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25.01.2022

Pressezusammenfassung, 25.01.2022
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IV in den Medien

Industrie/Aktienforum für rasche Einführung der Behaltefrist

„Tag der Elementarpädagogik“: Ruf nach besseren Rahmenbedingungen 

Freitesten mit Gurgeltests in Kärnten möglich

Allgemein

Einreise nach Österreich für Geboosterte aus allen Ländern ohne Test möglich

Startschuss für „Agenda Gesundheitsförderung“

Zahl der Studienanfänger rückläufig

E-Motorräder: Staat stockt Förderung auf

IV-Mitglieder in den Medien

Infineon kündigt Investitionen in Villach an

Flughafen Wien: „Smart Lounges“ – Neues Service im Terminal 3

Kelag: Zahl der Ladevorgänge an Stromtankstellen hat sich 2021 verdoppelt

Oberbank-Chef: „Drei Jahre Behaltefrist für Aktien“

Neuer Umsatzrekord für eww Anlagenbau

Zwölf Medaillen bei AustrianSkills für Vorarlberg

Salzburg holte drei Titel bei den AustrianSkills

IV in den Medien

Industrie/Aktienforum für rasche Einführung der Behaltefrist

Die Ankündigung von Finanzminister Magnus Brunner, die im Regierungsprogramm festgehaltenen Behaltefristen bei Aktien wieder einzuführen, wird von Robert Ottel, Präsident des Aktienforums, begrüßt: „Es ist nicht zeitgemäß, nichts zu tun. Drei unserer Nachbarländer haben Behaltefristen und Österreich zählt mit der Besteuerung von Veräußerungsgewinnen bei Wertpapieren ohne Freigrenzen oder Reduktionen der Bemessungsgrundlage international zu einer Minderheit von Staaten.“ IV-Präsident Georg Knill schlägt in dieselbe Kerbe: „Es existiert eine gewisse Doppelmoral. Vor allem für die Klimatransformation wird viel privates Kapital benötigt — das wurde auch immer von der Politik direkt kommuniziert. Aber wenn es dann andererseits um die Befreiung von der Kapitalertragsteuer geht, nennt man es wieder böses Kapital.“ Das Aktienforum hat über das Meinungsforschungsinstitut Peter Hajek das Interesse an Aktien, Anleihen und deren Kauf eruieren lassen. Auffallend an dem Inhalt der Studie ist, dass in den vergangenen Jahren das Interesse, Wertpapiere zu besitzen, kontinuierlich ansteigt. Das Finanzwissen wiederum lässt deutlich zu wünschen übrig: Etwa 70 Prozent aller Befragten beurteilen ihr eigenes Wissen mit „weniger“ oder „gar nicht gut“. Deshalb gibt es für Ottel nur eine Lösung: Die Wirtschafts- und Finanzbildung an Schulen muss konsequent verbessert werden. Zudem zeigt die Studie, dass eine Steuerbefreiung als Motivationsfaktor durchaus wirken würde. Die IV steht im engen regelmäßigen Austausch mit dem Kabinett des Finanzministers, diese Woche findet ein Gespräch zwischen Knill und Brunner statt. (Presse S. 17)

„Tag der Elementarpädagogik“: Ruf nach besseren Rahmenbedingungen 

Zum gestrigen „Tag der Elementarpädagogik“ forderte die IV-Vorarlberg und die Junge Industrie (JI) Vorarlberg bessere Rahmenbedingungen für die Elementarpädagogen sowie mehr Bewegung und Mut bei den Verhandlungen rund um das neue Vorarlberger Kinderbildungs- und Betreuungsgesetz (KBBG). „In Zeiten des anhaltenden eklatanten Arbeitskräftemangels müssen wir die Rahmenbedingungen schaffen, dass bei entsprechendem Wunsch nach der Babypause ein rascher Wiedereinstieg in die Vollzeit- oder auch Teilzeitbeschäftigung möglich ist. Ein entscheidender Faktor, um diese Lücke im Sinne der Chancengerechtigkeit für Eltern zu schließen, ist ein massiver Ausbau des – flächendeckenden und qualitativ-hochwertigen – ganztägigen Kinderbetreuungsangebots“, macht IV-Präsident Martin Ohneberg deutlich. Insbesondere in ländlichen Regionen brauche Vorarlberg dringend Investitionen in den Ausbau der Kapazitäten ganztägiger Kinderbetreuung. „Junge Eltern dürfen sich nach der Familiengründung nicht unfreiwillig in einer Teilzeitfalle wiederfinden. Deswegen braucht jedes Kind in Vorarlberg ab dem zweiten, mittelfristig ab dem ersten Lebensjahr Rechtsanspruch auf einen ganztägigen Betreuungsplatz“, bekräftigt JI-Vorarlberg-Vorsitzende Katharina Rhomberg-Shebl. (NVT S. 16-17)

