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10.11.2021

Pressezusammenfassung, 10.11.2021
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IV in den Medien

IV-NÖ: Energiepreise bremsen Wachstum 

Allgemein

Arbeitslosigkeit gegenüber Ende Oktober leicht gestiegen

Außenhandel im August deutlich über Vorkrisenniveau

Shoah-Gedenkmauer in Wien eröffnet

Rund ein Viertel mehr Insolvenzen im dritten Quartal

Mangel an Neu-Pkw treibt Gebrauchtwagenpreise auf Höchstwert

Moderna beantragt EU-Zulassung von COVID-Vakzin für Kinder

IV-Mitglieder in den Medien

Wienerberger heuer mit kräftigem Gewinnplus

Agrana feiert 30-jähriges Börsen-Jubiläum

Gasselsberger: Regierung hat nichts gemacht, um Kapitalmarkt zu stärken 

Vorarlberg: „InnoDays 2021“ gingen erfolgreich über die Bühne

IV in den Medien

IV-NÖ: Energiepreise bremsen Wachstum 

Im dritten Quartal 2021 zeigte das Konjunkturbarometer der IV-NÖ wieder nach unten. Materialengpässe und Gaspreise erweisen sich zunehmend als Wachstumsbremse. Das Barometer, mit dem das Geschäftsklima als Mittelwert zwischen der Beurteilung der aktuellen und der Geschäftslage in sechs Monaten erfasst wird, ist von 32,0 auf 12,0 Punkte erstmals seit Pandemie-Beginn deutlich nach unten gegangen. Zwar hätte sich die Industrie in der Krise als Wachstumstreiber erwiesen, „doch die aktuellen Rohstoff- und Energiepreise könnten uns in die nächste Krise treiben“, fasste IV-NÖ Präsident Thomas Salzer die konjunkturelle Lage zusammen. (NÖN/Regionalausgaben)

Allgemein

Arbeitslosigkeit gegenüber Ende Oktober leicht gestiegen

Die Arbeitslosigkeit hat gegenüber Ende Oktober leicht zugelegt. 344.455 Personen sind entweder arbeitslos oder befinden sich beim AMS in Schulung, Ende Oktober waren es 341.142 Personen. Arbeitsminister Martin Kocher verwies auf „erste saisonale Effekte“, die gegen Jahresende auftreten. Entscheidend für die Bewertung der Lage sei der Unterschied zum Vorkrisenjahr: Derzeit sind 14.758 Personen weniger arbeitslos oder in Schulung als in der Vergleichswoche 2019. Gegenüber 2019 entwickle sich der österreichische Arbeitsmarkt nach wie vor – trotz steigender Infektionszahlen – positiv, erklärte der Arbeitsminister zu den wöchentlichen Arbeitslosenzahlen. (Alle TZ)

Außenhandel im August deutlich über Vorkrisenniveau

Der deutliche Wirtschaftsaufschwung im Vergleich zum ersten Corona-Jahr 2020 spiegelt sich auch bei Ein- und Ausfuhren wider. „Im August 2021 haben Importe und Exporte nicht nur gegenüber dem schwachen Vorjahresmonat erneut stark angezogen, sondern bewegten sich mit einem Plus von 18,1 Prozent bei den Importen und einem Exportzuwachs von 11,8 Prozent auch wieder beträchtlich über dem Vorkrisenniveau vom August 2019", so Statistik Austria-Generaldirektor Tobias Thomas. Im August 2021 lag der Wert der Importe bei 13,55 Mrd. Euro, jener der Exporte bei 12,24 Mrd. Euro. Die Handelsbilanz wies ein Passivum in Höhe von 1,31 Mrd. Euro auf. Der Gesamtwert der Einfuhren von Waren lag im Zeitraum Jänner bis August 2021 laut vorläufiger Ergebnisse von Statistik Austria nominell bei 114,28 Mrd. Euro, die Ausfuhren von Waren beliefen sich auf 106,84 Mrd. Euro. (WZ S. 9, TT S. 24)

Shoah-Gedenkmauer in Wien eröffnet

In Wien wurde am Dienstag im Rahmen einer feierlichen Zeremonie die Namensmauern-Gedenkstätte im Ostarrichipark eröffnet. Sie erinnert an die über 64.000 in der NS-Zeit ermordeten Juden aus Österreich. Die Shoah-Mauer besteht aus insgesamt 160 Gedenk-Stelen. Initiiert wurde das großteils von Bund, Ländern und der Industriellenvereinigung finanzierte Projekt vom Holocaust-Überlebenden Kurt Yakov Tutter. Die Gedenkstätte auf der Grünfläche vor der Österreichischen Nationalbank besteht aus mehreren oval angeordneten Steinmauern aus Granit. (Alle TZ)

Rund ein Viertel mehr Insolvenzen im dritten Quartal

Laut aktuellen Daten der Statistik Austria gab es heuer im dritten Quartal 754 und damit um 24,2 Prozent mehr Insolvenzen als im Vorjahreszeitraum, gegenüber dem Vorkrisenjahr 2019 waren das jedoch deutlich weniger. „Die Zahl der Insolvenzen im dritten Quartal 2021 ist im Vergleich zum Vorjahresquartal zwar um ein Viertel gestiegen, sie liegt aber noch immer um 37,6 Prozent unter dem Vorkrisenniveau vom dritten Quartal 2019“, betonte Statistik Austria-Generaldirektor Tobias Thomas. (TT S. 24)

