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31.03.2022

Pressezusammenfassung
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IV in den Medien

Greiner: Ohne russisches Gas brechen Lieferketten weg

Pochtler: Reformen statt Inszenierung

IV-OÖ & JI-OÖ: Neue TU Linz Jahrhundertchance für Standort

Allgemein

Notfallplan Gas: Österreich ruft Frühwarnstufe aus

OeNB erwartet heuer 3,5 Prozent BIP-Plus und 5,3 Prozent Inflation

Inflation: Regierung richtet Expertengruppe ein

Aus für Großteil der Corona-Hilfen ab April

E-Mobilitätsoffensive für Unternehmen wird stärker gefördert

Wachstumsprognose für Deutschland deutlich gesenkt

IV-Mitglieder in den Medien

OeKB & Wiener Börse: Behaltefrist wäre Anreiz, um Anleger in den Markt zu holen

Rudolf Zrost wechselt in den Ruhestand

Ölz und Rondo-Ganahl warnen vor Gas-Lieferstopp

Team7 und Wiehag: Holz als Baustoff oft erste Wahl

Für FACC stehen die Zeichen wieder auf Wachstum

Red Bull wird 35 Jahre alt

Payer Group setzt expansiven Kurs fort

AVL, AT&S und Packnatur Entwicklungs- und Produktions GmbH ausgezeichnet

Petschnig: Investiert wird dort, wo Arbeitskräftepotenzial ist

Mahle: „Situation ändert sich beinahe von Stunde zu Stunde“

Offsetdruckerei Schwarzach und Rattpack ausgezeichnet

11er präsentiert vegane Rezeptsammlung

IV in den Medien

Greiner: Ohne russisches Gas brechen Lieferketten weg

„Die Auswirkungen des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine werden für die heimische Industrie zu einer immer größeren Herausforderung“, sagt IV-Oberösterreich-Präsident Axel Greiner. Konkret nennt er den Abbruch der Lieferketten sowie das Fehlen etlicher Grundstoffe. Weiteres Thema bleibe die Energieversorgungssicherheit: „Wenn kein russisches Gas fließt, brechen die Lieferketten in Europa.“ Die Mengen an russischem Gas seien „so kurzfristig und schnell, wie das in den Sonntagsreden der EU-Politiker klingt, nicht zu ersetzen", so Greiner, der sich über die Weltfremdheit der EU-Politiker ärgert, die die „Wirtschaftsverflechtungen nicht überblicken“, und über deren Doppelmoral: In der Energie-Not sind für die EU-Politiker plötzlich der Iran und Venezuela mögliche Lieferanten. „Für dieselben Politiker, die der Industrie Lieferkettengesetze aufs Auge gedrückt haben, worin steht, was alles nicht moralisch, ethisch und sozial in Ordnung ist“, so der IV OÖ-Präsident. Zudem könnten die heimischen Betriebe den Wettbewerbsnachteil der hohen Energiepreise „nicht mehr mit Effizienz ausgleichen", warnt Greiner. „Umweltministerin Gewessler ist keine ‚Grüne Realo‘ wie ihr deutsches Pendant. Für sie zählt Realität — die Auswirkung auf Arbeitsplätze und Wohlstand — nicht, sondern offensichtlich nur Ideologie für die Rettung der Welt." (Presse ALC XI)

Pochtler: Reformen statt Inszenierung

Der Staat habe aktuell Mehreinnahmen aufgrund der explodierenden Energiepreise. „Statt immer wieder mit der Gießkanne da und dort zu löschen, sollten wir Lohnnebenkosten senken“, so IV-Wien Präsident Christian C. Pochtler. Was es brauche sei die Abschaffung der kalten Progression und „einfach mehr Netto vom Brutto“.  Dies müsse das Ziel der Politik sein, auch wenn die Politik sich dann nicht mehr „permanent als ‚Retter in der Not‘ in Szene“ setzen könne. (30.3. Krone S. 23)