Freitesten mit Gurgeltests in Kärnten möglich

Ab dem heutigen Tag können sich in Kärnten Kontaktpersonen von Infizierten, die mit diesen nicht in einem Haushalt leben, mittels der PCR-Gurgeltests ab dem fünften Tag aus der Quarantäne freitesten. Damit kommt das Land Kärnten zum Teil einer Forderung der Sozialpartner und der IV-Kärnten nach. In einer gemeinsamen Aussendung wurde gefordert: „Wenn die Testkapazitäten des Landes in der sich weiter aufbauenden Omikron-Welle nicht mehr ausreichen, dann müssen eben alle PCR-Tests, wie z.B. von ‚Kärnten gurgelt‘, Apotheken sowie in den Betrieben durchgeführte, ebenfalls zugelassen werden“. Sonst drohe die Personalknappheit die Wirtschaft lahmzulegen. (24.1. kaernten.orf.at)

Allgemein

Einreise nach Österreich für Geboosterte aus allen Ländern ohne Test möglich

Die Drittimpfung bedeutet seit Montag freie Fahrt nach Österreich. Mit der mittlerweile 12. Novelle der Covid-19-Einreiseverordnung wird die Liste der Virusvarianten-Gebiete komplett geleert. Damit entfällt das PCR-Testerfordernis auch für Geboosterte aus 14 „Omikron-Vorreiterstaaten“ – darunter Großbritannien, Dänemark, die Niederlande und Norwegen. Wer „nur“ vollimmunisiert ist, braucht weiterhin ein aktuelles negatives PCR-Testergebnis. Neben den vier europäischen Staaten waren auch Südafrika und neun weitere Staaten des südlichen Afrikas auf der Liste der Virusvarianten-Gebiete. Grund für die Lockerung ist, dass Omikron mittlerweile auch in Österreich die vorherrschende Coronavirus-Variante ist. Mit der Novelle wird die Gültigkeit der Verordnung bis 28. Februar verlängert. Ihre sonstigen Bestimmungen bleiben unverändert: Von einigen Ausnahmen, etwa für den Berufsverkehr, abgesehen, lässt Österreich weiterhin nur vollständig Geimpfte und Genesene ohne Quarantäne einreisen. (Alle TZ)

Startschuss für „Agenda Gesundheitsförderung“

Mit einer eigenen „Agenda Gesundheitsförderung“ setzt Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein nach der letztjährigen „Gesundheitsförderung 21+“ den nächsten Schritt in Richtung einer zukünftigen Ausrichtung der öffentlichen Gesundheitsförderung in Österreich. Drei Kompetenzzentren sollen errichtet werden. Geplant sind ein „Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Gesundheitssystem“, ein „Kompetenzzentrum Klima und Gesundheit“ sowie ein „Kompetenzzentrum Zukunft Gesundheitsförderung“, die organisatorisch in der Gesundheit Österreich GmbH (GÖG) angesiedelt sind. Die GÖG übernimmt gemeinsam mit dem Gesundheitsministerium auch die inhaltliche Steuerung. In den Aufbau und Betrieb der drei Kompetenzzentren will Mückstein in den kommenden drei Jahren rund 24 Mio. Euro investieren. (Alle TZ)

Zahl der Studienanfänger rückläufig

Nach dem „Corona-Hoch“ des vergangenen Wintersemesters gibt es heuer deutlich weniger Studienanfänger an den Universitäten. Mit Stand 7. Jänner waren gemäß Daten des Bildungsministeriums 44.455 „ordentliche" Neuzugelassene registriert. Das ist ein Rückgang von acht Prozent gegenüber dem Vorjahr (2020/21), entspricht aber in etwa dem Wert vor der Corona-Pandemie aus dem Studienjahr 2019/20 (minus 1,2 Prozent). Insgesamt praktisch gleich blieb heuer die Gesamtstudentenzahl. Im Wintersemester 2021/22 inskribierten sich 266.380 ordentliche Studierende – das sind um 0,7 Prozent weniger als im Vorjahr und um 0,5 Prozent mehr als 2019/20. (Standard S. 7, Volksblatt S. 4)

