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15.09.2021

Pressezusammenfassung, 15.09.2021
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IV in den Medien

Knill: Digitalisierung ist zentraler Standortfaktor

Salzer: NÖ Industrie steht für Versorgungssicherheit

Allgemein

Arbeitslosigkeit weiter gesunken 

OeNB-Vizegouverneur: Angst vor großer Inflation nicht gerechtfertigt

Lieferkette: 27 Prozent aller Industriegüter „riskante Produkte“

Sonderbetreuung soll mit 1. Oktober in Kraft treten 

Studentenzahl 2020/21 gestiegen 

Corona: Quarantäneregeln an Schulen werden gelockert

Mindestsicherung: Leistungsbezug trotz Corona rückläufig

Erstmals eine Million Pensionsberechtigte in den Pensionskassen

Studie: Wasserbedarf in Österreich steigt bis 2050 deutlich

IV-Mitglieder in den Medien

Flughafen Wien im Aufwärtstrend – Prognose bestätigt

Porr mit starkem ersten Halbjahr

Greiner-Chef: „Wir wollen Recycling, brauchen aber entsprechende Vorgaben“

Uniqa Salzburg punktet mit neuen Generalagenturen und Post-Corona-Check 

Stickerei Hämmerle & Vogel produziert textile FFP2-Masken-Briefmarke

 
IV in den Medien

Knill: Digitalisierung ist zentraler Standortfaktor

„Die Digitalisierung ist ein zentraler Standortfaktor und birgt für die Industrie – ebenso wie für den Staat und die Gesellschaft insgesamt – enorme Potenziale, die wir ausschöpfen müssen. Es zahlt sich aus, hier bei den Besten zu sein: Laut aktueller Studie ‚Die digitale Dividende‘ erzielen Unternehmen mit hohem Digitalisierungsgrad ein größeres Umsatz- und Produktivitätswachstum sowie ein stärkeres Mitarbeiterwachstum als Betriebe, die weniger auf Digitalisierung setzen“, erklärte IV-Präsident Georg Knill beim „3. Hochschulpolitischen Dialog“, der diese Woche in der TU Wien stattgefunden hat. Für eine erfolgreiche digitale Zukunft brauche es ein innovationsförderndes Umfeld. Und dieses Umfeld müsse auch durch einen proaktiven Wissens- und Technologietransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft geprägt sein. Im Rahmen des Dialoges diskutierten namhafte Vertreterinnen und Vertreter von Wissenschaft und Wirtschaft. Themen waren unter anderem die steigende Dynamik durch die Digitalisierung, die neue Chancen eröffnet, aber auch Herausforderungen für Österreichs Wissenschaft und Industrie bringt sowie die Internationalisierung. (unileoben.ac.at)

Salzer: NÖ Industrie steht für Versorgungssicherheit

Das malerische Schloss Luberegg in Emmersdorf im Bezirk Melk war Schauplatz des diesjährigen Sommerfestes der IV-NÖ. Vor 400 Mitgliedern und Ehrengästen nützte IV-NÖ-Präsident Thomas Salzer die passende Gelegenheit, um sich bei allen Funktionären zu bedanken, die sich in dieser schwierigen Zeit so sehr für den Industriestandort Niederösterreich eingesetzt haben. „Dank unserer Industriebetriebe konnte die Versorgung mit Lebensmitteln, Medizinprodukten und Gütern des täglichen Bedarfs aufrechterhalten werden. Wir haben auch im Lockdown weiterproduziert und somit Arbeitsplätze und damit auch unseren Wohlstand abgesichert“, betonte Salzer. (NÖN S. 53)

Allgemein

Arbeitslosigkeit weiter gesunken 

Auch in dieser Woche ist die Arbeitslosigkeit wieder zurückgegangen, wie die aktuellen Zahlen zeigen. Derzeit sind in Österreich 272.578 Personen beim Arbeitsmarktservice (AMS) arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zur Vorwoche deuten die Zahlen auf eine weitere Entspannung am Arbeitsmarkt hin – die Zahl der Jobsuchenden ging um 5.264 zurück. Allerdings sind derzeit immer noch mehr Personen arbeitslos als vor der Corona-Krise. „Wir haben am Arbeitsmarkt mittlerweile beinahe das Vorkrisenniveau erreicht, mit nur mehr 2.500 Arbeitslosen mehr als 2019“, kommentierte Arbeitsminister Martin Kocher die aktuelle Arbeitsmarktlage. Daher sei es auch wichtig, „den schrittweisen Übergang zur Normalität durch unsere arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen zu begleiten“. (Alle TZ)

