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10.09.2021

Pressezusammenfassung, 10.09.2021
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IV in den Medien

IV und Sozialpartner fixierten neuen General-KV zu Corona-Maßnahmen

Allgemein

Wifo: Kräftiger Wirtschaftsaufschwung bremst sich selbst aus

Elektroindustrie: Nach Rückgängen Erholung in Sicht

Jobbörse für Arbeitslose gestartet

Pkw-Neuzulassungen im August rückläufig

EZB: Stärkeres Wirtschaftswachstum und höhere Inflation im Euroraum

Leitzins bleibt unverändert bei 0,0 Prozent 

IV-Mitglieder in den Medien

Grawe Bankengruppe fusioniert ihre Privatbanken

Kärntnermilch treibt Expansion voran

CCL Label investiert 50 Mio. Euro in neuen Standort 

ÖBB-Nachtzug rollt künftig von Salzburg nach Paris

Saubermacher soll funktionsunfähige Naturgasanlage zum Laufen bringen

Palfinger holt sich Mobilitätspreis: Leasingräder für 200 Mitarbeiter 

Pankl im Halbjahr mit Umsatzplus

People's erweitert Flugplan

Bundesforste: Schöppl als Vorstand wiederbestellt

IV in den Medien

IV und Sozialpartner fixierten neuen General-KV zu Corona-Maßnahmen

Nachdem der bisherige General-Kollektivvertrag mit Ende August ausgelaufen ist, haben sich die Sozialpartner und die Industriellenvereinigung auf einen neuen General-KV geeinigt. Er gilt rückwirkend ab 1. September und läuft am 30. April 2022 aus. Der neue General-KV regelt das Maskentragen in Betrieben und stellt zudem klar, dass positiv getestete Arbeitnehmer nicht benachteiligt werden dürfen. „In nach wie vor schwer planbaren Zeiten sind praktikable und möglichst unbürokratische Lösungen für den Arbeitsalltag ein Gebot der Stunde – sowohl für Unternehmen als auch Beschäftigte. Die Verlängerung des General-KV leistet dazu einen sinnvollen Beitrag. Klar ist aber auch, dass die Impfung der effektivste und sicherste Weg ist, um das Infektionsrisiko am Arbeitsplatz zu reduzieren. Hier brauchen wir weitere Anstrengungen, um die Zahl der Geimpften zu erhöhen“, betonte IV-Präsident Georg Knill. (Alle TZ; 9.9. Ö1-„Mittagsjournal“, Ö1-„Abendjournal“, orf.at, kurier.at, krone.at, derstandard.at)

Allgemein

Wifo: Kräftiger Wirtschaftsaufschwung bremst sich selbst aus

Nach dem Corona-bedingten Einbruch erholt sich die Weltwirtschaft so schnell und kräftig, dass die Produktion nicht nachkommt, die Lagerbestände aufgebraucht werden und Lieferengpässe entstehen. Das führt zu Preissteigerungen, die den Aufschwung bremsen, geht aus dem aktuellen Konjunkturbericht des Wirtschaftsforschungsinstituts (Wifo) hervor. In Österreich war das Wirtschaftswachstum im zweiten Quartal 2021 mit +3,6 Prozent gegenüber dem Vorquartal deutlich höher als im Durchschnitt des Euroraums (+2,2 Prozent). „Als Folge der unerwartet frühen und kräftigen Konjunkturerholung kommt es zu starkem Lagerabbau und beträchtlichen Materialengpässen. Dies wirkt preistreibend und bremst die Wucht des Aufschwungs“, so das Wifo. 32 Prozent der österreichischen Industriebetriebe leiden eigenen Angaben zufolge unter Materialmangel. Die Preise für Industrierohstoffe haben sich von April 2020 bis Mai 2021 mehr als verdoppelt, obwohl sie in den Krisenmonaten davor nur um 14 Prozent gesunken waren. Fast jeder zweite heimische Industriebetrieb will seine Verkaufspreise demnächst erhöhen. (Presse S. 13, Standard S. 17, OÖN S. 13, WZ S. 10)

