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20.09.2021

Pressezusammenfassung, 20.09.2021
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IV in den Medien

IV-Burgenland wird 40 und blickt optimistisch in die Zukunft 

IV-Salzburg blickt gespannt auf deutsche Bundestagswahl

Allgemein

Lieferengpässe kosteten Österreichs Wirtschaft zuletzt 750 Mio. Euro

Pensionen: Regierung einigt sich auf sozial gestaffelte Anpassung

Sägeindustrie warnt vor Nutzungsverbot für Wälder 

Hälfte der Unis plant Rückkehr zum vollen Präsenzbetrieb

Zahl der Schulabmeldungen 2021/22 verdreifacht

Inflation kletterte im August auf Zehn-Jahres-Hoch

Leistungsbilanz der Eurozone im Juli mit stabilem Überschuss

IV-Mitglieder in den Medien

Infineon eröffnete High-Tech-Chipfabrik in Villach

Baustart für Verbund-Pumpspeicherkraftwerk „Limberg III“

Hypo Vorarlberg zum Halbjahr wieder auf Vorkrisenniveau

Speedinvest investierte bisher 350 Mio. Euro in über 250 Start-ups

Getzner Werkstoffe eröffnet Erweiterungsbau am Stammsitz Bürs.

illwerke vkw reagiert auf Anforderungen durch Energiewende

Alpla baut Recycling-Aktivitäten mit Joint Venture weiter aus

AVL Ditest schließt Partnerschaft mit deutschem Maschinenbauer 

Familienbetrieb Laska mit vegetarischen Fleischmaschinen erfolgreich

Kelag punktet mit gutem Halbjahresergebnis

Stadtwerke Klagenfurt legt Fokus auf Photovoltaik

Post baute Logistikzentrum aus 

Schlumberger-Chef: „Wir müssen österreichischen Sekt attraktiver machen“

Sparkassenverband: Semmelrock-Werzer zur Präsidentin gewählt

Neuer Präsident für den Genossenschaftsverband

IV in den Medien

IV-Burgenland wird 40 und blickt optimistisch in die Zukunft 

Die IV-Burgenland feiert am 29. September in Eisenstadt ihr 40-jähriges Bestehen und blickt Corona, Rohstoff- und Facharbeiter-Mangel zum Trotz zuversichtlich in die Zukunft. IV-Burgenland-Präsident Manfred Gerger will die Jungen von der Qualität der heimischen Unternehmen überzeugen. Die angekündigte Arbeitsmarktreform begrüßt er, da alles unternommen werden müsse, um mehr Menschen in Beschäftigung zu bringen. Wenn man Arbeitslose motivieren könne, für das Geld, das sie vom AMS bekommen, einen Job anzunehmen, sei dies ein großer Schritt in die richtige Richtung. Im von Landeshauptmann Hans Peter Doskozil forcierten Mindestlohn in Höhe von 1.700 Euro netto sieht Gerger hingegen keine Lösung, denn dies könne sich die Wirtschaft nicht leisten und das Aushandeln von Löhnen sei Aufgabe der Sozialpartner. Viel eher bräuchte es eine Steuer- und Abgabenreform, um die Unternehmer und Arbeitnehmer zu entlasten. Gerger kritisierte, dass die Betriebe die Mitarbeiter gut qualifizieren, diese dann aber von landesnahen Unternehmen abgeworben werden. Eine Impfpflicht lehnt Gerger ab. Er spricht sich hingegen für die Motivation der Impf-Skeptiker aus, um die Impfquote zu heben, und begrüßt Maßnahmen wie die vom Land kürzlich vorgestellte Impf-Lotterie. Dadurch würden ein paar weitere Impfwillige gewonnen. Er appelliert aber an die Eigenverantwortung: „Jeder sollte so viel Verantwortungsbewusstsein haben.“ Was die Forschungsquote betrifft, trage das Burgenland seit Jahren „die rote Laterne“. Die Kooperation von Forschungseinrichtungen und Industrie müsse forciert werden und es müsse gelingen, junge Menschen im Land zu behalten, so Gerger. (20.9. Kurier/Burgenland S. 15, orf.burgenland.at, Radio Burgenland; 19.9. kurier.at)

