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26.04.2022

Pressezusammenfassung
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IV in den Medien

Industrie: Konjunkturell steht sehr schwieriges Jahr bevor

Konjunktur: Salzburger Industrie am Prüfstand

Oberösterreichs Industrie sieht dunkle Gewitterwolken am Konjunkturhimmel

Steirische Industriekonjunktur: Unternehmen fahren auf Sicht

Tiroler Industriekonjunktur: Einschätzung deutlich schlechter als zuletzt

IV-NÖ begrüßt Unterstützungsmaßnahmen für Firmen im Kampf um Arbeitskräfte

Leerstandsabgabe: IV-Tirol sieht „Geldbeschaffungsmaßnahme“

Allgemein

Regierung setzt neue Kommission für Preisbeobachtung ein

Österreichs Unternehmen meldeten 2021 weniger Patente an

Heimische Start-up-Branche trotz Krise gewachsen

IV-Mitglieder in den Medien

Spatenstich bei Anton Paar für 60 Mio. Euro teures Technologiezentrum

Verbund sieht sich bei beschleunigtem Erneuerbaren-Ausbau bestätigt

Nö. Versicherung mit starkem Plus im Sachgeschäft und bei Einmalerlägen

Drei startet mit digitalem Mobilfunk-Abo

Steyr Automotive nimmt Produktion wieder auf

Bene, hali und Neudoerfler eröffnen neues Kundenzentrum in Lustenau

Energie AG spendete für die Ukraine

Henn Group: Spendenlaufaktion für Ukraine-Initiative

IV in den Medien

Industrie: Konjunkturell steht sehr schwieriges Jahr bevor

Die Industriellenvereinigung sieht eine ökonomische Zeitenwende wegen der jüngsten geopolitischen Entwicklungen mit der russischen Invasion in der Ukraine. In deren Zentrum stehe die Industrie als hauptbetroffener Sektor „und zugleich treibende Kraft der Transformation“, sagte IV-Generalsekretär Christoph Neumayer. Konjunkturell stehe ein sehr schwieriges Jahr bevor. Es geht um die Gas- und Rohstoff-Versorgung sowie die Inflation. Die derzeit prognostizierte Inflation von 6,8 Prozent fürs heurige Jahr werde „nicht das Ende der Fahnenstange“ sein, betonte IV-Chefökonom Christian Helmenstein. „Wir befürchten eine weitere Beschleunigung.“ Helmenstein sprach aufgrund der hohen Inflationswerte von einer „völlig neuen Preiskalkulation in der Industrie. In diesem Zusammenhang übte Neumayer deutliche Kritik an der Europäischen Zentralbank (EZB), weil sie zuletzt zu wenig gegen die Inflation getan habe. Eine Zinserhöhung werde kommen müssen, „das erwartet sich die Wirtschaft auch – die höhere Flexibilität der Fed vor Augen“. Wegen der Preissteigerungen bei Energie drängt die Industrie auf eine rasche Umsetzung einer sogenannten Strompreiskompensation, wie sie in mehreren EU-Staaten schon länger umgesetzt wird. Denn die Wettbewerbsfähigkeit österreichischer Betriebe leide darunter, dass Konkurrenz aus anderen Staaten eine solche Hilfe bekomme, während sie hierzulande nicht fließe. Vor dem Hintergrund der extremen Teuerung fordert die IV auch generell kostendämpfende Entlastungspakete. Bei den KV-Verhandlungen solle auch mit steuer- und abgabenfreien Einmalzahlungen gearbeitet werden, so Neumayer. (Alle TZ; 25.4. ORF-„ZiB 13:00, Ö1-„Mittagsjournal“, orf.at, kurier.at, diepresse.com, wienerzeitung.at)  

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Konjunktur: Salzburger Industrie am Prüfstand

