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14.07.2021

Pressezusammenfassung, 14.07.21
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Allgemein

Förderung für Fortbildung in Kurzarbeit wird erhöht

Um den Herausforderungen des Strukturwandels auf dem Arbeitsmarkt zu begegnen, ist nun ein neuer Austausch- und Arbeitsprozess auf Expertenebene gestartet. „Ziel ist es, neue Entwicklungen in der Arbeitswelt zu begleiten“, berichtete Arbeitsminister Martin Kocher. „Dabei wird unter anderem Qualifizierung während des Erwerbslebens entscheidend sein.“ Das gelte auch für die Kurzarbeit, daher wird dort die Fortbildungsförderquote erhöht. Konkret bekommen Betriebe, deren Mitarbeiter in der kommenden fünften Phase der Kurzarbeit Aus- und Weiterbildungen nachgehen, künftig eine Förderquote von 75 statt bisher 60 Prozent. (Alle TZ)

Keine großen Veränderungen bei den Arbeitsmarktzahlen

Der heimische Arbeitsmarkt hat in der vergangenen Woche kaum Bewegung gezeigt. Die Zahl der beim Arbeitsmarktservice (AMS) gemeldeten Jobsuchenden und der AMS-Schulungsteilnehmer hat sich aktuell von 351.065 auf 349.471 verringert, zeigen die neuesten Daten des Arbeitsministeriums. Mit 65.512 sind nun um rund 2.200 Personen weniger in Schulung als in der Vorwoche (67.702). Die Zahl der Arbeitslosen, die keine Fortbildung besuchen, stieg von 283.363 auf 283.959 – das waren aber immer noch um 15.700 mehr als im Juli 2019, also vor der Corona-Krise. (Alle TZ)

Kocher warnt vor genereller Vier-Tage-Woche

Arbeitsminister Martin Kocher verwies in der Debatte rund um eine Vier-Tage-Woche darauf, „dass es jetzt schon die Möglichkeit gibt, die Arbeit flexibel zu organisieren“. Dabei strich er Betriebsvereinbarungen und Kollektivverträge mit verschiedenen Normarbeitszeiten hervor. „Wenn es um eine generelle Viertagewoche für alle mit reduzierter Arbeitszeit geht, dann sehe ich das skeptisch“, so Kocher. Das Thema sei bei den Sozialpartnern am besten aufgehoben. Zugleich warnte er davor, dass eine generelle Vier-Tage-Woche den Arbeitskräftemangel verstärken und die Lohnstückkostenentwicklung negativ beeinflussen würde. (Alle TZ)

Faßmann hält an Zeitplan für Corona-Schulmaßnahmen fest

Bildungsminister Heinz Faßmann hält an seinem Zeitplan für die Vorlage eines Konzepts für den Schulbetrieb im Herbst fest. Dieses soll Anfang August präsentiert werden. „Wir tun alles, damit die Schulen offenbleiben können", bekräftigte Faßmann. „Das Virus wird uns weiter begleiten, dennoch muss für die Kinder der regelmäßige Schulbesuch möglich sein.“ Eine wichtige Rolle spiele dabei die Impfung: Für den Schutz der Kinder, für die zu einem guten Teil noch keine Impfung zugelassen ist, sei es wichtig, dass die Erwachsenen rundherum immunisiert seien – also Eltern und Lehrkräfte. Faßmann: „Auch für Schülerinnen und Schüler ab zwölf Jahren ist die Impfung eine gute Option.“ (Kurier S. 7, Kleine S. 7, Volksblatt S. 3)

Grünes Licht für Corona-Aufbauplan auf EU-Ebene

Die EU-Finanzminister haben die ersten zwölf EU-Aufbaupläne zur Bewältigung der Corona-Pandemie angenommen – darunter den von Österreich und Deutschland. Die Staaten können die Mittel aus der sogenannten EU-Aufbau- und Resilienzfazilität (RFF) nun einsetzen, teilten die EU-Länder nach einem Treffen in Brüssel mit. Österreich kann voraussichtlich mit 3,5 Mrd. Euro an EU-Zuschüssen für Projekte rechnen. Der Schwerpunkt liegt im Bahn- und Breitbandausbau sowie in Öko-Investitionen. (Alle TZ)

