Wenn die E-Mail nicht korrekt dargestellt wird, klicken Sie bitte hier.

25.08.2021

Pressezusammenfassung, 25.08.2021
Logo

IV in den Medien

IV-OÖ: Hidden Champions sind Standort- und Jobmotoren

Allgemein

Wien verkürzt Gültigkeitsdauer der Corona-Tests

Sommerschule soll 2022 auf Fach Englisch ausgeweitet werden

Firmenübernahmen: Weltweiter Boom in Österreich kaum spürbar

IV-Mitglieder in den Medien

Volksbanken wollen mit mehr Firmenkrediten am Aufschwung teilhaben

Bank Austria meldet 219 Mio. Euro Gewinn für erstes Halbjahr

Borealis hat Gewinn im Halbjahr 2021 fast vervierfacht

Montana Tech blieb im Halbjahr auf Wachstumskurs

Elk Fertighaus: Hoher Auftragsbestand trotz Preissprüngen bei Baustoffen

Hypo NÖ erzielte im ersten Halbjahr mehr Einnahmen und Gewinn

Startschuss für Pumpspeicherkraftwerk der Energie AG in Ebensee

Silicon Austria Labs bündelt Kräfte für Zukunftstechnologien

Senoplast Klepsch & Co. rittert um Staatspreis Innovation 2021

IV in den Medien

IV-OÖ: Hidden Champions sind Standort- und Jobmotoren

In Oberösterreich sind zahlreiche Hidden Champions beheimatet. Die Bandbreite der Innovationen reicht von nachhaltigen Fotovoltaik-Anlagen über modernste Hightech-Folien bis zu komplexen Flugzeugkomponenten. Sie entwickeln Produkte, die global zum Einsatz kommen – und sind in der Öffentlichkeit doch kaum bekannt. Hidden Champions zeichnen sich durch innovative Entwicklungen und die Tatsache aus, dass sie in ihrer Branche führend sind. „Hidden Champions sind Standort- und Jobmotoren, weil sie überdurchschnittlich wachsen und damit auch viele neue, attraktive Arbeitsplätze schaffen. Ein Standort braucht diese Unternehmen, denn hier entstehen neue Stärkefelder und Wertschöpfungsketten”, sagt IV-OÖ-Geschäftsführer Joachim Haindl-Grutsch. Er verweist auf die hohe Innovationskraft und darauf, dass Hidden Champions in der Regel auch intensive Forschung und Entwicklung (F&E) betreiben. „Sie brauchen daher viele qualifizierte Mitarbeiter. Der MINT-Fachkräftemangel ist aber auch hier die gläserne Decke, die das Wachstum bremst.“ (Kurier/OÖ-Magazin S. 64-68)

Allgemein

Wien verkürzt Gültigkeitsdauer der Corona-Tests

In Wien werden künftig Corona-Tests weniger lang als 3-G-Nachweis gültig sein als bisher, wie Bürgermeister Michael Ludwig am gestrigen Dienstag verkündete. Konkret ist ein Antigen-Schnelltest, der in einer Teststraße oder in einer Apotheke durchgeführt wird, ab September nur mehr 24 statt bisher 48 Stunden verwendbar. Bei PCR-Tests wird die Frist von 72 auf 48 Stunden reduziert. Nur bei Kindern unter zwölf Jahren bleiben bei den beiden Varianten die bisherigen Zeitspannen bestehen. (Alle TZ)

Sommerschule soll 2022 auf Fach Englisch ausgeweitet werden

Die Sommerschule soll im kommenden Jahr an AHS-Unterstufen, Mittelschulen und Sonderschulen auf das Fach Englisch ausgeweitet werden. Das kündigte Bildungsminister Heinz Faßmann an. Darüber hinaus soll ab 2022 auch ein Konzept für einen stärkenorientierten Unterricht umgesetzt werden – derzeit sollen in der Sommerschule vor allem Rückstände in Deutsch, Mathematik und (in der Volksschule) Sachunterricht aufgeholt werden. Ebenfalls geplant ist ein Konzept für eine inklusive, barrierefreie Sommerschule. Unverändert bleiben soll dagegen deren Dauer – sie findet derzeit in den letzten beiden Ferienwochen statt. (Alle TZ)

Firmenübernahmen: Weltweiter Boom in Österreich kaum spürbar

Während die Erholung der Weltwirtschaft vom Corona-bedingten Einbruch auch die Firmenübernahmen weltweit beflügelt und sowohl bei Anzahl der Transaktionen als auch beim Volumen neue Spitzenwerte erreicht werden, hinterlässt der globale Boom in Österreich kaum Spuren. Die Anzahl der Mergers & Acquisitions (M&A) stieg in Österreich im ersten Halbjahr 2021 von 133 auf 147, was etwa dem Niveau vor der Corona-Krise entspricht. Weltweit haben Firmenübernahmen im ersten Halbjahr mit einem Gesamtvolumen von 2,6 Billionen Dollar (2,22 Billionen Euro) einen neuen Rekordwert erreicht, wie eine Analyse der Unternehmensberatung EY belegt. Vor einem Jahr betrug dieser Wert nur 926 Mrd. Dollar. (SN S. 11)

