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18.10.2021

Pressezusammenfassung, 18.10.2021
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IV in den Medien

Burgenländische Industrie findet immer schwerer Mitarbeiter

Allgemein

Budgetbericht: Pensionsausgaben steigen bis 2035 stark an

Steuerreform: Erhöhter Familienbonus führt zu höherem BIP 

Photovoltaik-Förderung wird aufgestockt

Studie: CO2-Steuer wird zu einem Drittel über Tanktourismus bezahlt 

Konjunkturstimmung kühlt ab, Wachstum bleibt aber stark

Exporte der Euroländer legten im August trotz Lieferengpässen zu

Chip-Krise lastet weiter auf europäischem Automarkt

Schuldenobergrenze für ESM-Chef „nicht mehr zeitgemäß“

IV-Mitglieder in Medien

AT&S investiert am Standort Leoben weiter

Erema setzt bei Kunststoffrecycling ständig auf Weiterentwicklungen

Plansee Group peilt Umsatzsprung an

Hohe Ziegelnachfrage: Wienerberger setzt entsprechende Maßnahmen 

Rosenbauer punktet mit elektrisch betriebenem Löschfahrzeug

BERTSCHenergy bietet passende Lösungen für effiziente Energieversorgung

Wiesner-Hager-Chef: Ökosoziale Steuerreform geht in die richtige Richtung

Zweiter Höhenflug für Polytec-Gründer

Linz AG holte Award für ausgezeichnete Mobilität

IV in den Medien

Burgenländische Industrie findet immer schwerer Mitarbeiter

Die Konjunktur springt wieder an, die Auftragsbücher in der Industrie sind wieder gut gefüllt. Allerdings erweisen sich zwei Faktoren als Wachstumsbremse: Der starke Aufschwung führt zu Problemen beim Rohstoffnachschub und der Rekrutierung von Fachkräften, so IV-Burgenland-Präsident Manfred Gerger. 80 Prozent der Industrieunternehmen hätten Probleme, offene Stellen zu besetzen. Es fehlen Mitarbeiter aller Ausbildungsniveaus, von Lehrlingen bis zu Hochschulabsolventen. Gesucht wird Personal im Metallbereich, Elektrotechnik, Mechatronik und Mitarbeiter im Konstruktions- und Entwicklungsbereich, IT oder Forschung & Entwicklung. Die burgenländische Industrie bildet derzeit in 39 Lehrbetrieben rund 250 Lehrlinge aus. 56 verschiedene Lehrberufe und Berufszweige werden angeboten. (17.10. Kurier/Burgenland-Beilage S. 5)

Allgemein

Budgetbericht: Pensionsausgaben steigen bis 2035 stark an

Die Ausgaben aus dem Budget für Pensionen werden in den kommenden 14 Jahren stark steigen. Betrugen die Ausgaben 2018 13,3 Prozent des BIP, steigt diese Quote bis 2035 auf 15 Prozent an. Danach schwanken die Pensionsausgaben um diesen Wert und erreichen 2060 mit 15,2 Prozent den Höchststand. Das geht aus der langfristigen Budgetprognose hervor. Hauptgrund für die deutliche Steigerung der Pensionsausgaben bis 2035 ist die Zunahme der Anzahl der Pensionsempfänger in der gesetzlichen Pensionsversicherung insbesondere aufgrund der geburtenstarken Babyboom-Generation, heißt es im Budgetbericht. Dämpfend auf die Pensionsausgaben wirkt sich hingegen die Ausweitung des Durchrechnungszeitraums aufgrund der Umstellung auf das Pensionskonto aus. (18.10. Alle TZ)

Steuerreform: Erhöhter Familienbonus führt zu höherem BIP 

Die Erhöhung des Familienbonus von 1.500 auf 2.000 Euro pro Kind und Jahr ab 1. Juli 2022 wird nach Berechnungen von EcoAustria bis 2025 6.400 Personen in Beschäftigung bringen. Das Bruttoinlandsprodukt wird 2025 um 700 Mio. Euro höher sein aufgrund dieser Erhöhung. Den Familienbonus bezeichnete Familienministerin Susanne Raab als „Meilenstein“. Schon bisher wurden mit dem Familienbonus Plus rund 950.000 Familien und etwa 1,6 Mio. Kinder im Ausmaß von 1,5 Mrd. Euro steuerlich entlastet. Zusätzlich zur Erhöhung des Familienbonus wird auch der Kindermehrbetrag um 200 Euro auf 450 Euro pro Kind angehoben. Mit dem höheren Familienbonus und dem Kindermehrbetrag werde eine Entlastung von insgesamt 600 Mio. Euro mehr pro Jahr erreicht, von der 1,75 Mio. Kinder profitieren, rechnete Raab vor. (16.10. Volksblatt S. 3, Österreich S. 8)

