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10.05.2022

Pressezusammenfassung
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IV in den Medien

IV: Wertschöpfung bei Heeresbeschaffung in Österreich behalten

Übernahmegesetz: IV begrüßt Anhebung der „Creeping-in“-Schwellenwerte

Allgemein

Bundesministerinnen Köstinger und Schramböck treten ab

Gruppe von Finanzunternehmen gründet Klimaschutz-Bündnis

EU will Genehmigungsverfahren für erneuerbare Energien beschleunigen

EU-Zukunftskonferenz: Bürger sollen bei neuen Gesetzen stärker eingebunden werden

Sentix-Barometer: Konjunktur-Erwartung der Börsianer deutlich eingetrübt

IV-Mitglieder in den Medien

AVL wächst in Italien

Rekordauftragsstand für Wiehag wegen neuer Großprojekte

Verbund übernimmt Windkraft- und Photovoltaik-Anlangen in Spanien

TAL-Pipeline kann deutlich mehr Rohöl liefern

Vorarlberger Sparkassen 2021 wieder auf Vor-Pandemie-Niveau

Buchdruckerei Lustenau erhält Premiumzertifizierung

IV in den Medien

IV: Wertschöpfung bei Heeresbeschaffung in Österreich behalten

Wegen des Ukraine-Krieges haben etliche europäische Länder angekündigt, ihre Verteidigungsbudgets aufzustocken. Österreich gibt derzeit 0,6 Prozent seiner Wirtschaftsleistung für Verteidigung aus, eine Aufstockung auf 1,5 Prozent wird diskutiert. Das hätte positive Effekte auf die heimische Wirtschaft - damit ein möglichst großer Teil der damit verbundenen Wertschöpfung im Inland bleibt, spricht sich IV-Generalsekretär Christoph Neumayer für Unterstützung von der Politik aus. Die Sicherheitswirtschaft in Österreich werde unterschätzt, so Neumayer. „Wir haben rund 100 bis 150 Unternehmen und Zulieferer in diesem Bereich.“ Rund 10.000 Personen seien in diesem Bereich direkt beschäftigt, in den Wertschöpfungsketten noch deutlich mehr. „Das ist ein Bereich, der mit über sieben Prozent eine sehr hohe Forschungsquote hat“, so der IV-Generalsekretär. „Es wäre möglich, wenn investiert wird, in Teilbereichen bis zu 90 Prozent dieser Investitionen in Österreich abzudecken.“ Wichtig sei es, dass sich österreichische Unternehmen an europäischen Forschungs- und Entwicklungsprojekten im Rahmen des European Defence Fund (EDF) beteiligen, sagte IV-Chefökonom Christian Helmenstein. In Europa würden pro Jahr 190 Mrd. Euro für Rüstung ausgegeben, „davon könnten 25 bis 100 Mrd. Euro durch grenzüberschreitende Beschaffungsprojekte eingespart werden“. (Kurier S. 11, SN S. 2; 9.5. kurier.at, APA)

Übernahmegesetz: IV begrüßt Anhebung der „Creeping-in“-Schwellenwerte

Die Novelle des Übernahmegesetzes, konkret das sogenannte „Creeping-in“, das die Regierung erleichtern will, hat im Zuge der Begutachtung zahlreiche Reaktionen hervorgerufen. Mit einer Reform des Übernahmegesetzes sollen die Bestimmungen zum sogenannten „Creeping-in“ liberalisiert werden. Die Industriellenvereinigung (IV) begrüßte beim „Creeping-in“ die Anhebung der Schwellenwerte von zwei auf drei Prozent. Ein deutlicheres Signal in Richtung Liberalisierung wäre eine Anhebung auf fünf Prozent gewesen. Die Novelle des Übernahmegesetz war durch ein Urteil des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) nötig geworden. Der EuGH bemängelte, dass die bei der Wiener Börse angesiedelte Übernahmekommission kein unabhängiges und unparteiisches Gericht sei und gegen ihre Bescheide kein wirksamer Rechtsbehelf möglich sei. Mit der Novelle soll nun am Oberlandesgericht Wien eine neue Instanz eingeführt werden, die nicht nur Rechtsfragen, sondern auch den Sachverhalt prüfen kann. (Presse S. 16, Standard S. 18, SN S. 13; 9.5. orf.at)

