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09.03.2022

Pressezusammenfassung, 09.03.2022
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IV in den Medien

Neumayer: Ohne Gaslieferungen droht Engpass bei wichtigen Gütern

Salzer: Für Gas gibt es derzeit keine Alternative

IV-Steiermark fordert steuerliche Entlastung im Energiebereich für Betriebe

IV-OÖ: Hohe Energiekosten existenzbedrohend für Unternehmen

Allgemein

EU will russische Gasimporte bis Ende 2022 reduzieren

Strom- und Gasverbrauch 2021 gestiegen

Johannes Rauch als Sozialminister angelobt

Beschluss für mehr Frauen in MINT-Berufen

Zahl der Arbeitslosen Anfang März rückläufig

Tirol richtet „Ukraine-Gremium“ ein

Wirtschaft in Eurozone zum Jahresende moderat gewachsen

IV-Mitglieder in den Medien

Vienna Insurance Group toppt alle Kennzahlen für 2021

Andritz steigerte Gewinn 2021 massiv

Zumtobel trotz Halbleitermangel und Ukraine-Krieg im Aufwind

Swarovski setzt Russland-Geschäfte bis auf Weiteres aus

Leube Gruppe spendet für die Ukraine

Fabasoft-Mitgründer legt Vorstandsposten 2024 zurück

Steyr Automotive nimmt Produktion wieder auf

Steiermärkische Sparkasse finanzierte rund ein Fünftel aller Gründungen

Anadi Bank wächst mit digitalen Krediten

Asfinag: A26 Linzer Autobahn als Meilenstein für Infrastruktur

Code Base Sommercamp findet zum sechsten Mal statt

IV in den Medien

Neumayer: Ohne Gaslieferungen droht Engpass bei wichtigen Gütern

80 Prozent des in Österreich verbrauchten Gases kommt aus Russland. Gleichzeitig macht Gas, je nach Berechnungsmethode, rund ein Fünftel des gesamten heimischen Energieverbrauchs aus. Vor den verheerenden Folgen für Österreich im Falle eines Importstopps für russisches Öl und Gas sowie einem damit verbundenen Energielenkungsfall warnt IV-Generalsekretär Christoph Neumayer: Bei den aktuell noch 15,5 Prozent Lagerreserven wäre „in einigen wenigen Wochen Schluss“. Haushalte könnten zur Not mit dem eigenen und norwegischen Gas versorgt werden. Kurzfristig. Für die Konsumenten als Arbeitnehmer wären die Folgen trotzdem fatal. Zunächst würde das Gas-Embargo die energieintensive Industrie treffen. „Zehntausende Beschäftigte und ihre Familien wären sofort betroffen. Ganz zu schweigen von der Zulieferindustrie und ihren Mitarbeitern“, so Neumayer. In der Praxis würde das bedeuten: „Kein Stahl, keine Autoproduktion mehr. Keine Papierindustrie bedeutet keine Verpackung für Lebensmittel und für Medikamente mehr. Und das Runterfahren der Zementindustrie würde den Hausbau massiv treffen.“ Der Gasverbrauch sinkt zwar in der wärmeren Jahreszeit, aber ohne Gas geht in der Industrie schlichtweg nichts. Allein das Drosseln der Produktion ist nicht so einfach und könnte im Falle einer raschen Gasabschaltung Schäden an den Maschinen und Anlagen hervorrufen. Außerdem: Die 80 Prozent Gas aus Russland lassen sich so schnell nicht ersetzen, analysiert der IV-Generalsekretär. Dafür fehle schlicht die Infrastruktur. Das gelte vor allem für das immer wieder zitierte Flüssiggas. Dass die EU-Kommission fieberhaft an Alternativen zum russischen Gas arbeite, sei positiv. Allerdings: „Bis wir wirklich vom russischen Gas unabhängig werden können, dauert es mehrere Jahre.“ (Kurier S. 1&4, WZ S. 7, kurier.at; 8.3. wienerzeitung.at)

