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21.09.2021

Pressezusammenfassung, 21.09.2021
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Allgemein

Arbeitgeber zu Metaller-KV: „Kein außergewöhnlicher Handlungsbedarf“

Bis zu 25.000 Euro Förderung für Energiegemeinschaften-Projekte

Creditreform: Insolvenzen nehmen nach Auslaufen von Stundungen wieder zu

Wintertourismus nur mit FFP2-Maske und 3G-Nachweis

Deutsche Industrie erwartet heuer Exportwachstum von 8,5 Prozent

EZB-Direktorin: Ende der Anleihenkäufe schafft Grundlage für Zinserhöhung

BIZ: Lockere Geldpolitik trotz aktuell hoher Inflation in Ordnung

BioNTech/Pfizer-Impfstoff sicher und wirksam bei Kindern

IV-Mitglieder in den Medien

voestalpine erhöht Forschungsbudget um ein Fünftel

eww Gruppe: Neues Kraftwerk Traunleiten eröffnet

Ort der Inspiration für Längle Glas

Neuer Geschäftsführer für Innio Jenbacher

Allgemein

Arbeitgeber zu Metaller-KV: „Kein außergewöhnlicher Handlungsbedarf“

Bevor am Donnerstag die Herbstlohnrunde für die Unternehmen der metalltechnischen Industrie starten, steht die Arbeitgeberseite auf der Bremse: Man sei im vergangenen Jahr wegen Corona stark ins Minus gerutscht und heuer gerade erst dabei, dieses Minus wieder aufzuholen, sagte Arbeitgebervertreter Christian Knill, Obmann des Fachverbands Metalltechnische Industrie. Er räumte zwar ein, „dass die Auftragsbücher voll sind, es ist aber auch richtig, dass wir nach wie vor eine unsichere Situation in unseren Betrieben haben. Corona ist auch noch nicht vorbei." Darüber hinaus gebe es Schwierigkeiten beim Materialnachschub und die Rohstoffpreise seien enorm hoch. Im vergangenen Jahr sei die Produktion der Branche um ein Zehntel eingebrochen, nun sei man „guter Hoffnung, dass wir das heuer zu einem großen Teil wieder aufholen können". Angesichts der zuletzt hohen Inflation bestehe aus der Sicht der Arbeitgeber „kein außergewöhnlicher Handlungsbedarf“, so Knill. Bei der Teuerung habe man es mit einem Nachholeffekt zu tun, „alle Experten, darunter auch die Nationalbank, rechnen für das nächste Jahr wieder mit einer sinkenden Inflation“. (Volksblatt S. 19, TT S. 20, Österreich S. 35; 20.9. Ö1-„Mittagsjournal“)

Bis zu 25.000 Euro Förderung für Energiegemeinschaften-Projekte

Seit Inkrafttreten des Erneuerbaren-Ausbau-Gesetzes (EAG) Anfang Juli ist es in Österreich möglich, sogenannte Erneuerbare-Energie-Gemeinschaften (EEG) zu gründen. Dabei schließen sich mindestens zwei Partner zusammen, die eigens erzeugte Energie verbrauchen, speichern und verkaufen dürfen. Das Umweltministerium will nun vier Mio. Euro in den Aufbau solcher Gemeinschaften stecken. „Erstmals wird es durch das EAG in Österreich möglich, dass Menschen gemeinsam Strom produzieren, speichern und nutzen. Damit sind wir innerhalb Europas absolute Vorreiter“, betonte Umweltministerin Leonore Gewessler. In einem dreistufigen Fahrplan sollen im „Förderprogramm Energiegemeinschaften“ konkrete Projekte zum Aufbau einer Energiegemeinschaft mit bis zu 25.000 Euro pro Vorhaben unterstützt werden. (Standard S. 16, SN S. 14, TT S. 19)

