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18.01.2022

Pressezusammenfassung, 18.01.2022
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IV in den Medien

IV: Hohe Durchimpfungsrate für nachhaltige Pandemie-Überwindung

„Schritt für Schritt zur Exzellenz – Vorarlbergs Weg zum Innovationsland“

Allgemein

Autokäufe rückläufig, Umschichtung zu E-Autos und SUV

Impfpflicht und Steuerreform am Donnerstag im Nationalrat

Gezielte Maßnahmen gegen hohe Inflation – Brunner gegen Preisobergrenzen 

PwC: Heimische CEOs blicken optimistisch ins Wirtschaftsjahr 2022 

Zahl der Übernahmen 2021 gestiegen, Volumen gesunken

OECD warnt vor Abflachen des Aufschwungs

IV-Mitglieder in den Medien

Heimische Industriebetriebe stemmen sich gegen Omikron-Welle

OMV errichtet neues Tanklager am Linzer Flughafen

Fohrenburg Brauerei investiert 6,5 Mio. Euro am Standort Bludenz

Linzer Flughafen: Sommer-Flugplan mit zahlreichen Destinationen 

IV in den Medien

IV: Hohe Durchimpfungsrate für nachhaltige Pandemie-Überwindung

Die Industriellenvereinigung (IV) betonte anlässlich der Omikron-Welle nochmals die Wichtigkeit eine möglichst hohe Durchimpfungsrate für eine nachhaltige Überwindung der Pandemie. „Was es braucht, ist Akzeptanz und eine möglichst breite Impfbereitschaft in der Bevölkerung. Eine gesetzlich verankerte Impfpflicht ist eine Ultima Ratio, die zur Kenntnis zu nehmen ist“, hieß es seitens der IV. (Kurier S. 10)

„Schritt für Schritt zur Exzellenz – Vorarlbergs Weg zum Innovationsland“

„Vorarlberg ist nicht schlecht, aber im Vergleich mit anderen Regionen oft auch Mittelmaß“, so fassen IV-Vorarlberg-Präsident Martin Ohneberg und IV-Vorarlberg-Geschäftsführer Christian Zoll die Standortanalyse zusammen, die mit der Strategieberatung Höffinger Solutions durchgeführt und beim Neujahrsempfang, der Corona-bedingt erneut digital stattfand, präsentiert wurde. Dabei wurde Vorarlberg mit den Nachbarregionen verglichen. „Im Vergleich mit den anderen Bundesländern Österreichs steht Vorarlberg sehr gut da. Im Vergleich zu den Nachbarregionen schneiden wir teilweise gut ab, in vielen Bereichen haben wir aber großen Aufholbedarf“, betonte der IV-Vorarlberg-Präsident mit Verweis auf die Situation am Arbeitsmarkt: „Wir haben keinen Fachkräftemangel, sondern ein Erwerbstätigenproblem“, erklärte Ohneberg und forderte einen deutlichen Ausbau des ganztägigen Kinderbetreuungsangebots. Ein weiterer Mangel sei das Fehlen einer Volluniversität. Während man im Bereich Lehre oder Matura mithalten könne, sei der Anteil der Studierenden unterrepräsentiert. Bei der Forschungsquote liege Vorarlberg laut Analyse an der letzten Stelle, während man bei den Patent­Anmeldungen der Unternehmen gut unterwegs sei. Für die IV-Vorarlberg steht deshalb fest: Um mit den Nachbarregionen im Wettbewerb bleiben zu können, muss Vorarlberg zum Innovationsland werden. „Den Weg können Unternehmen aber nicht alleine gehen. Es braucht ein Ökosystem, das auch politisch und gesamtgesellschaftlich gefördert wird.“ (Krone/Vorarlberg S. 18-19, VN A1+D1; 17.1. Vorarlberg heute, vorarlberg.orf.at, vol.at)

Allgemein

Autokäufe rückläufig, Umschichtung zu E-Autos und SUV

In Österreich wurden 2021 noch einmal weniger Autos neu zugelassen als 2020, die Neuzulassungen fielen damit auf den niedrigsten Wert seit 37 Jahren. 239.803 neue Pkw auf heimischen Straßen bedeutet laut Statistik Austria ein Minus von 3,6 Prozent zum Vorjahr und einen Rückgang um 27,2 Prozent zum Vorkrisenjahr 2019. Auch heuer dürfte es nicht spürbar besser werden, erwarten Autoimporteure und Fahrzeughandel. Deutlich ist aber der Trend zu E-Autos und hochmotorisierten SUV. Günther Kerle, Sprecher der österreichischen Automobilimporteure, führte den Einbruch am Automarkt in erster Linie auf die COVID-19-Pandemie, die mangelnde Verfügbarkeit von Halbleitern sowie die schwierigen politischen Rahmenbedingungen zurück. „Die Nachfrage wäre da, die Produkte sind es meist nicht.“ Man sehe aber jedenfalls, dass die Nachfrage nach individueller Mobilität ungebrochen sei. Doch es müssten auch die politischen Rahmenbedingungen stimmen, so Kerle. Permanent angekündigte Steuererhöhungen sowie Verteuerungen im Mobilitätsbereich würden für Verunsicherung sowohl bei Privatkunden als auch bei Unternehmen sorgen. Kerle und Klaus Edelsbrunner, Obmann des Bundesgremiums des Fahrzeughandels, gehen davon aus, dass auch 2022 ein sehr schwieriges Jahr wird. Das Ergebnis dürfte ähnlich schwach ausfallen wie 2021. Denn die Pandemie sei noch nicht vorbei und auch die Halbleiterengpässe dürften das ganze Jahr dauern. (Alle TZ)