Auch wenn die Konjunkturkurve deutlich über österreichischem Durchschnitt liegt, kommt die Performance der Salzburger Industrie zusehends unter Druck. „Für das erste Quartal 2022 ist die Geschäftslage der Industrie zwar noch immer zufriedenstellend, aber es ist bereits deutlich erkennbar, dass nunmehr Knappheiten das wirtschaftliche Handeln bestimmen“, sagte IV-Salzburg-Präsident Peter Unterkofler zur aktuellen Konjunkturumfrage. Insbesondere die derzeitige Ertragssituation wird nur mehr von zehn Prozent der Unternehmen als gut bewertet. Die Zahlen würden bereits ein Bild entstehen lassen, welches das schreckliche Kriegsszenario mitten in Europa in mehrfacher Hinsicht widerspiegelt: „Die Angst vor weiter steigender Inflation und einem Lieferstopp der alternativlosen Gasversorgung aus Russland regieren das Geschäftsleben ebenso wie die weiterhin angespannte Lieferketten-Situation und damit einhergehenden möglichen Produktionsstopps“, so Unterkofler und erklärt weiter: „Ein Gas-Lieferstopp aus Russland hätte verheerende Auswirkungen auf unsere Industrie, für die gesamte Wirtschaft und in weiterer Folge auch für die privaten Haushalte. Spätestens jetzt müssen statt vager Notfallszenarien ausgeklügelte Pläne entworfen und die Interessenvertreter der Wirtschaft in die Planungen miteingebunden werden.“ (Radio Salzburg aktuell, salzburg.orf.at)

Oberösterreichs Industrie sieht dunkle Gewitterwolken am Konjunkturhimmel

Der Ukraine-Krieg zeigt nun deutliche Auswirkungen auf die Stimmung in Oberösterreichs Industrie: Bei der jüngsten Konjunkturumfrage sind die Erwartungen für die nächsten sechs Monate auf einen Tiefpunkt abgestürzt. 50 Prozent der Betriebe erwarten eine schlechte, aber nur vier Prozent eine gute Geschäftslage. Gleiches gilt für die Ertragserwartungen, die von plus 48 auf minus 48 Prozentpunkte gefallen sind. Auch Produktionstätigkeit und Auslastung sind in den negativen Bereich gerutscht. Die befragten Betriebe beschäftigen 108.500 Mitarbeiter. Vor allem frühzyklische Branchen wie Metallerzeugung und -verarbeitung, Papier-, Maschinen-, und Fahrzeugindustrie sowie Nahrungs,- Genussmittel- und Bauindustrie schätzen die nächsten Monate sehr pessimistisch ein. „Derzeit befindet sich die Geschäftslage noch auf höchstem Niveau, doch sie beginnt in den freien Fall überzugehen. Eine Mittelfristplanung ist unmöglich geworden, so IV-OÖ-Geschäftsführer Joachim Haindl-Grutsch. Er fordert von der Bundesregierung unmittelbare Reaktionen wie „die längst überfällige Abschaffung der kalten Progression, eine Senkung der Lohnnebenkosten sowie eine Strompreiskompensation und unbürokratische Steuergutschriften zur Entlastung von den hohen Energiepreisen.“ (Krone/OÖ S. 11, OÖN S. 7, Volksblatt S. 13)

Steirische Industriekonjunktur: Unternehmen fahren auf Sicht

Das derzeit hohe Maß an geopolitsicher und wirtschaftlicher Unsicherheit spiegelt sich auch in den Ergebnissen der jüngsten Konjunkturumfrage der IV-Steiermark wider. „Die aktuelle Auftragslage wird mehrheitlich als gut bewertet, unsichere Lieferketten, steigende Preise und die Frage der Verfügbarkeit von Energieträgern lassen jedoch Planungssicherheit und Zuversicht der Betriebe sinken. Die Unternehmen sind gezwungen auf Sicht zu fahren und sich auf unterschiedliche wirtschaftliche Szenarien vorzubereiten. Ungebrochen hoch ist die Bereitschaft der Industrie, qualifiziertes Personal einzustellen“, fasste IV-Steiermark-Geschäftsführer Gernot Pagger die Umfrageergebnisse zusammen. Mehr denn je ein „Gebot der Stunde“ sei zudem die Einführung der Strompreiskompensation. Schwer kalkulierbar und deutlich verhaltener gestaltet sich der Blick auf den Herbst 2022: „Die letztlich unkalkulierbare geopolitische und global-wirtschaftliche Lage verlangt umso mehr planbare und wettbewerbsfähige Standortrahmenbedingungen, ein hohes Bewusstsein für die zentrale wirtschaftliche Rolle des produzierenden Sektors für die österreichische Volkswirtschaft und den Arbeitsmarkt, wie auch eine weitsichtige Strategie in Fragen der kollektivvertraglichen Lohnfindungen“, betonte Pagger. (Kleine S. 31; 25.4. kleinezeitung.at)

