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05.11.2021

Pressezusammenfassung, 05.11.2021
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IV in den Medien

Industrie: Stabile Konjunktur trotzt Vielzahl von Störfaktoren

Neumayer zu Metaller-KV: Verhandlungen mit Vernunft und Augenmaß

Pochtler: Neue Arbeitswelt, neue Herausforderung

IV-Vorarlberg: Stabiles Stimmungsbild trotz unsicherer Zukunftsaussichten

IV-Vorarlberg stellt neue Talk-Reihe „Weitblick“ vor

Allgemein

Corona-Ampel: Ganz Österreich auf Rot geschaltet

2,5G am Arbeitsplatz: Bundesweite PCR-Testmöglichkeit für Fachkräfte unverzichtbar

E-Control: Anlagen-Genehmigungsverfahren möglichst zügig über die Bühne bringen

Arbeitsmarkt: AMS hilft Selbstständigen bei Neuorientierung

Eurozone: Erzeugerpreise steigen mit Rekordtempo

IV-Mitglieder in den Medien

AT&S-Umsatz im Halbjahr rund ein Drittel höher, Ausblick angehoben

Verbund mit kräftigem Gewinnplus in ersten neun Monaten

NXP mit Millionen-Bekenntnis zu Gratkorner Standort

Andritz erhielt Auftrag in hoher dreistelliger Millionenhöhe

Austrotherm übernimmt tschechischen EPS-Hersteller

Salzburg Airport: „Impf-Air“ landet am Dienstag

„People‘s“ baut Wien-Verbindungen weiter aus

CO2-Kompensation bei Gebrüder Weiss

Drei Alpla-Werke sind klimaneutral

ÖBB: Startschuss für neue Lehrlings-Kampagne

Fohrenburger setzt weiter auf Bio-Bier

IV in den Medien

Industrie: Stabile Konjunktur trotzt Vielzahl von Störfaktoren

Die Ergebnisse der aktuellen IV-Konjunkturumfrage weisen auf eine fortgesetzte konjunkturelle Erholung auch im kommenden Jahr hin: „Zwar verringert sich die Expansionsdynamik im Vergleich zum heurigen Jahr erheblich. Doch das ist kein Selbstläufer. Eine Vielzahl von Störfaktoren ist vorhanden“, fasste IV-Generalsekretär Christoph Neumayer die aktuelle konjunkturelle Situation zusammen. Einer jener Störfaktoren seien die massiv gestiegenen Energie- und Rohstoffkosten, die sich zunehmend als Erholungsbremse erweisen und damit einen rascheren Abbau der Arbeitslosigkeit verhindern. Unternehmen kommt damit außerdem ein gewisser Spielraum für Investitionen abhanden“, so Neumayer. „Wir profitieren derzeit von einer soliden Erholungsdynamik und sehen dadurch einen sehr ermutigenden Rückgang der Arbeitslosigkeit. Umso mehr gilt es nun alles zu tun, um diese erfreuliche Entwicklung stabil zu halten, indem wir die Liquidität und Investitionsfähigkeit der Unternehmen vor Unwägbarkeiten absichern“, so der IV-Generalsekretär. „Hinter der Überschrift einer fortgesetzten Konjunkturerholung verbergen sich große Herausforderungen für die Unternehmen“, merkte IV-Chefökonom Christian Helmenstein an. Angesichts nach wie vor bestehender Reisebeschränkungen seien selbst die epidemiologisch motivierten, regulatorischen Beschränkungen noch nicht zur Gänze überwunden, sodass die österreichische Exportwirtschaft nicht vor dem kommenden Jahr mit einer Rückkehr zur Normalität rechnen könne. „Das betrifft insbesondere den Fernhandel“, so Helmenstein. Kostenseitig sehen sich die Unternehmen mit enormen Preissteigerungen für Industrierohstoffe und Energie, zum Teil auch mit Verfügbarkeitsengpässen bei Intermediärgütern, insbesondere Halbleitern, aber auch anderen Vorprodukten, konfrontiert. „Und nicht zuletzt ist der wie erwartet auftretende Fachkräftemangel nur der Vorbote eines demografischen Gezeitenwechsels, welcher in den kommenden Jahren einen allgemeinen Arbeitskräftemangel mit sich bringen wird“, wie Helmenstein betonte. (Alle TZ; 4.11. kurier.at, derstandard.at) 