Photovoltaik-Förderung wird aufgestockt

Das Klimaschutzministerium stockt die Photovoltaik-Förderung weiter auf. Wie das Umweltressort bekanntgab, sollen weitere 20 Mio. Euro fließen. Damit steht heuer das Rekordbudget von insgesamt 132 Mio. Euro zur Verfügung. Dieses Budget soll eine Einsparung von rund 122.000 Tonnen CO2 möglich machen. Darüber hinaus kurbeln die Förderungen laut Umweltministerin Leonore Gewessler auch die heimische Wirtschaft an: „Insgesamt schaffen und sichern die heuer mobilisierten Mittel damit über 5.200 Arbeitsplätze und lösen ein Investitionsvolumen von knapp 600 Mio. Euro aus.“ (18.10. Standard S. 11, Volksblatt S. 14, VN D1, Österreich S. 28)

Studie: CO2-Steuer wird zu einem Drittel über Tanktourismus bezahlt 

Ab 2022 soll es die neue CO2-Steuer geben. Etwa 30 Prozent des bis 2025 auf 1,8 Mrd. Euro steigenden jährlichen Steueraufkommens wird gemäß einer Erhebung des Wirtschaftsforschungsinstituts EcoAustria über den Tanktourismus von Ausländern bezahlt. Die neue Abgabe werde gleichzeitig aber auch zu weniger Tankstopps ausländischer Kraftfahrzeuge am Weg durch Österreich führen, weshalb bei der Mineralölsteuer die Einnahmen zurückgehen. Unter dem Strich werde dies mit geringeren Einnahmen in Höhe von etwa 400 Mio. Euro zu Buche schlagen. (17.10. Presse S. 8, TT S. 35)

Konjunkturstimmung kühlt ab, Wachstum bleibt aber stark

Nach dem sommerlichen Hoch hat der Optimismus der heimischen Wirtschaft wieder spürbar nachgelassen. „Mit Herbstbeginn hat die Konjunkturstimmung in Österreich begonnen, sich abzukühlen“, erklärte Stefan Bruckbauer, Chefökonom der UniCredit Bank Austria, zum neuesten Konjunkturindikator. Der Indikator ist im September zwar auf 4,6 Punkte zurückgegangen, er liegt allerdings deutlich über dem langjährigen Durchschnitt. Für das dritte Quartal geht das Institut von einem BIP-Anstieg um rund zwei Prozent zum Vorquartal aus, der sich zum Jahresende hin weiter verlangsamen sollte. Für 2021 insgesamt erwartet man „ein sehr hohes Wirtschaftswachstum von vier Prozent“. Damit werde die österreichische Wirtschaft rund um den Jahreswechsel 2021/22 den wirtschaftlichen Einbruch während der Pandemie wettgemacht haben. Das Wachstum kommendes Jahr werde mit prognostizierten 5,1 Prozent höher ausfallen als heuer – trotz eines langsameren unterjährigen Erholungstempos aufgrund eines statistischen Überhangs, so die Bank Austria. (16.10. WZ S. 10)

Exporte der Euroländer legten im August trotz Lieferengpässen zu

Die Exporte der Euroländer erhöhten sich im August trotz gestörter Lieferketten auf 184,3 Mrd. Euro, was laut dem Statistikamt Eurostat einem Plus von 18,2 Prozent zum Vorjahresmonat entspricht. Die Importe wuchsen um 26,6 Prozent auf 17,5 Mrd. Euro. Daraus ergibt sich ein Handelsüberschuss von 4,8 Mrd. Euro im Warenverkehr mit der restlichen Welt. Der globale Warenaustausch liegt nach Angaben der Welthandelsorganisation (WTO) inzwischen über dem Vorkrisenniveau. Von Jänner bis August 2021 exportierten die Euroländer Waren im Wert von 1.563 Mrd. Euro. Die Einfuhren legten auf 1.436,2 Mrd. Euro zu. (16.10. Presse S. 19) 

