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16.09.2021

Pressezusammenfassung, 16.09.2021
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IV in den Medien

Verkehrsinfrastruktur: OÖ Industrie fordert Evaluierungs-Stopp 

Ohneberg: „Im Herbst wird sich der Druck noch verstärken“

IV-Vorarlberg: Verpflichtende Vier-Tage-Woche nicht praxistauglich

IV-OÖ-Veranstaltungsreihe „Industrie im Dialog“ über Antriebsformen 

IV-Burgenland unterstützt Impfaktion für Vereine

Allgemein

Wifo-Konjunkturtest: Unternehmen weiterhin von Corona-Krise beeinträchtigt

Bank Austria sieht Österreichs Wirtschaft heuer deutlich besser

Sonderbetreuungszeit soll rückwirkend ab September gelten

Versicherungen steigerten Prämienvolumen im ersten Halbjahr

Flexible Arbeitsbedingungen gewinnen an Bedeutung

ERP-Kredite: Knapp 600 Mio. Euro flossen 2020 nach Österreich

EU plant neues Austausch-Programm für Jugendliche ohne Job

Von der Leyen: Wirtschaftssystem für Mikrochips in Europa aufbauen

IV-Mitglieder in den Medien

Großauftrag der OMV für Linzer Industriedienstleister Bilfinger

Post brachte Briefmarke aus Maskenstoff in Form von FFP2-Maske heraus 

Gebrüder Weiss expandiert in Bayern

Energie AG baut SolarCampus in Eberstalzell aus

RBI-CEO: Korrekturen sind gut, um Übertreibungen herauszunehmen

Neuer Chief Operations Officer bei RHI Magnesita

Erste Group: Retailvorstand geht zur Commerzbank

IV in den Medien

Verkehrsinfrastruktur: OÖ Industrie fordert Evaluierungs-Stopp 

Die IV-OÖ unterstützt die Forderungen der Verkehrswirtschaft, wonach die dominierende Verzögerungs-, Verbots-, Regulierungs- und Dirigismuspolitik der Grünen in Frage gestellt gehöre. „Es ist erstaunlich, dass die Grünen weiterhin gegen jedes neue hochrangige Straßenprojekt auftreten, um dieses zu verhindern oder um Jahre zu verzögern“, betont IV-OÖ-Präsident Axel Greiner: „All diese Projekte, sowohl für die Bevölkerung als auch für den Wirtschaftsstandort, sind heute nicht mehr wegzudenken.“ Um den Durchzugsverkehr von der Landeshauptstatt fernzuhalten, müsse dringend eine Linzer Osttangente gebaut werden. „Die ständige Verzögerung dieser für den stärksten Industriestandort Österreichs so wichtigen Infrastrukturprojekte zeigt das wahre Gesicht der Grünen, wenn es um standortstärkende Maßnahmen geht“, kritisiert der IV-OÖ-Präsident. Mit dogmatischer Verbotspolitik werden langfristige Klimaziele jedenfalls nicht erreicht. Vielmehr werde eine CO2-Neutralität in den nächsten Jahrzehnten mittels Offenheit für neue Technologien erreicht, ist Greiner überzeugt. (15.9. Kurier/OÖ-Beilage S. 5)

Ohneberg: „Im Herbst wird sich der Druck noch verstärken“

Rohstoffmangel und die Halbleiterkrise machen der Vorarlberger Wirtschaft derzeit zu schaffen. Mehr als 500 Mitarbeiter des Leuchtenherstellers Zumtobel sind deshalb für Anfang Oktober zur Kurzarbeit angemeldet. IV-Vorarlberg-Präsident Martin Ohneberg befürchtet, dass der Druck im Herbst nochmals zunimmt: „Es ist nicht unrealistisch, dass weitere Vorarlberger Betriebe wegen Rohstoffmangels auf Kurzarbeit umschwenken müssen.“ In jüngster Zeit ist die Nachfrage im Bereich Elektronik exponentiell gestiegen. Die Halbleiterbranche kam mit den Lieferungen von Chips und Wafern nicht mehr hinterher. „Das trifft – ähnlich wie bei Zumtobel – auch die Automobilbranche“, weiß der IV-Vorarlberg-Präsident und CEO des Automobilzulieferers Henn aus eigener Erfahrung. Erschwerend hinzu kämen dann noch Verwerfungen in der Logistikbranche oder pandemiebedingte Betriebsschließungen. Ein Patentrezept, wie die Vorarlberger Betriebe ihre Produktion wieder auf Schiene bringen oder halten können, sieht er nicht. „In wichtigen Zukunftsbereichen ist Europa zu stark von anderen Kontinenten abhängig. Es rächt sich die fehlende Strategie“, meint Ohneberg. (Krone/Vorarlberg S. 28-29)