Allgemein

Bundesministerinnen Köstinger und Schramböck treten ab

Elisabeth Köstinger, zuständige Ministerin für Land- und Forstwirtschaft, Tourismus, Bergbau, Telekommunikation und Zivildienst, hat am Montag in einer persönlichen Erklärung ihren Rücktritt erklärt. Bundeskanzler Karl Nehammer will die Nachfolge der zurückgetretenen Bundesministerin in den „kommenden Tagen“ klären. Bis dahin werde Köstinger im Amt bleiben, so der Kanzler. Auch Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck ist zurückgetreten. In einem Video auf Facebook bedankte sie sich auch bei Ex-Kanzler Sebastian Kurz, der sie in die Regierung geholt hatte. Nähere Gründe für ihren Rücktritt oder die Nachfolge im Ressort gab Schramböck nicht bekannt. Seitens der Industriellenvereinigung bedankte sich IV-Präsident Georg Knill bei beiden Ministerinnen für ihren Einsatz: „Bundesministerin Köstinger hat politische Verantwortung in herausfordernden Zeiten getragen und positive Arbeit für den Standort geleistet. Bundesministerin Schramböck hatte stets ein offenes Ohr für die Anliegen der österreichischen Betriebe und hat sich für deren Interessen auf nationaler wie europäischer Ebene starkgemacht.“ Da der Wirtschaftsstandort Österreich aktuell mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert sei, gelte es nun rasch die Nachfolge der beiden Ministerinnen zu klären und sich auf die Bewältigung der vielseitigen Herausforderungen zu konzentrieren, so Knill. (Alle TZ; 9.5. orf.at, diepresse.com) 

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Gruppe von Finanzunternehmen gründet Klimaschutz-Bündnis

Vorerst neun Finanzunternehmen haben unter dem Titel „Green Finance Alliance“ auf Initiative des Klimaschutzministeriums ein Klimaschutz-Bündnis gegründet. Die Mitglieder der Green Finance Alliance verpflichten sich nicht nur, das Kerngeschäft an den Pariser-Klimazielen auszurichten, sondern auch die Führung des Unternehmens klimafreundlich zu gestalten. Das gilt etwa für die Reisepolitik, die Nutzung von Ökostrom sowie ein nachhaltiges Beschaffungswesen. Außerdem werden sie von Klimaschutzministerium, Umweltbundesamt und einem Beirat begleitet und erhalten Know-how für die Implementierung der Klimakriterien und für die Entwicklung von individuellen Lösungen. Zu den Gründungsmitgliedern zählen unter anderem die Allianz Elementar Versicherungs-AG, BKS Bank AG, UniCredit Bank Austria AG, UNIQA Insurance Group AG, VBV Pensionskasse AG und VBV Vorsorgekasse AG. (Alle TZ)

EU will Genehmigungsverfahren für erneuerbare Energien beschleunigen

Die Europäische Union will den grünen Wandel in der EU beschleunigen und damit die Abhängigkeit von russischen Brennstoffen verringern. Deshalb soll einigen Projekten für erneuerbare Energien schon innerhalb eines Jahres die Genehmigung erteilt werden, wie aus einem Dokumententwurf hervorgeht. Kommende Woche wird die EU-Kommission ein Bündel an Maßnahmen vorstellen, das die Abhängigkeit der EU von Russland beenden soll, indem erneuerbare Energien gefördert, Energie eingespart und die Gasimporte aus anderen Ländern erhöht werden. „Das Genehmigungsverfahren für neue Projekte in Gebieten, die für erneuerbare Energien geeignet sind, soll ein Jahr nicht überschreiten“, wird in dem Dokument festgehalten, wobei dieser Zeitraum unter „außergewöhnlichen Umständen“ um drei Monate verlängert werden kann. In der EU gilt derzeit eine Frist von zwei Jahren für die Genehmigung solcher Vorhaben, die ebenfalls um ein weiteres Jahr verlängert werden kann. (Kurier S. 9)

EU-Zukunftskonferenz: Bürger sollen bei neuen Gesetzen stärker eingebunden werden

