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08.04.2022

Pressezusammenfassung
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IV in den Medien

Springer: Mit Gasembargo würde Industriestandort mit einem Schlag aus dem Markt katapultiert

Ohneberg: Ein „Ja“ zu einem sofortigen Lieferstopp für russisches Gas ist weltfremd und vernichtet Arbeitsplätze

Allgemein

EU beschließt neue Russland-Sanktionen

Sicherheitspolitischer Bericht: Krieg, Pandemie und Versorgungsunsicherheit größte Risiken

Finanzminister: Senkung der Mineralölsteuer um 15 Cent möglich

Energieagentur-GF: Kohle aus Russland ist zu ersetzen

Großhandelspreise stiegen so stark wie noch nie

Fiskalrat-Präsident warnt vor schwerer Wirtschaftskrise im Falle eines Gas-Embargos

OeNB: Österreichs Banken für Kriegsfolgen gerüstet, höhere Gewinne 2021

IV-Mitglieder in den Medien

BMW Österreich 2021 mit Umsatzplus

Heinzel Group 2021 mit zweithöchstem Ergebnis der Unternehmensgeschichte

Rauch Fruchtsäfte: Alle Geschäftsfelder trugen 2021 zu Wachstum bei

RHI Magnesita eröffnet Recycling-Center im Mürztal

Wintersteiger auf Wachstumskurs

Komptech will Abfallwirtschaft nach ganz Afrika bringen

Oberbank auch in Salzburg mit Rekordergebnissen

Flughafen Salzburg: Zeichen stehen in Richtung Erholung

OMV-Chef: Lieferstopp ist Gefahr für die Energiewende

Magenta Telekom-Chef: Ukraine-Vertriebe als große Chance für Arbeitsmarkt

Mondi Flexible Packaging mit neuem Chef

Neue Leitung für Salinen Austria AG-Tochter

IV in den Medien

Springer: Mit Gasembargo würde Industriestandort mit einem Schlag aus dem Markt katapultiert

In Kärnten werden derzeit pro Jahr rund 1,5 Terawattstunden Gas verbraucht. Drei Viertel davon gehen an die Industrie, die Erdgas zumeist für Hochtemperaturprozesse einsetzt. „Dieses Gas kommt zum größten Teil aus Russland und ist derzeit nicht substituierbar“, verweist IV-Kärnten-Präsident Timo Springer Forderungen nach einem Gasembargo gegen Russland „ins Reich der Fantasie“. Ein Stopp der russischen Gaslieferungen würde sehr schnell wichtige Leitbetriebe lahmlegen und anschließend in einer Art Dominoeffekt weite Teile der übrigen Wirtschaft: „Mit im Moment noch nicht abschätzbaren Auswirkungen auf die Versorgung der Menschen und den Arbeitsmarkt“, warnt Springer. Der Industriestandort würde sich mit einem Schlag aus dem Markt katapultieren und müsste der nicht vom russischen Erdgas abhängigen Konkurrenz das Feld überlassen. Ein Ersatz von russischem Erdgas sei kurzfristig nicht in Sicht. (Radio Kärnten Journal, kaernten.orf.at; 7.4. kleinezeitung.at)

Ohneberg: Ein „Ja“ zu einem sofortigen Lieferstopp für russisches Gas ist weltfremd und vernichtet Arbeitsplätze

Für die Resolution des EU-Parlament, in der es sich für einen „sofortigen Lieferstopp“ von russischem Öl, Gas und Kohle ausspricht, hat IV-Vorarlberg-Präsident Martin Ohneberg kritische Worte: „Eine solche Entscheidung ist entweder weltfremd oder heuchlerisch. Niemand ist mit der momentanen Situation zufrieden, aber Fakt ist nun einmal, dass Österreich zurzeit noch abhängig ist von russischem Gas. Ein sofortiger Importstopp würde unserer Wirtschaft, die sowieso schon massiv unter den steigenden Preisen, Lieferengpässen und der Corona-Pandemie leidet, noch zusätzlich enormen Schaden zufügen.“ (VN A3; 7.4. vol.at)

