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14.02.2022

Pressezusammenfassung, 14.02.2022
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IV in den Medien

Talk-Reihe „Weitblick“ der IV-Vorarlberg geht in die dritte Runde

HTL-Pinkafeld: Mentoringprogramm für zukünftige Absolventinnen startet

Allgemein

Corona-Gipfel zu weiteren Lockerungen am Mittwoch

Schramböck stellt Gratis-PCR-Tests infrage, Ukraine-Krise als „Weckruf“

Fachkräftemangel: Rot-Weiß-Rot-Karte soll attraktiver werden

Einheitliches Sammelsystem für Kunststoffverpackungen ab 2023

Krankmeldung per Telefon bis Ende April verlängert 

Wifo-Experte rechnet heuer mit 3,5 Prozent Inflation 

IV-Mitglieder in den Medien

EVVA will mechanische und elektronische Zutrittssysteme noch stärker integrieren 

BHDT-Auslastung durch drei Großaufträge bis 2024 gesichert 

„Made in Salzburg“ bei Olympia im Einsatz

Agrana produzierte 2021/22 deutlich mehr Zucker

Gebrüder Weiss eröffnet weitere US-Niederlassung

Rasanter Aufstieg der Tiroler Pletzer Gruppe

Aufwärtstrend bei RBI setzt sich fort

OMV darf süddeutsche Tankstellen mit Auflage an Esso verkaufen

Salzburg AG investiert in neue Geräte für Obus-Tickets

Fischer Sports will über Olympia von chinesischem Markt profitieren

Flughafen Linz: Umfangreicher Charterflugplan für die Feriensaison 

illwerke-vkw-Tochter: Neues Umspannwerk für sichere Stromversorgung

Getzner-CEO: „Wir sind am Standort Vorarlberg gut für die Zukunft gerüstet“ 

IV in den Medien

Talk-Reihe „Weitblick“ der IV-Vorarlberg geht in die dritte Runde

Seit gut einem halben Jahr ist am Vorarlberger Himmel im Zuge der Talk-Reihe „Weitblick“ der rot-blaue Heißluftballon der IV-Vorarlberg unterwegs. Christian Zoll, Geschäftsführer der IV-Vorarlberg und Moderator der Gesprächsreihe, zeigt sich nach den ersten beiden erfolgreichen Episoden erfreut: „Wir haben es nicht nur geschafft, neue Denkanstöße zu liefern, sondern wir haben auch gezeigt, dass ‚Miteinander reden‘ der beste Weg ist, andere Positionen nicht nur zu hören, sondern sie auch zu verstehen.“ In der dritten Folge von „Weitblick“ diskutiert die Vizepräsidentin des österreichischen Naturschutzverbandes Hildegard Breiner mit IV-Vorarlberg-Präsident Martin Ohneberg über den Klimawandel, Umweltschutz und die Rolle der Industrie. Während Breiner argumentiert, dass „Stagnationswirtschaft die Chance für eine gute Gesellschaft, für ein neues System wäre“, betont Ohneberg, „dass es ohne Wachstum nicht geht.“ Zudem fügt er hinzu, dass „der Mitarbeitermangel dazu führt, dass Mitarbeiter dorthin gehen, wo sie die richtigen Rahmenbedingungen finden und auch einen Zweck erkennen.“ Wer also umweltfreundlich produziert, habe einen Vorteil. (11.2. Vorarlberg Online)