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen will Bürger bei Gesetzesvorhaben künftig stärker einbinden. Sie werde vorschlagen, Bürgerforen Zeit und Mittel zu geben, damit diese Empfehlungen abgeben könnten, bevor wichtige Gesetzesvorschläge vorgelegt würden, sagte sie am Montag zum Abschluss der EU-Zukunftskonferenz in Straßburg. Bürgervertreter übergaben den EU-Spitzen ihre Vorschläge für ein besseres und bürgernäheres Europa. Gefordert werden Mindeststandards für Lebensmittel, schnelles Internet und die Herabsetzung des Wahlalters. (Alle TZ)

Sentix-Barometer: Konjunktur-Erwartung der Börsianer deutlich eingetrübt

Der Ukraine-Krieg und seine Folgen lassen Börsianer so pessimistisch auf die Konjunktur im Euroraum blicken wie seit rund zwei Jahren nicht mehr. Das von der Investment-Beratungsfirma Sentix veröffentlichte Barometer fiel im Mai den dritten Monat in Folge und überdies stärker als erwartet. Es ging um 4,6 auf minus 22,6 Punkte zurück – der tiefste Wert seit Juni 2020 – laut Sentix ein klares Warnzeichen für eine Rezession. „Die ökonomische Dimension der Ukraine-Konfliktes wird immer prekärer“, so Sentix-Geschäftsführer Manfred Hübner. (Standard S. 19, TT S. 18)

IV-Mitglieder in den Medien

AVL wächst in Italien

Der Grazer Motorenentwickler AVL ist in Italien auf Wachstumskurs. Die italienische Tochter AVL Italia hat das Jahr 2021 mit einem Umsatz von 130 Mio. Euro abgeschlossen, was einem Plus von 18 Prozent gegenüber 2020 und von 34 Prozent gegenüber dem Vor-Pandemie-Jahr 2019 entspricht. „Im Jahr 2021 haben wir insgesamt 30 Mio. Euro für Maschinen, Gebäude und Neueinstellungen investiert“, erklärte Cristiano Auriemma, Finanzdirektor von AVL Italia. Der italienische Zweig der österreichischen Mutter ist an zwei Standorten (Turin, Cavriago) tätig, wo sich auch das Technische Forschungszentrum befindet. Zu den Vorhaben von AVL Italia gehört eine Geschäftseinheit, die sich mit der Großserienproduktion neuer Produkte zur Prüfung von Batteriezellen für den Automobilsektor befasst. Dafür wird eine Produktionsfläche von 1.000 Quadratmeter auf dem Gelände des Technischen Forschungszentrums in Cavriago eingerichtet. Das Projekt zielt darauf ab, die Klimatests von Fahrzeugbatterien zu optimieren, berichtete das Unternehmen. Geplant ist die Anstellung von zusätzlich 20 Mitarbeitern. (Standard S. 18, Kleine S. 27)

Rekordauftragsstand für Wiehag wegen neuer Großprojekte

Beim Rieder Naturmöbelhersteller Team 7 ist auch beim Neubau der Firmenzentrale eine große Menge Holz im Spiel. So ist das befreundete Holzbau-Unternehmen Wiehag dort nicht nur für die Trägerstruktur, sondern auch für die Fassade des 6.100 Quadratmeter Nutzfläche umfassenden viergeschoßigen Holzskelettbaus mit Massivholzdecken zuständig. Schon Ende Juli soll das Gebäude nach nur viereinhalb Monaten fertig montiert sein. Wiehag-Chef Erich Wiesner berichtet von einem Rekordauftragsstand von mehr als 100 Mio. Euro – nicht zuletzt wegen zwei Großprojekten in Europa. So ist der Spezialist aus Altheim in Amsterdam für die Errichtung eines Medienhauses und in Frankfurt für ein Bürogebäude von UBM verantwortlich. Beide Gebäude weisen eine Nutzfläche von 25.000 bis 30.000 Quadratmeter auf und werden damit Renommierprojekte für das Innviertler Unternehmen. Mit der Wiehag-Holzbauweise wird eine Menge CO2 im Gebäude gebunden. Alleine in der neuen Firmenzentrale von Team 7 werden das ungefähr 2500 Tonnen sein, sagt Wiesner. (OÖN S. 9)

