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11.10.2021

Pressezusammenfassung, 11.10.2021
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IV in den Medien

Stolitzka: „Die Industrie lebt Stabilität und fordert diese von der Politik ein“

Greiner: Künftige Landesregierung muss Industriestandort OÖ weiter fördern

Pochtler: Es muss mehr im Börserl bleiben

Allgemein

Regierung macht mit Schallenberg als Kanzler weiter

Wifo/IHS: Corona dämpft Wirtschaftserholung 2021/22

Produktionsindex legte im Jahresvergleich deutlich zu

Emissionen von Luftschadstoffen und Treibhausgasen rückläufig

Globale Steuerreform: 136 Staaten machen mit 

IV-Mitglieder in den Medien

OMV profitierte im dritten Quartal von noch höheren Öl- und Gaspreisen

Wienerberger fixiert Übernahme von US-Ziegelproduzenten

Kunststoffverpackungen: Unternehmen wollen weg von Wegwerfwirtschaft

ifw will mit neuem Führungstrio der Corona-Krise den Rücken kehren

Santander Consumer Bank: Geschäft läuft insgesamt bisher gut 

Gebrüder Weiss: Wasserstoff-Lkw seit acht Monaten erfolgreich im Einsatz

VIG setzt auf Medizin-Start-ups

Schulterschluss heimischer Firmen soll Potenzial künstlicher Intelligenz heben

Porr-Chef: Energiewende nur mit Innovation zu schaffen

SAP-Österreich-Chefin will Jugend für MINT-Fächer begeistern

Uniqa Kärnten trotzte Corona-Krise

Kelag zu Klimazielen: Erneuerbare Technologien ein ganz wesentlicher Beitrag

Getzner-CEO: Steuerreform setzt starke Akzente für Nachhaltigkeit und Klimaschutz

Zumtobel-Chef bis Juli 2025 verlängert

Hasslacher Gruppe verstärkt Vorstandsriege 

IV in den Medien

Stolitzka: „Die Industrie lebt Stabilität und fordert diese von der Politik ein“

Gerade in schwierigen Zeiten brauche es Stabilität, sagt IV-Steiermark-Präsident Stefan Stolitzka. „Die Industrie lebt Stabilität und sie fordert diese von der Politik für die Menschen in Österreich ein.“ Die Regierungspläne einer ökosozialen Steuerreform bewertet er positiv: „Ein ganz wichtiger Punkt war ein Bekenntnis von Vizekanzler Werner Kogler. Er hat hervorgehoben, dass die österreichische Industrie, die tolle Produkte erzeugt, aber energieintensiv ist und im internationalen Wettbewerb steht, geschützt wird. Denn alle Produkte, die wir auch für die Energiewende benötigen, sind in der Herstellung erst einmal energieintensiv, aber man muss eben auch die Nutzungsdauer mitberücksichtigen und wofür man das Produkt benötigt. Dieser ganzheitliche Blick ist der richtige Ansatz.“ Um gestärkt aus der Krise hervorzugehen, sieht Stolizka speziell in der Steiermark bereits Ansätze, dass man der Digitalisierung einen sehr hohen Stellenwert zuordnen möchte – das gehe dann auch in die Verwaltung hinein. „Da ist jetzt wirklich etwas in Bewegung. Es ist vollkommen klar, dass wir eine Infrastruktur brauchen, die auch einen hohen Anteil an Glasfaser hat, da ist viel im Laufen.“ Weiter zugespitzt hat sich indes der Fachkräftemangel bzw. der Personalmangel insgesamt in der steirischen Industrie: „Das ist schon lange ein Thema, aber so wie jetzt war es noch nie.“ Stolitkza nennt in diesem Zusammenhang zwei kurzfristige Maßnahmen, um gegenzusteuern: Das Angebot in der Kinderbetreuung zu verbessern sowie die Abwicklung der Rot-Weiß-Rot-Karte zu vereinfachen. (11.10. Kleine S. 18-19)