IV-OÖ & JI-OÖ: Neue TU Linz Jahrhundertchance für Standort

Die neue TU Linz für Digitalisierung und digitale Transformation ist für die Industrie eine „Jahrhundertchance“ – nicht nur für Oberösterreich. Die neue technische Hochschule „wird auch enorme Impulse für den Standort Österreich entfalten“, betont IV-OÖ-Geschäftsführer Joachim Haindl-Grutsch. Die Digital-Uni wird auf vier Studienrichtungen spezialisiert sein: Digital Creativity, Digital Entrepreneurship, Digital Systems und Digital Engineering. Rund 5.000 Studenten soll die neue Uni im Vollausbau haben. Zielsetzung und Hoffnung der Industrie wäre, viele internationale Studierende – wenn möglich die Hälfte von allen – nach Linz zu bekommen. „Wir wollen den Trichter weit aufmachen, um neue Zielgruppen für ein Mint-Studium anzusprechen“, sagt Haindl-Grutsch. Um die Absolventen zum Bleiben zu motivieren und den Universitätsstandort Linz zu attraktivieren, braucht es auch ein „Ökosystem“, betont Maximilian Priglinger, Vorsitzender der Jungen Industrie Oberösterreich. Man habe daher zehn Erfolgsfaktoren herausgearbeitet und sieben Maßnahmen definiert, damit die Universitätsstadt Linz und die neue TU langfristig erfolgreich sind. (Presse ALC X)


Allgemein

Notfallplan Gas: Österreich ruft Frühwarnstufe aus

Österreich hat die Frühwarnstufe im Notfallplan für die Gasversorgung ausgerufen. Grund dafür sei die Ankündigung Russlands, dass Gaslieferungen künftig nur noch in Rubel bezahlt werden sollen, teilte das Klimaministerium mit. Damit werde das Überwachungs- und Monitoring-System noch weiter verschärft. Energielenkungsmaßnahmen wie Rationierungen seien aber vorerst nicht vorgesehen – sie sind erst ab Stufe 3 vorgesehen. Zugleich erinnerte das Ministerium daran, dass die Gaslieferungen aus Russland derzeit uneingeschränkt weiterlaufen. (Alle TZ)

OeNB erwartet heuer 3,5 Prozent BIP-Plus und 5,3 Prozent Inflation

Die Ukraine-Krise dürfte den wirtschaftlichen Aufschwung in Österreich heuer hemmen und die Inflation weiter ansteigen lassen. Beim realen Bruttoinlandsprodukt (BIP) erwartet die Nationalbank (OeNB) derzeit ein Plus von 3,5 Prozent, die Inflationserwartung liegt bei 5,3 Prozent – jedoch unter der Annahme eines zeitnahen Endes des Krieges. Sollte sich die Lage noch verschärfen, drohen deutlich stärkere Einbußen beim BIP und ein stärkerer Inflationsanstieg. Unter dieser Annahme sieht die OeNB für heuer nur noch ein Wachstum von 0,4 Prozent, die Inflation würde dagegen bis auf 9 Prozent klettern. Im Kampf gegen die hohe Inflation sei auch eine Zinserhöhung seitens der Europäischen Zentralbank (EZB) im Spätsommer laut OeNB-Gouverneur Robert Holzmann durchaus denkbar. Der österreichische Bankensektor sei jedenfalls widerstandsfähig, betonte Vize-Gouverneur Gottfried Haber – auch im Hinblick auf mögliche Auswirkungen des Ukraine-Kriegs auf die Branche. Die vorausschauenden aufsichtlichen Maßnahmen seit der Finanzkrise 2008 und die Bemühungen der Banken um ein nachhaltiges Geschäftsmodell hätten die Finanzstabilität gestärkt. Die harte Kernkapitalquote der Banken habe sich seit 2008 auf 15,8 Prozent nahezu verdoppelt. Auch die Liquiditätsausstattung sei hoch. (Alle TZ)

Inflation: Regierung richtet Expertengruppe ein

Um die Inflationsentwicklung und deren Auswirkungen auf die Preise zu beobachten, richtet die Regierung nun eine „Expertengruppe zur Beobachtung und Analyse der Inflationsentwicklung (EBAI)“ ein. In dem Gremium mit dabei sind neben der Industriellenvereinigung auch Wirtschaftsforscher aus WIFO und IHS, der Nationalbank sowie Experten der Bundeswettbewerbsbehörde, der E-Control, des Fiskalrats und der Statistik Austria. Laut Finanzminister Magnus Brunner soll das Gremium langfristige, effiziente, aber auch „budgetschonende“ Gegenmaßnahmen gegen die hohe Inflation entwickeln. (Presse S. 17, TT S. 21)

Aus für Großteil der Corona-Hilfen ab April

Mit April laufen die meisten Corona-Maßnahmen aus bzw. werden eingeschränkt. Das gilt nicht nur für laufende kostenfreie Coronatests, sondern vor allem für die allermeisten der Wirtschaftshilfen. Schließlich sind die meisten Corona-Einschränkungen seit Anfang März außer Kraft getreten. Insgesamt hat die Republik laut aktuellem Stand (Ende Februar) 40,9 Mrd. Euro ausgegeben – für Verlustersatz, Garantien, Ausfallsbonus, Corona-Kurzarbeit und Co. Die Corona-Kurzarbeit – sie wird über ein angepasstes Modell verlängert – ist der größte Einzelposten mit 9,4 Mrd. Euro. (Alle TZ)

