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13.04.2022

Pressezusammenfassung
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IV in den Medien

IV-Tirol strikt gegen Lieferstopp von russischem Gas

Salzer: Gasembargo gefährdet Europa massiv

Leistungsfähiges Internet als Investition in die Zukunft Kärntens

Allgemein

Rückgang der Arbeitslosigkeit bremst sich ein

Nationalbank: Kreditbedarf österreichischer Unternehmen ist gestiegen

Lohnabschlüsse bis auf Textilindustrie zwischen 3,5 und vier Prozent

Holzindustrie will wegen des Kriegs wegbrechende Mengen selbst schlägern

WTO senkt Prognose für Welthandel deutlich 

IV-Mitglieder in den Medien

Wienerberger mit starker Ergebnissteigerung im ersten Quartal

Wiener Städtische wuchs 2021 in Schaden/Unfall- und Krankensparte

Siemens AG Österreich erwirtschaftete 2020/21 mehr Umsatz und Gewinn

Peak Technology erhält Auftrag für Ariane 6

OMV beliefert AUA mit nachhaltigem Flugzeugtreibstoff

Fleischmann & Petschnig: PV-Kraftwerke für die Industrie

Energie AG lud zum Meinungsaustausch

Vorarlberger Knowhow für Gebäudekomplex in der Universitätsstadt Göttingen

Importstopp: Unternehmer warnen vor baldiger Abkehr von russischem Gas

Post-Chef fordert Rückkehr zu Rechtssicherheit und Berechenbarkeit in Österreich

IV in den Medien

IV-Tirol strikt gegen Lieferstopp von russischem Gas

Für IV-Tirol-Präsident Christoph Swarovski hätte ein Gasembargo „katastrophale Auswirkungen auf die Industrie und letztlich auf die gesamte Bevölkerung“. Weite Teile der Produktion würden zum Erliegen kommen und das nicht nur in den Betrieben, die für ihre Prozesse Gas brauchen. „Wenn die Vorprodukte wie Stahl und Verpackungen fehlen, dann steht ein großer Teil der Wirtschaft“, warnt Swarovski. Es drohe ein massiver Anstieg der Arbeitslosigkeit mit den damit verbundenen Kosten und dem Ausfall von Steuereinnahmen. Die IV-Tirol sei strikt gegen ein Gasembargo, weil die westlichen Staaten wesentlich mehr davon betroffen wären als Russland selbst. „Die Tiroler Industrie verurteilt die russische Invasion in der Ukraine aufs Schärfste und trägt die bisherigen Sanktionen vollinhaltlich mit“, so Swarovski. Unverständlich sei aber, dass sich das Europäische Parlament letzte Woche mehrheitlich für einen sofortigen Lieferstopp von russischem Öl, Gas und Kohle ausgesprochen hat und auch vier österreichische Abgeordnete dafür gestimmt haben. Swarovski fordert von der Bundesregierung Ausgleichsmaßnahmen für die energieintensive Industrie. „Die Regierung ist hier bisher unzumutbar untätig.“ Die Energiekompetenz solle bei einem Staatssekretariat im Bundeskanzleramt konzentriert werden, so der IV-Tirol-Präsident. Die zuständige Ministerin sei entweder überfordert oder erkenne die Brisanz der Lage nicht. (Kurier S. 10, TT S. 24, Radio Tirol)

Salzer: Gasembargo gefährdet Europa massiv

„Ein Gasembargo würde Österreich mehr schaden und Russland bzw. Putin nicht stoppen – im Gegenteil: Es heizt die Stimmung weiter an und gefährdet Europa massiv“, betont IV-NÖ-Präsident Thomas Salzer. Kurzfristig gebe es keine Alternativen. Ein Gasembargo würde zu Produktionseinstellungen und zu Massenarbeitslosigkeit führen. Die EU müsse alles daransetzen, um Frieden zu stiften, statt Öl ins Feuer zu gießen. Österreich müsse konkrete Pläne umsetzen, um die Abhängigkeit von russischem Gas in den nächsten Jahren zu reduzieren. „Das bedeutet: Bau neuer Pipelines und Gasterminals, aber auch raschere Genehmigung neuer Kraftwerke. Ein sofortiger Gasboykott führt jedoch zu einer Rezession, wie wir sie seit dem Zweiten Weltkrieg nicht erlebt haben, und kann diesen grausamen Krieg leider nicht beenden“, so Salzer. (NÖN/Hauptausgabe-Wirtschaftsteil)

