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20.04.2022

Pressezusammenfassung
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IV in den Medien

Lange Nacht der Lehre im Tennengau: IV-Salzburg als Partner

Allgemein

Arbeitslosigkeit auf konstantem Niveau

Teuerungsgipfel im Finanzministerium ohne konkretes Ergebnis

Auftakt für PISA-Studie 2022

Nachtragsbudget: Österreich rechnet nun mit mehr Schulden und Defizit

IWF senkte globale Wachstumsprognose deutlich

IV-Mitglieder in den Medien

Neuer Förderpreis soll Frauen für Technik begeistern

Santander Consumer Bank erzielte 2021 Rekord im Kreditneugeschäft

Rabmer Gruppe holt Energie aus dem Abwasserkanal

Bierpreis-Erhöhung: Österreichs Brauereien warten noch ab

Porr lässt Unternehmensgeschichte zur NS-Zeit aufarbeiten

Fahnen-Gärtner: Fahnenstoff aus 1,2 Millionen PET-Flaschen

Lithium-Ionen-Zellen – Steirisches Konsortium optimiert Energiedichte

IV in den Medien

Lange Nacht der Lehre im Tennengau: IV-Salzburg als Partner

Am 29. April findet die erste „Lange Nacht der Lehre“ im Tennengau statt. Dabei öffnen 40 Betriebe aus der Region ihre Tore und zeigen, was sie zukünftigen Lehrlingen bieten können. Jugendliche und ihre Eltern können sich bei persönlichen Gesprächen mit Lehrlingen, Mitarbeitern und Ausbildern vor Ort informieren, was es heißt, eine Lehre zu absolvieren. Bei Betriebsführungen und Mitmachstationen gibt es einen exklusiven Blick direkt in die Unternehmen. „Mit dem Ziel, Salzburg wird lehrlingsfreundlichstes Bundesland, sind wir gerne Partner dieser Initiative. Für uns als Industriellenvereinigung steht außerdem die Nachwuchsförderung für die heimischen Betriebe im Fokus. Lehrberufe in der Industrie sind spannend, zukunftssicher und überdurchschnittlich gut bezahlt“, weiß IV-Salzburg-Präsident Peter Unterkofler. (SN L13)

Allgemein

Arbeitslosigkeit auf konstantem Niveau

Aktuell sind 322.883 Personen beim AMS arbeitslos oder in Schulung gemeldet. Davon sind 251.036 Personen arbeitslos und 71.847 Personen nehmen an Schulungsmaßnahmen des AMS teil. Im Vergleich zur Vorwoche ist die Arbeitslosigkeit inklusive Schulungsteilnehmern somit leicht gesunken, und zwar um 819 Personen. Zur Kurzarbeit sind diese Woche 46.989 Personen vorangemeldet. „Im Vergleich zur Vorwoche bedeutet das einen Anstieg um 4.312 Personen bei den Voranmeldungen zur Kurzarbeit. Grund dafür sind großteils die kriegsbedingten Lieferengpässe. Der Anstieg ist derzeit jedoch noch moderat“, berichtete Arbeitsminister Martin Kocher. (Alle TZ)

Teuerungsgipfel im Finanzministerium ohne konkretes Ergebnis

Im Finanzministerium fand am Dienstag ein Treffen von Finanzminister Magnus Brunner mit Sozialpartnern zu der stark gestiegenen Teuerung statt. Ergebnis gab es dabei noch keines, es wurde jedoch eine Expertengruppe eingerichtet, die ab nächster Woche gemeinsam mit Sozialpartnern und Experten die weiteren Preisentwicklungen beobachtet. Im Finanzministerium verwies man zudem auf bereits präsentierte Maßnahmen in Höhe von vier Mrd. Euro sowie die Steuerreform, die heuer wirksam wird. (Volksblatt S. 13, Österreich S. 20)

Auftakt für PISA-Studie 2022

An etwa 350 Schulen in Österreich beginnen ab heute die Tests für die PISA-Studie 2022. Insgesamt werden etwa 9.500 15- bzw. 16-jährige Schüler bis Ende Mai Aufgaben in den Kategorien Mathematik, Lesen, Naturwissenschaften und erstmals Finanzkompetenz lösen. Anschließend werden in einem Fragebogen Informationen über demografische Faktoren und Lernumfeld erhoben, einige Fragen widmen sich auch dem Distance Learning während der Corona-Pandemie. Die Studie war Corona-bedingt um ein Jahr verschoben worden. Schwerpunktthema der heurigen Tests ist die Mathematik. Die Ergebnisse werden im Dezember 2023 präsentiert. Insgesamt nehmen rund 80 Länder an den Erhebungen teil. (Alle TZ)

