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15.02.2022

Pressezusammenfassung, 15.02.2022
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IV in den Medien

Neumayer: Vermögensteuer wäre Angriff auf den Mittelstand

Allgemein

Österreich und Deutschland pochen auf Europas Finanzstabilität

Ab 21. Februar keine Masken am Platz in allen Schulen 

Schramböck plant Afrika-Konferenz

Handel mit Deutschland brachte 2021 Rekordvolumen

EZB-Chefin gegen abrupten Kurswechsel

Weltweiter Chipsektor mit Rekordumsätzen

IV-Mitglieder in den Medien

Neues voestalpine-Prüfzentrum in Betrieb

Biohort mit Umsatzrekord und drittem Standort

Wiener Städtische sucht mit Jobgame 100 Lehrlinge

Elk Bau errichtet Holzbürogebäude in Horn

Raiffeisen startet eigene Mobilfunk-Marke

Verbund-Chef sieht Politik bei Strompreisen gefordert

IV in den Medien

Neumayer: Vermögensteuer wäre Angriff auf den Mittelstand

Vermögensteuern würden vor allem dem Standort schaden: Um spürbare Einnahmen durch eine Vermögensteuer zu erzielen, müsste diese nicht nur Superreiche treffen, sondern bis weit in den Mittelstand hineinreichen, was IV-Generalsekretär Christoph Neumayer als „Angriff auf den Mittelstand“ bezeichnet. Nicht nur für Private, auch für Unternehmen wären die Folgen negativ. Eine Vermögensteuer würde die Liquidität in den Unternehmen senken und die Standortqualität mindern. Ein Modell, wie es etwa von der AK vorgeschlagen wird, sieht eine Besteuerung von Vermögen ab einer Mio. Euro vor. Was laut Berechnungen der AK die reichsten fünf Prozent der Haushalte in Österreich betreffen würde, wäre laut jüngsten Berechnungen der IV allerdings vor allem auch ein schmerzhafter Eingriff in Betriebsvermögen in Österreich. Bei einem Gastronomen mit 20 Mitarbeitern würden demnach im Jahr 12.800 Euro fällig, bei einem mittelständischen Tischlereibetrieb 48.500 Euro. Eine Erbschafts- oder Schenkungssteuer würde die durchschnittlich vorhandenen liquiden Mittel laut Berechnung teilweise um ein Vielfaches überschreiten. Langfristig würde das nicht nur bei manchen Familienunternehmen zum Verkauf führen, warnt Neumayer. Eine Vermögenssteuer wirke sich auch negativ auf Wachstum und Beschäftigung aus. IV-Chefökonom Christian Helmenstein spricht sich zudem auch aus „ordnungspolitischen Gründen“ gegen eine Vermögensteuer aus. Auf das Argument, dass es bei den Einkommen eine massive Umverteilung, aber beim Vermögen kaum Umverteilung zum Staat gibt, erwidert Neumayer: „Wir sprechen vor allem über Betriebsvermögen, das einen gesellschaftlichen Beitrag leistet.“ Die Frage sei: Was ist Vermögen und wie arbeitet es für die Gesellschaft? Das erwerbslose Vermögen sei nur ein ganz kleiner Teil des Vermögens im Land. Aber man müsse es den Menschen sehr wohl auch ermöglichen, Vermögen aufzubauen. (Kurier S. 9, Presse S. 18, Krone S. 6, kurier.at, diepresse.com)

Allgemein

Österreich und Deutschland pochen auf Europas Finanzstabilität

Österreich und Deutschland stehen weiterhin gemeinsam für Stabilität in der Wirtschafts- und Währungsunion. „Unsere Grundüberzeugung ist, dass es in Europa wieder sinkende Staatsschuldenquoten geben muss“, sagten Deutschlands Finanzminister Christian Lindner und sein österreichischer Amtskollege Magnus Brunner. Die Verschuldung müsse reduziert werden, damit die fiskalische Stabilität gesichert sei. Gleichzeitig müssten Investitionen in saubere Technologien ermöglicht werden. „Wir müssen die Fiskalregeln weiter entwickeln", hieß es weiter. (Alle TZ)

Ab 21. Februar keine Masken am Platz in allen Schulen 

An den Schulen kommt es ab 21. Februar zu weiteren Lockerungen der Corona-Maßnahmen. Am Platz müssen Schüler keine Masken mehr tragen und Schulveranstaltungen wie Skikurse sind wieder möglich. Das bestätigte Bildungsminister Martin Polaschek. Im Schulgebäude und für Lehrer gelte die Maskenpflicht aber weiterhin. In den Volksschulen ist die Maske am Platz bereits am gestrigen Montag gefallen. Im Turnunterricht muss seit 7. Februar keine Maske mehr getragen werden. (Alle TZ; 14.2. Ö1-„Morgenjournal“)