Allgemein

EU beschließt neue Russland-Sanktionen

Die 27 EU-Staaten haben das fünfte große Paket mit Russland-Sanktionen gebilligt. Die ständigen Vertreter der Mitgliedstaaten billigten am Donnerstag Vorschläge der EU-Kommission, die einen Importstopp für Kohle, Holz und Wodka sowie zahlreiche weitere Strafmaßnahmen vorsehen. Das EU-Parlament forderte indes einen sofortigen Importstopp von Öl und Gas aus Russland. Zudem sollten die EU-Kommission und die EU-Staaten einen Plan vorlegen, um die Energieversorgungs-Sicherheit der EU auch kurzfristig zu sichern. Angesichts der aktuellen Diskussion und Beschlüsse auf europäischer Ebene warnt die Industrie abermals vor den verheerenden Folgen eines Gas-Stopps für die europäische und österreichische Industrie. IV-Präsident Georg Knill betonte: „Sanktionen dürfen nicht unseren Unternehmen und damit den Menschen in unserem Land mehr schaden als Russland, bei einem Gas-Embargo wäre genau das der Fall. Lediglich die Diskussion darüber ist bereits ein Spiel mit dem Feuer. Aussagen wie zuletzt von EU-Vertretern haben bereits massiven Einfluss auf die Energiemärkte und sorgen für zusätzliche Verunsicherung in einer bereits volatilen Situation. Das bedeutet: Jede Aussage spüren die Menschen direkt in der Geldbörse.“ (Alle TZ) 

Den IV-Standpunkt zum Thema finden Sie HIER

Sicherheitspolitischer Bericht: Krieg, Pandemie und Versorgungsunsicherheit größte Risiken

Das Verteidigungsministerium hat den sicherheitspolitischen Bericht „Risikolandschaft Österreich 2022“ präsentiert und darin fünf zentrale sicherheitspolitische Herausforderungen für die nächsten zwölf bis 18 Monate herausgearbeitet. Der Krieg in der Ukraine sei „als Teil der größeren Auseinandersetzung zwischen Russland und dem Westen“ zu verstehen. Die größten Herausforderungen der kommenden Monate sind 1. die COVID-Pandemie und ihre längerfristigen negativen gesellschaftspolitischen und wirtschaftlichen Auswirkungen, 2. der Versuch Russlands zur unilateralen Umgestaltung der europäischen Sicherheitsarchitektur, 3. die sich verschärfenden Krisen im unmittelbaren Umfeld der EU mit besonderem Fokus auf die Entwicklungen in Osteuropa, Westafrika und dem Westbalkan, 4. die erwartbare weitere Verdichtung hybrider Einflussnahmen insbesondere durch Cyberattacken und Desinformation und 5. das Auftreten neuer resilienzgefährdender Extremereignisse insbesondere Blackout, Versorgungsunsicherheit und komplexer klimaassoziierter Katastrophen. So wird der Risikofaktor „Blackout“ weiterhin als wahrscheinlich beurteilt. Angesichts der Debatte über die Erhöhung des Heeresbudgets nannte Verteidigungsministerin Klaudia Tanner erstmals konkrete Zahlen: Sie sprach von derzeit 0,6 auf 1,5 Prozent des BIP in den kommenden fünf Jahren. (Alle TZ)

Finanzminister: Senkung der Mineralölsteuer um 15 Cent möglich

Finanzminister Magnus Brunner will angesichts der hohen Spritpreise weiter eine Senkung der Mineralölsteuer erreichen. „Eine Mehrwertsteuersenkung auf Sprit geht nach EU-Recht nicht. Eine Mineralölsteuersenkung wäre eine andere Maßnahme, bei Diesel wären acht Cent möglich, bei Benzin 15 Cent", sagte der Minister. Mitte März hatte er einen Plan zur Senkung der Mineralölsteuer in den nächsten Wochen angekündigt. Man müsse das mit dem grünen Koalitionspartner diskutieren, so Brunner. (Alle TZ)

Energieagentur-GF: Kohle aus Russland ist zu ersetzen

Der Geschäftsführer der Energieagentur, Franz Angerer, erwartet durch den EU-Importstopp für russische Steinkohle aufgrund des Ukraine-Kriegs keine großen Probleme für Österreich. Es sei „relativ einfach andere Versorgungswege zu nehmen“, sagte Angerer. Kohle „spiele in der Energieversorgung keine Rolle mehr“. 60 Prozent des heimischen Energieverbrauchs wurde zuletzt über Öl und Gas gedeckt, Kohle machte knapp 8 Prozent aus. Österreich hat voriges Jahr mengenmäßig 28 Prozent seiner Steinkohleimporte aus Russland bezogen, gemessen am Einfuhrwert war es ein Fünftel, geht aus vorläufigen Daten der Statistik Austria hervor. (Standard S. 3, WZ S. 10, VN D1)

