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12.11.2021

Pressezusammenfassung, 12.11.2021
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IV in den Medien

Knill: Blick auf das Ganze zählt

Neumayer: Patentschutz entscheidend für Impfstoffentwicklung

Ohneberg beim Vorarlberger Wirtschaftsforum: Innovation verlangt Mut

IV-Burgenland: Arbeitskräftemangel als Wachstumsbremse 

Allgemein

Lockdown in OÖ für Ungeimpfte, Verschärfungen in Salzburg

Schärfere Maßnahmen für Schulen in NÖ, OÖ und Tirol

Corona-Hilfen: Anträge von Unternehmen stark rückläufig

EU hob Prognose für Österreich deutlich an – 4,4 Prozent BIP-Plus 2021 

KV-Löhne für Lkw-Fahrer steigen um fast fünf Prozent

Härtere Steuerregeln für große Unternehmen in der EU

IV-Mitglieder in den Medien

Treibacher investiert 120 Mio. Euro in Kärnten 

Flextronics International punktet mit „Industrie 4.0“ im Werk in Althofen 

Post: Betriebsergebnis wuchs heuer kräftig

Polytec nach drei Quartalen mit mehr Umsatz und Gewinn

FACC liefert Teile für Trägerrakete Ariane 6

Alpla nimmt Recyclingwerk in Mexiko in Betrieb

Liebherr setzt auf Gebrüder Weiss

Fabasoft strafft Unternehmensstruktur

IV in den Medien

Knill: Blick auf das Ganze zählt

„Das gute und konstruktive Miteinander von Arbeitnehmern und Arbeitgebern war stets eine wesentliche Säule der Entwicklung der Zweiten Republik. Die Sozialpartnerschaft – als die Institutionalisierung dieses Miteinanders – war und ist dafür von maßgeblicher Bedeutung. Der Interessenausgleich zwischen Arbeitnehmer- und Arbeitgeberseite hat in Österreich insbesondere auf betrieblicher und auf Branchenebene große Tradition und funktioniert in den meisten Fällen sehr gut“, sagt IV-Präsident Georg Knill. Wesentlich sei aber, auch die großen standortpolitischen Fragen gemeinsam im Rahmen der Sozialpartnerschaft anzugehen und den Mut zu notwendigen Veränderungen nicht durch eine zu starke Gewichtung von Partikularinteressen zu verwässern. „Ideologie und Populismus haben in einer wirklich funktionierenden Sozialpartnerschaft der Zukunft keinen Platz“, so Knill. Was aus seiner Sicht zählen muss, „ist der Blick auf das Ganze, die Bereitschaft, kurzfristig zurückzustecken, damit die Zukunft für alle chancenreicher wird. Dann wird die Sozialpartnerschaft morgen ebenso erfolgreich sein wie ihre Vergangenheit.“ (trend/Spezial S. 85)

Neumayer: Patentschutz entscheidend für Impfstoffentwicklung

„Die geforderte Aufhebung des Patentschutzes bei COVID-19-Vakzinen wäre eindeutig der falsche Ansatz, wenn es darum geht, die Welt mit Impfschutz zu versorgen. Bereits jetzt werden Impfstoffe in ausreichender Menge produziert. Es liegt also an der Politik und der internationalen Zusammenarbeit, für eine gerechtere Verteilung und einen fairen Zugang zum Impfstoff zu sorgen“, betont IV-Generalsekretär Christoph Neumayer. Gerade die forschungsintensiven Pharmaunternehmen hätten mit der Entwicklung und Produktion der Vakzine in kürzester Zeit einen gewaltigen Beitrag geleistet, der Menschen wirksam schützt. Zudem sei es aufgrund der Komplexität in der Herstellung des Vakzins „mehr als zweifelhaft“, ob eine Aufhebung des Patentschutzes tatsächlich zu einer Erhöhung der Produktionskapazitäten führen würde. Es brauche neben dem Patent unter anderem entsprechendes Produktions-Know-how, Zugang zu Technologien, hoch qualifizierte Mitarbeiter sowie intakte Lieferketten in Verbindung mit Rohstoffen. „Generell müssen Rechtsschutz und Rechtssicherheit für innovative Unternehmen zu jeder Zeit gewährleistet werden – ansonsten könnte dies zu einem massiven Rückschritt und einer Investitionshemmung bei Forschung und Entwicklung führen“, so Neumayer. (Volksblatt S. 8)

