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05.10.2021

Pressezusammenfassung, 05.10.2021
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IV in den Medien

Knill: KöSt-Senkung stärkt und attraktiviert Wirtschaftsstandort

IV-OÖ unterstützt Sozialpartner-Papier zur Erhöhung der Frauenbeschäftigung

Allgemein

Corona-Gratistests bleiben bis Ende März

Arbeitslosengeld: Zumutbarkeitsregeln anfangs im unteren Mittelfeld

Firmeninsolvenzen bleiben weiter niedrig

Welthandel: WTO erhöhte Prognosen für 2021 und 2022

IV-Mitglieder in den Medien

Infineon stellt mit „DIGI-Lab“ in Wolfsberg die Weichen für die Zukunft

GoodMills Group eröffnete größte Mühle in Deutschland

Hirtenberger-Gruppe: Umbenennung in Orasis Industries Holding

Aktienumsatz an Wiener Börse stieg deutlich

Cree Buildings jetzt auch mit Partner in Spanien vertreten

Wellpappe Austria Award 2021: Preisregen für Rondo Ganahl

Neue Eigentumsverhältnisse bei Alpine Equity Holding

A1 startet neue Mobilfunk-Marke für Studenten

IV in den Medien

Knill: KöSt-Senkung stärkt und attraktiviert Wirtschaftsstandort

Die Industriellenvereinigung (IV) sieht im Zuge der ökosozialen Steuerreform bei der Körperschaftsteuer (KöSt), die erstmals seit 16 Jahren bis 2024 auf 23 Prozent gesenkt werden soll, einen wichtigen Schritt. „Es bringt eine Stärkung und Attraktivierung des Wirtschaftsstandortes. Das kommt den Menschen in diesem Land zugute“, betonte IV-Präsident Georg Knill. Starke Unternehmen würden eine Vielzahl von gut bezahlten und nachhaltigen Jobs bieten. „Das ist die Basis für den Wohlstand in unserem Land“, so Knill. (4.10. ORF-„ZIB1“)

IV-OÖ unterstützt Sozialpartner-Papier zur Erhöhung der Frauenbeschäftigung

„Der Mangel an Arbeitskräften ist das mit Abstand größte Problem für den Wirtschaftsstandort Oberösterreich. Ein weiteres Wachstum wird in den nächsten Jahren nur möglich sein, wenn es uns gelingt, die vorhandenen Potenziale am oberösterreichischen Arbeitsmarkt besser auszunutzen“, sagt IV-OÖ-Geschäftsführer Joachim Haindl-Grutsch. Frauen würden dabei eine entscheidende Rolle spielen, weil in ihrer Bildungs- und Berufskarriere mehrere Hindernisse vorhanden seien, die zu erheblichen Nachteilen führen könnten. Dies beginne bei der Bildungs- und Berufsorientierung im Schulalter, wenn Frauen traditionelle Ausbildungswege einschlagen, die ihre Chancen am Arbeitsmarkt verringern. „Später bedeutet Teilzeitarbeit häufig, dass Frauen nicht entsprechend ihrer Qualifikationen eingesetzt werden und Aufstiegschancen eingeschränkt sind. Teilzeit äußert sich dann auch in niedrigen Pensionsansprüchen, was durch einen oft vorzeitigen Pensionsantritt noch weiter verstärkt wird“, so Haindl-Grutsch. Aus diesem Grund hat die IV-OÖ proaktiv dazu beigetragen, dass ein gemeinsames Sozialpartner-Papier zu diesem Thema erstellt wurde, welches auf Basis einer umfassenden Analyse der Ist-Situation entsprechende Ziele und Maßnahmen ableitet. (OÖN S. 10, Volksblatt S. 21, orf.at; 4.10. Oberösterreich heute)

Allgemein

Corona-Gratistests bleiben bis Ende März

Die Corona-Tests bleiben kostenlos, und das bis Ende März 2022. Das hat das Gesundheitsministerium bestätigt. Ein entsprechender Finanzierungsbeschluss ist im heutigen Gesundheitsausschuss vorgesehen. Die Gratis-Selbsttests aus den Apotheken laufen dagegen mit Ende des Monats aus. In einer schriftlichen Stellungnahme des Gesundheitsressorts heißt es, das Ministerium habe sich in den letzten Wochen unter Einbindung von Experten intensiv mit der Frage der Kostenfreiheit von Corona-Tests in Österreich beschäftigt und sei dabei zum Ergebnis gekommen, dass aus aktueller Sicht eine Weiterführung dieser bestehen bleiben sollte. Sämtliche Corona-Maßnahmen, so auch die Testungsmodalitäten, würden weiter laufend evaluiert und gegebenenfalls an die Situation angepasst. Eigentlich wäre die Finanzierung der Gratis-Tests im Oktober ausgelaufen. (Alle TZ)