Tiroler Industriekonjunktur: Einschätzung deutlich schlechter als zuletzt

Nach einer aktuellen Konjunkturerhebung der IV-Tirol fällt die Einschätzung von Unternehmen im ersten Quartal in vielen Bereichen schlechter aus als zuletzt. Der Geschäftsklimaindex als Mittelwert der Einschätzung der aktuellen Geschäftslage und der in sechs Monaten erwarteten zeigt eine starke Senkung. Von 50 im vierten Quartal des Vorjahres fällt der Index auf 37,50 Punkte. Schwächer fällt auch die Beurteilung des Auftragsbestandes im ersten Quartal aus. Überhaupt werden die Aussichten als wenig erfreulich beschrieben, denn nur zehn Prozent erwarten in sechs Monaten eine gute Geschäftslage. Damit neigt sich die Phase der von einer kräftigen industriellen Expansion getragenen Konjunkturerholung in Österreich ihrem Ende zu, schlussfolgert die IV-Tirol. Derzeit gebe es mehrere Unsicherheitsfaktoren für Unternehmen: Der Krieg in der Ukraine, die gegen Russland verhängten Sanktionen, hohe Rohstoff- und Energiepreise sowie große Probleme in der Lieferkette, die derzeit durch den Lockdown in Shanghai verschärft werden. Die Produktionstätigkeit werde sich unter diesen Voraussetzungen in den nächsten drei Monaten in Richtung Stagnation bewegen. Was den Beschäftigtenstand anlangt, wollen elf Prozent zusätzliche Fachkräfte einstellen – um 25 Prozentpunkte weniger als bei der letzten Erhebung. (tirol.orf.at)

IV-NÖ begrüßt Unterstützungsmaßnahmen für Firmen im Kampf um Arbeitskräfte

Die Arbeitswelt der Zukunft, deren Auswirkungen auf Niederösterreichs Wirtschaft und die Unterstützungsmöglichkeiten für heimische Unternehmen und Arbeitnehmer in diesem Umbruch standen im Mittelpunkt des Gipfels „Wirtschaft & Arbeit im Dialog“, an dem auch IV-NÖ-Präsident Thomas Salzer teilnahm. Hierbei kristallisierten sich vor allem die Themen Mitarbeiterfindung und Mitarbeiterbindung heraus. Der Gipfel fand in der Firmenzentrale von Würth Österreich in Böheimkirchen statt. „Aufgrund der demografischen Entwicklung ist der aktuelle Fachkräftemangel nur ein Vorbote zu dem, was noch auf uns zukommt. Die Industriebetriebe suchen vor allem Fachkräfte für den MINT-Bereich. Genau dort entstehen auch die Jobs der Zukunft, die zudem besonders gute Aufstiegs- und Verdienstchancen bieten“, unterstich Salzer. (Kurier/NÖ S. 17, Österreich/NÖ S. 10; 25.4. kurier.at, heute.at)

Leerstandsabgabe: IV-Tirol sieht „Geldbeschaffungsmaßnahme“

Mit einer Abgabe auf (spekulativen) Wohnungsleerstand will das Land Tirol bestehenden, aber nicht genutzten Wohnraum aktivieren. Den rechtlichen Rahmen hierfür hat das Land bereits im Dezember des Vorjahres mit zwei Gesetzesnovellen geschaffen. Nun folgt mit der Einführung einer Leerstandsabgabe der zweite Schritt. Eine diesbezügliche Gesetzesnovelle wurde vom zuständigen Raumordnungslandesrat Mitte März vorgelegt. Gestern lief die Begutachtungsfrist ab. Heftige Kritik an der Gesetzesnovelle kommt von der IV-Tirol. Für sie verfolge die Leerstandsabgabe „kein sozialpolitisches Ziel“, sondern sei lediglich eine „Maßnahme der Wohnraumbewirtschaftung“ und aus Sicht der Kommunen daher als „Geldbeschaffungsmaßnahme ohne Wirkung“ zu werten. (TT S. 1+3)