Chip-Krise lastet weiter auf europäischem Automarkt

Die Zahl der Pkw-Neuzulassungen in der EU ist im September um 23 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat auf 718.598 Stück gesunken, gab der europäische Herstellerverband ACEA bekannt. Das sei der niedrigste September-Wert seit 1995. Ursache sei vor allem der Mangel an Halbleitern. Von Jänner bis September zählte ACEA ein Plus von 6,6 Prozent auf 7,5 Millionen Fahrzeuge gegenüber dem von der Corona-Pandemie belasteten Vorjahreszeitraum. In Österreich ergab sich im September gegenüber dem Vorjahresmonat ein Rückgang von 19,4 Prozent auf 17.864 Stück. Von Jänner bis September 2021 sind die Pkw-Zulassungen verglichen mit der Vorjahresperiode hingegen um 5,1 Prozent auf 189.881 Autos gestiegen. (18.10. Heute S. 9; 16.10. Österreich S. 33)

Schuldenobergrenze für ESM-Chef „nicht mehr zeitgemäß“

Der Chef des europäischen Rettungsmechanismus ESM, Klaus Regling, hat sich für eine Anhebung der in der EU vereinbarten Schuldenobergrenze ausgesprochen. Die Regeln der Währungsunion „müssen an die veränderten wirtschaftlichen Bedingungen angepasst werden“, sagte Regling. Die Schuldenobergrenze von 60 Prozent der Wirtschaftsleistung sei „nicht mehr zeitgemäß“. Politikern sollte klar sein, dass „ein Staat zu viel, aber auch zu wenige Kredite aufnehmen kann“. Der ESM-Chef warnte zudem, eine zu starke Senkung der staatlichen Kreditaufnahme könne zu einem „Mangel an sicheren Anlagemöglichkeiten für Investoren“ führen. Dies könne den Zinssatz noch weiter drücken. (18.10. Presse S. 5, SN S. 14, TT S. 17, Heute S. 8)

IV-Mitglieder in Medien

AT&S investiert am Standort Leoben weiter

Das börsenotierte Mikroelektronik-Unternehmen AT&S richtet aufgrund des anhaltenden Nachfrage-Booms im Mikroelektronik-Bereich und den immer neuen Anforderungen an die Leistungsfähigkeit elektronischer Systeme einen noch stärkeren Fokus auf Forschung und Entwicklung. Deshalb investiert das Unternehmen am Standort Leoben in ein neues R&D-Center für Substrat- und Packaging-Lösungen für die globale Halbleiter-Industrie. Insgesamt sind Investitionen in der Höhe von 500 Mio. Euro bis zum Jahr 2025 geplant. Die Gesamt-Investitionssumme beinhaltet bereits kommunizierte Investitionen für ein Technologie-Upgrade sowie für das neue AT&S-Bürogebäude. „Die hier eingesetzten Technologien sind einzigartig in Europa und verschaffen AT&S ein Alleinstellungsmerkmal am Markt“, betonte AT&S-CEO Andreas Gerstenmayer. Er sprach von einem „Investitionsschub“ für den Standort Leoben. Zusammen mit Kärnten bilde die Steiermark einen „Cluster“ für Mikroelektronik. Mit der angekündigten Investition geht auch ein signifikantes Mitarbeiterwachstum bei AT&S einher. Bis 2025 werden bis zu 700 hochqualifizierte Mitarbeiter benötigt. Als „sehr erfreuliches und starkes Signal für den Arbeits-, Technologie- und Industriestandort Österreich“ bezeichnete IV-Generalsekretär Christoph Neumayer die Ankündigung von AT&S, den Standort Leoben in den kommenden Jahren auszubauen und weiterzuentwickeln. (16.10. Alle TZ)