Arbeitslosengeld: Zumutbarkeitsregeln anfangs im unteren Mittelfeld

In der Debatte rund um verschärfte Zumutbarkeitsregeln zeigt ein OECD-Vergleich, dass Österreich bei den Anforderungen an Arbeitslose zunächst im unteren Mittelfeld liegt. Auch im Vergleich mit den meisten oft als Vorbilder genannten nordischen Ländern ist Österreich bei der Vergabe und Kontrolle von Arbeitslosengeld weniger streng. Auch Mobilität und Verfügbarkeit wird in Österreich weniger eingefordert als in vielen anderen Ländern. Beim Umgang mit Arbeitslosen, die Notstandshilfe beziehen, ist Österreich hingegen strenger als die nordischen Länder – das ist möglicherweise darauf zurückzuführen, weil in Österreich kaum ein Unterschied zwischen Arbeitslosigkeit und Notstandshilfe besteht. (OÖN S. 10, Volksblatt S. 20, Österreich S. 8)

Firmeninsolvenzen bleiben weiter niedrig

Firmeninsolvenzen bewegen sich weiterhin auf einem niedrigen Niveau, da die Betriebe mit staatlicher Erlaubnis die Rückzahlung ihrer Schulden wegen der Corona-Pandemie weiter hinauszögern können. In den ersten drei Quartalen gab es lediglich 1.814 Fälle, im Vergleich zum letzten „normalen“ Jahr 2019 entspricht das einem Minus von 52 Prozent, wie die Kreditschützer des KSV1870 berichteten. (Krone S. 9, Kleine S. 28, OÖN S. 10)

Welthandel: WTO erhöhte Prognosen für 2021 und 2022

Der globale Warenaustausch hat nach Angaben der Welthandelsorganisation (WTO) im ersten Halbjahr 2021 das Niveau von vor der Pandemie übertroffen und ist auf neue Höchstmarken geklettert. Aus diesem Grund passte die WTO ihre Welthandelsprognosen für 2021 und 2022 nach oben an. Die WTO schätzt nun, dass das Handelsvolumen im Gesamtjahr 2021 um 10,8 Prozent wächst. Im März waren plus acht Prozent im Jahresvergleich vorhergesagt. Für das kommende Jahr geht die WTO von plus 4,7 Prozent aus. Im Corona-Jahr 2020 war der weltweite Warenhandel noch um 5,3 Prozent geschrumpft. (Standard S. 18, WZ S. 10, TT S. 20)

IV-Mitglieder in den Medien

Infineon stellt mit „DIGI-Lab“ in Wolfsberg die Weichen für die Zukunft

Infineon hat an der HTL in Wolfsberg mit dem „DIGI-Lab“ ein Arbeits-, Experimentier- und Lernlabor ermöglicht, in dem digitale Technologien mit praxisnahen Themen verknüpft werden. Durch die Ausstattung mit modernster Roboter-Technik, 3D-Druckern und digitalen Chip-Bausätzen haben die Technik-Talente die Möglichkeit, an konkreten Fragestellungen aus der Industrie zu arbeiten. Eine fünfstellige Summe wurde dafür von Infineon in die Schule investiert. „Damit gehen wir die großen Herausforderungen der Digitalisierung und des Fachkräftemangels aktiv und pragmatisch an“, erklärte Sabine Herlitschka, Vorstandsvorsitzende von Infineon Austria, bei der gestrigen Eröffnung. Umgesetzt wird das „DIGI-Lab“ im Rahmen der Smart Learning-Initiative, die seit 2019 läuft. (Krone/Unterkärnten S. 27, Kleine/Lavanttal S. 24)

GoodMills Group eröffnete größte Mühle in Deutschland

Mit der Castellmühle hat die GoodMills Group am Montag im Krefelder Rheinhafen in Nordrhein-Westfalen ihren neuesten Produktionsstandort eröffnet. Mehr als 80 Mio. Euro wurden investiert. Die neue Anlage erfülle modernste Standards, so Josef Pröll, Generaldirektor von Leipnik-Lundenburger Invest (LLI). Gleichzeitig betonte er, dass die Mühle in Krefeld die größte Einzelinvestition der Mühlengruppe sei. Man wolle damit die führende Position der Gruppe in Europa festigen und weiter ausbauen. Erwin Hameseder, Aufsichtsratspräsident und Obmann der Raiffeisen-Holding NÖ-Wien, sagte, dass gerade die Corona-Krise gezeigt habe, wie wichtig der Erhalt der Selbstversorgungsfähigkeit in Europa sei. Raiffeisen werde sich in den kommenden Jahren intensiver damit beschäftigen. Die Castellmühle ist nicht nur die mit Abstand größte Getreidemühle von GoodMills, sondern gehört mit einer jährlichen Gesamtvermahlungskapazität von rund 408.000 Tonnen Getreide zu den bedeutendsten und derzeit neuesten Mühlenstandorten in ganz Europa. (Kurier S. 10)

