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17.11.2021

Pressezusammenfassung, 17.11.2021
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IV in den Medien

IV erneuert Kritik an nicht ausreichender Test-Infrastruktur 

IV-Kärnten/Tirol gegen allgemeine FFP2-Maskenpflicht am Arbeitsplatz

Stolitzka zu UVP-Verfahren: Energiewende so nicht realisierbar

Greiner: Starkes Industrieland zieht viele mit

Allgemein

Arbeitslosigkeit konstant zur Vorwoche

Corona: Für Einreise gilt ab Montag 2,5G, für Pendler 3G

Maskenpflicht in Bundesländern wieder ausgeweitet

Doch keine FFP2-Pflicht bis zur achten Schulstufe

Kräftiges BIP-Plus im Euroraum – Größtes Wachstum in Österreich

EU-Haushalt für 2022 steht

IV-Mitglieder in den Medien

Mayr-Melnhof Karton legte beim Betriebsergebnis zu

Mondi-Frantschach: 20 Mio. Euro für neue Anlage, Andritz ist Lieferant

Wieterdorfer-Gruppe: Neue Anlage sichert Standort Peggau

Rosenbauer rechnet trotz Krise mit stabiler Entwicklung

Gebrüder Weiss: Riesenflugzeug gechartert

Swarovski erweitert Verwaltungsrat

Wiener Städtische: Wachablöse bei der Landesdirektion Vorarlberg

IV in den Medien

IV erneuert Kritik an nicht ausreichender Test-Infrastruktur 

Nachdem sich der Engpass bei PCR-Tests verschärft, übt die Industriellenvereinigung (IV) abermals Kritik an der fehlenden Test-Infrastruktur. Mit Ausnahme von Wien würden derzeit zahlreiche Unternehmen in allen Bundesländern von einer starken Überlastung der Test- und Auswertungsinfrastruktur berichten, berichtete die IV. Die Folge seien lange Wartezeiten, teilweise bis zu drei Tage für PCR-Testergebnisse. „Eine Aufrechterhaltung der Produktion ist unter diesen Umständen hochproblematisch, die Belastung für Unternehmen und ihre Beschäftigten ist angesichts der Rahmenbedingungen derzeit enorm“, so die IV. (Standard S. 15, SN S. 13; 16.11. orf.at, oe24.at)

IV-Kärnten/Tirol gegen allgemeine FFP2-Maskenpflicht am Arbeitsplatz

Von „verzweifelten und verunsicherten Mitarbeitern, die sich zuerst stundenlang für PCR-Testungen anstellen müssen, deren Ergebnis dann nach Ende der Gültigkeitsdauer eintrifft“, spricht IV-Kärnten-Präsident Timo Springer. Er fordert eine Testinfrastruktur, die stehen müsse, damit angeordnete Maßnahmen auch wirklich umsetzbar seien. Ansonsten seien eben längere Übergangsfristen zu gewähren, so Springer. Die Handlungsfähigkeit der Betriebe stehe auf dem Spiel – und das mitten in einer Hochkonjunkturphase. 3G am Arbeitsplatz müsse deshalb jedenfalls bleiben, so der IV-Kärnten-Präsident. Eine Maskenpflicht am Arbeitsplatz sei „eine Zumutung und muss dringend geändert werden“. Die Verhängung der FFP2-Maskenpflicht am Arbeitsplatz ist auch für die IV-Tirol nicht nachvollziehbar. „Die Industrie hat seit Beginn der Pandemie sämtliche Maßnahmen mitgetragen, aber die nunmehr verhängte Maskenpflicht ist weder verständlich noch zielführend“, meint IV-Tirol-Präsident Christoph Swarovski. Durch die geltende 3G-Regel sei bereits gewährleistet, dass der Arbeitsplatz im Verhältnis zu anderen Orten, sicher sei. Die zusätzlichen Einschränkungen würden Unternehmen und Arbeitnehmer nicht verstehen. (Krone/Tirol S. 17; 16.11. kleinezeitung.at, Radio Tirol)

