer zahlreiche Verwerfungen, die immer wieder zu Engpässen in vielen Branchen führen. Zudem habe sich der Fachkräftemangel durch die Krise weiter verschärft. Dass Oberösterreich bis 2030 zu den besten zehn Industrieregionen Europas gehört, sei ein „realistisches Ziel“. Aber, so Greiner: „Wir müssen jetzt unsere Potenziale nutzen. Dafür haben wir einen zehn Punkte Plan ausgearbeitet, von der Bewältigung des Fachkräftemangels über die Digitalisierung der Verwaltung bis zu schnelleren Genehmigungsverfahren beim dringend notwendigen Infrastrukturausbau. (3.10. Kurier/Industrieland Oberösterreich S. 18)

IV-OÖ: Weiterentwicklung des Standorts forcieren

Um die Herausforderungen im Industrie-Bundesland Oberösterreich zu meistern, gebe es nach der Landtagswahl viel zu tun, sagt IV-OÖ-Geschäftsführer Joachim Haindl-Grutsch. Aus seiner Sicht sei die Industrie auf einem guten Kurs und habe sich als Lokomotive für die Wirtschaft des Landes erwiesen. „Viele heimische Unternehmen sind weltweit erfolgreich und konnten ihre Position trotz der Corona-Pandemie halten – oder gar ausbauen. Nun ist es wichtig, dass die Basis dafür geschaffen wird, dass der erfolgreiche Weg weiter fortgesetzt werden kann. Dafür braucht es eine adäquate, nach vorne gerichtete Standortpolitik.“ Für Haindl-Grutsch steht fest: „Die Herausforderungen werden in den nächsten Jahren nicht kleiner, wenn man Themen wie Energiewende, Zuwanderung, Fachkräftemangel, Digitalisierung oder Corona bedenkt. Globale Umbrüche wirken sich auch auf regionaler Ebene aus, darum ist es wichtig, dass sich der Standort Oberösterreich weiterentwickelt und die Politik auch auf die großen internationalen Herausforderungen Antworten findet.” (3.10. Kurier/Industrieland Oberösterreich S. 12-13)

Traisental-Schnellstraße S 34: IV-NÖ drängt auf „Entlastungs-Verbindung“ 

Für den geplanten Trassenbau der Traisental-Schnellstraße S 34 spricht sich die IV-NÖ aus. Als klarer Befürworter der „Entlastungs-Verbindung“, wird die IV-NÖ nicht müde, für das Anliegen zu mobilisieren. IV-NÖ-Präsident Thomas Salzer befürchtet einen Rückschlag für die Industrie im Traisental: „Viele Firmen sind weltweit tätig und bräuchten dringend eine gute Anbindung.“ (4.10. Krone/NÖ S. 20)

IV-Tirol: Kollektivvertragliche Vier-Tage-Regelung derzeit nicht vorstellbar 

Für IV-Tirol-Geschäftsführer Eugen Stark ist Flexibilisierung für die Mitarbeiter ein wichtiges Thema. „Die Betriebe arbeiten allesamt intensiv daran, Mitarbeiter zu bekommen. Sie tun nahezu alles, um ihnen entgegenzukommen. Wenn sich in einem Betrieb eine Vier-Tage-Woche organisieren lässt, dann soll das auf betrieblicher Ebene realisiert werden. Aber eine generelle, kollektivvertragliche Vier-Tage-Regelung ist derzeit nicht vorstellbar – und zwar, weil die Unternehmen völlig unterschiedlich sind.“ (3.10. Krone/Tirol S. 20-21)