Elektroindustrie: Nach Rückgängen Erholung in Sicht

Die Elektro- und Elektronikindustrie hatte für 2020 einen Rückgang des Produktionswertes um 7,9 Prozent auf 17,2 Mrd. Euro vermeldet. Heuer erreichte die zweitgrößte Industriesparte Österreichs in den ersten vier Monaten jedoch eine Produktionssteigerung von 15,9 Prozent. Die Corona-Pandemie habe Spuren hinterlassen, erklärte Wolfgang Hesoun, Obmann des Fachverbandes der Elektro- und Elektronikindustrie (FEEI). Nunmehr sei aber die Stimmung sehr positiv, der Trend zeige eindeutig nach oben. „Aber es wird noch ein Weilchen dauern“, so Hesoun, Chef von Siemens Österreich. Frühestens 2023 werde die Branche wieder das Vorkrisenniveau erreichen. Die großen Herausforderungen seien der Klimawandel, die Engpässe in den Lieferketten und der Fachkräftemangel. Hesoun plädierte für eine „sachorientierte Politik“ und eine „Technologieoffenheit“. Er mahnte ein, dass für die Umsetzung der Klimaziele die Stromproduktion bis 2030 um ein Drittel steigen – und diese auch zu den Kunden transportiert werden müsse. (Alle TZ)

Jobbörse für Arbeitslose gestartet

Das Arbeitsministerium hat in Kooperation mit dem AMS eine Jobbörse zur schnelleren Vermittlung von Arbeitslosen gestartet. Ziel ist es, Unternehmen und beim AMS gemeldete Arbeitsuchende direkt vor Ort im Betrieb zusammenzuführen. Österreichweit steht bei derzeit sinkenden Arbeitslosenzahlen ein Rekordniveau von über 120.000 offenen Stellen zur Verfügung. (9.9. noen.orf.at, heute.at)

Pkw-Neuzulassungen im August rückläufig

Laut Statistik Austria wurden in Österreich im August 17.719 Pkw neu zugelassen, ein Rückgang von 15 Prozent zum Vorjahresmonat. 35,1 Prozent der Neuzulassungen werden mit Benzin betrieben, ein Minus um ein Drittel. Nur noch 22,7 Prozent sind Dieselautos, das ist um die Hälfte weniger als vor einem Jahr. Der Rest sind Hybrid-Modelle und E-Autos. (Alle TZ)

EZB: Stärkeres Wirtschaftswachstum und höhere Inflation im Euroraum

Die Europäischen Zentralbank (EZB) erwartet heuer ein Wirtschaftswachstum von 5,0 Prozent. Im kommenden Jahr wird die Wirtschaft im Währungsraum der 19 Länder nach der neuesten EZB-Vorhersage um 4,6 Prozent zulegen. Für 2023 wird ein Anstieg der Wirtschaftsleistung um 2,1 Prozent vorhergesagt. Die Teuerung im Euroraum dürfte nach Einschätzung der EZB heuer bei 2,2 Prozent liegen. Für 2022 rechnen die Währungshüter mit einer jährlichen Preissteigerung von 1,7 Prozent, für 2023 mit 1,5 Prozent. (Alle TZ)

Leitzins bleibt unverändert bei 0,0 Prozent 

Die EZB beließ den Leitzins zur Versorgung der Geschäftsbanken mit Geld auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent. Dort liegt er bereits seit März 2016. Der Einlagesatz bleibt bei minus 0,5 Prozent. Zugleich drosselt die EZB bei den Notfallhilfen für die sich aus der Corona-Krise lösende Wirtschaft etwas das Tempo. Die Euro-Wächter beschlossen auf ihrer gestrigen Zinssitzung, dass die Ankäufe im Rahmen ihres billionenschweren Krisen-Anleihenkaufprogramms PEPP im vierten Quartal etwas geringer ausfallen werden als in den beiden Quartalen zuvor. (Alle TZ) 