Stolitzka zu UVP-Verfahren: Energiewende so nicht realisierbar

IV-Steiermark-Präsident Stefan Stolitzka warnt angesichts vermeintlicher Ungereimtheiten bei Genehmigungsverfahren zur Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) vor Vorverurteilungen. Man wisse noch nicht, ob der vielzitierte „Skandal“ rund um die UVP-Verfahren in der Steiermark tatsächlich einer ist, so Stolitzka. Die Landespolitik sei jedenfalls „richtig beraten, sich bis zum Vorliegen allfälliger Erkenntnisse hinter die Verwaltung zu stellen“. So lange, bis ein finales Ergebnis des Verfahrens vorliegt, sollte man mit Beurteilungen von außen zuwarten und auf die Expertise und Kompetenz der ermittelnden Behörden vertrauen. In Anbetracht der digitalen und ökologischen Transformation zeichnen sich zukunftsfähige Wirtschaftsstandorte durch transparente und effiziente Verfahren, Rechtssicherheit und hohe Planungssicherheit aus. „Die Steiermark braucht für die erfolgreiche Gestaltung der Energiewende Investitionen in Wind- und Wasserkraft, in PV- und in industrielle Anlagen“, betont Stolitzka. Um diese umweltverträglich umsetzen zu können, brauche es eine funktionierende Verwaltung und insbesondere eine bessere Strukturierung der UVP-Verfahren. (16.11. kleinezeitung.at)

Greiner: Starkes Industrieland zieht viele mit

Dass Oberösterreich von vielen Industriebetrieben weit über die Landesgrenzen hinaus repräsentiert wird, zeigte sich auch beim diesjährigen Austria's Leading Companies (ALC) Award, bei dem bereits zum 23. Mal die besten Betriebe Oberösterreichs ausgezeichnet wurden. IV-OÖ-Präsident Axel Greiner betonte die zentrale Stellung der Industrie im Land: „Die Industrie ist in Oberösterreich flächendeckend und in allen Regionen stark vertreten“. Die Kraft und zugleich auch die Widerstandsfähigkeit des Industrielandes Oberösterreich liege in der bestehenden Branchenvielfalt. „Ein weiterer wichtiger Aspekt ist, dass es neben den vielen bekannten Leitbetrieben auch eine Vielzahl an mittelständischen Unternehmen gibt, die meist in Nischenbereichen tätig und dort weltweit Technologieführer sind. Sie tragen massiv zur Wirtschafts- und Innovationskraft unseres Bundeslandes bei“, so Greiner. (Presse/Beilage A3)

Allgemein

Arbeitslosigkeit konstant zur Vorwoche

Die jüngsten Arbeitslosenzahlen zeigen kaum Veränderung zur Vorwoche. Die Zahl der als arbeitslos gemeldeten oder in Schulung befindlichen Personen liegt derzeit bei 344.420, vor einer Woche waren es 344.455 Personen. 271.856 Personen sind derzeit arbeitslos gemeldet, 72.564 nehmen an Schulungsmaßnahmen des AMS teil. Weiters gibt es 74.324 Anmeldungen für Kurzarbeit. Im Vergleich zum Vorkrisenjahr 2019 ist die Arbeitslosigkeit jetzt geringer. Aufgrund technischer Probleme beim AMS seien die heutigen Arbeitsmarktzahlen nur geschätzt worden und es könne zu minimalen Abweichungen kommen, so das Arbeitsministerium. „Zwar zeigen erste, für diese Zeit des Jahres übliche saisonale Effekte ihre Wirkung, gleichzeitig ist der Abstand zum Jahr 2020 und sogar zum Vorkrisenjahr 2019 konstant groß und weitet sich sogar leicht aus“, erläuterte Arbeitsminister Martin Kocher (ÖVP). Derzeit seien 97.246 Personen weniger arbeitslos oder in Schulung als im ersten Corona-Jahr 2020. Im Vergleich zum Vorkrisenjahr 2019 betrage der Abstand 16.750 Personen. (Alle TZ)

Corona: Für Einreise gilt ab Montag 2,5G, für Pendler 3G

Österreich verschärft angesichts der sich zuspitzenden Corona-Lage die Einreisebestimmungen, wie aus der am Dienstag geänderten Einreiseverordnung hervorgeht, die am Montag in Kraft tritt. Grundsätzlich ist ab Montag für die Einreise ein 2,5G-Nachweis erforderlich. Für Pendler (Beruf, Schule, Studium, familiäre Zwecke, Lebenspartner) gilt noch die 3G-Regel, wobei die bisherige privilegierte Dauer von PCR-Tests von sieben Tagen auf 72 Stunden verkürzt wird. Antigentests sind künftig nur noch 24 statt 48 Stunden gültig. Der Ninja-Pass für Schüler gilt für die Einreise als Ausnahme. (Alle TZ)

Maskenpflicht in Bundesländern wieder ausgeweitet

Vorarlberg, das Burgenland und die Steiermark haben am gestrigen Dienstag die Tragepflicht für FFP2-Masken ausgeweitet. In der Steiermark gilt eine FFP2-Maskenpflicht in jedem geschlossenen Raum ab Anwesenheit einer weiteren Person, die nicht im selben Haushalt lebt. (Alle TZ)