Ohneberg beim Vorarlberger Wirtschaftsforum: Innovation verlangt Mut

Über 500 Führungskräfte aus Wirtschaft und Politik haben sich am Donnerstag im Bregenzer Festspielhaus zum 38. Vorarlberger Wirtschaftsforum zum Thema „Mut und Innovation“ getroffen. Für IV-Vorarlberg-Präsident Martin Ohneberg ist der Begriff „Innovation“ in aller Munde. Politik, Klimaschutz, Privatwirtschaft – alle würden auf Innovation setzen. „Die Erneuerung als das Wesen der Innovation ist mehr als nur ein zentraler Bestandteil einer Sonntagsrede – es ist auch mehr als nur zielgerichtetes und kreatives Handeln. Innovation ist eine Einstellung, und zwar eine, die Mut verlangt. Um die Herausforderungen zu meistern brauchen wir vor allem Mut zur Tat“, so Ohneberg. Als einer der Höhepunkte beim Vorarlberger Wirtschaftsforum wurde der „Ehrenpreis der Vorarlberger Wirtschaft für das Lebenswerk“ an die Brüder Gerhard und Herbert Blum verliehen, die rund 40 Jahre lang den gleichnamigen Höchster Beschlägehersteller leiteten. Die Auszeichnung der IV-Vorarlberg, der Wirtschaftskammer Vorarlberg und der „Vorarlberger Nachrichten“ wurde zum siebenten Mal verliehen. (VN K3-K7; 11.11. orf.vorarlberg.at)

IV-Burgenland: Arbeitskräftemangel als Wachstumsbremse 

Eine aktuelle Konjunkturumfrage der IV-Burgenland und der Sparte Industrie Burgenland zeigt, dass sich Geschäfts- und Auftragslage in der burgenländischen Industrie im dritten Quartal 2021 weiter verbessert haben. Eine Wachstumsbremse ist etwa der Arbeitskräftemangel. „Ein gut gefülltes Auftragsbuch hilft nur wenig, wenn die Aufträge nicht schnell genug abgearbeitet werden können, so fasste IV-Burgenland-Geschäftsführerin Ingrid Puschautz-Meidl die aktuelle Situation zusammen. Hier sei auch die Landespolitik gefordert, um die jungen Menschen im Lande zu behalten. Dazu müssten Perspektiven geschaffen werden, wie Kinderbetreuungseinrichtungen, Bildungs- und Freizeitangebote oder auch eine bessere Infrastruktur. Als Hauptgründe für die Konjunkturbremse bei den heimischen Betrieben werden, neben der stark beeinträchtigten Lieferketten, auch die steigenden Energiepreise und die eingeschränkte Verfügbarkeit von Rohstoffen genannt. Einen besonders großen Mangel gibt es vor allem bei metallischen Rohstoffen, wie Mikrochips. 75 Prozent der Industriebetriebe im Burgenland bewerten die aktuelle Geschäftslage als gut, was sich allerdings nicht in der Ertragssituation widerspiegelt. Darüber hinaus sorgt die unsichere Pandemie-Entwicklung auch für einen Rückgang der Auslandsaufträge. (Radio Burgenland Aktuell; 11.11. orf.burgenland.at)