IV-Salzburg blickt gespannt auf deutsche Bundestagswahl

Mit Spannung blickt man bei der IV-Salzburg nach Deutschland, wo am 26. September der neue Bundestag gewählt wird. „Die Gestaltung der Standortpolitik in Deutschland hat enorme Auswirkungen auf unsere Exporte und unsere Branchen, beispielsweise die deutsche Autoindustrie, Chemieindustrie oder auch Maschinenbau. Und da wird es stark davon abhängen, wie konkret die Regierungskonstellation dann aussieht“, sagt IV-Salzburg-Präsident Peter Unterkofler. Salzburgs Unternehmen exportieren jährlich Produkte im Wert von elf Mrd. Euro, fast die Hälfte davon nach Deutschland. (18.9. Salzburg heute, Radio Salzburg)

Allgemein

Lieferengpässe kosteten Österreichs Wirtschaft zuletzt 750 Mio. Euro

Die globalen Lieferengpässe haben Österreichs Wirtschaft heuer im zweiten und dritten Quartal 750 Mio. Euro gekostet, rechnete die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) vor. Den Angaben zufolge wurde die Wirtschaftsleistung im zweiten Quartal um 0,3 bis 0,4 Prozentpunkte und im dritten Quartal um 0,2 Prozentpunkte gedämpft. Die Schwierigkeiten werden laut OeNB bis ins Jahr 2022 andauern, danach ist mit Aufholeffekten zu rechnen. „Im Zuge der COVID-19-Pandemie kam es seit Jahresbeginn zu einem sprunghaften Anstieg der globalen Nachfrage bei gleichzeitigen Veränderungen der Nachfragestruktur. Dies führte weltweit zu Lieferverzögerungen, Materialknappheiten und Preissteigerungen von bestimmten Rohstoffen und Zwischenprodukten. In der Folge können in der heimischen Industrie aktuell bestehende Aufträge trotz vorhandener freier Kapazitäten nicht im gewünschten Ausmaß abgearbeitet werden“, so die Nationalbank. (18.9. Alle TZ)

Pensionen: Regierung einigt sich auf sozial gestaffelte Anpassung

Die Regierung hat sich auf die Pensionsanpassung für kommendes Jahr verständigt. Mit 1. Jänner 2022 werden die Brutto-Pensionen bis 1.000 Euro um drei Prozent erhöht. Der gesetzliche Anpassungswert (Inflation) liegt bei 1,8 Prozent. Für Pensionen von 1.000 bis 1.300 Euro kommt eine Einschleifregelung und für alle Pensionen ab 1.300 Euro gilt die Inflationsanpassung von 1,8 Prozent. Der entsprechende Beschluss wird diese Woche im Ministerrat gefasst und anschließend dem Parlament zugeleitet. Mit der Pensionserhöhung werden insgesamt 1,1 Mrd. Euro aus dem Budget bereitgestellt. Pensionisten mit einer Pension von 1.000 Euro bekommen um 30 Euro mehr im Monat bzw. 420 Euro mehr im Jahr. Pensionen mit 2.000 Euro steigen um 36 Euro im Monat bzw. 504 Euro im Jahr. Die Medianpension über alle Pensionsarten liegt derzeit bei rund 1.045 Euro. (20.9. Alle TZ)