HTL-Pinkafeld: Mentoringprogramm für zukünftige Absolventinnen startet

Frauen in technischen Berufen sind immer noch eine Seltenheit. Die HTL-Pinkafeld startet deshalb jetzt ein Mentoringprogramm für zukünftige Absolventinnen. Dieses soll auch dem Fachkräftemangel in Industrie und Wirtschaft entgegenwirken. Sieben Mädchen qualifizierten sich aufgrund ihrer ausgezeichneten Leistungen für das Mentoringprogramm der HTL-Pinkafeld. Es soll ihnen der Einstieg in die Technikbranche erleichtert werden. In dem Mentoringprogramm sollen erfolgreiche Unternehmerinnen und Frauen, die in der Wirtschaft gut vernetzt sind, die Schülerinnen auf die Berufswelt vorbereiten. „Ich denke bis 2030 werden ungefähr 5.000 bis 8.000 Fachkräfte in der Technik und der Naturwissenschaft fehlen. Das ist eine große Zahl – und diese Kräfte müssen wir auftreiben, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Da sind die Mädchen unverzichtbar“, so IV-Burgenland-Geschäftsführerin Ingrid Puschautz-Meidl, die auch Mentorin ist. Jede Mentorin soll sich mindestens einen Tag für eine Schülerin Zeit nehmen, um sie in den Berufsalltag hineinschnuppern zu lassen. Das Mentoringprogramm der HTL-Pinkafeld beginnt mit dem Sommersemester 2022. (13.2. burgenland.orf.at; 12.2. Burgenland heute; 11.2. Aktuell nach fünf)

Allgemein

Corona-Gipfel zu weiteren Lockerungen am Mittwoch

Die Bundesregierung wird am Mittwoch gemeinsam mit den Landeshauptleuten und Experten der Gesamtstaatlichen Krisenkoordination (GECKO) über weitere Lockerungen der Corona-Maßnahmen beraten. Am 19. Februar solle es zu weiteren Schritten kommen, informierte das Bundeskanzleramt. Wie auch bisher sollen die Lockerungen schrittweise und auf Basis der epidemischen Lage erfolgen, betonte die Regierung. Die erste Etappe bei den Öffnungsschritten war am 5. Februar erfolgt, die zweite folgte am Samstag. Dann fällt die 2G-Regel in Geschäften, Museen und bei körpernahen Dienstleistungen. Außerdem gibt es keine Personenobergrenze bei Veranstaltungen mehr, hier gilt aber weiterhin die 2G-Regel. (12.2. Alle TZ)

Schramböck stellt Gratis-PCR-Tests infrage, Ukraine-Krise als „Weckruf“

Ab Mittwoch werden Regierung und Ländern über Öffnungsschritte verhandeln – für weitere Lockerungen spricht sich Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck aus. Sie forderte in der ORF-„Pressestunde“, die 2G-Regel zu überdenken. Gleichermaßen setzt sich Schramböck für ein Auslaufen der Gratis-Tests ein. Die Impfung stehe gratis zur Verfügung und biete die beste Möglichkeit des Schutzes. „Man wird wohl der Mehrheit auf Dauer nicht erklären können, die auch mit ihren Steuergeldern das bezahlt, dass man das Testen aufrecht erhält für eine Minderheit, die nicht geimpft ist“, so die Ministerin. Mit Blick auf den Ukraine-Konflikt meinte Schramböck: „Für die Energieversorgung Österreichs und Europas muss die Krise zwischen Russland und der Ukraine als Weckruf gesehen werden.“ Diesbezüglich sprach sie sich für das Anlegen strategischer Gasreserven aus, wofür möglicherweise auch ein gesetzlicher Rahmen möglich sei, ähnlich dem Erdöl-Bevorratungsgesetz. Mittelfristig müsse man andere Energieformen ausbauen und weitere Gaslieferungen finden. (14.2. Alle TZ; 13.2. ORF-„Pressestunde“)

Fachkräftemangel: Rot-Weiß-Rot-Karte soll attraktiver werden

Am Freitag haben sich in Innsbruck alle Landesarbeitsreferenten mit Arbeitsminister Martin Kocher zum Thema Fachkräftemangel ausgetauscht. Dabei wurde ein einstimmiger Beschluss für eine bundesweite Strategie gegen den Arbeitskräftemangel gefasst. Einig waren sich die Landespolitiker auch, dass die Attraktivität der Rot-Weiß-Rot-Karte, einer Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigung für qualifizierte Arbeitskräfte aus Drittstaaten, erhöht werden muss. (12.2. Alle TZ)

