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23.02.2022

Pressezusammenfassung, 23.02.2022
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IV in den Medien

IV-NÖ für Technologieneutralität bei „Green Deal“-Umsetzung

IV-Löwy zu Russland-Ukraine-Konflikt: Politisch stabile Situation für Österreich bedeutend

Allgemein

EU legt Vorschlag zu Lieferkettengesetz vor

Ukraine-Konflikt spitzt sich weiter zu

Wifo-Chef sieht ohne russisches Gas Rezessionsgefahr in Europa

Arbeitslosigkeit geht weiter zurück 

IT-Branche in Österreich fehlen bald 30.000 IT-Fachkräfte 

Ab nächster Woche wieder Präsenzpflicht an Schulen

Initiative für Laptops und Tablets an Schulen wird ausgeweitet

3G-Regel bei Einreise nach Österreich gilt

IV-Mitglieder in den Medien

Ukraine-Krise betrifft auch heimische Unternehmen

OMV sieht derzeit keinen Abschreibungsbedarf wegen Nord Stream 2

RBI: Lage in den Banken in der Ukraine und in Russland ist ruhig

Energie Burgenland und Partner starten „GreenTech“-Ausbildung

Tiroler Innio will vier Biogaskraftwerke nach Malaysia liefern

Red Bull und Rauch Fruchtsäfte setzen Expansion in den USA fort

Pierer stockte bei Leoni kräftig auf

AUA-Aufsichtsrat bestellte Annette Mann als neue CEO und CFO

BMW-Motorenwerk Steyr mit neuem Entwicklungsleiter

Rexel Austria: Neuer Geschäftsführer für Tochtergesellschaft Comtech IT-Solutions

„Netzwerk Wirtschaft MOBIL“: i+R Gruppe und RLB Vorarlberg mit an Bord 

Vorarlberger Illwerke/VKW erhöhen Strom- und Gaspreis per 1. Mai

IV in den Medien

IV-NÖ für Technologieneutralität bei „Green Deal“-Umsetzung

Die Präsidenten von Industriellenvereinigung und Wirtschaftskammer in Niederösterreich haben sich in einer gemeinsamen Pressekonferenz für Technologieneutralität bei der Umsetzung des „Green Deal“ ausgesprochen. Hintergrund ist eine gemeinsam beauftragte Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts EcoAustria, auf deren Grundlage beide Organisationen auch eine Beschleunigung von Genehmigungsverfahren fordern. Ansonsten würden negative Auswirkungen auf die Wertschöpfung im Bundesland drohen. Die Studie hat unter anderem ergeben, dass die Wirtschaftsleistung im Bundesland kurz- bis mittelfristig im Ausmaß von 0,5 bis 0,8 Prozent der Wertschöpfung durch Kostensteigerungen im Zuge der Umsetzung des „Green Deal“ betroffen ist. Einhergehen müsse in Sachen Klimaneutralität ein „gewaltiges Investitions- und Bauprogramm“, so IV-NÖ-Präsident Thomas Salzer. Daher brauche es entsprechend rasche Genehmigungsverfahren. (22.2. ORF-„Niederösterreich heute, Radio Niederösterreich-Journal, noe.orf.at, kurier.at)

IV-Löwy zu Russland-Ukraine-Konflikt: Politisch stabile Situation für Österreich bedeutend

Mit dem russisch-ukrainischen Konflikt haben Österreich und die EU einen Krisenherd direkt vor der Haustüre. Das wirkt sich nicht positiv auf die Wirtschaft aus. Die Verflechtung der Austro-Ökonomie ist sowohl mit der russischen als auch mit der ukrainischen stark. Nach Angaben von Michael Löwy, IV-Bereichsleiter für Internationale Beziehungen, sind „beide Staaten wichtige wirtschaftliche Partner für Österreich, beides sind große Märkte. Mögliche Wachstumsraten sind sehr interessant wegen der hohen Einwohnerzahlen Russlands und der Ukraine.“ Der Konflikt könne sich negativ auf die wirtschaftlichen Beziehungen auswirken. „Eine politisch stabile Situation zwischen den beiden Ländern ist für unsere wirtschaftlichen Tätigkeiten und Investitionen bedeutend.“ Laut Löwy wäre es dringend notwendig, dass Europa seine Sicherheitsinteressen stärker lebt. „Das heißt, mehr Mittel zur Verfügung stellt, um auch sicherheitspolitisch in dieser Welt fitter zu werden – aber nicht, um einen einzelnen Partner oder Gegner zu definieren, sondern einfach, um eigenständiger agieren zu können.“ (22.2. ORF III, kurier.at, diepresse.com) 

