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28.01.2022

Pressezusammenfassung, 28.01.2022
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IV in den Medien

Steigende Energiekosten – Knill fordert Staatshilfen für betroffene Betriebe

Pochtler für Abschaffung der „kalten Progression“

IV-Burgenland: Fachkräftemangel stoppt konjunkturellen Aufschwung 

IV-Steiermark: Inflation macht Zinserhöhung alternativlos

Allgemein

Neuer Fachkräftebarometer für mehr Überblick am Arbeitsmarkt 

Corona: Gecko tagt, keine Änderungen erwartet

APG-Vorstand: Akzeptanz für Stromnetz-Ausbau fehlt

Bank Austria-Einkaufsmanagerindex auf höchstem Wert sei September

Europäische Investitionsbank bewilligte 2021 Rekord-Finanzierungen

IV-Mitglieder in den Medien

Windhager baut neues Werk für Wärmepumpen in Oberösterreich

Pierer Mobility startet am 1. März im prime market der Wiener Börse

APG kooperiert mit Technologieunternehmen Smart Wires 

Alpla investiert mit Coca-Cola-Abfüller in Recyclingwerk

Brauerei Fohrenburg: Millionen für nachhaltiges Bier

AUA startet im Mai wieder Flüge nach Los Angeles

IV in den Medien

Steigende Energiekosten – Knill fordert Staatshilfen für betroffene Betriebe

Die explodierenden Energiepreise sowie steigende Transport- und Arbeitskosten setzen inzwischen immer mehr Unternehmen zu. IV-Präsident Georg Knill spricht von einer „existenzgefährdenden“ Lage für manche Betriebe und fordert Hilfen vom Staat, etwa in Form eines Überbrückungsfonds für Härtefälle, der bei der Covid-Hilfen-Förderagentur Cofag angesiedelt und bis Mitte Februar umgesetzt sein könnte. Grundsätzliches Verständnis für das Thema gebe es in der Politik zwar, so die IV, doch konkretes Entgegenkommen sei bisher weder von Finanzminister Magnus Brunner noch von Klimaschutzministerin Leonore Gewessler in Aussicht gestellt worden. Letztere wird aufgefordert, beim Ausbau der Erneuerbaren aufs Tempo zu drücken und auch den Netzausbau zu forcieren. (trend S. 20-24)

Pochtler für Abschaffung der „kalten Progression“

Neben der schier endlosen Corona-Pandemie scheint auch die hohe Inflation, aktuell 4,3 Prozent, gekommen, um zu bleiben. „Dadurch wird auch die ‚kalte Progression‘ immer kälter und nagt bei steigender Inflation mit besonderer Heftigkeit an unser aller Löhne und Gehälter“, erklärt IV-Wien-Präsident Christian C. Pochtler. Das Problem der „kalten Progression“ sei zwar seit jeher bekannt, dennoch werde im Gegensatz zu vielen anderen Ländern nichts getan. Als Beispiel verweist er auf die Schweiz: „Dort hat man sich der ‚kalten Progression‘ längst entledigt, den Bürgerinnen und Bürgern bleibt dadurch deutlich mehr vom Gehalt“, so Pochtler. Vom Versprechen der Bundesregierung, die „kalte Progression“ bis zum Ende der Legislaturperiode auch hierzulande ad-acta zu legen, scheint wenig übrig geblieben. „Statt diese Mehreinnahmen durch eine sinnenleerte Impflotterie von einer Mrd. Euro zu verschwenden, sollte dieses Geld durch die Abschaffung der kalten Progression direkt im Börserl der österreichischen Steuerzahlerinnen und Steuerzahler landen“, betont der IV-Wien-Präsident. (Krone S. 25)

IV-Burgenland: Fachkräftemangel stoppt konjunkturellen Aufschwung 

Obwohl die burgenländische Industrie derzeit viele Aufträge hat, stoppen einige Faktoren die Entwicklung der Konjunktur. Das zeigt die aktuelle Konjunkturumfrage der IV-Burgenland. „Ein Störfaktor ist vor allem der Mangel an Rohstoffen und bestimmten Vormaterialien und vor allem die massiv gestiegenen Energiekosten. Das wird sich auf die Verkaufspreise demnächst auswirken, oder wirkt sich schon aus – und ein großes Problem ist der Mitarbeiter- und Fachkräftemangel“, so IV-Burgenland-Geschäftsführerin Ingrid Puschautz-Meidl. Aufgrund der Angst vor Liefer- und Transportengpässen sowie der Entwicklung der Energiepreise bleiben laut der Umfrage viele heimische Unternehmen vorsichtig – und das trotz guter Konjunkturaussichten. Gefordert werden deshalb dringend Maßnahmen. „Was den Mitarbeiter- und Fachkräftemangel betrifft, da braucht es eben Perspektiven wie Kinderbetreuungseinrichtungen, Breitbandverfügbarkeit, Bildungs- und Freizeitangebote und vor allem eine optimale Berufsorientierung in der Schule. Damit wir unsere jungen Menschen im Lande behalten“, so Puschautz-Meidl. Außerdem forderte sie Maßnahmen zur Eindämmung der hohen Energiekosten und schnellere Genehmigungsverfahren für den Ausbau der Infrastruktur. (Radio Burgenland Aktuell, burgenland.orf.at)

