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28.09.2021

Pressezusammenfassung, 28.09.2021
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IV in den Medien

Deutschland-Wahl: Knill hofft auf möglichst rasche Regierungsbildung 

3-G-Regel am Arbeitsplatz: IV will keine zusätzliche Bürokratie für Betriebe

OÖ-Wahl: IV-OÖ gratulierte Landeshauptmann Stelzer

IV-Steiermark zur Graz-Wahl: Nicht förderlich für einen Wirtschaftsstandort

Allgemein

Podiumsdiskussion: Klimaziele der EU-Kommission kaum umsetzbar

Startschuss für Exportoffensive in Osteuropa und Zentralasien

Berufs-EM: Österreich überaus erfolgreich

Corona-Freistellungsanspruch für Schwangere bis Jahresende sicher

Lagarde sieht kaum Hinweise auf erhöhte Inflationsrisiken

Eurozone: Geldmenge erhöhte sich im August etwas schneller

IV-Mitglieder in den Medien

APG und BMI unterzeichnen Kooperationsvertrag zur „Blackout“-Prävention

100 Jahre Energie Steiermark: Herausforderungen der Energiewende

RLB OÖ mit neuem Standort

Fleischmann & Petschnig macht Dächer intelligent

Tilly Holz installiert Kärntens größte zusammenhängende Dach-PV-Anlage 

Trumer Privatbrauerei erhielt heuer das umwelt blatt salzburg

Gebrüder Weiss für interne Kommunikation ausgezeichnet

IV in den Medien

Deutschland-Wahl: Knill hofft auf möglichst rasche Regierungsbildung 

Nach der geschlagenen Bundestagswahl in Deutschland hat sich IV-Präsident Georg Knill zu Wort gemeldet. Aufgrund des Wahlergebnisses ist aus seiner Sicht anzunehmen, dass die nächsten Wochen von nicht einfachen Regierungsverhandlungen geprägt sein werden. „Es bleibt zu hoffen, dass diese möglichst rasch abgeschlossen werden können und dass an deren Ende Sachpolitik, Stabilität und Planbarkeit stehen, um ein wettbewerbsfähiges Deutschland zugunsten einer ebenso wettbewerbsfähigen EU zu stärken.“ Gleichermaßen betont Knill die Wichtigkeit des Nachbarlandes: „Deutschland zählt zu den bedeutendsten Industrienationen und hat eine gewichtige Stimme in der Welt. Es ist zudem nicht nur die größte Volkswirtschaft der Europäischen Union, sondern darüber hinaus auch unser wichtigster Handelspartner. Für pragmatische Lösungen jenseits von Ideologie und Bürokratie plädiert der Vorstandsvorsitzende des Autozulieferers Miba, F. Peter Mitterbauer: „Egal, welche Koalition in Deutschland die Regierung stellen wird: Lösungen für Mobilität und Klimaschutz müssen die Stärkung der Innovationskraft im Fokus haben.“ (SN S. 13)

3-G-Regel am Arbeitsplatz: IV will keine zusätzliche Bürokratie für Betriebe

In der Diskussion um eine allgemeine Corona-Zertifikatspflicht (3-G-Regel) mittels Grünen Passes für das gesamte Arbeitsleben im öffentlichen und privaten Sektor berichtet die Industriellenvereinigung (IV), dass Unternehmen bereits jetzt die 3G-Regel anwenden können. Wichtig seien Maßnahmen, die dazu beitragen, dass sich mehr Menschen impfen lassen – „das ist der einzige Ausweg aus der Krise“. Gleichzeitig, heißt es bei der IV, „müssen wir aber sicherstellen, dass zusätzliche Maßnahmen nicht zu bürokratischem Mehraufwand für Unternehmen führen“. IV-Generalsekretär Christoph Neumayer stellt klar: „Wir wollen nur keine zusätzliche Bürokratie für die Betriebe.“ Die Vereinbarungen auf Betriebsebene seien ein praktikabler Weg. Das inkludiert, dass nicht Arbeitgeber für Vergehen von Arbeitnehmern verantwortlich gemacht werden dürfen. (Krone S. 18-19, OÖN S. 9)