EU-Parlament für neue Lkw-Maut-Regeln

EU-Abgeordnete im Verkehrsausschuss des Europaparlaments haben sich mehrheitlich für eine Änderung der Lkw-Maut-Regeln (Eurovignette) in der EU ausgesprochen. Demnach soll ab 2029 ein Übergang von der Zeit-basierten Bemautung hin zu einer kilometerabhängigen Abgabe kommen. Die Mitgliedstaaten können Vignetten aber auf speziellen Abschnitten beibehalten, wenn sie nachweisen können, dass ein neuer Modus unverhältnismäßig zu den erwarteten Einnahmen wäre. Drei Jahre nach Inkrafttreten der neuen Regeln müssten die Staaten auch über die Verwendung der Einnahmen berichten. (Alle TZ)

IV-Mitglieder in den Medien

EU-Parlament für neue Lkw-Maut-Regeln

EU-Abgeordnete im Verkehrsausschuss des Europaparlaments haben sich mehrheitlich für eine Änderung der Lkw-Maut-Regeln (Eurovignette) in der EU ausgesprochen. Demnach soll ab 2029 ein Übergang von der Zeit-basierten Bemautung hin zu einer kilometerabhängigen Abgabe kommen. Die Mitgliedstaaten können Vignetten aber auf speziellen Abschnitten beibehalten, wenn sie nachweisen können, dass ein neuer Modus unverhältnismäßig zu den erwarteten Einnahmen wäre. Drei Jahre nach Inkrafttreten der neuen Regeln müssten die Staaten auch über die Verwendung der Einnahmen berichten. (Alle TZ)

Porr und Rhomberg sicherten sich Koralmtunnel-Folgeauftrag

Die ARGE-Partner Porr und Rohmberg Bahntechnik haben einen Folgeauftrag für den Koralmtunnel erhalten. Damit werden sich die beiden Unternehmen nach der Errichtung und Inbetriebnahme der Festen Fahrbahn (FF) auch um sämtliche weitere Baumaßnahmen bis hin zur Inbetriebnahme des 33 Kilometer langen Koralmtunnels kümmern. Das Auftragsvolumen liegt bei rund 110 Mio. Euro, wie Porr und Rohmberg mitteilten. Die kaufmännische Leitung übernehme Porr, den technischen Lead habe Rhomberg Bahntechnik. Die ARGE werde damit bis zur Inbetriebnahme der Strecke Ende 2025 die gesamte bahntechnische Ausrüstung des Infrastrukturprojekts verantworten und ausführen. Dies umfasse sämtliche Kabelbauleistungen, die Telekommunikation, Energie- und Sicherungstechnik, maschinelle Anlagen sowie Bauleistungen wie etwa Durchbrüche oder Metallbau. (Alle TZ)

Telekom Austria steigerte Halbjahresgewinn deutlich

Die Telekom Austria AG hat im ersten Halbjahr den Gewinn deutlich gesteigert. Der Nettogewinn kletterte im Vergleich zur Vorjahresperiode um 15 Prozent auf rund 234 Mio. Euro. Der Umsatz erhöhte sich um 3,6 Prozent auf 2,3 Mrd. Euro. Davon entfielen 1,05 Mrd. Euro (+2 Prozent) auf Mobilfunkerlöse und 881 Mio. Euro (+2,6 Prozent) auf Festnetzerlöse. Der Verkauf von Endgeräten legte um 11,6 Prozent auf 328,9 Mio. Euro zu. Der Ausblick für das Gesamtjahr wurde vom Telekom-Management aufgrund „der soliden Entwicklungen in den meisten Märkten" angehoben: Für 2021 wird nun mit einem Umsatzwachstum von zwei bis drei Prozent gerechnet. (Standard S. 18, Volksblatt S. 17)

AT&S: Hoher Besuch folgt der Milliarden-Ankündigung in Malaysia

Es ist die größte Investition der Unternehmensgeschichte und das erste AT&S-Werk in Südostasien. Im Kulim Hi-Tech Park, gelegen im malaysischen Bundesstaat Kedah, investiert der steirische Leiterplattenspezialist in Summe 1,7 Mrd. Euro über die kommenden sechs Jahre – 5.000 Arbeitsplätze werden geschaffen. AT&S will den Standort zur Produktion von sogenannten IC-Substraten nutzen. Das Investment führte jetzt wiederum zu hochrangigem Besuch aus Malaysia in Leoben/Hinterberg, an der Spitze der Delegation stand Wirtschaftsminister Dato’ Seri Mohamed Azmin Ali. „Wir legen unseren Fokus auf ein Werk, das die neueste Generation von High-End-Technologien ins Land bringt und mit dem ein ganz neuer Technologiesektor aufgebaut wird“, sagte AT&S-Chef Andreas Gerstenmayer, der auch den Forschungsschwerpunkt des Standorts betonte. (Kleine S. 32-33)