Hirtenberger-Gruppe: Umbenennung in Orasis Industries Holding

Die Hirtenberger-Gruppe hat sich mit einem umfassenden Re-Branding von der Traditionsmarke getrennt und in Orasis Industries Holding GmbH unbenannt. Die Division Pyrotechnik mit den Geschäftsbereichen Automotive, Pyrotechnic Solutions und Metal Processing tritt ab sofort unter Astotec auf. Es werde ein „neues Kapitel“ aufgeschlagen, berichtete CEO Manfred Pock. Ein „Neustart für die alte Hirtenberger“ stehe an. Automotive sei der größte Geschäftsbereich bei Astotec, führte der CEO aus. An Neuerungen nannte er Sicherheitskomponenten für E-Autos, zu denen die Batterietrennung vom Rest des Fahrzeuges bei Unfällen und pyrotechnische Kurzschließer zählten. (Alle TZ)

Aktienumsatz an Wiener Börse stieg deutlich

Der Umsatz von Handelsteilnehmern an der Wiener Börse AG legte vom ersten bis zum dritten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 5,8 Prozent auf 54,96 Mrd. Euro zu. Der durchschnittliche Monatsumsatz liege mit 6,1 Mrd. Euro auf dem höchsten Stand in zehn Jahren, teilte die Wiener Börse mit. (OÖN S. 9, VN D1)

Cree Buildings jetzt auch mit Partner in Spanien vertreten

Das Dornbirner Technologie- und Beratungsunternehmen Cree Buildings und das spanische Bauunternehmen ACR arbeiten künftig zusammen, um nachhaltiges Bauen in Spanien zu forcieren. Durch die Partnerschaft erhält ACR vollen Zugang zu den modularen Verfahren für den Holz-Hybrid-Bau von Cree und zu seinem globalen Netzwerk. Da das System von Cree bereits im benachbarten Portugal und in anderen europäischen Ländern umgesetzt wurde, verfüge ACR zusätzlich über ein bereits genehmigtes und anerkanntes Konzept, um die Projekte in Spanien schneller voranzutreiben. (VN D2)

Wellpappe Austria Award 2021: Preisregen für Rondo Ganahl

Stephan Kaar vom Frastanzer Verpackungsunternhmen Rondo Ganahl konnte als Sprecher des Forum Wellpappe Austria gleich drei von sechs Preisen an Mitarbeiter seines Unternehmens überreichen. In der Kategorie Wellpappe Kreativ gewann die „Kreativbox Entfalte deine Möglichkeiten“ von Steirerpack. Sieger in der Kategorie Wellpappe Konstruktiv wurde DS Smith Packaging Austria für einen Schallabsorber aus Wellpappe. Das monumentale Grayl Display, hergestellt von Rondo Ganahl St. Ruprecht, geht als Sieger in der Kategorie Wellpappe Displays hervor. Die Kategorie Wellpappe Point-of-Sale gewann Mondi Grünburg mit der Toolbox XL, eine Transportverpackung für zwölf besondere Bierspezialitäten. Gewinner in der Kategorie Wellpappe nachhaltig wurde Rondo Ganahl St. Ruprecht für die MC-Box, die revolutionäre Export-Verpackung für schwere Güter. Die Kategorie Nachwuchs geht heuer an die Rondo Ganahl Frastanz mit ihrem Jungdesigner Alexander Erath, der auch das Public Voting für seine Verpackung Feuerholz-Spender mit Tragegriff gewann. (VN D2)

Neue Eigentumsverhältnisse bei Alpine Equity Holding

Der Investmentberater und Investor Omer Rehman hat sich jetzt zur Gänze aus dem Fondsmanagement- und Private-Equity-Beratungsunternehmen Alpine Equity in Bregenz zurückgezogen. Seine Anteile bei der Alpine Equity Holding GmbH hat jetzt die Clemetia Beteiligungsverwaltungs GmbH übernommen. Dieses Unternehmen gehört dem geschäftsführenden Gesellschafter Harald Pöttinger, der u. a. auch Geschäftsführer der Alpine Equity Management GmbH ist. Die Geschäfte bei der Alpine Equity Management führt Pöttinger zusammen mit seinem Sohn Ralph Pöttinger. (VN D2, NVT S. 20)

A1 startet neue Mobilfunk-Marke für Studenten

Am Montag hat die A1 Telekom Austria AG eine neue Mobilfunk-Marke unter dem Namen „Xoxo“ gestartet. Diese richtet sich ausschließlich an Studierende. Angeboten werden Tarife mit viel Datenvolumen zu günstigen Preisen. Die Mobilfunk-Marke beinhaltet keine Zusatzgebühren und keine Bindung. (Heute S. 6, Österreich S. 26)