IV-Steiermark: Inflation macht Zinserhöhung alternativlos

Angesichts der hohen Inflation hat die US-Notenbank Fed angekündigt, den Leitzins schon im März zu erhöhen. Für die IV-Steiermark ist dieser Schritt durchaus nachvollziehbar: „Grundsätzlich hat eine Zinserhöhung immer die Auswirkung, dass die Finanzierungskosten für Unternehmen und für Private steigen“, so IV-Steiermark-Geschäftsführer Gernot Pagger. Ziel sei es allerdings, die Inflation zu bekämpfen: „Dadurch ist letztlich die Entscheidung dieser Zinserhöhung in den USA alternativlos. Die Fed trifft hier eine richtige Entscheidung, und auch die Europäische Zentralbank wird an einer ähnlichen oder gar gleich lautenden Entscheidung in naher Zukunft wohl nicht vorbeikommen, ist Pagger überzeugt. (27.1. Radio Steiermark-Journal)

Allgemein

Neuer Fachkräftebarometer für mehr Überblick am Arbeitsmarkt 

Das Arbeitsministerium und die Statistik Austria haben das Projekt „Fachkräftebarometer“ ins Leben gerufen, um die Situation am Arbeitsmarkt mittels Online Tool abbilden zu können. Ziel ist eine Art „Nachschlageplattform“, die die Fachkräftesituation im Land sowohl auf Angebots- als auch auf Nachfrageseite leicht zugänglich abbildet. Erste Ergebnisse soll es im Mai geben, für die Öffentlichkeit zugänglich wird der Barometer Anfang nächsten Jahres sein. Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck hat indes bekanntgegeben, dass im Rahmen eines Förderaufrufs Projekte zur Weiterentwicklung der Lehrlingsausbildung öffentlich ausgeschrieben wurden. Diese werden im Rahmen der betrieblichen Lehrstellenförderung mit insgesamt vier Mio. Euro gefördert. Die Industriellenvereinigung (IV) bezeichnete den angekündigten Projektstart des Fachkräftebarometers als „eine richtige Initiative zur richtigen Zeit“. Denn, so IV-Generalsekretär Christoph Neumayer, „der Fachkräftemangel zählt zu den zentralen Herausforderungen für den Arbeits- sowie Wirtschaftsstandort Österreich und wird sich – nicht zuletzt wegen der demografischen Entwicklung – weiter zuspitzen“. (Alle TZ) 

Den IV-Standpunkt zum Thema finden Sie HIER

Corona: Gecko tagt, keine Änderungen erwartet

Die gesamtstaatliche Krisenkoordination Gecko wird heute Nachmittag eine Sitzung abhalten, der Bericht dazu wird am Samstag online gestellt. Die Themen der Tagung sind die aktuellen Prognosen zu Neuinfektionen und zum Spitalsbelag, die Impf- und Teststrategie, die internationale Lage und Corona-Medikamente. Neue Empfehlungen hinsichtlich der derzeitigen Corona-Regeln sind dabei nicht zu erwarten. Auch inhaltlich stehen keine besonderen Punkte am Programm, hieß es im Vorfeld. Die Regierung dürfte zunächst den in ein bis zwei Wochen prognostizierten Höhepunkt der Omikron-Welle abwarten, bevor sie über Lockerungen der Corona-Maßnahmen berät. (Alle TZ)

APG-Vorstand: Akzeptanz für Stromnetz-Ausbau fehlt

Dass der Umbau des Energiesystems zu erneuerbaren Energiequellen wie Wind und Solar auch einen massiven Ausbau der Stromnetze und Speicher erfordert, ist in der Energiebranche unumstritten. Wie das angesichts der fehlenden gesellschaftlichen Akzeptanz gelingen soll, dafür fehle ihm „total das Zielbild“, sagte Gerhard Christiner, Technik-Vorstand des Übertragungsnetzbetreibers APG. Um festgelegten Klimaziele zu erreichen, müsse man die installierte Erneuerbaren-Kapazität bis 2030 verdoppeln, erklärte der APG-Vorstand. Es genüge nicht, Erzeugungsanlagen ans Netz anzuschließen, sondern den mit Windkraft und Photovoltaik erzeugten Strom über Österreich zu verteilen und zu den Kunden zu bekommen. Über die fehlende gesellschaftliche Akzeptanz werde jedenfalls nicht offen gesprochen. Mit dem EAG sei zumindest ein guter Rahmen geschaffen worden, so Christiner, „aber jetzt brauchen wir auch einen Regulator, der auch uns Netzbetreiber unterstützt“. (Kurier S. 13, Presse S. 16, OÖN S. 11, WZ S. 10)