Einheitliches Sammelsystem für Kunststoffverpackungen ab 2023

Ab 1. Jänner 2023 müssen österreichweit alle Kunststoffverpackungen in der gelben Tonne bzw. in dem gelben Sack gesammelt werden. Machbar wird das durch die neue Verpackungsverordnung als weiterer Schritt zur Reduktion des Plastikmülls in ganz Österreich. Somit werden bundesweit einheitliche Maßnahmen gesetzt. Denn aktuell werden in einigen Bundesländern nur bestimmte Kunststoffverpackungen wie Hohlkörper in den gelben Tonnen bzw. Säcken gesammelt. Ab 1. Jänner 2025 sind österreichweit dann Kunststoff- und Metallverpackungen gemeinsam zu sammeln. (14.2. Alle TZ)

Krankmeldung per Telefon bis Ende April verlängert 

Angesichts der konstant hohen Zahl an Corona-Infektionen wird die telefonische Krankmeldung bis Ende April verlängert. Das hat die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) auf Basis einer Obmannverfügung beschlossen. Die Maßnahme soll das Risiko für Versicherte sowie Vertragspartner und Vertragspartnerinnen reduzieren. (12.2. Alle TZ)

Wifo-Experte rechnet heuer mit 3,5 Prozent Inflation 

Die Inflationsspirale dreht sich heuer in Österreich offenbar noch etwas schneller als vor kurzem angenommen. Wifo-Experte Josef Baumgartner erwartet in Österreich für 2022 im Jahresschnitt eine Teuerungsrate von rund 3,5 Prozent. Bisher hat das Wifo für heuer offiziell eine Inflation von 3,3 Prozent vorhergesagt, zuletzt im Dezember 2021 bei der vierteljährlichen Konjunkturprognose. „Wir denken, dass es im Februar und März eine weitere Steigerung geben wird, diese danach aber wieder abschwächt und insgesamt rund 3,5 Prozent übers Jahr 2022 gesehen ergeben dürfte", wird Baumgartner zitiert. Im April/Mai sollte sich die Inflation abschwächen, so der Wifo-Experte. (12.2. WZ S. 9, TT S. 24)

IV-Mitglieder in den Medien

EVVA will mechanische und elektronische Zutrittssysteme noch stärker integrieren 

Seit gut 100 Jahren produziert das Familienunternehmen EVVA Schlüssel in Wien. Die Elektronik spielt dabei eine immer größere Rolle – und auch die Zusammenarbeit mit teamfähigen Robotern. Im Laufe der Jahre hat sich EVVA von der Anfertigung rein mechanischer Schlüssel immer mehr zum Anbieter kompletter elektronischer Schließ- und Zutrittssysteme entwickelt. Unter den großen Referenzprojekten findet sich der Flughafen Wien ebenso wie die Schließanlagen der Harry Potter Studios in London, der Audi Showroom in Kuwait oder das Velodrome Sports Centre in Hongkong. Bei der Anzahl vergebener Patente liegt man unter den heimischen Top Ten, jährlich werden 1,5 Mio. Euro allein für die Patentarbeit ausgegeben. Mechanische und elektronische Zutrittssysteme sollen künftig noch stärker integriert werden. Die Integration soll nicht nur zwischen Zutrittssystemen stattfinden, sondern auch mit anderen Software-Systemen. Mittelfristiges Ziel sei die durchgehende Digitalisierung von der Bestellung über die Produktion bis zur Auslieferung, berichtet Stefan Ehrlich-Adám, Geschäftsführer und Eigentümer der EVVA-Gruppe. (12.2. SN S. 19)