Den Link zur ORF III-Diskussionsrunde finden Sie HIER

Allgemein

EU legt Vorschlag zu Lieferkettengesetz vor

Die Europäische Kommission will heute einen Vorschlag zum sogenannten Lieferkettengesetz vorlegen. In der EU tätige Firmen sollen dazu gebracht werden, zu prüfen, dass ihre weltweiten Lieferanten unter anderem keine Sklaven- oder Kinderarbeit dulden und Umweltstandards einhalten. In der EU wird mit langwierigen Debatten über das Vorhaben gerechnet. Unter anderem müssen das Europäische Parlament und die EU-Regierungen eingebunden werden. Laut IV-Präsident Georg Knill unterstütze die Industrie „die ambitionierte Zielsetzung, Menschenrechtsverletzungen den Kampf anzusagen“. Inhaltlich gebe es „aber für die betroffenen Unternehmen – vor allem für kleine und mittlere Betriebe – noch Probleme bei der konkreten Umsetzung“. Zudem dürfe die Regelung nicht die alleinige Verantwortung den Unternehmen aufbürden, dass wichtige und notwendige Standards in anderen Ländern eingehalten werden. „Es ist primär die Aufgabe der Politik und ihrer Institutionen, dafür Sorge zu tragen. Die Politik darf sich hier nicht aus der Verantwortung stehlen“, so Knill. (Alle TZ)  

Die IV-Position zum Thema finden Sie HIER

Ukraine-Konflikt spitzt sich weiter zu

Als Reaktion auf die russische Anerkennung der Separatistengebiete in der Ost-Ukraine hat die EU-Kommission weitreichende Sanktionen gegen Russland vorgeschlagen. Diese sehen u.a. vor, den Handel mit russischen Staatsanleihen zu verbieten, um eine Refinanzierung des russischen Staats zu erschweren. Zudem sollen mehrere hundert Personen und Unternehmen auf die EU-Sanktionsliste kommen. Auch sollen die Freihandelsregelungen der EU mit der Ukraine nicht mehr für die Gebiete in der Ostukraine gelten. Beschlossen werden müssen alle Sanktionen jedoch erst noch vom EU-Ministerrat. Deutschland hat überdies angekündigt, die Inbetriebnahme der Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 auf Eis zu legen. Österreich steht im Ukraine-Konflikt voll hinter den EU-Sanktionen gegen Russland. „Österreich ist und bleibt ein militärisch neutrales Land. Wir haben aber eine klare Haltung und Meinung, wenn es um die Einhaltung von Völkerrecht geht und agieren hier im europäischen Einklang“, bekräftigte Bundeskanzler Karl Nehammer. (Alle TZ)