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Neumayer zu Metaller-KV: Verhandlungen mit Vernunft und Augenmaß

Die Metalltechnische Industrie (FMTI) hat anlässlich des zweiten Tages von Warnstreiks in der Metallindustrie während der laufenden Kollektivvertragsverhandlungen noch einmal ihr Angebot dargelegt: 2,75 Prozent Erhöhung der KV- und IST-Löhne und Gehälter sowie eine Erhöhung bei Lehrlingsentgelten und Schichtzulagen. Das macht unterm Strich ein Plus von 3,2 Prozent. IV-Generalsekretär Christoph Neumayer richtete einen „Appell der Vernunft“ an die Arbeitnehmerseite. Die Konjunktur laufe stabil, doch die Erholung sei kein Selbstläufer. Das Angebot des FMTI sei fair. Man müsse das Gesamtpaket sehen. „Es gibt keinen Grund, in Warnstreiks oder noch schärfere Maßnahmen zu gehen", so Neumayer. (Alle TZ; 4.11. ZIB 13, orf.at, kurier.at, diepresse.at, derstandard.at)

Pochtler: Neue Arbeitswelt, neue Herausforderung

„Die Welt der Arbeit ist in einer Phase rasanter Veränderungen, und zwar nicht erst seit der Corona-Pandemie. Eine besondere Challenge ist dabei der Fachkräftemangel, der sich immer mehr zum allgemeinen Arbeitskräftemangel auszuwachsen droht“, sagt IV-Wien-Präsident Christian C. Pochtler. Hier seien alle, insbesondere auch die Politik, gefordert, mit geeigneten Maßnahmen entgegenzuwirken – sei es bei der Aus- und Weiterbildung, der qualifizierten Zuwanderung oder den großen Strukturbaustellen „Arbeitsmarkt“ und „Pensionen“. Aber, so Pochter, die Herausforderungen im „War for Talents“ würden inzwischen noch viel tiefer gehen. Denn die Pandemie habe einen Mentalitätswandel beschleunigt, der sich schon lange abzeichne. „Die Erwartungen der Menschen an ihre Arbeit verändern sich, Themen wie Home Office, Vereinbarkeit von Familie und Beruf oder Diversität werden immer wichtiger. Der Wettbewerb um die Besten und Engagiertesten findet nicht mehr primär über das Gehaltskonto statt. Unternehmenskultur und soziale Verantwortung werden zu mindestens ebenso entscheidenden Faktoren“, so der IV-Wien-Präsident. „Wie die Unternehmen mit dieser viel beschworenen „New World of Work“ umgehen, wird zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor für Standort und Gesellschaft werden.“ (Krone S. 27)

IV-Vorarlberg: Stabiles Stimmungsbild trotz unsicherer Zukunftsaussichten

Gemäß der aktuellen Konjunkturumfrage der IV-Vorarlberg und der Sparte Industrie der Wirtschaftskammer Vorarlberg ist der Geschäftsklimaindex der Vorarlberger Industrie geringfügig im Vergleich zum zweiten Quartal gesunken. Nach +44,5 Prozentpunkten im zweiten Quartal ist der Geschäftsklimaindex mit +44 Prozentpunkten für das dritte Quartal stabil, mit leicht negativer Tendenz. Das liegt vor allem daran, dass die derzeitige Geschäftslage, der Auftragsbestand und die Auslandsaufträge zwar weiterhin solide sind, aber eine zunehmende Unsicherheit gegeben ist. Für IV-Vorarlberg-Geschäftsführer Christian Zoll spiegle die solide Einschätzung der Vorarlberger Industrie über die aktuelle Geschäftslage die positive Stimmung nach dem historischen Einbruch durch die Corona-Pandemie wider. „Vor allem der starke Anstieg in der Bewertung der Auslandsaufträge zeigt aber, dass das gute Fundament auf dünnem Eis steht.“ Die größten Wachstumshemmnisse für die Vorarlberger Industrie seien neben dem herrschenden Arbeitskräftemangel die aktuell stark beeinträchtigten Lieferketten, steigende Rohstoffpreise und die eingeschränkte Verfügbarkeit von Rohmaterialien für die Produktion. (Krone/Vorarlberg S. 22, VN D2, NVT S. 20-21)