Allgemein

Arbeitslosigkeit in Österreich im September weiter gesunken

Im September waren 338.514 Personen beim AMS als arbeitslos oder in Schulung registriert. Im Jahresabstand entspricht das einem Rückgang um mehr als 70.000 Personen bzw. um 17,2 Prozent. Im Vergleich zu September 2019 liegt die Arbeitslosigkeit aufgrund der steigenden Schulungszahlen nur mehr leicht um rund 4.000 Personen über der Vor-Corona-Zeit. Konkret waren 269.250 Personen beim AMS arbeitslos gemeldet, ein Rückgang zum Vorjahresmonat um 22,4 Prozent. Dazu kommen 69.264 Schulungsteilnehmer, ein Anstieg zum September 2020 um 11,8 Prozent. Mit rund 114.000 beim AMS gemeldeten offenen Stellen stehen mehr Jobangebote den Arbeitssuchenden gegenüber als jemals in einem Herbst zuvor, so AMS-Vorstand Johannes Kopf. Auch für die Lehrlinge sind die Vorzeichen positiv: 7.300 Lehrstellensuchende stehen derzeit österreichweit mehr als 11.000 offenen Lehrstellen gegenüber. (2.10. Alle TZ)

Kocher: 3G am Arbeitsplatz kommt

Nur geimpft, genesen oder getestet (3G) zum Arbeitsplatz kommen dürfen – das soll auch in Österreich eingeführt werden. Die Details werden gerade erarbeitet, sagte Arbeitsminister Martin Kocher, etwa die arbeitsrechtlichen Konsequenzen, wenn jemand ohne 3G-Nachweis zur Arbeit kommt. Das Ziel sei, „gut durch den Winter zu kommen. Dafür brauchen wir eine hohe Impfquote, aber auch weiterhin Vorsicht in Bereichen, wo viele Menschen zusammenkommen.“ Kocher kann sich Stufen bei der Einführung von 3G am Arbeitsplatz vorstellen und Differenzierungen nach der Anzahl der Mitarbeiter. Der Forderung, die Notstandshilfe ein weiteres Mal auf die Höhe des Arbeitslosengeldes zu erhöhen, erteilte Kocher eine Absage: Man sei „in der Lage, allen Langzeitarbeitslosen ein Angebot zu machen“. Es gebe daher keine Notwendigkeit, die Notstandshilfe wieder anzuheben. (3.10. Österreich S. 18; 2.10. Ö1-„Im Journal zu Gast“)

Verkehrsinvestitionen 2020: 2,8 Mrd. für Schiene, 1,1 Mrd. für Straße

Der Rechnungshof hat sich die Verkehrsinfrastruktur des Bundes angesehen und die Investitionen in die hochrangige Infrastruktur aufgelistet. Demnach wurden im Vorjahr 2,763 Mrd. Euro für die Schienen-Hauptstrecken aufgewendet, 1,074 Mrd. für Autobahnen und Schnellstraßen und 6,4 Mio. Euro für die Donau. Verglichen mit 2016 legten die Investitionen in die Bahn-Haupttrassen in vier Jahren um 22 Prozent und auf der Straße um 18,6 Prozent zu. Die Wasserstraßen in Österreich umfassen 360 Kilometer. Das Schienennetz hat eine Länge von 5.650 Kilometern, die Straßen schlängeln sich über 127.498 Kilometer, wobei die Autobahnen und Schnellstraßen eine Länge von insgesamt 2.242 Kilometern erreichen. (2.10. Volksblatt S. 19)

Inflation dürfte im September 3,2 Prozent betragen haben

Die Teuerung bleibt in Österreich hoch. Die Inflationsrate dürfte im September bei 3,2 Prozent liegen, erklärte die Statistik Austria in ihrer Schnellschätzung. Auch im August lag die Rate vorläufig bei 3,2 Prozent. Die weiter hohe Inflation sei insbesondere durch die im Vorjahr niedrigen Energie- und Treibstoffpreise bedingt, doch habe sich der im Frühjahr begonnene starke Inflationsanstieg im September nicht mehr fortgesetzt, so Statistik-Chef Tobias Thomas. Die Details zur Preisentwicklung im September will die Statistik Austria am 20. Oktober veröffentlichen. (2.10. Alle TZ)

Zahl der Lehranfänger nimmt wieder zu 

Im Herbst haben wieder mehr Menschen eine Lehre begonnen: Die Zahl der Lehranfänger in den Ausbildungsbetrieben stieg den Angaben zufolge mit Stichtag 30. September auf 30.263, ein Plus zum Vorjahr von 4,4 Prozent. Ende August gab es noch ein Minus von 0,7 Prozent. Über alle Lehrjahre verteilt gab es zuletzt 101.560 Auszubildende. Das sind nur um 0,1 Prozent weniger als 2020. Es mangle vielerorts an geeigneten Bewerbern. (2.10. Presse S. 18)