Greiner: Künftige Landesregierung muss Industriestandort OÖ weiter fördern

Nach den geschlagenen Landtagswahlen in Oberösterreich müssten für IV-OÖ-Präsident Axel Greiner nun die Weichen für die nächsten sechs Jahre gestellt werden. „Für uns ist wichtig, dass der Industriestandort weiter gefördert wird. Daran hängen Arbeitsplätze, Steueraufkommen, Wohlstand und Einkommen, die wir für unsere Kultur und Soziales benötigen. Besonders in Oberösterreich, als Industrieregion, brauchen wir eine ausgewogene Balance zwischen Klima- und Wirtschaftspolitik.“ In den letzten Jahren gab es laut Greiner eine Regierungskonstellation, die in diese Richtung sehr gut gearbeitet und beide Aspekte im Auge behalten habe. Eine Fortsetzung dieses Weges wäre aus seiner Sicht gut. Für die neue Landesregierung gebe es eine Reihe an Herausforderungen, die nun zu bewältigen sind. „Die wichtigen Zukunftsthemen sind Klima, Energie, Energieversorgung und Mobilität. Hier müssen wir Lösungen finden, die uns einerseits den Wohlstand erhalten, wir uns aber andererseits nicht die Lebensgrundlage rauben“, so Greiner. „In erster Linie müssen es gelingen, „dass wir die Pandemie hinter uns lassen“. Noch sei die Covid-19-Krise nicht überstanden. Abseits der Gesundheitskrise gebe es noch immer bei den Lieferketten zahlreiche Verwerfungen, die immer wieder zu Engpässen in einzelnen Industrien führen. (9.10. kurier.at)

Pochtler: Es muss mehr im Börserl bleiben

IV-Wien-Präsident Christian C. Pochtler bezeichnet die ökosoziale Steuerreform als „ein Schritt in die richtige Richtung“. Aber: „Um der heimischen Bevölkerung nicht immer nur in Etappen, sondern systematisch, automatisch und langfristig inflationsgeschützt mehr Netto vom Brutto zu lassen, muss die Politik endlich ihr Versprechen umsetzen und bis zum Ende der Legislaturperiode die kalte Progression abschaffen.“ Dem Steuerzahler bliebe somit gleich im Börserl, was dem Staat ohnehin nicht zusteht.“ Das wäre dann laut Pochtler „einmal wirklich die größte Steuerreform aller Zeiten“. (8.10. Krone S. 29)

Allgemein

Regierung macht mit Schallenberg als Kanzler weiter

Sebastian Kurz hat sich als Bundeskanzler zurückgezogen. Allerdings bleibt er Parteichef und wechselt außerdem als ÖVP-Klubchef in den Nationalrat. Das Amt des Bundeskanzlers wird der bisherige Außenminister Alexander Schallenberg übernehmen. Neuer Außenminister wird der Botschafter Michael Linhart. Die Angelobung von Schallenberg und Linhart durch Bundespräsident Alexander Van der Bellen findet um 13 Uhr in der Präsidentschaftskanzlei statt. Vizekanzler Werner Kogler kündigte an, dass die Zusammenarbeit mit Schallenberg an der Regierungsspitze fortgesetzt werden könne. Nach dem Treffen mit Kogler sprach Schallenberg von einer „enorm herausfordernden Aufgabe und Zeit“. Beide demonstrierten Einigkeit und das Ziel, die ökosoziale Steuerreform und das Budget wie geplant umzusetzen. Die österreichische Industrie zollte dem Rückzug von Sebastian Kurz als Bundeskanzler jedenfalls Respekt: „In der aktuell sehr herausfordernden innenpolitischen Situation müssen staatspolitische Vernunft, verantwortungsvolles Handeln und Stabilität das Gebot der Stunde sein. Der Rückzug von Sebastian Kurz ist ein Schritt, um ebenjene Stabilität zu gewährleisten“, betonte IV-Präsident Georg Knill. (10.-11.10. Alle TZ, Ö1-„Morgenjournal“) 

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Wifo/IHS: Corona dämpft Wirtschaftserholung 2021/22