IV-Vorarlberg stellt neue Talk-Reihe „Weitblick“ vor

Im Herbst 2021 bringt die IV-Vorarlberg mit der Gesprächs-Reihe „Weitblick“ ein neues Format nach Vorarlberg. Seit einigen Wochen ist am Himmel über dem Rheintal ein roter Heißluftballon mit der Aufschrift „Für die Menschen da“ zu finden. Der Ballon steht symbolisch für die gleichnamige Kampagne der IV-Vorarlberg, die die Bedeutung der Industrie für den Standort Vorarlberg und die hier lebenden Menschen hervorheben soll. In der Serie „Weitblick“ diskutieren in vier Gesprächen jeweils zwei vermeintliche Gegenspieler aus der Industrie und verschiedenen Gesellschaftsbereichen im Korb des Ballons – hoch über Vorarlberg. „Wir wollen den Zusehern in der Talkreihe Weitblick neue Denkanstöße liefern, indem wir scheinbare Gegenpositionen zusammenbringen und versuchen, mit unseren Gästen das Gemeinsame vor das Trennende zu stellen“, sagt IV-Vorarlberg-Geschäftsführer Christian Zoll, der die Gespräche moderiert. In vier Episoden wird über die Themen gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen, Klimawandel, Digitalisierung und Raumplanung & Mobilität diskutiert. (Vorarlberg Online)

Allgemein

Corona-Ampel: Ganz Österreich auf Rot geschaltet

Erstmals seit Aufweichung der Kriterien ist ganz Österreich auf der Corona-Ampel wieder rot, das heißt, im gesamten Bundesgebiet herrscht sehr hohes Risiko. Wien hat bereits angekündigt, dass ab Ende kommender Woche Zutritt zu Gastronomie, körpernahen Dienstleistungen und Zusammenankünften ab 25 Personen nur erhält, wer geimpft oder genesen ist. Auch Oberösterreich verschärft seine Corona-Maßnahmen: In Gastronomie, Hotellerie, bei körpernahen Dienstleistern, in Kultureinrichtungen, Theatern, Kinos und Pflegeeinrichtungen gilt ab Montag 2,5G. Zudem werde man das PCR-Testangebot ausbauen. Heute Abend berät die Regierung mit den Landeshauptleuten über weitere Maßnahmen. Der bestehende Stufenplan soll laut Medienberichten weiterhin die Unterkante der Maßnahmen bilden. (Alle TZ)

2,5G am Arbeitsplatz: Bundesweite PCR-Testmöglichkeit für Fachkräfte unverzichtbar

Zur Diskussion über 2,5G am Arbeitsplatz betont Sigi Menz, Obmann der Bundessparte Industrie: „Allein die Impfung schützt – deshalb braucht es auch verstärkte Anreize zur Steigerung der Impfquote.“ Darüber hinaus ist für bislang Ungeimpfte eine bundesweite und kostenlose PCR-Testmöglichkeit für Fachkräfte unverzichtbar. Ein maßgeblicher Ausbau der PCR-Infrastruktur sei für die ausreichende Versorgung dringend notwendig, so Menz. Eine bundesweite Einführung von 2,5G am Arbeitsplatz wäre auch für IV-Generalsekretär Christoph Neumayer „gerade am flachen Land eine enorme Herausforderung". In diesem Zusammenhang erneuerte er daher den Aufruf der Industrie, sich impfen zu lassen. (WZ S. 2)