BHDT-Auslastung durch drei Großaufträge bis 2024 gesichert 

Die BHDT GmbH mit Sitz in Kapfenberg liefert Hochdruckkomponenten für die Kunststoff- und Harnstofferzeugung, die einen Betriebsdruck von bis zu 3.600 bar aufweisen. Das Unternehmen ist Weltmarktführer in diesem Bereich der Hochtechnologie und beliefert weltweit Anlagenbauer und Endkunden gleichermaßen. Insgesamt ist der Nachholbedarf auf dem Weltmarkt offenbar groß, wie BHDT-Geschäftsführer Michael Simml erklärt: „Wir haben in den letzten Monaten drei Großaufträge mit einem Gesamtvolumen von annähernd 85 Mio. Euro buchen können. Damit sollte unsere Auslastung bis ins erste Quartal 2024 gesichert sein.“ Die Produktion wird jetzt auf diese drei Großaufträge ausgerichtet, daneben aber bleiben Kapazitäten für kleinere Aufträge, die ein Drittel des Gesamtumsatzes betragen – der zuletzt bei 60 Mio. Euro lag. (12.2. Kleine S. 28-29)

„Made in Salzburg“ bei Olympia im Einsatz

Nicht nur sportlich ist Salzburg bei den Olympischen Spielen in Peking vertreten. Auch heimische Skiproduzenten, Kommunikationssysteme oder Zutrittskontrollen „Made in Salzburg“ sind bei Olympia im Einsatz. Beispielsweise ist die Technologie der Salzburger Axess AG in China im Einsatz, etwa im Olympischen Austragungsort „Gentin Skiresort Secret Garden“ oder in der Österreichischen Botschaft in Peking. „Seit 2012 verwenden sie unser System – Hardware und Software“, sagte Axess-Geschäftsführer Yisheng Xu. Für die Salzburger ist China derzeit noch ein verhältnismäßig kleiner Markt, das Unternehmen sieht aber Wachstumspotenzial. Bei den Olympischen Spielen geht es vielen Unternehmen auch um den Werbewert. So auch der Stieglbrauerei zu Salzburg GmbH, die zum siebenten Mal olympischer Partner ist. (12.2. salzburg.orf.at)

Agrana produzierte 2021/22 deutlich mehr Zucker

Der Zuckerertrag des börsenotierten Frucht-, Stärke- und Zuckerunternehmen Agrana ist in der nunmehr abgeschlossenen Rübenkampagne 2021/22 über alle insgesamt sieben Fabriken in Österreich, Ungarn, Tschechien, der Slowakei und Rumänien gestiegen. Die Zuckerproduktionsmenge erhöhte sich im Vergleich zur vorherigen Kampagne um 200.000 auf rund 850.000 Tonnen. Davon stammten aus Österreich 455.000 Tonnen, berichtete die Agrana. Der Zucker wurde aus 5,7 Mio. Tonnen (Vorjahr: 4,8 Mio. Tonnen) Rüben erzeugt. Bei einer Gesamterntefläche von 85.700 Hektar lag der durchschnittliche Hektarertrag bei rund 67 Tonnen und damit um fünf Tonnen über dem Vorjahr. „Wir freuen uns über die sehr guten Rübenqualitäten und die positive Entwicklung der Hektarerträge. Davon profitieren auch unsere Vertragslandwirte mit einem deutlich höheren Rübengeld", so Agrana-CEO Markus Mühleisen. (12.2. SN S. 18, OÖN S. 13, Volksblatt S. 18, WZ S. 9)

Gebrüder Weiss eröffnet weitere US-Niederlassung

Der Vorarlberger Logistiker Gebrüder Weiss eröffnet im texanischen El Paso einen weiteren US-Standort. Der Schwerpunkt der neuen Niederlassung liege auf dem grenzüberschreitenden Lieferverkehr zwischen den USA und Mexiko, so das Unternehmen. Man reagiere damit auf den wachsenden Warenstrom zwischen den beiden Ländern und die gestiegene Nachfrage nach Transportkapazitäten. „Mexiko gewinnt als Produktionsstandort für die US-amerikanische Automobil-, Stahl- und Textilindustrie zunehmend an Bedeutung. Mit unserem neuen Standort in El Paso bieten wir unseren Kunden ab sofort grenzüberschreitende Lieferverkehre mit Fokus auf Komplettladungen“, erklärte Landesleiter Mark McCullough. In den USA betreibt Gebrüder Weiss seit 2017 eine eigene Landesgesellschaft. Neben der Zentrale in Chicago gibt es Standorte in Atlanta, Boston, Dallas, Los Angeles, New York, San Francisco und nun in der Grenzstadt El Paso. (12.2. Krone S. 8, VN D1, NVT S. 19)

