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19.10.2021

Pressezusammenfassung, 19.10.2021
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IV in den Medien

IV-Vorarlberg: Studie sieht Bedarf für internationale Schule

Back to Future: Neues Pilotprojekt für ältere Langzeitarbeitslose in Kärnten 

Allgemein

Sommerschule und Distance Learning werden gesetzlich fix verankert

Kocher: Langzeitarbeitslosigkeit weiterhin größte Herausforderung

Pharmaindustrie und Medizintechnik boomen in Österreich

NoVA-Übergangsfrist für Nutzfahrzeuge wird verlängert

OeBFA ändert Finanzierungsplan – Staat muss weniger Geld aufnehmen

EU exportierte seit Dezember 2020 eine Milliarde Corona-Impfstoffdosen

IV-Mitglieder in den Medien

Valneva: Ermutigende Testergebnisse für Corona-Impfstoff

Salzburg AG: Startschuss für millionenschwere Internet-Offensive

Stoelzle Oberglas errichtet neue Weißglas-Wanne

Energie AG gestaltet Unternehmenszukunft

Neuer Verschiebebahnhof in Linz nimmt Betrieb auf

Oberbank-Chef ortet Konjunkturüberhitzung in Österreich

Addiko Bank schüttet zweite Dividende aus

IV in den Medien

IV-Vorarlberg: Studie sieht Bedarf für internationale Schule

Nur in Vorarlberg und im Burgenland gibt es derzeit keine internationale Schule. Laut einer Studie, die von IV-Vorarlberg und Wirtschaftskammer Vorarlberg in Auftrag gegeben wurde, gibt es in Vorarlberg aber Bedarf für eine solche Bildungseinrichtung. Das Fehlen einer internationalen Schule habe sich in der Vergangenheit bei der Rekrutierung internationaler Fachkräfte für einige Unternehmen in Vorarlberg als nachteilig erwiesen. Laut der Studie braucht Vorarlberg eine internationale Schule, in der Englisch eine dominante Rolle im Unterricht spielt und die Lehrpläne sich auch an internationalen Standards orientieren. Zudem sollte es einen Bildungsabschluss geben, der auch einen internationalen Anschluss ermöglicht. Interessant könnte eine solche Bildungseinrichtung für Kinder internationaler Topfkräfte sein, die in Vorarlberger Unternehmen tätig sind, aber auch für Vorarlberger Eltern, die sich eine solche Ausbildung für ihre Kinder wünschen. IV-Vorarlberg und Wirtschaftskammer Vorarlberg wollen nun das Gespräch mit dem Land und der Bildungsdirektion suchen. Für IV-Vorarlberg-Präsident Martin Ohneberg ist eine internationale Schule im Land „eine längst überfällige Investition in die Zukunftsfähigkeit“ des Wirtschaftsstandorts Vorarlberg. „Wir werden künftig, um wettbewerbsfähig zu bleiben, stärker vom Zuzug ausländischer Fachkräfte abhängig sein, als dies heute der Fall ist. Dafür ist ein international ausgerichtetes Bildungsangebot für ankommende Arbeitskräfte eine wichtige Grundvoraussetzung“, so Ohneberg. Als Standort für eine internationale Schule wird laut Studie der Ballungsraum Rheintal favorisiert. (Krone/Vorarlberg S. 18, VN D2, NVT S. 16-17; 18.10. Vorarlberg heute, Radio Vorarlberg Landesrundschau, vorarlberg.orf.at)

Back to Future: Neues Pilotprojekt für ältere Langzeitarbeitslose in Kärnten 

Das Land Kärnten und das AMS Kärnten haben in Bezirk St. Veit das Pilotprojekt „Back to Future“ gestartet. Dabei werden ältere Langzeitarbeitslose an Betriebe vermittelt. Neben dem Humanomed Zentrum in Althofen nehmen auch eine Reihe führender Industriebetriebe in der Region teil, wie Flex Althofen, Fundermax, GreenoneTech und die Treibacher Industrie AG. Für IV-Kärnten-Geschäftsführerin Claudia Mischensky, ein Zeichen, dass die Industrie umdenke. Diversität sei ein zentrales Thema: „Es ist entscheidend, dass junge Mitarbeiter von älteren profitieren können und umgekehrt.“ Dieses Miteinander solle zu mehr Erfolg im Unternehmen beitragen. Gleichzeitig gehe es um die Wahrnehmung gesellschaftspolitischer Verantwortung. Derzeit befinden sich 80 Langzeitarbeitslose im Pool der zu vermittelnden Personen. 20 davon absolvieren gerade ihre zweimonatige Phase in einem der Betriebe. Vier Personen konnten bereits dauerhaft vermittelt werden. (kärnten.orf.at; 18.10. Kärnten heute, Radio Kärnten Journal)

