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12.01.2022

Pressezusammenfassung, 12.01.2022
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IV in den Medien

Tiroler Industrie fordert mehr Unterstützung von Land und Bund 

Allgemein

Impfpflicht-Begutachtung brachte Beteiligungsrekord

Arbeitsmarkt: Höhere Arbeitslosigkeit seit Jahresbeginn

Heuer Rekord bei Ausbau der Windkraft erwartet

Klimarat der Bürger startet am Wochenende

Republik holt sich frisches Kapital

Weltbank warnt vor langsameren Wirtschaftswachstum wegen Omikron

IV-Mitglieder in den Medien

Flughafen Graz mit besserer Bilanz 2021

Pierer Mobility steigerte Motorrad- und Fahrrad-Absatz

GrECo International AG übernimmt Dornbirner Versicherungsmakler 

IV in den Medien

Tiroler Industrie fordert mehr Unterstützung von Land und Bund 

Die Tiroler Industrie sieht sich in der Corona-Krise als stabilisierender Faktor und attraktiver Arbeitgeber, wie IV-Tirol-Präsident Christoph Swarovski in seiner Neujahresbotschaft festhielt. Die Vorausschau auf das neue Jahr fällt gemischt aus: Internationale Verfügbarkeitsengpässe bei zahlreichen Rohstoffen und Halbfabrikaten sowie teilweise sehr hohe Preissteigerungen insbesondere für Energie würden die Unternehmen auch im Jahr 2022 stark fordern und die Unternehmensergebnisse belasten. Doch zumindest bei den Umsätzen werde wieder das Vorkrisen-Niveau erreicht werden. Gleichermaßen appellierte Swarovski in Richtung Politik: „Es liegt im Interesse des Landes, unsere Vorschläge und Initiativen zur Stärkung der Industrie künftig vermehrt zu unterstützen. Wir brauchen Rahmenbedingungen, dass wir weiter bei uns im Land wirtschaften können. Sonst werden Produktionen in Länder mit geringeren Standards abwandern.“ Weiters forderte Swarovski mehr Einsatz für den Ausbau der Wasserkraft. „Hier gibt es sehr viele Lippenbekenntnisse. In der Realität passiert dann aber fast das Gegenteil – wenn das Land Tirol etwa plant, große Abschnitte des Inns unter Schutz zu stellen und damit die Wasserkraftnutzung verunmöglicht. Auch ist der vom Land Tirol mehrfach zugesagte und vielfach diskutierte Standortcheck bis heute noch nicht realisiert“, drängt der IV-Tirol-Präsident hier auf mehr Engagement. (Krone/Tirol S. 7, TT S. 22, 11.1. tirol.orf.at)

Allgemein

Impfpflicht-Begutachtung brachte Beteiligungsrekord

Das Begutachtungsverfahren des Gesetzes für die Impfpflicht hat einen Beteiligungsrekord gebracht. Bis zum Ende der Frist am Montag sind insgesamt 108.325 Stellungnahmen auf der Website des Hohen Hauses eingetroffen. Der Großteil davon kam nicht von Organisationen, sondern von Privatpersonen. Die Stellungnahmen werden nun dem Gesundheitsressort übermittelt. Insgesamt seien noch nie so viele Kommentare zu einem Gesetzesvorhaben in der Parlamentsdirektion eingelangt, hieß es in der Parlamentskorrespondenz. Ausreichend Diskussionsmöglichkeit über diese Materie wird es noch am 17. Jänner im Gesundheitsausschuss geben, wo der Entwurf für das COVID-19-Impfpflichtgesetz in Form eines wortgleichen Initiativantrags von den Regierungsparteien ÖVP und Grüne im Rahmen eines öffentlichen Expertenhearings behandelt wird. Auch dazu liegen bis jetzt schon fast 77.000 Stellungnahmen vor. (Alle TZ)

Arbeitsmarkt: Höhere Arbeitslosigkeit seit Jahresbeginn

Die Arbeitslosigkeit ist seit Jahresanfang gestiegen. Derzeit sind 410.507 Personen beim AMS arbeitslos oder in Schulung gemeldet. 342.738 Personen davon sind auf Arbeitssuche, 67.769 Personen nehmen an Schulungsmaßnahmen teil. Ende Dezember waren 402.378 Menschen ohne Job. Der Zuwachs um 8.129 Personen ist laut Arbeitsministerium bedingt durch saisonale Effekte in einem für den Jahresbeginn üblichen Ausmaß ausgefallen. Gleichzeitig sind die Anmeldungen zur Kurzarbeit auf aktuell 114.961 gesunken. Das ist im Vergleich zum Jahresende 2021 ein Rückgang um 61.568 Voranmeldungen. Zum Vergleichszeitpunkt im Jänner 2021 gab es 470.493 Anmeldungen zur Kurzarbeit, 420.771 davon wurden tatsächlich abgerechnet. (Alle TZ)

Heuer Rekord bei Ausbau der Windkraft erwartet

Die Stromerzeugung aus Windkraft in Österreich soll 2022 stark zunehmen. Bundesweit stehen derzeit 1.307 Windräder mit einer installierten Leistung von 3.300 Megawatt. Heuer sollen laut der Interessenvereinigung IG Windkraft weitere 106 Anlagen mit einer Leistung von 427 Megawatt dazukommen. Etwa die Hälfte davon sind Neubauten, beim Rest werden alte Standorte mit neuen, leistungsstärkeren Anlagen umgerüstet. Das entspricht nicht ganz dem im Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz (EAG) vorgegebenen Ziel von 500 MW pro Jahr, ist aber ein deutlicher Anstieg: Während es 2020 noch einen Rückgang gab, wurde für 2021 ein Zuwachs von etwa 200 Megawatt verzeichnet. (Alle TZ)