IV-Vorarlberg: Verpflichtende Vier-Tage-Woche nicht praxistauglich

Im Wettbewerb um Fachkräfte setzen Vorarlberger Unternehmen auch auf die Vier-Tage-Woche. Bei Haberkorn in Wolfurt läuft seit Jänner ein entsprechender Pilotversuch. „Einerseits haben wir gemerkt, dass es das Interesse der Mitarbeiter trifft und zum anderen betrifft es auch das Interesse des Unternehmens in der Logistik“, erklärt Vorstand Christoph Winder. IV-Vorarlberg-Geschäftsführer Christian Zoll betont dazu: „Grundsätzlich ist es ein Wettbewerb um die besten Köpfe im Land und dementsprechend versuchen die Unternehmen auch innovativ bei den Arbeitszeitmodellen zu sein. Was aber klar ist, viele Industriebetriebe produzieren sieben Tage die Woche und dementsprechend ist auch nicht jedes Modell möglich.“ Die Freiwilligkeit bei der Vier-Tage-Woche sei wie bei jedem anderen Arbeitszeitmodell sehr gut, weil es den Wettbewerb anrege. Eine verpflichtende Vier-Tage-Woche sei aber in der Industrie nicht praxistauglich und wettbewerbsfeindlich. (15.9. Vorarlberg heute, orf.at)

IV-OÖ-Veranstaltungsreihe „Industrie im Dialog“ über Antriebsformen 

Bei der Veranstaltungsreihe „Industrie im Dialog“ von IV-OÖ und OÖNachrichten sprachen sich die Vertreter der Branche dafür aus, beim Thema „Mobilität und der Zukunft“ möglichst offen zu agieren. Die klare Bevorzugung des reinen Elektroautos hielten dabei alle Diskutanten für einen Fehler. Der weltweit steigende Wohlstand und das Bedürfnis der Konsumenten, noch mehr online einzukaufen, würden dazu führen, dass der Bedarf an Mobilität in den nächsten 30 Jahren weiter steigen werde, merkte der Standortleiter des Automobil-Spezialisten Bosch AG in Linz, Christian Ganser, an. Für Andreas X. Müller, Geschäftsführer von Linde Österreich, werde Wasserstoff nicht nur beim Verkehr eine große Rolle spielen, sondern auch in der Industrie. Er sprach von einer Herausforderung, grünen Wasserstoff zu erzeugen, also über Elektrolyse aus grünem Strom. Derzeit überwiegt die Herstellung aus fossilem Gas. Aus Sicht von Elisabeth Engelbrechtsmüller-Strauß, Chefin des oberösterreichischen Familienunternehmens Fronius, wird „Solarenergie ein wesentlicher Teil des Energiemixes sein, und wir sollten die Anlagen vor allem auf versiegelten Flächen installieren. Aber wir sollten auch hier technologieoffen bleiben“, sagte die Vizepräsidentin der IV-OÖ. (OÖN S. 12-13)

IV-Burgenland unterstützt Impfaktion für Vereine

Mit der Kampagne „Burgenland wird g'impft“ soll die Impfquote im östlichsten Bundesland auf über 80 Prozent gesteigert werden. Über eine Anmeldeplattform können Betriebe, Vereine und Gemeinden Impfwillige melden. Anmeldungen sind bis 22. September möglich, ab 27. September sind die Teams dann im Land unterwegs. In Betrieben über 50 Mitarbeitern wird der Impfstoff an die Firma geliefert und vom Betriebsarzt verimpft. Unterstützt wird die Aktion unter anderem von der Industriellenvereinigung Burgenland und dem Roten Kreuz. (15.9. orf.at) 

Allgemein

Wifo-Konjunkturtest: Unternehmen weiterhin von Corona-Krise beeinträchtigt

Die heimischen Unternehmen haben nach wie vor spürbar mit der Corona-Krise zu kämpfen, wie aus dem aktuellen Wifo-Konjunkturtest hervorgeht, der auch eine Sonderbefragung zur Pandemie enthielt. Drei Viertel (73 Prozent) der im August befragten Betriebe berichteten von „Beeinträchtigungen der Geschäftstätigkeit“ in den vorangegangenen sechs Monaten. Jeweils ein Drittel litt unter dem Entfall von Aufträgen, Lieferengpässen und/oder hatte Probleme bei der Personalsuche. Für den Herbst gehen die meisten Betriebe von einer deutlichen Verschärfung der behördlichen Corona-Maßnahmen aus. Rund 17 Prozent der Unternehmen erwarten in den kommenden Monaten starke (zusätzliche) Beeinträchtigungen durch die Pandemie, wie die Wifo-Analyse zeigt. Etwa die Hälfte sieht leichten Einschränkungen der Geschäftstätigkeit entgegen. (Krone S. 10, TT S. 19)