Rasanter Aufstieg der Tiroler Pletzer Gruppe

Mit Bergbahnen, Hotels, Einkaufszentren und als größter Wärmepumpenerzeuger kann der Tiroler Familienclan Pletzer rasantes Wachstum verzeichnen. Im Vorjahr machte die Pletzer Gruppe mit rund 1.500 Beschäftigten in mittlerweile drei großen Geschäftssparten bereits 230 Mio. Euro Umsatz. „Und heuer und in den nächsten Jahren werden wir weiter um die 30 Prozent pro Jahr wachsen“, rechnet Manfred Pletzer, der die meisten Konzerngesellschaften führt, vor. Das größte Wachstum zeigt der Industriebereich. APL erzeugt Wärmetauscher, iDM ist größter heimischer Wärmepumpen-Hersteller. Ebenso wie in den anderen beiden Geschäftsbereichen sind Ausbauten auch dort schon fix geplant. (12.2. Krone/WiMa)

Aufwärtstrend bei RBI setzt sich fort

Die Raiffeisenbank International AG (RBI) mit 45.000 Mitarbeitern und rund 17,7 Millionen Kunden in Österreich und 13 zentral- und osteuropäischen Ländern konnte zuletzt – trotz Rückstellungen von 115 Mio. Euro wegen der Ukrainekrise – überaus positive Zahlen für 2021 (Gewinn +70 Prozent auf 1,37 Mrd. Euro) vorlegen. Ebenfalls vielversprechend ist auch der Ausblick. Denn die erwarteten Leitzinserhöhungen dürften auch die RBI-Bilanz weiter verbessern. Dazu kommt, dass in vielen Ostländern in den nächsten Jahren Wachstumsraten von über vier Prozent erwartet werden. Das wird etwa auch die Kreditnachfrage weiter ansteigen lassen. (12.2. Krone/WiMa)

OMV darf süddeutsche Tankstellen mit Auflage an Esso verkaufen

Die OMV darf ihr Tankstellennetz in Deutschland an Esso (EG Group) unter einer Bedingung verkaufen, verlautbarte das deutsche Bundeskartellamt. Auflage ist, dass 48 OMV- bzw. Esso-Standorte in Süddeutschland an dritte Unternehmen veräußert werden müssen. Die OMV hatte im Dezember 2020 den Verkauf ihres deutschen Tankstellengeschäfts an die EU Group um 485 Mio. Euro angekündigt. Nun muss die OMV unter aufschiebender Wirkung 23 Tankstellen an andere Marktteilnehmer verkaufen, Esso 25. Das Bundeskartellamt muss diesen Erwerbern zuvor zustimmen. (12.2. Presse S. 15, Standard S. 22, SN S. 17)

Salzburg AG investiert in neue Geräte für Obus-Tickets

Die Salzburg AG stellt an stark frequentierten Obus-Haltestellen im Stadtgebiet Schritt für Schritt elf zusätzliche Fahrscheinautomaten auf. Die Zahl erhöht sich damit von 29 auf 40. Das Unternehmen investiert 120.000 Euro. Gerlinde Hagler, Bereichsleiter Verkehr Asset Management von der Salzburg AG, betont: „Für die Zeit nach der Corona-bedingten Einschränkung sorgen die zusätzlichen Automaten für weniger Warteschlangen bei den Obus-Fahrerinnen und -Fahrern sowie für mehr Pünktlichkeit der Obusse. Zudem werden die Fahrerinnen und Fahrer entlastet.“ (12.2. SN L9)