Nachtragsbudget: Österreich rechnet nun mit mehr Schulden und Defizit

Der Krieg in der Ukraine und seine wirtschaftlichen Folgen haben auch Auswirkungen auf den österreichischen Staatshaushalt. Wie das Finanzministerium mitteilte, werde nun ein Nachtragsbudget notwendig – und zwar sowohl für das laufende als auch für den Budgetrahmenplan 2022 bis 2025. Der Konjunktureinbruch führt demnach zu Mindereinnahmen von rund einer Mrd. Euro. Hinzu kommen rund vier Mrd. Euro durch Entlastungspakete. Für die strategische Gasreserve werden rund 1,6 Mrd. Euro budgetiert, die Kosten für Flüchtlingsbetreuung werden mehrere hundert Mio. Euro betragen. Auf einen genauen Euro-Betrag wollte sich Finanzminister Magnus Brunner nicht festlegen. An strukturellen Maßnahmen will er die Abschaffung der kalten Progression prüfen lassen. „Der Staat kann zwar angesichts einer globalen hohen Inflation nicht jede Entwicklung zu 100 Prozent kompensieren, muss aber dort, wo es notwendig ist, helfen“, sagt Brunner. (Kurier S. 9)

IWF senkte globale Wachstumsprognose deutlich

Die Weltwirtschaft wird einer neuen Prognose zufolge heuer wegen des Kriegs in der Ukraine deutlich langsamer wachsen. Gleichzeitig erwartet der Internationale Währungsfonds (IWF) für 2022 eine höhere Inflationsrate, angetrieben unter anderem von gestiegenen Energie- und Lebensmittelpreisen. So rechnet der IWF in diesem Jahr nur noch mit einem globalen Wachstum von 3,6 Prozent. Das sind um 0,8 Prozentpunkte weniger als noch im Jänner angenommen. Für die Eurozone erwartet der IWF ein um 1,1 Prozentpunkte geringeres Wachstum von 2,8 Prozent. In Deutschland soll das Bruttoinlandsprodukt (BIP) demnach nur noch um 2,1 Prozent wachsen – eine Herabstufung der Prognose vom Jänner um 1,7 Prozentpunkte. Die Inflationsrate soll vor allem wegen des Krieges länger als zuletzt angenommen hoch bleiben. Heuer rechnet der IWF in den Industriestaaten mit einer Teuerungsrate von 5,7 Prozent, also um 1,8 Prozentpunkte mehr als noch im Jänner angenommen. In Schwellen- und Entwicklungsländern soll die Inflationsrate im Durchschnitt 8,7 Prozent betragen, ein Plus von 2,8 Prozentpunkten. (Alle TZ)

IV-Mitglieder in den Medien

Neuer Förderpreis soll Frauen für Technik begeistern

Der Halbleiterspezialist Infineon Technologies Austria als Vorreiter der Digitalisierung und der ORF haben den „Frauen-Förderpreis für Digitalisierung und Innovation“ ins Leben gerufen. Sabine Herlitschka, Vorstandsvorsitzende der Infineon Technologies Austria AG: „Als Technologieunternehmen ist es uns ein Anliegen, jungen Menschen zu zeigen, wie spannend Jobs in der Technik sind. Insbesondere für Frauen eröffnet dieses breite Aufgabenfeld attraktive Karrierepfade.“ Der „Frauen-Förderpreis für Digitalisierung und Innovation“ ist mit 10.000 Euro (1. Platz), 5.000 Euro (2. Platz) und 2.500 Euro (3. Platz) dotiert, weiters wird ein Zusatzpreis für die besondere Beachtung der Erfordernisse von „Tech for Green“ (2.500 Euro) verliehen. Darüber hinaus werden Praktika bei Infineon Austria, ORF Technik, und APA Technik vergeben. Man wolle junge weibliche Talente motivieren, sich während ihrer Ausbildung mit technischen Fragen rund um Digitalisierung und Innovation zu beschäftigen und ihren Einstieg in technische Berufe fördern, hieß es. (19.4. orf.at)

Santander Consumer Bank erzielte 2021 Rekord im Kreditneugeschäft

Die auf Konsumentenkredite spezialisierte Santander Consumer Bank mit Sitz in Wien hat 2021 einen deutlichen Gewinn erwirtschaftet. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Jahresüberschuss um 27 Prozent auf 45,3 Mio. Euro (Vorjahr: 35,8 Mio. Euro). Grund sind ein deutliches Wachstum im Kreditneugeschäft, geringere Risikokosten und ein bewährtes, striktes Kostenmanagement. Die Bilanzsumme hat mit einem Plus von sechs Prozent erstmals die Drei-Milliarden-Marke überschritten und lag bei rund 3,01 Mrd. Euro (Vorjahr: 2,85 Mrd. Euro). „Für uns war es ein unglaubliches Jahr. Trotz Corona und den damit verbunden persönlichen und wirtschaftlichen Herausforderungen, haben wir nach 2019 das zweitbeste Jahresergebnis in unserer Geschichte eingefahren. Im Kreditneugeschäft haben wir sogar ein ‚All-time-high‘ hingelegt“, so CEO Olaf Peter Poenisch. (Alle TZ)