OeNB-Vizegouverneur: Angst vor großer Inflation nicht gerechtfertigt

Die Inflation in Europa liegt deutlich über den von der EZB angestrebten zwei Prozent. Für den Vizegouverneur der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB), Gottfried Haber, ist jedoch Angst vor einer großen Inflation derzeit nicht gerechtfertigt. Es gebe einige Preistreiber wie die stockenden Lieferketten bei gleichzeitig steigender Nachfrage oder den wieder anziehenden Tourismus. Die Frage sei jedoch, wie nachhaltig diese Faktoren seien. „Die eigentlich überraschende Antwort – wenn man es anders spürt emotional – ist: Sehr viele dieser Komponenten sind temporäre Preisanstiege und Basiseffekte," sagte Haber. (Alle TZ)

Lieferkette: 27 Prozent aller Industriegüter „riskante Produkte“

Das Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche (WIIW) hat sich in einer Studie angesehen, welche Produkte in den internationalen Lieferketten potenzielle Kandidaten für Ausfälle sind, weil sie beispielsweise vornehmlich aus einem einzigen Land kommen. „Wir haben uns dafür rund 4.700 Güter angesehen. Und zirka neun Prozent davon sind als riskant einzuschätzen, weil sie sehr konzentriert hergestellt werden“, sagt der wissenschaftliche Leiter des WIIW, Robert Stehrer. Da es sich dabei aber vor allem um High-Techprodukte wie Maschinen und IT-Komponenten handelt, ist der Wertanteil wesentlich höher. „In US-Dollar gerechnet machen die riskanten Waren für die gesamte Weltwirtschaft etwa 27 Prozent aus.“ In Ländern wie Österreich, die über eine überdurchschnittliche Industrie verfügen, ist der Anteil noch höher. Hierzulande liegt er laut den Berechnungen des WIIW sogar bei 35 Prozent. Unter dem Strich zeige sich hierbei eine starke Abhängigkeit von Europa und den USA von Lieferanten in Asien und dort vornehmlich China. (Presse S. 15)

Sonderbetreuung soll mit 1. Oktober in Kraft treten 

Die Sonderbetreuungszeit für Eltern, deren Kinder Corona-bedingt in Quarantäne müssten, könne aus rechtlichen Gründen nicht rückwirkend ab September beginnen, informierte Arbeitsminister Martin Kocher. Es gebe parlamentarische Prozesse, die sich nicht umgehen ließen. Betroffene Eltern hätten auch ohne die Regelung, die am 22. September vom Parlament beschlossen und mit 1. Oktober in Kraft treten soll, Anspruch auf Freistellung mit Entgeltfortzahlung und müssten nicht Urlaub nehmen, sagte Kocher. Betriebe erhalten bei Sonderbetreuungszeit die Kosten ersetzt. (SN S. 2)

Studentenzahl 2020/21 gestiegen 

Die Zahl der Studierenden an den Hochschulen hat sich im Studienjahr 2020/21 um 3,1 Prozent auf 388.000 erhöht. Dabei wurde laut Daten der Statistik Austria in allen Sektoren ein Wachstum verzeichnet. Am höchsten war der Anstieg an den Privatunis (plus 15 Prozent) und den Pädagogischen Hochschulen (plus 13 Prozent), an den Fachhochschulen wurde ein Plus von sechs Prozent registriert, an den öffentlichen Unis von einem Prozent. Für Bildungsminister Heinz Faßmann zeige die Steigerung der Studentenzahl, dass auch während der Pandemie ein erfolgreiches Studium möglich gewesen sei. „Jetzt gilt es, diese Attraktivität zu wahren und die Hochschulen auch im kommenden Semester offen zu halten.“ (Presse S. 12, Volksblatt S. 5, TT S. 15)