Erema setzt bei Kunststoffrecycling ständig auf Weiterentwicklungen

Die Erema Engineering Recycling Maschinen und Anlagen GmbH, Weltmarktführer bei millionenteuren Recyclinganlagen mit Sitz in Ansfelden, erzielt aktuell mit 700 Mitarbeitern einen Umsatz von 250 Mio. Euro, selbst im Corona-Jahr 2020/21 war das eine Steigerung um 20 Prozent. In vier Jahren hat man den Umsatz verdoppelt. 300 Recyclinganlagen liefere man pro Jahr aus. „Zusammengenommen erzeugen unsere Anlagen weltweit 20 Millionen Tonnen Kunststoffgranulat im Jahr, aus dem wieder Plastik wird“, berichtet Erema-Chef Manfred Hackl. Und das Geschäft dürfte weiter zulegen. Erklärtes Ziel der EU ist es, im Kampf gegen den Klimawandel mehr Kunststoff zu recyceln. Schon bis Ende 2025 muss die Hälfte des Verpackungsmülls aus Plastik recycelt werden. Zwar habe Erema Vertriebstöchter in Russland, den USA und China. Produziert und entwickelt werde aber ausschließlich in Österreich, betont Hackl. Gebaut werden die Anlagen nur auf Auftrag. Die Komplexität des Kunststoffrecyclings hilft Erema: „Wir haben einen technologischen Vorsprung, der schwer aufzuholen ist“, so Hackl. Technologisch setzt man dabei ständig auf Weiterentwicklungen. Bei sogenannten Bottle-to-Bottle-Verfahren, bei dem PET-Flaschen wieder lebensmitteltaugliche PET-Flaschen werden, ist Erema weltweit als Erstem der Durchbruch gelungen. (18.10. SN S. 14)

Plansee Group peilt Umsatzsprung an

100 Jahre nach Gründung rechnet die Plansee Gruppe, ein weltweit tätiger Hochleistungswerkstoffhersteller mit Sitz in Breitenwang im Bezirk Reutte, mit einer signifikanten Umsatzsteigerung im laufenden Geschäftsjahr 2021/22. Man komme „in die Größenordnung von zwei Mrd. Euro“, prognostizierte Vorstandssprecher Karlheinz Wex. Grund dafür sei die Mehrheitsübernahme an der „Ceratizit“ im März. Die restlichen Anteile sollen innerhalb der nächsten Jahre übernommen werden. „Die große Chance, die sich durch die Mehrheitsübernahme ergeben hat, war eine Neuausrichtung des gesamten Set-ups der Plansee Gruppe“, erläuterte der Vorstandssprecher. Aus drei seien zwei operative Divisionen geworden, klassische Unterstützungsfunktionen seien nun „gruppenübergreifend etabliert“ und durch „positive Synergien“ habe man „mehr Wachstumsfantasien hineingebracht“. Die Neustrukturierung sei mittlerweile abgeschlossen. (18.10. Kurier S. 8)

Hohe Ziegelnachfrage: Wienerberger setzt entsprechende Maßnahmen 

Auf Ziegel von Wienerberger muss man aufgrund der unterwartet hohen Nachfrage derzeit bis zu acht Wochen warten. Innerhalb des Unternehmens lässt man sich Waren aus Italien und Tschechien liefern. „In unserem größten Ziegelwerk in Hennersdorf haben wir eine halbe Mio. Euro investiert, um die Kapazität um 15 Prozent zu steigern, damit können wir 400 Einfamilienhäuser pro Jahr zusätzlich herstellen. Richtig zum Tragen kommen diese Maßnahmen nächstes Jahr“, erklärt Johann Marchner, Geschäftsführer von Wienerberger Österreich. Zugleich setzt der Ziegelhersteller zahlreiche Klimaschutzmaßnahmen. „Wir haben den ersten klimapositiven Ziegel auf den Markt gebracht, haben seit Jahren Ökostrom im Einsatz, Hochtemperaturwärmepumpen an zwei Standorten, neue Ofentechnologien und eine Photovoltaikstrategie an allen Standorten. Das alles wird unseren CO2-Fußabdruck um mehr als 80 Prozent sanieren“, erklärt Marchner. Für alle sichtbar sei indes der Mangel an Fachkräften. „Die richtigen Mitarbeiter finden, entwickeln und halten, ist eine Kernaufgabe geworden. In den nächsten Wochen startet wir unsere Lehrlingsoffensive, das ist mir ein persönliches Anliegen“, betont Marchner. (18.10. Kleine S. 18-19)

Rosenbauer punktet mit elektrisch betriebenem Löschfahrzeug

Vergangenen Freitag ging die erste Auflage von IMFS „Innovative Mobility for Future Salzburg“ – also: „innovative Mobilität für das künftige Salzburg“ über die Bühne. Zu den viel bestaunten Neuerungen aus der Fahrzeugbranche zählte ein wuchtiger 18-Tonner des oberösterreichischen Feuerwehrausrüsters Rosenbauer. Das Tanklöschfahrzeug RT (Revolutionary Technology) wird von zwei jeweils 180 kW starken Elektromotoren angetrieben. Ausstattung, Wendekreis, Kurvenlage, Fahrverhalten seien besser als bei vergleichbaren Fahrzeugen, versichert Rosenbauer. „Das Fahrzeug ist bereits reif für den Markt, die Frage ist, ob der Markt bereits für diese Fahrzeuge bereit ist“, sagt Geschäftsführer Markus Wieshofer. Rosenbauer verhandelt bereits mit den Verantwortlichen zweier großer österreichischer Städte. Rosenbauer stellt neben dem RT aber auch ein Löschsystem für in Brand geratene E-Autos vor. Das neue Rosenbauer-Gerät kühlt den Akku in seinem Inneren. (16.10. SN L12)