Allgemein

Lockdown in OÖ für Ungeimpfte, Verschärfungen in Salzburg

In Oberösterreich wird es wegen der hohen Corona-Zahlen ab Montag einen Lockdown für Ungeimpfte geben – sofern der Bund bis dann die rechtlichen Grundlagen auf Schiene bringt. „Die Situation ist dramatisch, daher lösen wir die fünfte Stufe des Stufenplans des Bundes aus“, so Landeshauptmann Thomas Stelzer. Details zu Umsetzung sollen heute bekanntgegeben werden. Die stark steigenden Corona-Zahlen bringen nun auch in Salzburg Verschärfungen. 2G und Maskenpflicht werden ausgedehnt. Ein Lockdown wie in Oberösterreich sei aber nicht nötig, weil erst 16 Prozent der Intensivbetten belegt seien, so Landeshauptmann Wilfried Haslauer. (Alle TZ)

Schärfere Maßnahmen für Schulen in NÖ, OÖ und Tirol

Unmittelbare Folgen hat die gestrige Sitzung der Ampel-Kommission, bei der dringend weitere Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Krise gefordert wurden, am Montag bereits für die Schulen in Niederösterreich, Oberösterreich und Tirol. Bisher standen diese Bundesländer auf Risikostufe zwei, die im Prinzip einen normalen Betrieb plus drei-maligem Testen pro Woche darstellt. Das ändert sich jedoch mit Stufe drei. Zusätzlich zur Masken-Anordnung sind Schulveranstaltungen wie Wandertage oder Skikurse verboten, auch Unterrichtsangebote mit externen Partnern wie Vereinen dürfen nicht mehr durchgeführt werden. Konferenzen und Eltern-Sprechtage müssen in digitaler Form stattfinden. (Alle TZ)

Corona-Hilfen: Anträge von Unternehmen stark rückläufig

Die COVID-19 Finanzierungsagentur des Bundes GmbH (COFAG), die Corona-Hilfen für Unternehmen abwickelt, hat den millionsten Antrag auf Garantien, Fixkostenzuschüsse, Verlustersatz, Lockdown-Umsatzersatz oder Ausfallsbonus bearbeitet. Insgesamt wurden von der COFAG bisher rund 9,5 Mrd. Euro an Hilfen genehmigt, verlautbarte das Finanzministerium. Die Antragszahlen für COVID-Hilfen sind seit Jänner 2021 stark rückläufig. „Für jene Betriebe, die immer noch Unterstützung brauchen, stehen etwa noch der Verlustersatz, die Kurzarbeit, oder die Garantien zur Verfügung. Sollte sich die Lage ändern, wird sie natürlich neu beurteilt", erklärte Finanzminister Gernot Blümel. (Volksblatt S. 18, TT S. 22)

EU hob Prognose für Österreich deutlich an – 4,4 Prozent BIP-Plus 2021 

Die Aussichten für die österreichische Wirtschaft haben sich laut der EU-Kommission wegen der Corona-Impffortschritte und dem Auslaufen der Eindämmungs-Maßnahmen im Frühling 2021 deutlich gebessert. Für heuer rechnet die Brüsseler Behörde mit einem BIP-Anstieg von 4,4 Prozent, nach einem Rückgang von 6,7 Prozent im Jahr 2020. In ihrer Sommerprognose war sie noch von einem Anstieg um 3,8 Prozent 2021 ausgegangen. Dennoch bleibt Österreich 2021 unter dem EU-Durchschnitt. Sowohl in der Eurozone als auch in der EU-gesamt geht die EU-Kommission heuer von einem durchschnittlichen BIP-Wachstum von jeweils 5,0 Prozent aus. Für 2022 rechnet die EU-Kommission mit 4,9 Prozent Wachstum in Österreich. Das sind um 0,4 Prozentpunkte mehr als noch im Sommer erwartet. (Alle TZ)

