Wenn die E-Mail nicht korrekt dargestellt wird, klicken Sie bitte hier.

17.01.2022

Pressezusammenfassung, 17.01.2022
Logo

IV in den Medien

IV-Steiermark blickt optimistisch auf 2022, trotz einiger Herausforderungen

Ohneberg: Große Chancen am Vorarlberger Arbeitsmarkt

IV-OÖ ortet Benachteiligung bei Studienplatzvergabe

Allgemein

Brunner plant Steuererleichterung für langfristige Vorsorge

Impfpflicht: Regierung präsentierte finalen Entwurf 

Regierung schafft eigenes Amt für Abwicklung der CO2-Steuer

Rekordzuwachs für Investmentfonds in Österreich

AMS-Chef gegen 2G am Arbeitsplatz

IEA: Strom aus Kohle erreichte 2021 ein Rekordniveau

Euro-Handelsbilanz drehte im November ins Minus

IV-Mitglieder in den Medien

Henn zündet den Turbo

Greiner Group will bei Schaumstoffen weiterhin am Weltmarkt mitmischen

Lenzing erhielt Baugenehmigung für PV-Freiflächenanlage

Leeb Balkone verschärft Präventionsmaßnahmen wegen Omikron 

w&p Zement Wietersdorf setzt auf Bewusstsein für Sicherheit und Achtsamkeit 

Fundermax: Schutz- und Hygienemaßnahmen wurden weiterentwickelt

Netzleitwarte der Energie Steiermark ist gerüstet für den Ernstfall

Sony DADC: US-Produktion wandert nach Salzburg

IV in den Medien

IV-Steiermark blickt optimistisch auf 2022, trotz einiger Herausforderungen

Die Großwetterlage in der steirischen Industrie ist trotz gewisser Turbulenzen eine gute. „Die Auftragslage ist nach wie vor sehr, sehr gut“, berichtet IV-Steiermark-Präsident Stefan Stolitzka. Dennoch gebe es einige Herausforderungen wie etwa die Corona-Variante Omikron: „Das ist eine neue Challenge für uns.“ Aus Sicht der steirischen Industrie gelte es alles zu tun, um die Produktion aufrechtzuerhalten. Eine 2G-Regel am Arbeitsplatz sei „nicht umsetzbar“. Stolitzka spricht sich klar für die 3G-Regel aus. Getroffen zeigt sich die steirische Industrie von den rasant steigenden Energiekosten. Als Möglichkeit für eine schnelle Entlastung bringt die Industrie selbst eine „Aussetzung der Elektrizitäts- und Erdgasabgabe bis Ende März“ oder die Beschleunigung der sogenannten „Energieabgabenrückvergütung“ ins Spiel. Für besonders betroffene Betriebe soll es zudem einen „Überbrückungsfonds“ geben. Speziell im Bereich der energieintensiven Industrie würden Unternehmen zurzeit „massive Verluste einfahren“, so Stolitzka. Hier gelte es, die Liquidität sicherzustellen. „Standortthema Nummer eins“ für die steirischen Industriebetriebe ist der Arbeits- und Fachkräftemangel. Dazu betont IV-Steiermark-Geschäftsführer Gernot Pagger: „Wir brauchen eine Art Marketingoffensive im Ausland und nicht zuletzt die Aktivierung von bestehendem Potenzial.“ Einen Ausbau der Betreuungsangebote forderte JI-Steiermark-Chefin Julia Aichhorn: „Ein Viertel der Teilzeitarbeitskräfte will die Arbeitszeit ausdehnen. Aber nur, wenn sie die Kinder gut betreut wissen.“ (15.1. Krone/Steiermark S. 25, Kleine S. 30-31; 14.1. steiermark.orf.at)

Ohneberg: Große Chancen am Vorarlberger Arbeitsmarkt

Seit vielen Jahren lädt die IV-Vorarlberg gemeinsam mit der FH Vorarlberg zur größten Jobmesse der Region ein. Auch die IV-Vorarlberg ist bei der Online Edition 2022 mit einem Online-Stand vertreten. IV-Vorarlberg-Präsident Martin Ohneberg rät den Bewerbern für 2022 zu Mut und Leidenschaft. „Denn mutige Entscheidungen und leidenschaftliches Arbeiten sind die Basis für jede Innovation, und wir brauchen Innovation, damit sich Vorarlberg als Wirtschaftsstandort weiterentwickeln kann.“ Gerade in der aktuell schnelllebigen Zeit sind Betriebe auf innovative und kreative Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angewiesen.“ Vorarlberg biete den Bewerbern eine ganze Menge, so Ohneberg. „Angefangen bei den fantastischen Karrieremöglichkeiten über die vielseitigen Freizeit- und Kulturangebote bis hin zur Sicherheit und Stabilität des Standortes. (15.1. VN H7)

