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17.09.2021

Pressezusammenfassung, 17.09.2021
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IV in den Medien

IV-Präsident Knill erhielt akademische Auszeichnung der TU Graz

Ohneberg pocht auf S18-Nachfolgelösung 

IV-Burgenland unterstützt Impfaktion für Unternehmen

IV-Vorarlberg: Rohstoffknappheit als große Herausforderung

Allgemein

Metaller-KV: Arbeitgeber fordern Abschluss „mit Vernunft und Augenmaß“ 

OECD-Bildungsstudie: Österreich ist weltweit Vorreiter in der Berufsbildung

AMS-Jobangebote wegen verlangter Covid-Impfung nicht ablehnbar

Lebenshaltungskosten in Österreich im europäischen Mittelfeld

„Blaue-Karte-Richtlinie“: EU-Parlament für neue Regeln

Euro-Handelsbilanz: Überschuss der Eurozone im Juli gestiegen

IV-Mitglieder in den Medien

Studie: „Netzwerk Infineon“ bringt enorme wirtschaftliche Effekte für Kärnten 

Alpla startet gemeinsame PET-Recycling-Aktivität in Rumänien

Bachmann electronic beklagt Rohstoffmangel

Gebrüder Weiss: Innovationsaward und Silber für Swissloop-Team

Bank Austria baut Kunstförderschiene weiter aus 

IV in den Medien

IV-Präsident Knill erhielt akademische Auszeichnung der TU Graz

Für seine langjährige Verbundenheit mit der TU Graz wurde IV-Präsident Georg Knill, in den Kreis der Ehrensenatoren der Universität aufgenommen. Knill wurde in Anerkennung seiner langjährigen Unterstützung und Förderung in forschungspolitischen Fragen in der Steiermark geehrt. Unter seiner Präsidentschaft wurde zum Beispiel das Stipendienprogramm „ITalent South East“ etabliert, welches talentierte und leistungsorientierte Informatik-Studierende aus Südosteuropa fördert. Die Auszeichnung gilt als eine der höchsten akademischen Auszeichnungen der TU Graz und wurde seit 1957 erst 51 Mal verliehen. (Kleine S. 32; 16.9. orf.at)

Ohneberg pocht auf S18-Nachfolgelösung 

Kurz vor der Präsentation der Evaluierung der geplanten S18-Nachfolgelösung durch Verkehrsministerin Leonore Gewessler unterstreicht IV-Vorarlberg-Präsident Martin Ohneberg die Wichtigkeit des Projekts und sieht auch die Bevölkerung hinter sich: „Es braucht die S18 für die Entlastung der verkehrsgeplagten Bevölkerung und das erkennen die Menschen auch. Wir haben im August durch ein Marktforschungsinstitut erheben lassen, wie die Vorarlberger Bevölkerung zur S18 steht und es zeichnet sich ein klares Bild: 36 Prozent der Bevölkerung sieht die Umsetzung des Straßenbauprojekts positiv und nur 17 Prozent lehnen es ab. Fast die Hälfte der Bevölkerung steht dem Projekt neutral gegenüber.“ Das daraus abgeleitete Ergebnis aus der repräsentativen Umfrage sei klar, so Ohneberg: „Unsere Zahlen belegen nun ganz klar: Es gibt mehr als doppelt so viele Befürworter, wie es Gegner gibt. Das muss auch Verkehrsministerin Gewessler in Wien bei ihrer Evaluierung des Vorarlberger Straßenprojekts erkennen und dem Wunsch der Bevölkerung nach einer Verkehrsentlastung nachkommen.“ (Krone/Vorarlberg S. 25, VN A7)

IV-Burgenland unterstützt Impfaktion für Unternehmen

Mit der Kampagne „Burgenland wird g'impft“ soll die Impfquote im östlichsten Bundesland auf über 80 Prozent gesteigert werden. Über eine Anmeldeplattform können Betriebe, Vereine und Gemeinden Impfwillige melden. Anmeldungen sind bis 22. September möglich, ab 27. September sind die Teams dann im Land unterwegs. In Betrieben mit mehr als 50 Mitarbeitern wird der Impfstoff an die Firma geliefert und vom Betriebsarzt verimpft. Unterstützt wird die Aktion unter anderem von der Industriellenvereinigung Burgenland und dem Roten Kreuz. (16.9. orf.at)

