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01.09.2021

Pressezusammenfassung, 01.09.2021
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Allgemein

Deloitte-Studie: Unternehmen plädieren für Senkung der Lohnnebenkosten

Corona: Mückstein kündigt „sehr konkreten Plan“ für Herbst an

Inflation in Österreich überspringt Drei-Prozent-Marke

Green Bond in Österreich erstmals in der ersten Jahreshälfte 2022 geplant

Euro-Inflation: Höchster Wert seit Ende 2011

EU erreicht wichtiges Ziel bei Corona-Impfungen

IV-Mitglieder in den Medien

Pankl-Gruppe: Auftragslage und Ausblick sehr gut

Kärntner Mahle-Werk meldet gute Auslastung im ersten Halbjahr

RLB OÖ erlebt „Comeback der Wirtschaft“

Pierer Mobility mit Rekordergebnis im ersten Halbjahr

Immofinanz plant bis zu 12.000 günstige Wohnungen auf Retail-Parks

Manner: Positives Ergebnis im Gesamtjahr erwartet

Obrist punktet mit Weltneuheit auf Messe IAA Mobility in München

Palfinger AG liefert Krane an das Heer 

Kapsch TrafficCom: Verkehr der Zukunft braucht digitale Lösungen 

OMV ab sofort mit neuem Vorstandsvorsitzenden

Microsoft Österreich sieht Nachhaltigkeit als Standortvorteil

ÖBB-Chef sieht Bahn als Lösung zur Erreichung der Klimaziele

Allgemein

Deloitte-Studie: Unternehmen plädieren für Senkung der Lohnnebenkosten

Der Ruf nach einer Senkung der Lohnnebenkosten aus der Wirtschaft wird lauter, während Steuererhöhungen naturgemäß abgelehnt werden. Das belegt die neueste Umfrage von Deloitte unter rund 300 österreichischen Führungskräften. Sie fordern konkrete Maßnahmen zur Entlastung und Ökologisierung des Steuerwesens, sind diesbezüglich aber skeptisch. Keinesfalls dürfe es zu Maßnahmen kommen, die das Wachstumspotenzial schwächen könnten, sagte Herbert Kovar von Deloitte. Gegenüber den Umfragen der Vorjahre sei die Ablehnung von Steuererhöhungen deutlich gestiegen. Sehr wichtig sei den Betrieben eine Senkung der Lohnnebenkosten, dafür sprechen sich rund drei Viertel aus, so der Deloitte-Experte. Dahinter folgen als geforderte Maßnahmen eine Senkung der Ertragssteuern sowie eine Vereinfachung der Steuergesetze. (Alle TZ)

Corona: Mückstein kündigt „sehr konkreten Plan“ für Herbst an

Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein hat einen „sehr konkreten Plan“ für den Umgang mit der Corona-Pandemie im Herbst angekündigt. Der Plan sei derzeit noch in Endabstimmung mit dem Koalitionspartner, führte der Minister aus. Mit der aktuellen Impfrate zeigte er sich „nicht zufrieden“. Daher seien weitere niederschwellige Impfangebote geplant. Allererstes Ziel ist für Mückstein die Vermeidung von Schließungen. Dafür habe man etwa bereits in den vergangenen Wochen Maßnahmen gesetzt. (Alle TZ)

Inflation in Österreich überspringt Drei-Prozent-Marke

Die Inflationsrate für August 2021 beträgt voraussichtlich 3,1 Prozent, nach 2,9 Prozent im Juli, zeigt die Schnellschätzung der Statistik Austria. Das ist der höchste Wert seit Dezember 2011, teilte Statistik Austria-Generaldirektor Tobias Thomas mit. „Die derzeit hohe Inflation ist insbesondere durch die niedrigen Energie- und Treibstoffpreise im vergangenen Sommer und den aktuellen Preisanstieg bei Flugreisen bedingt“, so Thomas. Im Vergleich zum Vormonat, also dem Juli 2021, sind die Preise im August laut Schnellschätzung um 0,1 Prozent gestiegen. Auch nach der standardisierten EU-Berechnung (HVPI) sind die Preise im Jahresabstand um 3,1 Prozent höher, nach dieser Berechnung gab es im Monatsabstand keine Verteuerung. (Alle TZ)