Das Wirtschaftsforschungsinstitut (Wifo) und das Institut für Höhere Studien (IHS) sehen Österreichs Wirtschaft nach der Corona-Krise im Vorjahr heuer und 2022 weiterhin kräftig wachsen. Beeinträchtigt wird der Aufholprozess jedoch durch eine neuerliche, vierte Corona-Welle im Herbst, die auch die Erholung am Arbeitsmarkt abbremsen dürfte, erwartet das Wifo. Beim IHS verweist man zudem auf die Lieferengpässe. Nach 6,7 Prozent Einbruch im Vorjahr geht das Wifo für heuer und 2022 von 4,4 und 4,8 Prozent Realwachstum aus, das IHS rechnet mit jeweils 4,5 Prozent Zuwachs beim Bruttoinlandsprodukt (BIP). Zur Inflationsentwicklung gehen die Ansichten auseinander. Zwar rechnen beide Institute für heuer mit einer höheren Teuerungsrate von 2,8 (Wifo) bzw. 2,6 Prozent (IHS), für kommendes Jahr sieht das Wifo aber einen weiteren Anstieg auf 3 Prozent, das IHS nur 2,3 Prozent. (9.10. Alle TZ)

Produktionsindex legte im Jahresvergleich deutlich zu

Der arbeitstägig bereinigte Produktionsindex für den Produzierenden Bereich ist heuer im August im Jahresvergleich um 8,6 Prozent gestiegen. Im Vergleich zum Juli 2021 ergab sich saisonal bereinigt ein Rückgang von 0,6 Prozent. Das geht aus aktuellen Zahlen der Statistik Austria hervor. Der Produktionsindex der Industrie (ohne Bau) kletterte im August 2021 arbeitstägig bereinigt um 10,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat und erreichte 106,3 Punkte. (8.10. finanzen.at)

Emissionen von Luftschadstoffen und Treibhausgasen rückläufig

Die Emissionen von Luftschadstoffen und Treibhausgasen haben sich zwischen 1995 und 2019 zum Teil deutlich verringert, wie Daten der Luftemissionsrechnung von Statistik Austria belegen. Anstiege gab es aber beim klimawirksamen CO2 und bei Ammoniak. „Der CO2-Anstieg fiel mit fünf Prozent allerdings erheblich weniger kräftig aus als der Anstieg der Wirtschaftsleistung mit 54,3 Prozent im selben Zeitraum. Mehr Energieeffizienz und die vermehrte Nutzung erneuerbarer Energien haben in Österreich zu einer relativen Entkopplung des Wirtschaftswachstums von den CO2-Emissionen geführt“, erklärte Statistik Austria-Generaldirektor Tobias Thomas. (9.10. Alle TZ)

Globale Steuerreform: 136 Staaten machen mit 

136 Staaten haben sich unter dem Dach der Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) auf Details einer globalen Steuerreform geeinigt. Das teilte die Industriestaaten-Organisation mit. Die Länder stehen für mehr als 90 Prozent der weltweiten Wirtschaftskraft. Die drei bis zuletzt skeptischen EU-Mitglieder Ungarn, Irland und Estland hatten nach Zugeständnissen grünes Licht gegeben. Nur Kenia, Nigeria, Pakistan, Sri Lanka stimmten dagegen. Laut OECD sieht die Reform eine Mindeststeuer für große Unternehmen von 15 Prozent ab 2023 vor. (11.10. Volksblatt S. 17; 9.10. Alle TZ)

IV-Mitglieder in den Medien

OMV profitierte im dritten Quartal von noch höheren Öl- und Gaspreisen

Das börsenotierte Öl- und Gasunternehmen OMV hat im dritten Quartal von noch höheren Öl- und Gaspreisen sowie deutlich besseren Raffinerie-Margen profitiert. Bei Öl wurde ein fast zweimal so hoher Preis wie ein Jahr davor realisiert, bei Erdgas sogar mehr als das Doppelte. Der durchschnittlich realisierte Rohölpreis stieg weiter auf im Schnitt 69,6 Dollar pro Barrel (nach 59,9 Dollar im Vorquartal und 37,3 Dollar im Vorjahresvergleich), wobei darin auch Hedging-Effekte enthalten sind, teilte die OMV im Quartalszwischenbericht mit. Bei Erdgas wurden im Schnitt 15,7 Euro pro Megawattstunde (MWh) realisiert, nach 12,3 Euro im Vorquartal und 7,3 Euro je MWh im gleichen Vorjahreszeitraum. (9.10. Volksblatt S. 23, WZ S. 10)