Klimarat der Bürger startet am Wochenende

Am kommenden Wochenende startet in Reaktion auf das Klimavolksbegehren der „Klimarat der Bürgerinnen und Bürger“. 100 per Zufallsprinzip ausgewählte Menschen treffen sich dabei sechs Wochenenden lang, um als „Mini-Österreich“ die Klima-Zukunft des Landes aktiv mitzugestalten. Es soll um die Beantwortung zentraler Zukunftsfragen gehen, um den Verkehr, die Energie oder die Ernährung. 15 Wissenschafter und ein Moderationsteam begleiten den Prozess, so Umweltministerin Leonore Gewessler. Die Ergebnisse des Klimarats sollen Mitte des Jahres 2022 der Bundesregierung übergeben werden. (Alle TZ)

Republik holt sich frisches Kapital

Die Republik Österreich hat sich am Dienstag zum ersten Mal im neuen Jahr wieder frisches Kapital am Markt geholt. Für knapp 1,5 Mrd. Euro wurden zwei Bundesanleihen aufgestockt. Die Konditionen haben sich im neuen Jahr jedoch etwas verschlechtert. Der gestiegene Inflationsdruck und die Aussicht auf eine baldige Zinserhöhung in den USA haben die Anleihezinsen seit Jahresstart deutlich nach oben getrieben. „Wir haben doch einen deutlichen Aufwärtstrend bei den Zinsen gesehen seit Jahresstart", erklärte Markus Stix, Chef der Österreichischen Bundesfinanzierungsagentur (OeBFA). (Standard S. 20, OÖN S. 7)

Weltbank warnt vor langsameren Wirtschaftswachstum wegen Omikron

Die Weltbank mit Sitz in Washington senkte ihre Wachstumsprognose für die Weltwirtschaft für dieses Jahr um 0,2 Punkte auf 4,1 Prozent. Die internationale Finanzinstitution warnte zugleich, wegen der Omikron-Variante könne das Wachstum noch geringer ausfallen. Durch Omikron verursachte wirtschaftliche Störungen könnten das weltweite Wachstum in diesem Jahr noch weiter reduzieren – um zwischen 0,2 und 0,7 Prozentpunkte", heißt es in dem Bericht. Dies entspräche einem Wachstum um 3,4 bis 3,9 Prozent. Die Experten verwiesen unter anderem auf einen möglichen Arbeitskräftemangel und weitere Engpässe in den internationalen Lieferketten. (Standard S. 18)

IV-Mitglieder in den Medien

Flughafen Graz mit besserer Bilanz 2021

Nach dem von Corona geprägten Jahr 2020 hat der Flughafen Graz im Vorjahr seine Zahlen verbessern können. Insgesamt wurden um fast 14 Prozent mehr Fluggäste als 2020 befördert. Im Cargo-Bereich legte man um 18,5 Prozent zu, bei der General Aviation um 28,8 Prozent. Mit einem Gesamtaufkommen von 19.250 Tonnen (gesamt 2020: 16.240 Tonnen, plus 18,5 Prozent) habe sich das Frachtgeschäft sehr erfreulich entwickelt, so der Flughafen Graz. Auf 32 Frachtflügen seien wichtige Medizinprodukte wie FFP2-Masken und Schnelltests nach Graz transportiert worden. Damit man nicht rein von durch die Pandemie beeinflussten Fluggast- und Frachtzahlen abhängig ist, setzt man beim Grazer Airport auf die Realisierung eines Businessparks. Man habe am Flughafen rund 310 Hektar Fläche, sagte Vorstandsvorsitzender Wolfgang Malik. Ausgebaut werden sollen auch „grüne“ Ansätze wie reine Elektromobilität, Stationierung von elektrisch angetriebenen Kleinflugzeugen sowie der Aufbau einer eigenen Energieproduktion mithilfe von Solaranlagen. (Kleine S. 32-33)

Pierer Mobility steigerte Motorrad- und Fahrrad-Absatz

Die Pierer Mobility AG erwartet ein „weiteres Rekordjahr" für 2021. Die Umsatz- und Margenprognosen wurden erhöht. Grund dafür sei ein deutlich gestiegener Absatz von (E-)Fahrrädern und Motorrädern. Der Absatz von Maschinen sei um 23 Prozent auf 332.881 Stück gestiegen, berichtete das Unternehmen. In Europa lag der Absatz bei rund 120.000 Motorrädern und rund zwei Drittel der Motorräder wurden in den Märkten außerhalb Europas verkauft. Bei Fahrrädern habe es ein Plus von 40 Prozent auf 102.753 Stück gegeben. Davon seien 76.916 Elektromodelle (plus 37 Prozent) gewesen. Die Umsatzerwartung wird damit auf gut zwei Mrd. Euro erhöht (statt 1,9 bis zwei Mrd. Euro). Die EBIT-Marge wird nun zwischen neun und 9,5 Prozent erwartet (statt acht bis neun Prozent). Offizielle Zahlen will der Hersteller von KTM-Motorrädern am 1. Februar veröffentlichen. (kurier.at)

GrECo International AG übernimmt Dornbirner Versicherungsmakler 

Die GrECo International AG mit Sitz in Wien hat die Westreicher Versicherungsmakler GmbH in Dornbirn übernommen. Der Firmengründer und bisherige Alleineigentümer Gerhard Westreicher hat seine Firmenanteile abgegeben. Er ist derzeit als Geschäftsführer eingetragen. In den kommenden Monaten werde sein bisheriges Unternehmen zur Gänze in GrECo hineinfusioniert. Der Makler mit drei Mitarbeitern wird seinen Standort innerhalb von Dornbirn zur bestehenden GrECo-Niederlassung verlegen. (VN D2)