IV-Mitglieder in den Medien

Volksbanken wollen mit mehr Firmenkrediten am Aufschwung teilhaben

Trotz der anhaltenden Corona-Pandemie sieht der Generaldirektor der Volksbanken Wien und des Volksbanken-Verbundes, Gerald Fleischmann, für heuer einen deutlichen wirtschaftlichen Aufschwung in Österreich. An diesem will die Bank mit einer verstärkten Kreditvergabe im Unternehmensbereich teilhaben. Im Privatkundenbereich wird der Fokus indessen vor allem auf das Wertpapiergeschäft gerichtet. Insgesamt sieht Fleischmann für das heurige Geschäftsjahr kein erhöhtes Kreditrisiko. Nach den Rückstellungen im Jahr 2020 seien heuer wieder Vorsorgen aufgelöst worden. Die Kreditvorsorgen des Volksbanken-Verbundes für das erste Halbjahr 2021 lagen mit 31,7 Mio. Euro im positiven Bereich, nach minus 48,7 Mio. Euro in der Vorjahresperiode. Das wirkte auch positiv auf den Gewinn, der mit 92,6 Mio. Euro drei Mal so hoch war wie 2020 mit 30,3 Mio. Euro. Künftiges Wachstum will die Bank rein organisch erzielen, Zukäufe seien nicht geplant. Bei der Volksbank Wien stand im ersten Halbjahr 2021 unterm Strich ein Periodenergebnis von 53 Mio. Euro, nach 28,1 Mio. Euro im Halbjahr des Vorjahres. (Kurier S. 10, Krone S. 10)

Bank Austria meldet 219 Mio. Euro Gewinn für erstes Halbjahr

Ein deutlich niedriger Kreditrisikoaufwand und ein höheres Handelsergebnis haben der Bank Austria im ersten Halbjahr ein Konzernergebnis nach Steuern von 219 Mio. Euro beschert. Positiv wirkten sich für die Bank Austria der kräftige Anstieg beim Handelsergebnis von 15 auf 81 Mio. Euro und der starke Rückgang des Kreditrisikoaufwands von 134 auf 32 Mio. Euro aus. Wegen der Coronakrise hatte die Bank im Vorjahr hohe Risikovorsorgen gebildet, die aber bisher nicht gebraucht wurden. Das starke Handelsergebnis sei „auf das Kundengeschäft und positive Ergebnisse aus Anleiheverkäufen, positive Bewertungseffekte und Sondereffekte im Zusammenhang mit dem Rückkauf der 2 Hybridanleihen" zurückzuführen, so die Bank Austria. (24.8. kurier.at)

Borealis hat Gewinn im Halbjahr 2021 fast vervierfacht

Borealis hat im ersten Halbjahr 2021 ein Betriebsergebnis von 723 Mio. Euro erzielt, nach 104 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2020. Der Nettogewinn stieg um 606 auf 821 Mio. Euro, während die Umsatzerlöse von 2,97 auf 4,03 Mrd. Euro zulegten. Die Nettoverschuldung von Borealis sank von Jänner bis Juni 2021 um 106 Mio. Euro, die Verschuldungsquote ist seit Dezember 2020 um fünf Prozentpunkte auf 24 Prozent gesunken. Die Investitionen beliefen sich auf 292 Mio. Euro und lagen damit etwa auf Vorjahresniveau. (Alle TZ)

Montana Tech blieb im Halbjahr auf Wachstumskurs

Die Industriegruppe Montana Tech Components (MTC) ist im ersten Halbjahr weiter gewachsen. Der Gesamtumsatz der Gruppe, zu der Varta, Aluflexpack und Montana Aerospace gehören, stieg um 2,5 Prozent auf 872,5 Mio. Euro. Zurückzuführen sei dies vor allem auf die Erholung in den Bereichen E-Mobility und Energy der Division Montana Aerospace sowie auf einen höheren Absatz der Varta Haushaltsbatterien. „Wir schließen das zweite Quartal 2021 mit einer positiven Entwicklung ab und profitieren von unseren weitsichtigen Investitionen in den Ausbau der Produktionskapazitäten“, so MTC-CEO Michael Tojner. „Wir verfolgen auch weiterhin einen ambitionierten Wachstumspfad durch die Erschließung neuer Geschäftsfelder, Produktinnovationen und Angebotserweiterungen.“ (Kurier S. 11, Standard S. 20, OÖN S. 8)

