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21.12.2021

Pressezusammenfassung, 21.12.2021
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Allgemein

OECD senkt Wachstumsprognose für Österreichs Wirtschaft 

Bank Austria: „Sonniges Branchenklima“ kühlt im Winter etwas ab

Zukunftsorientierte Vorschläge der Pensionskassen für alle Arbeitnehmer

Corona-Hilfen: COFAG bisher mit 9,4 Mrd. Euro ausgestattet

Erneuerbarer Strom: EU billigte Ausbau-Förderung für Österreich

Österreich bei Elektroautos EU-weit bereits an dritter Stelle

EU-Behörde EMA gab grünes Licht für Novavax-Vakzin

Leistungsbilanz-Überschuss im Euroraum leicht gestiegen

IV-Mitglieder in den Medien

OMV will ReOil-Recycling-Anlage 2023 in Betrieb nehmen

Team 7 profitiert von wachsender Bedeutung des Zuhauses

Weitzer Group stärkt Versorgung mit eigenem Sägewerk 

Raiffeisengruppe OÖ steigt als Finanzpartner bei Pharmagroßhändler ein

Anadi Bank verstärkt Präsenz in Trafiken

AT&S hat Werk in Korea erweitert

RLB Steiermark installierte mobile Bankstelle in Einkaufszentrum

Tomaselli Gabriel Bau erweitert Geschäftsleitung

Allgemein

OECD senkt Wachstumsprognose für Österreichs Wirtschaft 

Österreichs Wirtschaft hat sich heuer nach der Corona-bedingten Rezession im vergangenen Jahr zwar rasch erholt. Allerdings hat der gerade zu Ende gegangene Lockdown der Erholung einen Dämpfer verpasst. Die OECD hat daher ihre Wachstumsprognose für 2021 von 4,1 auf 3,7 Prozent nach unten korrigiert. Im kommenden Jahr dürfte sich das Wachstum auf 4,9 Prozent beschleunigen. Österreich habe gemessen an der Wirtschaftsleistung eine höhere Verschuldung als vergleichbare Länder, sagte OECD-Generalsekretär Mathias Cormann. Deshalb brauche das Land mittelfristig eine Konsolidierungsstrategie. Auch müsse man die Alterung der Bevölkerung kompensieren, indem man mehr Frauen und Migranten in Beschäftigung bringe. Österreichs Klimaziele seien ehrgeiziger als jene in anderen Ländern, allerdings sei die CO2-Intensität in den letzten Jahren nicht zurückgegangen. Die ökosoziale Steuerreform sei in diesem Zusammenhang ein bedeutender Schritt nach vorne, so Cormann. (Alle TZ)

Bank Austria: „Sonniges Branchenklima“ kühlt im Winter etwas ab

Die UniCredit Bank Austria hat in ihrem aktuellen Branchenüberblick wieder die Sektoren der österreichischen Wirtschaft unter die Lupe genommen. Industrie, Bau und wirtschaftsnahe Dienstleistungen sorgen heuer für ein Wachstum über dem Niveau von 2019. Für viele Einzelhandelssparten und auch für den Autohandel bleibt 2021 ein schwieriges Geschäftsjahr, die Aussichten für 2022 sind jedoch besser. Dem Tourismus steht eine Restrukturierung bevor. Österreichs Wirtschaft hat sich heuer trotz weiterer pandemiebedingter Einschränkungen rascher erholt als noch im Frühjahr angenommen. Der Pandemie-bedingte Rückgang der heimischen Wirtschaftsleistung im Vorjahr von nominell 4,6 Prozent kann vollständig aufgeholt werden. Voraussichtlich wird das Niveau des Vorkrisenjahres 2019 nominell um wenigstens zwei Prozent übertroffen, erwarten die Ökonomen der Bank Austria. Das Branchenklima sei im November in den wichtigsten Sektoren und Branchen „aufgeklart“ bzw. „sonnig“ geblieben. (Standard S. 16, TT S. 17)