Euro-Inflation auf höchsten Stand seit 13 Jahren gestiegen

Die Inflation im Euroraum ist im September auf den höchsten Stand seit 13 Jahren gestiegen. Die Verbraucherpreise seien gegenüber dem Vorjahr um 3,4 Prozent gestiegen, teilte das Statistikamt Eurostat mit. Im August war die Teuerungsrate noch bei 3,0 Prozent gelegen. Höher war die Inflation zuletzt im September 2008. Besonders stark verteuerte sich im September erneut Energie, die 17,4 Prozent teurer war als ein Jahr zuvor. Preise für Industriegüter stiegen um 2,1 Prozent. (2.10. Alle TZ)

IV-Mitglieder in den Medien

Miba will mit Technologien für Umweltbereich wachsen

Die Miba AG mit Sitz in Laakirchen will den Umsatz von zuletzt 900 Mio. Euro bis 2027 auf 1,5 Mrd. Euro erhöhen. Die Expansion soll vor allem mit Technologien für den Umweltbereich gelingen. „Wir wollen bei erneuerbaren Energien unsere Technologie einbringen“, erklärt Vorstandsvorsitzender F. Peter Mitterbauer. Schon jetzt werden etwa Gleitlager und Bremsen für Windräder erzeugt, auch bei Batterien hat man Know-how zugekauft. „Wir planen, Produkte für alles rund um e-Mobility anzubieten.“ Ein dreistelliger Millionenbetrag ist für Zukäufe vorgesehen, derzeit wird weltweit der Markt sondiert. „Das können Unternehmen mit 50 bis 150 Mio. Euro Umsatz sein. Wichtig ist, dass sie technologisch zu uns passen“, erklärt der Miba-Chef. Aktuell macht das Unternehmen 40 Prozent des Umsatzes mit Autozulieferungen. Derzeit gibt es weltweit 31 Standorte, neben Österreich sind in der Slowakei, China, den USA und Indien die größten. „Der Facharbeitermangel ist überall ein Problem. Bei uns werden aktuell mehr als hundert Mitarbeiter gesucht, auch Ingenieure und IT-Personal“, so Mitterbauer. (2.10. Alle TZ)

Heldeco als Innovationsvorreiter in der mitteleuropäischen Metallverarbeitung

Das vor 30 Jahren gegründete steirische Familienunternehmen Heldeco fertigt Spezialteile für Industriezweige und spektakuläre Projekte rund um den Globus. „Es gibt kaum einen Kontinent, auf dem von uns gefertigte Teile nicht eingesetzt werden“, sagt der geschäftsführende Gesellschafter Helmut Dettenweitz. Gerade läuft in Turnau die Produktion von Antriebskomponenten für einen Offshore-Windpark in Asien an. Das sichert die Arbeitsplätze am Standort ab „und ist ein Beitrag zur CO2-neutralen Energiegewinnung“, betont Dettenweitz. Unlängst lieferte Heldeco vier Tonnen schwere Scheiben mit einem Durchmesser von 3,2 Metern für die Offshore-Kranindustrie aus. Anfang des Jahres verließ mit einem 40 Meter langen Bauteil das längste je von Heldeco produzierte Stück den Betrieb. Heute sieht sich das Unternehmen als Innovationsvorreiter in der mitteleuropäischen Metallverarbeitung. (2.10. Kleine S. 32)