Green Bond in Österreich erstmals in der ersten Jahreshälfte 2022 geplant

Österreich will bald einen Green Bond, also eine „grüne Anleihe“, begeben. Solche Anleihen dienen der Kapitalbeschaffung zur Verhinderung oder Verringerung von Umwelt- und Klimaschäden. Die Premiere soll im ersten Halbjahr 2022 erfolgen, sagte Finanzminister Gernot Blümel. Demnach sind die Vorbereitungen zwischen dem Ministerium und der Bundesfinanzierungsagentur OeBFA abgeschlossen. Eine Arbeitsgruppe der OeBFA soll nun konkrete grüne Projekte definieren. Ausgearbeitet werden sollen auch Details zu Volumen, Laufzeit und Ausgestaltungsform. (Presse S. 16, Standard S. 20, WZ S. 10)

Euro-Inflation: Höchster Wert seit Ende 2011

Die Inflation im Euroraum hat im August weiter zugelegt und den höchsten Stand seit fast zehn Jahren erreicht. Die Verbraucherpreise seien gegenüber dem Vorjahr um 3,0 Prozent gestiegen, gab das Statistikamt Eurostat bekannt. Das ist der höchste Wert seit November 2011. Im Juli hatte die Rate lediglich 2,2 Prozent betragen. Besonders stark verteuerte sich im August erneut Energie, die 15,4 Prozent teurer war als ein Jahr zuvor. Industriegüter verteuerten sich um 2,7 Prozent, Lebens- und Genussmittel kosteten 2,0 Prozent mehr als vor einem Jahr. (Alle TZ)

EU erreicht wichtiges Ziel bei Corona-Impfungen

Die Europäische Union hat im Kampf gegen das Coronavirus ein wichtiges Ziel erreicht. Nach Angaben von EU-Kommissionspräsidentin Urslula von der Leyen sind mittlerweile 70 Prozent der Erwachsenen vollständig geimpft. „Das sind mehr als 250 Millionen Menschen, die immunisiert sind“, erklärte von der Leyen. Sie sprach von einer „großen Leistung“ und einem „Meilenstein“. Das Ziel, bis Ende des Sommers 70 Prozent der Erwachsenen in der EU durch eine Impfung vor Covid-19 zu schützen, hatte die EU im Jänner ausgegeben. (Alle TZ)

IV-Mitglieder in den Medien

Pankl-Gruppe: Auftragslage und Ausblick sehr gut

Gut 154 Mio. Euro hat die Pankl-Gruppe mit Hauptsitz in Kapfenberg in den vergangenen fünf Jahren investiert – davon 121 Mio. Euro in Österreich. 2017 ist das um 42 Mio. Euro errichtete „High Performance Antriebswerk“ in Kapfenberg in Betrieb gegangen. Im vergangenen Oktober erfolgte der Spatenstich für ein neues Aerospace-Werk, in das gut 30 Mio. Euro fließen sollen. Zu Jahresbeginn ging zudem die Übernahme der weststeirischen Krenhof AG, Spezialist für Gesenkschmiedeteile, über die Bühne. Dieses rasante Wachstum des Auto-, Rennsport- und Luftfahrtausrüsters wurde von der Corona-Krise zwar vorübergehend gebremst, „die Erholung hat aber schneller eingesetzt, als wir das noch zu Jahresbeginn erwartet hatten“, berichtet Pankl-Vorstandschef Wolfgang Plasser. Die Auftragslage sei sehr gut, der Ausblick ebenfalls. Eine Schlüsselrolle nehme seit jeher die Lehrlingsausbildung ein. „Wir haben unsere Lehrlingszahlen in den vergangenen vier Jahren verdoppelt und wir werden das auch weiter forcieren.“ Konkret habe man gerade mit den Bauplanungen für eine eigene „Pankl Academy“ gestartet, die ebenfalls im Kapfenberger High-Tech-Park entstehen wird. Die Einreichung für das Projekt erfolge noch heuer, der Baubeginn soll Mitte nächsten Jahres erfolgen. Es sei mit Investitionen von rund fünf Mio. Euro zu rechnen. Damit gehe dann auch eine weitere schrittweise Aufstockung der Lehrlingszahlen auf 140 bis 150 einher. (Kleine S. 26-27)