BERTSCHenergy bietet passende Lösungen für effiziente Energieversorgung

Für einen nachhaltigen Umgang mit Rohstoffen und Ressourcen werden laufend neue Maßnahmen gesetzt und Methoden entwickelt, um diese wiederzuverwenden und zu recyceln. In den Kraftwerken von BERTSCHenergy können Reststoffe als wertvolle Brennstoffe zur Erzeugung von Dampf, Strom und Fernwärme genutzt werden. BERTSCHenergy ist ein traditionsreiches Unternehmen im internationalen Kraftwerks- und Anlagenbau und bietet maßgeschneiderte Lösungen zur effizienten und nachhaltigen Energieversorgung. „Jedes Kraftwerk, das Biomasse oder Restbrennstoffe thermisch verwertet und damit Wärme und Strom generiert, erspart den vergleichbaren Einsatz an fossilen Brennstoffen und trägt somit aktiv zur Eingrenzung des Klimawandels bei“, sagt Thomas Smetana, CEO von BERTSCHenergy. (18.10. VN A8)

Wiesner-Hager-Chef: Ökosoziale Steuerreform geht in die richtige Richtung

Für Markus Wiesner, Geschäftsführer des oberösterreichischen Büromöbelherstellers Wiesner-Hager, gehen die Regierungspläne der ökosozialen Steuerreform in die richtige Richtung. „Aufgrund der Ressourcenverknappung können wir uns ein Wirtschaftssystem, wie wir es heute haben mit all seiner Verschwendung, nicht mehr leisten. In der Frage des Umgangs mit Rohstoffen passiert zu wenig. Ökologische Kriterien in der Produktentwicklung sind bisher nur freiwillige Empfehlungen. Auch wird viel zu viel weggeworfen“, so Wiesner, der den oberösterreichischen Familienbetrieb seit 1984 in fünfter Generation führt. Zugleich geht er davon aus, dass die Österreicher ihre Arbeitsplätze häufiger teilen müssen und der persönliche Schreibtisch bald Geschichte ist – „vor allem dort, wo remote gearbeitet wird, wo man nicht die ganze Woche über ins Unternehmen kommt“. Dafür wird es seiner Einschätzung nach mehr temporäre, buchbare Arbeitsplätze geben. (16.10. Standard S. 21)

Zweiter Höhenflug für Polytec-Gründer

Friedrich Huemer machte den oberösterreichischen Autozulieferer Polytec zu einem europäischen Großbetrieb mit zuletzt fast 4.000 Mitarbeitern und 522 Mio. Euro Umsatz. Nach Aufbau des Autozulieferers startet er auch mit Immobilien auf Teneriffa, Privatjets und Hotels durch. Da trifft es sich gut, dass Huemer derzeit bereits neun Hotels besitzt. Corona brachte zweistellige Zuwächse bei Geschäfts- und Privat-Reisenden, die nun verstärkt durch Pakete („mit Villa, Heli-Transfer, Limousine usw.“) gehalten werden sollen. Mittlerweile hat Friedrich Huemer die Führung seinem Sohn Markus übergeben und sich auf den Aufsichtsratsvorsitz zurückgezogen. Und weil Grünstrom großes Thema ist, plant er Photovoltaikflächen auf einigen Hotels und Polytec-Hallen. „Ich baue das selbst und vermiete die Anlagen dann.“ (17.10. Krone/WiMa)

Linz AG holte Award für ausgezeichnete Mobilität

Die Linz AG hat zum zweiten Mal den Energiewende Award in der Kategorie „Mobilität“ erhalten. Der Award zeichnet auf Basis einer Vollerhebung die innovativsten Energieversorger der Region Deutschland-Österreich-Schweiz aus. Der Ausbau der Ladeinfrastruktur, die Top-Beratung, Produkte wie die Landkarte oder spezielle Ladelösungen für Wohnanlagen stehen hinter dem neuerlichen Gewinn des Awards. Bereits 2018 holte die Linz AG den Preis. (16.10. Volksblatt S. 19)