Zukunftsorientierte Vorschläge der Pensionskassen für alle Arbeitnehmer

Nachdem die Pensionskommission vor einer allzu starken Budget-Belastung durch die künftigen Pensionen gewarnt hat, hat der Verbandsobmann der Pensionskassen, Andreas Zakostelsky, dazu jetzt einen konkreten Vorschlag auf den Tisch gelegt. „Es geht nicht nur um die ASVG-Pensionen. Derzeit haben auch rund eine Million Arbeitnehmer über eine Pensionskasse eine Zusatzpension“, schildert Zakostelsky die Lage. Er plädiert für einen Ausbau der betrieblichen Zusatzversicherung, diese könnte innerhalb von fünf Jahren bereits eine weitere Million Begünstigte erfassen. Der Verbandsobmann rät dazu, rasch mit den zukunftsorientierten Vorschlägen der Pensionskassen für alle Arbeitnehmer zu beginnen: „Die Regierung wird Mühe genug haben, die Extra-Ausgaben wegen der Corona-Pandemie wieder einzubremsen. Für eine großzügige Abfederung der Pensionen wird das Geld nicht reichen. Die Prognosen zeigen, dass vom Budget schon ein viertel allein für die Pensionen aufgewendet werden muss.“ (Krone S. 7)

Corona-Hilfen: COFAG bisher mit 9,4 Mrd. Euro ausgestattet

Der Bund hat seit Gründung der staatlichen Hilfsagentur COFAG bis zum 30. September heuer 9,4 Mrd. Euro zur Finanzierung der staatlichen COVID-19-Unterstützungsleistungen an diese überwiesen. Dazu kamen laut Angaben der Parlamentskorrespondenz 33,7 Mio. Euro zur Abdeckung der Verwaltungskosten der COFAG. Zur Bekämpfung der negativen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie wurden der COFAG 2021 von Jänner bis September 5,03 Mrd. Euro zur Verfügung gestellt. Für das Gesamtjahr 2021 wird eine Auszahlung von insgesamt 8,21 Mrd. Euro erwartet. (Presse S. 13, SN S. 13, WZ S. 6)

Erneuerbarer Strom: EU billigte Ausbau-Förderung für Österreich

Die EU-Kommission hat Österreich die Förderung des Ausbaus von Strom aus erneuerbaren Quellen mit Hilfe des Erneuerbaren-Ausbau-Gesetzes (EAG) genehmigt. Konkret haben die Wettbewerbshüter eine Beihilferegelung dafür abgesegnet. Damit soll Österreich „ohne übermäßige Verfälschung des Wettbewerbs im Binnenmarkt“ den Anteil erneuerbarer Energie in der Stromversorgung bis 2030 übers Jahr gerechnet auf 100 Prozent steigern können, betonte die EU-Kommission. Österreich hatte in Brüssel eine geplante Beihilferegelung zur Förderung von Strom aus erneuerbaren Quellen (Windkraft, Solarenergie, Wasserkraft, Biomasse und Biogas) angemeldet. Dabei würden Beihilfen in Form einer Zusatzprämie gewährt, die der Differenz zwischen den durchschnittlichen Erzeugungskosten für die einzelnen Erneuerbare-Energien-Technologien und dem Strommarktpreis entspricht. (Alle TZ)

Österreich bei Elektroautos EU-weit bereits an dritter Stelle

Österreich hat nach Schweden und den Niederlanden in der EU den dritthöchsten Anteil an E-Pkw bei den Neuzulassungen, wie eine Analyse des Verkehrsclub Österreich (VCÖ) zeigt. Innerhalb der EU gibt es bei den Neuzulassungen von E-Pkw große Unterschiede. Während auf Zypern nur 0,4 Prozent der Neuwagen ausschließlich mit Strom fahren, sind es beim EU-Spitzenreiter Schweden bereits 16,4 Prozent. Der EU-Schnitt liegt bei 7,7 Prozent. Hinter den Niederlanden liegt Österreich im Vergleichszeitraum von Jänner bis Oktober bereits an dritter Stelle mit 12,6 Prozent, laut jüngsten Daten bis Ende November sind es in Österreich bereits 13,5 Prozent. Der Gesamtenergieverbrauch von E-Pkw ist in Österreich pro Fahrzeugkilometer im Schnitt um 42 Prozent niedriger als von Pkw mit Verbrennungsmotor. (Alle TZ)

EU-Behörde EMA gab grünes Licht für Novavax-Vakzin

In der Europäischen Union kommt ein fünfter Covid-19-Impfstoff auf den Markt. Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA gab grünes Licht für das Vakzin des US-Biotechunternehmens Novavax. Der zuständige EMA-Ausschuss empfahl eine bedingte Zulassung ab 18 Jahren Die finale Entscheidung muss noch die Europäische Kommission fällen, sie gilt aber als Formsache. Die Staatengemeinschaft hat sich bei Novavax bis zu 200 Millionen Dosen gesichert. In der Europäischen Union sind bisher Corona-Impfstoffe der Hersteller Biontech/Pfizer, Moderna, AstraZeneca sowie Johnson & Johnson (J&J) zugelassen. (Alle TZ)

