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23.09.2021

Pressezusammenfassung, 23.09.2021
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IV in den Medien

Industrie fordert faire Steuerreform für Menschen und Unternehmen

Allgemein

Aufruf zur Corona-Impfung und 3G-Regel am Arbeitsplatz

Fachkräftemangel: Modell mit verkürzter Lehre startet im Burgenland

Novelle zum Telekomgesetz passierte Ministerrat 

FWF erhält signifikante Steigerung des Budgets 

Neuer Geschäftsführer im Fachverband Holzindustrie

Kauflaune im Euroraum hellt sich auf

IV-Mitglieder in den Medien

Alpla übernimmt spanischen Flaschenhersteller

Salzburg AG will Anteile von Celix Solutions erwerben

AUA-Chef: Kostenersatz für nachhaltiges, aber teureres Kerosin notwendig

Raiffeisen Wien positioniert sich neu

„Primus 2021“: Treibacher, Anexia und IoT40 Systems prämiert

IV in den Medien

Industrie fordert faire Steuerreform für Menschen und Unternehmen

„Österreich braucht eine faire Steuerreform, die beide – Menschen und Unternehmen mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern – spürbar entlastet und dabei nicht auf halbem Weg stecken bleiben darf. Wer jedoch die Industrie einseitig belasten möchte, der gefährdet bestehende Arbeitsplätze und verhindert neue“, betonten IV-Präsident Georg Knill und IV-Generalsekretär Christoph Neumayer. Die Industrie erwartet im Zuge einer ökosozialen Steuerreform ein „zukunftsweisendes Reformkonzept, das Nachhaltigkeit und Klimaschutz mit Wettbewerbsfähigkeit, Arbeitsplätzen und spürbarer Entlastung kombiniert“. Neben der bereits angekündigten Senkung der Lohnsteuer müsse der Fokus auf der Stärkung des Eigenkapitals der Unternehmen liegen. Knill pocht auf eine rasche Senkung der Körperschaftsteuer (KöSt). Die IV strebt 21 Prozent an. Zudem plädiert die IV für einen COVID-Bonus für Mitarbeiter. Mit einer Gewinnbeteiligung bzw. einem steuerlichen Covid-Freibetrag von bis zu 3.000 Euro pro Mitarbeiter – analog zum letztjährigen Corona-Bonus – könnte der Faktor Arbeit entlastet werden. Eine weitere wichtige Maßnahme, um das „Eigenkapital der Unternehmen aufzupolstern“, sei die Einführung fiktiver Eigenkapitalzinsen als Betriebsausgabe. Ebenso schlage die Industrie die Einführung einer Behaltefrist bei der Kapitalertragsteuer vor. Gleichzeitig müsse es „eine tragfähige, dauerhafte Regelung geben, die eine Zusatzbelastung insbesondere für jene Betriebe verhindert, die schon jetzt dem EU-Emissionshandelssystem unterstehen. Hier dürfe es keine zusätzliche Besteuerung geben“, so Knill, der darauf verwies, dass heimische Unternehmen heuer die Rekordsumme von über 300 Mio. Euro für Emissionszertifikate zahlen. Zudem fordere die Industrie, dass die Energieabgabenrückvergütung rechtlich sichergestellt sein müsse. (Alle TZ; ORF-„Zeit im Bild 1“, ORF-„ZIB 13“, ORF-„ZIB 17“, ORF-„ZIB 18“, Ö1-„Mittagsjournal“, orf.at, kurier.at, diepresse.com, wienerzeitung.at, derstandard.at)

Den IV-Standpunkt zum Thema finden Sie HIER

Allgemein

Aufruf zur Corona-Impfung und 3G-Regel am Arbeitsplatz

Vier der fünf Parlamentsparteien haben einen gemeinsamen Aufruf zur Corona-Impfung getätigt. Am Rande der Plenarsitzung des Nationalrats warben die Klubobleute von ÖVP, SPÖ, Grünen und NEOS eindringlich, die Möglichkeit einer Immunisierung wahrzunehmen. Argumentiert wurde mit gesundheitlichem wie wirtschaftlichem Nutzen. Zugleich haben sich Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger und die grüne Klubobfrau Sigrid Maurer für die Einführung einer 3G-Regel am Arbeitsplatz ausgesprochen. Die Spitze der Industriellenvereinigung (IV) bezeichnete eine 3G-Regelung für die Betriebe als eine „Möglichkeit“, die aber keine zusätzliche Bürokratie für die Unternehmen bringen dürfe, wie IV-Präsident Georg Knill betonte. Wichtig sei es, in Summe die Impfquote zu erhöhen. Was immer dazu vom Gesundheitsministerium komme, werde die Industrie entsprechend mittragen, so Knill. IV-Generalsekretär Christoph Neumayer sagte: „Wir wollen, dass sich möglichst viele Menschen noch impfen lassen.“ Dabei werde es „viel um Werbung“ gehen. Die große Frage sei, wer dafür verantwortlich sei, eine solche 3G-Regel zu überprüfen und zu sanktionieren. (Alle TZ; 22.9. orf.at, oe24.at, „Puls 24 News“, krone.at, diepresse.com, derstandard.at, heute.at)

