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28.04.2022

Pressezusammenfassung
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IV in den Medien

Kärntner Industrie warnt erneut vor Gas-Embargo 

Salzburgs Industrie wäre von Gas-Stopp schwer getroffen

IV-OÖ: Bei Gas-Stopp würden Betriebe in kürzester Zeit stillstehen

IV-NÖ: Frauen haben beste Berufschancen in MINT-Berufen

Steirische Industrie ringt um Fachkräfte aus den Nachbarländern

Allgemein

Budget: Höheres Defizit und Schuldenquote wegen Ukraine-Krieg

Nationalrat fixiert Entlastungspaket zur Abfederung der Inflationsfolgen

WIIW: Teilweiser Gas-Lieferstopp ist „Warnung an Deutschland“

Gasflüsse nach Österreich weiterhin normal und ungestört

Unternehmensstimmung so schlecht wie seit erstem Lockdown nicht mehr

EcoAustria-Direktorin für Einmalzahlungen oder Lohnnebenkosten-Senkung

EU will Zuwanderung von Arbeitskräften erleichtern 

IV-Mitglieder in den Medien

Miba auf Vorkrisenniveau zurückgekehrt

voestalpine probt Einsatz von Wasserstoff zur Stahlerzeugung

Asfinag 2021 mit Jahresüberschuss 

Haberkorn generierte 2021 zweistelliges Wachstum

Pankl Racing investiert in die eigene „Academy“ 

Stoelzle-CEO: Gas-Embargo wäre „Todesstoß für die heimische Wirtschaft“

i+R Gruppe: „Fixpreis für Immobilien ist Geschichte“

AT&S-CEO als „CEO International“ des Jahres ausgezeichnet 

IV in den Medien

Kärntner Industrie warnt erneut vor Gas-Embargo 

Für Kärnten wäre ein Gas-Embargo sehr problematisch, immerhin beziehe man 80 Prozent des Gases aus Russland, so IV-Kärnten-Präsident Timo Springer: „Das kann kurzfristig nicht ersetzt werden. Das größte Problem in Kärnten besteht bei der Grundstoffindustrie wo Hochtemperaturprozesse mit Gas ausgeführt werden. Wenn die Unternehmen kein Gas mehr bekommen, stehen sie still.“ Das große zukünftige Ziel der Industrie sei es natürlich, so autark wie möglich von Umfeldlieferanten zu werden. Bis die Kärntner Industrie von Gas unabhängig sei, würde das jetzt schon drei bis fünf Jahre dauern. Bei Genehmigungsverfahren von aktuell bis zu acht Jahren im industriellen Bereich, sei man aber noch während der Fertigstellung einer Anlage schon gar nicht mehr am neuesten Stand der Technik, merkte Springer an. Durch die aktuelle Konjunkturumfrage gibt es auch gute Nachrichten. „Die Auftragsbücher sind gut gefüllt“, sagt IV-Kärnten-Geschäftsführerin Claudia Mischensky. Rund 80 Prozent der Unternehmen bezeichnen die Auftragslage derzeit als gut, nur elf Prozent als schlecht. Allerdings beurteilen nur noch acht Prozent der befragten Betriebe die Geschäftslage für die nächsten sechs Monate als gut. „Die Kostensteigerungen knabbern an der Ertragslage“, erläutert Mischensky. (Kleine/Kärnten S. 28-29; 27.4. Radio Kärnten Journal, kaernten.orf.at, kleinezeitung.at)