IV-OÖ ortet Benachteiligung bei Studienplatzvergabe

Oberösterreich werde vom Bildungsministerium bei der Vergabe von FH-Studienplätzen benachteiligt, heißt es von der IV-OÖ. Knapp die Hälfte der Plätze seien in Wien und Niederösterreich zu finden, sollte bei der Zuteilung in Zukunft nicht verstärkt auf den Bedarf der Industrie Rücksicht genommen werden, befürchtet die IV-OÖ Wettbewerbsnachteile in Oberösterreich. „Wir haben 25 Prozent der industriellen Wertschöpfung, wir bekommen also deutlich zu wenig. Die Schere gegenüber Wien und Niederösterreich geht immer weiter auf“, so IV-OÖ-Geschäftsführer Joachim Haindl-Grutsch. Den Grund für diese Schieflage sieht die IV-OÖ in der Art, wie Plätze zugeteilt werden. Dabei werde zu wenig darauf geachtet, dass ein Bundesland mit einer starken Industrielandschaft wie Oberösterreich einen deutlich höheren Bedarf an Studienplätzen habe wie andere Bundesländer. „Wir kritisieren, dass die FH-Plätze nicht strategisch nach einem Plan bestimmt werden, sondern es wird mit der Gießkanne auf jeden Träger eine gewisse Zuteilung gemacht. Das führt dazu, dass es zu einer Schieflage kommt“, so Haindl-Grutsch. (15.1. Oberösterreich heute)

Allgemein

Brunner plant Steuererleichterung für langfristige Vorsorge

Die türkis-grüne Regierung hat in ihrem Regierungsprogramm finanzielle Erleichterungen für langfristige Anleger festgehalten. Neben einer KESt-Befreiung für Green Bonds (grüne Anleihen) zählt auch die Wiedereinführung der Behaltefrist dazu. Finanzminister Magnus Brunner startet dazu nun mit einer klaren Ansage ins neue Jahr. Er will die Behaltefrist wieder einführen. Die Industriellenvereinigung (IV) bezeichnete den Vorschlag des Finanzministers zur Wiedereinführung der Behaltefrist bei der KESt als „richtiges und wichtiges Signal für die Sparerinnen und Sparer“. Das Aktienforum betonte, die Wiedereinführung der Behaltefrist dürfe nicht an rückwärtsgewandter Ideologie scheitern. Die Finanzbranche sieht eine jahrelange Forderung damit erfüllt. Monika Köppl-Turyna, Direktorin beim Wirtschaftsforschungsinstitut EcoAustria, erwartet eine positive Wirkung auf Investitionen und Innovationen. Durch mehr Kapital würden auch untere Einkommensgruppen durch die Schaffung neuer Jobs profitieren und die private Pensionsvorsorge werde gestärkt. (15.1. Alle TZ) 

Den IV-Standpunkt zum Thema finden Sie HIER

Impfpflicht: Regierung präsentierte finalen Entwurf 

Die Bundesregierung hat am Sonntag den finalen Gesetzesentwurf der geplanten allgemeinen Corona-Impfpflicht vorgelegt. Sie tritt Anfang Februar in Kraft und wird nun doch erst für Personen ab 18 Jahren (und nicht schon ab 14 Jahren) gelten. Ausnahmen gibt es etwa für Schwangere und all jene, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können. Am Startzeitpunkt Anfang Februar soll festgehalten werden – ungeachtet dessen, dass die technische Umsetzung der Erfassung der Ausnahmen im nationalen Impfregister erst frühestens ab April möglich sein wird. Fixiert wurde nun, dass es eine Eingangsphase bis Mitte März geben wird. Erst dann wird die Impfpflicht zum Kontrolldelikt. Wird jemand ertappt, der nicht geimpft ist, muss diese Person ab diesem Zeitpunkt mit einer Anzeige rechnen. Der Strafrahmen liegt zwischen 600 und 3.600 Euro. Beschlossen werden soll das Impfpflicht-Gesetz am Donnerstag kommender Woche im Nationalrat. (17.1. Alle TZ)