Großhandelspreise stiegen so stark wie noch nie

Die österreichischen Großhandelspreise waren im März um 25,6 Prozent höher als vor einem Jahr. Laut Statistik Austria ist das der höchste Wert seit Vorliegen einer vergleichbaren Zeitreihe im Jahr 1973. Der bisherige monatliche Rekord stammt aus dem Jahr 1974 und lag mit 17,2 Prozent deutlich unter den im heurigen März gemessenen Preissteigerungen. Gegenüber dem Vormonat Februar 2022 erhöht sich der Großhandelspreisindex um 9,7 Prozent. Die Preisentwicklung im Großhandel gilt als Frühindikator für die künftige Inflation, weil der Einzelhandel einen Teil seiner gestiegenen Einkaufskosten an die Verbraucherinnen und Verbraucher weiterreicht. (Alle TZ)

Fiskalrat-Präsident warnt vor schwerer Wirtschaftskrise im Falle eines Gas-Embargos

Der amtierende Fiskalrat-Präsident Christoph Badelt rechnet bei einem EU-Embargo für russisches Gas mit schweren wirtschaftlichen Verwerfungen in Österreich. „In diesem Fall könnten wir vor einer Krise stehen, deren Ausmaß wir uns noch gar nicht vorstellen können“, sagte Badelt. Im Falle eines russischen Gas-Lieferstopps müsse sich die Politik dann darauf konzentrieren, eine durch großflächige Produktionsausfälle entstehende Massenarmut zu verhindern. Es bräuchte dann gezielte Fördermaßnahmen für bedürftige Personengruppen und Betriebe. (7.4. krone.at, volksblatt.at, news.at, industriemagazin.at)

OeNB: Österreichs Banken für Kriegsfolgen gerüstet, höhere Gewinne 2021

Die österreichischen Banken haben die Corona-Krise gut überstanden und im Geschäftsjahr 2021 wieder deutlich höhere Gewinne erzielt. Das aggregierte Jahresergebnis stieg im Vergleich zum Vorjahr um 95,2 Prozent auf rund 7,2 Mrd. Euro, teilte die Österreichische Nationalbank (OeNB) mit. Für die zu erwartenden wirtschaftlichen Konsequenzen durch den Ukraine-Krieg sieht die OeNB die heimischen Banken gewappnet. Das positive Jahresergebnis 2021 bilde die Folgen des Krieges allerdings noch nicht ab, so die Nationalbank. (Standard S. 17, OÖN S. 10, TT S. 20)

IV-Mitglieder in den Medien

BMW Österreich 2021 mit Umsatzplus

Die BMW Group in Österreich blickt trotz massiver Herausforderungen für die Automobilwirtschaft auf ein erfolgreiches Jahr 2021. Mit seinen Gesellschaften in Salzburg, Steyr und Wien erwirtschaftete das Unternehmen ein Umsatzplus von 12,6 Prozent auf 6,57 Mrd. Euro, die Zahl der Beschäftigten blieb mit über 5.100 stabil. Mit 18.204 neu verkauften BMW und Mini habe man den Titel als erfolgreichster Premiumhersteller in Österreich verteidigt. Besonders erfolgreich war die Zweiradsparte mit einem zweistelligen Zulassungsplus. Sehr positive Nachrichten kommen auch vom Motorenwerk in Steyr: 2021 produzierten die rund 4.400 Mitarbeiter knapp 1,1 Millionen Motoren, davon rund ein Drittel Diesel- und zwei Drittel Benzin-Motoren. Dabei konnte das BMW Group Werk Steyr den Umsatz um 12,5 Prozent auf 3,36 Mrd. Euro steigern. In den Standort wurden 322 Mio. Euro investiert, betonte Alexander Susanek, Geschäftsführer des BMW-Werkes. Bereits ein Drittel der rund 700 Mitarbeiter in der Entwicklungsabteilung in Steyr sei im Bereich der E-Mobilität tätig. (Alle TZ)

Heinzel Group 2021 mit zweithöchstem Ergebnis der Unternehmensgeschichte

Die Heinzel Group hat 2021 mit einem Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 195,8 Mio. Euro ein Plus von 55,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr das zweithöchste Ergebnis in der Unternehmensgeschichte erzielt. Trotz aller Widrigkeiten durch den Ukraine-Krieg, die noch anhaltende Pandemie, Inflation, hohe Rohstoff- und Energiepreise strebt die Gruppe weiteres Wachstum an. Der Umsatz nahm durch steigende Verkaufsvolumina und hohe Marktpreise um 26,5 Prozent auf 2,038 Mio. Euro zu. Die eigene Papier- und Zellstoffproduktion erhöhte sich um 5 Prozent auf rund 1,69 Mio. Tonnen. Die gruppenweiten Verkaufsmengen – 54,7 Prozent Handelsware und 45,3 Prozent aus Eigenproduktion – legten um 26.000 Tonnen auf 3,71 Mio. Tonnen zu. (Kurier S. 12, Kleine S. 33, OÖN S. 11)

