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15.03.2022

Pressezusammenfassung, 15.03.2022
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IV in den Medien

IV-Steiermark für einfache, praxisnahe Corona-Regeln

IV-Salzburg: Situation in den Betrieben ist herausfordernd

IV-Vorarlberg drängt auf Änderung der gültigen Corona-Bestimmungen

Allgemein

Energiekosten: Brunner für Flexibilität bei Steuersätzen

EcoAustria-Studie: Hoher Gaspreis bremst Wirtschaft

„ID Austria“ ersetzt Handysignatur ab Sommer

WIIW: Österreich profitiert von EU-Mitteln für Osteuropa

Österreich erhält 22 Mio. Euro aus Brexit-Reserve der EU

IV-Mitglieder in den Medien

LGT Bank 2021 mit deutlicher Gewinnsteigerung  

Käsehersteller Rupp: Bauarbeiten für neues Hochregal starten im Mai

Land Vorarlberg und ÖBB wollen mehr Güter auf die Schiene bringen

Stadthaus Linz spart dank Röfix-System massiv Energie

RAG Austria: Russisches Gas strömt weiter in Straßwalchner Gasspeicher

Wacker Neuson übernimmt spanische Enar-Gruppe zur Gänze

RLB-OÖ-Tochter kauft Verkehrsbüro-Segment

Blizzard-Mutter meldet Wachstum

Wechsel an der Spitze bei Magna Steyr

IV in den Medien

IV-Steiermark für einfache, praxisnahe Corona-Regeln

Die hohe Infektionslage in Österreich macht auch den heimischen Unternehmen zu schaffen: Rund 500.000 Österreicher sind in Quarantäne, etwa 57.000 sind es in der Steiermark. Personalengpässe stehen damit an der Tagesordnung. Nicht zuletzt deshalb kritisieren nun erste Betriebe die letzten Öffnungen vom 5. März. IV-Steiermark-Geschäftsführer Gernot Pagger spricht von einer enormen Herausforderung. „Die bestehenden Quarantänebestimmungen erweisen sich in der Praxis als zunehmend problematisch.“ Hinzu komme, dass geimpfte oder genesene Personen, die in Kontakt zu Infizierten waren, behördlich zwar nicht abgesondert werden, aber aus Gründen der Sorgfalt in Abstimmung mit dem Arbeitgeber oftmals nicht zur Arbeit erscheinen. Eine Quarantäne, so die IV, sei „zwangsläufig Teil des Pandemiemanagements“, sollte aber „stets auch die Gesamtstrategie der Pandemiebekämpfung abbilden“. Pagger pocht daher auf einfache, praxisnahe Regeln. (Kleine S. 12-13)

IV-Salzburg: Situation in den Betrieben ist herausfordernd

Mit steigenden Infektionszahlen wächst auch die Personalnot in den Salzburger Industrieunternehmen. „Es gibt noch bei keinem Betrieb einen Stillstand in der Produktion, ausgeschlossen ist das aber für die kommenden Tage nicht. Die Situation ist herausfordernd. Man hantelt sich von Tag zu Tag“, berichtet IV-Salzburg-Geschäftsführerin Irene Schulte. Der Montag sei für viele Personaler „der schwierigste Tag der Woche, wenn die Liste an Krankenständen hereintrudelt“. Noch sei es möglich, mit Umschichtungen die Ausfälle in den Unternehmen auszugleichen. Schwierig sei in den Produktionsbetrieben das Wegfallen vieler gesetzlicher Corona-Maßnahmen. Die meisten Betriebe hielten an strengen Regeln – etwa das Tragen einer FFP2-Maske oder 3G – zwar fest. Das sei nun aber nur mehr auf freiwilliger Basis möglich – und man stoße bei den Mitarbeitern auf immer mehr Widerstand. „Die Akzeptanz nimmt ab“, so Schulte. Die Diskrepanz zwischen privaten Freiheiten und beruflichen Notwendigkeiten sei beträchtlich. (SN S. 11)

IV-Vorarlberg drängt auf Änderung der gültigen Corona-Bestimmungen

In Vorarlberg befinden sich aktuell 23.485 Personen pandemiebedingt in Absonderung. Zum Vergleich: Vor nicht einmal einer Woche waren es knapp 21.700 Personen. Gleichzeitig ist die Belastung für das Gesundheitssystem relativ gering, was viele am Sinn der Quarantäneregeln zweifeln lässt, weil sie zu teils massiven Personalausfällen in Betrieben, aber auch in Spitälern führen. Die Lage sei angespannt, einzelne Unternehmen kämen bereits an die Kapazitätsgrenze, erklärt IV-Vorarlberg-Geschäftsführer Christian Zoll. Vor allem in der Produktion wird der Personalausfall zunehmend ein Problem. Die IV-Vorarlberg fordert daher eine schnellstmögliche Änderung der gültigen Bestimmungen. „Falls nötig, müssen die Quarantäneregeln natürlich wieder verschärft werden“, merkt Zoll an. Solange es die Situation in den Krankenhäusern jedoch zulasse, sollten so schnell wie möglich Lockerungen erfolgen. (VN A4)