Salzburgs Industrie wäre von Gas-Stopp schwer getroffen

Der drohende russische Gaslieferstopp beschert Salzburgs Industrie tiefe Sorgenfalten: Am Tag nachdem Russland die Gashähne für Polen und Bulgarien zudrehte, steigt die Angst vor einem abrupten Energie-Aus. „Ein Gas-Stopp würde massive Verwerfungen bringen. Es würde zu Triage kommen. Das heißt, dass zuerst die Haushalte Gas bekommen und erste Industriebetriebe abgeschaltet werden“, betont IV-Salzburg-Präsident Peter Unterkofler. Das wiederum würde einen Schneeballeffekt auslösen: Viele Unternehmen könnten nicht mehr produzieren – benötigte Waren der vorgelagerten Produktionsbetriebe wären dann nicht mehr erhältlich. Überrascht sei die Branche von der russischen Entscheidung aber nicht. „Allerdings ist generell die Angst da, dass sich das zu einem Flächenbrand ausweitet“, so Unterkofler. Er fordert von der Politik nicht nur ein EU-Energie-Embargo zu vermeiden. Auch Gasreserven müsse der Staat unter anderem anlegen. Mittel- bis langfristig müsste man unabhängiger vom Russen-Gas werden. (Krone/Salzburg S. 22)

IV-OÖ: Bei Gas-Stopp würden Betriebe in kürzester Zeit stillstehen

Durch den Gas-Stopp Russlands von Lieferungen nach Polen und Bulgarien wächst in der heimischen Wirtschaft die Sorge, dass Russland früher oder später auch Österreich den Hahn zudrehen könnte. „In diesem Fall würden die Betriebe innerhalb kürzester Zeit stillstehen“, so IV-OÖ-Geschäftsführer Joachim Haindl-Grutsch. Aufgrund der Verzahnung der Wirtschaft würde ein Gas-Stopp eine Kettenreaktion auslösen, bei der „am Ende alles steht“. Wenn in Brüssel behauptet werde, dass ein Gas-Aus kompensiert werden könne, sei das ein „kompletter Blödsinn.“ Haindl-Grutsch: „Es braucht Jahre, bis wir zum Beispiel in Österreich auch nur die Hälfte des derzeitig benötigten Gases ersetzt haben.“ (Volksblatt S. 16)

IV-NÖ: Frauen haben beste Berufschancen in MINT-Berufen

Heute wird in ganz Niederösterreich der Girls‘ Day abgehalten, an dem sich Mädchen über berufliche Zukunftsaussichten, vor allem im Bereich der technischen Berufe, informieren können. Tags zuvor hatte IV-NÖ-Geschäftsführerin Michaela Roither bei einem der teilnehmenden Unternehmen über die Initiative informiert. „Gerade in den technischen Berufen gibt es nicht nur bessere Verdienstmöglichkeiten, sondern auch allgemein bessere Chancen, um am Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Schon heute sind mehr als zwei Drittel aller Industriebeschäftigten den MINT-Bereichen zuzurechnen und drei von vier Unternehmen planen bei diesen Qualifikationen in den nächsten Jahren eine Personalerhöhung. Frauen haben hier also die besten Berufschancen.“ Jedoch seien junge Frauen bei technischen Lehrberufen oder technischen Studienrichtungen immer noch unterrepräsentiert – „aber genau in diesen Bereichen entstehen auch in Zukunft noch viele weitere, hochmoderne und gut bezahlte Arbeitsplätze“, so Roither. (Radio Niederösterreich-Journal)

Steirische Industrie ringt um Fachkräfte aus den Nachbarländern

Die Bedeutung ausländischer Arbeitskräfte nimmt in der Steiermark – trotz Corona – weiter stark zu. Doch der Wettbewerb um die Fachkräfte ist deutlich härter geworden. „Zu Beginn der Pandemie gab es große Probleme, da in der ersten Grenzverordnung auf die Pendler vergessen wurde und sie nicht einreisen durften.“ Das wurde zwar repariert, allerdings blieb der Grenzübertritt über die vergangenen Monate hinweg schwierig, die Voraussetzungen änderten sich unzählige Male. „Funktioniert hat es dennoch, aber wir hatten große Sorgen“, bestätigt IV-Steiermark-Geschäftsführer Gernot Pagger. Der Wettbewerb sei jedenfalls voll im Laufen. „Das geht vom Handwerker bis zum IT-Spezialisten“, erklärt Pagger und fügt hinzu: „Wir müssen den Arbeitsmarkt überregional verstehen.“ Er pocht auf eine Forderung, die bereits 2019 aufgestellt wurde, nämlich das ÖV-Angebot, konkret die steirische S-Bahn, bis nach Marburg auszubauen. (27.4. kleinezeitung.at)