Allgemein

Sommerschule und Distance Learning werden gesetzlich fix verankert

Die Sommerschule und das Distance Learning sollen fix im Schulorganisations- bzw. Schulzeitgesetz verankert werden. Das sieht ein von Bildungsminister Heinz Faßmann vorgelegter Gesetzesentwurf vor. Ebenso soll der Fokus der Sommerschule nicht mehr nur auf dem Förderunterricht für Schüler mit Aufholbedarf liegen, sondern auf die Vorbereitung auf das nächste Schuljahr bzw. Begabtenförderung erweitert werden. Fernunterricht wird nicht nur Pandemie-bedingt möglich sein. Festgelegt wird der Zeitpunkt der Sommerschule (wie bisher) mit den letzten beiden Ferienwochen. Sie ist dabei auch ganztägig möglich. Das Distance Learning soll künftig generell „bei Unbenutzbarkeit des Schulgebäudes, in Katastrophenfällen und aus sonstigen zwingenden Gründen“ von der Schulbehörde (höchstens drei Tage) oder vom Bildungsminister angeordnet werden können. (Alle TZ)

Kocher: Langzeitarbeitslosigkeit weiterhin größte Herausforderung

Die Arbeitslosenzahlen haben nach der Corona-Krise nun wieder das Niveau von Herbst 2019 erreicht. Die Langzeitarbeitslosigkeit ist aber weiterhin hoch und für Arbeitsminister Martin Kocher „die größte Herausforderung“. Man stelle „2022 mehr als 500 Mio. Euro bereit, um Langzeitarbeitslose beim Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt zu unterstützen“, so der Minister. Ende September wurden von rund 338.500 Arbeitslosen und Schulungsteilnehmern insgesamt 120.500 als Langzeit-Beschäftigungslose gezählt. Ende September 2019 gab es 94.000 Langzeit-Beschäftigungslose. (Alle TZ)

Pharmaindustrie und Medizintechnik boomen in Österreich

Die Pharma- und Medizintechnik-Branche boomt in Österreich. Das zeigt der aktuelle Life-Science-Report-Austria, den Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck präsentiert hat. Die Zahl der Unternehmen in dieser Branche ist seit dem letzten Report im Jahr 2018 um sieben Prozent auf rund 1.000 Firmen gestiegen, der Umsatz des Sektors hat sich seit 2018 um zwölf Prozent auf 25,1 Mrd. Euro erhöht. Rund 40 Prozent der in Österreich tätigen Life-Science-Unternehmen gehören zur Pharma-Branche, 60 Prozent zum Medizinsektor. Der Umsatz teile sich genau umgekehrt auf, sagte Schramböck. „Wie bedeutend diese Branche ist, zeigt sich am Anteil der Beschäftigten: Seit 2018 wurden 5.000 neue Arbeitsplätze in Österreich geschaffen. Es arbeiten mittlerweile 60.000 Personen in Österreich in diesen beiden Schwerpunktbereichen Pharmaindustrie und Medizintechnik.“ (Krone S. 7, SN S. 13, OÖN S. 7, TT S. 18)

NoVA-Übergangsfrist für Nutzfahrzeuge wird verlängert

Die Normverbrauchsabgabe (NoVA) ist mit 1. Juli erhöht worden. Eine Übergangsfrist für Nutzfahrzeuge war bis 1. November geplant, soll nun aber bis 1. Mai 2022 verlängert werden. Grund dafür ist, dass die Fahrzeuglieferungen derzeit besonders lange dauern. Die Nutzfahrzeuge werden nach Ende der Übergangsfrist teurer. ÖVP und Grüne planen nun einen entsprechenden Initiativantrag im Finanzausschuss am 3. November. Dieser kann dann am 19. November im Plenum des Nationalrats fixiert werden. Die Verlängerung der Übergangsfrist tritt nach dem Beschluss rückwirkend in Kraft, bestätigten ÖVP und Grüne. „Bis Mitte Oktober hat es nicht so ausgesehen, als würden wir hier bei der Bundesregierung Gehör finden“, so Christian Pesau, Geschäftsführer beim Arbeitskreis der Automobilimporteure. Nun habe man aber offenbar Gehör gefunden. (Alle TZ)

