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24.11.2021

Pressezusammenfassung, 24.11.2021
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IV in den Medien

Springer: Fachkräftemangel nicht durch Corona-Maßnahmen verschärfen

Allgemein

Kocher erwartet Kurzarbeit-Anstieg auf bis zu 400.000 Personen

Wifo-Chef: Aktueller Lockdown kostet einiges an Wertschöpfung

Pensionsausgaben steigen bis 2030

Corona-Regeln für Schulen werden nachgeschärft

Neuer KV für Handelsangestellte

Corona-Krise traf Unternehmen in Osteuropa weniger stark

Inflation: EZB-Direktorin warnt vor Risiken

IV-Mitglieder in den Medien

Pierer Mobility: Einstieg in den nordamerikanischen Markt

Sparkasse OÖ übernimmt Anteile der Erste Bank 

Fabasoft erzielte zum Halbjahr 3,8 Mio. Euro Gewinn

Europlast trotzt Corona-Krise und sieht Wasserstoff als Zukunftschance

EnergieAllianz erhöht in der Ostregion die Strompreise ab Jänner

Alpla meldet Fortschritte bei Nachhaltigkeit

Getzner Werkstoffe mit neuer Produktserie

IV in den Medien

Springer: Fachkräftemangel nicht durch Corona-Maßnahmen verschärfen

IV-Kärnten-Präsident Timo Springer warnt bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie vor „überzogenen Maßnahmen“ oder „unkalkulierbaren Risiken“. Die Industrie habe in nunmehr fast 20 Monaten der Pandemie eines bewiesen: „Sie kann mit der Pandemie gut umgehen und mit durchdachten Konzepten Österreichs Wirtschaft am Laufen halten.“ Zentrales Problem und bei Corona-Maßnahmen zu beachten sei der massive Fachkräftemangel und in diesem Zusammenhang ungeimpfte bzw. mit von der EMA nicht zugelassenen Impfstoffen geimpfte Mitarbeiter. Zudem seien für die Wettbewerbsfähigkeit des heimischen Standorts neben der Corona-Krise noch weitere Probleme zu stemmen: „Die grüne Transformation der Wirtschaft, stockende Lieferketten und explodierende Vormaterialpreise sind ebenso zu bewältigen wie die Weiterentwicklung der Leistungen und Produkte, sowie die Innovationskraft, die unsere Wirtschaft stets geprägt hat“, so Springer. (Krone/Kärnten S. 10, Kleine/Kärnten S. 29, Österreich/Kärnten S. 16; 23.11. Radio Kärnten Journal, orf.at, kleinezeitung.at)

Allgemein

Kocher erwartet Kurzarbeit-Anstieg auf bis zu 400.000 Personen

Arbeitsminister Martin Kocher rechnet aufgrund des Corona-Lockdowns mit einem Anstieg der Kurzarbeit auf 350.000 bis 400.000 Personen, welche die Hilfe in Anspruch nehmen werden. „Die derzeitige Situation spiegelt die Kurzarbeit-Situation noch nicht wider“, so der Minister. Derzeit sind 77.989 Personen zur Kurzarbeit angemeldet. Die Kurzarbeit werde „nach derzeitigen Einschätzungen nicht auf 500.000 Anmeldungen steigen, sondern sich etwa in ähnlichem Ausmaß wie im letzten Winter bewegen", sagte der Arbeitsminister. Bei den Arbeitslosenzahlen hat der aktuelle Corona-Lockdown noch keine starken Auswirkungen. Derzeit sind laut Arbeitsministerium 277.508 Personen arbeitslos gemeldet, ein Plus von 5.652 Arbeitslosen im Vergleich zur Vorwoche. Zusätzlich befinden sich derzeit 73.160 Personen in AMS-Schulungen. (Alle TZ)

Wifo-Chef: Aktueller Lockdown kostet einiges an Wertschöpfung

Aufgrund der aktuellen Pandemie-Entwicklung wird das Wirtschaftswachstum in Österreich nach Angaben von Wifo-Chef Gabriel Felbermayr im nächsten Jahr fünf Prozent nicht erreichen, sondern „im Bereich vier Prozent“ liegen. Der aktuelle Corona-Lockdown werde wieder einiges an Wertschöpfung kosten. „Wir gehen davon aus, dass eine Woche Lockdown – so wie wir ihn haben – ungefähr 800 Mio. Euro an Wirtschaftsleistung kostet“, erklärte Felbermayr. Je näher man an Weihnachten rankommen, desto teurer werde dies und könnte bei einem längeren Lockdown im Jänner auf bis zu 1,2 Mrd. Euro pro Woche ansteigen. (Alle TZ)