Bank Austria sieht Österreichs Wirtschaft heuer deutlich besser

Die Ökonomen der Bank Austria haben ihre Prognosen für Österreichs Wirtschaftsentwicklung angepasst: Für 2021 rechnen sie nun mit einem stärkeren BIP-Wachstum von 4,0 Prozent statt 3,2 Prozent, für 2022 mit einem geringeren von 5,1 Prozent statt zuletzt 5,5 Prozent. Die Konjunkturstimmung insgesamt hat sich nach einem Allzeithoch im Juli leicht eingebremst. „Mit Ende des Sommers hat die Konjunktur in Österreich etwas an Schwung eingebüßt“, erklärte Bank-Austria-Chefökonom Stefan Bruckbauer. Das Wirtschaftswachstum dürfte im dritten Quartal geringer als im Frühjahr ausfallen. Erwartet wird ein BIP-Plus von zwei Prozent zum Vorquartal. Auslaufende Nachholeffekte, Produktionsengpässe und die erneuten Belastungen durch den Infektionsverlauf würden zu der erwarteten Verlangsamung des Erholungstempos führen. (Alle TZ)

Sonderbetreuungszeit soll rückwirkend ab September gelten

Die Sonderbetreuungszeit für Eltern soll rückwirkend ab dem 1. September gelten, und nicht wie ursprünglich verlautbart ab 1. Oktober. Darauf haben sich laut Arbeitsministerium alle Parteien im Parlament geeinigt. Nach Ausräumen aller verfassungsrechtlichen Bedenken rund um die rückwirkende Inkraftsetzung seitens der Experten im Parlament ist demnach nun ein früheres Inkrafttreten möglich. Die Materie wird heute im Gesundheitsausschuss – statt wie ursprünglich geplant im Arbeits- und Sozialausschuss – behandelt. Der Beschluss im Nationalrat ist für 22. September vorgesehen, jener im Bundesrat am 7. Oktober. Die vorherige Regelung ist im Juli ausgelaufen. Der Arbeitgeber oder die Arbeitgeberin erhält wie bisher 100 Prozent der Entgeltkosten ersetzt. (Alle TZ)

Versicherungen steigerten Prämienvolumen im ersten Halbjahr

Die österreichischen Versicherungsunternehmen haben ihre Prämienvolumen im ersten Halbjahr auf 10,63 Mrd. Euro gesteigert. Die Einnahmen in der Schaden- und Unfallversicherung stiegen um rund drei Prozent auf 6,64 Mrd. Euro, in der Krankenversicherung erhöhten sich die Einnahmen um mehr als drei Prozent auf 1,26 Mrd. Euro. Einzig in der Lebensversicherung waren sie um 1,6 Prozent auf 2,73 Mrd. Euro rückläufig, zeigen Daten der Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA). Demnach ist die Versicherungswirtschaft sehr stabil aufgestellt. (Presse S. 18, TT S. 17)

Flexible Arbeitsbedingungen gewinnen an Bedeutung

Laut einer Umfrage der Online-Jobplattform Stepstone ist ein möglichst hohes Anfangsgehalt für Berufseinsteiger in Österreich nach wie vor das entscheidende Kriterium bei der Auswahl des Arbeitgebers. Stepstone hat dazu 11.000 Studenten an 33 österreichischen Unis und Hochschulen gefragt, welche Kriterien bei der Auswahl ihres künftigen Arbeitgebers für sie besonders wichtig sind. Neu unter den zehn am häufigsten genannten Kriterien sind der Wunsch nach einer sicheren Anstellung und flexiblen Arbeitsbedingungen. (Alle TZ)

ERP-Kredite: Knapp 600 Mio. Euro flossen 2020 nach Österreich

Österreich profitiert weiter von Mitteln aus dem US-Wirtschaftsförderungsprogramm „European Recovery Program“ (ERP) nach dem Zweiten Weltkrieg. Knapp 600 Mio. Euro flossen 2020 aus dem ERP, das im Zuge des Marshallplans aufgelegt wurde. Vor allem Start-ups und Unternehmensgründungen hätten davon profitiert, betonte Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck bei der Vorlage des ERP-Jahresabschlusses 2020 im gestrigen Ministerrat. Über den Fonds bekommen Unternehmen niedrig verzinste Kredite. Diese müssen zwar zurückgezahlt werden, das Geld wird aber immer wieder neu vergeben. Mit den Krediten mit einem Volumen von 592 Mio. Euro wurden 1.228 Projekte gefördert und fast eine Mrd. Euro an Investitionen ausgelöst, berichtete Schramböck. (SN S. 12, Volksblatt S. 20)