E-Mobilitätsoffensive für Unternehmen wird stärker gefördert

Eine leichte Erhöhung der Förderung für Unternehmen, die ihre Fuhrparks auf E-Mobilität umstellen, ist vom Ministerrat beschlossen worden. Für heuer und 2023 soll es demnach insgesamt 120 Mio. Euro mehr geben, um Mehrkosten bei der Anschaffung bei E-Fahrzeugen abzufedern. Zusammengearbeitet wird demnach mit den Automobilimporteuren, Zweiradimporteuren und dem Sportfachhandel. Die bereits fixierten Mittel von 71 Mio. Euro für heuer werden um 20 Mio. Euro für die Förderung betrieblicher E-Fahrzeuge erhöht. Im Jahr 2023 soll das E-Paket um 10 Mio. Euro für Ladeinfrastruktur aufgestockt werden. (Standard S. 20, TT S. 20)

Wachstumsprognose für Deutschland deutlich gesenkt

Die deutschen „Wirtschaftsweisen“ haben ihre Wachstumsprognose für Deutschland angesichts der russischen Invasion in der Ukraine drastisch gesenkt. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte heuer nur noch um 1,8 Prozent zulegen statt der bislang erwarteten 4,6 Prozent, wie aus der Prognose des Sachverständigenrates hervorgeht. Die Experten rechnen mit dauerhaft höheren Energiepreisen in Deutschland. Dadurch, dass sich Deutschland unabhängiger von Gas-und Ölimporten aus Russland mache, stiegen langfristig die Kosten, sagte Veronika Grimm vom Wirtschaftssachverständigenrat. Laut Deutschem Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) ist das BIP bereits im vierten Quartal 2021 um 0,3 Prozent gesunken. Dabei dürfte es nach Einschätzung des DIW aber nicht bleiben, da die Folgewirkungen der russischen Invasion in der Ukraine der Wirtschaft stärker zusetzen dürften: „Im zweiten Quartal wird der Krieg und die damit einhergehende wirtschaftliche Belastung wohl noch stärker durchschlagen“, erklärte das DIW. (Standard S. 20, Presse S. 15)

IV-Mitglieder in den Medien

OeKB & Wiener Börse: Behaltefrist wäre Anreiz, um Anleger in den Markt zu holen

Zur Diskussion über die Behaltefrist von Wertpapieren verweist der CEO der Wiener Börse, Christoph Boschan, auf laufende Gespräche mit der Politik. „Ein Kernproblem ist, dass in Österreich zwischen Gambling, Spekulation und Investition nicht sauber getrennt wird. Aber bei Investitionen muss man tiefer fragen. Hier wird Wohlstand generiert, der über die Börsen sozialisiert werden kann.“ Dass Anleger mit ihrem bereits versteuerten Einkommen für Investments erneut mit einer Steuer belastet würden, sei nicht fair. Fällt die Wertpapier-KESt, wäre das auch ein Anreiz, damit die Österreicher am Kapitalmarkt für ihre Pension vorsorgen. Auch OeKB-Vorständin Angelika Sommer-Hemetsberger kritisiert, dass die positiven Effekte von Investitionen hierzulande viel zu wenig gesehen würden. „Das Geld, das Investoren zur Verfügung stellen, dient den Unternehmen als Kapital, um zu wachsen, um Krisen zu überstehen. Dafür gibt es Dividenden. Mit einer Behaltefrist von einem Jahr und damit verbundener Steuerfreiheit kann sicher ein Anreiz gegeben werden, um Anleger in den Markt zu holen.“ (Standard S. 13)

Rudolf Zrost wechselt in den Ruhestand

Rudolf Zrost, Vorstand der Leube Gruppe mit Sitz in St. Leonhard, übergibt am 1. April die Alleingeschäftsführung an Heimo Berger, der bisher als zweiter Geschäftsführer tätig war. Die Gruppe mit knapp 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erwirtschaftet einen Umsatz von rund 150 Mio. Euro. Der ehemalige IV-Präsident Veit Sorger hob die berufliche Umsetzungsstärke Zrosts hervor, die von Passion und Handschlagqualität getragen sei. Und: „Er ist sich trotz seines Erfolgs immer treu geblieben.“ Zrost war von 2007 bis 2016 Präsident der IV-Salzburg und leitet den IV-Ausschuss für Ressourcen, Energie & Ökologie. (SN L7)