Fachkräftemangel: Modell mit verkürzter Lehre startet im Burgenland

Um den hohen Bedarf an Facharbeitern zu decken, startet im Burgenland ein neues Modell – zunächst für die besonders betroffenen Branchen wie Bau und Baunebengewerbe, kündigte Landeshauptmann Hans Peter Doskozil gemeinsam mit unter anderem der IV-Burgenland an. Die Kurse werden seitens des Landes aus dem Additionalitätsprogramm finanziert. Pro Kurs sind dies 200.000 Euro. Gestartet wird zunächst mit vier Kursen, zwei im Landesnorden und zwei im Süden. Nach einer viermonatigen Ausbildung steigen die Teilnehmer als qualifizierte Praktiker ins Unternehmen ein und haben dort dann die Möglichkeit, eine verkürzte Lehrausbildung zu absolvieren. IV-Burgenland-Präsident Manfred Gerger sieht in dem Modell eine Möglichkeit, Arbeitslose zur Qualifikation zu motivieren. Weiters kündigte er an, dass die IV-Burgenland demnächst gemeinsam mit den Schulen Berufsorientierung starten werde, um über die Möglichkeiten und Qualifikationen zu informieren. Es gelte vor allem auch die Eltern zu erreichen und zu überzeugen. (Krone/Burgenland S. 27, Kurier/Burgenland S. 18; 22.9. Radio Burgenland, burgenland.orf.at, krone.at, kurier.at, diepresse.com)

Novelle zum Telekomgesetz passierte Ministerrat 

Im gestrigen Ministerrat wurde die lange geplante Novelle zum Telekomgesetz (TKG) beschlossen. Mit dem Gesetz werden unter anderem Vorgaben der EU für ein einheitliches SMS-Warnsystem für Krisen umgesetzt. Das von der EU vorgesehene europaweit standardisierte Bevölkerungswarnsystem sollte eigentlich bis Mitte 2021 umgesetzt werden, eine Einführung ist laut Ministerium im kommenden Jahr zu erwarten. Damit werden im Katastrophenfall die Menschen regional und vollständig per Textnachricht informiert werden, erklärte Infrastrukturministerin Elisabeth Köstinger. Die Novelle bringt auch einen besseren Konsumentenschutz für Mobilfunk-Kunden, leichteren Notruf-Zugang für Menschen mit Behinderung und einen schnelleren Breitband- und Mobilfunk-Ausbau. (SN S. 13)

FWF erhält signifikante Steigerung des Budgets 

In den Jahren 2021 bis 2023 erhält der auf die Förderung von Grundlagenforschung spezialisierte Wissenschaftsfonds FWF vom Bildungsministerium ein Gesamtbudget von 806 Mio. Euro – das entspricht einem Plus von rund 170 Mio. Euro oder 27 Prozent im Vergleich zur Drei-Jahres-Periode davor. Der Großteil des Zuwachses kommt mit etwas Verzögerung im Jahr 2023, wo die neue Exzellenzinitiative großteils schlagend wird. Bereits das Budget für das laufende Jahr speist sich aus der nun fixierten dreijährigen Leistungsvereinbarung, die der FWF im Zuge des im Vorjahr beschlossenen Forschungsfinanzierungsgesetzes mit dem Bildungsministerium abgeschlossen hat. Damit erhält der Fonds erstmals einen längerfristigen Finanzierungspfad. Dieser ist nun mit 228,8 Mio. Euro für heuer, 247,58 Mio. Euro im kommenden Jahr und einem Sprung auf 329,21 Mio. Euro im Jahr 2023 vorgezeichnet. (Heute S. 6)

Neuer Geschäftsführer im Fachverband Holzindustrie

Heinrich Sigmund wird mit Anfang November die Geschäftsführung des Fachverbands der heimischen Holzindustrie übernehmen. Er wird Andreas Mörk nachfolgen, der diese Position seit Mai interimistisch bekleidete. Obmann des Fachverbands, der fast 1.300 Unternehmen vertritt, ist Herbert Jöbstl. (APA)

Kauflaune im Euroraum hellt sich auf

Die Stimmung der Verbraucher in den Euroländern hat sich im September aufgehellt. Das Barometer für das Verbrauchervertrauen kletterte um 1,3 Punkte zum Vormonat auf minus 4,0 Zähler, zeigt die jüngste Umfrage der EU-Kommission. Der Konjunkturindikator liegt damit weiter über seinem vor Ausbruch der Corona-Krise erreichten Niveau. (Standard S. 20)