Mangel an Neu-Pkw treibt Gebrauchtwagenpreise auf Höchstwert

Mit durchschnittlich 24.488 Euro befanden sich die Preise für österreichische Gebrauchtwagen im Oktober auf einem neuen Allzeithochhoch, die Kosten sind im Jahresvergleich um knapp 4.000 Euro gestiegen, rechnete die Onlineplattform autoscout24 vor. Im Vergleich zum Vormonat September wurde es um 500 Euro teurer. Vor allem Kleinwagen und ältere Modelle zwischen fünf und 20 Jahren legten preislich zu. Die Ausgaben für Gebrauchtwagen stiegen damit auf einen neuen Höchstwert. (Alle TZ)

Moderna beantragt EU-Zulassung von COVID-Vakzin für Kinder

Das US-Pharmaunternehmen Moderna hat bei der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA die Zulassung seines Corona-Impfstoffs für Kinder im Alter von sechs bis elf Jahren beantragt. Noch gibt es in Europa keinen zugelassenen Impfstoff für Unter-Zwölf-Jährige. Seit Juli dürfen in der EU Kinder und Jugendliche zwischen zwölf und 17 Jahren mit dem Vakzin von Moderna geimpft werden. (Alle TZ)

IV-Mitglieder in den Medien

Wienerberger heuer mit kräftigem Gewinnplus

Der Baustoffproduzent Wienerberger steuert heuer mitten in der Corona-Pandemie auf einen Gewinn über dem Vorkrisenniveau von 2019 zu. In den ersten drei Quartalen 2021 wurde das Ergebnis unter dem Strich gegenüber der Vorjahresperiode von 43,3 auf 227,3 Mio. Euro verfünffacht. Der Umsatz stieg um 14 Prozent auf 2,9 Mrd. Euro. In den ersten drei Quartalen lag der Wert bei 509,1 Mio. Euro (plus 19 Prozent). Das Betriebsergebnis (EBIT) verdreifachte sich von 99,3 auf 312,5 Mio. Euro. Die Auftragslage sei hervorragend und die Werke seien entsprechend hoch ausgelastet, verwies Wienerberger-CEO Heimo Scheuch auf das kontinuierliche organische Wachstum des Unternehmens. Gerade angesichts des Klimawandels würden „smarte Lösungen für ressourcenschonendes Bauen und Renovieren“ immer wichtiger. Die Erwartungen für das heurige Gesamtjahr wurden entsprechend angehoben. (Standard S. 20, Kurier S. 11)

Agrana feiert 30-jähriges Börsen-Jubiläum

Ein rundes Börsen-Jubiläum feiert heuer das Frucht-, Stärke- und Zuckerunternehmen Agrana: Am 10. Juli 1991 absolvierte das niederösterreichische Unternehmen an der Wiener Börse sein „Initial Public Offering“. Die Emission spülte damals etwas mehr als eine Mrd. Schilling (rund 72,6 Mio. Euro) in das Budget. Seit dem Börsengang 1991 schüttete Agrana insgesamt 920 Mio. Euro an seine Aktionäre aus. Wiener Börse-Chef Christoph Boschan lobte die Agrana-Aktie für ihre „fantastische Diversität“. Agrana-CEO Markus Mühleisen hob die 427 Prozent Gesamtrendite hervor und sprach von einem noch größeren Potenzial in Zukunft. (NÖN/Regionalausgaben)

Gasselsberger: Regierung hat nichts gemacht, um Kapitalmarkt zu stärken 

Oberbank-Generaldirektor Franz Gasselsberger kritisiert die Regierung, bei der Steuerreform den Kapitalmarkt übergangen zu haben. So hätte er sich mehr erwartet. „Zum Beispiel die Behaltefrist, also dass Gewinne steuerfrei sind, wenn man Aktien eine gewisse Zeit hält. Das hätte nicht viel gekostet, wäre aber symbolträchtig gewesen. Das hätte Anlegern und Unternehmen gutgetan“, ist Gasselsberger überzeugt. Er sei auch „enttäuscht“, dass das Eigenkapital nicht gestärkt wurde, etwa mit der Gleichstellung von fiktiven Eigenkapitalzinsen. Aus seiner Sicht gebe es eine Palette an Möglichkeiten, aber man habe „nichts gemacht, um den Kapitalmarkt zu stärken“. (Presse S. 16) 

Vorarlberg: „InnoDays 2021“ gingen erfolgreich über die Bühne

Vier Herausforderungen, 95 Teilnehmer, mehr als 55 Mentoren und 22 Prototypen. Innerhalb von 48 Stunden sollten innovative Lösungen für Unternehmen wie Rhomberg Bau, Tridonic, Liebherr und Rattpack erarbeitet werden. Unterstützt wurden die teilnehmenden Schüler, Studenten und jungen Fachkräften bei den „InnoDays 2021“ in Dornbirn von Mentoren. Zudem war es ein Ziel, dass die Teilnehmer neue Erfahrungen sammeln und sich mit Unternehmen vernetzen konnten. Die „InnoDays 2021“ waren jedenfalls ein voller Erfolg, wie die Veranstalter vermeldeten. Die nächste „InnoDays Spring“-Ausgabe soll im Frühling 2022 stattfinden – vom 4. bis 6. Mai 2022. (VOL.AT – Vorarlberg online)