Wifo-Chef sieht ohne russisches Gas Rezessionsgefahr in Europa

In Anbetracht des sich zuspitzenden Konflikts zwischen Russland und der Ukraine sieht Wifo-Chef Gabriel Felbermayr die Gefahr einer Rezession auf Europa zukommen. Sollte es kriegerische Auseinandersetzungen geben und die Gasversorgung für Europa aus Russland abbrechen, seien die bisher prognostizierten 5 Prozent Wirtschaftswachstum heuer „sicher nicht zu halten“, so Felbermayr. Die Rezessionsgefahr stehe im Raum. Ob es bereits heuer dazu kommen würde, sei jedoch noch nicht abzuschätzen. Weiters hänge die Intensität einer Rezession auch davon ab, wie gut es Europa gelinge, Alternativen für Gas zu finden. Wünschenswert wäre in dieser Hinsicht eine stärkere Diversifizierung bei den Energielieferanten. Sollte es wirklich zu einem Ausfall von Erdgaslieferungen aus Russland kommen, müsse Österreich mehr als 40 Prozent seines Gasverbrauchs kompensieren, erklärte Felbermayr. Differenziert sieht er die Wirkung von möglichen weiteren Sanktionen gegen Russland. Damit könne man gewiss ein Zeichen setzen, doch müsse man bedenken, dass damit auch konjunkturelle Risiken für die europäischen Volkswirtschaften verbunden seien. (Alle TZ)

Arbeitslosigkeit geht weiter zurück 

In Österreich sind aktuell 380.639 Menschen arbeitslos (307.618) oder in AMS-Schulungen (73.021) – um 6.263 Menschen weniger als vor einer Woche. Schon in der Vorwoche ging der Wert um gut 6.000 Personen zurück. Zur Kurzarbeit vorangemeldet sind mit 185.150 Personen minimal mehr als vor sieben Tagen (184.454), berichtete das Arbeitsministerium. Der zuständige Minister Martin Kocher ortet eine „anhaltend positive Dynamik am Arbeitsmarkt in Kombination mit saisonalen Effekten“. Zum Vergleich: 2020, vor Beginn der Krise, waren zum selben Zeitpunkt gut 400.000 Personen arbeitslos oder in Schulungen. Vor genau einem Jahr lag die Zahl der Arbeitslosen und Schulungsteilnehmer bei 517.494. (Alle TZ)

IT-Branche in Österreich fehlen bald 30.000 IT-Fachkräfte 

In Österreich fehlen aktuell 24.000 IT-Fachkräfte. In den kommenden fünf Jahren könnte diese Zahl auf bis zu 30.000 steigen, schlägt der zuständige Fachverband UBIT Alarm. Jedes Jahr sorge das derzeit für einen Wertschöpfungsverlust von 3,8 Mrd. Euro, rechnet der Verband vor. Die Wurzel des Problems liege in der Ausbildung für IT-Fachkräfte, diese müsse modernisiert werden, denn die Drop-out-Quote sei zu hoch, heißt es. Die Informationstechnologie wird im Digitalisierungszeitalter grundsätzlich immer bedeutender. (Alle TZ)

Ab nächster Woche wieder Präsenzpflicht an Schulen

Ab der kommenden Woche gilt an den Schulen wieder die Präsenzpflicht. Das kündigte Bildungsminister Martin Polaschek an. Ebenso fällt die Regel, wonach ab zwei Corona-Infektionsfällen innerhalb von drei Tagen eine Klasse geschlossen wird. Die Entscheidung darüber sollen künftig die Gesundheitsbehörden der Länder treffen. Ab 5. März dürfen darüber hinaus geimpfte und genesene Lehrer auch ohne Maske unterrichten. (Alle TZ)

Initiative für Laptops und Tablets an Schulen wird ausgeweitet

Die Ausstattung von Schülern mit günstigen Laptops und Tablets soll etwas ausgeweitet werden. Künftig sollen an Mehrstufenklassen in Sonderschulen auch ältere Kinder Geräte erhalten können. Das sieht ein Gesetzesentwurf des Bildungsministeriums vor, der im heutigen Ministerrat behandelt wird. Darüber hinaus sollen die Befreiungsmöglichkeiten vom Selbstbehalt (derzeit nur für Haushalte, die keine Rundfunkgebühr zahlen) ausgebaut werden. Aus der Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage geht hervor, dass bisher 132.000 Geräte ausgeliefert worden sind. (Krone S. 3, Volksblatt S. 12, WZ S. 10)

