Wenn die E-Mail nicht korrekt dargestellt wird, klicken Sie bitte hier.

30.11.2021

Pressezusammenfassung, 30.11.2021
Logo

IV in den Medien

IV-OÖ-Blitzumfrage: Personalsituation in Betrieben teils angespannt 

Allgemein

Corona-Gipfel: „Bestandsaufnahme“ bei Austausch zwischen Regierung mit Wirtschaft und Wissenschaft

Steuerliche Begünstigung für Homeoffice ab 2022 

3G am Arbeitsplatz: Sozialpartner sehen noch Verbesserungsbedarf

Start-ups fordern Änderungen, um wettbewerbsfähig zu bleiben

Heimische Autozulieferer steuern ohne Schleudergefahr aus dem tiefsten Tal

Wifo: Stimmung in der Wirtschaft trübte sich im November ein

OECD: EU fehlen 9,4 Millionen Unternehmer

IV-Mitglieder in den Medien

Porr mit Auftragsstand fast auf Rekordniveau

Oberbank nach neun Monaten mit deutlich mehr Gewinn

voestalpine liefert Schienen für die Koralmbahn 

Stahlverarbeiter Wuppermann punktet mit niedrigstem CO2-Fußabdruck

Hasslacher Gruppe kauft Forst-Know-how zu 

Rhomberg: Konzession für autonom fahrenden Zug in den nächsten fünf Jahren 

Immofinanz mit hohem Neunmonats-Gewinn

Verbund übernimmt Photovoltaik-Park in Spanien

Montana Aerospace will sich mit Zukauf in Brasilien stärken

Alpla-Nachhaltigkeitsstrategie: Kreislaufwirtschaft als wichtiger Bestandteil 

IV in den Medien

IV-OÖ-Blitzumfrage: Personalsituation in Betrieben teils angespannt 

Durch die Corona-bedingt hohen Infektionszahlen ist die Personalsituation in den oberösterreichischen Industriebetrieben teils angespannt. Laut einer Blitzumfrage der IV-OÖ bei 90 Unternehmen fehlen derzeit in Firmen zwischen drei und zehn Prozent der Belegschaft, weil sie an COVID-19 erkrankt oder in Quarantäne sind. Abseits der steigenden Zahlen an positiv getesteten Mitarbeitern und Beschäftigten, die aufgrund der Kontaktpersonenregelung in Quarantäne sind, nehmen auch die Krankenstände bei den Betrieben zu – teils hängt das auch mit fehlenden Testergebnissen zusammen, weshalb die 3G-Regel nicht erfüllt werden kann. „Der Appell, sich impfen zu lassen, ergeht an alle unsere Mitarbeiter, weil es der einzige Ausweg aus der Pandemie ist“, betonte IV-OÖ-Geschäftsführer Joachim Haindl-Grutsch. Probleme seien gemäß der Blitzumfrage nach wie vor, dass Komponenten weltweit nur eingeschränkt verfügbar sind, dass die Kunden sehr kurzfristige Entscheidungen treffen, aber auch die gestiegenen Kosten für Energie, Rohstoffe und Transport. Laut Haindl-Grutsch gibt es in fast jedem dritten Betrieb bereits Einschränkungen – darauf werde schon reagiert – etwa mit Überstunden oder Urlaubssperren. (Radio Oberösterreich Nachrichten, ooe.orf.at; 27.11. Krone/OÖ S. 9, OÖN S. 14)

Allgemein

Corona-Gipfel: „Bestandsaufnahme“ bei Austausch zwischen Regierung mit Wirtschaft und Wissenschaft

Der Austausch zwischen Bundesregierung, Sozialpartnern und Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft zur aktuellen Pandemie-Lage in Österreich hat am Montag zu keinen konkreten Ergebnissen geführt. Es habe eine „Bestandsaufnahme“ gegeben, hieß es von allen Seiten im Anschluss an die Gespräche. Keine Festlegung gab es daher auch für die Zeit nach dem anvisierten Lockdown-Ende (für Geimpfte und Genesene) ab dem 12. Dezember. Formal wurden zwei Lockdowns für alle für je zehn Tage beschlossen. Am Mittwoch endet der erste Lockdown, der zweite müsste nach einer Evaluierung noch beschlossen werden. Es gelte nun, in den nächsten Tagen das Infektionsgeschehen genau zu beobachten, erklärte die Bundesregierung im Anschluss an die Gespräche. Zwar würden die Neuinfektionen seit einigen Tagen zurückgehen, allerdings befinden sich diese noch auf einem „sehr hohen Niveau“, wurde betont. (Alle TZ)