Kärntner Mahle-Werk meldet gute Auslastung im ersten Halbjahr

Das Kärntner Mahle-Werk in St. Michael ob Bleiburg, wo aktuell 1.630 Mitarbeiter beschäftigt sind, war im ersten Halbjahr gut ausgelastet. St. Michael ist neben dem Erstausrüstungsgeschäft auch im Ersatzteilgeschäft tätig. Dieser zweite Vertriebsweg sichert den Standort und die Personalplanung: Mitarbeiter können von der einen zur anderen Produktionslinie wechseln. Niemand ist in Kurzarbeit. Sechs Prozent vom Umsatz gibt das 1920 gegründete Unternehmen für Forschung und Entwicklung aus. Vor allem für die Entwicklung rund um klimaneutrale Antriebe, also intelligente Ladetechnik, Batteriesysteme, E-Motoren. Um schnell laden zu können, muss die Temperatur in der Batteriezelle gleichmäßig verteilt sein und darf nicht zu hoch steigen. Mahle arbeitet hier mit der sogenannten Immersionskühlung, dabei umströmt eine nicht leitende Kühlflüssigkeit die Zelle. Am Hauptsitz in Stuttgart hat Mahle ein 3D-Druck-Center eröffnet und kann dadurch Prototypen-Fertigung für komplexe Bauteile von mehreren Monaten auf wenige Tage verkürzen. Der magnetfreie Elektromotor von Mahle ist ein Novum in der Elektromotorenentwicklung. (Kleine/Kärnten S. 24-25)

RLB OÖ erlebt „Comeback der Wirtschaft“

Die Raiffeisenlandesbank Oberösterreich (RLB OÖ) konnte im ersten Halbjahr 2021 wieder deutlich zulegte und erwirtschaftete einen Periodenüberschuss nach Steuern von 254,9 Mio. Euro. Das Betriebsergebnis summierte sich auf 227,6 Mio. Euro. Wesentlich zum guten Ergebnis beigetragen habe das operative Geschäft, so die Bank. Es gab Steigerungen beim Zinsüberschuss (6,3 Prozent oder 11,9 Mio. Euro) sowie beim Provisionsüberschuss (15,7 Prozent oder 13,7 Mio. Euro). Generaldirektor Heinrich Schaller sieht dies als Spiegel des „Comebacks der Wirtschaft“: „Mit Blick auf die kommenden Monate gehen wir auch weiterhin von einer sehr positiven Entwicklung aus.“ Die harte Kernkapitalquote der RLB OÖ stieg gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres wieder und betrug 14,93 Prozent. Damit sei es möglich, so Schaller, „unsere Kunden bei ihren Vorhaben und Projekten begleiten zu können und Investitionen zu ermöglichen“. (Alle TZ)

Pierer Mobility mit Rekordergebnis im ersten Halbjahr

Der KTM-Hersteller Pierer Mobility AG hat heuer im ersten Halbjahr ein Rekordergebnis erzielt. Die Erlöse stiegen um 80 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode und um 43 Prozent gegenüber dem selben Zeitraum 2019 auf 1,08 Mrd. Euro. Auch das Betriebsergebnis (EBIT) wuchs kräftig von 1,7 Mio. Euro im Vorjahr auf 102,6 Mio. Euro im heurigen Halbjahr. Auch beim Absatz von Motorrädern und E-Bikes wurde ein deutliches Plus verzeichnet, hieß es im Halbjahresbericht. Für das Jahr 2021 rechnet das Unternehmen mit einem Gesamtumsatz zwischen 1,9 und 2,0 Mrd. Euro, bei einer EBIT-Marge zwischen acht und neun Prozent. Langfristiges Hauptziel ist es „das Innovations- und Entwicklungspotenzial im Bereich der Elektromobilität voll auszuschöpfen und als Global Player mit starken Marken den wachsenden Markt mitzugestalten und Marktanteile zu sichern“. (Alle TZ)