3G-Regel bei Einreise nach Österreich gilt

Seit Dienstag gilt bei der Einreise nach Österreich generell die 3G-Regel. Dabei sind neben maximal 72 Stunden alten PCR-Tests auch professionell abgenommene Antigentest zulässig, deren Abnahme nicht mehr als 24 Stunden zurückliegen darf. Ausgenommen sind Antigentests zur Eigenanwendung. Minderjährige unter zwölf Jahren brauchen keine 3G-Nachweise erbringen. Die Impf-Gültigkeitsdauer würde indes nicht verkürzt: Es bleibt bei 270 Tagen nach Zweit- und Drittimpfungen sowie bei Impfungen mit einer Dosis als Grundimmunisierung. (Krone S. 12)

IV-Mitglieder in den Medien

Ukraine-Krise betrifft auch heimische Unternehmen

Die Verschärfung im Ukraine-Konflikt hat auch Folgen für heimische Unternehmen wie VIG, voestalpine, Egger und die AUA. So ist im Finanzsektor etwa die Vienna Insurance Group (VIG) in der Ukraine tätig. Auch wenn die VIG mit sieben Prozent Marktanteil der drittgrößte Versicherer dort ist, hat das Geschäft mit einem Prämienvolumen von 108 Mio. Euro „wirtschaftlich keine Relevanz“, heißt es aus dem Unternehmen. Vielmehr sorge man sich um die rund 1.400 Beschäftigten. Sollten Männer im Alter von bis zu 60 Jahren zur Landesverteidigung einberufen werden, würde das rund ein Drittel der VIG-Belegschaft betreffen. Das Stahlunternehmen voestalpine bezieht Rohstoffe aus der Ukraine, wie CEO Herbert Eibensteiner betont. Allerdings seien die Lieferanten „allesamt im Westen des Landes beheimatet“. Auch für eine weitere Eskalation sieht Eibensteiner sein Unternehmen gut vorbereitet: Sollte es tatsächlich zu Lieferausfällen kommen, hätte die voestalpine einige Ersatzlieferanten an der Hand, die rasch einspringen könnten. Der Tiroler Holzproduzent Egger betreibt zwei Produktionsstätten in Russland. Es sei aber noch zu früh, um zu beurteilen, welche Auswirkungen die Sanktionen haben werden – abgesehen davon, dass sie die dortige inländische Nachfrage schwächen würden. In der Ukraine betreibe man zwar keine Werke, aber das Land sei ein „durchaus bedeutender Absatzmarkt“, vor allem für die in Russland und Rumänien produzierten Holzprodukte. Die Lage in der Ukraine trifft auch die Austrian Airlines. Die AUA setzen ihre regulären Flüge nach Kiew und Odessa vorerst aus. Durch eine Flugstreichung betroffene Fluggäste werden informiert und auf andere Flugverbindungen umgebucht. (Presse S. 9)

OMV sieht derzeit keinen Abschreibungsbedarf wegen Nord Stream 2

Das an der Finanzierung der Gaspipeline Nord Stream 2 beteiligte heimische Öl- und Gasunternehmen OMV sieht trotz des angekündigten Stopps für die Röhre keinen Abschreibungsbedarf. Die OMV ist Finanzinvestor der Ostsee-Pipeline und hatte als erstes westliches Unternehmen mit Russland einen Gasliefervertrag abgeschlossen. Zuletzt wurde der Vertrag mit dem russischen Gasmonopolisten Gazprom bis 2040 verlängert. Die Gasversorgung läuft laut OMV derzeit wie gewohnt und vertragskonform. (Alle TZ)

RBI: Lage in den Banken in der Ukraine und in Russland ist ruhig

Die Raiffeisen Bank International (RBI) ist mit Tochterbanken in Russland und in der Ukraine tätig und hat dort derzeit ein normales Geschäft. „Die Lage beider Banken – sowohl in Russland als auch in der Ukraine – ist ruhig und das Geschäft läuft normal. Im Falle einer Eskalation treten die Krisenpläne in Kraft, die die Bank in den vergangenen Wochen vorbereitet hat“, so die RBI. Im Hinblick auf mögliche Sanktionen hat die RBI bereits 115 Mio. Euro an Vorsorgen zurückgelegt. Das Kreditvolumen lag im Vorjahr in Russland bei 11,6 Mrd. Euro, in der Ukraine bei 2,2 Mrd. Euro. (Presse S. 9, OÖN S. 9, WZ S. 5)