Bank Austria-Einkaufsmanagerindex auf höchstem Wert sei September

Die Stimmung in der Industrie hat sich zum Jahresbeginn deutlich aufgehellt, geht aus dem aktuellen Einkaufsmanagerindex der UniCredit Bank Austria hervor. „Vor allem die Beschleunigung des Neugeschäfts sorgte für mehr Rückenwind für Österreichs Industrie und führte im Jänner zu einer kräftigen Produktionsausweitung“, so deren Chefökonom Stefan Bruckbauer. In Folge wurden auch mehr Jobs aufgebaut. Fachkräftemangel, steigende Materialkosten und längere Lieferzeiten lasten jedoch weiter auf den Unternehmen. Der von dem Institut berechnete Index lag im Jänner bei 61,5 Punkten. Das entspricht einer Steigerung um knapp drei Punkte und damit dem stärksten Plus seit dem Frühling 2021. Zudem liegt der Index nun auf dem höchsten Wert seit September 2021. Auch die Aussichten für die kommenden Monate haben sich verbessert: Der Index für die Erwartungen der Industrie stieg im Jänner deutlich auf 62,7 Punkte an. Im Vormonat lag der Index noch bei 56,6 Punkten. (Presse S. 17)

Europäische Investitionsbank bewilligte 2021 Rekord-Finanzierungen

Die Europäische Investitionsbank (EIB) hat 2021 im Zuge der Corona-Pandemie so viel Geld wie noch nie für Unternehmen und Projekte bereitgestellt. Insgesamt habe die EIB-Gruppe 95 Mrd. Euro an Finanzierungen bewilligt, verkündete EIB-Präsident Werner Hoyer. Das sei mehr als jede andere multilaterale Entwicklungsbank und ein Rekord. Als Hauptgrund für die Steigerung von rund 23 Prozent nannte Hoyer den Beitrag der EIB zum Kampf gegen die Pandemie. 2020 hatte die EIB demnach 77 Mrd. Euro investiert. Der Großteil der Mittel (rund 87 Mrd. Euro) wurde nach Angaben der EIB in der EU und etwa acht Mrd. Euro im Rest der Welt bereitgestellt. (Alle TZ)

IV-Mitglieder in den Medien

Windhager baut neues Werk für Wärmepumpen in Oberösterreich

Der Salzburger Heizungshersteller Windhager, bisher Spezialist für Geräte, die mit Holz, Pellets und Hackgut funktionieren, arbeitet künftig mit M-Tec bei der Fertigung von Wärmepumpen zusammen. Dafür wird ein Werk in Pinsdorf bei Gmunden errichtet, das die Kapazität für jährlich 10.000 Einheiten hat. Zum Vergleich: In Österreich werden aktuell 30.000 Wärmepumpen pro Jahr gebraucht. Im Vorjahr stieg der Bedarf um 27 Prozent. In Pinsdorf werden bis zu 100 Arbeitsplätze geschaffen – und man will zu einem europäischen Kompetenzzentrum für Wärmepumpen werden. „Unser Ziel ist es, möglichst viel an Wertschöpfung und vor allem Entwicklungskompetenz in Österreich zu binden. Wir können in Europa, aber auch international, mit unseren Lösungen mithalten. Das soll auch in Zukunft so bleiben“, so Windhager-Geschäftsführer Roman Seitweger. (Kurier S. 14, Krone S. 10, SN L10, OÖN S. 10)

Pierer Mobility startet am 1. März im prime market der Wiener Börse

Die oberösterreichische Pierer Mobility (KTM, Husqvarna, GasGas) startet am 1. März 2022 im prime market der Wiener Börse. Das Primärlisting bleibt weiterhin bei der Schweizer Börse SIX Swiss Exchange. „Als Europas führender 'Powered Two-Wheeler'-Hersteller mit einer Marktkapitalisierung von über drei Mrd. Euro reiht sich der Pierer Mobility-Konzern damit in die Liga der 39 größten und meistgehandelten Unternehmen an der Wiener Börse ein“, so der Motorradproduzent. Das Produktportfolio des Welser Unternehmens umfasst neben Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren auch emissionsfreie Zweiräder mit Elektroantrieben – sowohl Motorräder wie auch Fahrräder. Strategischen Partner dabei ist die indische Bajaj. Im November des Vorjahres hatte die Pierer Mobility den US-Anbieter Felt Bicycles übernommen. (Alle TZ)