Salzer: Für Gas gibt es derzeit keine Alternative

Auch in Österreich spüren die Menschen die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine unmittelbar – über exorbitant hohe Preise für Öl und Gas. Massiv betroffen von einem Gasembargo wäre die österreichische Industrie. Daher haben zahlreiche Unternehmen bereits Krisenteams eingerichtet, die verschiedenste Szenarien durchspielen. IV-NÖ-Präsident Thomas Salzer stellt klar: „Sollte das Gas abgedreht werden, gibt es für uns keine Alternative momentan. Wir müssten die Produktion einstellen und auf ein Kurzarbeitsmodell hoffen, damit wir die Mitarbeiter nicht abbauen müssen.“ (Standard S. 9)

IV-Steiermark fordert steuerliche Entlastung im Energiebereich für Betriebe

Schon vor der Ukraine-Krise hat der weltweite Mangel an Halbleiterchips in der Automobilindustrie zu Lieferengpässen geführt. Mit Kriegsausbruch haben sich die Herausforderungen in Sachen Lieferketten, Rohstoffverfügbarkeit und Logistik weiter verschärft. Massiv betroffen davon sind die steierischen Autozulieferbetriebe. Je länger der Krieg und die Sanktionen andauern, desto stärker die Auswirkungen auf die heimischen Betriebe, heißt es bei der IV-Steiermark. „Insbesondere beim Energiethema gibt es große Sorgen. Nicht nur bei den energieintensiven Unternehmen, sie spüren die hohen Preise schon lange. Sondern jetzt auch in der großen Bandbreite sind die Energiepreise in Sphären, die das Produzieren massiv erschweren“, erklärt IV-Steiermark-Geschäftsführer Gernot Pagger. Die IV plädiert daher für eine steuerliche Entlastung für die Betriebe im Energiebereich. (orf.at; 8.3. ORF/Aktuell nach fünf)

IV-OÖ: Hohe Energiekosten existenzbedrohend für Unternehmen

Die Industrie hat mit den Folgen der Krise zu kämpfen. Bei einem Treffen von Spitzenvertretern der oberösterreichischen Wirtschaft waren die rasant steigenden Energiekosten zentrales Thema. IV-OÖ-Geschäftsführer Joachim Haindl-Grutsch betonte: „Für manche Betriebe ist es existenzbedrohend, wenn dieser Zustand länger als nur ein paar Wochen anhält.“ (orf.at; 8.3. Oberösterreich heute)

Allgemein

EU will russische Gasimporte bis Ende 2022 reduzieren

Die EU-Kommission hat einen Plan mit Maßnahmen vorgelegt, um russische Gasimporte bis Ende des Jahres um zwei Drittel im Vergleich zum Vorjahr zu reduzieren. Demnach soll der Ausbau erneuerbarer Energien beschleunigt, neue Quellen für Gaslieferungen erschlossen und der Energieverbrauch gesenkt werden. Ein weiterer Vorschlag sind Mindestfüllstände für Gasspeicher. Laut Schätzungen der EU-Kommission könnte die EU noch deutlich vor 2030 ganz auf russisches Gas verzichten. EU-Länder sollten zudem Verbraucher und Unternehmen durch Sondermaßnahmen vor hohen Energiepreisen schützen, lautet der Plan weiter. Unter anderem könnten staatliche Hilfen für betroffene Unternehmen vereinfacht werden. Um auch in Zukunft eine Energiekrise zu vermeiden, will die Kommission, dass die EU-Gasspeicher bis Oktober im Schnitt zu mindestens 90 Prozent gefüllt werden. Dafür könnten etwa EU-Länder auch gemeinsam Gaseinkäufe tätigen. (Alle TZ)

Strom- und Gasverbrauch 2021 gestiegen

Wegen der Konjunkturerholung nach dem Corona-Jahr 2020 ist der Strom- und Gasverbrauch in Österreich im abgelaufenen Jahr gestiegen. Der um 3,9 Prozent oder 2,5 Terawattstunden (TWh) höhere Stromverbrauch glich den Rückgang des ersten Corona-Jahres 2020 von minus 2,2 TWh mehr als aus. Dem höheren Strom-Endverbrauch standen höhere Nettoimporte von 5,3 TWh und eine um 2,4 TWh geringere Erzeugung gegenüber. Die Stromeinfuhr legte um 1,9 TWh zu (vor allem aus Tschechien und Slowenien), dagegen sank die Stromausfuhr um 3,4 TWh (primär nach Ungarn und in die Schweiz). Bei Erdgas stieg der Verbrauch in Österreich 2021 um 6,4 Prozent oder um 5,8 TWh auf 96,3 TWh – umgerechnet rund 8,5 Mrd. m3. Saisonal war der Bedarf im Jänner und Dezember mit jeweils etwas über einer Mrd. m3 am höchsten, die tiefsten Werte gab es mit etwa 350 Mio. m3 in den Monaten Juli und August. (Alle TZ)