Pensionsausgaben steigen bis 2030

Die Ausgaben des Staates für die Pensionen steigen in den kommenden Jahren massiv, um in den Jahrzehnten danach wieder leicht zu sinken. Zurückzuführen ist dies unter anderem darauf, dass zwar die Kosten für Unselbstständige, Selbstständige und Bauern stark anwachsen, jene für Beamte aber kontinuierlich sinken. Das geht aus den vorliegenden Gutachten der Alterssicherungskommission hervor, die in ihrer Sitzung am kommenden Dienstag behandelt werden. So würden sich die Bundesmittel in absoluten Zahlen zwar von heuer 24 Mrd. Euro auf 48,1 Mrd. Euro im Jahr 2070 verdoppeln. Gemessen an der Wirtschaftsleistung erhöhen sich die Ausgaben insgesamt aber einige Jahre nur noch moderat, um dann zu stagnieren und bis 2070 sogar leicht zu sinken. Konkret sollen die Kosten für den Staat von 6,2 Prozent des BIP heuer bis 2030 auf 6,8 Prozent anwachsen. Danach stagnieren sie, um bis 2070 auf 6,5 Prozent abzusinken. (SN S. 2, Volksblatt S. 5)

Corona-Regeln für Schulen werden nachgeschärft

Das Bildungsministerium hat am Dienstag bereits die erste Anpassung der Corona-Regeln an Schulen angekündigt. Künftig soll ab zwei Corona-Infektionen die ganze Klasse fünf Tage ins Distance-Learning wechseln. Tritt ein einzelner Fall auf, bleiben die anderen Schüler zwar im Präsenzunterricht, müssen jedoch täglich testen. Bildungs- und Gesundheitsministerium einigten sich auf die Maßnahme, nachdem vor allem in Salzburg und Oberösterreich Schüler trotz Kontakts zu infizierten Klassenkollegen nicht mehr abgesondert worden waren. Die Regelung soll spätestens am kommenden Montag in Kraft treten, präzisierte Bildungsminister Heinz Faßmann. (24.11. Alle TZ; 23.11. ORF-„Report“)

Neuer KV für Handelsangestellte

In der vierten Verhandlungsrunde haben sich Arbeitgeber und Gewerkschaft auf einen neuen Kollektivvertrag für die rund 415.000 Angestellten und 15.000 Lehrlinge im Handel verständigt. Das Einstiegsgehalt wird ab 1. Jänner 2022 auf 1.800 Euro brutto angehoben. Dadurch erhöhen sich die Gehälter für Berufseinsteiger um 3,45 Prozent. Für alle anderen gibt es ein Gehaltsplus von 2,55 Prozent. (Alle TZ)

Corona-Krise traf Unternehmen in Osteuropa weniger stark

Die Rezession im von Corona geprägten Jahr 2020 ist in vielen osteuropäischen Ländern nicht so stark ausgefallen wie in Westeuropa. Die 500 umsatzstärksten Unternehmen Mittel- und Osteuropas büßten im Vorjahr lediglich 3,3 Prozent ihres Umsatzes ein, teilte die Kreditversicherung Coface mit. Die österreichische Wirtschaft ist mit jener im Osten eng verbunden. 24 der 500 größten Unternehmen sind Tochtergesellschaften österreichischer Unternehmen. (23.11. versicherungsjournal.at)

Inflation: EZB-Direktorin warnt vor Risiken

EZB-Direktorin Isabel Schnabel warnt vor Inflationsrisiken. Zwar sei es plausibel, dass die Teuerungsrate im Euroraum mittelfristig unter das Zwei-Prozent-Ziel der EZB fallen werde, sagte sie in einem Bloomberg-Interview. Aber die Unsicherheit habe sich erhöht, was Geschwindigkeit und Umfang des Rückgangs betreffe. „Ich denke nicht, dass wir auf Basis der aktuellen Daten wirklich sagen können, was passieren wird“, so die deutsche Ökonomin. Sie gehe davon aus, dass die Inflationsprognose der EZB-Volkswirte für nächstes Jahr nach oben revidiert werde. (Kurier S. 11)

IV-Mitglieder in den Medien

Pierer Mobility: Einstieg in den nordamerikanischen Markt

Die Pierer Mobility AG hat den US-Anbieter Felt Bicycles gekauft und steigt damit in den nordamerikanischen Markt ein. „Im Rahmen ihrer Strategie ist dies für die Unternehmensgruppe der nächste Schritt, eine weltweit führende Rolle im Bereich Fahrrad einzunehmen“, so die Oberösterreicher. Felt Bicycles ist spezialisiert auf die Herstellung von Rennrädern, Triathlon-, Bahn-, Cyclocross-, Schotter- und Abenteuerrädern mit versenkbarem Lenker. „Die Übernahme passt perfekt in die Gesamtstrategie der Pierer E-Bikes GmbH – nämlich ein Global Player im Bereich der Zweiradmobilität zu werden, sowohl mit elektrischen als auch mit nicht-elektrischen Rädern, über alle Fahrradkategorien hinweg“, so Vorstandsvorsitzender Stefan Pierer. Die Übernahme bestehe aus drei Komponenten: dem Kauf der Markenwerte, der Geschäftswerte in Europa und Nordamerika sowie der Integration der weltweiten Belegschaft in die Teamstruktur der Pierer E-Bikes GmbH. (Krone S. 12, Standard S. 15, OÖN S. 7)

