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15.04.2022

Pressezusammenfassung
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IV in den Medien

Anton-Wildgans-Preis 2022 geht an Gertraud Klemm 

Swarovski warnt eindringlich vor Gasembargo

Allgemein

Neue Corona-Maßnahmenverordnung für die nächsten Monate 

Ukraine-Krieg: Kontrollbank stellt zusätzliche Kreditmittel zur Verfügung

Bank Austria erwartet weiteren Inflationsanstieg bis zur Jahresmitte 

Negatives Pensionskassen-Veranlagungsergebnis im ersten Quartal

EZB lässt Leitzins vorerst weiter bei 0,0 Prozent

IWF senkt Wachstumsprognose kommende Woche erneut

IV-Mitglieder in den Medien

voestalpine verkauft Werk in Texas an ArcelorMittal

Isovolta Group stärkt Marktposition im Bereich Luftfahrt

Valneva-Impfstoff in Großbritannien zugelassen

„Golden Pixel Award“ für Offsetdruckerei Schwarzach und Rondo Ganahl

Flughafen Salzburg peilt heuer wieder mehr als eine Million Passagiere an

Energie Steiermark prüft Zwischenlösung für altes Biomasseheizwerk Wildon

IV in den Medien

Anton-Wildgans-Preis 2022 geht an Gertraud Klemm 

Die Schriftstellerin Gertraud Klemm erhält heuer den mit 15.000 Euro dotierten „Literaturpreis der Österreichischen Industrie - Anton Wildgans“. Die Auszeichnung wird am 26. September von IV-Generalsekretär Christoph Neumayer im Haus der Industrie überreicht. „Gertraud Klemm analysiert in ihren Romanen und Essays die beharrlich gleichen sozialen Fragen unserer sich verändernden Gesellschaft ohne Scheu vor Konfrontationen. Ihr scharfer Blick führt den Lesenden die Aktualität ungelöster alter Problematiken in einer lebendigen, präzisen Sprache, der auch das Spiel mit Humor nicht fremd ist, meisterlich vor Augen“, begründete die Jury ihre Wahl. Der seit 1962 vergebene Anton-Wildgans-Preis wird auf Vorschlag einer unabhängigen Jury einem Schriftsteller oder einer Schriftstellerin der jüngeren oder mittleren Generation mit österreichischer Staatsbürgerschaft verliehen, „dessen oder deren Werk von hervorragender Relevanz für die literarische und gesellschaftliche Korrelation unserer Zeit ist“. (Alle TZ; 14.4. orf.at, derstandard.at, kleinezeitung.at, sn.at, volksblatt.at) 

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Swarovski warnt eindringlich vor Gasembargo

IV-Tirol-Präsident Christoph Swarovski warnt vor „katastrophalen Auswirkungen eines Gasembargos. Ein solches würde weite Teile der Produktion zum Erliegen bringen. Folglich würde ein massiver Anstieg der Arbeitslosigkeit mit den damit verbundenen enormen Kosten und dem Ausfall von Steuereinnahmen drohen. „In einer Rezession wird es viel schwieriger, den Sozialstaat leistungsfähig zu erhalten“, so Swarovski. Ein Gasabnahmestopp als Sanktion gegen Putin bzw. Russland dürfe daher nicht eingesetzt werden. Fassungslos zeigt sich der IV-Tirol-Präsident darüber, dass „sich das Europäische Parlament vergangene Woche mehrheitlich für einen sofortigen Lieferstopp von russischem Öl, Gas und Kohle ausgesprochen hat und auch vier österreichische Abgeordnete dafür gestimmt haben“. Diesen „scheint die Realität nicht bewusst zu sein, sonst könnten sie sich nicht für ein Embargo einsetzen“. Von der Politik fordert Swarovski Ausgleichsmaßnahmen. So müsse ein Weg geschaffen werden, um die durch die gestiegenen Energiepreise enorm hohen Steuern sowie die Gewinne der Energieversorger rückzuerstatten. (Krone/Tirol S. 27)

Allgemein

Neue Corona-Maßnahmenverordnung für die nächsten Monate 

Ab Samstag muss im Handel und bei Veranstaltungen keine FFP2-Maske mehr getragen werden. Das hat Gesundheitsminister Johannes Rauch angekündigt. In Supermärkten, Apotheken, Pflegeheimen, öffentlichen Verkehrsmitteln oder bei Arzt bleibt die Maskenpflicht aber aufrecht. Die neue Verordnung gilt bis 8. Juli. Weiters wird die Dauer des Grünen Passes verlängert: Für dreimal Geimpfte auf 365 statt 270 Tage, für Genesene und doppelt geimpfte auf 180 Tage. (Alle TZ) 