Steuerliche Begünstigung für Homeoffice ab 2022 

Selbstständig Erwerbstätige können Kosten, die im Homeoffice anfallen, ab 2022 pauschal steuerlich geltend machen. Das sogenannte Arbeitsplatzpauschale unterscheidet zwischen Selbstständigen, denen für die berufliche Tätigkeit ein anderer Raum außerhalb der Wohnung zur Verfügung steht und Selbstständigen, die ihr Einkommen hauptsächlich aus ihrer Tätigkeit zuhause beziehen, verlautbarte das Finanzministerium. Selbstständig Erwerbstätige, denen für die berufliche Tätigkeit ein Raum außerhalb der Wohnung zur Verfügung steht und deren Einkünfte 11.000 Euro übersteigen, steht das „kleine“ Arbeitsplatzpauschale von 300 Euro zu. Zusätzlich können Ausgaben für ergonomisch geeignete Möbel bis zu 300 Euro pro Jahr steuerlich abgesetzt werden. Wer vor allem von zuhause aus arbeitet, kann mit dem „großen“ Arbeitsplatzpauschale 1.200 Euro pro Jahr steuerlich als pauschale Ausgabe geltend machen. Hierfür dürfen zusätzliche Einkünfte, die außerhalb der Wohnung erzielt werden, nicht mehr als 11.000 Euro jährlich betragen. Eine weitere steuerliche Vergünstigung gibt es bei den sogenannten „Gastro-Gutscheinen“ für Arbeitnehmer. Pro Tag können Arbeitgeber Gutscheine im Wert von bis zu acht Euro steuerfrei an ihre Angestellten ausgeben. (Alle TZ)

3G am Arbeitsplatz: Sozialpartner sehen noch Verbesserungsbedarf

Die Sozialpartner verlangen von der Bundesregierung noch einige Verbesserungen bei der 3G-Regel (geimpft, genesen, getestet) am Arbeitsplatz. Seit 15. November gilt die Regelung ohne Ausnahme. Außerhalb von Wien gab es teilweise Probleme mit der Corona-Testinfrastruktur. Als Testnachweis gilt bei 3G derzeit ein negativer PCR- oder Antigentest. Strenger als 3G sind einige Bereiche, nämlich Gesundheitswesen, Behindertenbetreuung, Altenpflege und die Nachtgastronomie geregelt: Dort gilt 2,5G (geimpft, genesen oder PCR-Test). (Krone S. 5)

Start-ups fordern Änderungen, um wettbewerbsfähig zu bleiben

Heimische Start-up-Firmen haben eine Verbesserung des Standorts Österreich gefordert. Vor allem im Kampf um hochqualifizierte Fachkräfte würden heimische Betriebe oft unterliegen, hieß es vom Dachverband AustrianStartups. Drei Viertel der österreichischen Start-ups hätten Probleme, digitale Fachkräfte zu finden, sagte AustrianStartups-Vorstand Markus Raunig. Die von der Regierung geplante steuerfreie Beteiligung für Beschäftigte müsse so ausgestaltet werden, dass auch Start-ups, die am Anfang selten einen Gewinn machen, davon profitieren, so die Forderung. Neben der Reform der Mitarbeiterbeteiligung braucht es nach Ansicht von Raunig vor allem drei Maßnahmen, damit Österreichs Start-up-Szene wettbewerbsfähiger wird. Die Rot-Weiß-Rot-Karte für Arbeitskräfte von außerhalb der EU müsse schneller bewilligt, Investitionen für Start-ups von Stiftungen und Pensionsfonds mehr mobilisiert und bürokratische Hürden bei der Firmengründung abgebaut werden. (Alle TZ)