Wienerberger fixiert Übernahme von US-Ziegelproduzenten

Die Wienerberger AG hat die Übernahme des US-Ziegelproduzenten Meridian Brick abgeschlossen. Mit über 1.100 Mitarbeitern und mehr als 1,1 Mrd. produzierten Ziegeln jährlich sei das in Georgia beheimatete Unternehmen kapazitätsmäßig der größte Produzent von Fassadenlösungen in den USA und verfüge darüber hinaus über eine starke Marktposition in Kanada, so das österreichische Baustoffunternehmen. Die Genehmigung durch die zuständige US-Kartellbehörde erfolgte am 6. Oktober. Verkäufer sind Boral und eine Tochterfirma des Lone Star Funds, der Kaufpreis habe 250 Mio. Dollar (216,23 Mio. Euro) betragen, hieß es. Durch die Übernahme verdopple man die Umsätze des Nordamerika-Geschäfts auf über 800 Mio. Dollar. (9.10. Alle TZ)

Kunststoffverpackungen: Unternehmen wollen weg von Wegwerfwirtschaft

Die 2020 gegründete Plattform „Verpackung mit Zukunft“ will in Österreich die Etablierung einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft für Verpackungskunststoffe rasch vorantreiben. Ziel sei es, dass in Zukunft kein Wertstoff mehr verloren gehe, betonten Vertreter des Zusammenschlusses aus 20 Unternehmen aus den Branchen Rohstoffverarbeitung, Recycling, Verpackungs- und Konsumgüterherstellung. Zunächst gelte es, den Bedarf an Neuware zu reduzieren und mehr Regranulat – das Endprodukt des Kunststoffrecyclings, das für neue Kunststoffprodukte Verwendung findet – einzusetzen, betonte Manfred Hackl, Geschäftsführer der Erema Group. „Das führt zu einer CO2-Einsparung von 20 bis 40 Prozent.“ Ein weiterer Schritt sei der Einsatz intelligenter Verpackungen, erklärte Manfred Stanek, CEO von Greiner Packaging. Es gelte Produkte und Verpackungen so zu gestalten, dass sie möglichst gut recyclingfähig sind. (9.10. Standard S. 20, SN S. 19, Volksblatt S. 17, WZ S. 11)

ifw will mit neuem Führungstrio der Corona-Krise den Rücken kehren

Der Kunststoffspezialist ifw mit Sitz in Micheldorf hat die Geschäftsführung neu angeordnet. Seit Mai leitet nun der frühere Vertriebsleiter Gerald Neudeck gemeinsam mit den Prokuristen Harald Schicklgruber und Christian Otte die Geschicke des Unternehmens. „Wir wollen wachsen, aber nicht auf Biegen und Brechen. Bevor wir andere Unternehmen kaufen, ist es uns lieber, uns zuerst organisch zu vergrößern“, sagt Neudeck. Vor der Corona-Krise setzte das Unternehmen rund 30 Mio. Euro um. Für das heurige Jahr werden Erlöse in der Höhe von 32 Mio. Euro angepeilt. Als Konsequenz der Pandemie und der neuen Führungsstruktur plant ifw, die Branchenstruktur noch breiter zu fächern, um Schwankungen wie etwa in der Autoindustrie besser auszugleichen. „Ziel ist, unsere Sichtbarkeit zu erhöhen und das Personal aufzustocken“, so Neudeck. Klappen soll das unter anderem auch mit Schnupperangeboten für Quereinsteiger. (9.10. OÖN S. 15)

Santander Consumer Bank: Geschäft läuft insgesamt bisher gut 

Die auf Konsumkredite spezialisierte Santander Consumer Bank befürchtet durch den Halbleitermangel einen Einbruch bei ihrer Sparte der Kfz-Finanzierung. „Wenn keine Autos gekauft werden, werden auch keine finanziert. Das könnte uns zu schaffen machen, sagt Olaf Peter Poenisch, Vorsitzender der Geschäftsführung. Noch ist der Halbleitermangel für die Bank aber nicht zu spüren, die Lage sei aber angespannt. Der Kfz-Bereich sei sehr wichtig für die Bank und macht 47 Prozent des aktuellen Kreditvolumens aus. In Österreich erzielte die Bank im ersten Halbjahr 2021 eine Bilanzsumme von 2,89 Mrd. Euro, einen Kreditbestand von 2,61 Mrd. Euro und Spareinlagen in Höhe von 1,73 Mrd. Euro. Die Eigenkapitalquote liegt bei 17,6 Prozent. Der Gewinn nach Steuern wuchs auf 20,5 Mio. Euro (nach 17 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2020) an. An der aktuellen Filialzahl von 29 in Österreich will die Bank festhalten. Dass neue dazukommen, schließt Poenisch nicht aus: Man orientiere sich bei der Standortwahl daran, wo die Händlerpartner ihren Sitz hätten. Auch der Personalstand von aktuell 470 Beschäftigten soll in dieser Größe bleiben. (11.10. Kurier S. 9)