Verbund startet Ausbau von E-Tankstellen bei bayrischen Kraftwerken

Der börsenotierte Energieversorger Verbund hat eine E-Tankstelle beim Donaukraftwerk Jochenstein in Bayern in Betrieb genommen. Die Ladesäule verfügt über zwei Typ2-Anschlüsse und eine Ladeleistung von 2,5 kW pro Anschluss. Somit können am Standort zwei Fahrzeuge gleichzeitig geladen werden. Der Ladestrom stammt dabei zu 100 Prozent aus Wasserkraft. Die Authentifizierung an der E-Tankstelle erfolgt über eine Lade-Karte oder -App. Die Abrechnung übernimmt der E-Mobilitätsdienstleister Smatrics, an dem Verbund mit 40 Prozent beteiligt ist. Ein weiterer Ausbau der Ladeleistung bis zu 22 kW am Standort ist geplant. Der Umstieg auf nachhaltige Alternativen mit grünem Strom als Antriebsenergie sei „ein erklärtes Ziel von Verbund zum Schutz des Klimas“, sagte Michael Amerer, Geschäftsführer von Verbund Hydro Power. (Volksblatt S. 17)

Felbermayr übernimmt Welser Bauunternehmen West-Asphalt

Die Unternehmensgruppe Felbermayr hat vor Kurzem das Welser Bauunternehmen West-Asphalt erworben, einen Spezialisten für Pflasterungsarbeiten und Natursteinverlegung. Die Übernahme erfolgte mit Wirkung vom 22. Juni dieses Jahres. Bereits im Frühjahr hatte sich Felbermayr mit der Akquisition des Landschaftsbauers Danner verstärkt. Die Firma mit rund 40 Mitarbeitern soll operativ selbstständig bleiben, wird allerdings organisatorisch in die Tiefbausparte des Konzerns eingegliedert. „West-Asphalt hat ausgezeichnete Mitarbeiter, das ist das wichtigste Asset“, begründete CEO Horst Felbermayr von der Felbermayr Holding die Übernahme. Zudem hob er die hohe Qualität der Arbeiten hervor. Er sieht darin „eine wertvolle Erweiterung des Angebots“ im Konzern. (Volksblatt S. 16)

ALPLA setzt auf biologisch abbaubare Verpackungen

Der weltweit tätige Verpackungsproduzent und Recycling-Spezialist ALPLA Group wird unter der neu gegründeten Marke Blue Circle Packaging seine Entwicklungen im Bereich biologisch abbaubarer Verpackungslösungen zusammenfassen. Als erstes Produkt sind heimkompostierbare Kaffeekapseln auf dem Markt erhältlich. „Wir sehen die Gründung einer eigenen Marke, unter die alle unsere Produkte aus biologisch abbaubaren Materialien fallen, als klares Bekenntnis zu unseren Aktivitäten auf diesem Zukunftsmarkt. Sie sind eine kreislauffähige Ergänzung zu unseren bestehenden Verpackungslösungen“, so Nicolas Lehner, CCO der Alpla Group und verantwortlich für den weltweiten Verkauf. (VN D1)

Magna-Steyr: „Mercedes G“ auf Rekordfahrt

Magna-Steyr in Graz wird heuer erstmals über 40.000 Stück der Gelände-Ikone „Mercedes G“ fertigen. Damit hat sich die Produktion in den letzten fünf Jahren verdoppelt. Der Nachfrage-Schub ist der neuen Generation zuzuschreiben, die mit neuer Vorderachse und neuer Lenkung ein Quantensprung ist. Ab 2024 gibt es den Mercedes G auch mit E-Antrieb. (Kleine S. 32-33)

Auszeichnung für Feinkostspezialist Frierss

Der Villacher Traditionsbetrieb und Feinkostspezialist Frierss hat in der Produktion die heimische Zirbe für sich entdeckt. Gefertigt wird der Zirbenrauchschinken in Handwerksmanier, geräuchert über Zirbenholz aus den Nockbergen, welches dem Schinken seinen herzhaften Geschmack verleiht, betonten die Unternehmenschefs Kurt und Christoph Frierss. Eine Produktidee, für welche Frierss in der Kategorie „Bedienung-Feinkosttheke“ mit dem „Produkt Champion Silber“ ausgezeichnet wurde. Die Kür der Besten der Fleisch- und Wurstbranche erfolgte heuer bereits zum 20. Mal. (Kleine/Kärnten S. 31)