IV-Mitglieder in den Medien

Grawe Bankengruppe fusioniert ihre Privatbanken

Die Grawe Bankengruppe bündelt die Kräfte und fusioniert ihre beiden Privatbanken Schelhammer & Schattera und Capital Bank. Grawe-Vorstandsvorsitzender Christian Jauk skizziert Details zu der neuen Bank, die dann unter dem Namen „Schelhammer Capital“ firmiert und deren Markteintritt mit neuem Logo im Oktober geplant ist: „Aus einem Nebeneinander von zwei starken Marken. Damit steht die stärkste Privatbank mit österreichischem Eigentümer. Die Eigenmittel werden bei 300 Mio. Euro liegen, die Bilanzsumme bei 2,3 Mrd. Euro.“ Das verwaltete Kundenvolumen der Grawe Bankengruppe lag per Ende August bei 23,9 Mrd. Euro. In diesem Jahr ist das Institut um elf Prozent gewachsen. „Wir kommen auf etwas mehr als 200 Mitarbeiter, ohne die gruppeninternen Service-Gesellschaften, die zuliefern“, so der Grawe-Chef, der weitere Schwerpunkte setzen will. „Bisher stand die Achse Graz-Wien im Vordergrund. Nun wollen wir den Fokus auf Westösterreich, Oberösterreich, Salzburg und Bayern legen. Dazu bauen wir unter anderem unsere Standorte in Salzburg aus. Wir wollen den gesamten Markt bedienen.“ Der Online-Broker Dadat-Bank wird als eigene Marke der neuen Privatbank das Digitalgeschäft zuständig sein. (Presse S. 14, Kleine S. 33)

Kärntnermilch treibt Expansion voran

Um abseits der „Fänge und Zwänge“ des von Ketten dominierten Lebensmittelhandels unabhängig zu bleiben, setzt die Kärntnermilch den Aus- und Aufbau eigener Filialen unter dem Namen Genuss-Meierei fort. „Mittelfristig soll es in jeder Kärntner Bezirksstadt eine geben“, kündigt Geschäftsführer Helmut Petschar an. Darüber hinaus ist man auf der Suche nach Standorten in Wien und Graz. Die erste Genuss-Meierei hat Kärntnermilch 2019 in Hermagor eröffnet. Villach und eine eigene Ecke im Karnerta-Markt in Klagenfurt folgten. Demnächst sollen die bestehenden Filialen in Feldkirchen und Spittal den neuen Namen und das neue Erscheinungsbild erhalten. „In einer Genuss-Meierei bieten wir unsere gesamte Produktpalette an. Allein beim Käse sind das 26 Sorten“, sagt Petschar. Dazu kommen regionale Spezialitäten von Partnern wie Kärntner Fleisch, aber auch von kleineren Anbietern und bäuerlichen Direktvermarktern. „Das Konzept kommt sehr gut an“, freut sich Petschar. (Kleine/Kärnten S. 28, Kleine/Steiermark S. 32)

CCL Label investiert 50 Mio. Euro in neuen Standort 

Die zur weltweit tätigen Firmengruppe CCL Industries gehörende CCL Label GmbH befindet sich in den letzten Vorbereitungen für den Neubau ihres Produktions- und Verwaltungsstandortes im Dornbirner Betriebsgebiet Pfeller. Wie Betriebsleiter Bernd Schmidle erklärt, würden derzeit noch die Behördenverfahren laufen. Gibt es grünes Licht, dann erfolge der Baubeginn in den nächsten Wochen. Der Neubau wird auf einem 20.000 Quadratmeter großen Grundstück umgesetzt. „Wir werden die derzeitige Kapazität verdoppeln und in die neuesten Drucktechnologien investieren“, so Schmidle. Das Investitionsvolumen für Grundstück, Gebäude und Erweiterung des Maschinenparks wird mit rund 50 Mio. Euro beziffert, wobei rund die Hälfte auf das Gebäude entfalle. Nach der Inbetriebnahme wird das bisherige Werk in Hohenems aufgelassen. Der Grund für die Übersiedlung liege darin, dass man dort platzmäßig „völlig am Anschlag“ sei. Aktuell beschäftigt CCL in Hohenems 160 Mitarbeiter. Im Neubau sollen bis 2025 220 Mitarbeiter tätig sein. (VN D1, NVT S. 18-19; 9.9. ORF Vorarlberg)