Sägeindustrie warnt vor Nutzungsverbot für Wälder 

Die Sägeindustrie kann sich trotz Pandemie nicht über die Marktlage beschweren. Die Preise für Rundholz sind zwar nur leicht gestiegen. Die Preise für Sägeholz allerdings deutlich. „Wir wachsen stetig und nachhaltig“, so Markus Schmölzer, Vorsitzender der österreichischen Sägeindustrie. Große Sorge bereiten den Waldbesitzern und der Sägeindustrie derzeit die Pläne der EU-Kommission, zehn Prozent der Waldflächen zur Gänze außer Nutzung zu stellen. Der Abtransport von Holz aus diesen Wäldern wäre dann verboten. Die Sägeindustrie beruft sich auf eine Economica-Studie, welche die Folgen eines Nutzungsverbotes von zehn Prozent der Waldfläche untersucht hat: Die Wertschöpfung in der Holz- und Forstwirtschaft würde um 8,6 Prozent auf 10,3 Mrd. Euro zurückgehen. Rechnet man auch die mittelbar betroffenen Branchen hinzu, erhöht sich das Minus auf 1,75 Mrd. Euro, was immerhin 0,5 Prozent der Wirtschaftsleistung Österreichs entspricht. Insgesamt wären 15.400 Jobs in der Forst- und Holzwirtschaft unmittelbar gefährdet. Dazu kämen weitere 10.800 Arbeitsplätze in diversen Zulieferbetrieben. (18.9. Kurier S. 12, Kleine/Kärnten S. 18)

Hälfte der Unis plant Rückkehr zum vollen Präsenzbetrieb

Die Hälfte der Unis will nach drei Semestern, in denen Corona-bedingt ein Großteil der Lehre digital abgehalten wurde, im nächsten Studienjahr zum vollen Präsenzbetrieb mit mehr als 90 Prozent Lehre vor Ort zurückkehren. Das zeigt eine Umfrage der Universitätenkonferenz (uniko), die von deren Präsidentin Sabine Seidler vorgestellt wurde. Die Kunst- und Medizinunis, die Wirtschaftsuni und die Uni Graz wollen kompletten Präsenzbetrieb, an den übrigen Unis sind es 50 bis 80 Prozent. „Wir planen in einem Präsenzsemester“, betonte Seidler. Eine rote Linie, ab der die Unis komplett ins Digitale wechseln, gibt es aus ihrer Sicht nicht. Zwar werde je nach Infektionsgeschehen sicher noch ein „Feintuning“ bei den Sicherheitsmaßnahmen nötig sein. Seidler geht aber davon aus, „dass wir das durchziehen werden können“. (18.9. Alle TZ)

Zahl der Schulabmeldungen 2021/22 verdreifacht

Die Zahl der Schulabmeldungen hat sich angesichts der Corona-Pandemie verdreifacht. Insgesamt 7.515 Kinder bis zur neunten Schulstufe befinden sich damit im Schuljahr 2021/22 in häuslichem Unterricht, geht aus aktuellen Zahlen des Bildungsministeriums hervor. Abmeldungen sind bis zum ersten Schultag möglich. Im Vorjahr waren es rund 2.600, in den Jahren zuvor jeweils etwa 2.400. An der Spitze mit 2.049 Abmeldungen ist Niederösterreich, dahinter folgen Oberösterreich (1.427), die Steiermark (1.130) und Wien (870). Die meisten Schulabmeldungen gab es im Volksschulbereich mit insgesamt 4.933 Kindern im häuslichen Unterricht. (18.9. AllE TZ)

Inflation kletterte im August auf Zehn-Jahres-Hoch

Die Teuerung hat im August weiter zugelegt und ist mit 3,2 Prozent auf den höchsten Wert seit Dezember 2011 gestiegen, gab die Statistik Austria bekannt. Angetrieben wird die Inflation von stark gestiegenen Treibstoff- und Energiepreisen. Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke verteuerten sich hingegen moderat. Die für Eurozonen-Vergleiche ermittelte Harmonisierte Inflationsrate (HVPI) für Österreich betrug ebenfalls 3,2 Prozent. Die Teuerung zieht gerade in ganz Europa an und liegt mittlerweile deutlich über den von der EZB angestrebten zwei Prozent. (18.9. Alle TZ)

Leistungsbilanz der Eurozone im Juli mit stabilem Überschuss

Der Überschuss in der Leistungsbilanz der Eurozone blieb im Juli nahezu unverändert. Der Überschuss habe wie im Vormonat etwa 22 Mrd. Euro betragen, teilte die Europäische Zentralbank (EZB) mit. Während der Überschuss in der Handelsbilanz zulegte, ging er in der Dienstleistungsbilanz zurück. Die Salden der Einkommensbilanzen veränderten sich kaum. (17.9. handelsblatt.com)