Johannes Rauch als Sozialminister angelobt

Der langjährige Vorarlberger Landesrat Johannes Rauch ist von Bundespräsident Alexander Van der Bellen angelobt worden. Er folgt auf Wolfgang Mückstein, der vergangene Woche zurückgetreten war. Der Bundespräsident wies darauf hin, dass die Corona-Pandemie noch immer unser Leben begleite und verwies dabei auf die sehr hohe Zahl an Patienten auf Normalstationen. (Alle TZ)

Beschluss für mehr Frauen in MINT-Berufen

Der Anteil von Mädchen und Frauen in Ausbildungsformen für technische Berufsfelder soll nachhaltig erhöht werden – ein entsprechender Antrag von ÖVP und Grünen wurde im Unterrichtsausschuss einstimmig beschlossen. Denn derzeit sind Frauen – trotz zahlreicher Initiativen – im MINT-Bereich stark unterrepräsentiert. Dass sich das ändert, ist laut ÖVP-Digitalisierungssprecherin Therese Niss besonders für den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Österreich wichtig. Für die Industrie ist der Beschluss, eine MINT-Strategie insbesondere zur Erhöhung des Anteils von Mädchen und Frauen in Ausbildungsformen für technische Berufe zu erstellen, ein „notwendiges und richtiges Signal für unsere Gesellschaft und Zukunft“, betonte IV-Generalsekretär Christoph Neumayer. Gerade der MINT-Bereich biete sinnstiftende Tätigkeiten, hervorragende Jobmöglichkeiten, sehr gute Bezahlung und exzellente Karriereperspektiven. (Kurier S. 9)

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Zahl der Arbeitslosen Anfang März rückläufig

Der Aufwärtstrend am Arbeitsmarkt hat sich Anfang März fortgesetzt. Derzeit sind 352.417 Menschen beim AMS arbeitslos gemeldet oder in Schulung, das sind um 24.444 weniger als vor einer Woche. 278.606 Menschen sind auf Jobsuche, 73.811 nehmen an Schulungen teil, geht aus aktuellen Zahlen des Arbeitsministeriums hervor. Das sei der niedrigste Stand seit 2011, so Arbeitsminister Martin Kocher. Allerdings sind noch 170.099 Menschen zur Kurzarbeit vorangemeldet. Es gelte nun abzuwarten, wie sich die Lage aufgrund der aktuellen geopolitischen Ereignisse entwickelt. „Ein zusätzlicher Impuls ist zwar möglich, dieser wird aber möglicherweise durch die negativen wirtschaftlichen Effekte aus den Sanktionen gegen Russland und Belarus ausgeglichen", so Kocher. (Alle TZ)

Tirol richtet „Ukraine-Gremium“ ein

Angesichts des Krieges in der Ukraine und seinen vielfältigen Auswirkungen richtet die Tiroler Landesregierung zusammen mit den Sozialpartnern ein sogenanntes „Ukraine-Gremium“ ein. Das Gremium werde sich mit Themen von Arbeitsmarkt über die Tiroler Wirtschaft bis hin zu regionalen Aktionen wie der Kinderbetreuung befassen. Zudem werde der rasche Zugang von Geflüchteten zum Arbeitsmarkt im Fokus stehen. Im Vorfeld hatte eine Unterredung der Regierung mit Industriellenvereinigung Tirol sowie Wirtschafts- und Arbeiterkammer Tirol, AMS Tirol, Landwirtschaftskammer Tirol, ÖGB und Bildungsdirektion Tirol stattgefunden. (8.3. orf.at)