IV-Vorarlberg: Rohstoffknappheit als große Herausforderung

Grundsätzlich verfügen die Vorarlberger Betriebe zwar über gut gefüllte Auftragsbücher. Das Problem ist laut IV-Vorarlberg-Geschäftsführer Christian Zoll aber, dass man diese Aufträge nicht abarbeiten könne, weil es schlichtweg an Rohstoffen fehlt. „Dabei geht es manchen Bereichen etwas besser, aber in vielen Bereichen ist es durchaus eine große Herausforderung“, berichtet Zoll. (16.9. Vorarlberg heute)

Allgemein

Metaller-KV: Arbeitgeber fordern Abschluss „mit Vernunft und Augenmaß“ 

Am 23. September startet die Metalltechnische Industrie in die Herbstlohnrunde, dafür haben die Arbeitgeber ihre Pflöcke eingeschlagen: Die Produktion wird heuer lediglich knapp das aufholen, was im Vorjahr verlorengegangen ist – auf den Margen lasten die Lieferengpässe und die Lohnstückkosten liegen deutlich über dem Schnitt in der Eurozone. Ein Abschluss der Kollektivvertragsverhandlungen „mit Vernunft und Augenmaß“ sei daher nötig. Arbeitgeber-Vertreter Christian Knill warnt jedenfalls vor hohen Erwartungen: Die Corona-Krise sei noch nicht überwunden und es bestehe in der Branche noch viel Unsicherheit. Der Auftragsbestand sei zwar gut, doch könnten viele Aufträge wegen Fachkräftemangel und nicht verfügbaren Vormaterialien nicht erfüllt werden. „Die Situation ist für die meisten Unternehmen noch immer sehr problematisch“, gibt der Branchen-Obmann zu bedenken. Sein Ziel sei es, wieder so rasch wie möglich abzuschließen. Vergangenes Jahr wurde in nur einer Verhandlungsrunde ein Abschluss auf Höhe der damaligen Jahresinflation von 1,45 Prozent erzielt. (Alle TZ)

OECD-Bildungsstudie: Österreich ist weltweit Vorreiter in der Berufsbildung

Österreich gilt vor allem bei den Berufsbildenden höheren Schulen als internationales Vorbild. Das geht aus den Ergebnissen der nun veröffentlichten OECD-Studie „Bildung auf einen Blick 2021“ (Education at a Glance) hervor. Mit 75,6 Prozent erreicht Österreich demnach den ersten Platz im Ranking jener Schüler, die eine Sekundarstufe II mit einer beruflichen Qualifikation absolvieren. Dieser Wert liegt weit über dem OECD-Schnitt von 38,4 Prozent und auch über dem EU-Schnitt (43,5 Prozent). Weit unter dem Schnitt liegt Österreich daher in der Arbeitslosenquote der Absolventen, die einen Abschluss einer Sekundarstufe II aufweisen. Die Quote liegt bei 5,6 Prozent, im OECD-Schnitt sowie auch im EU-Schnitt bei 8,9 Prozent. Ein weiteres Ergebnis der OECD-Studie: In der Corona-Krise waren die österreichischen Schulen zwischen 1. Jänner 2020 und 21. Mai 2021 länger geöffnet als im OECD-Schnitt. In der Tertiären Bildung sticht Österreich mit einem hohen Anteil an internationalen Studierenden hervor: 17,6 Prozent kommen im Tertiärbereich aus dem Ausland, im Hochschulbereich sind es 21,1 Prozent. (Alle TZ)

AMS-Jobangebote wegen verlangter Covid-Impfung nicht ablehnbar

Jobsuchende können eine via Arbeitsmarktservice (AMS) vermittelte zumutbare Stelle nicht ablehnen, weil der Arbeitgeber eine Covid-Schutzimpfung verlangt. Das AMS werde niemanden zu einer Impfung zwingen, aber eine Bewerbung auf einen Job könne nicht deshalb abgelehnt werden, weil der Bewerber nicht geimpft sei, hieß es aus dem Arbeitsministerium. (Alle TZ)