Ukraine-Krieg: Kontrollbank stellt zusätzliche Kreditmittel zur Verfügung

Heimische Exporteure, die von den Auswirkungen des Ukraine-Kriegs betroffen sind, können sich finanzielle Unterstützung holen. Die Oesterreichische Kontrollbank (OeKB) stellt im Auftrag des Finanzministeriums zusätzliche Kreditmittel von einer Mrd. Euro zur Verfügung. Die Finanzierungen seien vorerst auf längstens zwei Jahre befristet und können ab sofort beantragt werden, gab die OeKB bekannt. Betroffene Exportunternehmen können mit Unterstützung ihrer Hausbank ab sofort einen Kredit in Höhe von zehn Prozent (Großunternehmen) bzw. 15 Prozent (KMU) ihres Exportumsatzes von 2021 bei der OeKB beantragen. In begründeten Fällen könne die Exportumsatzprognose für das Jahr 2022 herangezogen werden. (Standard S. 18, SN S. 15, OÖN S. 11)

Bank Austria erwartet weiteren Inflationsanstieg bis zur Jahresmitte 

Die hohe Teuerung dürfte sich in den kommenden Monaten weiter beschleunigen und sich erst ab der zweiten Jahreshälfte 2022 wieder verlangsamen. Die Ökonomen der Bank Austria erwarten Werte über der Marke von sieben Prozent. In Österreich dürfte die Inflationsrate im März laut Schnellschätzung der Statistik Austria mit 6,8 Prozent den höchsten Wert seit November 1981 erreicht haben. Ende des Jahres sehen die Experten immer noch eine Teuerung von über vier Prozent im Jahresvergleich. (OÖN S. 11, VN D2)

Negatives Pensionskassen-Veranlagungsergebnis im ersten Quartal

Die österreichischen Pensionskassen haben heuer im ersten Quartal ein negatives Veranlagungsergebnis von minus 3,77 Prozent verzeichnet. Gründe dafür seien laut dem Fachverband der Ukraine-Krieg, der sich stark auf die Börsenkurse niedergeschlagen habe, sowie die aktuell hohe Inflationsrate. Der positive Trend aus dem Vorjahr konnte damit nicht fortgesetzt werden. Für das Gesamtjahr hoffen die Pensionskassen nun auf einen Ergebnisumschwung. (Presse S. 21, TT S. 17, NVT S. 25)

EZB lässt Leitzins vorerst weiter bei 0,0 Prozent

Trotz Rekordinflation bleiben die Zinsen im Euroraum vorerst unverändert. Der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) beließ den Leitzins auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent. Europas Währungshüter bekräftigten zugleich aber, auf ein Ende ihrer ultralockeren Geldpolitik zuzusteuern. „Der Krieg in der Ukraine trifft die Wirtschaft hart und hat die Unsicherheit deutlich erhöht“, sagte EZB-Präsidentin Christine Lagarde. Der Inflationsdruck sei gestiegen und die Inflation werde in den nächsten Monaten hoch bleiben. (Alle TZ)

IWF senkt Wachstumsprognose kommende Woche erneut

Vor allem wegen des russischen Angriffskriegs in der Ukraine korrigiert der Internationale Währungsfonds (IWF) seine Prognose für das Wachstum der Weltwirtschaft erneut nach unten. Für 143 Staaten, die zusammen 86 Prozent der globalen Wirtschaftsleistung repräsentieren, werde die Wachstumsprognose in der kommenden Woche gesenkt, kündigte IWF-Chefin Kristalina Georgiewa an. Als weitere Gründe für das schwächere erwartete Wachstum führte sie die hohen Inflationsraten, schwierigere Bedingungen auf den Finanzmärkten und die häufigen und weitgehenden Coronalockdowns in China an. (Presse S. 15, Standard S. 18, Volksblatt S. 17)

IV-Mitglieder in den Medien

voestalpine verkauft Werk in Texas an ArcelorMittal

Das Linzer Technologieunternehmen voestalpine trennt sich von seinem Roheisenwerk in Texas. 80 Prozent der Direktreduktionsanlage zur Erzeugung von Eisenschwamm in Corpus Christi gehen um 610 Mio. Euro an den europäischen Stahlriesen ArcelorMittal, wie das oberösterreichische Unternehmen mitteilte. Die voestalpine behält 20 Prozent. Der entsprechende Vertrag ist am Donnerstag unterzeichnet worden. Teil der weiteren Beteiligung der voestalpine ist eine Vereinbarung zur langfristigen Absicherung von jährlich 420.000 Tonnen des in Corpus Christi produzierten HBI. Dies sei die Basis für eine weitere Dekarbonisierung der Stahlproduktion in Linz und Donawitz („greentec steel“). „Zudem reduziert die Partnerschaft das Spotmarktrisiko für die von der voestalpine nicht benötigten Mengen“, hieß es aus der voestalpine. (Alle TZ)