Allgemein

Budget: Höheres Defizit und Schuldenquote wegen Ukraine-Krieg

Bedingt durch den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine erwartet Österreich für 2022 ein höheres Defizit und eine höhere Schuldenquote als ursprünglich geplant. Im gestrigen Ministerrat wurde beschlossen, das Bundesfinanzrahmengesetz 2022 bis 2025 sowie das Bundesfinanzgesetz 2022 entsprechend anzupassen. Für heuer rechnet Finanzminister Magnus Brunner ein Defizit von 3,1 Prozent des BIP (statt 2,3 Prozent), die Schuldenquote wird mit 80 Prozent beziffert (statt 79 Prozent). Der Ukraine-Konflikt und die notwendigen Entlastungsmaßnahmen gegen hohe Energiepreise belasten den Staatshaushalt, erklärte Brunner in einer schriftlichen Stellungnahme nach dem Ministerrats-Beschluss. Gegenüber dem Bundesvoranschlag 2022 werden in der Novelle Mehrauszahlungen in Höhe von 4,9 Mrd. Euro und Mindereinzahlungen in Höhe von 1,6 Mrd. Euro veranschlagt. Dies bedeutet eine Verschlechterung des Nettofinanzierungssaldos um 6,5 Mrd. Euro auf ein Minus von insgesamt 19,1 Mrd. Euro. Das Maastricht-Defizit wird damit bei den genannten 3,1 Prozent des BIP erwartet, die Schuldenquote bei 80 Prozent, so Brunner. (Alle TZ)

Nationalrat fixiert Entlastungspaket zur Abfederung der Inflationsfolgen

Der Nationalrat hat am Mittwoch angesichts der Teuerung ein Entlastungspaket für Autofahrer beschlossen. Konkret wird die Pendlerpauschale deutlich angehoben. Zugleich gibt es Erleichterungen für Unternehmen und Landwirte. Vorgesehen ist eine bis Mitte des kommenden Jahres befristete Erhöhung der Pendlerpauschale um 50 Prozent und eine Vervierfachung des Pendlereuro. Die Erdgas- und die Elektrizitätsabgabe für Unternehmen werden ebenfalls zeitlich befristet auf das europäische Mindestbesteuerungsniveau gesenkt. Beim Agrardiesel ist eine Mineralölsteuerbegünstigung in Höhe von sieben Cent je Liter unter Berücksichtigung der Verbrauchswerte bzw. der Art und des Ausmaßes der bewirtschafteten Flächen vorgesehen. (Alle TZ)

WIIW: Teilweiser Gas-Lieferstopp ist „Warnung an Deutschland“

Der Stopp russischer Gaslieferungen nach Polen und Bulgarien „ist sicherlich eine Warnung an Deutschland", sich ein mögliches Erdöl-Embargo der EU gegen Russland „noch einmal zu überlegen“, meint Mario Holzner, Direktor des Wiener Instituts für Internationale Wirtschaftsvergleiche (WIIW). Ob es bei einem Ölembargo der EU aus russischer Sicht intelligent wäre, von sich aus auch die Gaslieferungen zu stoppen, sei fraglich, weil Russland dann auch diese Einnahmen verlieren würde. Die Lage der österreichischen Regierung sei jetzt schwierig „man hat jetzt quasi mit Jahrzehnten einer fehlgeleiteten Energiepolitik zu tun, und es gibt kurzfristig keine gute Lösung“, sagte Holzner. Von den Sozialpartnern und insbesondere von der Industriellenvereinigung werde darauf hingewiesen, dass in wichtigen Industriesektoren „die Abhängigkeit von russischem Gas so massiv ist und nicht kurzfristig größere Mengen aus anderen Quellen bezogen werden können und dass das für einzelne Industriezweige verheerende Folgen hätte“. (Alle TZ)