OÖ-Wahl: IV-OÖ gratulierte Landeshauptmann Stelzer

Das Ergebnis der oberösterreichischen Landtagswahl 2021 sei ein Handlungsauftrag zur Fortsetzung des standortpolitischen Kurses, gratulierte die IV-OÖ Landeshauptmann Thomas Stelzer zu seinem Wahlsieg. „Der oberösterreichische Geist der Zusammenarbeit zum Wohle des Landes sollte auch in der neuen Legislaturperiode mit einem deutlich vielfältigeren Parteienspektrum gelingen“, betonte IV-OÖ-Präsident Axel Greiner. Man stehe allen Parteien als Partner in allen Fragen der Standortentwicklung des global vernetzten Industriebundeslandes gerne zur Verfügung, bekräftigte Greiner. Die heimische Industrie sei „der Motor für eine erfolgreiche Zukunft des Landes und damit zur weiteren Steigerung des Wohlstandes der Menschen“. (Volksblatt S. 15)

IV-Steiermark zur Graz-Wahl: Nicht förderlich für einen Wirtschaftsstandort

Für IV-Steiermark-Geschäftsführer Gernot Pagger hätten bei der Gemeinderatswahl die wenigsten Grazerinnen und Grazer wohl die KPÖ gewählt, weil ihnen deren kommunistisches Parteiprogramm zusagt. „Aber das können die internationalen Eigentümer, Investoren, Geschäftspartner und Kunden Grazer Unternehmen leider nicht wissen.“ Es sei „freilich nicht förderlich für einen Wirtschaftsstandort, dessen Dynamik von privaten Investitionen abhängt, wenn eine Partei, die für Gemeineigentum steht, die stimmenstärkste Gruppierung stellt“, hält Pagger fest. Es müsse auch zukünftig „klar und unumstößlich sein“, dass der Grazer Wohlstand auf Technologie, Innovation und Produktion basiere. „Dementsprechend muss der Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort weiter aktiv gestaltet werden.“ (Kleine S. 6)

Allgemein

Podiumsdiskussion: Klimaziele der EU-Kommission kaum umsetzbar

Bei einer Podiumsdiskussion im Rahmen des inzwischen 17. Salzburg Europe Summit hat sich gezeigt, dass nicht nur die Umsetzung der EU-Klimaziele weit, sondern auch die Wege dorthin kaum erkennbar sind. Klima-Staatssekretär Magnus Brunner erwähnte anfangs, dass die für die Transformation unserer Volkswirtschaften benötigten Technologien zur „Dekarbonisierung“ noch unausgereift seien – Stichwort Wasserstoff – und noch viel mehr auf Innovationen gesetzt werden müsste. Harald Stindl, Leiter des Gasnetzbetreibers Gas Connect warnte davor, die Gasnetze demnächst abzudrehen, solange nicht geklärt sei, welche alternative Energieaufbringung dann die Häuser heize. Seine Hoffnung liege darin, jedes Jahr mehr grünen Wasserstoff in die Gasnetze einzuspeisen. Gerald Gamperl von der Verbund AG wies einmal mehr darauf hin, dass große Energieinfrastruktur-Projekte nach wie vor Probleme mit überlangen Bewilligungsverfahren hätten. Fazit der Diskussion: Weder das Ziel für 2030, nur noch Strom aus erneuerbaren Quellen herstellen, scheint bis 2030 umsetzbar, noch das größere Ziel, Österreich bis 2040 klimaneutral zu machen. (Kurier S. 10)

Startschuss für Exportoffensive in Osteuropa und Zentralasien

Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck sieht in Osteuropa und Zentralasien großes Potenzial für heimische Firmen und startet daher eine Exportoffensive. In vielen dieser Länder zählt Österreich bereits zu den Top-Investoren. „Doch jetzt gilt es, neue Deals an Land zu ziehen“, merkt Schramböck an. Sie bereist daher mit einer Wirtschaftsdelegation Kasachstan, Österreichs drittwichtigster Markt in Zentralasien. „Vor allem mit Hightech-Unternehmen und bei Klimaschutz-Investitionen haben wir dort gute Chancen“, so die Ministerin. Das gilt auch für Polen, wohin Schramböck dann mit Firmenvertretern von Mayr-Melnhof oder Rosenbauer reist. Auch mit Russland, Albanien und Georgien wird es im Laufe des Herbstes Wirtschaftsgespräche geben. (Krone S. 13)

Berufs-EM: Österreich überaus erfolgreich

Das österreichische Team hat bei den Heim-Berufseuropameisterschaften in Graz 33 Medaillen geholt. Damit wurde das Ergebnis des Wettbewerbs 2018 in Budapest (damals 21 Medaillen) noch einmal weit übertroffen. Das Aufgebot von 54 jungen Fachkräften konnte elf Gold-, zwölf Silber- und zehn Bronze-Medaillen erringen. Außerdem gingen noch außerordentliche Leistungen (mit mehr als 700 von 800 möglichen Punkten) an das rot-weiß-rote Team. Damit wurde Österreich die beste EU-Nation und im Medaillenspiegel Gesamtzweiter hinter Russland. (Alle TZ)