Doch keine FFP2-Pflicht bis zur achten Schulstufe

An den Schulen muss in den ersten acht Schulstufen von den Kindern nun doch keine FFP2-Maske getragen werden, stellt ein Erlass des Bildungsministeriums klar. Stattdessen gilt an Volksschulen, Mittelschulen, Sonderschulen und AHS-Unterstufen die Verpflichtung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes außerhalb der eigenen Klasse. Alle Schüler der Oberstufen sowie alle Lehrer (auch Volksschule) müssen dagegen im gesamten Schulgebäude eine FFP2-Maske tragen. Die Regelung gilt vorerst bis 27. November. Darüber hinaus können Schulleitungen im Fall von gehäuften Infektionen am Standort das vorübergehende Tragen einer FFP2-Maske anordnen. (Alle TZ)

Kräftiges BIP-Plus im Euroraum – Größtes Wachstum in Österreich

Die zwischenzeitliche Erholung von der Corona-Krise in den Sommermonaten 2021 zeigt sich auch im Wirtschaftswachstum der Eurozone und der gesamten EU. Gegenüber dem Vorquartal stieg das BIP im dritten Quartal im Euroraum um 2,2 Prozent und in der EU um 2,1 Prozent, wie aus einer Schnellschätzung von Eurostat hervorgeht. Das größte Wachstum verzeichnete Österreich mit 3,3 Prozent. Im Vergleich zum dritten Quartal 2020 kletterte das BIP heuer um 3,7 Prozent in der Eurozone und 3,9 Prozent in der EU. Die Wirtschaft im Euroraum leidet derzeit allerdings weiterhin unter globalen Lieferengpässen bei wichtigen Vorprodukten für die Industrie wie Chips. Aber auch viele Kunststoffe, Dämmmaterial, Stahl und Holz oder andere Rohstoffe sind knapp und damit teurer als zuvor. Die EU-Kommission traut der Eurozone 2021 dennoch ein Wirtschaftswachstum von 5,0 Prozent zu und für das nächste Jahr ein Plus von weiteren 4,3 Prozent. (Alle TZ)

EU-Haushalt für 2022 steht

Das EU-Parlament und die Regierungen der EU-Staaten haben sich nach zähen Verhandlungen auf den EU-Haushalt für das kommende Jahr verständigt. Der erzielte Kompromiss sieht vor, dass 2022 rund 169,5 Mrd. Euro verplant werden können. Dies entspricht einem Plus von etwa fünf Mrd. Euro im Vergleich zur ursprünglichen Haushaltsplanung für das laufende Jahr. Das Geld aus dem EU-Gemeinschaftsbudget soll unter anderem helfen, die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie einzudämmen und den Umwelt- und Klimaschutz zu fördern. Ein Großteil des Betrags wird zudem wie gehabt zur Unterstützung von Landwirten und vergleichsweise armen Regionen in den EU-Ländern dienen. (Presse S. 11, OÖN S. 5)

IV-Mitglieder in den Medien

Mayr-Melnhof Karton legte beim Betriebsergebnis zu

Die börsenotierte Mayr-Melnhof (MM) Karton konnte das Betriebsergebnis in den ersten neun Monaten des heurigen Jahres um 4,7 Prozent auf 177,2 Mio. Euro verbessern, der Umsatz legte um 10,7 Prozent auf 2,1 Mrd. Euro zu. Das Ergebnis ist durch Einmaleffekte aus der Transformation MM Board & Paper geprägt, erklärte das Unternehmen. Zielsetzung für die kommenden Monate sei es, den anhaltenden Kostenanstieg bei Rohstoffen und Energie durch weitere Preisanpassungen und strukturelle Kostensenkungen zu kompensieren, um bei den Margen wieder aufzuholen. Nachfrage und Auftragslage zeigten sich für beide Divisionen weiterhin in guter Verfassung. Angesichts bestehender Kapazitätsbeschränkungen könne das Absatzvolumen aktuell aber nur geringfügig steigen. (Alle TZ)

Mondi-Frantschach: 20 Mio. Euro für neue Anlage, Andritz ist Lieferant

Nachdem der Papier- und Verpackungshersteller Mondi erst vor wenigen Monaten ein umfangreiches Nachhaltigkeitspaket bis 2030 geschnürt hat, wird nun in Frantschach investiert und ein wichtiger Teil des Zellstoffkreislaufes für 20 Mio. Euro auf den modernsten Stand gebracht. Konkret liefert die Andritz AG die neue Eindampfer-Anlage für die Zellstofflauge. Diese wird in diesem Anlagenteil mehrfach abgekühlt und stark eingedickt – ein Prozess, bei dem unter anderem nutzbare Abwärme entsteht, aber auch Frischdampf benötigt wird. Die Inbetriebnahme ist für Herbst 2023 geplant. „Durch die höhere Energieeffizienz brauchen wir weniger Frischdampf und wir können mehr Fernwärme auskoppeln,“ erklärt Mondi-Frantschach-Chef Gottfried Joham die Vorteile. „Wir versorgen heute schon Wolfsberg, Frantschach und ein lokales Sägewerk mit Fernwärme.“ Rund zehn Megawatt mehr Leistung soll künftig zur Verfügung stehen. „Auch die Abwasserbelastung wird noch einmal viel geringer werden“, betont Joham. So wird der chemische Sauerstoffbedarf um 140 Tonnen pro Jahr sinken. (Kleine S. 26-27)