Allgemein

Regierung setzt neue Kommission für Preisbeobachtung ein

Am Montag tagte die „Expertengruppe zur Beobachtung und Analyse der Inflationsentwicklung“ (EBAI) zum ersten Mal. Das Finanz- und Sozialministerium hat sie eingerichtet, um die Inflation beobachten und analysieren zu lassen. Eingeladen sind auch andere Ministerien wie das Klimaschutzministerium und das Wirtschaftsministerium sowie Experten und Interessenvertreter wie die Industriellenvereinigung. Für die Unternehmen sind die Preissteigerungen eine massive Herausforderung. Schocks wie der Ukraine-Krieg und die neuen Unterbrechungen der Lieferketten durch Chinas Zero-Covid-Strategie sorgen ohnehin für steigende Kosten und eine sich abschwächende Konjunktur. „Es braucht hier dringend ein dämpfendes Element, damit die Unternehmen nicht preislich aus dem Markt gedrückt werden“, forderte IV-Generalsekretär Christoph Neumayer. Die Industrie drängt daher darauf, dass ein Teil der Inflation in den Lohnverhandlungen mit Einmalzahlungen abgegolten wird. Diese würden, anders als prozentuelle Lohnsteigerungen, nicht dauerhaft nachwirken. (Alle TZ)

Österreichs Unternehmen meldeten 2021 weniger Patente an

Österreichische Betriebe haben im Vorjahr weltweit 11.031 Patente angemeldet. Das sind etwas weniger als im Jahr davor (11.534), verlautbarte das Patentamt. Im Vergleich zu anderen Ländern war die Entwicklung aber positiv. „Wir sind somit in der EU auf Platz fünf (2020: Platz sechs) und weltweit an die zehnte Stelle (2020: Platz elf) vorgerückt“, wird Klimaschutzministerin Leonore Gewessler zitiert. Auch im österreichischen Patentamt gab es weniger Patentanmeldungen. Beratungen und Markenschutz seien hingegen stark gefragt gewesen. Beim heimischen Patentamt wurden im Vorjahr 2.480 Erfindungen angemeldet. Die größten heimischen Patentanmelder waren 2021 der Grazer Automobilzulieferer AVL List (205 Patente), der Produzent von Möbelbeschlägen Julius Blum (70) und der Vorarlberger Leuchtenhersteller Zumtobel (34). (Alle TZ)

Heimische Start-up-Branche trotz Krise gewachsen

Die österreichische Start-up-Branche ist im vergangenen Jahr trotz Corona-Pandemie weiter gewachsen. Das treffe sowohl auf die Zahl der Beschäftigten als auch auf den Unternehmenswert zu, wie es bei der Präsentation des neuen Austrian Start-up Monitor (ASM) 2021 hieß. Insgesamt zähle die Branche rund 25.000 Beschäftigte, so Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck. Vor einem Jahr wurde die Zahl noch mit rund 22.000 angegeben. Im kommenden Jahr könnten 10.000 neue Stellen entstehen, so der Start-up Monitor, für den 530 Jungunternehmer befragt wurden. Ein Start-up-Unternehmen beschäftigte 2021 im Schnitt 12,3 Mitarbeiter, nach 9,4 im Jahr davor. Positiv wurde auch die Entwicklung bei den Firmenbewertungen hervorgestrichen. „Österreich ist in die Top vier der Länder mit den meisten Unicorns in der EU aufgestiegen“, betonte Schramböck. (Alle TZ)