KV-Löhne für Lkw-Fahrer steigen um fast fünf Prozent

Der Fachkräftemangel in der Transportbranche lässt die Löhne für die rund 50.000 Lkw-Fahrer in Österreich kräftig steigen. Die KV-Löhne im Güterbeförderungs-Gewerbe werden ab 1. Jänner 2022 um 4,96 Prozent erhöht, teilten die Verhandler von Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite mit. Auch für 2023 und 2024 gibt es eine Einigung. In beiden Jahren soll es jeweils eine KV-Erhöhung geben, bei der auf die jeweilige Jahresinflation 0,5 Prozent aufgeschlagen werden. Die Sozialpartner einigten sich auch auf Änderungen im Rahmenrecht. Mit der nun vereinbarten Durchrechnung der wöchentlichen Normalarbeitszeit sowie der Verlängerung der täglichen Normalarbeitszeit gibt es eine Flexibilisierung der Arbeitszeit. Damit seien neue Schichtmodelle möglich und der Beruf werde attraktiver, wurde argumentiert. (Standard S. 14, SN S. 17, OÖN S. 9, WZ S. 11)

Härtere Steuerregeln für große Unternehmen in der EU

Große Unternehmen in der Europäischen Union müssen künftig öffentlich machen, wie viele Steuern sie in jedem Staat zahlen. Das Europäische Parlament billigte ein entsprechendes Gesetz. Nach der Regelung müssen multinationale Unternehmen mit weltweit mehr als 750 Mio. Euro Umsatz nicht nur den Finanzämtern, sondern auch der Öffentlichkeit Einblick in ihre Geschäftsbücher geben. Das gilt sowohl für europäische als auch für internationale Firmen mit Sitz in der EU. Die EU-Institutionen hatten sich im Juni nach fünf Jahren Streit auf neue Regeln für das sogenannte Country-by-Country-Reporting geeinigt. Die Mitgliedstaaten müssen diese nun innerhalb von 18 Monaten umsetzen. (Presse S. 24)

IV-Mitglieder in den Medien

Treibacher investiert 120 Mio. Euro in Kärnten 

Die Treibacher Chemie AG rüstet sich für das neue Zeitalter der Kreislaufwirtschaft. Die Kärntner Industriegruppe erwartet durch dieses geplante Neudenken der Rohstoffströme gute Wachstumschancen. Für eine schon länger geplante Großinvestition in diesem Bereich gibt es jetzt endlich die ersehnte Genehmigung: Am Stammsitz in Althofen soll für 100 Mio. Euro eine neue Recyclinganlage errichtet werden. Sie wird eine 40 Jahre alte Anlage ersetzen, in der die Metalle aus Katalysatoren rückgewonnen werden. Noch spielt dieses sehr profitable Geschäft etwa 50 Mio. Euro Umsatz ein, also rund ein Zehntel des Gesamtumsatzes in der Gruppe. 20 Mio. Euro Investitionen gehen in ein neues Logistikzentrum und die komplette Neuorganisation der Analytik. Ein Ziel des Vorstandes ist, alle Recyclingaktivitäten massiv auszubauen, „um mindestens 50 Prozent,“ wie Vorstand Rene Haberl erklärt. Das ganze Unternehmen wird nachhaltiger aufgestellt. Dafür gibt es bis 2028 sehr konkrete Ziele wie etwa eine 30-prozentige CO2-Reduktion. Ein Umsatzziel für 2028 gibt es auch schon: 800 Mio. Euro. Heuer werden voraussichtlich 530 Mio. Euro erzielt nach 425 Mio. Euro im Vorjahr. (Kurier S. 12, Krone S. 10, Kleine/Kärnten S. 28-29, OÖN S. 12)