OeBFA ändert Finanzierungsplan – Staat muss weniger Geld aufnehmen

Die Oesterreichische Bundesfinanzierungsagentur (OeBFA) wird heuer weniger Geld für den Staat aufnehmen müssen als bisher geplant. Der Finanzierungsplan für 2021 wurde revidiert, um der verbesserten fiskalischen Situation Österreichs Rechnung zu tragen. Die Defizitprognose des Finanzministeriums gemäß den am 13. Oktober im Nationalrat präsentierten Budgetzahlen sei jetzt geringer als im Mai, erläuterte die OeBFA. Der Finanzierungsplan 2021, der zuletzt am 31. Mai aktualisiert wurde, wurde nun folgendermaßen adaptiert: Das Gesamtfinanzierungsvolumen 2021 beträgt rund 60 Mrd. Euro, die bisherige Prognose belief sich auf 65 bis 70 Mrd. Euro. (Alle TZ)

EU exportierte seit Dezember 2020 eine Milliarde Corona-Impfstoffdosen

Die Europäische Union hat binnen zehn Monaten mehr als eine Milliarde Corona-Impfstoffdosen an andere Länder weltweit exportiert. „Wir haben einen wichtigen Meilenstein erreicht“, sagte Kommissionschefin Ursula von der Leyen. Der Impfstoff sei seit Dezember 2020 in mehr als 150 Länder geliefert worden. Etwa 87 Millionen Dosen seien an ärmere Länder gegangen. Die Kommissionspräsidentin bekräftigte nun, dass die EU in den kommenden Monaten mindestens 500 Millionen Impfdosen an besonders gefährdete Länder spenden werde. (Alle TZ)

IV-Mitglieder in den Medien

Valneva: Ermutigende Testergebnisse für Corona-Impfstoff

Der Impfstoffhersteller Valneva hat ermutigende Ergebnisse seiner in Großbritannien durchgeführten Phase-III-Studie des Covid-Vakzins VLA2001 bekanntgegeben. Der Impfstoffkandidat habe im Schnitt zur Bildung von mehr neutralisierenden Antikörpern gegen das SARS-CoV-2-Virus geführt als das beim Vergleichsimpfstoff von AstraZeneca der Fall war. VLA2001 habe sich zudem „im Allgemeinen gut verträglich“ präsentiert, hieß es. Valneva verfolgt mit seinem Covid-19-Vakzin einen klassischen Ansatz mit inaktivierten Viren. Diese Herangehensweise ist seit vielen Jahrzehnten erprobt. Dabei wird dem Körper das gesamte abgetötete Virus präsentiert. Somit muss sich das Immunsystem mit allen Erreger-Teilen auseinandersetzen. Es handle sich laut Valneva um den einzigen derartigen Impfstoffkandidaten in Europa. (Alle TZ)

Salzburg AG: Startschuss für millionenschwere Internet-Offensive

Die Salzburg AG investiert in den Ausbau von Breitband-Internet. 35 Mio. Euro fließen im Jahr 2022, bis 2030 sollen 250 Mio. Euro aufgewendet werden. Ziel sei es, eine flächendeckende Bandbreite von bis zu einem Gigabit anzubieten, sagt Vorstandsvorsitzender Leonhard Schitter. Maßgeblich sei die Verlegung neuer Glasfaserkabel. Dabei konzentriere sich die Salzburg AG nicht auf den städtischen Raum, sondern baue auch in den Bezirken massiv aus. Ziel sei, die Marktführerschaft mit knapp 50 Prozent bei Privatkunden und 60 Prozent bei privaten und geschäftlichen Kunden auszubauen, so Schitter. „Für uns spricht der technische Vorsprung.“ Unlängst haben zwei Fachmagazine das Netz der Salzburg AG zum besten Österreichs gekürt. (SN L9)