Heimische Autozulieferer steuern ohne Schleudergefahr aus dem tiefsten Tal

Autozulieferer wie TCG Unitech, Miba, Stiwa und Polytec haben für Teile der Belegschaft Kurzarbeit angemeldet. Die Abrufe im November indizieren allerdings, dass die tiefste Stelle des Tales durchschritten ist, sagt Rudolf Mark, Beiratssprecher im Automobilcluster. Er berichtet, dass die Zulieferer jetzt ihre Preise erhöhen müssten, „weil es gar nicht anders geht“. Diese würden zehn Prozent und mehr ausmachen. „Wir sind mit Materialverteuerungen von 30 Prozent seit dem Frühling konfrontiert. Die Unplanbarkeit bleibt das Problem“, gibt Markus Huemer, Polytec-Vorstandschef Markus Huemer zu bedenken. Dem stimmt Peter Sticht von Stiwa zu: „Es ist schwierig, Informationen zu bekommen.“ So gäbe es keine Infos über die Weihnachtsferien, die heuer angeblich länger als üblich geplant seien. Ähnlich sieht es Peter Wienerroither von TCG Unitech in Kirchdorf: „Wie der Dezember wird, hängt davon ab, wie die Konzerne das Jahr aussteuern. Davon hängt ab, ob die angekündigten Abrufe wirklich kommen.“ (OÖN S. 9)

Wifo: Stimmung in der Wirtschaft trübte sich im November ein

Die Stimmungslage unter den heimischen Unternehmen hat sich im November leicht verschlechtert. Der Wifo-Konjunkturklimaindex notierte saisonbereinigt mit 18,0 Punkten 1,3 Punkte unter dem Wert des Vormonats. Auch wenn viele Fragebögen bereits Anfang November beantwortet worden seien, zeigten sich Rückgänge vor allem bei den Erwartungen in den Dienstleistungsbranchen, teilte das Wirtschaftsforschungsinstitut mit. Laut Wifo dürfte sich die Konjunktur in den nächsten Monaten infolge von COVID-19-Einschränkungsmaßnahmen und Lieferengpässen „wenig dynamisch“ entwickeln. (Kurier S. 12)

OECD: EU fehlen 9,4 Millionen Unternehmer

In der EU gäbe es 9,4 Millionen „fehlende Unternehmer“, so die OECD in einer aktuellen Studie. Berechnet wurde diese Zahl, indem der Anteil der Firmengründer in der unternehmerisch aktivsten Gruppe (Männer zwischen 30 und 49 Jahren) auf die gesamte Bevölkerung zwischen 18 und 64 hochgerechnet wurde. Vor allem Frauen würden deutlich weniger Unternehmen gründen. Die Volkswirtschaften würde so viel Potenzial für Wachstum und neue Arbeitsplätze liegen lassen. Die Politik solle daher gezielte Förderprogramme einrichten, so die OECD. Ein Grund für die Problematik könnte sein, dass Selbstständige von der Corona-Krise stärker getroffen wurden als Angestellte. So ging ihre Zahl im Verhältnis zu jener vor der Krise stärker zurück. Zugleich sind die finanziellen Reserven bei Selbstständigen geringer als bei Arbeitnehmern. (Presse S. 15)

IV-Mitglieder in den Medien

Porr mit Auftragsstand fast auf Rekordniveau

Die Porr AG hat seine Produktionsleistung in den ersten neun Monaten um fast ein Zehntel gesteigert und den Gewinn im Vorjahresvergleich ausgebaut. Bei einem Nettogewinn von 26,3 Mio. Euro kletterte das operative Ergebnis (EBITDA) im Vorjahresvergleich von 74,3 auf 197,8 Mio. Euro. Die Produktionsleistung erhöhte sich um 9,4 Prozent auf 4,14 Mrd. Euro. Sowohl in Österreich als auch in Polen wurde die Leistung deutlich ausgeweitet. Die wichtigsten Heimmärkte von Porr blieben Österreich und Deutschland mit einem Anteil von zusammen knapp 70 Prozent. Der Auftragsstand wuchs dank eines „Rückenwinds in allen Heimmärkten der Porr“ im Jahresabstand um 14,3 Prozent auf 7,78 Mrd. Euro und lag damit nur knapp unter dem für Ende Juni berichteten Rekordniveau von 7,85 Mrd. Euro. Dieser Zuwachs spiegle die anhaltende Nachfrage nach Infrastruktur und Wohnraum wider. Der Porr-Vorstand erwartet für das Gesamtjahr 2021 eine Produktionsleistung von 5,3 bis 5,5 Mrd. Euro und eine positive EBT-Marge von 1,3 bis 1,5 Prozent. Man sei optimistisch, mit den gesetzten Maßnahmen die Ertragskraft zu verbessern und nachhaltig an das Niveau vor Ausbruch der Pandemie anschließen zu können, so der Vorstand. (Standard S. 16, WZ S. 10, Österreich S. 28) 