Rauch Fruchtsäfte: Alle Geschäftsfelder trugen 2021 zu Wachstum bei

Der Vorarlberger Fruchtsafthersteller Rauch hat sich 2021 deutlich vom „schwierigen Corona-Jahr 2020“ erholt. Im vergangenen Jahr belief sich der Umsatz auf 1,151 Mrd. Euro (2020: 965 Mio. Euro), das bedeutete eine Steigerung im Jahresvergleich um 185 Mio. Euro bzw. 19,5 Prozent. Damit wurde auch der Umsatz aus dem Jahr 2019 – 1,019 Mrd. Euro – übertroffen. „Der Kurs stimmt“, stellte CEO Jürgen Rauch fest. „Positiv ist dabei auch, dass alle drei Geschäftsfelder – also Markenartikel, Fruchtverarbeitung und Lohnabfüllung – zu diesem Wachstum beitragen. Aktuell machen sich – wie in der gesamten Industrie – auch bei Rauch die massiv gestiegenen Energie- und Rohstoffkosten bemerkbar. (Krone S. 13, VN D1, NVT S. 24; 7.4. ORF Vorarlberg, vol.at)

RHI Magnesita eröffnet Recycling-Center im Mürztal

Die RHI Magnesita, Weltmarktführer für Feuerfestprodukte, hat in St. Barbara im Mürztal ein neues Recycling-Center eröffnet. In fünf Monaten Bauzeit ist eine richtungsweisende Anlage entstanden, in der im Vollbetrieb ab 2025 rund 25.000 Tonnen gebrauchte Feuerfestmaterialien pro Jahr zur Wiederverwendung aufbereitet werden können. Insgesamt werden sieben Mrd. Euro investiert. Diese Feuerfestwerkstoffe seien ein wesentlicher Bestandteil für alle industriellen Brenn- und Schmelzprozesse, sind also für Stahl, Zement, Nichteisenmetalle und Glas unverzichtbar, erklärte RHI-Europa-Chef Constantin Beelitz. Durch die Anlage „holen wir unseren Rohstoff wieder zurück und sparen so viel CO2 ein“. (Kleine S. 33)

Wintersteiger auf Wachstumskurs

Die Maschinen- und Anlagenbaugruppe Wintersteiger in Ried im Innkreis ist wieder auf Wachstumskurs. Für 2021 wies das Unternehmen einen Umsatz von 168 Mio. Euro aus. Die Pandemie habe Wintersteiger in der Division Sport „kalt erwischt“, teilten Finanzvorstand Harold Kostka und CEO Florestan von Boxberg mit. Der Blick auf das laufende Jahr stimmt beide optimistisch. Trotz Beschaffungskrise werde der „Corona-Knick endgültig überwunden“, sie rechnen damit, dass „erstmals die 200 Mio. Euro Umsatzgrenze übertroffen werde. (Krone/OÖ S. 32, OÖN S. 10, Volksblatt S. 15)

Komptech will Abfallwirtschaft nach ganz Afrika bringen

Die Komptech GmbH mit Hauptsitz in Frohnleiten sorgt dafür, dass Müll in Afrika recycelt und verwertet wird. In Ghana laufen die Anlagen bereits. Von dort aus will man sich ausbreiten und die Abfallwirtschaft nach ganz Afrika bringen. In Kenia konnte schon eine Anlage verkauft werden, Länder wie Uganda sollen folgen. „Nach unseren Recherchen wird sich das Müllaufkommen in Afrika in den nächsten Jahren verdreifachen“, so Gottfried Reither, der den Anlagenbau bei Komptech leitet. (Kleine S. 22-23)

Oberbank auch in Salzburg mit Rekordergebnissen

Die Oberbank weist auch in Salzburg ähnlich wie für das gesamte Geldinstitut Rekordergebnisse aus. So stieg etwa das Volumen der Kredite dank guter Konjunktur und staatlicher Hilfen insgesamt um 6,7 Prozent auf 18,4 Mrd. Euro. Bei den Privatfinanzierungen konnte man sich um 8,3 Prozent auf insgesamt 4,1 Mrd. Euro steigern. „In Salzburg haben wir die Budgets in allen Bereichen übererfüllt“, sagte Petra Fuchs, die den Geschäftsbereich für das Bundesland leitet. Martin Seiter, neben Generaldirektor Franz Gasselsberger einer von drei Vorstandsdirektoren der Oberbank, wies bei der Präsentation der Geschäftsergebnisse in Salzburg darauf hin, dass der befürchtete Insolvenz-Tsunami ausgeblieben und auch nicht in Sicht sei. (6.4. SN L 13)