Corona-Freistellungsanspruch für Schwangere bis Jahresende sicher

Angesichts der aktuellen Infektionslage hat das Arbeitsministerium den Anspruch auf Sonderfreistellung für alle Schwangeren in körpernahen Berufen bis Jahresende verlängert. Werdende, noch ungeimpfte Mütter sollen dadurch weiterhin geschützt werden, erklärte Arbeitsminister Martin Kocher. Die Kosten für die Freistellung würden vollständig rückerstattet. Ein entsprechender Gesetzesantrag werde dem Parlament übermittelt und gelte rückwirkend ab Anfang Oktober, hieß es. (Presse S. 15, TT S. 6)

Lagarde sieht kaum Hinweise auf erhöhte Inflationsrisiken

Laut Christine Lagarde, Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), deutet derzeit nur wenig darauf hin, dass die Inflation stärker als erwartet anziehen wird. Es gebe zwar einige Faktoren, die die Teuerung hochtreiben könnten, sagte Lagarde. Dies gelte beispielsweise für den Einfluss der Lohnrunden auf die Preisentwicklung. Es seien derzeit jedoch nur in begrenztem Umfang Hinweise auf solche Entwicklungen zu sehen, die das Inflationsrisiko erhöhen könnten. Daher gehe die EZB in ihrem Basis-Szenario weiter davon aus, dass die Inflation mittelfristig unter dem EZB-Ziel von zwei Prozent bleiben werde. (Alle TZ)

Eurozone: Geldmenge erhöhte sich im August etwas schneller

Die Geldmenge in der Eurozone ist im August etwas schneller gewachsen. Die breit gefasste Geldmenge M3 wuchs gegenüber dem Vorjahresmonat um 7,9 Prozent, gab die Europäische Zentralbank (EZB) bekannt. Im Vormonat legte die Geldmenge um 7,6 Prozent zu. Die Zunahme von Firmenkrediten im Euroraum hat indes leicht nachgelassen. Die Banken vergaben im August 1,5 Prozent mehr Darlehen an Unternehmen als vor Jahresfrist, wie die EZB mitteilte. Im Juli hatte das Plus bei 1,7 Prozent gelegen. (27.9. handelsblatt.com, boerse-express.com)

IV-Mitglieder in den Medien

APG und BMI unterzeichnen Kooperationsvertrag zur „Blackout“-Prävention

Der Hochspannungsbetreiber Austrian Power Grid (APG) und das Innenministerium (BMI) haben eine Vereinbarung zur „Blackout“-Vorsorge unterzeichnet. Damit wurde die langjährige Zusammenarbeit in der APG-Steuerungszentrale festgehalten. Der Kooperationsvertrag regelt das konkrete Vorgehen im Falle eines „Blackouts“. Während die APG für die sichere Stromversorgung und im schlimmsten Fall für den Wiederaufbau des Stromnetzes zuständig ist, muss die Polizei im Krisenfall weiter für die Sicherheit der Bevölkerung sorgen. „Im Fall eines drohenden oder eintretenden Blackouts gibt dieser Vertrag uns und somit Österreich ein mehr an Sicherheit. Darin sind die Prozesse und Handlungsabläufe für den Krisenfall geregelt“, betonten die APG-Vorstände Gerhard Christiner und Thomas Karall. (Alle TZ)

100 Jahre Energie Steiermark: Herausforderungen der Energiewende

Vor dem heutigen Festakt zur 100-jährigen Firmenhistorie blicken die Vorstände der Energie Steiermark, Christian Purrer und Martin Graf, auf die ebenfalls historischen Herausforderungen der Energiewende. „Wenn man sich die Prognosen ansieht, in welche Richtung sich die Energiewelt verschiebt und auch was notwendig ist, um CO2 zu reduzieren, dann sind wir jetzt wirklich in einer Lawine an Änderungen, da stehen wir schon an einem historischen Punkt“, sagt Purrer. Bei der Energie Steiermark wurden in diese Richtung bewusst Strukturen geschaffen, um in Erneuerbare Energie zu investieren und neue Technologien wie etwa Wasserstoff aufzugreifen, auch das Thema der Energieeffizienz stehe schon länger sehr stark im Fokus. Um die Zielvorgabe des Bundes, Österreich bilanziell bis 2030 zu 100 Prozent mit erneuerbarer Energie zu versorgen, will die Energie Steiermark dafür bis 2025 rund 1,2 Mrd. Euro in Anlagen und Netze investieren. „Die Ziele für 2030 sehen eine Verzehnfachung der Photovoltaik-Anlagen und eine Vervielfachung von Winderzeugung vor. Daher müssen wir diese Projekte angehen, dafür braucht es auch eine breite Akzeptanz in der öffentlichen Wahrnehmung“, so Graf. Als künftige Wachstumsfelder nennt der neben der Erzeugung von CO2-freier nachhaltiger Elektrizität auch den ganz wichtigen Ausbau der Netzinfrastruktur. (Kleine S. 32-33)