Regierung schafft eigenes Amt für Abwicklung der CO2-Steuer

Im Zuge der heuer in Kraft tretenden ökosozialen Steuerreform wird im Finanzministerium ein eigenes Amt mit bis zu 65 Mitarbeitern geschaffen. Dieses soll den „nationalen Emissionszertifikate-Handel“ abwickeln. Gleichzeitig wird für den Klimabonus, der die CO2-Steuer abfedern soll, im Klimaschutzministerium eine eigene Struktur aufgebaut (normalerweise wickelt derartige Auszahlungen die Finanz ab). Beim Vollzug des Emissionszertifikate-Gesetzes ist es umgekehrt: Hier soll nun das Finanzministerium für etwas zuständig werden, das bisher in die Kompetenz von Klimaschutzministerium und Umweltbundesamt fiel. (17.1. SN S. 4, OÖN S. 14)

Rekordzuwachs für Investmentfonds in Österreich

Die österreichische Investmentfondsbranche hat im abgelaufenen Jahr ein Rekordjahr verzeichnet. Die Fondsvolumina stiegen kräftig um rund 14 Prozent auf 218,8 Mrd. Euro. Die Nettomittelzuflüsse betrugen rund 14 Mrd. Euro, wobei auf institutionelle Anleger 4,3 Mrd. Euro entfielen und auf Privatanleger mit 9,9 Mrd. Euro mehr als doppelt so viel. Die Gesamthöhe der Ausschüttungen betrug 1,1 Mrd. Euro, die Kursgewinne beliefen sich auf rund 13,8 Mrd. Euro. Laut der Vereinigung Österreichischer Investmentgesellschaften (VÖIG) waren vor allem nachhaltige Fonds und Immobilienfonds sehr gefragt. Bei nachhaltigen Investmentfonds erhöhte sich das Volumen um 60 Prozent auf 27,8 Mrd. Euro. (15.1. SN S. 16, WZ S. 10)

AMS-Chef gegen 2G am Arbeitsplatz

AMS-Vorstand Johannes Kopf hält eine Ahndung für Verstöße gegen die Impfpflicht am Arbeitsplatz oder ein Zutrittsverbot für Ungeimpfte zum Job für keinen gangbaren Weg. 2G statt 3G am Arbeitsplatz hieße, „dass Leute, die nicht geimpft oder genesen sind, ihren Job verlieren“, erklärte Kopf gegenüber Ö1. Der Wiener Stadtrat Peter Hacker hatte 2G zuletzt auch am Arbeitsplatz gefordert. (14.1. Ö1-„Mittagsjournal“)

IEA: Strom aus Kohle erreichte 2021 ein Rekordniveau

Die weltweite Stromproduktion hat 2021 mehr CO2 ausgestoßen als je zuvor. Der massive Nachfrage-Anstieg konnte nicht mit zusätzlichen erneuerbaren Energieträgern gedeckt werden. So wuchs der Strom aus Kohle um neun Prozent auf eine Rekordmenge, der CO2-Ausstoß legte um sieben Prozent zu, ebenfalls auf ein Rekordniveau, geht aus dem aktuellen Strombericht der Internationalen Energieagentur IEA hervor. Parallel dazu haben sich die Strom-Großhandelspreise verdoppelt. Die IEA geht davon aus, dass 2022 bis 2024 die Stromnachfrage jährlich um 2,7 Prozent zulegen wird. Zwar können erneuerbare Energieträger 90 Prozent des Zuwachses decken, damit dürften 2024 aber immer noch 34 Prozent des weltweiten Stroms aus der Verbrennung von Kohle gewonnen werden – mehr als aus allen erneuerbaren Quellen zusammen (32 Prozent). (15.1. Alle TZ)

Euro-Handelsbilanz drehte im November ins Minus

Die Handelsbilanz im Euroraum ist im November überraschend ins Minus gedreht. Das saisonbereinigte Handelsdefizit lag bei 1,3 Mrd. Euro, wie das Statistikamt Eurostat bekanntgab. Im Vormonat war noch ein Überschuss von 1,8 Mrd. Euro erzielt worden. Während sich die Exporte im Vergleich zum Oktober um 3,0 Prozent erhöhten, legten die Importe um 4,5 Prozent zu. Gegenüber dem Vorjahresmonat stiegen sowohl die Ausfuhren als auch die Einfuhren im November kräftig an. Die Ausfuhren wuchsen im Jahresvergleich um 14,4 Prozent. Die Einfuhren kletterten deutlich stärker um 32,0 Prozent nach oben. Verantwortlich dafür sind laut Eurostat vor allem die deutlich gestiegenen Energiepreise. (15.1. Presse S. 17, TT S. 22)