EU plant neues Austausch-Programm für Jugendliche ohne Job

Die EU-Kommission will ein neues Austauschprogramm für junge Menschen auflegen, die weder Ausbildung noch Job gefunden haben. „Das Programm ALMA wird diesen jungen Leuten die Möglichkeit eröffnen, zeitlich befristet Berufserfahrung in einem anderen Mitgliedstaat zu sammeln, führte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen aus. Diese Jugendlichen verdienten eine Erfahrung, wie Studenten sie im Rahmen des Erasmus-Austauschprogramms machen könnten. Darüber hinaus kündigte von der Leyen an, 2022 ein Jahr der europäischen Jugend auszurufen. Junge Menschen müssten auch bei der Konferenz der Zukunft Europas entscheidend mitwirken, die im Juni die Arbeit aufgenommen hat. Bei der Konferenz sollen Politiker und Bürger bis Frühjahr 2022 konkrete Vorschläge erarbeiten. Sie sicherte zu, dass die EU-Kommission diese Vorschläge ernst nehmen werde. (Alle TZ)

Von der Leyen: Wirtschaftssystem für Mikrochips in Europa aufbauen

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen beabsichtigt den Aufbau eines europäischen Wirtschaftssystems für Mikrochips. Damit solle der Halbleitermangel angegangen und die Unabhängigkeit Europas gestärkt werden. Derzeit ist Europa etwa auf Importe aus Asien angewiesen. Hierzu solle auch ein Gesetz vorgestellt werden. Konkrete Details zum Gesetzesvorschlag nannte die Kommissionschefin nicht. Trotz weltweit steigender Nachfrage sei der europäische Anteil an der Wertschöpfungskette geschrumpft, so von der Leyen. Es gebe „kein digitales Leben ohne diese Chips“ – und aufgrund des Halbleitermangels gebe es ganze Produktionslinien, die mit reduzierter Leistung arbeiteten. (Alle TZ)

IV-Mitglieder in den Medien

Großauftrag der OMV für Linzer Industriedienstleister Bilfinger

In der heimischen Industrie vertiefen zwei der größten Unternehmen ihre Zusammenarbeit: Der Linzer Industriedienstleister Bilfinger Industrial Services (BIS) hat einen Großauftrag der OMV erhalten: Für die österreichische Öl- und Gasfördertochter OMV Austria Exploration & Production ist Bilfinger bis in den kommenden acht Jahren für die Instandhaltung von Anlagen, Rohrleitungen und Sonden zuständig. Das Volumen liege den Angaben zufolge im hohen zweistelligen Millionenbereich. „Die Beauftragung der OMV ist für uns ein wichtiger Meilenstein im weiteren Ausbau unseres Geschäfts in Österreich“, sagt Christina Johansson, die Interims-Geschäftsführerin und Finanzchefin von Bilfinger. OMV Austria Exploration & Production hat die Zentrale in Gänserndorf und betreibt 14 Standorte in Niederösterreich. Dort förderten im Vorjahr laut OMV rund 694 Öl- und 125 Gassonden auf einer Fläche von mehr als 3800 Quadratkilometern 21.800 boe/d (Fass-Öl-Äquivalente pro Tag). Dies deckt rund zehn Prozent des österreichischen Erdöl- und Erdgasbedarfs ab. (OÖN S. 11)

Post brachte Briefmarke aus Maskenstoff in Form von FFP2-Maske heraus 

Die österreichische Post hat am Mittwoch eine neue Briefmarke mit dem Aussehen und aus dem Material für FFP2-Masken herausgebracht. Damit will die Post daran erinnern, welche Bedeutung Schutzmasken mittlerweile eingenommen haben. „Mit der FFP2-Sonderbriefmarke möchten wir eine bleibende Erinnerung schaffen, die für all die Herausforderungen stehen soll, mit denen wir durch die Pandemie zurechtkommen müssen“, erklärte Post-Generaldirektor Georg Pölzl. Die Post ließ die FFP2-Masken im Briefmarkenformat bei der Vorarlberger Stickerei Hämmerle & Vogel aus in Europa erzeugtem Originalmaterial für die Maskenerzeugung fertigen. (Alle TZ)