Flextronics International punktet mit „Industrie 4.0“ im Werk in Althofen 

Die Pandemie hat den Erfolgskurs der Flextronics International GmbH mit Sitz in Althofen nicht gestoppt. Im Gegenteil: Derzeit sind am Kärntner Standort rund 960 Menschen beschäftigt, um knapp 80 mehr als vor einem Jahr. Erzeugt werden Anwendungen für (Automobil-)Industrie sowie Medizintechnik. 30 Kunden werden bedient, über 500 Endprodukte hergestellt. Dem Umsatzwachstum im letzten Geschäftsjahr (+acht Prozent) folgen Zuwächse in zweistelligen Bereich im ersten Halbjahr, auch dank starker Nachfrage im Automobilbereich. 21 Lehrlinge wurden heuer aufgenommen, so viele wie noch nie: „Ein ganz wichtiger Baustein, um dem Facharbeitermangel aktiv entgegenzuwirken“, sagt Firmenchef Martin Reiner. Im „Flex Pulse“, einer interaktiven Darstellung der globalen Lieferketten, pulsiert der Herzschlag des Unternehmens. In Zeiten brüchiger Lieferketten und Engpässe habe sich die Steuerung bewährt. „Unser kompletter Maschinenpark ist digitalisiert“, schildert Reiner. Die große Kunst sei es, die richtigen Daten abzugreifen und darzustellen, um die richtigen Entscheidungen zu treffen. Für seine vorbildlichen Anwendungen von „Industrie 4.0“, wurde das Werk in Althofen vom Weltwirtschaftsforum als eine von 90 Fabriken weltweit als „Lighthouse“ (Leuchtturm) ausgezeichnet. (Kleine/Kärnten S. 28-29)

Post: Betriebsergebnis wuchs heuer kräftig

Die Österreichische Post AG konnte Ergebnis und Umsatz nach dem ersten Corona-Jahr heuer von Jänner bis September kräftig steigern. Das Betriebsergebnis (EBIT) legte um 76,9 Prozent auf 144,0 Mio. Euro zu, der Umsatz erhöhte sich um 22,2 Prozent auf 1,83 Mrd. Euro. Für das heurige Gesamtjahr wird ein EBIT-Anstieg von 25 Prozent, und ein Umsatzplus von 15 Prozent erwartet. Der Fokus der Post AG liegt weiterhin auf dem Investitionsprogramm zur Kapazitätssteigerung, informierte Post-Vorstandsvorsitzender Georg Pölzl. Zu den Bilanzzahlen hielt er fest: „Die ersten drei Quartale 2021 sind für die Österreichische Post sehr erfolgreich verlaufen. Nach einem schwierigen Vorjahr – das ab Ende März 2020 von den Auswirkungen und Einschränkungen der COVID-19 Pandemie stark betroffen war – verbesserten sich durchwegs alle Kennzahlen des heurigen Jahres.“ (Alle TZ)

Polytec nach drei Quartalen mit mehr Umsatz und Gewinn

Der börsenotierte oberösterreichische Autozulieferer Polytec konnte sein Ergebnis nach drei Quartalen gegenüber dem Vorjahreszeitraum deutlich verbessern. Der Nettogewinn betrug 3,6 Mio. Euro. Der Umsatz stieg auf 415,8 Mio. Euro, im Vorjahr waren es noch 379,4 Mio. Euro. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) kletterte auf sieben Mio. Euro. Das EBITDA wuchs nach drei Quartalen um 37,2 Prozent auf 28,3 Mio. Euro. Turbulenzen am Rohstoffmarkt sowie wiederholte, kurzfristige Abrufstornierungen belasteten jedoch das Ergebnis, teilte das Unternehmen mit. „Die Unwägbarkeiten im Hinblick auf den derzeitigen und zukünftigen Geschäftsverlauf erlauben keine fundierte Einschätzung zur Umsatz- und Ergebniserwartung“, hieß es in Bezug auf den Ausblick für das Gesamtjahr 2021. Das Polytec-Management erwarte jedoch weiterhin ein deutlich positives EBIT. (OÖN S. 11, Volksblatt S. 20)