IV-Mitglieder in den Medien

Alpla übernimmt spanischen Flaschenhersteller

Der Vorarlberger Verpackungsspezialist Alpla übernimmt das spanische Unternehmen Plastisax S.L, das Kunststoffflaschen für die Marktbereiche Kosmetik, Haushalts- und Körperpflege produziert. Mit der Übernahme kommt es auch zu einem verstärkten Einsatz von Recyclingmaterial im Produktionsbetrieb und zu einer Stärkung der Kreislaufwirtschaft in der Region. Mit dem Kauf des spanischen Flaschenherstellers mit Sitz in der Provinz Alicante, festigt Alpla seine Marktposition im Osten Spaniens und erweitert seine Produktionskapazitäten vorwiegend für die Herstellung von Verpackungslösungen aus HDPE (High-Density Polyethylen). (Krone S. 8, VN D2, NVT S. 22)

Salzburg AG will Anteile von Celix Solutions erwerben

Heute tagt der Aufsichtsrat der Salzburg AG. Ein Tagesordnungspunkt betrifft eine geplante Übernahme eines Firmenanteils. Konkret geht es um die Celix Solutions GmbH mit Sitz in Wien. Die Salzburg AG will den 80-prozentigen Firmenanteil der Novomatic AG kaufen. Die Celix Solutions GmbH sei ein Unternehmen für agile Transformations- und IT-Lösungen. Es bestehe bereits eine langjährige Zusammenarbeit, heißt es von der Salzburg AG. Durch die Übernahme der 80 Prozent erlange man Zugang zu dem Produkt- und Dienstleistungsportfolio. Damit mache man einen wichtigen Schritt Richtung IT-Know-how und Digitalisierung. Die IT-Lösungen sollen künftig nicht nur unternehmensintern zum Einsatz kommen, sondern sollen auch den Kunden angeboten werden. (SN L5)

AUA-Chef: Kostenersatz für nachhaltiges, aber teureres Kerosin notwendig

Der Einsatz nachhaltiger Treibstoffe ist für AUA-Chef Alexis von Hoensbroech ein richtiger Schritt im Kampf gegen den Klimawandel. Klar müsse allerdings sein, dass die Airlines die Mehrkosten ersetzt bekommen, damit sie im internationalen Wettbewerb bestehen. „Das wird den Steuerzahler Geld kosten, ohne staatliche Zuschüsse werden wir sonst untergehen“, erklärte von Hoensbroech. Berechnungen gehen davon aus, dass nachhaltiges Kerosin dreimal so teuer ist wie fossile Alternativen. Wann die neuen Treibstoffe zum Einsatz kommen, ist noch nicht fix. Sie sind aber Teil der EU-Strategie zur CO2-Reduktion bis 2030. „Die Klimakrise ist das größte Problem unserer Generation. Da muss was geschehen“, so der AUA-Chef. (Krone S. 10)

Raiffeisen Wien positioniert sich neu

Mit einem neuen Konzept namens „Raiffeisen Wien. Meine Stadtbank“ will die Raiffeisenbank in Wien am Bankenmarkt reüssieren. „Wir haben vor zwei Jahren begonnen, das Konzept zu entwickeln“, sagt Martin Hauer, Vorstand Retail und Verbundservices der Raiffeisenlandesbank (RLB) NÖ-Wien. Mit neuem, einheitlichen Filialauftritt, kompetenter Beratung und attraktivem Digitalangebot habe sich Raiffeisen Wien inmitten der Pandemie als erster Ansprechpartner für Geldfragen etabliert. Konkret werde Banking mit Regionalität verbunden. Dazu wurde Wien in fünf Regionen aufgeteilt und es wurden fünf Regionalzentren geschaffen, in denen es primär um „Existenzielles“ wie komplexe Finanzierungen oder Veranlagungen gehe, so Hauer. Die Bezirksbanken wiederum seien Anlaufstellen für tägliche Bankgeschäfte wie Behebungen oder Kontoeröffnungen. Abgerundet werde der Stadtbank-Auftritt von einem erweiterten Private-Banking-Angebot. (Kurier S. 12)

„Primus 2021“: Treibacher, Anexia und IoT40 Systems prämiert

Treibacher Industrie AG, Anexia Internetdienstleistungs GmbH und IoT40 Systems GmbH zählen zu den Gewinnern des „Primus 2021“. Tradition und Innovation verbinden diese Kärntner Unternehmen. „Die Kärntner haben Leidenschaft für Unternehmertum und großartige Mitarbeiter, die hinter den Betrieben stehen. Und sie haben auch die notwendige Gelassenheit, die zum Erfolg führt“, sagte Landwirtschafts- und Tourismusministerin Elisabeth Köstinger bei der Primus-Gala. (Kleine/Kärnten Primus-Beilage)