Energie Burgenland und Partner starten „GreenTech“-Ausbildung

Die Energie Burgenland startet mit der Fachhochschule Burgenland, dem WIFI und weiteren Partnern eine „GreenTech Empowerment“-Aus- und Weiterbildung. Inhalt des Basisprogramms sind unter anderem die Energiewirtschaft und die Netztechnik. Im vertiefenden Programm zählen etwa Speicher oder Mobilität zu den Inhalten, so Energie Burgenland-Vorstandsvorsitzender Stephan Sharma. Die Energie Burgenland habe die Strategie „Change“ gestartet, um den Konsumenten leistbare Alternativen zu fossiler Energie bieten zu können und von internationalen Entwicklungen unabhängiger zu werden, so Sharma. Für die Umsetzung der Strategie werden im Burgenland in den nächsten vier Jahren 2 Mrd. Euro investiert: „Diese Investitionen werden aber nur dann erfolgreich sein, wenn wir die besten Köpfe im Land haben.“ Daher habe man sich die Aufgabe gemacht, Fachkräfte selbst aus- und weiterzubilden. (Krone/Burgenland S. 24)

Tiroler Innio will vier Biogaskraftwerke nach Malaysia liefern

Der Tiroler Gasmotorenhersteller Innio mit Sitz in Jenbach hat auf der Dubai Expo 2020 eine Absichtserklärung mit der malaysischen Concord Group unterzeichnet, gemeinsam vier Kraftwerke in Malaysia zu errichten. Demnach solle Innio insgesamt acht Biogasmotoren liefern, die zu hundert Prozent mit dem bei der Palmölproduktion anfallenden Methan betrieben werden. Damit unterstütze man Malaysia beim Ausstieg aus fossilen Brennstoffen, wurde seitens des Unternehmens betont. Die in verschiedenen Teilen Malaysias errichteten Kraftwerke würden „Grünstrom ins Netz einspeisen und gleichzeitig Methan auffangen“, hieß es weiter. Die Gesamtleistung liege bei mehr als acht Megawatt. Es handle sich um Jenbacher Motoren der Baureihe 4, für die Innio auch die langfristige Servicierung übernehmen werde. (TT S. 22)

Red Bull und Rauch Fruchtsäfte setzen Expansion in den USA fort

Der Energydrink-Hersteller Red Bull und sein Abfüllpartner Rauch Fruchtsäfte möchten in den USA ein weiteres Produktionswerk errichten. Entstehen soll das Mega-Projekt in der Stadt Concord in Cabarrus County im US-Bundesstaat North Carolina, wo um rund 650 Mio. Euro ein gemeinsamer Produktions-Campus geschaffen werden soll, dabei sollen rund 400 neue Arbeitsplätze entstehen. Es wäre das zweite US-Werk von Red Bull und Rauch, auch der Dosenhersteller Ball dürfte an dem geplanten US-Standort in ein eigenes Werk investieren. Medienberichten zufolge werden die drei Firmen für ihre Pläne in der Stadt Concord insgesamt eine Milliarde US-Dollar in die Hand nehmen. (VN D2; 22.2. ORF Vorarlberg)

Pierer stockte bei Leoni kräftig auf

Der österreichische Unternehmer Stefan Pierer hat seine Beteiligung am Nürnberger Autozulieferer Leoni kräftig aufgestockt. Seine Holding Pierer Industrie AG halte nun etwas mehr als 20 Prozent, sagte Vorstandsmitglied Michaela Friepeß. Zuletzt hatte Pierer 15,5 Prozent der Anteile gemeldet. Das aufgestockte Paket hat einen Wert von 70 Mio. Euro. Der Pierer-Holding gehört auch die Mehrheit am Motorrad-Hersteller Pierer Mobility („KTM“) und am Rennsport-Zulieferer Pankl Racing sowie am schwäbischen Autozulieferer SHW. (Alle TZ)