Grabher Group punktet mit „Smart Textiles“-Projekten

Was aus guten Ideen entstehen kann, zeigt Günter Grabher, Geschäftsführer und Inhaber der Grabher Group, der mit seinen „Smart Textiles“-Projekten regelmäßig aufhorchen lässt. Zu Beginn der Pandemie preschte der Textilpionier mit Atemschutzmasken „Made in Vorarlberg“ vor: Gemeinsam mit einem Konsortium von Vorarlberger Unternehmen produzierte er innert kürzester Zeit wiederverwendbare Atemschutzmasken für den medizinischen Bereich. Erst vor kurzem hat er in eine 5,6 Mio. Euro teure Anlage zur Herstellung von Filtervlies, u. a. zur Produktion von FFP2- und OP-Masken, investiert. „Gemeinsam Lösungen zu entwickeln, gehört zu den Stärken Vorarlbergs. Tatsächliche Innovation kann meines Erachtens nie im Alleingang, sondern nur in Kooperation mit anderen Firmen und Branchen umgesetzt werden“, ist Grabher überzeugt. An der Investition in Know-how und Forschung sowie an der Stärkung der regionalen Wertschöpfung will er auch künftig festhalten. „Hier muss ein Umdenken stattfinden. Die Pandemie hat uns gezeigt, wie wichtig es ist, Dinge autonom zu realisieren.“ (2.10. VN D2)

Zumtobel will mit Lichtlösungen zu positiver Arbeitsumgebung beitragen

„Eine gute Lichtlösung trägt zu einer positiven Arbeitsumgebung bei“, sagt Alfred Felder, Vorstandsvorsitzender der Zumtobel Group, die sich als Teil eines zukünftigen Netzwerkes versteht, das Veränderungsthemen vorantreibt. „Wir nutzen Synergieeffekte, indem wir verstärkt Experten, Bereiche, Standorte und Qualifikationen vernetzen.“ Neben den richtigen Technologien, die Voraussetzung für eine standortunabhängige Zusammenarbeit seien, zähle auch die Gestaltung eines flexiblen Arbeitsraumes zu den Erfolgsfaktoren. Dazu Felder: „Natürlich sehen wir hier auch unsere Lichtlösungen, die den Menschen bei seiner Tätigkeit unterstützen und zu einer positiven Arbeitsumgebung beitragen.“ Mittelfristiges Ziel sei es, Arbeitskonzepte greifbarer zu machen und Schritt für Schritt in den Arbeitsalltag der Zumtobel Group zu integrieren. Aktuell arbeitet das Unternehmen zum Beispiel an einem grundsätzlichen Konzept, um flexibles Arbeiten zu ermöglichen, je nach Tätigkeitsbereich. (2.10. VN D1)

Ölz-Backwaren sind „oft länger gut“

Lebensmittel sind häufig über das gesetzliche Datum der Mindesthaltbarkeit hinaus noch gut und genießbar. Der Dornbirner Backwarenhersteller Ölz macht nun direkt auf den Verpackungen darauf aufmerksam: Mit dem Zusatz „Schauen, Riechen, Probieren“ werden Konsumierende künftig auf allen Ölz-Super-Soft-Sandwich-Verpackungen sensibilisiert bzw. ermutigt, vermehrt ihre Sinne einzusetzen, um so der Lebensmittelverschwendung vorzubeugen. Damit wird die „Oft Länger Gut“-Kampagne des Unternehmens „Too Good To Go“ unterstützt und ein Beitrag zum wertschätzenden Umgang mit Lebensmitteln geleistet. (2.10. VN D5)

Alpla übernimmt deutsches Recyclingunternehmen

Der Vorarlberger Kunststoffverpackungs- und Recyclingspezialist Alpla aus Hard übernimmt das deutsche Unternehmen BTB PET Recycling. Das in Nordrhein-Westfalen ansässige Unternehmen verarbeitet mit 35 Mitarbeitern pro Jahr 200.000 Tonnen gebrauchte PET-Flaschen zu Granulat, aus dem neue Vorformlinge für PET-Flaschen werden. Die Akquisition ebne den Zugang zum deutschen Bottle-to-Bottle-Kreislauf, bei dem Flaschen sortiert, zerkleinert und gewaschen werden und in einem Schmelzprozess zu lebensmitteltauglichem Recycling-PET-Granulat (rPET) aufbereitet werden, teilte Alpla mit. (2.10. SN S. 21, VN D1, NVT S. 23)