Gasflüsse nach Österreich weiterhin normal und ungestört

Die Erdgasflüsse aus dem Osten an die österreichische Grenze sind nach Informationen des Energieregulators E-Control weiterhin normal und ungestört. „Es gibt stabile Gasflüsse am Gasknoten Baumgarten, und wir sehen, dass ganz normale Werte nominiert sind“, bestätigte Vorstandsdirektor Wolfgang Urbantschitsch. Der Gasfluss über die Ukraine und die Slowakei nach Österreich sei stabil. Das lasse sich auch an den aktuellen Angaben des mehrheitlich dem Verbund gehörenden Ferngasleitungsbetreibers GasConnect Austria (GCA) ersehen: „Die Gastransporte nach Österreich sind nach unserem derzeitigen Kenntnisstand ungestört.“ (Alle TZ)

Unternehmensstimmung so schlecht wie seit erstem Lockdown nicht mehr

Inflation, Lieferengpässe, internationale Konflikte und steigende Sorgen vor Liquiditätsengpässen haben die Unternehmensstimmung in Österreich deutlich eingetrübt. „Es gibt unglaubliche Unsicherheiten. Und jede Unsicherheit ist Gift für die Wirtschaft", sagte KSV-Chef Ricardo-Jose Vybiral bei der Präsentation einer Umfrage unter 1.300 Betrieben. „Große Herausforderungen sind Preissteigerungen, die nicht eins zu eins weitergegeben werden können", so Vibyral. Somit würden Unternehmen oft auf ihren Kosten sitzen bleiben. Eine Entspannung an der Teuerungsfront sehe man nunmehr auch eher erst fürs kommende und nicht mehr fürs heurige Jahr. Nur mehr 55 Prozent der befragten Firmen sagen derzeit, dass sie positive Geschäftsaussichten haben. Bei der letzten Umfrage waren es noch 65 Prozent. Zuletzt war die Stimmung nur im Zuge des ersten Corona-Lockdowns schlechter. (Alle TZ)

EcoAustria-Direktorin für Einmalzahlungen oder Lohnnebenkosten-Senkung

Statt die Mehrwertsteuer auf Nahrungsmittel zu senken, sollten Einmalzahlungen an besonders betroffene Gruppen und niedrige Einkommen vorgenommen werden, fordert Monika Köppl-Turyna, Direktorin der Wirtschaftsforschungsinstituts EcoAustria. Ein solcher Schritt wäre besonders treffsicher. Man könne die Gruppen, die man gezielt unterstützen wolle, über die Familienbeihilfe oder die Arbeitslosenversicherung herausfiltern. Eine zweite Variante wäre etwa die Senkung der Krankenversicherungsbeiträge. „Wenn man bei den Lohnnebenkosten ansetzt, würde das die Produktionskosten senken, die ja derzeit der große Preistreiber sind. Bei einer breitflächigen Senkung der Mehrwertsteuer laufen wir Gefahr, dass man die Nachfrage über alle Maßen stimuliert, einen Nachfrageschock auslöst“, so Köppl-Turyna. Wichtig wäre es, dass alles vor dem Herbst passiere, um eine Lohn-Preis-Spirale nach den großen Lohnverhandlungen zu verhindern. (Kleine S. 2)

EU will Zuwanderung von Arbeitskräften erleichtern 

Die EU-Kommission will die Zuwanderung von Arbeitskräften in die Union erleichtern. Die Brüsseler Behörde hat am Mittwoch ein Paket vorgelegt, das unter anderem den Weg zu einer langfristigen Aufenthaltsgenehmigung sowie den Erhalt einer Arbeitsgenehmigung vereinfachen soll. Darüber hinaus sollen Migranten mehr Schutz am Arbeitsmarkt erhalten. Legale Migration gebe Migrationswilligen die Möglichkeit, ihre Lebensumstände zu verbessern. „Gleichzeitig werden mehr qualifizierte Arbeitskräfte für die Aufnahmeländer gewonnen, die wiederum die Wirtschaft für alle ankurbeln“, sagte Kommissionsvize Margaritis Schinas. (Alle TZ)