Leistungsfähiges Internet als Investition in die Zukunft Kärntens

Die Digitalisierung vor allem der Industrie und ihres Dienstleistungsumfelds geht rasant voran und damit wird eine leistungsfähige Internetanbindung immer wichtiger“, betont IV-Kärnten-Geschäftsführerin Claudia Mischensky. „Die Steuerung von Produktionsprozessen erfolgt heute immer öfter online („cloudbasiert“). Das gleiche gilt für Vertrieb und Logistik. Der Datenaustausch steigt damit dramatisch. Eine Glasfaseranbindung ist daher essenziell für die Entwicklung des Kärntner Wirtschaftsraumes“, so Mischensky. Die Österreichische Glasfaser-Infrastrukturgesellschaft (öGIG) plant bis 2025 rund 290 Mio. Euro in den öFIBER-Glasfaserausbau der Kärntner Regionen zu investieren. (Woche Kärnten S. 62)

Allgemein

Rückgang der Arbeitslosigkeit bremst sich ein

Zurzeit sind 323.702 Personen beim Arbeitsmarktservice (AMS) arbeitslos oder in Schulung gemeldet – 251.396 davon befinden sich auf Jobsuche, 72.306 nehmen an Schulungsmaßnahmen des AMS teil. Im Vergleich zur Vorwoche ist die Zahl der Arbeitssuchenden inklusive Schulungsteilnehmern um 757 Personen gesunken. Die Voranmeldungen zur Kurzarbeit beliefen sich auf 42.677 Personen, informierte das Arbeitsministerium. „Nach dem starken Rückgang um mehr als 10.000 Personen in der letzten Woche, gehen die Arbeitslosenzahlen diese Woche nur noch leicht zurück. Der Rückgang der Arbeitslosigkeit bremst sich aufgrund des Krieges in der Ukraine ein. Außerdem spielen saisonale Effekte rund um die Osterferien eine gewisse Rolle“, erklärte Arbeitsminister Martin Kocher. (Alle TZ)

Nationalbank: Kreditbedarf österreichischer Unternehmen ist gestiegen

Die seit einem Jahr steigende Nachfrage nach Firmenkrediten wird sich im zweiten Quartal 2022 noch einmal beschleunigen, geht aus der jüngsten Umfrage der Nationalbank (OeNB) bei heimischen Banken hervor. Ein wesentlicher Grund dafür sei der Krieg in der Ukraine. Gleichzeitig würden die Banken auf breiter Basis ihre Vergaberichtlinien für Unternehmenskredite verschärfen. Zur Unternehmensseite analysierte die OeNB: „Aufgrund der Unsicherheit der Situation erwarten die Banken eine vorsichtigere Investitionstätigkeit der Unternehmen bzw. eine Verschiebung von Investitionsprojekten und dementsprechend dämpfende Effekte auf die Nachfrage nach langfristigen Krediten zur Investitionsfinanzierung. Die Nachfrage nach kurzfristigen Krediten zur Finanzierung von Betriebsmitteln und Lagerhaltung soll jedoch verstärkt steigen.“ (Krone S. 11, OÖN S. 9)

Lohnabschlüsse bis auf Textilindustrie zwischen 3,5 und vier Prozent

In der aktuellen Frühjahrslohnrunde lagen die Kollektivvertragsabschlüsse zwischen 3,5 und vier Prozent. Einzig für die Textilindustrie wurde ein Lohnzuwachs von 4,5 Prozent ausverhandelt. Für die KV-Verhandlungen zwischen Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretern wird traditionell die Inflationsrate des vergangenen Jahres und die Produktionssteigerung herangezogen. (Krone S. 11, TT S. 23)