Allgemein

Energiekosten: Brunner für Flexibilität bei Steuersätzen

Finanzminister Magnus Brunner hat auf EU-Ebene mehr Spielraum für die Senkung der Mineralöl- und Mehrwertsteuer für Treibstoffe gefordert. Er werde mit seinen EU-Amtskollegen am Montag und Dienstag die Möglichkeit beraten, die in der EU festgelegten Mindeststeuersätze „temporär flexibler“ zu gestalten, sagte Brunner im Vorfeld der zweitägigen Sitzung. „Hier muss es aus unserer Sicht auch Ausnahmen geben für die Mitgliedstaaten", fügte der Minister hinzu. Nach dem heimischen Energiegipfel am Sonntag liegen mehrere Handlungsoptionen auf dem Tisch, so Brunner. Darunter befinde sich auch die Senkung der Mineralöl- und Mehrwertsteuer. Das sei allerdings „nicht ganz so trivial“, weil es auf europäischer Ebene Mindeststeuersätze gebe. Die Möglichkeit, diese zumindest temporär zu streichen, würde eine flexible Reaktion auf die Preissteigerungen ermöglichen. (Alle TZ)

EcoAustria-Studie: Hoher Gaspreis bremst Wirtschaft

Der hohe Gaspreis und der Ausfall von Exporten nach Russland und Ukraine senken die Wirtschaftsleistung heuer um 1,3 Prozent und kosten knapp 40.000 Arbeitsplätze. Allein die massiv gestiegenen Erdgaspreise und die verlorenen Exporte nach Russland und in die Ukraine haben „merkliche wachstumsdämpfende Effekte“. Das ist das Ergebnis einer vom Finanzministerium in Auftrag gegebenen Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts EcoAustria. „Wir haben bei unserer Untersuchung die Markterwartungen und Beschaffungsstrategien von Unternehmen herangezogen“, sagt EcoAustria-Chefin Monika Köppl-Turyna. Bis Ende des Jahres erwartet das Wirtschaftsinstitut einen Gaspreis von 150 bis 160 Euro pro Megawattstunde. Im Kurzfrist-Szenario wird für das kommende Jahr ein durchschnittlicher Preis von 80 Euro angenommen. Auch wird davon ausgegangen, dass viele Unternehmen aufgrund des Krieges in der Ukraine und der damit verbundenen Unsicherheit geplante Investitionen verschieben oder stoppen werden. (Presse S. 14)

„ID Austria“ ersetzt Handysignatur ab Sommer

Die Handysignatur soll ab dem Sommer von der „ID Austria“ abgelöst werden. Das hat Digitalisierungsministerin Margarete Schramböck angekündigt. Die „ID Austria“ soll eine Erweiterung der digitalen Nutzungsmöglichkeiten mit sich bringen. So wird daran gearbeitet, digitale Ausweise wie den Führerschein am Mobiltelefon verfügbar zu machen. Bereits jetzt kann man sich bei etwa 430 Behörden über ID Austria registrieren. (Alle TZ)

WIIW: Österreich profitiert von EU-Mitteln für Osteuropa

Obwohl die Wirtschaft der Visegrad-Staaten (Polen, Tschechien, Ungarn, Slowakei) vergleichsweise gut durch die Pandemie kam, gehören die vier Länder zu den Profiteuren des EU-Aufbaufonds, wie ein neues Papier des Wiener Instituts für Internationale Wirtschaftsvergleiche (WIIW) zeigt. Demnach könnten die Mittel der EU bis 2025 in Tschechien das Wachstum um jährlich 0,62 Prozentpunkte anschieben, in der Slowakei um 1,42 Prozentpunkte. Aber auch die eng mit Osteuropa verwobene österreichische Wirtschaft kann demnach an den Investitionen in den Visegrad „mitnaschen“, das WIIW prognostiziert einen Wachstumsschub von jährlich 0,33 Prozentpunkten – und da sind die heimischen Projekte, die aus den Mitteln des Aufbaufonds finanziert werden sollen, noch gar nicht eingerechnet. (Presse S. 13)