E-Motorräder: Staat stockt Förderung auf

Die Förderung von E-Zweirädern wird heuer fortgesetzt und sogar erhöht. Der Kauf eines E-Motorrads wird mit 1.900 Euro unterstützt, Anträge sind ab Februar unter umweltfoerderung.at möglich. Bei einem E-Moped sind es 800 Euro und bei einem E-Leichtmotorrad 1.200 Euro, teilte das Klimaschutzministerium mit. Partner der Aktion ist die Arge2Rad, der Dachverband der Zweiradimporteure und der Zweiradindustrie. Gut 167 Mio. Euro stehen ab 1. Februar für E-Autos, E-Mopeds und E-Motorräder für längstens ein Jahr zur Verfügung. Das ist die nun aufgestockte E-Mobilitätsförderung, zuletzt lag dieser Wert bei gut 100 Mio. Euro. (Alle TZ)

IV-Mitglieder in den Medien

Infineon kündigt Investitionen in Villach an

Der Chiphersteller Infineon, der in Villach mit einem großen Ableger vertreten ist, rechnet mit einem Ende des Engpasses bei Chips in den nächsten zwölf Monaten. Automotive-Chef Peter Schiefer geht davon aus, 2023 den Bedarf „gut abdecken zu können“. Das zweite Halbjahr 2022 werde bei Mikrocontrollern, die außer Haus gefertigt werden, „schon besser sein als das erste“. Bei Sensoren und Leistungselektronik, die selbst hergestellt werden, gebe es teilweise bereits keine Engpässe mehr. Schiefer kündigt außerdem eine deutliche Erweiterung der Produktion an. „Wir werden unsere Kapazitäten stark ausbauen und beispielsweise in Villach investieren, um dem wachsenden Bedarf im Bereich Siliziumkarbid gerecht zu werden“, sagt Schiefer. Die 2021 eröffnete 300-Millimeter-Dünnwaferfabrik in Villach, dem Kompetenzzentrum für Leistungshalbleiter im Konzern, wird sukzessive hochgefahren. Villach ist auch globales Kompetenzzentrum für die neuen Halbleitermaterialen: Die Entwicklungs- und Fertigungskapazitäten für Siliziumkarbid und Galliumnitrid werden stetig ausgebaut. (Kleine S. 27)

Flughafen Wien: „Smart Lounges“ – Neues Service im Terminal 3

Mit „Smart Lounges“ gibt es im Terminal 3 auf dem Flughafen Wien ein neues Service. 16 derartige Kabinen des italienischen Start-up-Unternehmens Zzzleepandgo stehen nach Angaben des Flughafens Wien zur Verfügung. Sie können zum Arbeiten, Entspannen oder Übernachten gemietet werden. Die drei Quadratmeter großen „Smart Lounges“ sind mit einer Liegefläche, mit Strom- und USB-Anschlüssen, gratis W-LAN, Ablageflächen und einem ausklappbaren Tisch ausgestattet. Außerdem verfügen alle Kabinen über ein Multimedia Entertainment System. Buchbar sind sie stunden- oder tageweise via Website www.zzzleepandgo.com bzw. auf dem Flughafen Wien selbst. Die Beherbergung der Gäste erfolgt nach den in Österreich geltenden COVID-19-Regeln. Die Kosten betragen laut dem Vienna Airport neun Euro pro Stunde bzw. (ab) 48 Euro pro Nacht. Bezahlt wird beim Check-out. (Österreich S. 25)

Kelag: Zahl der Ladevorgänge an Stromtankstellen hat sich 2021 verdoppelt

Beim Kärntner Energieversorger Kelag hat sich die geladene Energiemenge an den Ladepunkten von 2020 auf 2021 mehr als verdoppelt – von 300.000 Kilowattstunden (KWh) auf rund 700.000, wie Petra Hofmann, Teamleiterin bei der Kelag für den Bereich E-Mobilität betont. Die Zahl der Ladevorgänge habe sich 2021 gegenüber 2020 auf rund 40.000 verdoppelt, was dem Strombedarf von rund 250 Einfamilienhäusern entspreche. Für dieses Jahr rechnet Hofmann mit einer weiteren Verdoppelung, „einfach, weil immer mehr E-Autos auf den Straßen unterwegs sind“. Insgesamt verfüge die Kelag über sechs Standorte mit zwölf Hochleistungs-Ladepunkten mit Leistungen bis zu 300 kW, zwölf Standorte mit 44 Schnell-Ladepunkten mit Leistungen von 50 kW und 80 Standorte mit AC-Ladeinfrastruktur bis 22 kW. Gefragt sei zunehmend hohe Leistung in kurzer Zeit, weshalb vor allem im Bereich der Hochleistungslader ausgebaut werde. Die Investitionskosten seien mit 100.000 Euro je Ladepunkt relativ hoch, so Hofmann. Aber auch Ladestationen im „Langsam-Ladebereich“ würden im ersten Quartal sukzessive mit neuer Technologie ausgestattet. Kritik am zu langsamen Ausbau des Ladenetzes sowie am „Tarifdschungel“ wurde zuletzt seitens der heimischen Automobilimporteure laut. Ein Grund dafür sieht deren Sprecher Günther Kerle darin, dass die Neuzulassungen von E-Autos zwar insgesamt stark steigen, rund 84 Prozent davon aber auf Betriebe und öffentliche Stellen entfallen und nur 16 Prozent auf Private. Es fehle an Lademöglichkeiten und der bundesweite „Tarifdschungel“ an den öffentlichen Ladestationen sei für Privatpersonen nicht zu durchschauen. (Kleine/Kärnten S. 24-25)