Creditreform: Insolvenzen nehmen nach Auslaufen von Stundungen wieder zu

Während die Anzahl der Unternehmensinsolvenzen in den ersten drei Quartalen 2021 um 29,4 Prozent gesunken ist, zeigt sich inzwischen eine Trendumkehr: Betrachtet man das dritte Quartal allein, so ist die Zahl der eröffneten Verfahren um fast 30 Prozent gestiegen. Grund dafür dürfte laut dem Gläubigerschutzverband Creditreform das Auslaufen der Stundungen durch Krankenkassa und Finanz sein. In den ersten drei Quartalen hat Creditreform 1.840 Unternehmensinsolvenzen gezählt, um 766 weniger als im gleichen Zeitraum 2020. „Aufgrund der verlängerten Hilfsmaßnahmen sind die Firmeninsolvenzen von einem historischen Tief zum nächsten gesunken“, erklärte Creditreform-Geschäftsführer Gerhard Weinhofer. (Alle TZ)

Wintertourismus nur mit FFP2-Maske und 3G-Nachweis

Nach dem Corona-bedingten Totalausfall der Wintersaison 2020/21 steht die Tourismusbranche heuer vor einer Saison mit strikten Corona-Auflagen. „Heuer wird es auf jeden Fall Winterurlaub in Österreich geben – es wird sehr strenge Regeln geben“, kündigte die zuständige Ministerin Elisabeth Köstinger an. Die 3G-Regel (geimpft, genesen, getestet) gilt für Hotellerie, Gastronomie, Seilbahnbetriebe und Weihnachtsmärkte, die heuer stattfinden. (Alle TZ)

Deutsche Industrie erwartet heuer Exportwachstum von 8,5 Prozent

Trotz Materialknappheiten und gestörter Lieferketten rechnet die deutsche Industrie in diesem Jahr weiter mit einem kräftig wachsenden Exportgeschäft. Die Ausfuhren von Waren und Dienstleistungen dürften um real 8,5 Prozent zum Vorjahr zulegen, sagte der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI). „Der Handel mit den EU-Partnerländern und den USA läuft ausgesprochen gut“, hieß es zur Begründung. Zugleich warnte der BDI: „Der Exportanstieg ist kein Automatismus für ein lange anhaltendes Konjunkturhoch. Probleme in globalen Lieferketten, hohe Logistikkosten und ungeklärte Handelsstreitigkeiten verdunkeln den Konjunkturhimmel.“ Die Prognose für das BIP-Wachstum in diesem Jahr wurde deshalb von 3,5 auf drei Prozent gesenkt. (Presse S. 16, Standard S. 16)

EZB-Direktorin: Ende der Anleihenkäufe schafft Grundlage für Zinserhöhung

Einem künftigen Ende der Anleihenkäufe kommt laut EZB-Direktorin Isabel Schnabel große Bedeutung mit Blick auf eine Zinserhöhung zu. Wenn sich der Inflationsausblick aufhelle, werde es nicht mehr so wichtig, wie hoch das Volumen der Wertpapierkäufe ausfalle oder wann das Zukauf-Tempo verringert werde. Es ist das Enddatum, das signalisiert, dass die Bedingungen für eine Anhebung der Zinsen näher rücken", fügte Schnabel hinzu. Die EZB hatte angesichts der Erholung der Wirtschaft von der Pandemiekrise beschlossen, das Tempo ihrer groß angelegten Notfall-Anleihenkäufe moderat zu verringern. Auch damit könnten weiterhin günstige Finanzierungsbedingungen gesichert werden, erklärten die Währungshüter. Die Käufe im Rahmen des Krisen-Anleihenkaufprogramms PEPP sollen noch bis mindestens Ende März 2022 fortgesetzt werden. (Alle TZ)

BIZ: Lockere Geldpolitik trotz aktuell hoher Inflation in Ordnung

Die Notenbanken können sich ihre lockere geldpolitische Linie trotz der aktuell stark anziehenden Inflation nach Einschätzung der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) erlauben. Dies ist das Resultat einer vom BIZ veröffentlichten Studie. Ein Großteil der Preisveränderung konzentriere sich demnach auf wenige Wirtschaftsbereiche, die lange Zeit eine niedrige Inflation haben. Das lege den Schluss nahe, dass die zuletzt stärkere Inflation ein vorübergehendes Phänomen sei. (TT S. 18)