E-Control: Anlagen-Genehmigungsverfahren möglichst zügig über die Bühne bringen

Durch die hohen Stromgroßhandelspreise und die Umstellung auf ein neues Fördersystem gemäß dem Erneuerbaren Ausbau Gesetz (EAG) werden die Ökostromkosten für die heimischen Haushaltskunden kommendes Jahr deutlich sinken. Für Durchschnittsverbraucher mit 3.500 kWh im Jahr könnte die Belastung von heuer 110 Euro inklusive Steuern auf womöglich unter 70 Euro sinken, erklärte der Vorstand des Energieregulators E-Control. Voriges Jahr ist der Anteil des geförderten Ökostrom in Österreich von 17,7 Prozent 2019 auf 16,8 Prozent gesunken, geht aus dem neuen Ökostrombericht hervor. Der absolute Rückgang an Ökostrom spiegle auch den gesunkenen Gesamtverbrauch im Corona-Jahr wider, so E-Control-Vorstand Alfons Haber. Schließt man die – nicht geförderte – Großwasserkraft mit ein, so stammten im Vorjahr 81 Prozent des Verbrauchs im öffentlichen Netz (inklusive Pumpstrom) aus im Inland erzeugtem Ökostrom, spürbar mehr als die 78 Prozent des Vor-Corona-Jahres 2019. Bis 2030 sollen es bilanziell über das Jahr gesehen 100 Prozent sein. Die Anlagen-Genehmigungsverfahren „sollte man möglichst zügig über die Bühne zu bringen“, so Vorstandsdirektor Wolfgang Urbantschitsch. (Alle TZ)

Arbeitsmarkt: AMS hilft Selbstständigen bei Neuorientierung

Das Arbeitsmarktservice (AMS) verstärkt seine Unterstützung von Selbstständigen bei der Neuorientierung am Arbeitsmarkt. Geld gibt es bis Ende 2022 auch für Betroffene, die bisher keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld erworben haben. Das neue Programm „NeuStartHilfe“ soll sowohl den Weg zur neuen eigenen Firma als auch zu einem unselbstständigen Job ebnen. Wenn Selbstständige ohne Anspruch auf Arbeitslosengeld, die vom AMS nicht vermittelt werden können, eine Schulung machen, bekommen sie eine „Beihilfe zur Deckung des Lebensunterhalts“ als Existenzsicherung. Diese betrage bei Maßnahmen ab 25 Wochenstunden und in der Vorbereitungsphase des Unternehmensgründungsprogramms in der Regel etwa 800 Euro netto pro Monat. (SN S. 15)

Eurozone: Erzeugerpreise steigen mit Rekordtempo

Der Preisanstieg auf Herstellerebene im Euroraum hat sich erneut beschleunigt. Die Erzeugerpreise erhöhten sich im September gegenüber dem Vorjahresmonat um 16,0 Prozent, wie das Statistikamt Eurostat mitteilte. Das ist die höchste Rate seit Beginn der Währungsunion im Jahr 1999. Besonders deutlich verteuerte sich einmal mehr Energie, die 40,7 Prozent teurer war als ein Jahr zuvor. Die Erzeugerpreise ohne Berücksichtigung der Energiepreise stiegen um 8,1 Prozent. (Standard S. 17)

IV-Mitglieder in den Medien

AT&S-Umsatz im Halbjahr rund ein Drittel höher, Ausblick angehoben

Der börsenotierte Leiterplattenhersteller AT&S hat im ersten Halbjahr 2021/22 seinen Umsatz um rund ein Drittel gesteigert und erneut den Ausblick für die Kennzahl angehoben. Auch operativ (EBITDA) schnitt das Unternehmen dank des gestiegenen Umsatzes besser ab. Unterm Strich erhöhte sich das Ergebnis von 14,1 auf 18,3 Mio. Euro. Im Halbjahr legte der Umsatz um 29,7 Prozent auf 697,6 Mio. Euro zu. Von dem Umsatzplus profitierte auch das operative Ergebnis vor Abschreibungen (EBITDA), welches um 17,7 Prozent auf 130,9 Mio. Euro zulegte. Für neue Kapazitäten und Technologien hat AT&S für das laufende Geschäftsjahr ein Investitionsvolumen von bis zu 700 Mio. Euro veranschlagt. Mitte Oktober kündigte das Unternehmen zudem an, in den kommenden Jahren 500 Mio. Euro in den Ausbau des Standortes in Leoben investieren zu wollen. Im Ausblick zeigt sich der CEO Andreas Gerstenmayer optimistisch: „Die Performance im ersten Halbjahr beweist wieder einmal die positive Dynamik in unserem Sektor und dass wir konsequent die richtige Strategie umsetzen.“ Für das Geschäftsjahr 2021/22 rechnet AT&S nun mit einem Umsatzwachstum von 21 bis 23 Prozent – zuvor war die Prognose bei 17 bis 19 Prozent gelegen. (Alle TZ)