Österreich erhält 22 Mio. Euro aus Brexit-Reserve der EU

Österreich bekommt fast 22 Mio. Euro aus der Brexit-Anpassungsreserve der Europäischen Union. Wie die EU-Kommission mitteilte, hat die EU-Behörde insgesamt mehr als zwei Mrd. Euro aus der Reserve für zwölf EU-Staaten gebilligt. Neben Österreich erhalten auch Belgien, Estland, Spanien, Frankreich, Kroatien, Lettland, Malta, die Niederlande, Portugal, Rumänien und Schweden Mittel aus dem Brexit-Topf. Die Mittel wurden für drei Jahre von 2021 bis 2023 genehmigt. Die 5,4 Mrd. Euro schwere Brexit-Anpassungsreserve wurde von den EU-Staaten beschlossen, um die negativen Auswirkungen des britischen EU-Austritts für die besonders betroffenen Mitgliedstaaten abzufedern. (Volksblatt S. 4)

IV-Mitglieder in den Medien

LGT Bank 2021 mit deutlicher Gewinnsteigerung  

Die Bankengruppe LGT konnte im Vorjahr beim Gewinn kräftig zulegen. Die Bank erwirtschaftete 352,8 Mio. Schweizer Franken (344,9 Mio. Euro), gegenüber dem Vorjahr ein Zuwachs von 21 Prozent. Deutlich gestiegene Erträge aus der Vermögensverwaltung sowie aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft hätten hierzu beigetragen, heißt es von LGT. Insgesamt ist das verwaltete Vermögen bis Ende 2021 um 19 Prozent auf 285,8 Mrd. Franken (279,37 Mrd. Euro) gestiegen. Mehr als die Hälfte des Zuwachses ging auf Netto-Neugelder in Höhe von 24,8 Mrd. Franken (24,24 Mrd. Euro) zurück. Weiters hat LGT Mitte des vergangenen Jahres das Wealth-Management der Schweizer Großbank UBS in Österreich übernommen. (Presse S. 16, WZ S. 7, VN D1)

Käsehersteller Rupp: Bauarbeiten für neues Hochregal starten im Mai

Der Käsehersteller Rupp AG wird im Mai 2022 mit den Bauarbeiten für ein neues Hochregallager am Firmenstammsitz in Hörbranz beginnen. Die Fertigstellung sei für das erste Halbjahr 2023 geplant, so Vorstandsvorsitzender Josef Rupp. Das Investitionsvolumen beziffert er mit rund elf Mio. Euro. Mit dem zusätzlichen Hochregallager mit seinen 6.000 Palettenstellplätzen werde das Unternehmen seine Lagerkapazitäten nahezu verdoppeln. Zudem werde das Gebäude über eine sehr energieeffiziente Kühlanlage verfügen, die mit externen Energieexperten konzipiert worden sei. Zukünftig sollen alle gekühlten Waren nur noch in dem neuen Hochregallager untergebracht werden. Das bestehende Hochregallager werde für alle übrigen Waren und Produkte verwendet. Zudem vereinfache das neue Lager die betriebsinterne Logistik spürbar, da man diverse Außenlager etwa bei Spediteuren nicht mehr benötige. „Wir ziehen das alles in Hörbranz zusammen“, so Josef Rupp. (VN D1, NVT S. 16-17; 14.3. ORF Vorarlberg)

Land Vorarlberg und ÖBB wollen mehr Güter auf die Schiene bringen

Die Vorarlberger Landesregierung und die ÖBB wollen in Vorarlberg mehr Güter auf die Schiene bringen. Das Land und die Bundesbahnen orteten großes Potenzial, denn noch würden in Vorarlberg 88 Prozent der Güter auf der Straße transportiert, hier gebe es viel „Luft nach oben“, so der zuständige Landesrat Daniel Zadra und ÖBB-CEO Andreas Matthä. Als „Allianz zur Verkehrsverlagerung" wollen sie dazu den Austausch mit der Wirtschaft suchen und das Angebot verbessern. So wird die ÖBB Rail Cargo künftig verstärkt die kleinstrukturiertere Wirtschaft Vorarlbergs, also Mittelständler, ansprechen. Dazu werden Tür-zu-Tür-Lösungen angeboten, etwa die kippbare und kranlose Behälterlösung „Mobiler“. In Österreich sind bereits 1.200 „Mobiler“ im Einsatz. In Vorarlberg nützen bereits einige große Unternehmen die Bahn als Transportmittel. Dazu zählen etwa Blum, Loacker Recycling oder Rhomberg. (VN A6)