Isovolta Group stärkt Marktposition im Bereich Luftfahrt

Die Isovolta Group, Spezialist für Elektroisoliermaterialien, technische Laminate und Verbundwerkstoffe und Partner für mehr als 20 Branchen, hat mit Wirkung vom 13. April den im deutschen Kassel ansässigen Geschäftsbereich „Luftfahrt und Raumfahrt“ des Schweizer Unternehmens Gurit Holding AG mit 80 Mitarbeitern erworben. Damit stärkt die Isovolta Group wesentlich ihre Rolle im Bereich Luftfahrt. „Dieser Schritt ist ein wichtiges Signal gegenüber der Luftfahrtbranche. Wir sind überzeugt, dass die Talsohle der Pandemie-bedingten Luftfahrtkrise durchschritten ist. Wir stellen mit diesem strategisch wichtigen Erwerb die Weichen für das künftige Wachstum in der Luftfahrt Branche. Der Vorteil dieser Akquisition für unsere Kunden liegt auf der Hand: Indem wir künftig an drei Standorten produzieren, stärken wir die gesamte Logistik- und Wertschöpfungskette“, so Isovolta-CEO Peter Höllwarth. (Krone S. 10)

Valneva-Impfstoff in Großbritannien zugelassen

Großbritannien hat als erstes Land dem Corona-Impfstoff des österreichisch-französischen Impfstoffherstellers Valneva grünes Licht erteilt. Die zuständige Aufsichtsbehörde MHRA genehmigte die Anwendung für Menschen im Alter zwischen 18 und 50 Jahren. Zwischen den beiden Impfungen müssen mindestens vier Wochen liegen. Der Valneva-Impfstoff enthält für die Immunisierung abgetötete Bestandteile des Coronavirus. Damit nutzt er eine ähnliche Technologie wie klassische Grippeimpfstoffe und soll in normalen Kühlschränken gelagert werden können. (Alle TZ)

„Golden Pixel Award“ für Offsetdruckerei Schwarzach und Rondo Ganahl

Mit dem „Golden Pixel Award“ werden jährlich innovative Druckprojekte in Österreich ausgezeichnet. Dabei wurden Preise in 17 Kategorien vergeben. Im Fokus stehen Idee, Qualität, Produkt und Nachhaltigkeit sowie die Zusammenarbeit mit Agentur und Druckerei. Die heurige Preisverleihung wurde in den Räumlichkeiten der Brauerei Ottakringer in Wien veranstaltet. 180 Projekte wurden eingereicht. Den Sieg in der Kategorie „Printer’s Best – Eigenwerbung“ holte sich die Offsetdruckerei Schwarzach mit ihrem Adventkalender. In der Kategorie „Wellpappeprojekte“ ging Rondo Ganahl als Gewinner hervor. Ausgezeichnet wurde ein Display für Trinkwasserflaschen. „Das Display besteht zur Gänze aus Wellpappe. 18 Einzelteile werden ohne Verklebung oder zusätzliche Nicht-Wellpappe-Teile zusammengebaut“, erklärt Karl Pucher, Geschäftsleiter des Rondo-Standorts in St. Ruprecht. (VN D2)

Flughafen Salzburg peilt heuer wieder mehr als eine Million Passagiere an

Die 300.000 Passagiere, die am Flughafen Salzburg für 2021 als Ziel ausgegeben wurden, habe man nach Angaben von Geschäftsführerin Bettina Ganghofer im laufenden Jahr bereits erreicht. „Wir rechnen definitiv, dass die Millionenmarke fällt.“ Ob diese knapp oder deutlich überschritten werde, hänge davon ab, ob es infolge weiterer Coronavirus-Varianten wieder zu kontraproduktiven Reiseregeln komme. Auch der weitere Verlauf des Krieges in der Ukraine habe darauf Einfluss. (SN L9)

Energie Steiermark prüft Zwischenlösung für altes Biomasseheizwerk Wildon

Ein drohender Gaslieferstopp aus Russland befeuert die Forderung nach einer Reaktivierung des Biomasseheizwerks Wildon. Die Energie Steiermark als Eigentümer und Betreiber prüft nun eine Zwischenlösung bis zur Inbetriebnahme des neuen Werks 2025. (Kleine S. 16)