Lebenshaltungskosten in Österreich im europäischen Mittelfeld

Das Leben in Österreich kostet um fünf Prozent mehr als in Deutschland, bewegt sich aber insgesamt im europäischen Mittelfeld. Zu diesem Ergebnis kommt ein Kostenvergleich des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden für 36 Länder. Mit Abstand am teuersten lebt es sich demnach in der Schweiz, wo die Kosten um 51 Prozent über dem deutschen Niveau für private Konsumausgaben liegen. Zu den kostspieligsten Pflastern in Europa gehören weiters Island mit einem Preisabstand von 40 Prozent zu Deutschland, Norwegen (30 Prozent), Dänemark (28 Prozent) und Luxemburg (25 Prozent). Halb so teuer wie in Deutschland ist es in Rumänien oder Bosnien und Herzegowina (je 50 Prozent). (WZ S. 10)

„Blaue-Karte-Richtlinie“: EU-Parlament für neue Regeln

Im Wettbewerb um hoch qualifizierte Zuwanderer aus Drittstaaten hat das EU-Parlament für eine Reform der sogenannten „Blaue-Karte-Richtlinie“ gestimmt. Diese regelt die Bedingungen, unter denen Fachkräfte in die EU-Staaten einreisen und dort arbeiten dürfen. Die Reform sieht nun erleichterte Einreiseregeln für die hoch qualifizierten Zuwanderer vor. Statt eines Zwölf-Monats-Arbeitsvertrags in einem EU-Land reicht künftig ein Sechs-Monats-Vertrag aus, um den Antrag zu stellen – oder eine entsprechende feste Jobzusage. Auch müssen Anwärter in Zukunft in ihrem Wunschland nicht wie bisher deutlich mehr verdienen als der Landesdurchschnitt. Daneben sollen Familienangehörige von Blaue-Karte-Fachkräften schneller in die EU nachkommen und selbst auch arbeiten dürfen. Eine Grundsatzeinigung über die Reform hatten Parlament und Mitgliedstaaten schon im Mai erzielt. Nun muss formell noch der Rat zustimmen. Anschließend haben die Mitgliedstaaten zwei Jahre Zeit, um die neuen Regeln in nationales Recht zu gießen. (TT S. 21)

Euro-Handelsbilanz: Überschuss der Eurozone im Juli gestiegen

Der Handelsbilanz-Überschuss der Eurozone ist im Juli gestiegen. Er erhöhte sich saisonbereinigt im Vergleich zum Vormonat um 1,5 auf 13,4 Mrd. Euro, wie das Statistikamt Eurostat bekanntgab. Während die Exporte der 19 Euroländer im Juli bereinigt um 1,0 Prozent stiegen, wuchsen die Importe um 0,3 Prozent. In der Europäischen Union legte der Handelsbilanzüberschuss ebenfalls etwas zu. (Volksblatt S. 15)

IV-Mitglieder in den Medien

Studie: „Netzwerk Infineon“ bringt enorme wirtschaftliche Effekte für Kärnten 

Die Chipproduktion sowie Forschung und Entwicklung (F&E) der Infineon Technologies Austria AG mit rund 4.600 Beschäftigten, der Großteil davon in Villach, lösen enorme Effekte aus. Wie groß diese sind, belegt nun das Economica-Institut in einer neuen Studie für die IV: Berechnet wurden die direkten, indirekten und „induzierten“ wirtschaftlichen Effekte des „Netzwerks Infineon“ für Kärnten, also auch das Umfeld von Zulieferern und Dienstleistern sowie deren Beschäftigten. Bezogen auf 2019 betrug dessen Anteil an der gesamten Wertschöpfung Kärntens 1,1 Mrd. Euro bzw. 5,9 Prozent. Auch die Beschäftigungseffekte von Infineon sind für Kärnten enorm: Der Anteil des „Netzwerks Infineon“ an der Beschäftigung beträgt 4,27 Prozent; insgesamt löst Infineon einen Beschäftigungseffekt von 11.300 Arbeitsplätzen in Kärnten aus, so viele wie sämtliche Kärntner Restaurants und Gasthöfe. „Das zeigt, dass Infineon verhältnismäßig eine für Kärnten größere Bedeutung hat, als die OMV für Niederösterreich oder die Voest für Oberösterreich“, vergleicht IV-Kärnten-Präsident Timo Springer. (Kleine/Kärnten S. 34, SN S. 13, WZ S. 9)