Wirtschaft in Eurozone zum Jahresende moderat gewachsen

Die Wirtschaft der Eurozone ist zum Jahresausklang 2021 moderat gewachsen. Vom dritten auf das vierte Quartal wuchs das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der 19 Euro-Staaten um 0,3 Prozent, wie das Statistikamt Eurostat mitteilte. Eine vorläufige Schätzung wurde damit bestätigt. Gegenüber dem Schlussquartal 2020 betrug das Wirtschaftswachstum 4,6 Prozent. Laut Eurostat lag die Wirtschaftsleistung der Eurozone Ende vergangenen Jahres 0,2 Prozent höher als vor dem Übergriff der Coronapandemie auf Europa. Im Gesamtjahr 2021 wuchs der Euro-Wirtschaftsraum um 5,3 Prozent. Dasselbe Wachstum verzeichneten die 27 Staaten der EU. (Presse S. 16)

IV-Mitglieder in den Medien

Vienna Insurance Group toppt alle Kennzahlen für 2021

Die Vienna Insurance Group (VIG) hat im abgelaufenen Jahr den Vorsteuergewinn (EGT) um 48 Prozent auf 511 Mio. Euro und den Nettogewinn um 62 Prozent auf 376 Mio. Euro gesteigert. Deshalb wird die Dividende von 75 Cent auf 1,25 Euro je Aktie angehoben. Die Combined Ratio – Kosten und Schäden gemessen an den Einnahmen – verbesserte sich um 0,8 Prozentpunkte auf 94,2 Prozent. Der Krieg in der Ukraine, wo die VIG mit etwas über 100 Mio. Euro Einnahmen von insgesamt 11 Mrd. Euro Konzernprämie vertreten ist, „macht uns tief betroffen“, erklärte CEO Elisabeth Stadler. „Mit großer Sorge müssen wir beobachten, dass heute Menschen in einem europäischen Land und innerhalb unserer Gruppe der Gefahr um Leib und Leben ausgesetzt sind. Jetzt geht es in erster Linie um die Sicherheit und bestmögliche Unterstützung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ukrainischen Gesellschaften in dieser schrecklichen Situation.“ Gleich nach Kriegsausbruch seien zahlreiche Hilfeleistungen der VIG-Gesellschaften gestartet worden, man habe einen mit 5 Mio. Euro dotierten „VIG Family Fund“ gestartet, um die Belegschaft bei kriegsbedingten Notfällen und dem Wiederaufbau zu unterstützen. (Alle TZ)

Andritz steigerte Gewinn 2021 massiv

Der steirische Anlagenbauer Andritz hat seinen Gewinn im zweiten Coronajahr 2021 massiv gesteigert und will auch die Dividende kräftig nach oben schrauben. Das Konzernergebnis verbesserte sich gegenüber dem Jahr davor von 203,7 auf 321,7 Mio. Euro, bei einem leichten Umsatzminus von 3,5 Prozent auf 6,5 Mrd. Euro (2020: 6,7 Mrd. Euro). Das Unternehmen schloss das Jahr mit einem Rekordauftragsstand, wie Andritz bekanntgab. „Der Rekordauftragseingang mit Steigerungen in allen vier Geschäftsbereichen zeigt, dass wir über eine starke Wettbewerbsposition in allen von uns bedienten Industrien verfügen – und auch operativ ist es uns gelungen, die Herausforderungen der Covid-Pandemie gut zu bewältigen", teilte Vorstandsvorsitzender Wolfgang Leitner mit. Für das angelaufene Geschäftsjahr 2022 ist Andritz vorsichtig optimistisch. „Sollte sich die von den Marktforschern erwartete weitere Erholung der Weltwirtschaft 2022 nicht einstellen, sich die Pandemie wieder verschärfen oder der Konflikt Russland/Ukraine noch stärker eskalieren, dann könnte dies negative Auswirkungen auf die Abarbeitung von Aufträgen bzw. auf den Auftragseingang und somit einen negativen Einfluss auf die finanzielle Entwicklung von Andritz haben", hieß es seitens des Unternehmens. (Alle TZ)