Stadthaus Linz spart dank Röfix-System massiv Energie

Zum elften Mal verlieh die Qualitätsgruppe Wärmedämmsysteme 2022 den Ethouse Award für Sanierungen, die das Thema Energieeffizienz ganzheitlich realisieren und mit einem Wärmedämmverbundsystem auch architektonisch Impulse setzen. Im Zentrum von Linz wurde auf 820 Quadratmetern Wohn- und Arbeitsfläche das umfassende Sanierungsprojekt Stadthaus Linz umgesetzt. Das Gebäude wurde saniert und zu gewerblich genutzten Räumen sowie neuem Wohnraum erweitert. Die Aufstockung erfolgte nach ökologischen, ökonomischen und bautechnischen Anforderungen in Mischbauweise. Die dabei vom Vorarlberger Spezialisten Röfix eingesetzten Produkte tragen zur Senkung des Energieverbrauchs bei. Die umfangreichen Maßnahmen im Zuge der Sanierung führten etwa zu einer Senkung des Heizwärmebedarfs um knapp 78 Prozent. (VN D2)

RAG Austria: Russisches Gas strömt weiter in Straßwalchner Gasspeicher

Die RAG Austria AG ist das größte Gasspeicher- und Energiespeicherunternehmen Österreichs. In der Flachgauer Gemeinde Straßwalchen, dem zweitgrößten Speicher für Erdgas in Mitteleuropa, gibt es vier Gasspeicher, die von der RAG in Wien betrieben werden. „Wir als RAG sind hier in erster Linie Betreiber der Anlage“, berichtet Georg Schober, der die Anlage seit dem Vorjahr leitet. Das Gas, das hier in bis zu 1.500 Metern Tiefe in Sandstein eingepresst und gespeichert wird, kommt zum Großteil aus Russland, bevor es über die Austria-Bavaria-Gaspipeline weiter nach Bayern strömt. Derzeit lagert nur wenig Erdgas im Straßwalchner Speicher. Das habe aber mit dem Konflikt in Osteuropa nichts zu tun, sondern vielmehr mit der Jahreszeit. Erst im Sommer werde wieder mehr Erdgas gespeichert, bevor im Herbst wieder der Höchststand erreicht werde, um für die nächste Heizperiode gewappnet zu sein. (SN L2-3)

Wacker Neuson übernimmt spanische Enar-Gruppe zur Gänze

Der Baugerätehersteller Wacker Neuson mit Sitz in München und Werk in Hörsching hat die spanische Enar-Gruppe zur Gänze übernommen. Enar ist auf Betonverdichtung spezialisiert. Mit dem Zukauf will Wacker Neuson sein Portfolio ergänzen. Enar ist weltweit aktiv und erzielte 2021 mit 130 Mitarbeitern einen Umsatz von 22 Mio. Euro. (OÖN S. 9)

RLB-OÖ-Tochter kauft Verkehrsbüro-Segment

Die Business Travel Unlimited Reisebüro GmbH (BTU), eine Tochter der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich (RLB OÖ), kauft das Geschäftsreisen-Segment von der Verkehrsbüro-Gruppe. Die Übernahme erfolgt rückwirkend mit Jahresbeginn. Voraussetzung ist die Zustimmung der Wettbewerbsbehörde. Die BTU wächst um 120 auf 220 Mitarbeiter. (OÖN S. 9)

Blizzard-Mutter meldet Wachstum

Der italienische Sportausrüster Tecnica Group, seit 2006 Mutter des österreichischen Skiherstellers Blizzard, konnten den Umsatz 2021 um 21,8 Prozent auf 466 Mio. Euro verbessern. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) legte um 40 Prozent auf 77 Mio. Euro. Im Vergleich zu 2019 kletterte der Umsatz um 9,8 Prozent, das EBITDA um 55 Prozent. Zur Gruppe gehören auch Nordica, Moon Boot, Lowa und Rollerblade. (SN S. 13)

Wechsel an der Spitze bei Magna Steyr

„Um sich neuen Herausforderungen zu stellen“, verlässt Frank Klein nach knapp drei Jahren Magna Steyr. Wie das Unternehmen bestätigte, wird Günther Apfalter wieder „mit sofortiger Wirkung“ den Posten als Präsident übernehmen – zusätzlich zu seinen Aufgaben als Präsident von Magna Europa und Asien. Apfalter ist bereits seit 2001 bei Magna und hatte da bereits unterschiedliche Führungspositionen inne. Apfalters „umfangreiches Fachwissen“ soll nun dazu beitragen, die Marktfähigkeit im Bereich Gesamtfahrzeugentwicklung und -fertigung weiter auszubauen. (Alle TZ)