IV-Mitglieder in den Medien

Miba auf Vorkrisenniveau zurückgekehrt

Das oberösterreichische Technologieunternehmen Miba mit Sitz in Laakirchen ist mit einem Wachstum von neun Prozent und einem Umsatz von 971 Mio. Euro (2020/21: 891 Mio. Euro) im Geschäftsjahr 2021/22 (per Ende Jänner) wieder auf Vor-Corona-Niveau zurückgekehrt. Bereits elf Prozent des Umsatzes erzielt Miba mit Produkten für Energiegewinnung und -übertragung. Gewachsen seien alle Geschäftsbereiche, am stärksten die Reibbelagssparte, die mit 220 Mio. Euro fast 25 Prozent zum Umsatz beiträgt. Besonders hoch war die Nachfrage nach Komponenten für energieeffiziente, sparsame Antriebe in den Bereichen Wind, e-Antriebe, Bau- und Landmaschinen. Energieeffizienz ist auch der Kern der Wachstumsstrategie „Miba 100“, mit der das Unternehmen bis zu seinem 100-jährigen Bestehen 2027 auf 1,5 Mrd. Euro Umsatz kommen will. 500 Mio. Euro sollen dafür investiert werden. „Wir wollen in technologisch anspruchsvollen Nischen entlang der gesamten Energiewertschöpfungskette wachsen – also mit Miba-Produkten für Endanwendungen unserer Kunden zur nachhaltigen Gewinnung, Übertragung, Speicherung und Verwendung von Energie", erklärte Vorstandsvorsitzender F. Peter Mitterbauer. (Alle TZ)

voestalpine probt Einsatz von Wasserstoff zur Stahlerzeugung

Bis 2050 muss die europäische Stahlindustrie CO2-neutral produzieren. Stahlunternehmen bereiten daher Konzepte vor, um den CO2-Ausstoß zu senken. Die voestalpine erprobt in einer Testanlage in Donawitz den Einsatz von Wasserstoffplasma-Technologie. Diese soll eine Stahlherstellung aus Eisenerzen durch das Einschmelzen im Wasserstoffplasma ermöglichen. Das Plasma dient zur Reduktion der Oxide, die Plasmaenergie soll zum Aufschmelzen des metallischen Eisens verwendet werden. Am Mittwoch haben Vorstandsvorsitzender Herbert Eibensteiner sowie Vorstandsmitglied Franz Kainersdorfer, der auch die Metal Engineering Division leitet, zur Besichtigung der neuen obersteirischen Testanlage geladen, die die Stahlproduktion „grüner“ machen soll. Laut ihrem Plan zur klimaneutralen Stahlherstellung will die voestalpine ab 2027 die bestehende Hochofenroute durch eine Hybrid-Elektrostahlroute teilweise ersetzen. Bis 2050 soll die Verwendung von „grünem Wasserstoff“ im Stahlerzeugungsprozess sukzessive erhöht werden. (Krone S. 8, Kleine S. 28-29, OÖN S. 8, Volksblatt S. 15)

Asfinag 2021 mit Jahresüberschuss 

Die Autobahngesellschaft Asfinag hat im Vorjahr einen Jahresüberschuss von 755 Mio. Euro eingefahren, nach 742 Mio. Euro im Jahr zuvor. Bei den Mauterlösen gab es ein Plus von 10,5 Prozent auf rund 2,30 Mrd. Euro. Die Gesamtfahrleistung wuchs 2021 im Jahresvergleich um 10,7 Prozent an, wobei der Anstieg bei Pkw bei elf Prozent und bei Lkw bei 8,8 Prozent lag. Für heuer erwartet die Asfinag ein kleines Plus bei den Lastwägen und „ein Aufholen auf das Vorkrisenniveau 2019“ bei den Pkw. (Alle TZ)