Gebrüder Weiss expandiert in Bayern

Mit der Eröffnung einer neuen Niederlassung in Straubing Anfang Oktober dieses Jahres geht die Gebrüder Weiss GmbH einen weiteren Schritt bei der Verdichtung des eigenen Landverkehrsnetzes in Deutschland. Basis für den Standort im niederbayerischen Wirtschaftszentrum ist eine neu erworbene Bestandsimmobilie im Gewerbegebiet am Sachsenring mit einer Fläche von 45.000 Quadratmetern. „Innerhalb unseres wachsenden süddeutschen Landverkehrsnetzes werden wir Straubing zu einem Knotenpunkt ausbauen, an dem Unternehmen aus der Region auf das gesamte Serviceportfolio von Gebrüder Weiss zugreifen können“, kündigt Wolfram Senger-Weiss, Vorsitzender der Geschäftsleitung von Gebrüder Weiss, an. Mittelfristig werde sein Unternehmen am neuen Straubinger Standort 60 bis 80 neue Arbeitsstellen schaffen, langfristig bis zu 120. (VN D1)

Energie AG baut SolarCampus in Eberstalzell aus

Die Energie AG Oberösterreich (EAG) erweitert Österreichs größte Photovoltaik-Forschungsanlage, den SolarCampus in Eberstalzell. Die seit 2010 bestehende Anlage wird durch eine zweite, technisch unabhängige Anlage ergänzt, die Investitionskosten werden mit 2,3 Mio. Euro beziffert. Dadurch kann die Leistung auf 4,32 MWp vervierfacht werden. Der SolarCampus Eberstallzell wird künftig etwa 1.200 Haushalte mit Sonnenstrom versorgen, erklärten EAG-Generaldirektor Werner Steinecker und EAG-Technikvorstand Stefan Stallinger. (OÖN S. 12, Volksblatt S. 20)

RBI-CEO: Korrekturen sind gut, um Übertreibungen herauszunehmen

„Die EZB hat durch ihre Ankäufe die Preise von Staatsanleihen und sehr guten Unternehmensanleihen nachhaltig beeinflusst. Man muss sich fragen, ob die Preisanpassungsmechanismen noch wirksam sind und ob sie die unterschiedlichen Situationen in den EU-Ländern widerspiegeln“, betont Johann Strobl, Vorstandschef der Raiffeisen Bank International (RBI), der davon ausgeht, dass Österreich aus den in der Krise aufgebauten Schulden mit Wirtschaftswachstum in etwa fünf Jahren herauswachsen werde. „Wenn man nichts gemacht hätte, wäre der Schaden größer und wir hätten hohe Arbeitslosigkeit, extreme Einkommenseinbußen und breite Auftragsmängel.“ Beim Aktienmarkt sei es für den RBI-CEO „ganz normal, dass man sich bei jedem neuen Höchststand fragt, wie weit das noch gehen kann. Und Korrekturen sind gut, um die eine oder andere Übertreibung herauszunehmen. Andererseits ist das makroökonomische Fundament nach wie vor sehr gut.“ (Presse S. 19)

Neuer Chief Operations Officer bei RHI Magnesita

RHI Magnesita bekommt einen neuen Chief Operations Officer (COO). Mit 1. Oktober wird Rajah Jayendran, derzeit Head of Operations Europe/CIS/Türkei, die Nachfolge von Gerd Schubert antreten, wie das Unternehmen mitteilte. Schubert wird noch Projekte bei RHI Magnesita betreuen und später in Pension gehen. Jayendran habe „innerhalb und außerhalb unseres Unternehmens bewiesen, dass er ein hervorragender Betriebsleiter ist und den Ruf eines zuverlässigen und akkuraten Partners hat“, betonte CEO Stefan Borgas. (boerse-express.com)

Erste Group: Retailvorstand geht zur Commerzbank

Thomas Schaufler, Retailvorstand bei der Erste Group und Erste Bank Austria, wechselt zur deutschen Commerzbank. Er wird dort per 1. Jänner 2022 Vorstand für das Privat- und Unternehmerkundengeschäft. Bei der Erste Group wird Schaufler seine Funktionen bereits per 31. Oktober zurücklegen. Die Konzernfunktion werde im Vorstand interimistisch Vorstandskollege Ingo Bleier übernehmen, teilte die Erste Group mit. In der Erste Bank Österreich wird Firmenkundenvorstand Willi Cernko bis auf weiteres zusätzlich die Verantwortung für das Retailgeschäft tragen. (Alle TZ)