Elk Fertighaus: Hoher Auftragsbestand trotz Preissprüngen bei Baustoffen

Die Erzeuger von Fertighäusern haben derzeit mit starken Preisschüben bei Baumaterialien zu kämpfen. Thomas Scheriau, Geschäftsführer von Elk Fertighaus, berichtet von einer Vervierfachung des Holzpreises binnen acht Monaten, es handle sich um „eine Preistreiberei auf Lieferantenseite“. Umfangreiche Exporte haben zu einer Verknappung in Europa geführt, auch bei Dämmstoffen, Stahl oder Zement habe es Preissprünge gegeben. Dennoch habe man die Lieferzeiten gegenüber Kunden bei Elk bisher einhalten können. Probleme bei der Beschaffung konnte man durch den hohen Auftragsbestand von aktuell 1.450 Häusern abfedern, indem man regional flexibel reagierte. Für das laufende Geschäftsjahr peilt Scheriau einen Zuwachs der Umsatzerlöse von rund 150 Mio. auf 175 bis 180 Mio. Euro an. (Standard S. 18)

Hypo NÖ erzielte im ersten Halbjahr mehr Einnahmen und Gewinn

Die Hypo Niederösterreich (NÖ) hat im ersten Halbjahr 2021 trotz anhaltender Corona-Pandemie erneut sehr erfolgreich gewirtschaftet. Unterm Strich standen nach Steuern 25,9 Mio. Euro, nach 11 Mio. Euro in der Vorjahresperiode. „Gerade unsere Kernkompetenzen – soziale und öffentliche Infrastruktur und Wohnbau – wurden in den vergangenen Monaten stark nachgefragt und haben zu unserem sehr guten Halbjahresergebnis beigetragen“, berichtete Hypo-NÖ-Vorstand Wolfgang Viehauser. Für das Gesamtjahr 2021 rechnet die Bank mit einer „soliden Geschäftsentwicklung“. Die wirtschaftlichen Aktivitäten sollten sich im Laufe des Jahres mit zunehmendem Impffortschritt weiter normalisieren. Dennoch will das Institut den strategischen Schwerpunkt weiterhin auf die beiden risikoarmen Geschäftszweige Infrastruktur- und Wohnbaufinanzierungen legen – „unter Beibehaltung eines konservativen Risiko- und Kapitalprofils", hieß es im Ausblick. (Standard S. 20, Kurier S. 11)

Startschuss für Pumpspeicherkraftwerk der Energie AG in Ebensee

Die Energie AG betreibt seit Jahrzehnten (Pump-)Speicherkraftwerke in Österreich. Bereits seit 2017 gibt es ein genehmigtes Kraftwerksprojekt in Ebensee und mit dem Beschluss, das Vorprojekt zu starten, wird nun die Umsetzungsphase eingeleitet. Der Baustart ist für 2023 geplant, die Fertigstellung dann für 2027. Das Investitionsvolumen beträgt 235 Mio. Euro – es ist somit das größte Einzelprojekt in der Geschichte der Energie AG. „Die Energie AG Oberösterreich und ihre Vorgängerunternehmen sind und waren immer Schrittmacher in Sachen Energieversorgung. Ging es in der Vergangenheit insbesondere um die Versorgungssicherheit, steht heute der Umbau des Energiesystems auf erneuerbare Energie im Mittelpunkt“, erklärte Energie AG-Generaldirektor Werner Steinecker beim Lokalaugenschein. Er hob die naturverträgliche Bauweise des Pumpspeicherkraftwerkes hervor, was auch Georg Schöppl, Vorstand für Finanzen und Immobilien der Österreichischen Bundesforste, unterstrich. (Krone/OÖ S. 30, Volksblatt S. 17)

Silicon Austria Labs bündelt Kräfte für Zukunftstechnologien

Mit der Silicon Austria Labs GmbH und dem Grazer Virtual Vehicle gehen zwei führende österreichische Forschungsinstitutionen eine Zusammenarbeit im Bereich der sogenannten cyber-physischen Systeme ein. Sie bilden die Grundlage für das Internet der Dinge, Industrie 4.0 und andere autonome Systeme. Die Kooperation bündelt die Stärken der beiden Zentren und deckt ein weites Spektrum aktuell geforderter Zukunftstechnologien ab. Silicon Austria Labs ist ein Spitzenforschungszentrum für elektronikbasierte Systeme, dem technologischen Rückgrat der Digitalisierung. (Kleine S. 26-27)

Senoplast Klepsch & Co. rittert um Staatspreis Innovation 2021

Die Senoplast Klepsch & Co. GmbH ist für den heurigen Staatspreis Innovation nominiert. Das Pinzgauer Unternehmen hat eine neue kratzfeste, widerstandsfähige und schmutzabweisende matte Schutzfolie für Möbel entwickelt. Senoplast mit Sitz in Piesendorf beschäftigt weltweit 735 Personen, davon knapp 540 in Österreich. Der Staatspreis wird im November verliehen. (SN L14)