IV-Mitglieder in den Medien

Infineon eröffnete High-Tech-Chipfabrik in Villach

Am Standort Villach des Halbleiterherstellers Infineon wurde vergangenen Freitag die neue Chipfabrik für Leistungselektronik auf 300-Millimeter-Dünnwafern feierlich eröffnet. Mit einem Investitionsvolumen von 1,6 Mrd. Euro setzt Infineon damit eines der größten Investitionsprojekte in der Mikroelektronik-Branche in Europa um. Die neue Chipfabrik in Villach ist 60.000 Quadratmeter groß. Allein der Reinraum hat eine Fläche so groß wie eineinhalb Fußballfelder. Dort werden künftig spezielle Leistungshalbleiter vollautomatisch produziert. Durch die neue Produktion sind 400 hochqualifizierte Arbeitsplätze im IT-, Elektronik-, Technik- und Ingenieursbereich entstanden. Sabine Herlitschka, Vorstandsvorsitzende der Infineon Technologies Austria AG, hielt bei der offiziellen Eröffnung fest: „Infineon zeigt mit dieser Investition, dass es auch in der wettbewerbsintensiven Mikroelektronik möglich ist, attraktive Produktionsstätten in Europa zu errichten. Damit setzen wir neue Maßstäbe. Die Energiesparchips aus Villach werden wichtige Kernelemente für die Energiewende. Damit leisten wir einen relevanten Beitrag zum europäischen Green Deal und darüber hinaus.“ (18.9. Alle TZ; 17.9. orf.at)

Baustart für Verbund-Pumpspeicherkraftwerk „Limberg III“

In Kaprun erfolgte am Freitag der Stollenanstich für ein weiteres Pumpspeicherkraftwerk des Verbund. „Limberg III“ wird unterirdisch errichtet und soll nach der Fertigstellung im Jahr 2025 eine Leistung von 480 Megawatt bringen. Dafür werden 480 Mio. Euro investiert. Das Kraftwerk sei auf die Erfordernisse der Energiewende zugeschnitten, erklärte Verbund-Chef Michael Strugl. Zugleich merkte er an: „„Die Regierung will bis 2030 100 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Quellen erzeugen. Dazu müssen wir viel mehr Strom erzeugen, 27 Terawattstunden im Jahr. 70 brauchen wir derzeit in Österreich.“ Es werde Windräder, Photovoltaikanlagen, Speicher und Leitungen brauchen und ein Bekenntnis zu diesen Anlagen. „Ohne Bauen gibt es keine Wende.“ (18.9. SN L 14-15, Kleine S. 29, OÖN S. 15, Volksblatt S. 23)

Hypo Vorarlberg zum Halbjahr wieder auf Vorkrisenniveau

Die Hypo Vorarlberg Bank AG hat die Corona-Pandemie im ersten Halbjahr 2021 hinter sich gelassen. Mit einem Vor-Steuer-Ergebnis von 46,2 Mio. Euro (2020: 22,4 Mio. Euro) wurde wieder das Niveau des Vorkrisenjahres erreicht (2019: 44,8 Mio. Euro). Nach Abzug der Steuern resultierte ein Ergebnis von 35,1 Mio. Euro (2020: 16,4 Mio. Euro). Vorstandsvorsitzender Michel Haller zeigte sich sehr zufrieden: „Einmal mehr bewährt sich die risikobewusste Kreditvergabe in der Vergangenheit. Dass wir in diesem weiterhin herausfordernden Umfeld ein so positives Halbjahresergebnis vorweisen können, zeigt, dass wir als Bank sehr gut aufgestellt sind.“ Stabil entwickelt habe sich die für die Hypo Vorarlberg wichtige Immobilienbranche. „Unser Kreditportfolio ist breit diversifiziert und keinen wesentlichen Klumpenrisiken ausgesetzt. Wir gehen deswegen davon aus, dass wir das Geschäftsjahr 2021 gut meistern werden“, bekräftigte Haller. (18.9. VN D1, NVT S. 24-25)