IV-Mitglieder in den Medien

Spatenstich bei Anton Paar für 60 Mio. Euro teures Technologiezentrum

Der Messtechnikspezialist Anton Paar investiert 60 Mio. Euro in den Bau eines Technologiezentrums am Sitz des Unternehmens in Graz. Die Fertigstellung ist bis Ende 2023 geplant. Auf acht Ebenen (inkl. Untergeschoß mit 96 Tiefgaragenplätzen) werden 1.000 Beschäftigte Platz finden. 650 der 1.400 in Graz angestellten Mitarbeiter übersiedeln ab 2024 in den Neubau, weitere 350 plant Anton Paar aufzunehmen. „Wir spüren den Fachkräftemangel auch, aber wir haben ausreichend viele Bewerbungen“, sagt Technikvorstand Jakob Santner. Gesucht werde nicht nur in den klassischen Mangelberufen, sondern auch in allen Bereichen, in denen Anton Paar Personen beschäftigt. Inhaltlich liegt der Schwerpunkt des neuen Zentrums freilich auf Forschung und Entwicklung. Eine Besonderheit des Gebäudes wird der Eisspeicher sein, der im Sommer zum Kühlen und im Winter zu Heizen benutzt wird. 1,7 Millionen Liter Wasser werden das unterirdische Becken mit 19 Meter Durchmesser und sechs Meter Tiefe füllen, „damit werden wir der zweitgrößte Eisspeicher in Europa sein“, betont Vorstandschef Friedrich Santner. 40 Prozent des Kühl- bzw. Heizbedarfs sollen so abgedeckt werden. (Kleine S. 30-31, Kleine/Kärnten S. 25)

Verbund sieht sich bei beschleunigtem Erneuerbaren-Ausbau bestätigt

Der Verbund sieht sich durch die anhaltenden Verwerfungen auf den Energiemärkten und die Auswirkungen des Russland-Ukraine-Kriegs am Rohstoffsektor in der Absicht bestätigt, seine Erneuerbaren-Stromerzeugung beschleunigt auszubauen. Bis zum Jahr 2030 sollen 20 bis 25 Prozent der Erzeugung des Energieunternehmens aus PV und Wind stammen, im Vorjahr waren es erst vier Prozent. 93 Prozent steuerte die Wasserkraft bei. Nötig seien mehr Anstrengungen in Richtung Erneuerbare, um stärker von fossilen Energieimporten wegzukommen, erklärte Verbund-Generaldirektor Michael Strugl. Weiters stelle die Erhöhung des Solar- und Windkraftanteils einen Beitrag zur Stabilisierung der Ergebnisse gegenüber der Wasserkraft dar, gewissermaßen ein interner Hedge. Die PV- und Winderzeugung wolle man selbst entwickeln oder auch entsprechend zukaufen, wie es zuletzt in Spanien der Fall war. 2022 bis 2024 seien steigende Investitionen in nachhaltige Projekte geplant, sagte Finanzvorstand Peter Kollmann. (Alle TZ)

Nö. Versicherung mit starkem Plus im Sachgeschäft und bei Einmalerlägen

Die Niederösterreichische Versicherung hat heuer ihr starkes Wachstum im Sachgeschäft und bei Einmalerlägen für Fondspolizzen in der Lebensversicherung fortgesetzt. Nach 6,4 Prozent Einnahmenplus in Schaden/Unfall im Vorjahr stiegen die Prämien bis März um 7,5 Prozent, berichtete Generaldirektor Stefan Jauk. Weit über die Hälfte des Neugeschäfts in Leben würden auf die neue „Öko Fonds plus“ entfallen – dieser Trend werde sich im zweiten Halbjahr noch verstärken. Grund für den wohl steigenden Absatz des seit Jahresanfang neu angebotenen Fondsprodukts sei, dass in der klassischen Lebensversicherung ab Juli für Neuverträge der erlaubte Garantiezinssatz auf Null sinkt, gemäß Anordnung der Finanzaufsicht FMA an die Branche. Das neue Produkt sei als nachhaltig klassifiziert laut den EU-Regeln für Umwelt, Soziales und Unternehmensführung und werde von den Kunden sehr angenommen. (25.4. noen.at)