Zumtobel trotz Halbleitermangel und Ukraine-Krieg im Aufwind

Der Vorarlberger Leuchtenspezialist Zumtobel hat ein erfolgreiches drittes Quartal im schiefen Geschäftsjahr verzeichnet. Umsatz und Gewinn legten deutlich zu, obwohl der Halbleitermangel weiter zu spüren ist und auch steigende Energiepreise eine Belastung darstellen. Das Unternehmen habe bereits vieles auf erneuerbare Energieträger umgestellt und auch in der Produktion Wege gefunden, lieferbare Halbleiter zu nutzen. Der Auftragsbestand sei sehr hoch. Zugleich könnte Zumtobel Preissteigerungen bei Rohstoffen und den Halbleitermangel im laufenden Geschäftsquartal möglicherweise noch deutlicher zu spüren bekommen, erklärt CEO Alfred Felder. Wegen des Leides in der Ukraine herrsche große Bestürzung. In der ganzen Belegschaft gebe es eine große Betroffenheit. Dabei seien die Auswirkungen auf das Geschäft noch nicht absehbar. Zumtobel hat in den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres (bis 31. Jänner) den Umsatz um 11,5 Prozent auf 846,6 Mio. Euro gesteigert. Der operative Gewinn (EBIT) erhöhte sich um 91,1 Prozent auf 52,2 Mio. Euro, der Periodengewinn hat sich sogar von 14,9 auf 32,7 Mio. Euro mehr als verdoppelt. (VN D1, NVT S. 14-15; 8.3. VOL.AT)

Swarovski setzt Russland-Geschäfte bis auf Weiteres aus

„Angesichts der Komplexität der Situation in der Region und der wachsenden Besorgnis über die derzeitige Lage hat Swarovski beschlossen, seine direkten Aktivitäten in Russland vorübergehend auszusetzen“, hieß es seitens Swarovski. Damit werden die zwölf Boutiquen und der Online-Store vorübergehend geschlossen und Lieferungen nach Russland „bis auf Weiteres ausgesetzt“. Das Unternehmen hielt jedoch fest, die Familien der betroffenen 80 Mitarbeiter zu unterstützen und eine Weiterbeschäftigung zu garantieren. In der Ukraine betreibt Swarovski selbst keine Geschäfte, die 14 Stores von lokalen Partnern seien aber zu. Auch zwei Online-Geschäfte würden derzeit nicht betrieben. (SN S. 11, Österreich S. 19)

Leube Gruppe spendet für die Ukraine

Die Leube Gruppe spendet 4.000 Euro für die Ukraine. Damit leistet das Unternehmen während einer der aktuell größten humanitären Katastrophen Europas einen wichtigen Beitrag zur Sicherstellung der medizinischen Versorgung im Krisengebiet. „Wir tragen Verantwortung – für die Gesellschaft sowie für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, erklärt Leube Geschäftsführer Heimo Berger. Die international tätige Leube Gruppe beschäftigt zudem in ihrem Werk in Tschechien auch 13 Mitarbeiter mit ukrainischer Staatsbürgerschaft. „Leube versteht sich als Familie. Das ist einer unserer zentralen Leitsätze“, führt Berger aus. „Unsere Gedanken sind deshalb in diesen Tagen bei allen, die sich um ihre Familien sorgen oder selbst betroffen sind.“ (SN L13)

Fabasoft-Mitgründer legt Vorstandsposten 2024 zurück

Der Mitgründer des Linzer Softwareunternehmens Fabasoft, Leopold Bauernfeind, wird seinen Posten im Vorstand des Unternehmens im Jahr 2024 „aus persönlichen Gründen“ zurücklegen, teilte das Unternehmen mit. Sein Vertrag läuft im Mai 2024 aus, danach wolle er das Mandat nicht verlängern, habe Bauernfeind seinem Vorstandskollegen Helmut Fallmann und dem Aufsichtsratsvorsitzenden Friedrich Roithmayr heute mitgeteilt. (OÖN S. 10, Krone/OÖ S. 44)

Steyr Automotive nimmt Produktion wieder auf

Steyr Automotive nimmt die Produktion wieder auf, nachdem vergangenen Donnerstag vorübergehend alles heruntergefahren worden war. Hintergrund für den Stillstand seien Lieferschwierigkeiten bei Kabelbäumen aus der Ukraine gewesen. Die Lage sei jedoch weiterhin „sehr volatil" und sie könne sich jeden Tag ändern, hieß es seitens des Unternehmens. Es sei nach wie vor „ein Fahren auf Sicht“. Zudem wurde klargestellt, dass die Sanktionen gegen Russland das laufende Geschäft von Steyr Automotive nicht betreffen würden. Die Vorarbeiten für die Serienfertigung von 27.000 Elektro-Lkw bis 2025 für das schwedische Start-up Volta laufen. (Alle TZ)