Oberbank nach neun Monaten mit deutlich mehr Gewinn

Die Oberbank hat nach neun Monaten ihren Gewinn im Vergleich zur Vorjahresperiode mehr als verdoppelt. Unterm Strich stand per Ende September ein Periodenüberschuss nach Steuern von 189,8 Mio. Euro, nach 75,5 Mio. Euro im Vergleichszeitraum 2020. Geholfen haben ein wieder positives At-Equity-Beteiligungsergebnis sowie niedrigere Risikokosten, schreibt die Bank in ihrem Geschäftsbericht. Auch das operative Geschäft verhalf der Bank zu einem Gewinnplus. Das Kreditvolumen legte in den ersten neun Monaten um 5,5 Prozent auf 18,2 Mrd. Euro zu. Das Provisionsergebnis wuchs um 12,0 Prozent auf 143,1 Mio. Euro an und das Zinsergebnis stieg leicht um 1,3 Prozent auf 256,2 Mio. Euro. Für das Gesamtjahr wird mit einer deutlichen Verbesserung gegenüber dem Vorjahr gerechnet. „Das Jahresergebnis ist jedoch von der Entwicklung des Kredit- und des Bewertungsrisikos abhängig“, heißt es im Zwischenbericht. (Alle TZ)

voestalpine liefert Schienen für die Koralmbahn 

Um das Versprechen der Koralmbahn, in einer Stunde von Graz nach Klagenfurt reisen zu können, zu realisieren, braucht es Züge, die mit hohen Geschwindigkeiten unterwegs sind. Auch die Schienen müssen dieser Belastung gewachsen sein. Die ÖBB haben daher die voestalpine Railway Systems mit der Lieferung von Hochleistungsschienen beauftragt. Die ersten Lieferungen gab es bereits im September. Vorerst werden 8.000 Tonnen an Schienen im Bereich des 33 Kilometer langen Koralmtunnels sowie bei diversen Zulaufstrecken verlegt. Die Produktion der 120 Meter langen Schienen erfolgt im Schienenwalzwerk in Donawitz. „Als führender Anbieter von Bahnkomplettlösungen können wir hochqualitative Komponenten liefern, die mit ihrer Langlebigkeit perfekt dem Gedanken der Nachhaltigkeit des Bahnverkehrs entsprechen“, sagt voestalpine-Vorstandsmitglied Franz Kainersdorfer. (Kleine S. 29)

Stahlverarbeiter Wuppermann punktet mit niedrigstem CO2-Fußabdruck

Seit der Gründung 1872 liefert die Wuppermann Austria GmbH in Judenburg Qualität aus Stahl. Die Herstellung will Geschäftsführer Hubert Pletz so nachhaltig wie möglich gestalten. Als Stahlverarbeiter nimmt Wuppermann eine führende Rolle mit dem niedrigsten CO2-Fußabdruck ein. Denn die Produktionsprozesse zur Verzinkung von Bandstahl verursachen im Gegensatz zu den sonst marktüblichen Verfahren 43 Prozent weniger CO2. „Wir erreichen diesen Wert, indem wir fast ausschließlich elektrische Energie im Prozess verwenden und den Ofen mit Strom statt mit Gas betreiben“, spricht Pletz von einem wahren Meilenstein. Inzwischen sei der Vorteil noch größer, da mittlerweile ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energien bezogen würde. Von den 800 Mitarbeitern, die Wuppermann in Europa beschäftigt, arbeiten etwa 120 in Judenburg. „Der Hauptsitz ist in Leverkusen“, erklärt Pletz die Aufstellung der Gruppe, die über fünf Niederlassungen verfügt. Überall sei man ambitioniert, wenn es um die Erreichung von Zielen gehe: „Bis 2025 haben wir uns CO2-Neutralität bei den Produktionsprozessen vorgenommen.“ (Krone/Steiermark S. 30)