Rabmer Gruppe holt Energie aus dem Abwasserkanal

„Wir brauchen eine Wärmelandkarte bzw. ein Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz, in dem auch Wärme- und Kältetechnik enthalten sind“, sagt Ulrike Rabmer-Koller, Geschäftsführerin der Bau- und Umwelttechnikgruppe Rabmer. Wenn sich Österreich unabhängiger von Erdgas und -öl machen wolle, sei das „ein Gebot der Stunde“. Auch eine höhere Anschubfinanzierung für die neue Technologie würde schnell viel bewirken. Das Mühlviertler Unternehmen hat einen Wärmetauscher entwickelt, mit dem die Energie des warmen Wassers im Abwasserkanal entnommen wird. Damit könnten 14 bis zu (langfristig) 25 Prozent der in Österreich benötigten Wärmeenergie für Gebäude regional und nachhaltig produziert werden, die jetzt vorwiegend aus Gas und Öl kommt. Die Technologie habe einen höheren Wirkungsgrad als alle anderen Wärmepumpen-Systeme. Es gebe bereits Vorzeigeprojekte, besonders im städtischen Bereich. Momentan wird gerade im Rodltal und im Gebiet Ottensheim/Puchenau inklusive Gartenstadt eine Machbarkeitsanalyse durchgeführt. (OÖN S. 9)

Bierpreis-Erhöhung: Österreichs Brauereien warten noch ab

Wegen steigender Energie- und Rohstoffpreise infolge des russischen Krieges gegen die Ukraine erhöhen deutsche Brauereien die Preise für Bier. Brauereien in Österreich kämpfen ebenfalls mit steigenden Energie- und Rohstoffpreisen, trotzdem wollen sie die steigenden Kosten noch nicht in dem Ausmaß an die Konsumenten weitergeben, wie es in Deutschland passiert. „Wir beobachten die Lage und beurteilen sie immer wieder neu. Derzeit ist keine Preiserhöhung geplant. Es wird in diesem Bereich auch keine Schnellschüsse geben“, sagt Thomas Santler, Vorstand der Vereinigten Kärntner Brauereien. Man versuche, „die Kosten unterzubringen“. Andras Werner, Braumeister der Gösser Brauerei (Brau Union), erklärte bereits Ende März: „Zehn Prozent der Erzeugungskosten sind Energiekosten. Bei einer Energiepreissteigerung im jetzigen Ausmaß können die Mehrkosten nicht mehr absorbiert werden und müssen anteilig an die Kunden weitergegeben werden. (Kleine/Kärnten S. 32-33)

Porr lässt Unternehmensgeschichte zur NS-Zeit aufarbeiten

Die Porr AG lässt ihre Unternehmensgeschichte und jene ihrer Tochterunternehmen zur Zeit des Nationalsozialismus in einem Forschungsprojekt an der Universität Wien aufarbeiten. Kooperiert wird dabei auch mit dem Fritz Bauer Institut und der Goethe-Universität Frankfurt. Das Projekt soll von 2022 bis 2024 laufen und wird von der Porr finanziert, wie das Institut für Zeitgeschichte an der Uni Wien schreibt. (SN S. 12)

Fahnen-Gärtner: Fahnenstoff aus 1,2 Millionen PET-Flaschen

Jährlich, zum Tag der Erde am 22. April, soll die Wertschätzung für die Umwelt gestärkt und das Konsumverhalten überdacht werden. Passend zu diesem Tag präsentiert das Salzburger Unternehmen Fahnen-Gärtner erste Hochrechnungen der im Jahre 2021 eingeführten Recycling-Fahne. Durch die Umstellung von neuem Polyester auf Garn aus wiederverwendeten PET-Flaschen konnten gesamt 1.215.588 PET-Flaschen als wiederverarbeitete Recycling-Garne in den Produktkreislauf rückgeführt werden. Fahnen-Gärtner verfolge seit Jahren einen Weg der sozialen und ökologischen Verantwortung, neben einer werte- und talentorientierten Firmenphilosophie, werde stetig nach noch umweltverträglicheren Alternativen im Produktionsprozess gesucht, heißt es von Seiten des Unternehmens. (18.4. leadersnet.at)

Lithium-Ionen-Zellen – Steirisches Konsortium optimiert Energiedichte

Zur Verbesserung von Lithium-Ionen-Zellen haben sich vier maßgebliche Player der steirischen Industrie- und Forschungslandschaft zusammengefunden. Das ehrgeizige Ziel ist laut dem Grazer Forschungszentrum Virtual Vehicle die Steigerung der Energiedichte der Akkuzellen um 20 bis 30 Prozent bei 1.000 Ladungen. Am Projekt OpMoSi sind zudem die Materials Center Leoben Forschungs GmbH, die Varta Innovation GmbH sowie die AVL List beteiligt. Das Gesamtprojekt wird vonseiten der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft mit 2,7 Mio. Euro gefördert. (Kleine S. 32-33)