Corona: Quarantäneregeln an Schulen werden gelockert

In den Schulen werden die Quarantäneregeln gelockert. An Volksschulen kann wie schon bisher bei nur einem Infektionsfall in der Klasse von einer Quarantäne der Mitschüler abgesehen werden. Bei den älteren Schülern sollen nur mehr direkte Sitznachbarn sowie „enge Kontakte“ in Quarantäne geschickt werden, heißt es in einem Erlass des Gesundheitsministeriums. Schüler in Quarantäne dürfen sich künftig schon nach fünf statt zehn Tagen per PCR „freitesten“. Geimpfte Schülerinnen und Schüler werden außerdem grundsätzlich nur als K2-Personen eingestuft. (Alle TZ)

Mindestsicherung: Leistungsbezug trotz Corona rückläufig

Trotz der Corona-Pandemie ist die Zahl der Bezieher von Mindestsicherung bzw. Sozialhilfe im Jahr 2020 weiter zurückgegangen. Gemäß Statistik Austria erhielten insgesamt 260.114 Personen die Unterstützung, um 7.569 oder 2,8 Prozent weniger als 2019. Rechnet man in Bedarfsgemeinschaften, was auch die Kinder miteinbezieht, waren es 277.650 Personen (minus 9.943 Personen, entspricht minus 3,5 Prozent). Die Ausgaben stiegen um 5,0 Prozent auf insgesamt 959 Mio. Euro. (Alle TZ)

Erstmals eine Million Pensionsberechtigte in den Pensionskassen

Diesen Sommer haben die Pensionskassen erstmals mehr als eine Million Pensionsberechtigte. Die Anzahl der Anwartschafts- und Leistungsberechtigten im Pensionskassensystem stieg zur Jahresmitte um 0,56 Prozent auf knapp über eine Million an. Rund 122.000 Menschen (12,2 Prozent) davon waren bereits tatsächlich in Pension. Das von den Pensionskassen verwaltete Vermögen betrug 26,2 Milliarden Euro, ein Plus von 2,83 Prozent zum Vorquartal, so die Finanzmarktaufsicht (FMA). Das Vermögen der Pensionskassen wird den Angaben zufolge zu 97,2 Prozent indirekt über Investmentfonds gehalten. (WZ S. 5, VN D1)

Studie: Wasserbedarf in Österreich steigt bis 2050 deutlich

Der Bedarf für die Wasserversorgung in Österreich wird sich laut einer Studie des Landwirtschaftsministeriums aufgrund des Bevölkerungswachstums und des Klimawandels bis zum Jahr 2050 um elf bis 15 Prozent auf 830 bis 850 Millionen Kubikmeter pro Jahr erhöhen. „Aktuell kann der Bedarf aus dem Grundwasser nachhaltig gedeckt werden“, betonte Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger. Ohne Gegensteuerung könnte der Bedarf künftig regional die Ressourcen aber übersteigen. (Krone S. 20, Presse S. 16, TT S. 22)

IV-Mitglieder in den Medien

Flughafen Wien im Aufwärtstrend – Prognose bestätigt

Der Flughafen Wien hat im Juli und August mit 3,25 Millionen Passagieren rund die Hälfte der Fluggäste von vor der Corona-Krise verzeichnet. Der Flughafen vermeldete heuer aber einen starken Aufwärtstrend: Der Reisemonat August bescherte der Flughafen-Wien-Gruppe inklusive der Beteiligungen in Malta und Kosice mit 2,22 Millionen Reisenden die meisten Fluggäste seit Pandemie-Beginn. Angesichts der aktuellen Passagierzahlen rechnet der Wiener Flughafenbetreiber damit, die selbst gesteckten Prognosen zu erreichen: „Die Verkehrsentwicklung am Flughafen Wien bewegt sich damit im Rahmen der Erwartungen, der Ausblick für das Gesamtjahr 2021 mit rund zehn Millionen Reisenden am Standort Wien und zwölf bis 13 Millionen Reisenden in der Flughafen Wien-Gruppe bleibt unverändert.“ (Alle TZ)

Porr mit starkem ersten Halbjahr

Das Bauunternehmen Porr hat ein starkes erstes Halbjahr 2021 hinter sich, auch das zweite Halbjahr verläuft nach Plan. Der Auftragsbestand beträgt 7,84 Mrd. Euro, das ist ein Plus von fast elf Prozent. „Die Nachfrage in unseren sieben Heimmärkten ist nach wie vor getrieben vom Wohnbau, vor allem vom leistbaren Wohnbau, aber auch von Infrastrukturprojekten“, sagt Porr-Chef Karl-Heinz Strauss. Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit stehen bei Porr ganz oben auf der Agenda. Das Unternehmen forciert klimaneutrale Bauprojekte und smarte Technologien. „Der Klimawandel bietet neben Herausforderungen auch Potenziale. Zum Beispiel haben wir in Niederösterreich mit einem Partner einen Beton entwickelt, der um 30 Prozent weniger Zement verbraucht“, so Strauss. In Sachen Klimaschutz kritisiert er die Grünen. „Es ist nicht das Vorrecht einer Partei, dass sie glaubt, sie ist die einzige, die für den Klimawandel und Klimaschutz zuständig ist. Das ist unser aller Aufgabe“, sagt der Unternehmer. (Kurier S. 11)