Fischer Sports will über Olympia von chinesischem Markt profitieren

Vom olympischen Motto „Schneller, höher, weiter“ will auch der Skihersteller Fischer Sports profitieren, der in Peking 300 alpine und nordische Sportler ausrüstet. „Wir betreiben Spitzensport, und wenn ein Großereignis ansteht, ist das für uns wichtig“, sagt Geschäftsführer Franz Föttinger. Noch stecke der chinesische Markt allerdings in den Kinderschuhen. „Er ist vergleichbar mit dem spanischen, also noch auf kaum sichtbarem Niveau", so Föttinger. Es bestünde aber Potenzial, weil Chinas Regime bis 2025 rund 300 Millionen Menschen für Wintersportarten begeistern wolle. (12.2. OÖN S. 12)

Flughafen Linz: Umfangreicher Charterflugplan für die Feriensaison 

Die zunehmende Nachfrage nach Flugreisen in der Feriensaison hat den Linzer Flughafen auf den Plan gerufen. Der Charterflugplan ist etwas umfangreicher als im Vorjahr. Hurghada (Ägypten) wird von Ende März bis Ende Oktober an Donnerstagen, Freitagen und Sonntagen angeflogen. Auch die Sehnsucht nach Griechenland nimmt zu. Sieben Inseln (Kalymnos, Karpathos, Korfu, Kos, Kreta, Rhodos, Zakynthos) werden von Ende Mai bis zumindest Ende September angeflogen. Nach Mallorca kommt man vom Palmsonntag bis Ende September zwei Mal pro Woche. Nach Antalya (Türkei) geht es ab dem Muttertags-Wochenende bis Oktober zwei Mal in der Woche. Hier könnte es zu einer Aufstockung des Angebots kommen. Brac-Flüge (Kroatien) gibt es von Mitte Mai bis 8. Oktober. Nach Burgas (Bulgarien) geht es von Juni bis September. Dazu kommen mehrere Sonderreisen zu Feiertagsterminen. (12.2. OÖN S. 14)

illwerke-vkw-Tochter: Neues Umspannwerk für sichere Stromversorgung

Bereits im Herbst 2021 hatte die illwerke-vkw-Tochter vorarlberg netz angekündigt, bis 2030 rund 100 Mio. Euro in eine leistungsfähige und zuverlässige Netzinfrastruktur investieren zu wollen. Mit dem „Umspannwerk  Hofsteig“ wird nun ein weiterer Mosaikstein in Richtung Energiewende realisiert. Die Energiezukunft basiert zu einem sehr großen Teil auf Strom und damit auf dem Umstieg von den fossilen zu regenerativen Energiequellen. Mit diesem Kurswechsel in der Energiepolitik steigen auch die Anforderungen an leistungsfähige Energienetze. „Wir kennen unser Netz in- und auswendig und überlegen uns sehr genau, wie wir klug in dieses investieren können“, erklärt vorarlberg-netz-Geschäftsführer Johannes Türtscher. (12.2. VN D2)

Getzner-CEO: „Wir sind am Standort Vorarlberg gut für die Zukunft gerüstet“ 

„Mit den Programmen, die in Vorarlberg bereits vor der Krise erarbeitet wurden, sind wir gut gerüstet“, sagt Markus Comploj, geschäftsführender Gesellschafter der Getzner, Mutter & Cie. Gesellschaft m.b.H. & Co KG. Mit dem Impulsprogramm für die Vorarlberger Wirtschaft werde zielgerecht in wichtige Zukunftsprojekte investiert. „Gerade in der Krise zeigt sich die Bedeutung einer robusten, standorttreuen und innovativen Wirtschaft“, so der Getzner-CEO. Das sollte man bei künftigen Diskussionen über standortrelevante Infrastrukturprojekte nicht vergessen.“ (12.2. VN D1)