Speedinvest investierte bisher 350 Mio. Euro in über 250 Start-ups

Rund 350 Mio. Euro hat die Wiener Beteiligungsgruppe Speedinvest in den vergangenen zehn Jahren investiert und stieg so zu Europas führenden Finanzierer von innovativen Jungunternehmen in der Frühphase auf. Insgesamt hat Speedinvestor bei institutionellen und Privatinvestoren rund 450 Mio. Euro eingesammelt, damit stehen derzeit noch 100 Mio. Euro für Investments zur Verfügung. „Unsere Fonds erzielen im Schnitt mehr als 20 Prozent Rendite“, sagt Chef Oliver Holle. Zu den lukrativsten Beteiligungen gehören die heimische Kryptowährungs-Börse Bitpanda und die Nachhilfe-Plattform GoStudent, die jeweils bereits über eine Mrd. Dollar wert sind. In Summe hat Speedinvest mehr als 250 Beteiligungen und sieht sich jetzt nach neuen Einstiegschancen um. (18.7. Alle TZ)

Getzner Werkstoffe eröffnet Erweiterungsbau am Stammsitz Bürs.

Um die Nachfrage nach Lösungen und dem damit verbundenen Wachstum gerecht zu werden, hat die Getzner Werkstoffe GmbH insgesamt fast 60 Mio. Euro in die Hand genommen und die Produktions- und Lagerflächen wie auch die Administration am Hauptstandort Bürs erweitert. „Wir wollen alle Kernkompetenzen am Stammsitz bündeln“, betonte Geschäftsführer Jürgen Reinalter bei der Eröffnung des Erweiterungsbaus des Weltmarktführers. Das bedeutet auch eine weitere Aufstockung der Mitarbeiter. Auf rund 8.000 Quadratmetern Neubaufläche wurden 120 Arbeitsplätze geschaffen. Wie Getzner Werkstoffe ein Bekenntnis zum Standort Vorarlberg ablegt, so legt die Unternehmensmutter, Getzner, Mutter und Cie ein Bekenntnis zur Tochter Getzner Werkstoffe ab. Man glaube an das Produkt und die dynamische Entwicklung, so der CEO der Mutterfirma, Markus Comploj, der bei der Eröffnung auch die 200-jährige Geschichte des größten Arbeitgebers (weltweit 2.200 Mitarbeiter, davon 1.500 in Bludenz und Bürs) in der Region verwies: „Neugier ist unser Antrieb, aus Tradition Zukunft zu gestalten“. (18.9. VN D1, NVT S. 22)

illwerke vkw reagiert auf Anforderungen durch Energiewende

Die Energiewende schreitet voran und mit ihr auch die Anforderungen an das bestehende Netz. Mehr Energieerzeugung aus erneuerbaren Quellen und immer mehr Menschen, die E-Autos fahren, führen zu einer Verlagerung in den Strombereich. Bei illwerke vkw reagiert man auf die Entwicklungen, um auch in Zukunft eine stabile Energieversorgung gewährleisten zu können. „Die Energieerzeugung aus erneuerbaren Quellen bedeutet für uns, dass die Planbarkeit der Netzauslastung zum einen geringer wird und die Belastungsspitzen höher. Dabei ist es wichtig, dass wir jedes dieser Szenarien zu jedem Zeitpunkt abbilden und bewältigen können müssen“, so Vorstand Christof Germann. Dazu arbeitet man intensiv mit der Wissenschaft zusammen und investiert bis 2030 zusätzlich zu den jährlichen Investitionen für Erneuerung und Instandhaltung rund 100 Mio. Euro in den Ausbau des heimischen Netzes und in dessen Digitalisierung. (18.9. VN D1, NVT S. 20)