Steiermärkische Sparkasse finanzierte rund ein Fünftel aller Gründungen

Die steirische Gründerszene sorgt derzeit für Rekorde und verzeichnete 4.855 Unternehmensgründungen (davon 1.663 in Graz) im vergangenen Jahr. Das bedeutet einen Zuwachs von 6,5 Prozent bzw. 13 Gründungen pro Tag. Rund 900, also fast ein Fünftel, hat die Steiermärkische Sparkasse mit ihrem Gründungscenter finanziert. Vorstandsmitglied Oliver Kröpfl: „Die durchschnittliche Finanzierung beträgt 41.700 Euro. Das ist viel Geld, doch zeigt es andererseits, dass es für eine Gründung nicht unbedingt ganz große Summen braucht.“ Die heurige Gründermesse, die am 26. März stattfinden wird, widmet sich dem Thema Nachhaltigkeit und Green Deal in puncto Mobilität, Ressourcen, Energie und Wirtschaft. (Kleine Zeitung S. 32-33)

Anadi Bank wächst mit digitalen Krediten

Die Austrian Anadi Bank konnte dank Sofortkrediten und Onlineprodukten ihr Ergebnis verdoppeln. Trotz hoher Ablehnungsquote beschwerten die digitalen Konsumentenkredite der Anadi im Vorjahr ein beträchtliches Wachstum und das digitale Kreditbuch verdoppelte sich trotz negativem Markttrend. So wuchs das Jahresergebnis von 0,5 auf 1,1 Mio. Euro, während das EGT von 2,2 auf 2,3 Mio. Euro stieg. Die Vertriebskooperation „Marie“, über die die Anadi seit dem Vorjahr österreichweit tabletbasiertes Banking über Trafiken anbietet, ist laut Anadi-Vorstand Christian Kubitschek eine „phänomenale Innovation, die uns keine Fixkosten beschert, dafür aber die Trafiken als Quasi-Filialen in der Fläche“. Bereits 120 Trafiken hat die Bank als Partner für das Konto-Angebot „Marie“ gewonnen. Auch der Schritt nach Deutschland, wo man Betriebsmittelkredite für Klein- und Mittelbetriebe anbietet, hat sich für die Anadi ausgezahlt. (Krone S. 16, Kleine/Kärnten S. 30-31)

Asfinag: A26 Linzer Autobahn als Meilenstein für Infrastruktur

Der gestern zelebrierte Tunneldurchschlag für den Bau der A26 Linzer Autobahn stellt einen wesentlichen Meilenstein für die Stadt Linz und ihre Umgebung dar. Gemeinsam mit Landeshauptmann Thomas Stelzer und zahlreichen Gästen feierte die Asfinag die gelungene Sprengung sowie die nächste Etappe für die Errichtung der neuen Donaubrücke. Insgesamt wurden 743 Mio. Euro in die A26 investiert, davon trägt die Asfinag 85 Prozent. „Die A26 Linzer Autobahn ist bundesweit eines der wichtigsten Infrastrukturvorhaben“, sagt Asfinag-Vorstand Hartwig Hufnagl. (OÖN S. 25)

Code Base Sommercamp findet zum sechsten Mal statt

Das Code Base Sommercamp wird bereits zum sechsten Mal von FH Vorarlberg und Russmedia organisiert. Diese Initiative soll junge Menschen in Vorarlberg für Softwareentwicklung und Web-Design begeistern. Mitmachen können Jugendliche im Alter von 13 bis 16 Jahren. Unterstützt werden sie dabei von den Partnern Land Vorarlberg, Bachmann, Omicron, Blum, Illwerke VKW und Rhomberg Bau. „Code Base ist eine tolle Initiative, um ein lebenswertes Morgen zu ermöglichen“, sagt Bernhard Zangerl von der Firma Bachmann Electronic. Die Teilnahme ist für interessierte Jugendliche kostenlos. (VN A7)