Gebrüder Weiss: Wasserstoff-Lkw seit acht Monaten erfolgreich im Einsatz

Seite Ende Jänner 2021 hat das Vorarlberger Transportunternehmen Gebrüder Weiss einen ersten Wasserstoff-betriebenen Lkw im Einsatz. Die Reichweite beträgt rund 400 Kilometer, etwa 80 Tonnen an CO2-Emissionenen können pro Jahr eingespart werden. „Langfristig möchten wir, abhängig von der Verfügbarkeit der Tankinfrastruktur, Servicemöglichkeiten und Lieferkapazitäten, etwa zehn Fahrzeuge pro Jahr für die Region D-A-CH anschaffen“, berichtete Peter Waldenberger, Leiter des Qualitäts- und Umweltmanagements. (10.10. Krone/Vorarlberg S. 33)

VIG setzt auf Medizin-Start-ups

Die Vienna Insurance Group (VIG), Muttergesellschaft der Wiener Städtische Versicherung AG, ist über ihre Beteiligungsfirma Viveca mit 25 Prozent beim 2019 gegründeten Wiener Medizin-Start-up TeleDoc beteiligt. Angeboten werden ab November Video-Konsultationen von ausgewählten Fachärzten, nachdem man schon in vier Osteuropa-Ländern 50.000 Kunden zählt. Vier weitere Länder sollen heuer noch folgen, bis 2025 will TeleDoc Marktführer in der Region sein, die passenderweise auch Kerngebiet der VIG ist. Die Wiener Städtische unterstützt mit Xund noch ein weiteres Wiener Gesundheits-Start-up, das online einen ersten Check von Krankheitssymptomen ermöglicht. (9.10. Krone/WiMa)

Schulterschluss heimischer Firmen soll Potenzial künstlicher Intelligenz heben

Wer eine Kurznachricht in sein Smartphone tippt und dabei die automatische Vervollständigung von Wörtern verwendet oder seinem Navigationsgerät diktiert, wo er hinfahren möchte, nutzt künstliche Intelligenz (KI). Die Fähigkeit einer Maschine, menschliches Denken, Lernen, Planen und Kreativität zu imitieren, soll nun auch in Oberösterreichs Wirtschaft vermehrt zum Einsatz kommen. Das haben sich heimische Firmen vorgenommen, die sich zur Plattform AI Upper Austria zusammengeschlossen haben. „Uns geht es darum, die Potenziale von KI in Oberösterreich zu heben. Es tut sich zwar einiges, aber vor allem in der Praxis gibt es noch Aufholbedarf", sagt Bernhard Niedermayer, Vorstand von AI Upper Austria und bei Cloudflight für KI zuständig. (11.10. OÖN S. 14)

Porr-Chef: Energiewende nur mit Innovation zu schaffen

Bei der Porr AG hat man sich auf die ökosoziale Steuerreform samt CO2-Bepreisung längst vorbereitet. „Mit unserer Strategie Green and Lean haben wir den Fokus auf nachhaltiges Bauen weiter geschärft“, sagt Porr-CEO Karl-Heinz Strauss. Aber dennoch müsse man vorsichtig sein: „Einerseits sollen Klimaziele den Wohlstand nicht zerstören, auf der anderen Seite soll aber auch der Wohlstand unser Lebensumfeld nicht zerstören. Und natürlich darf es bei diesem Thema nicht zu einer sozialen Spaltung der Gesellschaft kommen.“ Nur mit Energiesteuern zu drohen, sei zu wenig. Die Energiewende dürfe „keine Strafexpedition sein, sonst wird sie nicht gelingen“. Strauss: „Wir werden diese Wende nur mit Innovation schaffen und mit einer Blüte an vielen neuen Energiemöglichkeiten. Wir dürfen aber nicht mit Schocknachrichten, Verboten und Drohungen agieren.“ Er sehe es deshalb auch sehr positiv, dass in Österreich die CO2-Bepreisung moderat beginnt. (9.10. Presse S. 20)