Alpla baut Recycling-Aktivitäten mit Joint Venture weiter aus

Die Harder Alpla Group investiert im Rahmen eines Joint Ventures in den Bau einer Recyclinganlage im rumänischen Targu Mures. Das dort künftig recycelte Kunststoffgranulat stammt von PET-Flaschen aus der haushaltsnahen Sammlung und wird zur Herstellung neuer PET-Flaschen verwendet. Beim „PET Recycling Team Targu Mures“ investieren Alpla und die Firmen Ecohelp SRL (Rumänien) sowie United Polymer Trading AG (Schweiz) in die Installation einer Extrusionslinie für das Recycling von Post-Consumer-PET-Flaschen. Ziel ist die jährliche Produktion von 15.000 Tonnen Post-Consumer-recyceltem PET (rPET). (18.9. VN D1)

AVL Ditest schließt Partnerschaft mit deutschem Maschinenbauer 

„Das ist schon ein Meilenstein in unserer Unternehmensgeschichte“, betont Gerald Lackner. Der Geschäftsführer des Grazer Kfz-Diagnose- und Messtechnikspezialisten AVL Ditest ist gerade von der Branchenmesse Automechanika zurückgekehrt. Mit im Gepäck hat er ein Partnerschaftsvertrag mit einem Weltmarktführer, der AVL Ditest binnen fünf Jahren ein zusätzliches Geschäftsvolumen von rund 25 Mio. Euro sichern soll. Konkret setzt das deutsche Maschinenbauunternehmen „Maha“, spezialisiert auf die Entwicklung und Fertigung von Fahrzeugprüfstraßen, auf das Grazer Know-how. Nach einer Umsatzdelle im Corona-Jahr 2020 sieht Lackner das Unternehmen nun wieder voll auf Wachstumskurs. Man peile in diesem Geschäftsjahr eine Umsatzsteigerung von 20 Prozent an – wohlgemerkt im Vergleich zum Vorkrisenjahr 2019, das einen Erlösrekord von 57,4 Mio. Euro brachte. (18.9. Kleine S. 30)

Familienbetrieb Laska mit vegetarischen Fleischmaschinen erfolgreich

Seit der Gründung 1880 steht das Familienunternehmen Laska, Spezialist für die Entwicklung und Fertigung von Maschinen für die fleischverarbeitende Industrie, für Produkte für die Fleischindustrie. Die Ernährungsgewohnheiten der Menschen ändern sich aber radikal, vegane Burger und Würstel sind gefragt wie nie. Der Spezialist für die Entwicklung und Fertigung von Maschinen für die fleischverarbeitende Industrie verschließt sich diesem Trend nicht. „Kutter, Mischmaschinen, Feinst-Zerkleinerer und Wölfe werden auch in anderen Branchen gebraucht“, sagt Maximilian Laska, der den Familienbetrieb in fünfter Generation führt. 15 Prozent des Umsatzes werden mit Kunden außerhalb der Fleischindustrie gemacht – die Tendenz ist laut Laska steigend. Die Exportquote liegt bei 98 Prozent. Osteuropa sei ein wichtiger Markt, sagt Laska. Immer wichtiger werde Asien. (18.9. OÖN S. 17)

Kelag punktet mit gutem Halbjahresergebnis

Während im Pandemie-Jahr 2020 das Unternehmensergebnis der Kelag AG leicht von 111,1 auf 110 Mio. Euro gesunken ist, geht es aktuell, wie das Halbjahresergebnis 2021 zeigt, deutlich aufwärts. Die Umsatzerlöse sind verglichen mit dem ersten Halbjahr 2020 um 14,5 Prozent auf 605,2 Mio. Euro gestiegen und bewegen sich damit wieder auf Vorkrisenniveau, wie Vorstand Danny Güthlein berichtet. Das Ergebnis beträgt 94 Mio. Euro, im ersten Halbjahr 2020 waren es 66,3 Mio. Euro. Erzielt wurden Zuwächse in allen Geschäftsbereichen, der Stromabsatz ist um 15,6 Prozent gewachsen. Der Bilanzgewinn liegt bei 50 Mio. Euro. 65 Mio. Euro wurden 2020 in die Netzinfrastruktur investiert. Zu dem guten Halbjahresergebnis 2021 haben eine „außergewöhnlich gute Wasserführung und Investitionen in erneuerbare Energien beigetragen, so Vorstand Manfred Freitag. Bis 2030 will die Kelag rund zwei Mrd. Euro in die Energiewende investieren. Ein wesentlicher Teil davon soll auch in PV-Anlagen fließen. (18.9. Kleine/Kärnten S. 18-19, Volksblatt S. 20)