Holzindustrie will wegen des Kriegs wegbrechende Mengen selbst schlägern

Zehn Prozent des Nadelschnittholzverbrauchs in der EU wurden bisher durch Importe aus Russland, Belarus und der Ukraine gedeckt. Die heimische Holzindustrie will drohende Ausfälle durch eigene Produktion ausgleichen. Die heimischen Erntemengen könnten kurzfristig erhöht werden, fünf Millionen Festmeter (22 statt 17) könnten pro Jahr zusätzlich nachhaltig geschlägert werden. (Alle TZ)

WTO senkt Prognose für Welthandel deutlich 

Der Welthandel wird sich wegen des Kriegs in der Ukraine deutlich abschwächen. Das geht aus Prognosen der Welthandelsorganisation hervor, die die WTO veröffentlichte. Demnach dürfte er dieses Jahr nur noch um 3,0 Prozent zulegen. Bisher hatte die WTO mit 4,7 Prozent gerechnet. Für nächstes Jahr wird dann ein Plus von 3,4 Prozent erwartet. Für die Weltwirtschaft sagt die WTO nur noch ein Wachstum von 2,8 Prozent voraus, statt der bisher erwarteten 4,1 Prozent. 2023 dürften es dann 3,2 Prozent sein. Zum Vergleich: Der Durchschnitt der Jahre 2010 bis 2019 lag bei 3,0 Prozent. (Alle TZ)

IV-Mitglieder in den Medien

Wienerberger mit starker Ergebnissteigerung im ersten Quartal

Das Baustoffunternehmen Wienerberger hat in den ersten drei Monaten 2022 bei anhaltend hoher Nachfrage sowohl den Umsatz als auch den Gewinn stark gesteigert. „Wir sind mit einer Entwicklung von plus 44 Prozent was den Umsatz betrifft auf über eine Mrd. Euro im ersten Quartal sicherlich über den Erwartungen der Analysten und des Marktes. Das ist auch bei weitem unser bestes erstes Quartal in der Geschichte des Unternehmens“, sagte Wienerberger-Chef Heimo Scheuch. Bei einem Umsatz von 1,15 Mrd. Euro wurde das EBITDA auf 225 Mio. Euro mehr als verdoppelt. Längerfristige Prognosen seien angesichts des volatilen geopolitischen und wirtschaftlichen Umfelds schwierig, „wir haben über das zweite Quartal hinaus jetzt keine große Visibilität“. Dennoch gehe man davon aus, „dass wir die durchaus ambitionierte Guidance für das Gesamtjahr von 750 bis 770 Mio. Euro aufrechterhalten können“. (Alle TZ)

Wiener Städtische wuchs 2021 in Schaden/Unfall- und Krankensparte

Die Wiener Städtische Versicherung AG ist im Vorjahr durch Mehreinnahmen in Schaden/Unfall um 4,3 Prozent auf knapp 1,51 Mrd. Euro und in der Gesundheitssparte um 3,1 Prozent auf 448 Mio. Euro gewachsen. Insgesamt brachte es das Versicherungsunternehmen 2021 erneut auf knapp 3,2 Mrd. Euro Prämieneinnahmen. Ohne die bewusst zurückgefahrenen Einmalerläge war dies ein Zuwachs von 2,5 Prozent. Zur Stärkung der Altersvorsorge sollte die Politik im Zuge einer Steuerreform und auch darüber hinaus klare Signale aussenden, dass das Thema gut und gewünscht sei, betonte Generaldirektor Ralph Müller. Auch er forderte eine Halbierung der Versicherungssteuer von vier auf zwei Prozent. Fondspolizzen mit nachhaltiger Veranlagung sollten ganz steuerfrei gestellt werden. (Alle TZ)