ÖBB-Nachtzug rollt künftig von Salzburg nach Paris

Nachdem Mailand, Venedig, Rom und Zürich bereits mit dem Nachtzug der ÖBB erreichbar sind, wird es ab dem Fahrplanwechsel im Dezember eine weitere Verbindung nach Paris geben. Die neue Verbindung wurde im Zuge einer Werbefahrt verkündet – der „Connecting Europe Express“ machte einen Halt am Hauptbahnhof. Der Zug ist auf einer 20.000 Kilometer langen Strecke unterwegs. Anlass der PR-Aktion ist es, die Bahn als „nachhaltiges, sicheres und innovatives Verkehrsmittel“ zu stärken. „Wir wollen als Unternehmen nicht nur Vorreiter im Kampf gegen den Klimawandel sein, sondern auch ein Symbol für die moderne Arbeitswelt und die richtigen Ziele für unsere Belegschaft setzen“, betonte ÖBB-Chef Andreas Matthä. (SN L7)

Saubermacher soll funktionsunfähige Naturgasanlage zum Laufen bringen

Der steirische Entsorgungsspezialist Saubermacher soll die funktionsunfähige Naturgasanlage im südsteirischen Straß als Pächter übernehmen und sanieren. Am 13. September wird den Delegierten der fünf Gemeinden des Abwasserverbandes Leibnitzerfeld-Süd die Lösung präsentiert, ein Beschluss über einen Vertrag steht auf der Tagesordnung. (Kleine S. 33)

Palfinger holt sich Mobilitätspreis: Leasingräder für 200 Mitarbeiter 

Der VCÖ-Mobilitätspreis Salzburg geht heuer an die Palfinger AG für ihr Programm „PALfit Bike“. Seit Mai 2021 stellt der Salzburger Kranhersteller seinen Mitarbeitern ein Fahrrad oder E-Bike als Leasingrad zur Verfügung. Rund 200 Beschäftigte nutzen das Angebot bereits. (SN L13)

Pankl im Halbjahr mit Umsatzplus

Der steirische Auto- und Luftfahrtzulieferer Pankl konnte im Halbjahr den Umsatz um 23 Prozent auf 138 Mio. Euro beschleunigen. 1.350 Personen werden mittlerweile in der Steiermark beschäftigt. (Krone S. 10)

People's erweitert Flugplan

Aufgrund einer erfreulichen Nachfrageentwicklung erhöht die Fluglinie People’s die Frequenzen auf der Strecke Altenrhein-Wien. Ab dem 13. September wird die Strecke neu dienstags und mittwochs jeweils zweimal täglich zu Tagesrandzeiten angeboten. Unverändert geplant sind die Frühflüge montags und Abendflüge donnerstags. Ab Mitte November soll es zusätzliche Flüge am Freitag und Sonntag geben. Von Mitte Januar bis Ende März 2022 fliegt People’s zudem Skitouristen aus Dänemark und Schweden nach Altenrhein. (VN D2)

Bundesforste: Schöppl als Vorstand wiederbestellt

Bei der Österreichischen Bundesforste AG (ÖBf) wurde Georg Schöppl vom Aufsichtsrat als Mitglied des Vorstandes für die Bereiche Finanzen und Immobilien einstimmig wiederbestellt. Der aktuelle Vertrag Schöppls läuft noch bis 14. April 2022 und wird danach, vorbehaltlich einer vertraglichen Einigung, für eine weitere Funktionsperiode um fünf Jahre bis 2027 verlängert. Schöppl bildet gemeinsam mit Co-Vorstand Rudolf Freidhager seit 2007 das ÖBf-Vorstandsduo. Die Bundesforste sind der größte Waldbesitzer Österreichs. (OÖN S. 11)