Immofinanz plant bis zu 12.000 günstige Wohnungen auf Retail-Parks

Bis zu 12.000 neue Wohnungen will die Immofinanz AG auf der Hälfte ihrer Retail-Parks der Marke Stop Shop errichten. Die Miete soll bei höchstens zehn Euro monatlich je Quadratmeter liegen. Derzeit verfügt der Büro- und Einzelhandelsspezialist über rund 100 Retail-Parks, in wenigen Jahren sollen es 140 sein. Die Nachverbauung sei günstig und bringe den Aktionären zusätzlich eine Wohn-Rendite, hieß es. Die Verdichtung im Bestand soll durch modulare Holzbauweise erfolgen. Ob man die Bauteile zentral produziert und dann per Lkw oder Schiff transportiert oder dezentrale Fertigungen errichtet, soll noch unter Öko-Gesichtspunkten geprüft werden, erklärte Vorstandsdirektor Dietmar Reindl. Geplant sei der Einsatz von Wärmepumpen sowie Photovoltaik (PV) auf den Dächern der mehrstöckigen Häuser. Errichten will man insgesamt rund 600.000 Quadratmeter Wohnfläche. (Alle TZ)

Manner: Positives Ergebnis im Gesamtjahr erwartet

Der Wiener Süßwarenhersteller Manner konnte im ersten Halbjahr den Umsatz im Vergleich zur Vorjahresperiode um 5,9 Prozent auf 106,9 Mio. Euro steigern. Die Exportquote erhöhte sich von 64 Prozent im Vorjahr auf 65,9 Prozent per Juni 2021. Der Personalstand inklusive Niederlassung in Deutschland hat sich bei Manner per Ende Juni mit 828 Mitarbeitern, davon 416 Arbeiter und 412 Angestellte, im Vergleich zum Vorjahr um rund zwei Prozent erhöht. Die Besetzung von offenen Stellen sei „aktuell mehr als herausfordernd und nur schwer und teilweise gar nicht möglich“, so Vorstandsvorsitzender Andreas Kutil. Manner will deswegen die Ausbildung eigener Lehrlinge in nächster Zeit noch intensivieren. Man erwarte „nach derzeitigem Informationsstand auch das Wirtschaftsjahr 2021 eindeutig positiv abschließen zu können“, erklärte Manner-Aufsichtsratschef Ernst Burger. (Kurier S. 12)

Obrist punktet mit Weltneuheit auf Messe IAA Mobility in München

Die Internationale Automobilausstellung IAA startet kommende Woche am neuen Standort München mit neuem Konzept als Verkehrsmesse IAA Mobility. Im Mittelpunkt stehen Lösungen auf dem Weg zur Klimaneutralität. Mit dabei ist auch das Lustenauer Unternehmen Obrist. Mit „aFuel“ werde in München gleich eine Weltneuheit präsentiert, sagt Thorsten Rixmann, Marketingchef bei Obrist. Dabei werde modernste Technik der synthetischen Methanol-Herstellung mit CO2-Einlagerungsverfahren kombiniert. Auf diese Weise werde aus der Luft nicht nur CO2 für die Methanol-Gewinnung entzogen. Durch die zusätzliche Speicherung von CO2 in Form von Grafit schaffe das Konzept von Obrist sogar eine negative CO2 Bilanz. Damit sei „aFuel“ der erste globale Energieträger, der zu einer Reduktion der CO2-Anteile in der Atmosphäre führe. (VN D2)

Palfinger AG liefert Krane an das Heer 

Die Palfinger AG liefert seit den 1970er-Jahren Krane an das Bundesheer. Im Vorjahr hat das in Salzburg ansässige Unternehmen vier neue Bergefahrzeuge des Bundesheeres mit dem Ladekran PK 41002-EH ausgerüstet. Bis 2023 werden weitere 20 Fahrzeuge damit ausgestattet. Derzeit seien Palfinger und das Bundesheer in Gesprächen, um den Bedarf der Truppe an weiteren Kran- und Wechselladersystemen zu diskutieren, hieß es bei einem Werksbesuch von Verteidigungsministerin Klaudia Tanner am Standort Lengau.