Sparkasse OÖ übernimmt Anteile der Erste Bank 

Die Anteilsverwaltung Allgemeine Sparkasse baut – vorbehaltlich der Genehmigung durch die Kartellbehörde – ihren Mehrheitsanteil an der Sparkasse Oberösterreich weiter aus. Bis 2026 will sie diesen von derzeit 57,28 auf 85,7 Prozent kräftig aufstocken. Sie übernimmt Anteile der Erste Bank, die spätestens bis Juni 2026 nur mehr mit zehn statt bisher 39,19 Prozent an der Sparkasse OÖ beteiligt sein wird. Der erste Teil der Aktien werde nach der Hauptversammlung 2022 wandern, bis spätestens Ende Juni 2026 soll die in Stufen durchgeführte Transaktion abgeschlossen sein, informierte Gerald Gutmayer, Vorstandsvorsitzender der Anteilsverwaltung Allgemeine Sparkasse. Es gebe „wirtschaftlich gute Voraussetzungen, um aus eigener Kraft gemeinsam mit der Anteilsverwaltung eine noch stärkere Verankerung in OÖ zu erreichen“, so Sparkasse-OÖ-Vorstandsvorsitzende Stefanie Huber. (Presse S. 16, OÖN S. 7, Volksblatt S. 19)

Fabasoft erzielte zum Halbjahr 3,8 Mio. Euro Gewinn

Das Linzer Softwareunternehmen Fabasoft erwirtschaftete in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2021/22 einen Gewinn von 3,8 Mio. Euro, nach 5,8 Mio. im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz blieb mit 27,7 Mio. Euro fast konstant. Das Software- und Dienstleistungsgeschäft sei gut gelaufen, heißt es im Halbjahresbericht. Die Zahl der Beschäftigten erhöhte sich per Ende September von 317 auf 345 Mitarbeiter. Fabasoft betreut Kunden in den Bereichen der Bundes- und Landesverwaltungen, der Kommunen, von Interessenvertretungen und privaten Unternehmen. (Presse S. 16, OÖN S. 10, Volksblatt S. 16)

Europlast trotzt Corona-Krise und sieht Wasserstoff als Zukunftschance

Abgesehen davon, dass viele Rohmaterialien teurer geworden sind, konnte Corona marktseitig dem Geschäftsverlauf des Kunststoffbehälter-Produzenten Europlast in Dellach im Drautal nichts anhaben. Im Gegenteil: Das Oberkärntner Unternehmen mit 140 Mitarbeitern kann den Umsatz heuer von 40 auf 45 Mio. Euro verbessern. Das liegt unter anderem an einem fünf Mio. Euro schweren Großauftrag aus Kroatien, wohin Europlast Abfallsammelbehälter lieferte: Kroatien sammelt – gefördert von der EU – nun auch Biomüll. Europlast hat zudem das Zukunftsthema Wasserstoff für sich entdeckt: Das Unternehmen will Wasserstofftanks fertigen. Europlast-Chef Arthur Primus: „Wasserstoff ist im Kommen. Für uns eine Zukunftschance.“ (Kleine/Kärnten S. 26-27)

EnergieAllianz erhöht in der Ostregion die Strompreise ab Jänner

Anfang 2022 wird Strom bei den Landesenergieversorgern von Wien, Niederösterreich und dem Burgenland teurer. Für einen Haushaltskunden mit einem Jahresverbrauch von 3.500 Kilowattstunden (kWh) kommt es dadurch ab 1. Jänner zu monatlichen Mehrkosten von rund zwölf bis 13 Euro inklusive Umsatzsteuer, erklärte die EnergieAllianz, die gemeinsame Vertriebsgesellschaft von Wien Energie, EVN und Energie Burgenland. (Alle TZ)

Alpla meldet Fortschritte bei Nachhaltigkeit

Der Vorarlberger Verpackungshersteller Alpla hat seinen vierten Nachhaltigkeitsbericht vorgelegt. Dieser zeige die Fortschritte der nachhaltigen Entwicklung des Unternehmens in den Jahren 2018 bis 2020, gab das Unternehmen aus Hard bekannt. Heuer wurde auch erstmals der Alpla Sustainability Award ins Leben gerufen. Dabei wurden Projekte rund um das Thema Nachhaltigkeit ausgezeichnet. (NVT S. 21)

Getzner Werkstoffe mit neuer Produktserie

Die Getzner Werkstoffe GmbH, weltweit führender Spezialist für Schwingungsschutz mit Sitz in Bürs, hat eine neue Produktserie namens „Sylocraft®“ vorgestellt. Damit können den Angaben zufolge vor allem kleine Bauteile wirtschaftlich rentabel gefertigt werden. „Mit dem neuen Werkstoff können wir – dank eines einzigartigen Spritzgussverfahrens – jetzt auch höchst belastbare und attraktive Sichtbauteile für kleine bzw. komplexe Geometrien herstellen“, hieß es seitens des Unternehmens. (NVT S. 20)