Haberkorn generierte 2021 zweistelliges Wachstum

Die Firma Haberkorn mit Hauptsitz am Wolfurter Güterterminal ist Österreichs größter technischer Händler und gehört auch auf den Märkten, in welchen das Unternehmen tätig ist, zu den leistungsstärksten Anbietern. „Wir waren immer lieferfähig, es ist uns gelungen Engpässe zu vermeiden“, berichtet Vorstandsvorsitzender Gerald Fitz über das überaus erfolgreiche Geschäftsjahr 2021. Ein großer Pluspunkt waren die gut gefüllten Lager von Haberkorn und die langjährige Partnerschaft zu den Herstellern der rund 200.000 Artikel, die der technische Händler im Angebot hat. Insgesamt wuchs der Umsatz des Händlers aufgrund dieser Assets im vergangenen Jahr international um elf Prozent auf 693 Mio. Euro. In Österreich war man mit 15 Prozent Wachstum besonders erfolgreich. (VN D1)

Pankl Racing investiert in die eigene „Academy“ 

Die Pankl Racing Systems AG investiert zwölf Mio. Euro in einen Aus- und Weiterbildungscampus im Kapfenberger Hightech-Park. Der Baustart für die neue Pankl Academy erfolge im zweiten Halbjahr 2022, die Fertigstellung sei für 2024 geplant, teilt das steirische Unternehmen mit. „Dem Thema Weiterbildung wird bei Pankl große Wichtigkeit eingeräumt“, unterstreicht Geschäftsführer Wolfgang Plasser. Seit Oktober baut Pankl indes an einem neuen Aerospace-Werk um 30 Mio. Euro. (Kleine S. 27)

Stoelzle-CEO: Gas-Embargo wäre „Todesstoß für die heimische Wirtschaft“

Sollte es im Zuge des Ukraine-Kriegs und den begleitenden Sanktionen auch zu einem Embargo für Erdgaslieferungen aus Russland kommen – oder Russland selbst den „Hahn zudreht“, wäre das „der Todesstoß für die österreichische Wirtschaft“, warnt Georg Feith, Geschäftsführer der Stoelzle Glasgruppe mit Sitz in Köflach. „80 Prozent unserer Erdgas-Importe kommen aus Russland.“ Würden diese ausfallen, gebe es kein Papier, kein Glas, keinen Karton, keinen Stahl, aber auch keinen Zucker, keine Margarine oder andere Lebensmittel aus energieintensiver Produktion mehr. „Es bricht die gesamte Wirtschaft und Wertschöpfungskette mit atemberaubender Geschwindigkeit zusammen. Wer sagt, es gibt hier einen Weg heraus ohne Gaslieferungen, der versteht die österreichische Industrie nicht“, betont Feith. (Kleine S. 29)

i+R Gruppe: „Fixpreis für Immobilien ist Geschichte“

Nicht dass das Lauteracher Bauunternehmen i+R keine Wohnungen mehr bauen würde, doch die Ankündigung, vorläufig den Wohnungsverkauf auszusetzen, sorgte bei Konsumenten und in der Branche für Aufsehen. Doch das sei nur die Konsequenz auf die derzeitige Situation am Markt, sagt Geschäftsführer Reinhard Schertler. Man reagiere damit sowohl auf die sich ständig verändernden Preise als auch auf die Lieferengpässe und wolle den Kunden damit Sicherheit geben, was ebendiese Faktoren betrifft, so Schertler. Was es gebe, seien Reservierungsscheine für potenzielle Kunden, die für die Käufer unverbindlich seien. Selbstverständlich werde weitergebaut: Derzeit seien 500 Wohnungen in Bau, informiert Schertler. Ein großer Treiber seien nicht nur Material- und Arbeitskosten, sondern auch die Steuern, die er mit rund 40 Prozent beziffert. (VN D2; 27.4. Vorarlberg Online)

AT&S-CEO als „CEO International“ des Jahres ausgezeichnet 

Andreas Gerstenmayer, Vorstandsvorsitzender der AT&S Austria Technologie & Systemtechnik AG, wurde bei den „CEO & CFO Awards“ von Deloitte, Börse Express und CFO Club Austria als „CEO International“ des Jahres 2022 ausgezeichnet. Gerstenmayer habe den Aufbau des Unternehmens im Ausland gemeistert, beweise seit vielen Jahren technologischen Weitblick, erklärte die Jury. (Kleine S. 26)