Leistungsbilanz-Überschuss im Euroraum leicht gestiegen

Der Überschuss in der Leistungsbilanz der Eurozone hat im Oktober leicht zugelegt. Der Saldo habe sich auf 18,1 Mrd. Euro erhöht, teilte die Europäische Zentralbank (EZB) mit. Der Vormonatswert wurde von 18,7 auf 17,6 Mrd. Euro revidiert. Merklich gestiegen ist der Überschuss in der Dienstleistungsbilanz. In der Warenbilanz ging der Überschuss hingegen zurück. (20.12. trend.at)

IV-Mitglieder in den Medien

OMV will ReOil-Recycling-Anlage 2023 in Betrieb nehmen

Anfang übernächsten Jahres will der Öl-, Gas- und Chemieunternehmen OMV seine geplante ReOil-Anlage in Betrieb nehmen, die Kunststoffe in synthetischen Rohstoff für die Petrochemie umwandelt. Diese Demonstrationsanlage soll eine Jahreskapazität von 16.000 Tonnen aufweisen. Bis 2026 ist eine großtechnische Anlage mit 200.000 Jahrestonnen geplant, erklärte die OMV. Schon seit 2018 arbeitet in der OMV-Raffinerie Schwechat bei Wien eine ReOil-Pilotanlage. Zur Finanzierung der neuen Demo-Anlage, die Anfang 2023 die Produktion aufnehmen soll, hat die OMV ihren ersten „grünen“ Kredit aufgenommen, der die „Green Loan Principles“ erfüllt und von einer externen grünen Due-Diligence-Einschätzung zu dem Projekt begleitet wird. Die Demo-Anlage werde in den Petrochemie-Standort Schwechat voll integriert und schaffe 50 neue Arbeitsplätze, hieß es. (Standard S. 18, OÖN S. 10, Volksblatt S. 20)

Team 7 profitiert von wachsender Bedeutung des Zuhauses

Nachhaltigkeit ist für den Naturmöbelhersteller Team 7 mit Sitz in Ried/Innkreis seit jeher mehr als ein Schlagwort: Vom Wald über das Sägewerk bis zum Platten- und Möbelwerk habe man die Wertschöpfungskette unter Kontrolle, so Geschäftsführer und Eigentümer Georg Emprechtinger: „Das ist seit Ausbruch der Corona-Krise ein wesentlicher Vorteil für die Konsumenten." Die Bedeutung des Wohnens sei durch die diversen Corona-Wellen gestiegen. Team 7 will Wohnen, Natur und Arbeiten verbinden und bietet zahlreiche Möbel für das „Wohnoffice“ – von höhenverstellbaren Schreibtischen bis zu Couchtischen für sehr kleine Wohnungen. Mit Sohn Stefan baut Georg Emprechtinger einen Nachfolger bei Team 7 auf: Er soll 2025 die Geschäftsführung übernehmen. 2023 soll er ins Unternehmen einsteigen. Im selben Jahr ist auch die Fertigstellung der „Grünen Fabrik“ in Ried geplant: Das Bauvolumen für die neue Firmenzentrale und die Erlebniswelt liegt bei 35 Mio. Euro. (Krone/OÖ S. 28, OÖN S. 9)

Weitzer Group stärkt Versorgung mit eigenem Sägewerk 

Um die Versorgungssicherheit herzustellen, hat die Weitzer Group in der Parkettproduktion Weitzer Parkett das Sägewerk Holz Posch in Kaindorf übernommen. Das neue Mitglied der Weitzer Group wird nun unter Weitzer Posch GmbH firmieren. Die Stärkung der regionalen Verbindungen war dem Familienunternehmen Weitzer ein besonderes Anliegen. Mit dem Standort in Kaindorf werden von 30 Mitarbeitern über 50.000 Festmeter Rundholz eingeschnitten. Laut Josef Stoppacher, einem der Geschäftsführer der Weitzer Group, sei dieser Schritt auch wegen der „allseits bekannten Turbulenzen der vergangenen Monate am Fichtenmarkt" unternommen worden. Damit könne man die Belieferung mit diesem wichtigen Rohstoff für die Parkettproduktion deutlich erhöhen. „Die Rohstoffversorgung wird Großteils über unsere guten Kontakte zu den steirischen Forstbetrieben direkt aus der Region erfolgen“, fügte Martin Karner, ebenfalls Geschäftsführer der Weitzer Group, hinzu. (Kleine S. 32-33)