Oberbank-Chef: „Drei Jahre Behaltefrist für Aktien“

Die Überlegungen von Finanzminister Magnus Brunner, die Aktiensteuer nach Ablauf einer Behaltefrist wieder abzuschaffen, stößt bei Oberbank-Generaldirektor Franz Gasselsberger auf Zustimmung. Es sei wichtig, den Kapitalmarkt für alle zugänglich zu machen. Gasselsberger schlägt vor, eine Behaltefrist von drei Jahren festzulegen. Das würde bedeuten, dass man ein Wertpapier mindestens drei Jahre lang besitzen muss, um es ohne Besteuerung des Kursgewinns wieder veräußern zu können. „Das ist ein steuerlicher Anreiz. Und die Erfahrung zeigt, dass die Österreicher auf solche Anreize positiv reagieren“, sagt der Oberbank-Chef. Drei Jahre seien zudem ein Anlagehorizont, der das Argument entkräftet, dass hier wilden Spekulanten wieder Tür und Tor geöffnet würde. Die Transformation der Wirtschaft im Sinne des Klimaschutzes und der Digitalisierung erfordere privates Kapital, das derzeit auf den Sparbüchern und Girokonten liege. Langfristige Anlage in Aktien würde zudem deutlich mehr Rendite versprechen, sagt Gasselsberger. Dies wiederum sei ein Schritt, die Pensionslücke zu verkleinern. (OÖN S. 9)

Neuer Umsatzrekord für eww Anlagenbau

Die eww Anlagentechnik GmbH hat im Vorjahr erstmals mehr als 100 Mio. Euro erlöst. Neben den klassischen Bereichen wie Elektrotechnik und Haustechnik generiert das Welser Unternehmen in nachhaltigen Sparten wie E-Mobilität, Photovoltaik und Beleuchtungstechnik stark steigende Umsätze. Das breite Angebot ist für die beiden Geschäftsführer Kurt Leeb und Fritz Wilhelm auch ein Grund für den Erfolg. Die eww Anlagentechnik zählt bundesweit zu den größten Errichtern von Photovoltaik-Großanlagen und bietet einem Joint Venture mit der Kommunalkredit PV-Contracting für Unternehmen an. (Volksblatt S. 16)

Zwölf Medaillen bei AustrianSkills für Vorarlberg

Bei den Berufsstaatsmeisterschaften AustrianSkills konnten sich die Vorarlberger Teilnehmer über einen Medaillenregen freuen. Neben den Fachkräften von Blum, die acht Medaillen einheimsten, gewann Speditionskaufmann Marko Nebrigic (Gebrüder Weiss) Gold. Silber ging an Fliesenleger Timo-Nils Theisl (Fliesen Felder), die Gartengestalter Bernhard Moosbrugger (Gartengestaltung Anton Moosbrugger) und Stefan Winder (Gartenbau Philipp Alge). Bronze holte sich Isoliertechniker Benjamin Buchhäusl (DORF-Isoliertechnik). (VN D1; 24.1. ORF Vorarlberg)

Salzburg holte drei Titel bei den AustrianSkills

Wer im Oktober zu den WorldSkills in Shanghai und im August 2023 zu den EuroSkills in St. Petersburg fährt, wurde aus österreichischer Sicht bei den Staatsmeisterschaften von 20. bis 23. Jänner in Salzburg entschieden. Das Ticket lösten jeweils die Sieger und die Zweitplatzierten. Zum Bewerb traten 200 Fachkräfte in 32 Berufen an. Die Teilnehmer aus Salzburg schlugen sich gut: In der Land- und Baumaschinentechnik gab es einen Doppelsieg durch Kilian Wallner und Johannes Bojer – beide vom Liebherr-Werk in Bischofshofen. Einen dritten Platz gab es für Dominik Kovarik vom W&H Dentalwerk. Stolz darf auch die Palfinger Europe GmbH in Lengau sein: Daniel Schinagl holte sich den ersten Platz bei den Schweißern. (24.1. SN L13)