Greiner-Chef: „Wir wollen Recycling, brauchen aber entsprechende Vorgaben“

Beim Kunststoffspezialisten Greiner aus Kremsmünster bekennt man sich zum Recycling und forscht auch in diese Richtung. „Aber es braucht gesetzliche Vorgaben“, sagt Vorstandschef Axel Kühner. Und diese Vorgaben müssten so gestaltet sein, dass man darauf ein Geschäftsmodell aufsetzen kann. Technisch sei schon mehr möglich, als man tatsächlich umsetzen könne, so Kühner. Nächste Woche wird Greiner einen Plastikbecher mit bedruckbarer Papierummantelung präsentieren, dessen Bestandteile sich unter Druck trennen lassen. Die Praxis habe gezeigt, dass nicht einmal zehn Prozent der Verbraucher eine solche Trennung vornehmen würden. Außerdem arbeitet Greiner mit Plastikbechern, die beim Bedruck nur noch fünf Prozent der ursprünglichen Farbe benötigen. Revolutionär und umweltfreundlich sind Stoffe, die aus biologischen Abfällen erzeugt werden. Einen solchen hat Greiner mit Borealis entwickelt. „Dafür muss man keinen Mais oder andere Pflanzen anbauen. Es reicht, Lebensmittelabfälle zu verwerten“, erläutert Kühner. Aber derzeit seien diese sogenannten „Biorenewables“ eben deutlich teurer. Für Kühner steht fest: „Ohne Kreislaufwirtschaft wird das System nicht funktionieren. Und wir könnten hier Vorreiter sein.“ (OÖN S. 7)

Uniqa Salzburg punktet mit neuen Generalagenturen und Post-Corona-Check 

Die Salzburger Uniqa ist auch im ersten Halbjahr 2021 gewachsen: Mit einem Prämienvolumen von 222 Mio. Euro wurde sowohl in der Kranken- als auch in der Schaden-/Unfallversicherung ein Plus von rund 2,2 Prozent erzielt. 300 Mitarbeiter sowie 125 Partner betreuen rund 303.000 Kunden in Salzburg. Heuer wurden zwei neue Generalagenturen in St. Gilgen und Radstadt eröffnet und fünf neue Lehrlinge aufgenommen. Stolz ist Landesdirektorin Waltraud Rathgeb auf die Gesundheitsleistungen ihres Unternehmens: „Wir haben als erster privater Gesundheitsversicherer unseren Kundinnen und Kunden bereits vor der Pandemie die Möglichkeit ärztlicher Beratung über Videotelefonie geboten. Auch mit unserem Post-Covid-Check waren wir Anfang April 2021 die Ersten auf dem österreichischen Markt. In Salzburg können unsere Kunden in vier Einrichtungen schnell Klarheit über Folgebeschwerden einer Covid-19-Erkrankung erlangen.“ (SN L15)

Stickerei Hämmerle & Vogel produziert textile FFP2-Masken-Briefmarke

Am Dienstag wurde in der Kaiserlichen Wagenburg in Schloss Schönbrunn eine Briefmarke in Form einer FFP2-Maske vorgestellt. Produziert wird das auf 150.000 Stück limitierte textile Postwertzeichen von der Lustenauer Stickerei Hämmerle & Vogel. Die neue Marke ist ab 16. September in den Postämtern und Poststellen des Landes erhältlich. Hämmerle & Vogel fertigte die Marken aus in Europa erzeugtem Originalmaterial für die Maskenerzeugung: Zwei Schichten Vlies wurden in Form einer FFP2-Maske bestickt und anschließend mit Lasertechnologie ausgeschnitten, die losen Schlaufen wurden ebenfalls gestickt und in einem komplexen Verfahren daran angebracht. (VN D1)