RLB OÖ mit neuem Standort

Am Gelände des neu eröffneten Med Campus in Linz baut die Raiffeisenlandesbank (RLB) OÖ mit einer neuen Filiale ihr Kundenservice weiter aus. Im Büroturm des Med Campus hat die RLB OÖ eine moderne Beratungsfiliale mit SB-Center und separatem Beratungsbereich eingerichtet. „Mit dem Neubau der Medizinischen Fakultät der JKU wurde in Linz ein innovativer, moderner Gebäudekomplex geschaffen, der Medizin in Theorie und Praxis an einem Ort vereint. Das schafft ideale Voraussetzungen für die Sicherung und den Ausbau unserer hervorragenden Gesundheitsversorgung. Es freut uns, Teil dieses zukunftsweisenden Projekts sein zu können“, erklärte RLB-OÖ-Generaldirektor Heinrich Schaller. (Volksblatt S. 16)

Fleischmann & Petschnig macht Dächer intelligent

Um Klein- und Mittelbetriebe bei Digitalisierung und künstlicher Intelligenz zu unterstützen, wurde das KI4LIFE – ein Innovationszentrum des Fraunhofer Institutes und Partnern der Wirtschaft – gegründet. Eines der ersten Projekte, das daraus entsteht, ist das „digitale und intelligente Dach“ des Kärntner Spezialisten für Gebäude-Außenhüllen, Fleischmann & Petschnig. Konkret wird durch den Einsatz künstlicher Intelligenz eine Methode entwickelt, um die Feuchte in Dächern nicht nur zu messen, sondern die gewonnenen Daten digital zu bewerten und damit eine Diagnose und Prognose für das Dach zu erstellen. Ein undichtes Dach könne so schon im Vorfeld erkannt und Folgeschäden vermieden werden. (Kleine/Kärnten S. 27)

Tilly Holz installiert Kärntens größte zusammenhängende Dach-PV-Anlage 

Um ihren grünen Fußabdruck zu verbessern, hat der Naturholzplattenhersteller Tilly in Althofen drei ihrer Produktionshallen auf 15.000 Quadratmetern mit Kärntens größter zusammenhängender Fotovoltaikanlage ausstatten lassen. Im Oktober soll die neue Anlage in Betrieb gehen. Umgesetzt wurde sie von Energetica und der Kelag Energie & Wärme. „Damit decken wir zehn Prozent unseres Strombedarfs ab“, so Gerd Tilly, Geschäftsführer der Tilly Holzindustrie, der einen Appell an die Kärntner Politik richtet: „Um in Zukunft klimaneutral wirtschaften zu können, müssen Freiflächen für Photovoltaikanlagen geschaffen werden.“ (Krone/Kärnten S. 29, Kleine/Kärnten S. 26-27)

Trumer Privatbrauerei erhielt heuer das umwelt blatt salzburg

Das umwelt blatt salzburg in der Kategorie „ressourceneffizientwirtschaften“ geht heuer an die Trumer Privatbrauerei in Obertrum. Die Brauerei setzt auf die Nutzung der Abwärme in der Produktion, bietet Mitarbeitern Dienstfahrräder sowie Tickets für den öffentlichen Verkehr an und investiert in eine eigene Photovoltaikanlage. (SN L22)

Gebrüder Weiss für interne Kommunikation ausgezeichnet

Der Vorarlberger Logistiker Gebrüder Weiss wurde mit dem Inkometa-Award, dem Award für interne Kommunikation, ausgezeichnet. Das Unternehmen mit Sitz in Lauterach erhielt die renommierte Trophäe in der Kategorie Social Intranet/Collaboration Intranet. Die Verleihung fand im Rahmen einer Gala in Berlin statt. (VN D1)