Wieterdorfer-Gruppe: Neue Anlage sichert Standort Peggau

Die w&p Zement GmbH (Wieterdorfer-Gruppe) hat am steirischen Standort Peggau in eine Rohsteinaufbereitungs-Anlage investiert. Sie ermögliche es, einen größeren Anteil des abgebauten Rohgutes aufzubereiten und zu Kalksteinprodukten weiterzuverarbeiten. Für die Errichtung der Anlage durch regionale Partnerunternehmen habe man 2,5 Mio. Euro investiert, damit werde auch die Zukunft des Standortes abgesichert, erläuterte Lutz Weber, Geschäftsführer von w&p Zement für den Bereich Technik, bei der Eröffnung. (Kleine S. 29)

Rosenbauer rechnet trotz Krise mit stabiler Entwicklung

Der Vorstandsvorsitzende des österreichischen Feuerwehrausrüsters Rosenbauer, Dieter Siegel, bezeichnet das derzeitige „vermeintliche Jahr nach der Corona-Krise schwerer als das letzte Jahr“. Die Auftragsbücher seien zwar voll und die Wirtschaft springe an, jedoch sei die Industrie mit permanenten Störungen konfrontiert. Bei abnehmender Effizienz nehmen die Anstrengungen zu, so warte man bei Rosenbauer auf ein Fahrgestell für einen Feuerwehrwagen derzeit bis zu einem Jahr, vor Corona seien es nur drei Monate gewesen. Die Situation sei sehr schwierig für Unternehmen und man kämpfe mit steigenden Preisen und Lieferproblemen, so Siegel. Dennoch verzeichnet Rosenbauer einen höheren Auftragsbestand, der mit 780 Mio. Euro um 120 Mio. Euro über dem Vergleichszeitraum des Vorjahres liegt. Für das Gesamtjahr rechnet der Rosenbauer-Chef mit einem stabilen Umsatz und einer Ebit-Marge von 4,5 bis 4,8 Prozent. (Alle TZ)

Gebrüder Weiss: Riesenflugzeug gechartert

Mit einem Lufttransport von China nach Polen sorgte das Vorarlberger Logistikunternehmen Gebrüder Weiss für eine spektakuläre Erstlandung des weltgrößten Frachtflugzeugs auf dem Flughafen Rzeszów in Polen. Die Antonow An-225 landete am 13. November auf dem 170 Kilometer östlich von Krakau gelegenen Flughafen. Mit an Bord: Projektladung für die polnische Industrie. (VN D1)

Swarovski erweitert Verwaltungsrat

Die Neuausrichtung des Tiroler Kristallunternehmens Swarovski geht nun im Verwaltungsrat der Swarovski International Holding (SIH) weiter, der grundlegend umgebaut wird. Er besteht nur noch aus drei Familienmitgliedern: Neben CEO Robert Buchbauer, der im September seinen Rückzug vom Management bekanntgab, sind das die Gesellschafter Markus Langes-Swarovski und Mathias Margreiter. Dazu kommen fünf externe Top-Manager. Der neue Verwaltungsrat hat seine Tätigkeit mit 15. November aufgenommen und wird den bereits eingeleiteten Prozess zur Besetzung der Positionen des CEO und des CFO fortsetzen. Anfang kommenden Jahres soll die neue Führung feststehen. (Presse S. 15, TT S. 23)

Wiener Städtische: Wachablöse bei der Landesdirektion Vorarlberg

Vor mehr als 40 Jahren startete Burkhard Berchtel seine Karriere in der Versicherungswirtschaft, im Jahr 2006 übernahm er die Leitung der Landesdirektion Vorarlberg der Wiener Städtischen Versicherung AG. Nun übergibt der erfolgreiche Versicherer, der im Frühjahr 2022 in den Ruhestand wechselt, an seinen Nachfolger Alexander Meier, der mit 1. Dezember als Landesdirektor-Stellvertreter in der Landesdirektion in Feldkirch beginnen und im Laufe des zweiten Quartals 2022 die Funktion des Landesdirektors von Berchtel übernehmen wird. Zuletzt war der künftige Landesleiter der Wiener Städtischen Regionaldirektor eines heimischen Versicherungsunternehmens. (VN D2)