APG kooperiert mit Technologieunternehmen Smart Wires 

Der Übertragungsnetzbetreiber Austrian Power Grid (APG) hat einen Kooperationsvertrag mit Smart Wires unterzeichnet. Die Leistungselektronik von Smart Wires wird eingesetzt, um zu prüfen wie mit dem Einsatz von regelbaren leistungselektronischen Elementen die Netzverfügbarkeit und Betriebssicherheit in Österreich erhöht und somit ein weiterer Baustein zur sicheren Stromversorgung hinzugefügt werden kann. „Wir sind das erste Unternehmen, das die neue Leistungselektronik in einem Pilotprojekt getestet hat und nun einen dauerhaften Einsatz prüft. Gemeinsame Studien haben ergeben, dass mit dem Produkt unsere Netze noch besser ausgelastet werden können. Diese Maßnahme hat das Potenzial, das österreichische Stromnetz zu entlasten und gerade während der Transformation des Energiesystems noch sicherer zu machen“, wird bei APG betont. (27.1. umwelt-journal.at)

Alpla investiert mit Coca-Cola-Abfüller in Recyclingwerk

Mit dem Ziel, die Kreislaufwirtschaft in den südöstlichen Bundesstaaten Mexikos zu fördern, ist die Grundsteinlegung zum Bau der neuen Recyclinganlage Planeta in der Gemeinde Cunduacán im Bundesstaat Tabasco erfolgt. Das Projekt wird durch ein Joint Venture zwischen Alpla und Coca-Cola FEMSA, dem größten Abfüller von Coca-Cola-Produkten weltweit, ermöglicht. Investiert werden 60 Mio. US-Dollar. Die Verarbeitungskapazität wird mehr als 50.000 Tonnen Post-Consumer PET-Flaschen pro Jahr betragen. Daraus lassen sich mehr als 35.000 Tonnen Recyclingmaterial zur Wiederverwendung produzieren. „Die große Herausforderung ist heute der Umgang mit den Materialien nach der Verbrauchsphase. Wir investieren derzeit weltweit in Systeme, um Kunststoffverpackungen einen Wert zu geben, denn dann werden sie gesammelt und recycelt. Mit starken Partnern an unserer Seite sind wir in der Lage, die notwendige Infrastruktur aufzubauen und den Flaschenkreislauf in so vielen Regionen wie möglich zu schließen“, erklärt Alpla-CEO Philipp Lehner. Weitere Projekte seien international in der Umsetzung. (Krone/Vorarlberg S. 24-25, VN D2)

Brauerei Fohrenburg: Millionen für nachhaltiges Bier

Die Brauerei Fohrenburg wird in den kommenden fünf Jahren rund 7,8 Mio. Euro investieren, um die selbstgesetzten Ziele ihrer grünen Agenda hinsichtlich noch mehr Nachhaltigkeit bei sämtlichen Betriebsabläufen zu erreichen. Darüber informierten Geschäftsführer Wolfgang Sila und Noch-Brauereimeister Josef Wasner sowie dessen Nachfolger Felix Schiffner. Den Anfang macht ab Februar 2022 die vollständige Umstellung der gesamten Produktion auf Ökostrom und Biogas. Der Ökostrom stamme zu 100 Prozent aus österreichischer Wasserkraft, das Biogas komme zur Gänze aus Vorarlberg. In Summe spart die Brauerei damit mehr als 2.000 Tonnen CO2 pro Jahr. Die Umstellung kostet das Unternehmen pro Jahr zusätzlich rund 350.000 Euro an laufenden Betriebskosten. „Die Brauerei Fohrenburger ist damit Vorarlbergs erste grüne Brauerei“, so Sila. (VN D1, NVT S. 24-25)

AUA startet im Mai wieder Flüge nach Los Angeles

Die AUA nimmt im Mai 2022 die Flüge nach Los Angeles wieder auf. Die nur im Sommer geflogene Route war zwei Jahre lang ausgelassen worden. In Europa werden Flüge nach Valencia und Kavala neu aufgenommen, teilte die Airline mit. Der Sommerflugplan sehe 110 Ziele und 1.300 wöchentliche Flüge vor. „Wir steigern unser Angebot kontinuierlich in Richtung Vorkrisen-Niveau“, kündigt Austrian-Airlines-Vertriebsvorstand Michael Trestl an. (Alle TZ)