Alpla startet gemeinsame PET-Recycling-Aktivität in Rumänien

Der Vorarlberger Verpackungshersteller Alpla investiert im Rahmen eines Joint Ventures mit zwei Partnern in den Bau einer Recyclinganlage in Targu Mures in Rumänien. Das dort recycelte Kunststoffgranulat stamme von PET-Flaschen aus der haushaltsnahen Sammlung und werde zur Herstellung neuer PET-Flaschen verwendet. Zu den Partnern gehören die Firmen Ecohelp SRL (Rumänien) sowie United Polymer Trading AG (Schweiz). Alle drei Partner halten die gleichen Anteile an dem Joint Venture. Ziel sei die jährliche Produktion von 15.000 Tonnen Post-Consumer-recyceltem PET (rPET) in Lebensmittelqualität. Das Investitionsvolumen in die Anlage sowie in die dazugehörigen Gebäude und die Infrastruktur beläuft sich auf rund 7,5 Millionen Euro. (Krone/Vorarlberg S. 26, VN F6, NVT S. 27)

Bachmann electronic beklagt Rohstoffmangel

Bei Bachmann electronic ist der aktuelle Mangel an Elektro-Komponenten ein großes Thema. Das Unternehmen mit Sitz in Feldkirch bekommt fast täglich Infos von seinen Lieferanten, dass die ihre Liefertermine nicht einhalten können. „Entweder verzögert sich die Lieferung um mehrere Wochen oder die gewünschten Artikel sind überhaupt nicht mehr verfügbar“, erklärte Bachmann-Geschäftsführer Bernhard Zangerl. Dazu kommen massive Preissteigerungen, teilweise um das Hundertfache des normalen Einkaufspreises. Wenn die Produktion teurer wird, dann bekommen das – früher oder später – auch die Konsumenten zu spüren. In der Autobranche zum Beispiel haben die Hersteller ihre Preise bereits angehoben. Und auch im Elektro-Fachhandel müssen sich die Kunden in nächster Zeit auf höhere Preise einstellen. (16.9. ORF Vorarlberg)

Gebrüder Weiss: Innovationsaward und Silber für Swissloop-Team

Swissloop Tunneling, das vom Vorarlberger Logistikunternehmen Gebrüder Weiss unterstützte Team von Studierenden der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich, hat im Tunnelbauwettbewerb „Not-A-Boring-Competition“ in Las Vegas den zweiten Platz erreicht. Die vom Forscherteam im Rahmen des Projekts Hyperloop entwickelte Tunnelbohrmaschine Groundhog Alpha wurde außerdem mit dem Innovations-Award ausgezeichnet. „Der Hyperloop-Wettbewerb war für uns eine ideale Gelegenheit, eigene Unternehmenswerte in die Tat umzusetzen. Dazu gehört die Sicherstellung der Mobilität von morgen. Wir sind stolz darauf, dass unsere Tunnelbohrpioniere diesen Platz erreicht haben", sagt Lothar Thoma, Geschäftsführer Air & Sea bei Gebrüder Weiss. (VN D3)

Bank Austria baut Kunstförderschiene weiter aus 

Die Bank Austria erweitert ihr Förderprogramm für die Kunstszene: Neben bisher etablierten Projekten wie der seit sieben Jahren angebotenen Crowdfunding-Initiative sollen künftig im Rahmen der Bank Austria Studios junge Künstler „auf mehreren Ebenen gefördert und zugleich die Infrastruktur für junge Kunst und Kultur abgesichert" werden, teilte das Institut mit. Aktuell gibt es vier mietfrei zur Verfügung gestellte Studios in Wien. Mit den Bank Austria Studios will man „junge Künstlerinnen und Künstlern bei ihrem Karrierestart nachhaltig fördern – also nicht nur einfach mit Geld oder einer öffentlichkeitswirksamen Plattform“, so Bank-Austria-Vorstandsvorsitzender Robert Zadrazil mit Verweis auf den Zugang zum nationalen und internationalen Netzwerk sowie die Bereitstellung von „praktischem Know-how“. (SN S. 8)