Impfpflicht und Steuerreform am Donnerstag im Nationalrat

Das im gestrigen Gesundheitsausschuss abgesegnete Corona-Impfpflichtgesetz und die ökosoziale Steuerreform sind die beiden großen Themen für die Sitzung des Nationalrates am Donnerstag. Das geht aus der Tagesordnung hervor, die die Präsidiale am Montag festgelegt hat. Inkrafttreten soll die Impfpflicht nach dem für 3. Februar geplanten Beschluss im Bundesrat. Bei der ökosozialen Steuerreform soll es durch eine Anpassung mehrerer Gesetze zu einer Steuerentlastung und einer Ökologisierung kommen. (Alle TZ)

Gezielte Maßnahmen gegen hohe Inflation – Brunner gegen Preisobergrenzen 

Finanzminister Magnus Brunner ist im Zuge des Eurogruppen-Treffens der Finanzminister erstmals mit EZB-Chefin Christine Lagarde zusammengetroffen. „Die derzeitige hohe Inflation bereitet vielen Politikern und Bürgern große Sorgen, die müssen wir ernst nehmen. Die Preisstabilität muss weiterhin das wichtigste Ziel der europäischen Geldpolitik bleiben“, so Brunner. Höchstpreisgrenzen hat er in Österreich derzeit ausgeschlossen. Er sei gegen Maßnahmen mit der Gießkanne, man werde sich aber „gezielte Maßnahmen“ für Österreich überlegen. (Alle TZ)

PwC: Heimische CEOs blicken optimistisch ins Wirtschaftsjahr 2022 

Knapp drei Viertel der österreichischen Führungskräfte prognostizieren eine starke Weltwirtschaft 2022 und erwarten einen höheren Umsatz im eigenen Unternehmen, geht aus dem „PwC Global CEO Survey“ hervor. Vier von fünf Unternehmen seien bereits eine Verpflichtung zur CO2-Neutralität eingegangen bzw. hätten diese in Arbeit. „Der Optimismus der heimischen CEOs für das heurige Jahr ist dabei um ganze 62 Prozentpunkte höher als am Anfang der Corona-Pandemie 2020, als noch 68 Prozent der Führungskräfte einen Wirtschaftsabschwung prognostizierten“, so das internationale Beratungsunternehmen PwC. Allerdings wurde die Befragung im Oktober und November 2021 durchgeführt, also vor der großen Omikron-Welle. Peter Perktold, CEO von PwC Österreich, verweist darauf, dass im Jahr davor noch 92 Prozent der Befragten angaben, sehr zuversichtlich bzw. zuversichtlich zu sein, dass ihr Unternehmen 2021 ein Wachstum verzeichnen werde. (Krone S. 6, Presse S. 14, OÖN S. 9, TT S. 18)

Zahl der Übernahmen 2021 gestiegen, Volumen gesunken

Während der M&A-Markt (Mergers and Acquisitions) weltweit im Vorjahr einen regelrechten Boom erlebte, gab es am heimischen Übernahme-Markt 2021 eher wenig Bewegung. Die Zahl der Transaktionen mit österreichischer Beteiligung stieg zwar laut einer Studie des Unternehmensberaters EY von 275 auf 293 an, das Volumen reduzierte sich jedoch um mehr als ein Viertel (27,8 Prozent) von 12,6 Mrd. auf 9,1 Mrd. Euro. „Insgesamt nähern wir uns wieder langsam dem Vor-Corona-Niveau. Vor allem im vierten Quartal 2021 hatte die hohe Liquidität im Markt und das anhaltende Niedrigzinsumfeld positive Auswirkungen auf den heimischen M&A-Markt“, so Eva-Maria Berchtold, Partnerin und Leiterin der Strategie- und Transaktionsberatung bei EY Österreich. (Alle TZ)