FACC liefert Teile für Trägerrakete Ariane 6

Dem Innviertler Flugzeugzulieferer FACC ist der Einstieg in das Aerospace-Geschäft gelungen. Für die Trägerrakete der Ariane Group, Ariane 6, hat FACC ultraleichte und gleichzeitig hochfeste Carbon-Teile entwickelt und wird diese nächsten Oktober liefern. Damit soll Ariane für mehr Aktivitäten als bisher eingesetzt werden können. Die Herausforderung in der Weltraumindustrie ist das Gewicht: „Eine Ariane 6 wiegt rund 800 Kilogramm, kann aber elf Tonnen Nutzlast transportieren“, erklärt FACC-Chef Robert Machtlinger. Für das Innviertler Unternehmen ist der Einstieg in die Raumfahrt-Industrie ein Schritt in eine neue Ära. Der erste Auftrag werde eine Dimension in zweistelliger Millionenhöhe haben, so Machtlinger. Aber das sei erst der Anfang. Im Jahr 2030 sei ein Umsatz von 100 bis 150 Mio. Euro in dieser Sparte das Ziel. (OÖN S. 7)

Alpla nimmt Recyclingwerk in Mexiko in Betrieb

Die Harder Alpla Group, Spezialist für Verpackungslösungen und Recycling, hat am 10. November ein neues Werk für HDPE-Kunststoffrecycling in Toluca, der Hauptstadt des zentralmexikanischen Bundesstaates México, eröffnet. Von der Ankündigung des Baus im September 2020 bis zur Fertigstellung dauerte es etwas mehr als ein Jahr. Die Investitionssumme lag bei rund 20 Mio. Euro. Mit dem Werk wurden rund 70 neue Arbeitsplätze geschaffen. Die Anlage ist derzeit auf eine Jahreskapazität von 15.000 Tonnen recyceltes HDPE (rHDPE) in Granulatform ausgelegt. Dieses Regranulat wird überwiegend zur Produktion von Verpackungen im Non-Food-Bereich verwendet, zum Beispiel für Körperpflegemittel oder Haushaltsreiniger. Der Bedarf an Recyclingmaterial ist in Mexiko und Zentralamerika so hoch, dass der Großteil des Outputs regional eingesetzt werden wird. (VN D2)

Liebherr setzt auf Gebrüder Weiss

Das Logistikunternehmen Gebrüder Weiss mit Sitz in Lauterach hat die Distribution von Liebherr-Haushaltsgeräten in Osteuropa übernommen. Bereits seit Anfang des Jahres betreibe Gebrüder Weiss ein exklusives Lager für die international tätige Unternehmenssparte von Liebherr, hieß es. Die Haushaltsgeräte werden in einem rund 5.000 Quadratmeter umfassenden Terminal in der steirischen Landeshauptstadt Graz gelagert. Von dort werden sie von Gebrüder Weiss zu den Vertragspartnern der Liebherr-Haushaltsgeräte GmbH in sieben osteuropäischen Ländern geliefert. Für Ende des Jahres haben die beiden Partner nun den nächsten Schritt ins Visier genommen. Dann soll Gebrüder Weiss neben der Distribution der Produkte zu den Händlern auch den Home-Delivery-Service für Liebherr in Osteuropa übernehmen. (NVT S. 26-27)

Fabasoft strafft Unternehmensstruktur

Das oberösterreichische Softwareunternehmen Fabasoft hat seine Struktur vereinfacht. Dafür wurde die über der börsenotierten Aktiengesellschaft zwischengeschaltete FB Beteiligungen GmbH auf die Fabasoft AG verschmolzen. Das bringe höhere Kosteneffizienz und Transparenz durch Herstellung einer direkten Beteiligung der Fallmann & Bauernfeind Privatstiftung, die als Aktionärin ihre 42,9 Prozent an der Fabasoft AG nun direkt hält, informierte das Unternehmen. (OÖN S. 7)