Schramböck plant Afrika-Konferenz

Mit Blick auf den EU/Afrika-Gipfel Ende der Woche in Brüssel plant auch Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck ein Treffen mit Vertretern afrikanischer Staaten. Eingeladen zu den Gesprächen, die noch vor dem Sommer in Wien stattfinden sollen, seien ihre Amtskollegen aus Ruanda, Kenia und Nigeria, so die Ministerin. Themen sollen Digitalisierung, Handel und neue Technologien sein. Europa müsse „aufwachen“, betonte Schramböck. Afrika sei „voller junger Menschen, die hoch digitalisiert sind“. (SN S. 15, Heute S. 4)

Handel mit Deutschland brachte 2021 Rekordvolumen

Das österreichisch-deutsche Handelsvolumen für 2021 wird erstmals weit mehr als 100 Mrd. Euro betragen. Die vorliegenden Zahlen von Jänner bis November 2021 plus den hochgerechneten Dezemberzahlen zeigen, „dass wir ein Rekordjahr hinter uns haben“, erklärte Michael Scherz, Wirtschaftsdelegierter in Berlin. Österreichs Exporte nach Deutschland betrugen in diesem Zeitraum etwa 50 Mrd. Euro, was einem Plus von rund 13 Prozent entspricht. Die Importe aus Deutschland wuchsen auf rund 60 Mrd. Euro, das bedeutet eine Zunahme von gut 15 Prozent. „Die deutsche Industrie hat unter Corona nie wirklich gelitten“, erklärte Scherz. „Und die österreichischen Zulieferer profitieren davon.“ (Kurier S. 9, Presse S. 10)

EZB-Chefin gegen abrupten Kurswechsel

Die Europäische Zentralbank (EZB) werde gemäß ihrer Präsidentin Christine Lagarde keinen abrupten Richtungswechsel bei den Zinsen einleiten. „Jede Anpassung unserer Geldpolitik wird graduell sein“, sagte Lagarde. In Anbetracht der aktuellen Unsicherheit sollten die Währungshüter mehr denn je Flexibilität bewahren, so die Notenbank-Chefin. „Unsere Geldpolitik ist immer datenabhängig und dies ist umso wichtiger in der Lage, mit der wir gerade konfrontiert sind.“ Gegenüber den Abgeordneten im Europaparlament in Straßburg bekräftigte Lagarde, dass es Zinserhöhungen erst nach dem Ende der Anleihenkäufe geben wird. (Kleine S. 25, TT S. 17)

Weltweiter Chipsektor mit Rekordumsätzen

Die fortschreitende Digitalisierung rund um den Globus hat der Chipindustrie ein Rekordjahr gebracht. Die Hersteller hätten ihre Umsätze im vergangenen Jahr weltweit insgesamt um 26,2 Prozent auf den Rekordstand von 555,9 Mrd. Dollar (487 Mrd. Euro) hochgeschraubt, teilte der Branchenverband SIA mit. Wegen der hohen Nachfrage bauen derzeit praktisch alle Anbieter ihre Kapazitäten aus. Daher rechnet der Verband für heuer mit einem weiteren Erlös-Plus von fast neun Prozent. (Alle TZ)

IV-Mitglieder in den Medien

Neues voestalpine-Prüfzentrum in Betrieb

Die Steel Division der voestalpine produziert am Standort Linz hoch- und höchstfeste Stähle, die unter anderem in der Premium-Automobilindustrie eingesetzt werden und strengste Qualitätsansprüche erfüllen müssen. Seit Februar finden die umfassenden Prüf- und Freigabeprozesse für Kaltbandprodukte in einem neu errichteten hochmodernen Prüfzentrum statt, mit dem die voestalpine in der Stahlindustrie weltweit eine Vorreiterrolle hinsichtlich Digitalisierung einnimmt. Dafür wurden 23 Mio. Euro investiert. Je nach Produkt werden zwischen 50 und 200 chemische, mechanisch-technologische oder magnetische Prüfungen pro 1.000 Tonnen Stahlband durchgeführt. Im Schnitt erfolgen monatlich rund 50.000 Prüfungen pro Labor – mit steigender Tendenz. „Die Automatisierung und Digitalisierung der Prüfung ist ein weiterer wichtiger Schritt, um unsere weltweite Technologie- und Innovationsführerschaft auszubauen. Wir setzen hier neue Maßstäbe“, sagt voestalpine-CEO Herbert Eibensteiner. (Krone/OÖ S. 27, Volksblatt S. 16)