Stadtwerke Klagenfurt legt Fokus auf Photovoltaik

Bei der Stadtwerke Klagenfurt AG setzt man den Schwerpunkt auf Photovoltaik: „Da haben wir in den nächsten zwei Jahren genug zu tun. Im Hinterkopf denken wir über Wasserstoff nach – wo produzieren, wie verteilen. Und wir schauen uns das Thema Batterietechnologie an“, sagt Vorstand Erwin Smole. Die Stadtwerke Klagenfurt AG steht zu 100 Prozent im Eigentum der Stadt und ist zuständig für Energie- und Wasserversorgung, öffentlichen Verkehr, Bäder. Zum Unternehmen gehören auch die Bestattung Kärnten und weitere Dienstleister. „80 Prozent der Fernwärme in Klagenfurt kommt aus Biomasse. 40 Prozent der Haushalte sind angeschlossen“, so Smole. (19.9. Kleine/Kärnten S. 24-25)

Post baute Logistikzentrum aus 

Die Österreichische Post AG hat nach eineinhalbjährigen Bauarbeiten ihr erweitertes Logistikzentrum beim Güterbahnhof in Wolfurt im Bezirk Bregenz eröffnet. Durch den Ausbau wurde die Sortierleistung von rund 5.000 auf 8.000 Pakete pro Stunde deutlich erhöht, 40 neue Arbeitsplätze wurden geschaffen. Das Investitionsvolumen für den Ausbau lag den Angaben zufolge bei 27 Mio. Euro. (18.9. Presse S. 22, TT S. 22, VN A6, NVT S. 20-21)

Schlumberger-Chef: „Wir müssen österreichischen Sekt attraktiver machen“

Schlumberger-Chef Benedikt Zacherl will den österreichischen Sekt attraktiver machen und den Markt zum Wachsen bringen. „Das geht nur über entsprechende Qualität, entsprechende Vielfalt und Bewusstseinsbildung. Und hier ist es besser, wenn mehrere dazu beitragen und nicht nur das Haus Schlumberger das mantramäßig herunterbetet. Es braucht dafür auch eine gesetzlich verankerte Qualitätsstufen-Pyramide“, so Zacherl. Aus seiner Sicht sei es hoch an der Zeit, nun beim Sekt zu wiederholen, was im Wein in den vergangenen 30 Jahren aufgebaut wurde. Zugleich merkt er an, dass steigende Energiekosten und Lieferengpässe den Druck auf die Preise erhöhen. (20.9. Kleine S. 19)

Sparkassenverband: Semmelrock-Werzer zur Präsidentin gewählt

Die Vorstandsvorsitzende der Kärntner Sparkasse, Gabriele Semmelrock-Werzer, wurde am Freitag zur neuen Präsidentin des Österreichischen Sparkassenverbandes gewählt. Sie folgt damit Gerhard Fabisch nach. Der Vorstandschef der Steiermärkischen Sparkasse war seit 2014 Verbandspräsident. Der Sparkassenverband ist die Interessenvertretung der Sparkassen auf nationaler und EU-Ebene. (18.9. Kleine S. 28)

Neuer Präsident für den Genossenschaftsverband

Der österreichische Genossenschaftsverband (ÖGV), zu dessen Mitgliedern die Volksbanken und genossenschaftliche Unternehmen wie Sport 2000 oder die APA zählen, hat ein neues Präsidium gewählt. Gerhard Hamel, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Vorarlberg, wurde zum Präsidenten bestellt. Er folgt auf Franz Reischl. Hamel hatte das Präsidentenamt bereits in mehreren Vorperioden inne. (17.9. VN D3)