IV-Mitglieder in den Medien

Henn zündet den Turbo

Vor zehn Jahren hat Eigentümer und CEO Martin Ohneberg das Dornbirner Unternehmen Henn mit 25 Mitarbeitern übernommen, heute ist die Henn Connector Group ein internationaler Player mit 460 Beschäftigten. Im Vorjahr gelang es durch Akquisitionen in Deutschland, USA und China das zur Gruppe gewachsene Unternehmen an die internationale Branchenspitze zu führen. Der Fokus liegt auf den Bereichen Mobilität, Automation und Anlagenbau, Food & Beverage, Lasertechnologie, Medizintechnik und im Thermomanagement. 2022 starten Entwicklungen im Bereich der Luftfahrt und Gebäudetechnologie. Trotz weltweiter Einschränkungen konnte der Umsatz der Henn-Unternehmen um 45 Prozent auf 124,8 Mio. Euro stark gesteigert werden. Strategisch setzt man neben organischem Wachstum auf Firmenübernahmen. Mit einem Investitionsvolumen von über zehn Mio. Euro wird die Diversifizierung des Angebots auf neue Anwendungsbereiche und Märkte forciert. Ursprünglich aus dem Automotivbereich entstanden, konzentriert Henn seine Innovationskraft auf neue Produkte und Technologien. Mit zehn neuen Patenten im vergangenen Jahr zeigte Henn erneut großes Innovationspotenzial. Erklärtes Unternehmensziel bis 2030 sind 100 Prozent Engagement für null Prozent Emission. (15.1. VN D1)

Greiner Group will bei Schaumstoffen weiterhin am Weltmarkt mitmischen

Obwohl man mit der Übernahme der belgischen Recticel gescheitert ist, möchte man beim oberösterreichischen Kunst- und Schaumstoffhersteller Greiner „weiterhin bei Schaumstoff-Lösungen die Nummer eins in Europa werden und weltweit unter die Top drei kommen“, so Vorstandsvorsitzender Axel Kühner. Dieser Geschäftsbereich macht derzeit rund ein Drittel des Gesamtumsatzes von rund zwei Mrd. Euro bei Greiner aus. Kühner: „Der Markt ist zersplittert, daher sehen wir weiter die Chance, unser Ziel zu erreichen.“ 3.400 der insgesamt 11.500 Greiner-Mitarbeiter sind in dieser Schaumstoff-Sparte tätig. Die „Kriegskasse“ für Zukäufe ist gut gefüllt. Zwar hat das zweistellige Umsatzwachstum im Vorjahr auch mit der Verteuerung der Rohstoffe zu tun, doch der Schaumstoff-Bereich hat auch sonst stabile Wachstumsraten von rund fünf Prozent. Kühner: „Die Chance, auf dem Weltmarkt eine große Nummer zu werden, haben wir nur hier.“ (15.1. Krone/WiMa)

Lenzing erhielt Baugenehmigung für PV-Freiflächenanlage

Der oberösterreichische Faserhersteller Lenzing hat am Freitag vom Land die Genehmigung für den Bau einer Photovoltaik-Freiflächenanlage bekommen. Die nach eigenen Angaben größte Solaranlage Oberösterreichs soll auf der ehemaligen Deponie Ofenloch entstehen. Die 16.000 Module sollen in Zukunft so viel Strom erzeugen, wie 1.700 Haushalte pro Jahr benötigen. (15.1. Kurier/OÖ S. 20, Krone/OÖ S. 29, OÖN S. 12, Volksblatt S. 17)

Leeb Balkone verschärft Präventionsmaßnahmen wegen Omikron 

Aufgrund der steigenden Infektionszahlen in Österreich wurden bei Leeb Balkone in Gnesau zusätzlich Sicherheitsvorkehrungen zur Prävention eingeführt. „Wir waren schon immer sehr vorsichtig. Unsere Konferenzen wurden auf ein Minimum reduziert, Masken werden getragen. Viele Mitarbeiter sind im Homeoffice, das geht in der Produktion natürlich nicht. Ebenso wurden Plexiglasscheiben angebracht“, heißt es seitens des Unternehmens. Die Mitarbeiter werden auch zwei Mal wöchentlich getestet. „Im Betrieb werden Antigen- und PCR-Tests durchgeführt. Geimpfte Mitarbeiter können aussuchen, welchen Test sie durchführen wollen. Diese Woche sind wir aus unserem Betriebsurlaub wieder zurück. Die Maßnahmen werden daher auch streng gehandhabt.“ (15.1. Kleine/Feldkirchen S. 26-27)