Siemens AG Österreich erwirtschaftete 2020/21 mehr Umsatz und Gewinn

Die Siemens AG Österreich konnte den Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr 2020/21 (bis Ende September) gegenüber dem vorangegangenen Geschäftsjahr um zwölf Prozent auf 1,17 Mrd. Euro steigern, der Auftragseingang legte um 18 Prozent auf 1,24 Mrd. Euro zu, rechnet man die abgespaltene Siemens Energy heraus. Das Betriebsergebnis verbesserte sich von 79,4 auf 82,1 Mio. Euro (+3 Prozent). In Forschung und Entwicklung rund um die Digitalisierung wurden im vergangenen Geschäftsjahr 87,8 Mio. Euro investiert. Die Siemens AG Österreich steuert die Aktivitäten in 21 Ländern Zentral- und Osteuropas sowie Vorderasiens und Israel. (Kurier S. 9, OÖN S. 9, Volksblatt S. 14)

Peak Technology erhält Auftrag für Ariane 6

Die Peak Technology GmbH hat einen Auftrag für die Entwicklung und Produktion der Heliumtanks für eine neue Kickstage für Ariane 6 erhalten. Damit setzte sich das oberösterreichische Technologieunternehmen mit Sitz in Holzhausen gegenüber internationalen Mitbewerbern durch. Ariane 6 (Ariane-Group) befördert Satelliten in den Orbit, die zur Telekommunikation, Erdbeobachtung und zur Navigation eingesetzt werden. Mit einer maximalen Nutzlast von zwölf Tonnen können Satelliten zielgenau platziert werden. Teil der Antriebseinheit für die Kickstage sind Heliumtanks, die mit einer Tankgröße von 260 Litern bei einem Druck von über 400 Bar die Treibstofftanks mit Helium versorgen. (Kurier S. 9)

OMV beliefert AUA mit nachhaltigem Flugzeugtreibstoff

Die Austrian Airlines (AUA) werden von der OMV im Rahmen einer Partnerschaft nun mit nachhaltigem Treibstoff beliefert. Dieser entspricht in der Zusammensetzung fossilem Kerosin, wird jedoch durch die Mitverwendung regionaler Rohstoffe (insbesondere Altspeiseöl) hergestellt. Bis 2030 soll die Produktion von heuer rund 2.000 auf mehr als 700.000 Tonnen pro Jahr steigen. (Krone S. 11, Standard S. 11, Österreich S. 13)

Fleischmann & Petschnig: PV-Kraftwerke für die Industrie

Ein neues Zentrum für Photovoltaikanlagen gibt es mit dem Solar-Powercenter in Klagenfurt. „PVI plant, entwickelt und errichtet Dach-PV-Kraftwerksprojekte für gewerbliche Kunden und Investoren“, sagt Ingram Eusch, Geschäftsführer der Fleischmann & Petschnig Dachdeckungs-Ges.m.b.H. Der Kärntner Betrieb beschäftigt 24 Mitarbeiter. „Wir haben uns im Engineering darauf spezialisiert die Kraftwerke so zu entwickeln, dass sie über den gesamten Leistungszeitraum von 25 bis 40 Jahren höchste Erträge liefern können“, sagt Eusch. Auch das Einkaufszentrum Südpark nahm schon eine Photovoltaikanlage ab. (Krone/Unterkärnten S. 4)

Energie AG lud zum Meinungsaustausch

Im Rahmen der Energiesparmesse Wels fand bereits zum sechsten Mal das Energie AG-Kundenforum statt, bei dem die Meinungen der Kunden im Vordergrund standen. „Unsere Kunden sind für uns wichtige Impulsgeber – wir wollen ihre Sichtweise auf Bestehendes und Neues besser verstehen. Das benötigen wir, um unsere Angebote optimal auf sie ausrichten zu können“, sagen Michael Baminger und Klaus Dorninger, die Geschäftsführer des Energie AG Vertriebs. Durch die Kundenforen konnten bereits einige Bereiche wie Kundenclub und Umzugsservice optimiert werden. (Volksblatt S. 15)