Kapsch TrafficCom: Verkehr der Zukunft braucht digitale Lösungen 

Ab 2035 sollen EU-weit nur noch emissionsfreie Neuwagen zugelassen werden. 81 Prozent der heimischen Bevölkerung glauben jedoch nicht, dass dieses Ziel erreicht werden kann. Sie fordern andere Lösungen zur Reduktion der CO2-Emissionen im Verkehr. Gemäß Kapsch-TrafficCom-Index 2021 hat hier ein Umdenken stattgefunden, das auf die Wetterextreme zurückzuführen sei. „Intelligente“ Straßen und vernetzte Fahrzeuge könnten dazu beitragen, den Verkehr effizienter zu machen und Emissionen einzusparen. Autofahren würde dadurch jedoch attraktiver. Eine dynamische Mobilitätsbepreisung könne dem entgegenwirken. (Kurier S. 11, Presse S. 14, WZ S. 10)

OMV ab sofort mit neuem Vorstandsvorsitzenden

Mit 1. September übernimmt Alfred Stern die Funktion des Vorstandsvorsitzenden und Generaldirektors beim börsenotierten Öl- und Gasunternehmen OMV. Stern hatte seit 2018 die OMV-Chemietochter Borealis geleitet, die künftig eine tragende Rolle einnimmt. Er folgt Rainer Seele nach. (Alle TZ)

Microsoft Österreich sieht Nachhaltigkeit als Standortvorteil

Microsoft-Österreich-Chef Hermann Erlach ist davon überzeugt, dass Österreich im Klimaschutz auch als keines Land etwas vorantreiben kann. Zwar sei „Österreich kein Eiland, das im Alleinschritt für eine Wende sorgen kann, aber irgendwer muss einmal den Schritt wagen“, so Erlach. „Die Rahmenbedingungen müssen so gesetzt werden, dass ich profitiere, wenn ich klimafreundlich agiere, und draufzahle, wenn ich es nicht mache.“ Im Digitalisierungsbereich hätte Europa jedenfalls nicht rechtzeitig investiert – Folge sei ein Vorsprung für die USA, der aus der Sicht Erlachs nur schwer aufzuholen sei. Österreich habe aber die nach wie vor vorhandene Chance, sich als neutrales Land mit gutem Standort in der Digitalisierung vorne zu positionieren. Nun habe Europa die besondere Chance, beim Klimaschutz Vorreiter zu werden. Angesichts des stark steigenden Energiebedarfs sei eine Neuausrichtung auch notwendig. (Standard S. 19)

ÖBB-Chef sieht Bahn als Lösung zur Erreichung der Klimaziele

ÖBB-Chef Andreas Matthä hat aufgrund des Klimawandels einmal mehr für mehr Bahn mit ihren vielen Möglichkeiten und eine „Kostenwahrheit im Verkehrssektor“ geworben. Schließlich gebe es beim Verkehr den dringendsten Handlungsbedarf, um die Klimaziele zu erreichen, sagte er beim Forum Alpbach. Die Lösung sei die Bahn. Aus einer geplanten CO2-Bepreisung im Verkehr solle ein Viertel der Einnahmen den Bahnen zufließen, um diese auszubauen. „Es geht darum, den Verkehr zu dekarbonisieren. Die Aufgabe ist extrem komplex“, sagte Matthä. Denn der Verkehrssektor sei die Basis des Wirtschaftssystems – mit all seinen positiven und negativen Auswirkungen. Für die ÖBB und alle anderen Bahnen gehe es um eine Verbesserung und eine Verlagerung hin zum Bahnverkehr. (TT S. 22)