Verbund übernimmt Windkraft- und Photovoltaik-Anlangen in Spanien

Die Verbund AG hat ein weiteres Windkraft- und Photovoltaik-Portfolio in Spanien erworben. Die PV-Anlage in der Region Kastilien-La Mancha südlich von Madrid umfasst 82 Megawatt (MW) Leistung und befindet sich bereits in Betrieb. Zusätzlich habe man eine Entwicklungsplattform für Wind- und PV-Projekte erworben, teilte das Energieunternehmen mit. Der Kauf ist für den Verbund bereits die dritte Akquisition in Spanien. Das Unternehmen will den Ausbau Erneuerbarer Energien in den kommenden Jahren diversifizieren und bis 2030 20 bis 25 Prozent des Stroms aus Photovoltaik und Windkraft erzeugen. (Presse S. 12, Standard S. 19, Volksblatt S. 15, TT S. 17)

TAL-Pipeline kann deutlich mehr Rohöl liefern

Die Transalpine Pipeline (TAL), über die Öl nach Österreich, Tschechien und Deutschland geliefert wird, kann sofort um fünf bis sechs Millionen Tonnen Rohöl mehr im Jahr liefern. Das erklärte der Betreiber der Pipeline in Italien, SIAT-TAL. Eine Erhöhung der Öllieferungen bedürfe zur Zeit keiner weiteren technischen Erweiterungen oder zusätzlichen Investitionen, wurde festgehalten. In den vergangenen zwei Jahren seien über die Pipeline jährlich zwischen 37 und 38 Millionen Tonnen Rohöl transportiert worden. Zusätzliche Investitionen in die Infrastruktur würden aber erst ab einer Nachfrage über 45 Millionen Tonnen notwendig, hieß es bei SIAT-TAL. (Presse S. 12)

Vorarlberger Sparkassen 2021 wieder auf Vor-Pandemie-Niveau

Die Vorarlberger Sparkassen konnten im vergangenen Jahr „Zuwächse in allen relevanten Bereichen“ erzielen. Das Betriebsergebnis von 57,5 Mio. Euro (plus 11,6 Prozent) übertraf nicht nur den Wert von 2020 (51,6 Mio. Euro), sondern auch jenen von 2019 (53,4 Mio. Euro). Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) sprang im Jahresabstand um 180,6 Prozent auf 44,9 Mio. Euro (2020: 16,0 Mio. Euro). „Begünstigt durch ein Umfeld niedriger Risikokosten und dank unseres bewährten Geschäftsmodells konnten wir auch im Geschäftsjahr 2021 erfolgreich Kurs halten“, erklärte Gruppensprecher Martin Jäger. Die Vorarlberger Sparkassen in Dornbirn, Bregenz, Feldkirch, Bludenz und Egg beschäftigten zum Ende des Vorjahres 833 Personen (2020: 831), darunter 15 Lehrlinge. (Krone/Vorarlberg S. 16, VN D2, NVT S. 19; 9.5. ORF Vorarlberg)

Buchdruckerei Lustenau erhält Premiumzertifizierung

Die Buchdruckerei Lustenau (BuLu) hat zum wiederholten Male die „Premium-PSO Zertifizierung“ erfolgreich erlangt. Erstmals wurde die BuLu im Jahr 2014 nach diesem Standard zertifiziert. Der ProzessStandard Offsetdruck (PSO) ist die Beschreibung einer industriell orientierten und standardisierten Verfahrensweise bei der Herstellung von Druckerzeugnissen. Dadurch kann die Produktion von der Datenerfassung bis zum fertigen Druckprodukt qualitativ abgesichert werden. Um den höchsten Standard zu erlangen, müssen engste Abweichungs- und Schwankungstoleranzen konstant eingehalten werden. Nach bestandenem Prüfprogramm hat die BuLu eine Urkunde und ein entsprechendes Logo erhalten. Mit diesem Zertifikat wird die Qualitätsfähigkeit dokumentiert und eine reibungslose Produktion sichergestellt. (VN D1)