AUA-Aufsichtsrat bestellte Annette Mann als neue CEO und CFO

Die Bestellung von Annette Mann als neue Vorstands- und Finanzchefin der Austrian Airlines ist nun vom Aufsichtsrat offiziell abgesegnet worden. Sie werde die CEO- und CFO-Agenden in Personalunion mit 1. März übernehmen und komplettiere damit das Team mit den beiden amtierenden Vorständen Michael Trestl (CCO) und Francesco Sciortino (COO). Mann verantwortete zuletzt den Bereich Corporate Responsibility in der Lufthansa-Gruppe. Davor hatte sie unterschiedliche Managementpositionen im Unternehmen inne. (Alle TZ)

BMW-Motorenwerk Steyr mit neuem Entwicklungsleiter

Das BMW-Motorenwerk in Steyr hat seit Jänner einen neuen Entwicklungsleiter: Josef Honeder hat die Aufgabe von Fritz Steinparzer übernommen, der in Pension gegangen ist. Für Honeder ist es eine Rückkehr nach Steyr: Er begann seine Karriere nämlich im Entwicklungszentrum. Zuletzt leitete er bei BMW in München die Entwicklungsabteilung für Anforderungen, Konzepte und Integration von Antrieben. Hoheder hat es sich zum Ziel gesetzt, Impulse im Bereich E-Mobilität zu setzen. (OÖN S. 11)

Rexel Austria: Neuer Geschäftsführer für Tochtergesellschaft Comtech IT-Solutions

Den Vorsitz der Geschäftsführung der Comtech IT-Solutions GmbH, einer Tochtergesellschaft von Rexel Austria, übernimmt ab 1. September Alexander Nowak. Er folgt in dieser Funktion auf Franz Rettenbacher, der sich künftig privaten Interessen widmen möchte. Das Unternehmen beschäftigt sich mit digitalen Softwareangeboten und ist spezialisiert auf Cloud-Softwarelösungen. (SN L17)

„Netzwerk Wirtschaft MOBIL“: i+R Gruppe und RLB Vorarlberg mit an Bord 

Der tägliche Weg zur Arbeit und berufliche Fahrten spielen in Vorarlberg eine große Rolle. Seit 2013 übernehmen führende Arbeitgeber aktiv Verantwortung und entwickeln gemeinsam Lösungen für umweltfreundliche (Pendler-)Mobilität im „Netzwerk Wirtschaft MOBIL“. Und das Netzwerk wächst weiter: 2022 kommen etwa mit der i+R Gruppe und der Raiffeisen Landesbank Vorarlberg weitere Unternehmen dazu. Das vom Energieinstitut auf den Weg gebrachte „Netzwerk Wirtschaft MOBIL“ versteht sich als Ideenschmiede. Die Netzwerkpartner entwickeln gemeinsam konkrete Maßnahmen und setzen diese in die Praxis um. Ergebnis der Arbeit ist ein „Werkzeugkoffer“ mit praxiserprobten Maßnahmen für Pendlermobilität. (VN D2)

Vorarlberger Illwerke/VKW erhöhen Strom- und Gaspreis per 1. Mai

Die Vorarlberger Illwerke/VKW erhöhen per 1. Mai die Gas- und Strompreise für Haushalte und Geschäftskunden. Bei einem Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 3.500 Kilowattstunden verteuert sich der Strom gesamt um 2,50 Euro pro Monat, informierte Vorstand Helmut Mennel. Die Mehrkosten für einen Erdgaskunden mit 15.000 Kilowattstunden Jahresverbrauch werden rund 19 Euro pro Monat betragen. „Um die Auswirkungen auch beim Erdgas zu begrenzen, haben wir uns dazu entschlossen, die Preise erst nach der diesjährigen Heizperiode zum 1. Mai anzupassen“, sagte Mennel. Außergewöhnliche Entwicklungen an den Energiemärkten hätten zu einem deutlichen Anstieg der Großhandelspreise geführt. (Krone/Vorarlberg S. 20, VN D1; 22.2. ORF Vorarlberg)