Ölz und Rondo-Ganahl warnen vor Gas-Lieferstopp

Für die österreichische und Vorarlberger Wirtschaft wäre das Gas-Aus, wie sowohl Großbäcker Bernhard Ölz als auch Rondo-Ganahl-Chef Hubert Marte betonten, eine Katastrophe, die weit über die Behinderungen in der COVID-Zeit hinausgeht. Sie hoffen als systemrelevante Betriebe auch bei Knappheit beliefert zu werden. (VN D1)

Team7 und Wiehag: Holz als Baustoff oft erste Wahl

„Uns fehlt derzeit jeder siebente Mitarbeiter durch Krankenstand oder Quarantäne. Der Fachkräftemangel war schon vorher hart, aber jetzt ist die Lage grenzwertig, weil wir ja Vollbeschäftigung haben", erklärte der geschäftsführende Gesellschafter des Innviertler Möbelspezialisten Team 7, Georg Emprechtinger bei den Industriegesprächen von Oberbank, IV-Oberösterreich und OÖN. Der durch die Corona-Pandemie verschärfte Engpass an Arbeitskräften und Material sowie die steigenden Rohstoff- und Energiepreise beschäftigten und belasteten die Betriebe in der Holzindustrie derzeit am meisten, bestätigte Wiehag-Geschäftsführer Thomas Biringer. Erschwerend hinzu kommt für die Betriebe in der Holzwirtschaft, die österreichweit rund 300.000 Beschäftigte hat und eine jährliche Bruttowertschöpfung von 20 Mrd. Euro erzielt, der Ukraine-Krieg. Zudem betonen beide Unternehmer: „Nachhaltigkeit und Klimawandel spielten der Branche in die Karten. Früher haben uns viele belächelt, wenn wir mit Holz gebaut haben. Heute ist Holz als Baustoff oft erste Wahl." (OÖN S. 8)

Für FACC stehen die Zeichen wieder auf Wachstum

Der oberösterreichische Luftfahrt-Zulieferer FACC will heuer wieder wachsen. Nachdem der coronabedingte Einbruch der Luftfahrt sich deutlich bemerkbar gemacht hat, stehen die Zeichen nun wieder auf Wachstum, sagte CEO Robert Machtlinger bei der Präsentation des Geschäftsberichtes für 2021. Der Umsatz soll um zehn Prozent steigen, auch bei der Belegschaft wird aufgestockt. „Die Zeichen stehen wieder auf Wachstum, die Vorschauen für 2023 und 2024 sind positiv“, so Machtlinger. Kunden würden bereits jetzt deutlich mehr bestellen, man sehe auch am interkontinentalen Reiseaufkommen, dass die Menschen fliegen wollen. Aktuell sei man dabei, 200 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Oberösterreich einzustellen, bis Ende 2022 sollen insgesamt 280 dazukommen. Die Sanktionen gegen Russland seien für den Luftfahrt-Zulieferer ein „gut kalkulierbares, gut einschätzbares“ Problem. (Alle TZ)

Red Bull wird 35 Jahre alt

Die Produkteinführung von Red Bull erfolgte am 1. April 1987. Das Unternehmen mit Sitz im Salzburger Fuschl am See erzielte im ersten Jahr knapp eine Mio. Euro Einnahmen. 2021 lag der Konzernumsatz schon bei über 7,8 Mrd. Euro. Weltweit wurden letztes Jahr über 9,8 Milliarden Dosen verkauft. Rund 13.610 Mitarbeiter beschäftigte die Unternehmensgruppe zuletzt in 72 Ländern. Aktuell plant Red Bull mit Partner Rauch ein großes Werk im US-Bundesstaat North Carolina. (Krone S. 12)

Payer Group setzt expansiven Kurs fort

2020 konnte die Payer Group ihren Umsatz auf 180 Mio. Euro erhöhen – von 126,5 Mio. Euro 2019, das von Payer bereits als Rekordjahr tituliert worden war. Das Unternehmen lieferte unter anderem Teile für Beatmungsgeräte und PCR-Tests. 2021 entwickelte sich der Umsatz auf (vorläufige) 147 Mio. Euro und liegt deutlich über dem Niveau von vor Corona. Nun setzen Eigentümer Hui und Payer-CEO Michael Viet den expansiven Kurs fort. So wird heuer ein neuer Produktionsstandort in Kedah in Malaysien in Betrieb gehen. „Für uns sind die Expansion und die Ausweitung der Lieferkette ein wichtiger Schritt, der weiteres Wachstumspotenzial ermöglicht“, sagte Viet. Zudem wird in der Steiermark investiert. Nachdem die Payer Gruppe 2021 bereits fünf Mio. Euro in die Modernisierung des Technologiezentrums der Unternehmensgruppe gesteckt hatte, fließen in den kommenden zwei Jahren weitere zehn Millionen. Damit werden die Produktionsflächen vergrößert und „modernste Automatisierungsanlagen“ angeschafft. (Kleine S. 28)