BioNTech/Pfizer-Impfstoff sicher und wirksam bei Kindern

BioNTech und Pfizer wollen nach positiven Studienergebnissen schnellstmöglich die Zulassung ihres Covid-19-Impfstoffs zum Einsatz bei Kindern beantragen. In der entscheidenden Studie mit Fünf- bis Elfjährigen sei der Impfstoff gut vertragen worden und habe eine starke Immunantwort erzeugt, gaben beide Unternehmen bekannt. Die Daten sollen nun bei der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA, der US-Behörde FDA sowie weiteren Zulassungsbehörden weltweit eingereicht werden. (Alle TZ)

IV-Mitglieder in den Medien

voestalpine erhöht Forschungsbudget um ein Fünftel

Die voestalpine stockt ihr Forschungsbudget nochmals kräftig auf. Nach 153 Mio. Euro im vergangenen Geschäftsjahr schraubt das Linzer Technologieunternehmen in der aktuellen Periode 2021/22 die Ausgaben um rund ein Fünftel auf 185 Mio. Euro hoch. Der Schwerpunkt der Forschungstätigkeit soll verstärkt auf digitale und zugleich ressourcenschonende Produkte und Prozesse gelegt werden. Aktuell beschäftigt die voestalpine mehr als 700 Forschungsmitarbeiter in mehr als 70 Gesellschaften. (OÖN S. 7, Volksblatt S. 23)

eww Gruppe: Neues Kraftwerk Traunleiten eröffnet

Am Wochenende wurde das neue Kraftwerk Traunleiten des Welser Energieversorgers eww feierlich eröffnet. „Mit dem neuen Kraftwerk ist die Versorgung der Welserinnen und Welser mit Ökostrom für weitere hundert Jahre gesichert“, betonte Vorstandssprecher Florian Niedersüß. Energie-AG-Generaldirektor Werner Steinecker bezeichnete das Kraftwerk als „glänzende Perle in der Kette von 16 Wasserkraftwerken entlang der Traun“. Doch nicht nur in die Wasserkraft wird investiert: Die eww Gruppe nimmt aktuell gemeinsam mit der Energie AG Oberösterreich mehr als 20 Mio. Euro für den massiven Ausbau der Fernwärme in Wels in die Hand. (Volksblatt S. 19)

Ort der Inspiration für Längle Glas

Am Wochenende wurde der neue Showroom von Längle Glas-System im Otten Areal eröffnet. Die alte Produktionshalle strahlt einen besonderen Charme aus und bietet eine schöne Atmosphäre für die Ausstellung von Bauprodukten. Mit diesem Ort setzt das Unternehmen zudem neue Maßstäbe für Schulungen, Workshops und Fachvorträge zum Thema Glasbau. „Der Längle Showroom Hohenems soll als Ort der Inspiration dienen“, erklärte Vertriebsleiterin Christina Paoli. (VN C7)

Neuer Geschäftsführer für Innio Jenbacher

Der Tiroler Gasmotorenhersteller Innio mit Sitz in Jenbach bekommt einen neuen Geschäftsführer. Olaf Berlien wird mit 1. Oktober das Amt des President und CEO übernehmen. Er folgt in dieser Funktion auf Carlos Lange, der dem Unternehmen erhalten bleibt und auf eigenen Wunsch in den Unternehmensbeirat wechselt. Berlien war zuvor CEO des Licht- und Sensorspezialisten Osram. Innio erwirtschaftete im abgelaufenen Geschäftsjahr 2020 einen Umsatz von rund 1,4 Mrd. Euro. Das Unternehmen beschäftigt nach eigenen Angaben rund 3.500 Mitarbeiter. (Krone/Tirol S. 24, TT S. 19)