Drei startet mit digitalem Mobilfunk-Abo

Der Mobilfunkanbieter Drei hat am Montag ein neues Produkt vorgestellt. Es handelt sich dabei nicht etwa um einen neuen Mobilfunktarif oder eine Ankündigung zum Ausbau des Mobilfunknetzes, sondern um die Einführung eines digitalen Mobilfunk-Abos, ähnlich jenem Modell von Netflix oder Spotify. Mit der App „up 3“ können sich zukünftige Drei-Kunden bequem vom Sofa aus mit ihrem neuen Smartphone im Drei-Netz registrieren und ein Mobilfunk-Abo per App abschließen, anstatt in einen Handyshop zu pilgern. „Wir haben die Pandemie genutzt, um uns anzusehen, welche Bedürfnisse Kund*innen in einer digitalen Welt erwarten, die wir aber noch nicht erfüllen“, erklärt Rudolf Schrefl, Drei-CEO. So sei das neue, digitale Produkt entstanden, mit dem man die Kundenbeziehung digitalisieren möchte. (Kurier S. 11, OÖN S. 9, Heute S. 8, Österreich S. 17)

Steyr Automotive nimmt Produktion wieder auf

Die Steyr Automotive GmbH wird demnächst wieder eingeschränkt produzieren. In dem Werk in Steyr sollen mit Mai in zwei Schichten Lkw und in einer Schicht Fahrerhäuser hergestellt werden, allerdings nur an vier statt wie sonst fünf Tagen in der Woche. Die Produktion stand seit Mitte März aufgrund von Lieferausfällen wegen des Ukraine-Krieges. Nun zeichne sich Entspannung in der Belieferung mit Kabelbäumen ab, berichtete das Unternehmen. (Alle TZ)

Bene, hali und Neudoerfler eröffnen neues Kundenzentrum in Lustenau

Die drei führenden Büromöbelmarken Bene, hali und Neudoerfler befinden sich unter dem Dach der BGO Holding. „Um eine maximale Vielfalt für unsere Kunden zu gewährleisten, hat die Eigenständigkeit jeder einzelnen Marke oberste Priorität“, erläutert Michael Fried, Co-Geschäftsführer der BGO Holding GmbH. „Mit dem neuen Konzept eines markenübergreifenden Schauraums in Lustenau werden wir nun die Expertise und Kompetenz aller drei Hersteller rund um Büros und Arbeitswelten bündeln und im Sinne einer bequemen ‚One-Stop-Shop‘-Lösung präsentieren“, verspricht Fried. Der Innovationsraum „Offizz“ im Millenniumpark löst die drei bisherigen Schauräume in Bregenz und Lustenau ab und macht die Stärken der einzelnen Büromöbel-Hersteller der BGO Holding auf 400 Quadratmetern ganzheitlich erlebbar, verspricht das Unternehmen. (VN D2)

Energie AG spendete für die Ukraine

Großes Engagement zeigten die Mitarbeiter der Energie AG Oberösterreich bei einer Spendenaktion für die Ukraine. So kamen mehr als 56.000 Euro für das seit mehr als 20 Jahren in der Ukraine tätige SOS-Kinderdorf zusammen. Das Unternehmen verdoppelte das Ergebnis und rundete den Spendenbetrag auf 120.000 Euro auf. (Volksblatt S. 14)

Henn Group: Spendenlaufaktion für Ukraine-Initiative

Die Dornbirner Henn Connector Group setzt mit ihrer Spendenlaufaktion ein klares Zeichen für den Frieden und spendet 4.000 Euro an die Initiative „Vorarlberg hilft“. Sportlich aktiv sind die Mitarbeitenden des Dornbirner Automotive-Zulieferers ohnehin: sich zusammen bewegen hat bereits Tradition. Mit der Teilnahme an der Ukraine-Initiative „Vorarlberg hilft“ tut sich die Henn-Belegschaft nun nicht nur selbst etwas Gutes, sondern sammelt auch Spenden für die Menschen in der Ukraine. Für jeden von Mitarbeitenden gelaufenen Kilometer beim Vienna City Marathon spendet das Unternehmen. Auch die Trainings-Kilometer wurden mitgezählt. 1000 gemeinsam gelaufene Kilometer wurden so in 2.000 gespendete Euros umgewandelt. Eigentümer Martin Ohneberg verdoppelte den Betrag. (VN D2)