w&p Zement Wietersdorf setzt auf Bewusstsein für Sicherheit und Achtsamkeit 

Bei w&p Zement Wietersdorf ändert sich aufgrund der aktuellen Omikron-Lage derzeit nichts. „Im Werk gelten schon länger die strengeren Regelungen, die die Bundesregierung aktuell vorgeschrieben hat. So wird bei uns im Schichtbetrieb natürlich mit fixen Teams gearbeitet und auch die Maskenpflicht im Außenbereich des Werkes bei weniger als zwei Meter Abstand ist bei uns bereits Alltag“, sagt Florian Salzer, technischer Direktor bei w&p Zement. Ein Bewusstsein für Sicherheit und Achtsamkeit spielt in Wietersdorf seit jeher eine besondere Rolle – deshalb werde auch das Thema Corona quer durch die dortigen Berufsgruppen sehr ernst genommen. Mit Erfolg: „Wir haben aktuell weder einen aktiven noch einen Quarantäne-Fall. Die Durchimpfungsrate liegt bei uns bei 80 Prozent“, sagt Salzer. (15.1. Kleine/St. Veit S. 34)

Fundermax: Schutz- und Hygienemaßnahmen wurden weiterentwickelt

„Vorausschauend und flexibel“ – so lautet das Motto bei Fundermax in St. Veit/Glan. „Im ersten Jahr der Pandemie haben wir gelernt, wie wir im Unternehmen mit COVID-19 umgehen können, insbesondere im Hinblick auf vorbeugende Schutz- und Hygienemaßnahmen“ sagt Gernot Schöbitz, Unternehmenssprecher und Geschäftsführer. 2021 habe man diese weiterentwickelt und betriebliche Impfaktionen gestartet, bei denen mehr als 400 Mitarbeiter geimpft wurden. Vor dem Hintergrund von Omikron wurden die ohnehin strengen Maßnahmen verlängert und die FFP2-Maskenpflicht entsprechend den Vorgaben der Bundesregierung ausgeweitet. Zudem wurde auf Homeoffice und virtuelle Konferenzen umgestellt. Kontaktlose Schichtübergabe in der Produktion sowie „Take away“ in der Betriebskantine gehören bereits länger zum Alltag. (15.1. Kleine/St. Veit S. 35)

Netzleitwarte der Energie Steiermark ist gerüstet für den Ernstfall

Roland Bergmayer leitet die Netzleitwarte der Energie Steiermark und stellt mit seinem Team sicher, dass dem Land zu keiner Zeit der Strom ausgeht. Zentrales Augenmerk in diesen Wochen: So hoch die aktuelle Corona-Welle auch ausfallen wird, der Betrieb in der Netzleitwarte muss weiterlaufen, Infektionen unter den Mitarbeitern sind unter allen Umständen zu vermeiden. Einfach ersetzbar wäre die überschaubare Gruppe von Netzexperten nämlich nicht. Bergmayer: „Die Mitarbeiter werden jahrelang geschult, müssen viele Anforderungen erfüllen, bevor sie das Netz steuern dürfen.“ Insgesamt 30.000 Kilometer an Stromleitungen und 4.000 Kilometer Gasnetz werden in der Leitwarte überwacht und teils ferngesteuert, dazu kommen 75 Groß- und 8.000 Klein-Transformatoren. 8 Mio. Euro hat die Energie Steiermark in die aktuelle Netzleitwarte investiert, die im Jahr 2016 in Betrieb gegangen ist. (17.1. Kleine S. 12-13)

Sony DADC: US-Produktion wandert nach Salzburg

Sony DADC, Hersteller für optische Speichermedien mit Hauptsitz in Thalgau, verlegt die gesamte Disk- und Gaming-Produktion für den europäischen und amerikanischen Markt nach Thalgau. Bis Mitte des Jahres wird noch in einem Werk in Terre Haute im US-Bundesstaat Indiana produziert. Geschlossen werde das US-Werk nicht. „In diesem befinden sich dann nur mehr die Verpackungs- und Distributions-Einheiten“, sagt Dietmar Tanzer, President at Sony DADC International. Der Standort Thalgau profitiert von der internen Umstrukturierung. Die Produktionskapazität sei vorhanden, so Tanzer. In Thalgau wird im Schichtbetrieb gearbeitet. Bis zu 500 Mitarbeiter werden zur Hochsaison am Standort beschäftigt, 380 Mitarbeiter davon sind beim Unternehmen tätig. Um die Produktionsaufträge aus dem US-Werk zu übernehmen, wolle man auch künftig auf Leiharbeiter setzen, sagt Tanzer. Produziert wird im Zwei- beziehungsweise Dreischichtbetrieb. (17.1. SN L6)