OECD warnt vor Abflachen des Aufschwungs

Die Industrieländervereinigung OECD geht von einem Abflachen des Wirtschaftsaufschwungs nach der Corona-Krise in etlichen führenden Industriestaaten aus. Der gesamtwirtschaftliche Leitindex weise auf abgeschwächte Wachstumstrends in Deutschland, Italien, Großbritannien, Japan, Kanada sowie der Eurozone als Ganzes hin, teilte die OECD mit. Angesichts der anhaltenden Coronapandemie und den Auswirkungen der Omikron-Variante müssten die Indikatoren mit größerer Vorsicht als üblich gedeutet werden, erläuterte die OECD. (TT S. 17)

IV-Mitglieder in den Medien

Heimische Industriebetriebe stemmen sich gegen Omikron-Welle

Bisher kam die österreichische Industrie mit der Corona-Pandemie recht gut zurecht. Doch die hochansteckende Omikron-Variante zwingt die Unternehmen nun, wieder stärkere Sicherheitsmaßnahmen einzuführen. „Bislang greift unser Corona-Maßnahmenpaket, der betriebliche Ablauf läuft weiter. Wir setzen jedoch vorsorglich Maßnahmen, um dem hohen Ansteckungsgrad von Omikron entgegenzuwirken“, heißt es seitens des Chipherstellers Infineon Technologies Austria. In allen Bereichen, in denen es möglich ist, wird nun Homeoffice verlängert und bis Mitte Februar umgesetzt. Auch die voestalpine hat auf die aktuelle Bedrohung reagiert. „Die Gesundheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat höchste Priorität, wir setzen daher auch für die nächsten Wochen auf verstärkte Sicherheits- und Hygienemaßnahmen im Konzern und in Österreich auch auf konzerninterne PCR-Test- und Impfangebote“, so die voestalpine. Der Feuerwehrausrüster Rosenbauer hat sich in diesem Zusammenhang für ein vorsichtigeres Kontaktpersonen-Management entschieden. Vorstandsvorsitzender Dieter Siegel weist jedoch auf ein Problem abseits eines drohenden Personalmangels in der Industrie hin: „Grundsätzlich halten wir das Risiko neuerlicher Störungen der Lieferketten durch Omikron für größer.“ (Kurier S. 10)

OMV errichtet neues Tanklager am Linzer Flughafen

Die OMV hat den Zuschlag für den Bau und Betrieb eines neuen Tanklagers am Linzer Flughafen bekommen. Aufgrund des viergleisigen Ausbaus der Westbahnstrecke und die Heranführung der Bahntrasse an den Flughafen, muss das bisherige Lager geschlossen werden. „Wir freuen uns, dass wir mit der OMV eine Partnerin gefunden haben, die über eine jahrzehntelange Erfahrung verfügt und jetzt auch in Linz eine hochmoderne Anlage errichten wird. Für unsere Fluggesellschaften spielt das Thema ‚Versorgungssicherheit‘ eine wichtige Rolle. Mit ihren nahegelegenen Raffinerien bietet die OMV maximale Versorgungssicherheit und ein Höchstmaß an Flexibilität“, erklärte Norbert Draskovits Geschäftsführer des Linz Airport. (Krone/OÖ S. 20, OÖN S. 9, Volksblatt S. 16)

Fohrenburg Brauerei investiert 6,5 Mio. Euro am Standort Bludenz

Trotz der Herausforderungen durch die Corona-Pandemie will die Fohrenburg Brauerei am Standort Bludenz kräftig investieren. Geplant sind unter anderem eine neue Kommissionierungshalle und ein Gebäude für die Eventlogistik und den Kundendienst. 6,5 Mio. Euro will die Brauerei dafür investieren. „Da wird richtig Geld in die Hand genommen. Das ist ein klares Bekenntnis zum Standort“, betont Geschäftsführer Wolfgang Sila. Die gewerberechtliche Verhandlung für die Errichtung der zwei neuen Hallen findet am Donnerstag statt. Einkaufsleiter und Prokurist Christian Muigg, der das Neubauprojekt leitet, geht von einem Baustart Anfang März 2022 aus. Das Erweiterungsprojekt wird in zwei Phasen umgesetzt. Die Kommissionierungshalle soll bis November 2022 fertiggestellt sein. (NVT S. 18-19)

Linzer Flughafen: Sommer-Flugplan mit zahlreichen Destinationen 

Die kalte Jahreszeit und Corona-Beschränkungen fordern ihren Tribut, doch die Hoffnung auf einen halbwegs normalen Sommer steigt. Dazu hat nun auch der Linzer Flughafen sein Sommer-Programm vorgestellt. Neben Antalya in der Türkei stehen auch wieder Mallorca, das bulgarische Burgas sowie zahlreiche griechische Inseln am Programm. Kalymnos, Karpathos, Korfu, Kos, Kreta, Rhodos und Zakynthos werden angeboten. Auch das kroatische Brac soll Passagiere anziehen. (Volksblatt S. 16)