Stoelzle Oberglas errichtet neue Weißglas-Wanne

Die Stoelzle Oberglas GmbH mit Sitz in Köflach investiert 22 Mio. Euro in eine neue Weißglas-Wanne. Derzeit sind 200 Personen mit dem Bau beschäftigt. Die Wanne, die zuletzt 2013 erneuert wurde, wird außerdem von 67 auf 94 Quadratmeter vergrößert. „Es ist quasi ein Neubau“, berichtet Werksleiter Markus Pöschl. Die täglich zu verarbeitende Höchstmenge könne damit auch von 170 auf 270 Tonnen erhöht werden. Mitte Dezember soll die neue Wanne in Betrieb gehen. Um CO2 zu reduzieren, wird künftig mehr Strom statt Erdgas zum Heizen verwendet. (Kleine S. 26)

Energie AG gestaltet Unternehmenszukunft

Unternehmen stehen vor großen Herausforderungen: Innovation, Fachkräftemangel, Bürokratie und eine neue Generation, die auf den Arbeitsmarkt kommt. Hier benennt das „Energie AG Future Lab“ die Bedürfnisse künftiger Mitarbeiter sowie Anforderungen an die Führungskräfte. In der diesjährigen Zweitauflage wurden Schüler und Studierende eingebunden. Energie-AG-Generaldirektor Werner Steinecker konkretisiert: „Wir haben dabei Methodenvielfalt und Wissensaustausch in den Vordergrund gerückt. So wollen wir uns selbst weiterentwickeln und gleichzeitig als attraktiver Arbeitgeber positionieren.“ (Volksblatt S. 18)

Neuer Verschiebebahnhof in Linz nimmt Betrieb auf

Nach rund zweijährigen Modernisierungsarbeiten wurde der Linzer Verschiebebahnhof Stadthafen am Montag offiziell in Betrieb genommen. Der zentrale Güterumschlagplatz im Industriegebiet der Stadt Linz soll dadurch nun noch effizienter und umweltschonender werden. „Durch die vollständige Elektrifizierung entfällt der Wechsel von Elektro- auf Dieseltriebfahrzeuge. Das spart nicht nur CO2, sondern erleichtert auch die Betriebsabwicklung an diesem Standort“, erklärte ÖBB-Infrastruktur-Vorstand Johann Pluy. Ein Bahnbogen aus dem Westen und die Digitalisierung haben nun dazu geführt, dass für Linz-AG-Generaldirektor Erich Haider ein „neues Zeitalter“ anfange. Die Abwicklung könne nun von vier auf drei Stunden reduziert werden. „Wir sind deutlich leistungsfähiger“, erklärte Haider. Die Linz AG zählt neben den ÖBB zu den Projektpartnern des neuen Linzer Stadthafens. (OÖN S. 9, Volksblatt S. 18)

Oberbank-Chef ortet Konjunkturüberhitzung in Österreich

„Wir haben eine Überhitzung der Konjunktur, nichts von den Befürchtungen ist eingetreten“, stellt Oberbank-Generaldirektor Franz Gasselsberger klar. Es sei die erwartete Pleitewelle ausgeblieben und auch die Kreditrisken hätten sich in einem normalen Rahmen bewegt. Was die Wirtschaft benötige, das sei eine Eigenkapitalstärkung der Betriebe: „Oft wird behauptet, dass die heimischen Firmen wenig Eigenkapital besäßen, doch das stimmt nicht. Aber ich hätte mir erwartet, dass bei der Steuerreform entsprechende Maßnahmen kommen – etwa steuerliche Vorteile für alle, die Aktien kaufen und verkaufen.“ Gasselsberger unterstützt mit Minderheitsbeteiligungen beispielsweise Nachfolgeregelungen oder Firmenübernahmen: Diese Gelder könnten dann aus künftigen Gewinnen zurückbezahlt werden. Die Oberbank hat 175 Filialen in Österreich, Deutschland, Tschechien, Ungarn und der Slowakei. (Krone S. 6)

Addiko Bank schüttet zweite Dividende aus

Die Addiko Bank AG schüttet heuer eine zweite Dividende in Höhe von 2,03 Euro je dividendenberechtigter Aktie aus. Die Zahlung einer zweiten, bedingten Dividende von bis zu 39,56 Mio. Euro war am 26. April dieses Jahres bei der ordentlichen Hauptversammlung beschlossen worden. Die Bedingung war, dass die Europäische Zentralbank (EZB) ihre Empfehlung, keine oder nur sehr geringe Dividenden auszuschütten, nicht über September 2021 hinaus verlängert. Die erste, unbedingte Tranche der Dividende in Höhe von 0,36 Euro je Aktie wurde bereits am 4. Mai ausgeschüttet. (Presse S. 18)