SAP-Österreich-Chefin will Jugend für MINT-Fächer begeistern

Christian Wilfinger ist seit Februar Geschäftsführerin/Managing Director von SAP Österreich. Schon früh hat sie sich dazu entschlossen, eine technische Ausbildung zu machen. „Technik, Mathematik, Informatik sind Dinge, die mir immer schon Spaß gemacht haben“, sagt Wilfinger. Besonders jungen Leuten, die sich für ein MINT-Fach (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technologie) interessieren, spricht Wilfinger Mut zu. „Ihr habt die Chance, die Welt positiv zu verändern.“  Bei SAP Österreich arbeiten 460 Mitarbeiter aus 27 verschiedenen Nationen. (9.10. Kurier S. 15)

Uniqa Kärnten trotzte Corona-Krise

Keinen Einbruch bescherte die Corona-Krise im ersten Halbjahr 2021 der Uniqa in Kärnten und Osttirol, mit ihren 275.000 Kunden und einem Marktanteil von knapp 27 Prozent. Im Gegenteil: Das Prämienvolumen legte von Jänner bis Juni auf 169 Mio. Euro zu. Im Gegenzug wurden 124 Mio. Euro, rund eine Mio. Euro pro Werktag, an Schadens- und Leistungszahlungen an Versicherte überwiesen. Mit 9,5 Mio. Euro schlagen sich Schäden durch Unwetter, vor allem durch Schneedruck, nieder. (9.10. Kleine/Kärnten S. 35)

Kelag zu Klimazielen: Erneuerbare Technologien ein ganz wesentlicher Beitrag

„Allein wenn man sich ansieht, wie viele Ölkessel noch genutzt werden, wird klar, wie groß das Potenzial für den effizienten Einsatz von Energie ist. Die Umstellung auf erneuerbare Technologien ist ein ganz wesentlicher Beitrag zur Erreichung der Klimaziele“ sagt Kelag-Vorstand Manfred Freitag. Die Energiewende sei nicht gratis. Aber die Kosten, gar nichts gegen den Klimawandel zu tun, würden um ein Vielfaches höher sein. Freitag: „Die vergangenen sieben Jahre waren die heißesten seit 150 Jahren. Nichts zu tun, können wir uns nicht leisten.“ (10.10. Kleine/Kärnten S. 34)

Getzner-CEO: Steuerreform setzt starke Akzente für Nachhaltigkeit und Klimaschutz

Für Getzner-CEO Markus Comploj setze die von der Bundesregierung vorgelegte ökosoziale Steuerreform „die erwartet starken Akzente im Bereich Nachhaltigkeit und Klimaschutz“. Wichtige Eckpunkte für den Industriestandort Österreich seien darin aufgenommen worden. Der Investitionsfreibetrag ist jedenfalls aus seiner Sicht „ein erster großer und wichtiger Baustein, um effektive Investitionsanreize zu schaffen“. (9.10. VN A1)

Zumtobel-Chef bis Juli 2025 verlängert

Der Aufsichtsrat des börsenotierten Vorarlberger Lichtspezialisten Zumtobel hat den bis 30. April 2022 Vertrag des Vorstandsvorsitzenden Alfred Felder um drei Jahre bis zum 31. Juli 2025 verlängert. Felder ist seit 2018 CEO bei Zumtobel. Unter Felder habe Zumtobel zu profitablem Wachstum zurückgefunden, erklärte Karin Zumtobel-Chammah, Aufsichtsratsvorsitzende der Zumtobel Group. (9.10. VN D1)

Hasslacher Gruppe verstärkt Vorstandsriege 

Zuwachs gibt es in der Führungsriege der Hasslacher Gruppe mit Sitz in Sachsenburg. Neben Eigentümer Christoph Kulterer (CEO) sowie Franz Meließnig (CFO) lenkt nun auch der international erfahrene Manager Herwig Kohla die Geschicke des Holzindustrieunternehmens. Er wurde als Chief Operating Officer (COO) – als Leiter für das operative Geschäft – in den Vorstand geholt. Sein Augenmerk liegt auf der Digitalisierung und auf der Weiterentwicklung des Supply-Chain-Managements (Lieferkette) sowie der organisatorischen Abläufe und Prozesse. (11.10. Kleine/Kärnten S. 12)