AVL, AT&S und Packnatur Entwicklungs- und Produktions GmbH ausgezeichnet

Vom global agierenden Großunternehmen über den traditionsreichen Mittelständler bis hin zum wendigen Nischenplayer reicht das Spektrum der Preisträger des erstmals ausgelobten steirischen Innovationspreises. Im Zukunftsfeld Nachhaltigkeit konnten sich die Packnatur Entwicklungs- und Produktions GmbH und AVL List durchsetzen. Packnatur wusste mit seinen innovativen Netzschläuchen aus Buchenholzcellulose (als Alternative zu Kunststoffnetzen) für Lebensmittelverpackungen zu überzeugen. AVL punktete mit der Entwicklung eines voll automatisierten Prozesses (inklusive Anlagen) für den Bau ultrakompakter Fahrzeugbatteriemodule. AT&S erhielt eine Auszeichnung für eine spezielle Minileiterplatte, die sowohl der Miniaturisierung als auch der wachsenden Komplexität von Hörgeräten Rechnung trägt. (Kleine S. 29)

Petschnig: Investiert wird dort, wo Arbeitskräftepotenzial ist

„Wir sind ein gut untersuchtes Bundesland, jetzt geht es darum, was wir konkret mit dem Wissen machen und an die Landesregierung herantragen. Das ist es, was mich interessiert: Über alle Partei- und Interessensgrenzen hinweg einen gemeinsamen Nenner zu finden, wofür Kärnten steht“, erklärt der Vorsitzende des Wirtschaftspolitischen Beirates und Unternehmer Otmar Petschnig. Bis Ende Dezember soll ein Papier abgegeben werden, das unsere Meinung widerspiegelt. „Bildung und Arbeitskräfteangebot ist das erste Thema, das wir angehen werden. In Kärnten stehen derzeit nur 200 Personen zwischen 15 und 19 für den gesamten Arbeitsmarkt zur Verfügung. Eine erschreckende Zahl. Investiert wird aber dort, wo Arbeitskräftepotenzial vorhanden ist. Das ist die Herausforderung. Wenn wir keine Mitarbeiter mehr haben, bekommen wir auch alles andere nicht“, so der ehemalige IV-Vizepräsident sowie IV-Kärnten-Präsident. (Kleine S. 28)

Mahle: „Situation ändert sich beinahe von Stunde zu Stunde“

Mahle Filtersysteme Austria hatte ursprünglich geplant, Beschäftigte in Kurzarbeit zu schicken, da Autohersteller wegen des Ukrainekrieges Teile der Produktion einstellten. Nun sagt das Unternehmen die Maßnahme wieder ab und wolle mit voller Belegschaft weiterarbeiten. Man wolle abwarten, wie sich der Markt und die Lage bei den Lieferanten entwickle, erklärt Mahle-Personalchefin Corinna Malej. „Momentan ändert sich die Situation beinahe von Stunde zu Stunde. Es ist eine große Herausforderung.“ (Kleine S. 27)

Offsetdruckerei Schwarzach und Rattpack ausgezeichnet

Das Klimaschutzministerium hat im Rahmen des ersten „Austrian Sustainability Summits“ 20 energieeffiziente Vorzeigebetriebe ausgezeichnet. Mit der Offsetdruckerei Schwarzach und Rattpack sind darunter auch zwei Vorarlberger Unternehmen. Bei der Offsetdruckerei Schwarzach ist man überzeugt, dass nachhaltiges Wirtschaften dem Unternehmen auf Dauer einen Wettbewerbsvorteil verschafft. Rattpack ist seit 2014 nach der Energiemanagementnorm ISO 50001 und der Umweltmanagementnorm ISO 14001 zertifiziert. Zudem ist man Mitglied bei den Vorarlberger Energieeffizienznetzwerken. (VN D2)

11er präsentiert vegane Rezeptsammlung

Die vegane Ernährungsform ist schon lange nicht mehr nur ein Trend in der Gesellschaft, sondern eine bewusste Entscheidung und Lebenseinstellung von Konsumenten. Dass die pflanzliche Ernährung einfach, vielseitig und genussvoll sein kann, zeigt der Frastanzer Kartoffelspezialitäten-Hersteller 11er mit der Publikation seines „11er VEGAN Food Magazins“. (VN D3)