Doppelte Auszeichnung für Flextronics International

Das Weltwirtschaftsforum World Economic Forum (WEF), in Kooperation mit McKinsey, zeichnete die Kärntner Flextronics International GmbH aus Althofen als „Lighthouse“ (Leuchtturm) aus. Ein „Lighthouse“ ist weltweit führend im Einsatz von Industrie-4.0-Technologien sowie in der Umsetzung intelligenter und nachhaltiger Lösungen. „Flex Althofen ist stolz, Teil dieses exklusiven globalen Netzwerkes zu sein“, erklärte Flex-Althofen-Geschäftsführer Martin Reiner, „denn es gibt insgesamt nur 90 Lighthouse-Fabriken, darunter ausschließlich Big Player wie BMW, GE, Bosch oder Novo Nordisk“. Außerdem wurde Flex Althofen beim „Staatspreis Unternehmensqualität“ als exzellentes Unternehmen sowie mit dem Sonderpreis der Jury „Bester Newcomer“ ausgezeichnet. Verliehen wurde der Preis vom Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort in Kooperation mit der Quality Austria. Flex Althofen beeindruckte die Jury durch das „exzellente Niveau“, welches bereits bei der ersten Teilnahme präsentiert wurde. (2.10. Kleine/Kärnten S. 31)

Hasslacher zählt zu den bestgeführten Unternehmen der Republik

Die Kärntner Hasslacher-Gruppe mit Sitz in Sachsenburg wurden als „Austria’s Best Managed Company“ ausgezeichnet und zählt somit zu den bestgeführten Unternehmen der Republik. Mit dem Award zeichnen Deloitte und die Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien „hervorragend geführte mittelständische Unternehmen“ mit mehr als 100 Mio. Euro Umsatz aus. „Wir freuen uns, dass wir die hochkarätige Jury überzeugen konnten und sind stolz auf diesen Preis“, betonte Franz Meließnig, CFO der Hasslacher-Gruppe. „Nachhaltige Führung und eine zukunftsorientierte Strategie sind für den langfristigen Erfolg wichtig. Deshalb freuen wir uns über die Auszeichnung“, erklärte Christoph Kulterer, CEO und Eigentümer der Hasslacher-Gruppe, Weltmarktführerin im Bereich Brettschichtholz. (2.10. Kleine/Kärnten S. 30-31)

Auszeichnung für steirische Paradeunternehmen

Hohe Auszeichnung für die Sattler AG, traditionsreicher steirischer Hersteller von Spezialtextilien mit Sitz in Gössendorf. Nachdem das Unternehmen kürzlich den Exportpreis gewinnen konnte, wurde man nun als „Best Managed Company“ prämiert. Auch die Knapp AG und die Saubermacher Dienstleistungs AG wurden ausgezeichnet. (4.10. Kleine S. 19)

Generali-Group arbeitet mit Green-Tech-Start-up zusammen

Die Generali-Group setzt auf Nachhaltigkeit und widmet sich speziell den Klein- und Mittelbetrieben, wie Österreich-Vorstand Gregor Pilgram ausführt. „Österreich ist sehr umweltbewusst. Die Ansätze sind dieselben wie in der EU, aber es gibt die treibende Kraft der KMU. Wir kooperieren mit dem österreichischen Green-Tech-Start-up Glacier, da kommen kleinere und größere Unternehmen zum Klimaschutz zusammen.“ Mit gravierenden Änderungen für die Versicherungswirtschaft rechnet er nicht, „es geht aber Schritt für Schritt in Richtung Umwelt und Nachhaltigkeit“, In der Kapitalveranlagung sei die Versicherungswirtschaft im Vergleich zu anderen Branchen bereits heute stark, bei den Portfolio gehe es in Richtung Dekarbonisierung. (4.10. Kleine S. 18-19)

Baja-Beteiligung an KTM geht an Pierer Mobility

Die indische Bajaj-Gruppe bringt ihren Anteil am oberösterreichischen Motorradbauer KTM in die Pierer-Gruppe von Stefan Pierer ein. Nun hält Pierer Mobility mit Hauptsitz in Wels an der operativen KTM 98,2 statt wie bisher 51,7 Prozent. (2.10. OÖN S. 14)