Hasslacher Gruppe kauft Forst-Know-how zu 

Mit einer Unternehmensbeteiligung erweitert die Firma Hasslacher ihr Portfolio: Die Oberkärntner Gruppe setzt mit dem mehrheitlichen Einstieg bei der LAU Forstservice GmbH darauf, dass Know-how und die Wertschöpfung regional erhalten bleiben. Als Spezialist für Seilbringungen ist LAU in vier Ländern tätig und beschäftigt 250 Mitarbeiter. Das Kerngeschäft umfasst die Holzernte mit Seilbahnen, Harvester sowie manuelle Schlägerungen. „Der mehrheitliche Einstieg bei LAU Forstservice ist ein wichtiger Schritt der Hasslacher Gruppe auch im Sinne der Geschichte unseres Unternehmens. Wir betrachten es als wichtig, das Know-how und die Wertschöpfung im Forstdienstleistungsbereich regional zu erhalten“, so Christoph Kulterer, CEO und Eigentümer der Hasslacher Gruppe. (Kleine/Kärnten S. 26-27, Krone/Kärnten S. 29)

Rhomberg: Konzession für autonom fahrenden Zug in den nächsten fünf Jahren 

Im Sommer 2020 präsentierte der Vorarlberger Unternehmer Hubert Rhomberg die Idee eines autonom fahrenden Zugs, der das Rheintal und den Bregenzerwald miteinander verbinden soll. „Innerhalb der nächsten fünf Jahre wollen wir – oder meinetwegen auch das Land bzw. der Verkehrsverbund – eine Konzession erhalten. Mir ging es zunächst darum, einmal die technische Machbarkeit aufzuzeigen. In einem nächsten Schritt wurden die Wirtschaftlichkeit und das Umstiegspotenzial ermittelt“, erklärt Rhomberg. Konkret skizziert er: „Starten würde der Zug in Dornbirn. Eine Haltestelle wäre unter anderem im Wallenmahd, wo viele Betriebe angesiedelt sind. Von dort müsste ein Bahnanschluss Richtung Gütle und dann nach Bersbuch gebaut werden. Geplant wären zwei autonom fahrende Garnituren, die sich in Bersbuch trennen und nach Egg beziehungsweise Mellau weiterfahren. Das wäre günstig im Betrieb und interessant für Pendler und Touristen.“ (Krone/Vorarlberg S. 26-27)

Immofinanz mit hohem Neunmonats-Gewinn

Dank hoher Immobilien-Aufwertungen hat die börsenotierte Immofinanz heuer bis September einen hohen Gewinn von 295,7 Mio. Euro erzielt. Nach neun Monaten betrug das Bewertungsergebnis aus Bestandsimmobilien 54,0 Mio. Euro. Das Finanzergebnis drehte deutlich ins Plus, die Mieterlöse blieben etwa gleich. Für das kommende Jahr 2022 plant die Immofinanz mit den Marken Stop Shop (Fachmarktzentren) und myhive (Büros) ein Portfoliowachstum von aktuell fünf Mrd. Euro auf rund sechs Mrd. Euro. (Presse S. 20)

Verbund übernimmt Photovoltaik-Park in Spanien

Der börsenotierte Verbund übernimmt von dem deutschen Agrar- und Baustoffhändler BayWa einen Photovoltaik-Park in Spanien, teilte der Energieversorger mit. Der Solarpark Illora liegt in Pinos Puente in der Nähe von Granada und hat eine geplante Gesamtleistung von 147,6 Megawatt Peak (MWp). Im Mai wurde mit dem Bau begonnen, im ersten Quartal 2021 soll der Park in Betrieb genommen werden. Illora soll insgesamt rund 260 Gigawattstunden grünen Strom pro Jahr produzieren. (Alle TZ)

Montana Aerospace will sich mit Zukauf in Brasilien stärken

Der Flugzeugzulieferer Montana Aerospace will seinen Bereich E-Mobility & Energy mit einem Zukauf in Brasilien stärken. Dazu will man den Wickel- und Gießwalzdraht-Spezialisten São Marco mit 300 Mitarbeitern und 70 Mio. Euro Umsatz im Jahr übernehmen, erklärte Montana Aerospace nach der gestrigen Vertragsunterzeichnung. (diepresse.com)

Alpla-Nachhaltigkeitsstrategie: Kreislaufwirtschaft als wichtiger Bestandteil 

Unter dem Motto „Der Kreislauf für eine bessere Zukunft beginnt mit der richtigen Verpackung“ gibt Verpackungsspezialist Alpla in seinem neuen Nachhaltigkeitsbericht ein umfangreiches Update zum Thema Nachhaltigkeit und zu den Zielen des Unternehmens. Ein wichtiger Bestandteil der Nachhaltigkeitsstrategie ist dabei die Kreislaufwirtschaft. (VN D2)