Biohort mit Umsatzrekord und drittem Standort

Der oberösterreichische Gartenhaushersteller Biohort mit Sitz in Neufelden hat 2021 den Umsatz um 40 Prozent auf 148 Mio. Euro gesteigert und den bisher höchsten Umsatz in der Unternehmensgeschichte erzielt. Ein drittes Werk in Drautendorf (Bezirk Rohrbach) mit über 40.000 Quadratmetern soll Anfang 2023 eröffnet werden und den Hauptstandort Neufelden und das zweite Werk in Herzogsdorf entlasten. „Die Nachfrage nach unseren hochwertigen Produkten ist äußerst groß“, berichteten die Eigentümer Josef und Maximilian Priglinger. Das Unternehmen ist laut eigenen Angaben bei der Produktion von Gerätehäusern, Boxen und Pflanzbeeten aus Metall Marktführer in Europa. Die Exportquote beträgt 86 Prozent. Aktuell ist Biohort mit 560 Beschäftigten in 24 europäischen Ländern tätig. Man sei auf Expansionskurs und in den kommenden Jahren sollen weitere Märkte erschlossen werden. Derzeit werden für alle Standorte insgesamt 80 neue Mitarbeiter, vor allem in der Produktion, gesucht, hieß es. (Krone/OÖ S. 27, OÖN S. 11, Volksblatt S. 16)

Wiener Städtische sucht mit Jobgame 100 Lehrlinge

Derzeit absolvieren 150 Jugendliche ihre Lehre im Versicherungsvertrieb. Die Lehre dauert, je nach vorangegangener Schulbildung, bis zu drei Jahre und ist dual ausgerichtet. Seit vergangenem Herbst setzt die Wiener Städtische im Lehrlingsrecruiting auf ein innovatives Gamification-Konzept. Mit dem „Check die Lehre“-Jobgame können sich interessierte Jugendliche als Versicherungsberater versuchen und ihre fachliche Kompetenz, Lernbereitschaft und Kundenorientierung austesten. Im Lauf des Spiels werden wichtige Informationen zu Unternehmen und Job vermittelt. Wer ausreichend Punkte sammelt, gelangt direkt zur Online-Bewerbung. Die Wiener Städtische Versicherung AG Vienna Insurance Group sucht insgesamt 100 Jugendliche im Alter von 17 bis 20 Jahren, die kommunikativ und engagiert sind, über ein hohes Maß an Sozialkompetenz verfügen und Teamplayer sind. (Österreich S. 20)

Elk Bau errichtet Holzbürogebäude in Horn

Anfang Februar erfolgte der Spatenstich für das innovative neue Bürogebäude der Steuerberatungskanzlei RAK Immobilien in Horn. Umgesetzt wird das Gebäude mit einer Nutzfläche von insgesamt 1.100 Quadratmetern von Elk Bau in ökologischer, umweltschonender Holzbauweise. Dabei wird ausschließlich PEFC-zertifiziertes Holz aus nachhaltiger Bewirtschaftung verwendet und in der Elk-Zentrale in Schrems verarbeitet. Anschließend müssen die Gebäudeteile auf der Baustelle nur noch verschraubt werden. Aufgrund der hohen Vorfertigung kann das Gebäude in kurzer Bauzeit und mit äußerst geringen Lärm- und Schmutzemissionen errichtet werden. Dank der ELK-Fertigbauweise beträgt die Bauzeit vom Hochbaubeginn im März bis zur schlüsselfertigen Übergabe im September nur sechs Monate. Zu den ausführenden Unternehmen dieses Bauprojekts zählt neben Elk Bau auch die Leyrer + Graf Baugesellschaft m.b.H. (noen.at, meinbezirk.at)

Raiffeisen startet eigene Mobilfunk-Marke

Raiffeisen bietet seinen Bankkunden jetzt unter der Marke „Raiffeisen Mobil“ eigene Handyverträge an. Die Bank kooperiert dabei mit dem virtuellen Mobilfunkanbieter (MVNO) Ventocom, der auch hinter der Marke „Hot“ steht. Ventocom ist wiederum im physischen Mobilfunknetz von Magenta eingemietet. Das Angebot richtet sich an Raiffeisen-Bankkunden, die pro IBAN auch SIM-Karten für vier weitere Personen aktivieren können, gab Raiffeisen bekannt. Ab 28. Februar soll „Raiffeisen Mobil“ mit einer österreichweiten Kampagne beworben werden, kündigte die Geschäftsführerin der Zentralen Raiffeisenwerbung, Petra Walter, an. (Alle TZ)

Verbund-Chef sieht Politik bei Strompreisen gefordert

Im Zuge der hohen Strompreise hat sich Verbund-Chef Michael Strugl zu Wort gemeldet. Aus seiner Sicht müssten alle Regierungen in Europa nachdenken, wie sie jetzt unterstützen könnten. „Sie haben höhere Einnahmen aus Dividende, Körperschaftsteuer, Umsatzsteuer, Ökostromabgabe und CO2-Abgabe. Ein Drittel des Strompreises entfällt auf Steuern und Abgaben. Eine Senkung wird wohl über diese Schiene stattfinden. Das ist eine politische Entscheidung“, betont Strugl. Indes investiert der Verbund eine halbe Mrd. Euro in Pumpspeicheranlagen in Kaprun und im Kärntner Mölltal. An der Donau in Riedl beginnt demnächst das Genehmigungsverfahren für den Energiespeicher. In diesem Zusammenhang merkt Strugl an: „Der Pferdefuß ist bei allen Anlagen die Frage, wie lange die Verfahren dauern.“ (OÖN S. 9)