Vorarlberger Knowhow für Gebäudekomplex in der Universitätsstadt Göttingen

Rund 50 Mio. Euro investiert die EBR Entwicklung GmbH in den ersten Bauabschnitt für die Fertigstellung des Hauptquartiers der „Göttinger Gruppe“, in welchen der Feldkircher Immobilienentwickler Hermann Metzler (ZM3) als Hauptgesellschafter der EBR seine Expertise aus jahrzehntelanger Projektentwicklung einbringt. Das 2012 gegründete Unternehmen hat in Göttingen bereits eine Reihe stadtbildprägender Quartierentwicklungen auf den Weg gebracht, nun wurde der Strategie „Zukunft neu denken“ folgend, der Campus für die Amedes Gruppe entwickelt. Das individuell auf die Bedürfnisse der amedes-Gruppe zugeschnittene dreiteilige Gebäudeensemble wird als neues Kompetenzzentrum des international tätigen Labor- und medizinischen Dienstleisters nicht nur höchste Ansprüche an funktionales und zeitgemäßes Arbeiten bieten, sondern setzt mit Gründächern, Dachgärten sowie vertikal begrünten Fassaden einen neuen Standard für das künftige „InnovationsQuartier“. (VN D1)

Importstopp: Unternehmer warnen vor baldiger Abkehr von russischem Gas

Für Gerald Grohmann, Vorstandsvorsitzender des Ölfeldausrüsters Schoeller-Bleckmann-Oilfield (SBO), seien die Sanktionen gegen Russland „ein Balanceakt, sie könnten das Wirtschaftswachstum natürlich verlangsamen. Sanktionen sind dazu da, um Russland zu strafen, aber nicht uns selber.“ Das solle man nicht aus den Augen verlieren. Sie müssten konsequent, aber bedacht sein. Öl und Gas werde auch unabhängig des Kriegs in der Ukraine noch lange benötigt werden, Bei seinen Kunden sieht der SBO-Chef eine anhaltend starke Nachfrage, weil in den vergangenen Jahren viel zu wenig in die Öl- und Gas-Exploration investiert wurde und es einen Nachholbedarf gebe. „Wir haben eine starke Auftragslage, es wird vermehrt außerhalb Russlands gebohrt“, so Grohmann. „Es gab schon vor dem Krieg große Herausforderungen, wie die Corona-Pandemie, steigende Energie- und Rohstoffpreise und die steigende Inflation“, merkt Martin Hagleitner, Vorstandschef von Austria Email, an. Das sei durch den Krieg verstärkt worden. Ganz zu schweigen von ungelösten Problemen, wie die Klimakrise. Ein Gas-Embargo hält er für problematisch. Die Debatte werde zu emotional geführt, und das sei falsch. Ein sofortiger Importstopp hätte fatale Auswirkungen auf die Wirtschaft. (Kurier S. 10)

Post-Chef fordert Rückkehr zu Rechtssicherheit und Berechenbarkeit in Österreich

Angesprochen auf die standortpolitischen Erwartungen an die politisch Verantwortlichen, sagt Post-Generaldirektor Georg Pölzl: „Meine Erwartungen haben mit der Krise in Wahrheit nichts zu tun.“ Was er sich von der Politik erwarte, sei „eine Rückkehr zu einer Rechtssicherheit und zu einer Berechenbarkeit in Österreich“. Auch das Eindämmen der überbordenden Bürokratie sei auf der politischen Agenda nicht zu finden. „Das wurde durch Corona stark überlagert: Der Staat muss alles richten und das Geld kommt sowieso aus dem Bankomaten und der Strom aus der Steckdose, da würde ich mir schon eine Rückkehr zu mehr Eigenverantwortung, auch im wirtschaftlichen Handeln, wünschen“, so Pölzl. Zudem hält er die Inflation für „bedrohlich“ und das Anspruchsdenken an den Staat für „eine systemische Gefahr“. (Kleine S. 26-27)