175 Jahre Fussenegger Textil

Die Vorarlberger Textil-Industrie hat viele Höhen und Tiefen mitgemacht. Ein Unternehmen hält sich aber seit 175 Jahren: Die Fussenegger-Textil-Gruppe. Das Familienunternehmen hat viele Krisen überstanden, aber mit Ideen und Mut wird auch heute noch am ursprünglichen Standort in Dornbirn produziert. Das Firmengelände in Dornbirn Wallenmahd umfasst eine Fläche von 80.000 Quadratmetern. In den letzten Jahren haben sich in diesem Wirtschaftspark rund 60 Unternehmen aus den verschiedensten Branchen angesiedelt, ein Drittel der Nutzfläche wird vom Textilunternehmen beansprucht. (13.7. ORF Vorarlberg)

Mobilitätspreis: Sechs Vorarlberger Projekte nominiert

Insgesamt sechs Vorarlberger Projekte sind beim Mobilitätspreis Österreich des Verkehrsclubs Österreich (VCÖ) nominiert. Eine Fachjury hat die Initiativen so hoch bewertet, dass diese nun am Publikumsvoting (www.vcoe.at/voting) teilnehmen. Noch bis 26. Juli kann online abgestimmt werden. Zu den Nominierten zählt das Projekt Dienstbike für Lehrlinge von Rhomberg und Avimo sowie das „fas“-Konzept von Gebrüder Weiss für einen Wasserstoff-Lkw am Standort Lauterach. (NVT S. 22)

BKS Bank: Direktion unter neuer Leitung

Als einen der „wichtigsten Wachstumsmärkte der BKS“ bezeichnet Vorstandschefin Herta Stockbauer die Steiermark. Und dort hat mit Manfred Geiger, der seit dem Jahr 2000 für die BKS Bank tätig ist, nun ein neuer Landesdirektor die Leitung übernommen. Er folgt auf Nikolaus Juhász, der die Direktion Steiermark mehr als 14 Jahre geleitet hat und in den Vorstand der Bank eingezogen ist. Die BKS Bank beschäftigt 80 Mitarbeiter in der Steiermark, betreibt zwölf Filialen und betreut rund 25.000 Kunden. (Kleine S. 33)

Neuer Managing Director bei LUKOIL Lubricants Europe in Wien

Ivan Drokin hat die Position des Managing Directors bei LUKOIL Lubricants Europe GmbH in Wien übernommen. Drokin ist seit 2011 bei LUKOIL tätig und wird zukünftig sowohl für die Produktionsstätten in Österreich und Finnland als auch die Niederlassungen in Deutschland, Skandinavien, Ungarn, Tschechien, Slowakei und Italien verantwortlich zeichnen. „Ivan Drokin verfügt über die notwendige Erfahrung und die entscheidenden Skills, um die Erfolgsgeschichte von LUKOIL weiter voranzutreiben“, erklärte Robert Gulla, CEO der LUKOIL International Holding GmbH. (13.7. wirtschaftszeit.at)

Polytec-Gründer wird Aufsichtsratsvorsitzender

Die Polytec Holding bekommt mit Friedrich Huemer einen neuen Aufsichtsratsvorsitzenden. Der Gründer des Autozulieferers aus Hörsching wurde im Rahmen der konstituierten Sitzung des Aufsichtsrats einstimmig gewählt. Huemer war bis Ende 2018 Vorstandsvorsitzender, er löst nun Fred Duswald ab. (OÖN S. 9, Volksblatt S. 17)

Porr bekommt neuen Finanzvorstand

Nachdem Porr-Finanzvorstand Andreas Sauer „aus persönlichen Gründen“ per Ende August zurücklegt, wird Klemens Eiter, der bis zum Jahresabschluss 2019 für die BDO Austria als Abschlussprüfer der Porr tätig war, seine Nachfolge antreten. Eiters „Abkühlphase“ dauert bis April 2022. Bis dahin ist CEO Karl-Heinz Strauss interimistisch auch Finanzvorstand. Der Nominierungsausschuss des Aufsichtsrats habe den studierten Wirtschaftsinformatiker Eiter zum neuen CFO und Mitglied des Vorstands der Gesellschaft nominiert. Die entsprechenden Beschlüsse des Aufsichtsrats werden erst nach Ablauf der Cooling-off-Periode gefasst. (Volksblatt S. 18)