Raiffeisengruppe OÖ steigt als Finanzpartner bei Pharmagroßhändler ein

Eigentümerwechsel beim Pharmagroßhändler Herba Chemosan. Das US-Unternehmen McKesson, bisher Alleineigentümer, zieht sich aus dem Unternehmen zurück. Das Management übernimmt 51 Prozent, die zur Raiffeisengruppe Oberösterreich gehörende Invest AG die restlichen 49 Prozent, teilte die RLB Oberösterreich mit. Herba Chemosan ist Marktführer bei der Belieferung österreichischer Apotheken mit Arzneimitteln. McKesson zieht sich ganz aus Europa zurück. Neue Mehrheitseigentümer sind damit künftig die Vorstände der Herba Chemosan Gruppe, Andreas Windischbauer, Andreas Janka und Maximilian von Künsberg Sarre, wenn die Behörden der Transaktion zustimmen. Das Unternehmen hat rund 1.000 Beschäftigte und acht Standorte in Österreich sowie je einen in Tschechien und der Schweiz. (Alle TZ)

Anadi Bank verstärkt Präsenz in Trafiken

In Zusammenarbeit mit der Austrian Anadi Bank AG werden bereits in 100 Trafiken österreichweit Kontoeröffnungen sowie Kreditabschlüsse unter dem Namen „Marie“ angeboten. Gestartet wurde das Service im September. Angeboten wird zum einen ein Konto mit Bankomatkarte zum Preis von 3,90 Euro pro Monat. Zum anderen Konsumkredit ab 3.000 Euro (bis 30.000 Euro). Die Vorgehensweise für Abschlüsse ist einfach: In den Trafiken gibt es ein Tablet-Terminal, das eine Registrierung und Identifizierung binnen weniger Minuten ermöglicht. Mittelfristig wird die Anadi Bank 300 bis 500 Trafiken an das System anbinden und auch das Produkt erweitern, etwa um Spar- oder Anlageprodukte. Ebenso werden Kredite für Klein- und Mittelunternehmen in Aussicht gestellt. Mit einem solchen Angebot ist die Anadi Bank im Frühjahr in Kooperation mit einem Vertriebspartner in den deutschen Markt eingestiegen. (Kurier S. 10)

AT&S hat Werk in Korea erweitert

Neben Erweiterungen in China sowie dem in Bau befindlichen Werk in Malaysia und dem Ausbau am Stammsitz in Leoben investiert die AT&S Austria Technologie & Systemtechnik AG auch in Korea. Das dortige Werk in Ansan, das auf Hightech-Verbindungslösungen für die Medizintechnik spezialisiert ist, wurde erweitert. Nun stehen 8.000 Quadratmeter an zusätzlicher Produktionsfläche zur Verfügung. (Kleine S. 33) 

RLB Steiermark installierte mobile Bankstelle in Einkaufszentrum

Mobil, flexibel und in modularer Bauweise errichtet – das sind die wichtigsten Eigenschaften des sogenannten „Cubes“ der Raiffeisen-Landesbank (RLB) Steiermark AG. Die erste dieser mobilen Selbstbedienungs-Filialen wurde am Grazer Radetzkyspitz installiert, wo derzeit die frühere Hypo-Zentrale in das neue „Raiffeisenhaus“ umgebaut wird. Ein weiterer „Raiffeisen Cube“ steht nun im Grazer Shopping Center West zur Verfügung: Neben einem Geldautomaten gibt es auch ein Cash-Recycling-System für Ein- und Auszahlungen von Banknoten sowie ein Zahlungsverkehrs-Terminal für Überweisungen. (Kleine S. 32)

Tomaselli Gabriel Bau erweitert Geschäftsleitung

Die Tomaselli Gabriel Bau GmbH in Nüziders verstärkt die Geschäftsleitung: Die beiden langjährigen Mitarbeiter Sebastian Luger und Christof Jochum übernehmen ab sofort leitende Funktionen und unterstützen Geschäftsführer Philipp Tomaselli und Geschäftsführerin Barbara Gabriel-Tomaselli. „Wir wollen die vielfältigen Möglichkeiten und Chancen des Marktes nutzen und auch abseits des Tagesgeschäfts rasch und flexibel reagieren können. Das gelingt uns mit zeitgemäßen Strukturen und direkten Wegen“, begründet Geschäftsführer Philipp Tomaselli die breitere Aufstellung der Führungsebene. Luger ist künftig für die Akquisition und sämtliche Bauagenden zuständig, während Jochum Finanzwesen, Qualitätsmanagement und IT verantwortet. (VN D2, NVT S. 23)