Verbund mit kräftigem Gewinnplus in ersten neun Monaten

Ein höheres Strom-Großhandelspreisniveau durch teurere Primärenergieträger und CO2-Zertifikate haben der Verbund AG bis September zu einem kräftigen Gewinnanstieg verholfen. Das EBITDA wuchs in den ersten neun Monaten um 16,3 Prozent auf 1,151 Mrd. Euro, der Nettogewinn legte um 23,0 Prozent auf 587,4 Mio. Euro zu. Das bereinigte Ergebnis stieg um 20,9 Prozent auf 566,2 Mio. Euro, teilte das Stromunternehmen mit. Laut dem erst kürzlich angehobenen Ausblick für 2021 wird vom Verbund für heuer – auf Basis einer durchschnittlichen Eigenerzeugung aus Wasser- und Windkraft im vierten Quartal sowie der Chancen- und Risikolage – ein EBITDA zwischen rund 1,49 und 1,59 Mrd. Euro und ein Ergebnis zwischen rund 740 und 810 Mio. Euro erwartet. (Alle TZ)

NXP mit Millionen-Bekenntnis zu Gratkorner Standort

Das niederländische Hightech-Unternehmen NXP investiert in Gratkorn in den nächsten fünf Jahren fast 70 Mio. Euro. So werden von 2022 bis 2025 55 Mio. Euro in Forschung und Entwicklung fließen, weitere zwölf Mio. Euro gehen in den Ausbau der Forschungslabore und die Erweiterung des Standorts. 100 neue Mitarbeiter sollen aufgenommen werden. „Die stabilen Rahmenbedingungen, das schlagkräftige Innovations-Ökosystem und vor allem unsere Mitarbeiter stimmen uns zuversichtlich, dass sich der Standort auch zukünftig bestens entwickeln kann“, sind die beiden Geschäftsführer der NXP Semiconductors Austria GmbH & Co KG, Markus Stäblein und Wolfgang Steinbauer, überzeugt. Getüftelt wird von NXP in der Steiermark etwa, wie man Autos sicher und zuverlässig per Smartphone entsperren kann – und wie man derlei Aufsperr-Berechtigungen mit anderen Personen geschickt teilen kann. (Krone/Steiermark S. 24-25, Kleine S. 36-37)

Andritz erhielt Auftrag in hoher dreistelliger Millionenhöhe

Der börsenotierte steirische Maschinenbauer Andritz hat von einem internationalen Zellstoff- und Papierproduzenten einen Auftrag im „hohen dreistelligen Millionen-Euro-Bereich“ zur Lieferung von Zellstoff-Produktionstechnologien sowie Schlüsselausrüstungen erhalten. „Auf Wunsch des Kunden sollen Auftragsdetails zum jetzigen Zeitpunkt noch vertraulich bleiben“, wurde bei Andritz betont. (4.11. boerse-express.com)

Austrotherm übernimmt tschechischen EPS-Hersteller

Der niederösterreichische Dämmstoffhersteller Austrotherm hat den tschechischen EPS-Produzenten DCD IDEAL übernommen. Der Schritt schließe „den letzten weißen Fleck in unseren Kernmärkten Zentral- und Osteuropa“, erklärte Austrotherm-Geschäftsführer Klaus Haberfellner. DCD IDEAL ist einer der führenden Hersteller von Styropor-Dämmstoffen für die Baubranche in Tschechien. Werke gibt es in Slavetin und Dynin. „Die Übernahme von DCD unterstützt die Strategie, in unsere Kernprodukte EPS und XPS weiter zu investieren“, so Haberfellner. (Krone S. 10, Kurier/NÖ S. 20)

Salzburg Airport: „Impf-Air“ landet am Dienstag

Für Ungeimpfte gibt es kommenden Dienstag ein spezielles Angebot am Flughafen Salzburg: Sie können sich in einem Airbus 319 der Eurowings ihren Stich abholen. Den Impfwilligen soll bewusst ein positives (Urlaubs-)Gefühl vermittelt werden: Sie checken ein (die Aufnahme der Daten erfolgt durch Mitarbeiter des Roten Kreuzes) und durchlaufen an einem speziellen Schalter die Sicherheitskontrollen zum Gate. Dann sind es nur noch ein paar Schritte in das Flugzeug. Sowohl vor als auch nach dem Stich seien genügend Sitzplätze für wartende „Impfpassagiere“ vorhanden – ein Blick ins Cockpit inklusive, heißt es. Bettina Ganghofer, Geschäftsführerin des Flughafens Salzburg: „Wir unterstützen gerne jede Offensive des Landes Salzburg, wenn es darum geht, unsere Bevölkerung gegen Corona zu immunisieren.“ (SN L4)