Flughafen Salzburg: Zeichen stehen in Richtung Erholung

„Die Zeichen stehen auf alle Fälle in Richtung Erholung“, sagt der Sprecher der Salzburger Flughafen GmbH, Alexander Klaus – wenn es wohl noch bis 2024 oder 2025 dauern werde, bis man Vorkrisenniveau erreicht habe. Immerhin habe man an den verkehrsstärksten Samstagen im laufenden Jahr bereits 26.000 Passagiere verzeichnet – „ein deutliches Zeichen, dass die Leute fliegen wollen“. Von historischen Höchstwerten um 31.000 Fluggäste ist man damit noch ein Stück entfernt. Die Rahmenbedingungen für eine Sommerreise erscheinen jetzt günstig – die akute Corona-Situation hat sich entschärft, die Kapazitäten sind vorhanden. Und last, but not least ist die Reiselust der Menschen überaus hoch, nach zwei Jahren mit Lockdowns und teilweise sehr starken Reisebeschränkungen. (6.4. SN L12-13)

OMV-Chef: Lieferstopp ist Gefahr für die Energiewende

OMV-Chef Alfred Stern warnt vor einem Embargo von russischem Gas. „Wir müssen da realistisch bleiben. Wir als Österreich, aber auch als Europa im weiteren Sinn haben keine Möglichkeiten, unmittelbar aus der Gasversorgung auszusteigen“, sagt Stern. „Bis vor Kurzem ging es nur um die Energiewende, jetzt um die Diversifizierung der Gasquellen. Wir brauchen einen kühlen Kopf und klare Orientierung. Jetzt sei ein kühler Kopf wichtig.“ Die gelingende Energiewende sei „das wichtigste Ziel“. Es müsse so schnell wie möglich alles getan werden, um die Energiewende voranzubringen. „Wir werden uns in der OMV permanent Dinge anschauen, um die Umsetzung der Strategie zu beschleunigen.“ (Kleine S. 28-29)

Magenta Telekom-Chef: Ukraine-Vertriebe als große Chance für Arbeitsmarkt

51.000 Schutzberechtigte aus der Ukraine sind mittlerweile in Österreich registriert, davon sind 21.000 bereits im Besitz der Blauen Karte, die zum Aufenthalt und zum Arbeiten in Österreich berechtigt. Ebendort, auf dem Arbeitsmarkt, sind die aus der Ukraine Vertriebenen hochwillkommen. Es sei wichtig, mit Spenden zu helfen, sagt Andreas Bierwirth, Vorsitzender der Geschäftsführung des Mobilfunkbetreibers Magenta. Aber es sei ebenso wichtig, „die historische Chance zu nützen, Lücken bei Schlüsselpositionen im IT-Bereich zu schließen. Wir müssen uns um diese Menschen bemühen und so attraktiv sein, dass sie in Österreich bleiben.“ Für Arbeitsminister Martin Kocher ist es wichtig, dass das AMS als zentrale Stelle fungiert und Arbeitsverhältnisse über Beschäftigungsbewilligungen zustande kommen. (SN S. 15)

Mondi Flexible Packaging mit neuem Chef

Thomas Ott ist neuer Chef für die Geschäftsbereiche Flexible Packaging und Engineered Materials des internationalen Verpackungs- und Papierherstellers Mondi. Er ist dort für 12.000 Mitarbeiter und einen Umsatz von rund vier Mrd. Euro in 29 Ländern verantwortlich und folgt in dieser Position auf Peter Orisich, der in den Ruhestand getreten ist. Zuletzt war Ott für den Verpackungshersteller Amcor in der Schweiz tätig. (Krone S. 13, Medianet S. 1)

Neue Leitung für Salinen Austria AG-Tochter

Die Salzwelten haben eine neue weibliche Doppelspitze: Mit April haben Helga Pucher und Barbara Winkelbauer die Geschäftsführung der Salzwelten GmbH übernommen. Pucher war zuvor Marketingleiterin, Winkelbauer wird sich – neben ihren Aufgaben als Finanzchefin der Salinen Austria AG – weiter um die Finanzen der Salzwelten kümmern und sich nun auch im operativen Geschäft einbringen. Die Salzwelten GmbH ist eine Tochter der Salinen Austria und betreibt die Schaubergwerke in Hallein, Hallstatt und Altaussee. (6.4. Krone/Salzburg S. 28, SN L15)