„People‘s“ baut Wien-Verbindungen weiter aus

Die Regionalfluglinie „People‘s“, die Vorarlberg und die Ostschweiz mit Wien verbindet, erweitert erneut ihren Flugplan. Ab 19. November werden zusätzliche Flüge am Freitag und Sonntag zwischen Wien und St. Gallen-Altenrhein angeboten. Damit fliegt „People’s“ wieder jeden Werktag mindestens einmal hin und zurück. „Diese Frequenzerhöhung ermöglicht insbesondere den in der Bodensee-Region ansässigen Wien-Kunden die Option, die klassische Wochenendverbindung gezielt zu nutzen“, so Thomas Krutzler, CEO der People‘s Air Group. (VN D1, NVT S. 24; 4.11. ORF Vorarlberg, krone.at)

CO2-Kompensation bei Gebrüder Weiss

Seit dem 1. November bietet der Transportdienstleister Gebrüder Weiss seinen Auftraggebern die Möglichkeit, die durch den Warentransport verursachten CO2-Emissionen bilanziell auszugleichen. Die Auftraggeber erhalten dabei einen vollständigen Überblick über den CO2-Fußabdruck ihrer Sendung – unabhängig davon, ob Straßen-, Bahn, See- oder Lufttransport. Die mithilfe der webbasierten Datenbank EcoTransIT ermittelten Emissionen werden zusammen mit den entsprechenden Ausgleichskosten auf der Frachtrechnung ausgewiesen. Die von den Kunden geleisteten Ausgleichszahlungen fließen in zertifizierte Klimaschutzprojekte auf verschiedenen Kontinenten. (SN L24)

Drei Alpla-Werke sind klimaneutral

Nach der in einem ersten Schritt deutlichen Reduktion der CO2-Emissionen konnten die deutschen Alpla-Werke Exter, Lübeck und Föritztal durch CO2-Zertifikate nach Scope 1 und 2 klimaneutral gestellt werden. Zugleich wird ein regionales Aufforstungsprojekt unterstützt. So konnten die Emissionen von gut 22.000 Tonnen CO2 im Jahr 2020 deutlich auf knapp 2.000 Tonnen im Jahr 2021 verringert werden. Die Einsparung entspricht dem CO2-Ausstoß von gut 4.400 Pkw im Normalbetrieb pro Jahr. (VN D2, NVT S. 20-21)

ÖBB: Startschuss für neue Lehrlings-Kampagne

Die ÖBB Österreichische Bundesbahnen-Holding AG nimmt jährlich rund 600 Lehrlinge auf. Um die Zielgruppe besser anzusprechen, hat das Unternehmen nun mit einer Science-Fiction-inspirierten Kampagne begonnen. Sichtbar soll sie vor allem im Internet und insbesondere auf diversen Social-Media-Kanälen sein. Auch der Bewerbungsprozess sei digitaler gestaltet worden, erklärten die ÖBB. Gleichzeitig mit der Kampagne haben die Bundesbahnen eine neue Kollektion von Berufskleidung für Lehrlinge vorgestellt. Diese soll nicht nur funktional sein, sondern die Zielgruppe auch stilistisch ansprechen. (Kurier S. 11, Heute S. 8)

Fohrenburger setzt weiter auf Bio-Bier

Die Brauerei Fohrenburg mit Sitz in Bludenz und neun Vorarlberger Biobauern setzen ihre Zusammenarbeit fort. Die beteiligten Landwirte bauen für die Vorarlberger Brauerei Bio-Braugerste an, die für das „Braumeister Bio Hofbier“ von Fohrenburger verwendet wird. Im kommenden Jahr soll die Anbaufläche im Vergleich zu heuer sogar verdoppelt werden. Fohrenburger-Geschäftsführer Wolfgang Sila zeigte sich erfreut über die Zusammenarbeit: Das „Braumeister Bio Hofbier“ sei „ein Prosit auf nachhaltige regionale Zusammenarbeit“. (NVT S. 20)